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Gladbachs Vizepräsident Bonhof sagt, was mit Favre und Xhaka läuft

Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 23.04.2012 5 Kommentare

Im «Doppelpass» des deutschen TV-Senders Sport 1 spielen sich Trainer, Präsidenten, Manager und Experten die Bälle zu. Gladbachs Vizepräsident Rainer Bonhof und Basels Ex-Coach Thorsten Fink waren diesmal zu Gast.

1/7 Gladbachs Sportdirektor Max Eberl (l.) und Vizepräsident Rainer Bonhof (r.) wollen mit dem Schweizer Trainer Lucien Favre langfristig zusammenarbeiten.
Bild: Keystone

   

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15.Augsburg34891733:5133
16.Hoffenheim34871942:6731
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Der ehemalige Basler Meistermacher musste nach seinem Wechsel zum HSV bei seinem ersten Auftritt im «Doppelpass» gleich einmal Lehrgeld bezahlen. «Im Fussball geht es um Leidenschaft», sagte Fink. Und musste für diese Platitüde gleich fünf Euro bezahlen. Wer im «Doppelpass» mit einer nichtssagenden Antwort kommt, wird gleich zur Kasse gebeten.

«Hat Favre eine Ausstiegsklausel für die Bayern?»

Gladbachs Vizepräsident Rainer Bonhof, der 1974 im Final in München als kampfstarker Mittelfeldspieler mit Deutschland Weltmeister geworden war, war um keine Antwort verlegen und zeigte auch Humor. Auf die ernsthaft gemeinte Frage von Moderator Jörg Wontorra, ob Lucien Favre in Mönchengladbach eine Ausstiegsklausel für die Bayern habe, brach er in schallendes Gelächter aus. «Lucien Favre hat bei uns noch einen Vertrag bis 2013. Wir möchten diesen gerne vorzeitig verlängern, mit ihm langfristig planen und zusammenarbeiten», so Bonhof. Ausstiegsklauseln gäbe es in Mönchengladbach aber keine. «Wenn ein Trainer bei uns ist, dann ist er richtig bei uns – ohne Ausstiegsklausel.»

«Wie würden Xhaka sehr gerne verpflichten»

Gladbach verliert mit Torjäger Marco Reus (Dortmund), Abwehrchef Dante, der wohl zu den Bayern geht, und Mittelfeldspieler Roman Neustädter (Schalke) drei Eckpfeiler. Bonhof bestätigte im «Doppelpass» das grosse Interesse an Basels Internationalem Granit Xhaka: «Wir würden den Spieler sehr gerne verpflichten. Aber jetzt müssen wir uns auch noch mit dem FC Basel einigen können.»

HSV-Trainer Thorsten Fink, der mit seiner Mannschaft im Abstiegskampf steckt, sass daneben und schmunzelte. Er hatte Xhaka beim FC Basel zum Durchbruch verholfen und ihn zum Nationalspieler geformt. Er würde seinen ehemaligen Lieblingsspieler lieber heute als morgen nach Hamburg holen. «Granit Xhaka würden wir auch gerne haben. Wenn er kommen will, würden wir ihn auch sofort nehmen», erklärte der Deutsche. Aber Xhaka wolle in der kommenden Saison offenbar international spielen. Das könne man ihm beim HSV leider noch nicht bieten.

«Zu Xhaka geben wir im Moment keinen Kommentar ab»

Granit Xhaka hat beim FC Basel noch einen Vertrag bis 2015. Aus wirtschaftlichen Gründen müsste der reichste Verein der Schweiz den Spieler nicht verkaufen. Sportlich gesehen möchte man den Internationalen ebenfalls behalten. Der FCB ist in einer guten Ausgangslage und kann einem allfälligen Vertragspoker mit anderen Vereinen gelassen entgegensehen. Gladbach hat dem FC Basel offenbar ein Angebot von acht Millionen Franken gemacht. Basel soll hingegen 15 Millionen fordern. «Im Moment geben wir zu Granit Xhaka keinen Kommentar ab», sagt Basels Sportkoordinator Georg Heitz gegenüber DerBund.ch/Newsnet. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 23.04.2012, 10:59 Uhr

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5 Kommentare

joachim kahn

23.04.2012, 13:01 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Und dann trifft man sich bei 12 Millionen CHF resp. 10 Millionen Euro und alle, d.h. Spieler, FC Basel und neuer Club sind zufrieden. Wichtig ist, dass der FC Basel alles im Griff hat und sich für die neue Saison dann auch entsprechend weiter verstärkt. Antworten


Thomas Borer

24.04.2012, 10:08 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Darunter werden Sie Ihn aber niemals bekommen. Basel wäre ja blöd das zu machen. Wenn er noch eine Saison bliebt und man es wieder in die CL schafft und er nur an nährend so spielt wie diese Saison und er entwickelt sich ja bestimmt noch weiter dann wären wir nächstes Jahr locker bei 15-20 Millionen. Wir müssen endlich aufhören unsere sehr guten Spieler so billig abzugeben. Antworten



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