Constantin: «Ich bin gespannt auf die Untersuchung»
Beunruhigt: Sion-Boss Christian Constantin. (Bild: Keystone)
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Sion-Präsident ist der Überzeugung, dass bei der Niederlage seines Teams im Letzigrund nicht alles mit rechten Dingen zu und her ging. Er erklärte, dass er am Donnerstag von einem Gewährsmann aus England Informationen erhalten habe, wonach auf das Spiel ein erhöhtes Wettaufkommen festgestellt worden sei. «Die Bundespolizei hat aufgrund von plausiblen Informationen Ermittlungen aufgenommen», sagte FC-Sion-Präsident Christian Constantin gestern Abend zur Zeitung «Sonntag».
Die Nachholpartie im Letzigrund war nicht live am Fernsehen übertragen worden. Constantins Team war in jenem Spiel chancenlos geblieben und hatte sich durch eine Rote Karte gegen Geoffroy Serey Die, der Toko ins Gesicht gegriffen hatte, nach nur 38 Minuten selber geschwächt. Es war bereits der fünfte Platzverweis gegen den Ivorer, der noch keine zwei Jahre bei den Wallisern spielt. Constantin nannte die Tätlichkeit «kriminell». Darauf bestrafte er den Spieler mit einer Rekord-Busse von 90'000 Franken, wie der «Blick» berichtete.
Auf Anfrage von DerBund.ch/Newsnet hiess es bei der Bundesanwaltschaft, man werde die entsprechenden Medienberichte nicht kommentieren. Beim FC Sion war am Sonntag niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.
Im Zusammenhang mit dem von der Bochumer Staatsanwaltschaft aufgedeckten internationalen Wettskandal war auch das Testspiel des FC Sion gegen NK Travnik (4:1) vom 26. Juni unter Manipulationsverdacht geraten. (cpm/str/pmb)
Erstellt: 21.03.2010, 19:47 Uhr
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