Freiburger Polizei verbietet Neonazi-Konzert

Die rechtsextreme Musikgruppe wollte in Seiry FR auftreten – jedoch ohne Bewilligung. Eine weitere Band wurde an der Landesgrenze an der Einreise gehindert.

Das Logo der Kantonspolizei Freiburg auf einer Uniform der Polizei in Domdidier. (15. Mai 2015)

Das Logo der Kantonspolizei Freiburg auf einer Uniform der Polizei in Domdidier. (15. Mai 2015) Bild: Lukas Lehmann/Keystone

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Die Kantonspolizei Freiburg hat ein für Samstagabend geplantes Konzert verboten, das von der rechtsextremen Gruppe Hammerskins in Seiry FR organisiert worden war. Laut Angaben der Behörde habe für die Veranstaltung keine Bewilligung vorgelegen.

Laut einem Communiqué vom Sonntag habe die Polizei daraufhin beschlossen, die Veranstaltung zu verbieten. Zudem haben die Sicherheitskräfte die Identitäten von rund sechzig Personen geprüft.

Die Mitglieder der italienischen Musikgruppe Katastrof Aryan Rock, die im Laufe des Abends auftreten sollten, konnten nicht in die Schweiz einreisen. Die zweite Musikergruppe des geplanten Konzerts, die deutsche Wolfsfront, musste den Veranstaltungsort laut Polizeiangaben mit einer Polizeieskorte verlassen. Der Organisator der Veranstaltung muss sich nun für eine Demonstration ohne behördliche Bewilligung verantworten.

(foa/sda)

Erstellt: 02.07.2017, 04:00 Uhr

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