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Bayern muss Shaqiri für Olympia freigeben
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Der Beschluss des 24-köpfigen Exekutivkomitees könnte zu Streitfällen führen, da das Olympia-Turnier in die Saisonvorbereitung der europäischen Spitzenligen oder sogar in den Meisterschaftsbeginn fällt. «Wir streben an, mit dem bestmöglichen Team nach London zu reisen, suchen aber mit den Vereinen einvernehmliche Lösungen», sagte Alex Miescher, der Generalsekretär des Schweizerischen Fussballverbands (SFV). So wird die SFV-Spitze vor allem mit dem FC Basel das Gespräch suchen, der wohl nicht sämtliche Olympiakandidaten freistellen muss. Hingegen ist damit zu rechnen, dass zum Beispiel Bayern München seine Neuerwerbung Xherdan Shaqiri abzustellen hat.
Trainer Pier-Luigi Tami wird 18 Schweizer Spieler für London aufbieten. Das Gerüst der Mannschaften beim Olympia-Fussballturnier bilden U-23-Akteure. Erlaubt sind aber auch drei ältere Spieler, welche die Schweizer Olympia-Auswahl zweifelsohne verstärken werden. Vor vier Jahren sorgte die Abstellungspflicht von Fussballprofis für reichlich Unmut. 2008 war der FC Barcelona wegen der befohlenen Freistellung für Lionel Messi bis vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS gezogen. Die Katalanen hatten zwar recht bekommen, Messi auf dessen persönlichen Wunsch aber doch freigegeben. Der heutige Weltfussballer führte Argentinien schliesslich zum Gewinn der Goldmedaille. (si)
Erstellt: 30.03.2012, 19:10 Uhr
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