Schweiz
Diskussion
Zweitwohnungsinitiative: Eine Chance für den Tourismus?
Für die meisten Experten wird der Schweizer Tourismus durch die Zweitwohnungsinitiative stark belastet. Das müsse nicht zwangsläufig so sein – heisst es im «Immo-Monitoring» des Immobilienberaters Wüest & Partner. Mehr...
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14 Kommentare
Dass man gewisse Limiten setzt für 2.-Wohnungen finde ich richtig, schliesslich wollen wir keine Geisterdörfer in den Bergen. Aber 20% ist viel zu tief angesetzt. Die Menschen in den Bergen müssen auch irgendwie ihren Lebensunterhalt verdienen können. Die Hotellerie ist mit 3 Wintermonaten nicht rentabel zu betreiben, Landwirte haben es auch nicht einfach, was bitte sollen die Leute da oben tun? Antworten
Wieder eine Abstimmungsresultat,das dem BR nicht passte.Also wird es ignoriert und so hingebastelt,dass es für den BR stimmt!Freunde besitzen im Wallis eine Ferienwohnung,finden jedoch,dass das Dorf zur extrem teuren,ungemütlichen Stadt umfunktioniert wurde.Genau das möchte man ja nicht.Dass jedoch Richter in GR die Abstimmung torpedieren,ist das Letzte und zeigt,wie die heutigen Richter ticken! Antworten
Was wird dort gemacht? Das Skigebiet massiv erweitert in den letzten Jahren. Da wären sie sicherlich stolz darauf.
Die Besetzungsrate von Schweizer Hotels liegt bei 44% landesweit. Sie ist höher in Stàden als auf dem Land. Um rentabel zu sein braucht ein Hotel eine Besetzungsrate von 65% mindestens. Man möge mir unter solchen Umständen den Sinn und Zweck der jetzigen Bauerei erklären... Antworten
Frage an die Juristen unter den Lesern: Kann das Bundesgericht eigentlich eine bundesrätliche Verordnung aufheben, wenn sie so krass wie die Zweitwohnungsverordnung der Verfassung widerspricht? Oder anders gefragt: Kann mit einer Verordnung die Verfassung aufgehoben werden? Vielen Dank für eine kompetente Antwort und ein schönes Wochenende Antworten
Dass viele Zweitwohnungs- Besitzer dem Bergebiet nichts oder nur wenig nützen, kann man schon bei Basel auf der Autobahn erahnen.Schaut man die in die Berge fahrenden Autos genau an, stellt man fest das darin alles bereits vorhanden ist was die Insassen für 2-3 Wochen brauchen! Sogar der Weihnachtsbaum fehlt nicht. Und ist das Auto voll, hängt man noch einen Anhänger an. Antworten
@walter bossert: Ihr Röntgenblick ist einfach erstaunlich!
Herr Hess, wenn diese Leute wie ich sie beschrieben habe, so auf jeden Euro schauen, glauben Sie im ernst diese würden unsere teuren Ski-Lifte benutzen? Die gehen im nächsten Wald Langlaufen.
Aber die Personen kaufen sich Skitageskarten, gönnen sich ein Essen auf dem Berg, etc. So "plump" lässt sich dies sicher nicht beziffern.
Was in den Städten heute Seefeldisierung heisst, wird in den renomierten Skigebieten St. Moritzisierung genannt werden.Denn jezt ist der Run auf den Zweitwohnungsbestand eröffnet. Dann heist es für vile CH Familien."Sorry, wir können nicht mehr vermieten da die Wohnung verkauft ist". Aus den Hybriden die wie im artikel als Investion gahandhabt werden, muss man auf Preise anderer natur gefasst sein Antworten
Seit 40 Jahren besitze ich eine Ferienwohnung in Flims GR. In den letzten Jahren wurde wahnwitzig übertrieben - Ferienwohnungsbauten tragen zur Verschandelung bei, einen gigantischen Ausbau der Bergbahnen, Mehrverkehr - und nun sollten die bösen Unterländer, welche die Kohle bringen, alles mit einer zusätzlichen Tourismussteuer berappen?! Liebe Büdner, so zerstört ihr den Tourismus, wollt ihr das? Antworten
@Walter v.Matt > Wasser predigen und Wein Trinken. Dieses Sprichwort kommt mir in den Sinn, wenn ich Ihre Zeilen lese. Sie haben ihre Ferienwohnung - ja und die anderen, welche auch gerne eine hätten...? Das nur zu Ihrem Kommentar, ansonsten bin ich gegen Zweitwohnungen im heutigen Ausmass.
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