Das sagt Zahias Callgirl-Kollegin zur Ribéry-Affäre
Von Alexander Kühn. Aktualisiert am 23.07.2010
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Dorra behauptet, dass Ribéry nicht erst in einem Münchner Flughafenhotel Sex mit Zahia hatte, sondern schon nach einem gemeinsamen Discobesuch in Paris. «Ribéry hat gelogen, ich war ja dabei», sagte sie der französischen Boulevardzeitung «France Soir». «Zum Ende der Nacht sind wir ins Haus unseres Bekannten Kamel in der Banlieue gefahren, Ribéry ist dann in ein Zimmer gegangen, Zahia und ein anderes Mädchen haben sich auf ihn geschmissen.»
Der Fussballer habe sich mit den beiden Callgirls zwar vergnügt, danach aber sein Portemonnaie stecken lassen. «Er hat nichts bezahlt, er hat nichts bezahlt», soll Zahia verärgert gerufen haben, als sie zusammen mit Dorra Kamels Wohnung verliess.
Der beige Ausländerausweis verriet Zahia
Dorra sagt, Zahia kenne zahlreiche Prominente. Sie falle sofort auf, da sie mit ihrem grossen Busen und dem blonden Haar die Fantasie der Männer verkörpere. So selbstsicher und berechnend, wie sie in den Medien bislang dargestellt wurde, sei die 18-Jährige aber ganz und gar nicht. «Sie ist noch immer ein kleines Kind, ein Püppchen, süss und freundlich.»
Dass ihre Kollegin 2009 noch nicht volljährig war, bemerkte Dorra erst nach geraumer Zeit. «Ich habe einmal gesehen, dass sie einen beigen Ausländerausweis hat, den bekommen nur Minderjährige.» Zuvor habe sie sich keine Sorgen gemacht, auch weil Zahias Mutter ihre Tochter wie eine Erwachsene ungehindert ins Nachtleben abtauchen liess.
Das Callgirl träumt von einem eigenen Schönheitssalon
Diskretion habe für Zahia im Umgang mit ihren Kunden einen grossen Stellenwert. Sie habe Ribéry und den ebenfalls in die Affäre verstrickten Karim Benzema nicht verraten, die Polizei habe ja schon von deren Rolle gewusst. «In diesem Metier muss man so diskret wie möglich sein, sonst ist die Karriere zu Ende», betont Dorra.
Sie habe mit Zahia auch nie über deren prominente Freier gesprochen: «Unsere Gespräche haben sich um Kleider, Urlaub und Zukunftspläne in einem anderen Metier gedreht. Sie hat mir oft erzählt, dass sie einen Schönheitssalon eröffnen möchte. Zahia hat Kosmetikkurse besucht und sich dabei sehr engagiert.» Zurzeit hat Dorra keinen Kontakt mehr zu Zahia. Die Justiz habe dies aufgrund der laufenden Ermittlungen verboten.
(DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 23.07.2010, 11:49 Uhr
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