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«Dann kann der neue GC-Trainer nur Murat Yakin heissen»
Eine Analyse von Thomas Niggl. Aktualisiert am 11.04.2012 24 Kommentare
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Super League
33. Runde
| 16.05. | Basel - Lausanne | 2 : 0 |
| 16.05. | Sion - Grasshoppers | 0 : 4 |
| 17.05. | Thun - St.Gallen | 3 : 0 |
| 18.05. | Servette - Young Boys | 0 : 1 |
| 18.05. | FC Zürich - Luzern | 4 : 1 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 33 | 19 | 9 | 5 | 59:30 | 66 |
| 2. | Grasshoppers | 33 | 17 | 9 | 7 | 41:30 | 60 |
| 3. | St.Gallen | 33 | 16 | 8 | 9 | 49:32 | 56 |
| 4. | FC Zürich | 33 | 14 | 7 | 12 | 54:42 | 49 |
| 5. | Sion | 32 | 12 | 9 | 11 | 36:45 | 45 |
| 6. | Thun | 33 | 12 | 8 | 13 | 41:42 | 44 |
| 7. | Young Boys | 33 | 11 | 9 | 13 | 44:43 | 42 |
| 8. | Luzern | 33 | 8 | 12 | 13 | 35:46 | 36 |
| 9. | Lausanne | 33 | 6 | 9 | 18 | 25:47 | 27 |
| 10. | Servette | 32 | 5 | 8 | 19 | 24:51 | 23 |
34. Runde
| 25.05. | Lausanne - Luzern | - : - |
| 25.05. | Sion - Thun | - : - |
| 26.05. | St.Gallen - Servette | - : - |
| 26.05. | Young Boys - FC Zürich | - : - |
| 26.05. | Grasshoppers - Basel | - : - |
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Die Trainersuche bei den Grasshoppers läuft auf Hochtouren. Sie ist zur Chefsache des neuen Präsidenten André Dosé erklärt worden. Die Wunschliste der Trainerkandidaten steht. DerBund.ch/Newsnet weiss: Zuoberst figuriert Luzerns Trainer Murat Yakin. Dann kommt der Zürcher Uli Forte, der zuletzt in St. Gallen entlassen wurde. Das Problem: Yakin hat in der Innerschweiz noch einen Vertrag für die kommende Saison. «Ich habe mit Uli Forte gesprochen, er ist einer von vielen Kandidaten», bestätigte Dosé gegenüber DerBund.ch/Newsnet. Er bekräftigte noch einmal, dass er die besten Leute um sich haben möchte. «Das Anforderungsprofil an den neuen Trainer steht. Er muss auch eine Persönlichkeit sein», sagt Dosé.
Offenbar rechnet sich der ehemalige Swiss-Chef für eine Verpflichtung von Murat Yakin durchaus reelle Chancen aus. Wie wäre es sonst zu erklären, dass Dosé den zurzeit arbeitslosen Forte nicht sofort für den nicht mehr erwünschten Sforza installiert? Dosé bestätigt aber bisher nur den Kontakt zu Forte. Andere Namen will er indes nicht nennen. Auf Nachfrage auch nicht denjenigen von Murat Yakin.
Yakins grosser Leistungsausweis
Fortes Leistungsausweis ist allerdings nicht mit demjenigen Yakins zu vergleichen. Während Forte als Spieler nie eine Nummer war, gewann der ehemalige Internationale Yakin als Profi mit GC und dem FC Basel Titel um Titel, spielte in der Champions League und auch im Ausland bei Kaiserslautern, Stuttgart und Fenerbahçe Istanbul. Auch als Trainer hatte Yakin im Gegensatz zu dem in St. Gallen zuletzt entlassenen Forte bisher eigentlich nur Erfolg.
Er führte den FC Thun als Aussenseiter in die Super League zurück und qualifizierte sich mit dem Verein für die Europa League. In Luzern holt Yakin mit einer qualitativ eher mittelmässigen Mannschaft das Optimum heraus, liegt zurzeit hinter Basel auf dem zweiten Tabellenrang und noch vor YB, das mit einem um Millionen höheren Budget als der FC Luzern wirtschaftet. Yakin erreichte mit dem FCL auch den Cup-Halbfinal, der heute in Sion ausgetragen wird (DerBund.ch/Newsnet berichtet live ab 20 Uhr).
Stierli vermisst Bekenntnis
«Wenn Dosé tatsächlich die Besten will, dann kann der neue Trainer bei GC sicher nicht Uli Forte, sondern nur Murat Yakin heissen», sagt der ehemalige GC-Spieler Roger Wehrli, jener Mann, der den FC Luzern als Captain und Abwehrchef zur letzten Meisterschaft führte. «Wenn GC auch anklopft, bin ich überzeugt, dass sich Luzerns Präsident Walter Stierli gesprächsbereit zeigt», sagt Wehrli.
Das Verhältnis zwischen Stierli und Yakin sei mittlerweile ziemlich angespannt. «Ich glaube, dass es Stierli langsam leid ist, dass Yakin fast wöchentlich mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht wird», vermutet Wehrli. Stierli habe erst kürzlich auf dem TV-Sender Teleclub wieder gesagt, dass er ein klares Bekenntnis von Yakin, seinen Vertrag in Luzern bis 2013 zu erfüllen, nach wie vor vermisse.
«Ich wurde von GC nicht kontaktiert»
Murat Yakin bereitet sich mit seiner Mannschaft auf den heutigen Cup-Halbfinal gegen Sion vor. «Ich wurde von GC nicht kontaktiert. Und das interessiert mich auch nicht. Ich bin nur auf unser schweres Spiel im Tourbillon fokussiert. Wir wollen den Cupfinal erreichen», sagte Yakin heute Morgen gegenüber DerBund.ch/Newsnet. Er wisse schliesslich auch, wie man Sion bezwingen könne. «Mit Thun konnte ich die Walliser in der vergangenen Saison im Achtelfinal eliminieren. Und in dieser Saison haben wir in der Meisterschaft bei zwei Unentschieden und einem Sieg gegen Sion noch nie verloren. Auch das stimmt mich zuversichtlich.»
Erstellt: 11.04.2012, 12:16 Uhr
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24 Kommentare
Ich lach mich schief. Wieso sollte Yakin das Himmelfahrtskommando GC übernehmen? Rekordmeister und Traditionsverein in Ehren, aber kurz- bis mittelfristig ist das nicht mehr und nicht weniger als ein potentieller Absteiger. Dank Xamax und Sion kriegen sie diese Saison das Super League-Ticket geschenkt. Antworten
Und wer würde denn beim finanziell klammen GC die Ablösezahlung an Luzern und das Salär von Yakin bezahlen? Auch wenn dieses Problem gelöst wäre: wer finanziert die notwendigen Spieler (Ablösesummen und Saläre), welche ein Yakin sicher bräuchte? Diese Spieler haben entweder einen Vertrag und/oder sind nicht billig. Von Tradition lebt heute kein Verein mehr, von den Zuschauerzahlen lebt GC nicht. Antworten
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