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«Das kann man schon mal übersehen»
Von Fabian Kern. Aktualisiert am 08.04.2012 1 Kommentar
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Heiko Vogel hat ein Herz für Schiedsrichter. (Bild: Keystone )
Super League
33. Runde
| 16.05. | Basel - Lausanne | 2 : 0 |
| 16.05. | Sion - Grasshoppers | 0 : 4 |
| 17.05. | Thun - St.Gallen | 3 : 0 |
| 18.05. | Servette - Young Boys | 0 : 1 |
| 18.05. | FC Zürich - Luzern | 4 : 1 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 33 | 19 | 9 | 5 | 59:30 | 66 |
| 2. | Grasshoppers | 33 | 17 | 9 | 7 | 41:30 | 60 |
| 3. | St.Gallen | 33 | 16 | 8 | 9 | 49:32 | 56 |
| 4. | FC Zürich | 33 | 14 | 7 | 12 | 54:42 | 49 |
| 5. | Sion | 32 | 12 | 9 | 11 | 36:45 | 45 |
| 6. | Thun | 33 | 12 | 8 | 13 | 41:42 | 44 |
| 7. | Young Boys | 33 | 11 | 9 | 13 | 44:43 | 42 |
| 8. | Luzern | 33 | 8 | 12 | 13 | 35:46 | 36 |
| 9. | Lausanne | 33 | 6 | 9 | 18 | 25:47 | 27 |
| 10. | Servette | 32 | 5 | 8 | 19 | 24:51 | 23 |
34. Runde
| 25.05. | Lausanne - Luzern | - : - |
| 25.05. | Sion - Thun | - : - |
| 26.05. | St.Gallen - Servette | - : - |
| 26.05. | Young Boys - FC Zürich | - : - |
| 26.05. | Grasshoppers - Basel | - : - |
Stichworte
Die Schiedsrichter in der Super League brauchen ein dickes Fell, denn von irgendeiner Seite bekommen sie nach den Spielen meistens eins auf den Deckel. Eine angenehme Ausnahme bildet da Heiko Vogel nach dem Spitzenkampf seines FC Basel in Luzern. Nachdem ihn der Fernsehsender Teleclub unmittelbar nach dem Schlusspfiff mit den Bildern des unterschlagenen Foulpenaltys an Marco Streller konfrontiert hatte, meinte der Deutsche: «Das kann man schon mal übersehen.» Tomislav Puljic war dem Basler Captain im Strafraum auf den Fuss getreten. Der Unparteiische Sascha Kever war sich in jener Szene in der 77. Minute aber wohl selbst nicht sicher, denn sonst hätte er Streller wegen einer Schwalbe verwarnen müssen.
Doch das war nicht alles zum Thema Referees vonseiten des Basler Trainers. «Ich möchte einmal eine Lanze für die Schiedsrichter brechen. Ich möchte nicht in deren Haut stecken», betonte Vogel. Eine noble Geste des 36-Jährigen. Kritiker werden nun sagen, in der Situation des FCB sei es nun auch einfach, so gelassen zu reagieren. In der Tat kann der Meister das Unentschieden in der Zentralschweiz verkraften. Die Serie der Ungeschlagenheit wurde auf 21 Spiele ausgebaut, der Vorsprung von 17 Punkten in der Tabelle gehalten. Dennoch könnten sich andere Super-League-Trainer von Vogels Souveränität abschneiden.
Schwärmen über Shaqiri
Mit dem Spiel seines FCB war Vogel zufrieden. «Wir nehmen einen sehr wichtigen Punkt mit», meinte Vogel. Bei der Betrachtung des Tor von Xherdan Shaqiri geriet der Pfälzer gar ins Schwärmen: «Ein traumhaftes Tor. Perfektes Timing und technisch hoch anspruchsvoll.» Weniger Freude hatte der Basler Cheftrainer an der zweiten Halbzeit. «Nach dem Ausgleich war das eine ganz heisse Kiste. Am Ende war Luzern mit Kontern brandgefährlich», sagte Vogel. Über die starke Gegenwehr des FCL war er gar erfreut: «Es ist schön, dass wir gefordert wurden. Wir müssen lernen, nach einem Vorsprung noch souveräner und ruhiger zu spielen.» Wer an der Tabellenspitze so einsam seine Kreise zieht wie der FCB, freut sich über jede Herausforderung. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 08.04.2012, 13:09 Uhr
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1 Kommentar
Was für eine lobenswerte Haltung eines sympathischen Trainers - obwohl der Schiri einen klaren Penalty zugunsten des FBC unterschlagen hat, nimmt er ihn in Schutz - Chapeau, Heiko Vogel! Da sollten sich einige andere (zB Challandes!) ein Stück davon abschneiden!!!! Antworten
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