Gläubiger fordern von Xamax fast acht Millionen Franken
Die Zeitung berichtete am Montag davon, dass alle Indizien auf einen Lizenzentzug durch die Disziplinarkommission der Swiss Football League hindeuten würden. Gegen Xamax laufen noch drei Verfahren: eines wegen der gefälschten Bankgarantie, eines wegen doppelter Spielerverträge und eines wegen Nichteinreichung von Dokumenten an die Lizenzkommission. Wegen diverser Verstösse wurden Xamax insgesamt schon acht Punkte abgezogen. Nun ist laut "Blick" davon auszugehen, dass die Disziplinarkommission Xamax nicht mehr nur mit Punktabzügen bestrafen wird.
Offenbar haben diverse Parteien Betreibungen gegen Neuchâtel Xamax eingereicht. Die Forderungssumme soll sich per 12. Januar auf 7,52 Millionen Franken belaufen haben. Unter anderem haben ehemalige Angestellte, die bei der Machtübernahme des Tschetschenen Bulat Tschagajew entlassen worden sind, Betreibungen eingeleitet.
Sollte dem zweiten Konkursantrag vom Anwalt des Genfer Spielervermittlers Ralph Isenegger wegen unbezahlter Leistungen (beim Transfer von Freddy Mveng zu YB) stattgegeben werden, droht Xamax der Konkurs. Was wiederum bedeuten würde, dass der ASL-Verein nicht in die Rückrunde starten dürfte. Die zweite Meisterschaftshälfte beginnt am Wochenende des 4./5. Februar.
Erstellt: 16.01.2012, 12:56 Uhr
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