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Degen und Streller machten den Unterschied
Von Fabian Kern. Aktualisiert am 13.07.2012 7 Kommentare
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Super League
34. Runde
| 25.05. | Lausanne - Luzern | 3 : 0 |
| 25.05. | Sion - Thun | 0 : 1 |
| 26.05. | St.Gallen - Servette | - : - |
| 26.05. | Young Boys - FC Zürich | - : - |
| 26.05. | Grasshoppers - Basel | - : - |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 33 | 19 | 9 | 5 | 59:30 | 66 |
| 2. | Grasshoppers | 33 | 17 | 9 | 7 | 41:30 | 60 |
| 3. | St.Gallen | 33 | 16 | 8 | 9 | 49:32 | 56 |
| 4. | FC Zürich | 33 | 14 | 7 | 12 | 54:42 | 49 |
| 5. | Thun | 34 | 13 | 8 | 13 | 42:42 | 47 |
| 6. | Sion | 34 | 12 | 9 | 13 | 36:50 | 45 |
| 7. | Young Boys | 33 | 11 | 9 | 13 | 44:43 | 42 |
| 8. | Luzern | 34 | 8 | 12 | 14 | 35:49 | 36 |
| 9. | Lausanne | 34 | 7 | 9 | 18 | 28:47 | 30 |
| 10. | Servette | 33 | 6 | 8 | 19 | 28:51 | 26 |
35. Runde
| 29.05. | Lausanne - Servette | - : - |
| 29.05. | Luzern - Sion | - : - |
| 29.05. | St.Gallen - Grasshoppers | - : - |
| 29.05. | Young Boys - Basel | - : - |
| 29.05. | FC Zürich - Thun | - : - |
Stichworte
Goran Karanovic scheint ein guter Hellseher zu sein. Der Servette-Stürmer sagte im Pausen-Interview gegenüber dem TV-Sender Teleclub, es liege für sein Team Einiges drin, wenn man keine Fehler mache und der FC Basel keinen Geniestreich an den Tag lege. Zu seinem Leidwesen gelang aber Marco Streller genau Letzteres. Wie er sich in der 59. Minute den Ball von Joo Ho Park übernahm, sich gegen drei Servettiens durchsetzte und von der Grundlinie auf den freistehenden David Degen zurücklegte, verdiente das Prädikat Extraklasse. Dass ausgerechnet Degen bei seinem Debüt nach der Rückkehr von den Young Boys traf, war indes kein Zufall. Der Baselbieter war einer der Aktivposten im Team des Meisters und krönte seine Leistung mit diesem goldenen Treffer. Degen selbst wollte aber seinen Beitrag nicht in den Vordergrund rücken. «Wichtig ist nur der Sieg. Wer das Tor macht, ist egal», meinte der 29-Jährige bescheiden.
Bis zum entscheidenden Moment in der zweiten Halbzeit war das Spiel hart umkämpft. Die Servettiens überliessen das Spieldiktat dem Meister, wussten aber mit gefährlichen Kontern zu gefallen. Insbesondere der Franzose Geoffrey Tréand sorgte über die rechte Seite immer wieder für Gefahr beim FCB. Park bekam den schnellen Flügel nie richtig in den Griff. «Es gibt noch einiges, das wir besser machen können», meinte Heiko Vogel. Besonders ärgerte sich der FCB-Trainer über die ungenutzten Konterchancen nach dem Führungstor: «Es gab einige Szenen, die wir einfach besser spielen müssen. Wir haben die Räume grandios schlecht genutzt.» Das sah auch Degen so, den Vogel nach dessen Auswechslung herzlich umarmte: «Die Konsequenz hat gefehlt, sonst hätten wir noch das 2:0 oder 3:0 gemacht.»
Südamerikaner in der Hinterhand
Dennoch kann der Meister mit dem Auftakt zur Mission Titelverteidigung zufrieden sein. Auswärts drei Punkte eingefahren und dabei auch noch zu null gespielt, das kann sich sehen lassen. Und dabei hat auch noch der einzige Neuzugang, der auf dem Feld stand, überzeugt. Der Argentinier Gaston Sauro sass auf der Ersatzbank, während der Chilene Marcelo Diaz unerwarteterweise auf der Tribüne zuschauen musste. Der Mittelfeldspieler hatte sich in seinem letzten Spiel für Universidad de Chile eine Verwarnung eingehandelt, die eine Sperre in der Super League nach sich zog. Beim nächsten Pflichtspiel bereits am nächsten Dienstag in der Champions-League-Qualifikation bei Flora Tallinn könnten Diaz oder Sauro zu ihrem Debüt kommen.
In der estnischen Hauptstadt versäumt es Rotblau vielleicht auch nicht, gleich alle vielversprechenden Konter zu vergeben wie gegen Servette. Im Stade de Genève hätten die Basler nämlich für ihre Nachlässigkeit beinahe noch büssen müssen. Markus Steinhöfer rettete den Sieg mit seiner glanzvollen Rettungstat auf der Linie in der 88. Minute. «Steini ist seit Manchester bekannt für seine Rettungsaktionen. Ich bin froh, dass ich ihn habe», meinte Vogel in Anspielung auf den spektakulären Lattenknaller im entscheidenden Spiel gegen die United. Der Mann, dem Steinhöfer den Ball buchstäblich vor der Nase wegschoss, heisst Goran Karanovic. Aber der Mann wusste es ja schon in der Pause.
Servette - Basel 0:1 (0:0)
Stade de Genève. – 8132 Zuschauer. – SR Kever. – Tor: 59. David Degen (Streller) 0:1.
Servette: Gonzalez; Routis, Schneider, Mfuyi, Moubandje; Pizzinat, Kouassi (81. Gissi); Tréand, Pasche (59. De Azevedo), Lang (66. Moutinho); Karanovic.
Basel: Sommer; Steinhöfer, Kovac, Dragovic, Park; Cabral; David Degen (77. Zoua), Yapi (94. Grether), Stocker (85. Philipp Degen); Frei, Streller.
Bemerkungen: 67. Tor von David Degen wegen Offside aberkannt. Servette ohne Ruefli (gesperrt), Baumann, Diallo, Esteban, Kusunga, Schlauri. Basel ohne Diaz, Salah, Jevtic, Ajeti (alle verletzt), Fabian Frei und Schär (Olympia-Team). – Verwarnungen: 55. Steinhöfer (Foul). 57. Lang (Foul). 81. De Azevedo (Foul). 94. Philipp Degen (Spielverzögerung). (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 13.07.2012, 22:37 Uhr
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