Schweiz

Diskussion

Zivilschutz lässt Uniformen in indischen Slums herstellen

23 Rappen pro Stunde: So viel beträgt manchmal der Lohn von Arbeitern in Mumbai, die Zivilschutzkleider herstellen. Auch andere Schweizer Behörden bestellen laut einem Bericht beim selben Textillieferanten. Mehr...


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131 Kommentare

Stefano Franscini

13.09.2012, 08:26 Uhr
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So ein Blödsinn Armasuisse sei nicht davon betroffen, die Mützen der Milsich werden in Vietnam genäht und die "Frösche" fürs Bayonet kommen aus China. Interessant ist, dass das Material den Bund am Ende kaum weniger kostet. Einzig der Hersteller verdient sich dumm und dämlich. Wir Bürger verlieren doppelt; Verlust der heimischen Arbeitsplätze und schlechte Qualität zu teueren Preise. Antworten


Kurt Müller

11.09.2012, 12:22 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Bei einer typischen Outdoor-Jacke von North Face, Jack Wolfskin usw., die für €600 über den Ladentisch geht, betragen die Nähkosten (Nähgarn, Arbeitslohn) gerade mal 0.2%. Das muss man sich bei den stolzen Ladenpreisen vor Auge halten. Antworten


Nico Meier

11.09.2012, 09:59 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Arbeitsteilung ist ein wichtiger Bestandteil des Wohlstands auf der Welt.
Ich finde es nicht schlimm, dass Kleider in Indien oder China produziert werden aber es sollen Löhne bezahlt werden die legal sind.
Wenn wir die Kleider in der Schweiz herstellen müssten so könnten wir sie uns nicht mehr leisten.
Antworten


Alfred Steiner

11.09.2012, 05:53 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Scheinheilige Veratwortliche .... Inzwischen weiss jeder, warum in Indien, China und ganz Asien produziert wird. Es geht nur um die Kosten. Dass dafür in Europa die Arbeitslosenquoten steigen, ist unwichtig, weil die Kosten vom Staat bezahlt werden. Antworten


Herbert Gordon

11.09.2012, 04:13 Uhr
Melden

Alle grossen Ketten /Marken lassen Kleider in Indien, Bangladesch etc. zu solchen Löhnen herstellen. Wer jetzt wegen diesem Beitrag entsetzt ist und aufschreit ist ziemlich naiv und läuft mit Scheuklappen durch die Gegend. Antworten


Bruno Froehlich

10.09.2012, 14:09 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Jahrzehnte im Ausland lebend, weit gereist, nie so viele materiell reiche, seelisch verarmte, unglueckliche, sich vor Neid zerfressende, mit ungluecklichen Gesichtern durch das Leben wandernde Menschen gesehen wie in der CH. Laengst vergessen die Solidaritaet der Kriegsjahre, Zeit der Rationierung, selbstverstaendlich das Wenige miteinander zu teilen. Nein, reich und noch Arme bestehlen.Unfassbar! Antworten


Tom Würgler

10.09.2012, 13:51 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

So tragisch diese Situation ist, scheint sie für die Textilbranche normal zu sein. Auf der einen Seite wird die Zitrone fürchterlich ausgepresst,auf der anderen Seite wird die Ware zu stolzen Preisen im Laden verkauft. Natürlich sind die Einkäufer über die untragbaren Zustände nie informiert. Antworten


paul real

10.09.2012, 12:46 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Jaja besser einen Hungerlohn für diese Hungernden als ein höheren Lohn für dieselben oder jemand anders. Dann müssen wir nämlich weniger zahlen! Die Logik der Systemsklaven-Kommentatoren ist wieder mal bestechend einfältig. Es freut sich das Business. Antworten


Nadine Kunz

10.09.2012, 10:32 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Der Gifpel des Wahnsinns ist, dass ganz ganz viele Kommentatoren versuchen, diesen Fakt noch schön zu reden. Das ist echt der Hammer. Einfach pervers. Antworten


Mauro Cossino

10.09.2012, 08:33 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Einmal mehr darf der weltkundige Schweizer hier seine Fratze zeigen. Danke Tagi. Antworten


Urs Holtz

10.09.2012, 01:51 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Ist ja ganz gut so, diese Leute brauchen Jobs um etwas Reis fuer die Familie zu ergattern. Antworten


Nicole Benz

09.09.2012, 20:30 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Es ist offenbar zu teuer, die Kleidung in der Schweiz nähen zu lassen. Wer bitte soll dann unsere Löhne bezahlen, wenn wir sie uns nicht leisten können? Antworten


Nicole Benz

09.09.2012, 20:23 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@ Walser: Wenn wir uns unsere Löhne nicht bezahlen können, wer soll es dann tun? Antworten


Alfred Steiner

11.09.2012, 06:02 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Klar ... da nützt man einfach indische Arbeitskräfte aus .... Wie wär's denn, wenn zB. in der Schweiz mal etwas Downsizing betrieben und zumindest mal alle Löhne und Preise einfrieren würde. ?


ralph läuffer

09.09.2012, 20:08 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

bravo- durch das massive sparen der letzten jahre im militär wird unsere wirtschaft nicht mehr wie früher mit solchen aufträgen bemittelt. lieber billig machen lassen anstatt im eigenen land
herstellen. super!
Antworten


Fabian Sacker

09.09.2012, 20:23 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

da kann ich nur zustimmen! ich bin selber textilproduzent und stelle meine pyjamas in der schweiz her - man höre und staune, es funktioniert tatsächlich! auch mit über 100x höheren kosten!


marki basler

09.09.2012, 20:01 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Ja und wir schweizer sollen ja in der Schweiz einkaufen gehen..... Sehr Bedenklich dieser Artikel Antworten


Hanspeter Niederer

09.09.2012, 19:26 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Der Zivilschutz könnte den Arbeitern zum Beispiel 3 Fr. pro Stunde bezahlen, wobei 2 Fr. davon für ein lokales Bildungs- und Gesundheitsprogramm und für eine anständige Trinkwasserversorgung investiert würde. Wo ist das Problem dabei? Sind 3 Fr. für den Schweizer Zivilschutz ein unlösbares Problem? Wer einigermassen normal tickt versteht, was 23 Rappen pro Stunde für eine Sauerei ist. Antworten


rolf zeller

09.09.2012, 19:46 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Wenn wir dort nichts Herrstellen lassen, verdienen diese Menschen gar nichts.Wenn wir ihnen aber aus Schweizer Sicht, gerechte Löhne zahlen würden, dann würde leider dort vermutlich Mord und Totschlag um solch eine Arbeitsstelle losbrechen.Dies ist sicher ein nicht erwähntes Problem, wenn z.B. Asylanten kleine Summen ihren Fam. schicken,welches dort viel ist und sicher Neid und Schlimmeres auslöst


Maria Halder

09.09.2012, 17:35 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Ist doch Entwicklungshilfe. Ich weiss nicht was es da wieder zum Motzen gibt. Due Leute verdienen etwas. Besser als gar kein Verdienst. Sollen doch die superreichen indischen Milliardaere (gibt es genug) sonst etwas gegen die Armut machen. Antworten


Marcel Zürcher

09.09.2012, 23:21 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Liebe Anastasia,,,ein kleiner Labelcheck gefällig?


Anastasia Margarita Vaska

09.09.2012, 19:09 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

@Halder: Nein, das ist keine Entwicklungshilfe. Man nutzt die Leute nur aus, wenn die Leute trotz Lohn hungern müssen.


Hanspeter Niederer

09.09.2012, 18:33 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Halder 1735: Maria Halder wie sie leibt und lebt.


Bolle Brumann

09.09.2012, 18:14 Uhr
Melden 33 Empfehlung 0

Und woher haben diese superreichen Milliardaere wohl ihre Kohle? Sie kassieren von uns Preise, die fuer gute Loehne reichen wuerden, sacken das Meiste aber selber ein. Ein paar Verzweifelte die zum Hungerlohn arbeiten, lassen sich immer finden. Es liegt an uns sicher zu stellen, dass unser Geld auch beim Arbeiter ankommt.


Robert Hofer

09.09.2012, 17:33 Uhr
Melden 40 Empfehlung 0

Wir alle haben die Textilindustrie in Europa kaputt gemacht. Wir alle kaufen billige Textitlien. Wir alle akzeptieren lausige Qualität, Textilien mit giftigen Farbstoffen, die nicht waschecht sind. Wir bringen sie nicht in den Laden zurück, sonder kaufen ein neues Stück und werfen das alte weg. Es gibt nur noch diese lausigen sweatshops! Wir sind alle schuld. Zu spät zum jammern.... Antworten


Peter Chylewski

10.09.2012, 15:00 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Es gibt auch vernünftige Labels wie z.B. «Switcher» - schauen Sie es sich einmal an.


Friedrich Thomas Friedli

09.09.2012, 16:40 Uhr
Melden 46 Empfehlung 0

Genau wegen solchen Ausbeutungen in diesen Laendern finden Voelkerwanderungen statt und die Reichen in diesen Laendern werden immer wie reicher. Antworten


Thomas Schweizer

09.09.2012, 16:31 Uhr
Melden 66 Empfehlung 0

Ja das waren noch Zeiten, als PTT, SBB, Armee etc. alles lokal in der CH produzieren liessen. Auch kleine Firmen und Heimwerker in Randregionen hatten Arbeit und das Geld war gut investiert. Heute ist alles deliberalisiert und niemand weiss mehr wo das Geld hingeht. Nur billiger wurde nichts, obwohl das immer als Argument hingezogen wurde. Fortschritt! Antworten


lui casutt

09.09.2012, 16:22 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

muss ich jetzt vor jedem kauf abklären, ob die hersteller auch genügend lohn erhalten?
goht's no?
Antworten


Mauro Cossino

10.09.2012, 11:19 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Diese Rechnung ist ganz einfach Herr Casutt. Kostet ein T-Shirt weniger als Fr. 20.--, können Sie davon ausgehen, dass die Nähering davon nicht leben kann.


Patrick Frei

09.09.2012, 16:21 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Das ist wieder typisch: einerseits darf die Armee und der Zivilschutz nichts kosten und man streicht jedes Jahr das Budget zusammen, aber dann sind wieder alle empört, wenn man gezwungen ist, zu sparen. Würde man der Armee genug Budget geben, könnte man vielleicht auch wie früher in der Schweiz die Uniformen fertigen lassen. Das war einmal ein ganzer Berufszweig, der ausgestorben ist. Antworten


Kai Steiger

09.09.2012, 16:21 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Wenn dieser Betrieb illegal ist, muss der indische Staat dafür sorgen, dass die Gesetze eingehalten und die Verbrecher bestraft werden. Der Schweizer Steuerzahler sollte nicht verantwortlich gemacht werden für Probleme die der indische Wähler nicht lösen will oder kann. In einem demokratischen Staat wird ausgebeutet weil die falschen Politiker gewählt werden. Es ist so traurig wie simpel. Antworten


Richard Tschudi

09.09.2012, 16:20 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Wenn diese Arbeiter in den Slums von Indien viel Auftraege erhalten, werden die Loehne mit der Zeit steigen und sich dem Welt Nieveau anpassen. Diese Arbeiter werden dann reich werden und dann als Touristen in der teuren Schweiz als Touristen Geld ausgeben. Aehnliches geschieht in China. Antworten


ruth bucher

09.09.2012, 16:54 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

eine reiche inderin hat mir einmal erklaert wie gut es sei,dass kinder arbeiten wuerden und die familie mitunterstuetzen.....


Marcel Zürcher

09.09.2012, 16:14 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Interesssant wie die Moralapostel hinter den Steinen hervorkriechen. Mal sehen wieviel von Euch mit teuren Labels rumlaufen die in 3. Weltländern und in Schwellenländern unter widrigsten Umständen hergestellt werden. Aber das geht ja in die Kategorie Style, ist natürlich nicht dasselbe wie wenn das eine Behörde tut. Antworten


Thomas Petermann

09.09.2012, 16:47 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Ganz meine Meinung. Wenn wir immer alle zum Sparen zwingen und Geld für anderen Seich ausgeben, dann kommen halt solche "Deals" zustande.


Paul Werther

09.09.2012, 15:47 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

23 Rappen ist auch für indische Verhältnisse wenig. Antworten


Andreas Bachmann

09.09.2012, 15:19 Uhr
Melden 32 Empfehlung 0

Irgendwer bezahlt immer für unsere "Schnäppchen", seien es ausgebeutete Menschen (lieber die anderen als wir, wir wollen ja anständige Löhne, nicht?) oder die Natur. Wir müssen lernen, dass "billig" nichts als eine angenehme Werbelüge ist und unser eigennütziges Verhalten überwinden. Man könnte den Menschen dort auch locker anständige 46 Rappen bezahlen, für uns wären das immer noch "Peanuts". Antworten


Tanya Borialis

09.09.2012, 14:55 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Wenn das Lohngefüge mit 23 Rappen dort stimmt, dann können wir wohl mehr bezahlen, der Arbeiter vor Ort wird es nicht erhalten. Da der Zivilschutz meines Wissens nicht vergrössert wird, braucht er auch keine neuen Uniformen. Lassen wir doch die Leute etwas anderes nähen als Uniformen, z.B Kleider für sich selbst. Antworten


Jolanda Egger

09.09.2012, 14:45 Uhr
Melden 79 Empfehlung 0

Das ist - äxgüsi - eine Sauerei!!!
Man kann nicht gegen Flüchtlinge solche Hetzkampagnen reiten und gleichzeitig den Menschen dort einen Arbeitslohn verweigern, von dem sie leben können!
Was ist die Schweiz bloss für ein Land geworden?!
Antworten


Roger Walser

09.09.2012, 20:12 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Egger: Der Lohn soll so hoch sein, dass man damit die Familie ernähren kann. Was bedeutet das nun bei meinem Beispiel mit dem Automech? Der mit Familie soll mehr verdienen als der ledige? Oder wie stellen Sie sich das vor?


Christoph Geiser

09.09.2012, 20:10 Uhr
Melden

Sollte so hoch sein. Sie können die Verhältnisse in Indien nicht einfach den hiesigen Vorstellungen anpassen und sie können den Menschen dort auch nicht Vorschriften machen. Die Leute denken es sei richtig, weil sie in der jeweiligen Kaste leben. Die nehmen keinen Fünflyber auf die Stunde, nicht mal wenn Sie sie schlagen. Ich bin, nebenbei, auch schon aus dem sozialen Netz gefallen.


Jolanda Egger

09.09.2012, 17:15 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Herren Kommentatoren: Der Lohn soll so hoch sein, dass ein/e Arbeiter/in d.Familie ernähren, kleiden u.d.Kinder z.Schule schicken kann. Genau so hoch!
Und JEDER, der findet, das sei zuviel, der soll beten, dass er NIE aus dem sozialen Netz fallen möge.. (das wir auch noch haben - jene aber nicht!!)


Christoph Geiser

09.09.2012, 17:00 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Die Löhne haben mit der CH rein gar nichts zu tun und diese Arbeiter sind zu arm um hier je Asyl beantragen zu können. Das können sich nur die besseren Familien leisten, ihre Angehörigen her zu schicken.
Wenn Sie die Welt verbessern wollen, müssen Sie ein paar Tausend Jahre Zeit mitbringen. Die Arbeiter haben jetzt keinen Job mehr und müssen hungern, weil Sie ein ethisches Problem haben.


Andreas Dietrich

09.09.2012, 15:36 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Die reichsten 10% der Schweiz (unsere "Kapitalisten") haben die Marschrichtung vorgegeben, die heisst Gewinnmaximierung und Staat wie Mittelstand machen es ihnen nach. Sklaven würden noch günstiger produzieren, aber dies mag der indische Staat nicht mehr. Die Alternativen in Indien heissen Hunger oder Hungerlohn; also Erpressung pur! - Was in Indien funktioniert, wird in 20 J. auch zu uns kommen.


Roger Walser

09.09.2012, 15:15 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

@Egger: Wie hoch sollte dann der Lohn sein? Vergleichen sie in der Schweiz. Ein Automech. 20J. verdient ca. CHF 4'000.--/Mt. wenn er ledig ist und im Toggenburg wohnt, kann er davon gut leben. Ist er verheiratet mit 1 Kind und wohnt in Zürich, ist er ein Fall für die Sozialhilfe. Was ist nun ein gerechter Lohn?


Hans Meier

09.09.2012, 15:11 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Woher wollen Sie wissen, dass man dort von diesem Lohn nicht leben kann?


Christian Gauthier

09.09.2012, 14:41 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Wozu braucht der Zivilschutz neue Uniformen? Zu viel Geld? Wie die Armee, welche vor kurzem die Radfahrer Truppen abschaffte, die Velos verhökerte und jetzt neue Velos kauft. Der Zivilschutz ist auch ein Verein dessen Leistungen das Geld nicht wert sind das er dem Land kostet. Ohne Armee und Zivilschutz könnte man glatt einen Bundesrat einsparen. Polizei und Feuerwehr arbeiten professionell. Antworten


Pascal Klein

09.09.2012, 14:39 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Rund 4/5 der Inder verfügen über weniger als 1.90 CHF/Tag, rund 1/3 weniger als 0.90 CHF/Tag (gemäss Wikipedia). Bei 23 Rappen die Stunde bei 8.5h Tagesarbeitszeit sind diese Näher also unter den 20% Besserverdienenden. Was ist jetzt genau das Problem? Antworten


Herbert Müller

09.09.2012, 16:38 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Das Problem ist, das dies immer noch nicht reicht. Es reicht vielleicht zum Überleben aber kaum zum ein anständiges dasein zu fristen. Hauptsache gut gerechnet gell. Natürlich ist ein Job besser als kein Job aber die Frage ist wer verdient denn daran ganz genau und warum sorgen die nicht für bessere Arbeitsbedingungen..die Antwort: weil die nur die Kohle interessiert....


ARMIN SCHEIDEGGER

09.09.2012, 14:37 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Eigentlich ist das das Geld, das der Schweizer Wirtschaft abgeht. Warum produziert man nicht in der Schweiz, ist mir schon klar, weil wir zu teuer sind. Doch bevor wir ins Ausland gingen, haben wir unsere Uniformen auch in der Schweiz produziert, und es hatte funktioniert. Der Staat, als Vorreiter-Beispiel, lässt produzieren im Ausland, Firmen im Inland gehen in die Insovenz. Ist das Korrekt? Antworten


Bernhard Piller

09.09.2012, 14:13 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Es gibt zwei Möglichkeiten, diesem Problem zu begegnen:
1: Es werden keine Aufträge an diese Firmen in Indien vergeben > die Leute verlieren ihre Arbeit und haben gar nichts
2: Es werden viel höhere Löhne bezahlt > dies wird zum Problem der anderen Leute in der Region, denn eine Gruppe verfügt plötzlich über viel mehr Kaufkraft,
Man tut den Leuten das beste, wenn man den Markt nicht verzerrt !
Antworten


C. Weber

09.09.2012, 17:23 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Ja Herr Piller, wenn dann Ihresgleichen das nächste Mal drüber jammern, dass die Zuwanderung das schweizer Lohngefüge verzerre und die Lebenskosten verteuere, dann sagen wir dann auch: 'Man tut den Leuten das beste, wenn man den Markt nicht verzerrt!'
Oder gilt das nur für die armen Inder?


Peter Stoffel

09.09.2012, 14:07 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Nichts Neues. Das Militär lässt die Uniformen in Macedonien und Serbien anfertigen. Monatslohn für die Arbeiter Fr. 150.-- Antworten


Thomas Hitz

09.09.2012, 14:02 Uhr
Melden 44 Empfehlung 0

Beispiel:
Haarschnitt in Indien: 20 Rappen (bei besserem Service; eigene Erfahrung).
Haarschnitt in der Schweiz: 50 Franken (bei schlechterem Servie; eigene Erfahrung).
Ein indischer Textilarbeiter braucht folglich eine Stunden arbeiten, um sich den Coiffeur leisten zu können, ein Schweizer Arbeiter arbeitet dafür zwei Stunden. So schlecht ist die Bezahlung für indische Verhältnisse wohl nicht.
Antworten


Olga Majumder-Ròzsa

09.09.2012, 23:41 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Dieser Vergleich ist absurd. Haare schneiden kann man sich notfalls auch selber.
Die indischen Arbeiter haben andere Probleme: Lebensmittel muss man kaufen, Miete und Arztrechnungen bezahlen usw. Und da kommt man mit diesem Stundenlohn auch in Indien nicht weit.


Theres Hofer

09.09.2012, 17:37 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Nur 1 Zahl v.1992: Ein Durchschnitts Ami verspeiste 341, ein Durchschnitts Inder 8 (in Worten: acht!) Eier pro Jahr. Und das ist wahrlich ein Luxusnahrungsmittel, nicht wahr Hr.Hitz?!
Im Verhältnis hat sich wohl nicht allzuviel verändert.
Viele Familien haben 2€/Tag z.Leben, aber d.Lebensmittelpreise haben sich in 1 Jahr verdoppelt!!


Herbert Müller

09.09.2012, 14:52 Uhr
Melden 31 Empfehlung 0

Ihr Vergleich hinkt ein wenig gell...keine Versicherung, keine bezahlten Überstunden, mörderisch ungesunde Arbeitsbedingungen, kein Kündigungsschutz für Indische Arbeiter/innen...und so weiter und so weiter. Natürlich ist Indien ein Schwellen/Drittweltland aber solche Vergleiche sind einfach unbrauchbar...


Emil Eugster

09.09.2012, 14:50 Uhr
Melden 46 Empfehlung 0

Sauberes Wasser in der Schweiz Fr. 2.26 pro Kubikmeter. Bei 188 Litern pro Einwohner und Tag, so sind das 47 Rp. pro Tag. Wie lange muss der Schweizer dafür arbeiten?
Was kostet das "PureLive" Wasser von Nestle in Indien nachdem die Firma das Grundwasser abgepumpt hat? Und wie Lange muss der ø Inder dafür arbeiten + was hat die hohe Kindersterblichkeit in Indien damit zu tun?


Theres Hofer

09.09.2012, 14:47 Uhr
Melden 36 Empfehlung 0

Der Haarschnitt gehört ja auch zum absolut Lebensnotwendigsten, das sich die Menschen dort vorstellen können...
Mein Gott, Hr.Hitz, man merkt, dass Sie noch nie Einkäufe f.d.Familie tätigen mussten - und das mit winzigem Budet. (Hier od.in Indien!!)


Hanspeter Niederer

09.09.2012, 14:35 Uhr
Melden 31 Empfehlung 0

Hitz 1402: Bringen Sie ein Beispiel aus dem Bereich Grundnahrungsmittel, dem wirklich relevanten Bereich in diesen Ländern. Dann sehen wir weiter....


oliver keller

09.09.2012, 14:08 Uhr
Melden 33 Empfehlung 0

Ja dann auf nach Indien, bei diesen Spitzenlöhnen und wenn die Coiffeure dort so gut + günstig sind! Komisch nur, dass Menschen das ganz okay finden, solange sie nicht unter solchen Umständen arbeiten MÜSSEN.


Martin Lerch

09.09.2012, 13:48 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Ja, da gab es irgendwann doch die Heimarbeiterinnen. Gerade auf dem Land und in den Bergen war das ein wichtiger Zusatzverdienst im Winter. Nur waren das halt alles so renitente SVP und CVP Wähler. Da musste dringend eine Strukturbereinigung gemacht werden. Im wesentlichen ist das die Folge der chaotischen Zustände im VBS zu Zeiten Samuel Schmids. Antworten


Peter Minder

09.09.2012, 13:46 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Ein reichhaltiges Mittagessen in Mumbai (zB. Tali, Dosa) bekomme ich für 30 Rupien, das sind etwa 0.5 CHF. Das ist etwa der Stundenlohn eines Arbeiters, 23 Rappen ist eher falsch. Mitleidsjournalismus halt. Eine Putzfrau bekommt bei uns 25 CHF die Stunde und wenn sie etwas essen geht über Mittag zahlt sie etwa gerade soviel. Sie arbeitet also auch eine Stunde für ihren Lunch. Antworten


Egon Kummer

09.09.2012, 13:33 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Ein aehnlicher Artikel hatte zur Folge dass die Kinder in Indien entlassen wurden. Nur, diese waren die Ernaehrer der Familien. Nachher arbeiteten die Kinder bei einheimischen oder fremden Familien viel laenger, unter schlechteren Bedingungen und zu einem viel tieferen Lohn.
Um was geht es hier? Die Arbeiter besser zu entloehnen oder die Arbeit hier machen zulassen?
mit welchen Folgen dort?
Antworten


Theres Hofer

09.09.2012, 21:09 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

So haben es d.Bosse gern: Gewöhnliche Leute verteidigen d.Ausbeuter -ohne zu merken, dass es ihnen auf höherem NIveau gleich geht...
Eine Firma stellt eine Fabrik auf, d.Gemeinde stellt Infrastruktur z.Verfügung, Leute kommen u.wenn's passt, schliesst d.Boss wieder. Die Gemeinde steht da mit Schulden u.Arbeitslosen, subventioniert v.d.Arbeitern, d.jetzt ohne Job sind!
SO läufts hier u.in Indien!


Hanspeter Niederer

09.09.2012, 19:13 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Kummer 1333: "Um was geht es hier? Die Arbeiter besser zu entloehnen oder die Arbeit hier machen zulassen?
mit welchen Folgen dort?" Mit fürchterlichen Folgen für die Arbeiter in Indien, wenn man die Arbeiter dort anständig entlöhnt, oder? Ich glaub's nicht.


peter seiler

09.09.2012, 13:32 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Nokia: Bochum, Rumänien nun Indien (Lohn in Rumänien 10 mal weniger als in Deutschland, Lohn in Indien 1/2 von Rumänien. Novartis genau dasselbe. Zahlungsverkehr in Basel, dann in Rumänien, nun in Indien. Diese Länder zahlen hohe Millionenbeiträge um diese Unternehmen in ihrem Land anzusiedeln. Kapitalismus bleibt Kapitalismus. Kein Platz für "sentimentales" Gehabe. Da stehen wir heute. Antworten


Roger Walser

09.09.2012, 13:22 Uhr
Melden 31 Empfehlung 0

Wieder einmal ein schöner Artikel um sich zu empören. Jeder der sich über solche Löhne aufregt, sollte zuerst einmal sein eigenes Konsumverhalten hinterfragen. Des weiteren kann ich nicht beurteilen ob 23Rp./Std. viel oder wenig sind. Ich kenne das Lohn und Preisgefüge in Indien nicht. Antworten


Edi Rey

09.09.2012, 14:57 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Ich kenne das Preisgefüge auch nicht besonders gut, nur soviel : Um sich ein Mittagessen zu kaufen, muss dieser Arbeiter etwa 2.5 Stunden arbeiten. Alles klar ?


Bruno Froehlich

09.09.2012, 14:26 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

@ Walser Um das Lohnniveau zu beurteilen braucht es keine hoehere Bildung bloss Menschenverstand oder heute 18 Uhr DRS 2 hoeren "Assam: Teeland, Tränenland" . Konsumverhalten, ja, waeren da nicht die international wie nationalen Multis die dem Konsumenten im Angebot kaum eine Wahl lassen, die wenigen Labels mit "fairen Produkten" sind bloss Beruhigungstroepfchen fuer schlechtes Gewissen !!!


Irina Baumann

09.09.2012, 14:04 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Das jaehrliche Prokopf Einkommen liegt in Indien Kaufkraft-bereinigt bei etwa 3200 USD. Also ist durchaus etwas Empoerung angebracht.
Bedenklich ist, das die oeffentliche Hand Qualitaetslabel wie z.B. BSCI nicht nutzt um ihre Lieferanten auszuwaehlen.
Auf dem Ruecken der Aermsten zu sparen ist halt am einfachsten.


Bruno Froehlich

09.09.2012, 13:59 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

@ Walser Um das Lohnniveau zu beurteilen braucht es keine hoehere Bildung bloss Menschenverstand oder heute 18 Uhr DRS 2 hoeren "Assam: Teeland, Tränenland" . Konsumverhalten, ja, waeren da nicht die international wie nationalen Multis die dem Konsumenten im Angebot kaum eine Wahl lassen, die wenigen Labels mit "fairen Produkten" sind bloss Beruhigungstroepfchen fuer schlechtes Gewissen !!!


dan meier

09.09.2012, 13:54 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Es ist eine Heuchelei, in der Tat. Doch dass Sie noch überlegen müssen, ob 23 Rp./Stunde ein Hugerlohn sind oder nicht, find ich doch auch erstaunlich. Wären bei 42h/Woche keine 40 CHF pro Monat, da ist doch auch Ihr "kann ich nicht beurteilen" eine Selbstschutzbehauptung und sonst gar nichts.


Ronnie König

09.09.2012, 13:50 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Das ist sehr wenig, wenn sie bedenken, dass sie mit diesem Lohn pro Tag Reis, Gemüse, Kerosin,Tee, Milch, Zucker und ein fensterloses Zimmer (ca.12m2) mieten können. Es fehlen aber jetzt noch Seife Kleider Strom etc. Vielleicht hilft dies um zu Verstehen! Wohnen sie illegal im Slum liegt mehr drin. Aber wenn es brennt....


Bruno Froehlich

09.09.2012, 13:21 Uhr
Melden 69 Empfehlung 0

Welche Borniertheit : "Dann haben sie wenigstens Arbeit". Allen die so denken wuensche ich, dass die Schwellenlaender, Indien, Brasilien, einige afrikanische und China das Weltkommando uebernehmen und euch zeigen wie das Leben aus der Sicht des Existenzminimums aussieht. Wie tief ist die Schweiz gesunken, wie arm im eingebildet Reichtum. Antworten


Gerhard Berger

09.09.2012, 20:17 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Ich stehe zu meiner Meinung, Herr Fröhlich. Und ich habe nachgedacht. Was ich sage, ist - leider - ein Fakt. Und Ihre Äusserungen sind Ihre Meinung, die ich nicht teile. Wir sind mitnichten ein Volk von Dieben. Dies zu behaupten, geht für mich eindeutig zu weit.


Bruno Froehlich

09.09.2012, 18:29 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

@ Berger Ich bin 77 und weiss wieviel Wohlstand die Schweiz klaute, noch immer klaut oder Geld hortet, mit ihm arbeitet, das Diktatoren ihrem Volk gestohlen haben. Die haengigen Rueckforderungsprosesse sollten Sie kennen. Schweizer sind tuechtig, arbeiten viel und diese Schicht wiederum wird von denen betrogen, die Sie mit Ihren Worten verteidigen. Mehr nachdenken und dann schreiben taete gut


Olaf Gunnarsson

09.09.2012, 15:20 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

abwarten, Herr Fröhlich... In 20 - 30 Jahren produzieren wir Europäer Kleider für Indien und China. Und zwar "en Gros" im Mittel- bis Hochpreissegment. Wenn es so weitergeht, wird sich der Spiess irgendwann mal drehen. Wetten?


Gerhard Berger

09.09.2012, 13:39 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Wenn wir noch lange unseren Wohlstand verschenken, in dem wir dem kleinsten Druck aus dem Ausland erliegen und die Welt von unserer Moral zu überzeugen versuchen und so unseren Finanzplatz konkurrenzunfähig machen, dann wird es so kommen, Herr Fröhlich. Nur möchte ich das eigentlich nicht.


Nicole Benz

09.09.2012, 13:11 Uhr
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Diese Kleidung sollte in der Schweiz genäht werden. Antworten


Roger Walser

09.09.2012, 15:18 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Benz: Finde ich auch. Mir ist aber bewusst, dass dann die Preise für solche Kleider explodieren. Für die paar Franken, die sie heute kosten, werden wir das hier in der Schweiz nicht hinkriegen. Konkret heisst das, er werden mehr Steuergelder ausgegeben.


Karl Meier

09.09.2012, 13:07 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

dort ist das eine ganze menge geld!!! Antworten


Felix Rothenbühler

09.09.2012, 15:11 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Angenommen, diese Ware kostet hier 50.-: Wo sind die rund 49.- Differenz gelandet? DAS ist m.E. die Frage!


Werner Wüest

09.09.2012, 12:56 Uhr
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Ja, sind wir nicht alle schuld? Wir verlangen (gesetzlich) von Behörden usw., dass der billigste Anbieter berücksichtigt wird. Es sei denn man habe namhafte Gründe, dies nicht zu tun - und dann wird's aber schwierig das zu beweisen. Der Buchhalter/Controller bestimmt immer mehr, was wo gekauft wird. Hat man den Angst dies zu veröffentlichen? Antworten


rolf bürgi

09.09.2012, 12:55 Uhr
Melden 46 Empfehlung 0

ich bin absolut der meinung, dass alle betriebe und institutionen, die ausschliesslich vom steuerzahler finanziert werden, ihre investitionen auch beim steuerzahler tätigen ! und das hat nichts mit protektionismus zu tun ! Antworten


Sam Gerber

09.09.2012, 12:54 Uhr
Melden 36 Empfehlung 0

Wo ist das Problem? Das ist sicher besser angelegtes Geld als Entwicklungshilfe! Antworten


H. Jenni

09.09.2012, 12:52 Uhr
Melden 46 Empfehlung 0

Ich bin während den letzten 10 Jahren ein bis zwei Mal pro Jahr geschäftlich nach Indien geflogen (Delhi, Hyderabad, Pune, Kalkutta, etc.). Wenn man die Armut vor Ort sieht (wenn man denn als "Weisser" die Luxushotels überhaupt verlassen kann), dann muss man sagen, dass diese 23 Rappen pro Stunde für uns nicht viel sind, für die Leute dort aber oft den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Antworten


Felix Rothenbühler

09.09.2012, 15:13 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

"Zu viel zum Sterben, zu wenig zum Leben".


Cyrill Hausammann

09.09.2012, 15:01 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Frau Egger, haben Sie die geringste Vorstellung davon, wieviele reiche, sogar sehr reiche Leute es in Indien gibt? Offenbar nicht, sonst würden Sie wohl kaum finden, dass wir in 1.Linie verpflichtet wären, den Leuten vor Ort Wohltätigkeit (also nicht das Entlöhnen von Leistungen) zugute kommen zu lassen.
Und ja, ich achte darauf Fair-Trade zu kaufen. Also Leistungen fair zu bezahlen.


Peter Chylewski

09.09.2012, 12:49 Uhr
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Warum beauftragen die Schweizer Beschaffungsstellen nicht direkt diese Nähereien? So könnten anständige Löhne bezahlt werden und mittel- längerfristig die Lebensbedingungen erheblich verbessert werden. Den Zwischenhandel ausschalten, wie es in Teilen der Textil- aber auch der Kaffeebranche schon seit längerem üblich ist («Fair Trade») . Das würde heissen, Verantwortung zu übernehmen. Antworten


Hans Meier

09.09.2012, 14:30 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Woher wissen Sie, dass 23 Rappen/h in dieser Gegend kein anstaendiger Lohn ist?


Peter Meyer

09.09.2012, 12:37 Uhr
Melden 64 Empfehlung 0

Grundsätzlich sollte man sich gegen solche Arbeitsbedingungen zur Wehr setzen - absolut einverstanden. Aber ihr selbstgerechten linken Schreiberlinge: Unter welchen Bedingungen werden eure Apple-Produkte produziert und eure günstigen H+M-Kleider? Statt Ueli Maurer wieder mal ans Bein zu pinkeln, täte etwas Selbstkritik manchmal auch ganz gut. Antworten


Peter Meyer

09.09.2012, 15:56 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Sind Ihnen meine Gedankengänge zu anspruchsvoll? Dann helfe ich gerne: 1. In Ueli Maurers Bereich fällt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz 2. Ueli Maurer ist in letzter Zeit ein gerne gesehenes Ziel von Journalisten links der Mitte 3. Bei den eigenen Konsumartikeln will's man dann nicht mehr so genau wissen. Angenehmer, wenn die Anderen die Bösen sind.


Isa Wirth

09.09.2012, 13:16 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Was haben Apple-Produkte oder H+M-Kleider mit der politischen Gesinnung zu tun? Und was zum Henker hat Ueli Maurer hier verloren? Ihr Beitrag ist schon bezogen auf die (In-)Kausalität Ihrer Aussage vollkommen missglückt…


Peter Meyer

09.09.2012, 12:59 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

@Ernst Dittmar: Sie meinen also es sei Zufall, dass von Zivilschutzkleidern die Rede ist? Sie haben offensichtlich von unserem Vielparteiensystem in der Schweiz und der Rolle der Medien nicht viel Ahnung.


Hans Reuter

09.09.2012, 12:30 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Die Wechselkursunrechnungen sind irreführend weil damit nicht erkennbar wird wieviel und was im jeweiligen Land dafür erworben werden kann. Ein Deutscher welcher für eine Zeitarbeitsfirma schafft erzählte mir kürzlich, dass er, obwohl er 100 Prozent schafft, kaum noch in der Lage sei Miete und Lebensunterhalt zu finanzieren. Auch mal vor der eigenen Tür zu kehren ist nicht schlecht. Antworten


A. Meier

09.09.2012, 13:33 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Richtig! Und man braucht nicht mal über die Grenze zu gehen, denn bei uns ergeht es den meisten bei "Temporär" Firmen Beschäftigten nicht besser. Auch diese werden von diesen modernen Sklavenhändlern schamlos ausgenützt!!!


Abbas Schumacher

09.09.2012, 12:23 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Würde man Rechnen, so käme es billiger mit den hiesigen Arbeitslosen diese Kleider zu nähen. Sozialämter würden entlastet = spart Geld! Transportweg fällt weg = spart Geld! Arbeitslose hätten Arbeit = Sind weniger Krank = spart Geld! Gut es kostet mehr als 23 Rappen die Stunde, aber Sozialämter zahlen so nicht fürs Nichtstun! Antworten


Felix Rothenbühler

09.09.2012, 15:15 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Bürgerlich-Rechts wehrt sich mit Händen und Füssen gegen jegliche "Sozialindustrie", egal was es kostet, egal wie sinnvoll oder unsinnig.


Martin Lerch

09.09.2012, 13:54 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

@Abbas Schumacher, Wäre hier ein Arbeitsloser fähig, rasch, geschickt, konzentriert, ausdauernd mit seinen Händen zu arbeiten, dann wäre er nicht arbeitslos. Darum Ihr Vorschlag in Ehren, aber er funktioniert nicht. Hingegen wäre Heimarbeit wie ehedem eine Möglichkeit.


Ernst Dittmar

09.09.2012, 12:22 Uhr
Melden 58 Empfehlung 0

Warum werden die Uniformen nicht bei uns in der Schweiz zu normalen Löhnen hergestellt? Ich bin überzeugt, dass es viele Menschen in der Schweiz gibt, die auf eine gute Heimarbeit angewiesen wären. Ein weiteres Beispiel, wie die Bundesräte gegen die Interessen der Schweiz regieren! Kein Wunder, wendet sich die Bevölkerung gegen die Armee, wenn solche miesen Machenschaften ans Tageslicht kommen! Antworten


Gerhard Berger

09.09.2012, 13:42 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Was kostet das Brot in Indien? Die Wohnung? Es geht darum, wie viel Wert dieses Geld ist. Von miesen Machenschaften zu reden, wäre ohne die Würdigung der dortigen Kostenstruktur schlicht falsch. Zudem gibt es diese Industrie in der Schweiz gar nicht mehr. Die musste ausgelagert werden, weil kein Schweizer das Geld für ein hier genähtes Teil ausgibt. Dieselben, die in DE einkaufen im Übrigen.


Martin Dächli

09.09.2012, 12:17 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

Passt zum heutigen Sozialbewusstsein, wundert mich nicht. Es ist höchstens amüsant, dass es eine Institution ist, die eigentlich gutes bewirken will. Traurige Schweiz, traurige Welt. Antworten


Xil Ren

09.09.2012, 12:15 Uhr
Melden 19 Empfehlung 1

Ich finde das gut, dass man den Leuten dort Arbeit gibt. Sonst hätten sie gar nichts. Ich habe 3 Jahe in Indien gelebt. Antworten


Waldemar Da Rin

09.09.2012, 14:46 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Auch für 23 Rp. in der Stunde? Wenn eine Fleece-Jacke dort Fr. 1.70 kostet und in der Schweiz für 140 verkauft wird (laut SZ), dann ist das für mich schon kriminell. Dann könnte man getrost auch vier Franken bezahlen und einen hohen Gewinn einstreichen. Und die Arbeiter dort könnten sich einen Arzt oder Medikamente leisten, statt am billigen Fusel zu erblinden.......


Hanspeter Niederer

09.09.2012, 13:42 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Ren: Sie finden es also gut, dass man den Leuten Arbeit gibt, ohne sie dafür zu bezahlen? Arroganz eines satten Profiteurs. Und kommen Sie mir nicht damit, dass SIE Ihren Lohn wert sind.


Dieter Wundrak-Gunst

09.09.2012, 12:10 Uhr
Melden 121 Empfehlung 0

Verstehe ich gut. So sagt doch eine Partei bei uns, was? Wir wollen nichts mit Europa mehr zu tun haben, nur mit den Schwellenländern. Und wenn ich mich nicht täusche, so gehört doch dieses Indien zu einem Schwellenland. Dort macht man auch in Zukunft die grossen Gewinne. Für das haben wir auch die Steueroase Zug geschaffen, wo die Rohstoffhändler Pinke Pinke machen. EIne Philosophie, Danke. Antworten


joe schmid

09.09.2012, 14:47 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Den Beitrag finde ich gut, das Problem kommt erst, wenn dieselben Leute alles was sie brauchen in Deutschland einkaufen um GELD ZU SPAREN


Andy Meyer

09.09.2012, 13:06 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Es würde mich interessieren welche Partei das sagt? Nur weil man sich nicht alles aus der EU diktieren lassen will bedeutet das nicht das man sich von Europa ausgrenzen will, so ist es doch die EU welche die Schweiz ständig rügt und nicht umgekehrt. Sie möchten wollte einfach vom Thema ablenken weil der Lieblingsverein der Linken hier einmal im Zentrum der Affäre steht und nicht die Armee.


Ueli Hofer

09.09.2012, 12:08 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Ja und, sollen froh sein wenn sie überhaupt Arbeit haben, sonst komme die noch in die Schweiz! Immer dieses gejammer andere Länder andere Lohnkosten müssen ja auch nicht so viel für denn Staat abliefern wie hier in der Schweiz. Antworten


Dieter Meier

09.09.2012, 12:00 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Die Gleichen schreien auf: "schützt das einheimische Gewerbe", wenn ich mir erlaube ein Kilogramm Fleisch in Deutschland zu kaufen!!! Antworten


Cyrill Hausammann

09.09.2012, 11:59 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

Weil Dienste wie Zivilschutz, Militär, Polizei, Feuerwehr, öffentliche Spitäler/Altenheime immer weniger kosten sollen, oder gleich Profit abwerfen sollten. Und da man nicht bei den Salären der entsprechenden Spitzenbeamten einsparen darf, muss man halt "unten" sparen. Davon ausgenommen sind lediglich die Sozialdienste, spez. im Asylbereich. Dort gibt's nachweislich jedes Jahr massiv mehr Budget. Antworten


Michaela von Zerssen

09.09.2012, 11:57 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Und wann sind wir ein Drittweltland? Wenn alles fremdproduziert wird, vorallem mit UNSEREN Steuergeldern, geht die eigene Wirtschaft den Bach runter. Antworten


John Meier

09.09.2012, 11:48 Uhr
Melden 158 Empfehlung 0

Ein Hungerlohn bis zur Ausnützung des Individuums! Aber besser ein Lohn als keiner und Beschäftigung. Warum beispielsweise lässt man nicht willige hiesige Sozialbezüger mit Freude an der Näharbeit zu einem bescheidenen o. dafür Naturallohn (Lebensmittel, Pflegeprodukte von der Migros/Coop etc. gratis dafür ausgehändigt) daran beteiligen anstatt alles bis zum Nichts mehr hier Produzierende auslager Antworten


S. Meier

11.09.2012, 00:27 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Herr John Meier
Sozialhilfeempfänger wären wahrscheinlich sehr froh, eine normale Anstellung zu bekommen um vom Sozialamt weg zu kommen deswegen braucht es eben einen normalen Lohn, der dann die Sozialhilfe ersetzen würde. Das was sie vorschlagen ist Ausnützung der schlechten Situation in der ein Mensch steckt. Sozialhilfe ist nicht geschenktes Geld. Erkundigen sie sich bevor sie schreiben.


Peter Küchel

10.09.2012, 22:52 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Aha! Hiesige Sozialhilfebezüger sollen also für gar keinen Lohn produzieren! Man könnte hiesige Sozialhilfebezüger auch einstellen! Normal!! Mit Vertrag und allem was dazu gehört!


rosmarie wolf

09.09.2012, 17:31 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

warum einem willigen sozialbezüger nicht einen normalen lohn bezahlen.das andere ist genauso ausnützung


Christoph Geiser

09.09.2012, 16:48 Uhr
Melden

Eine Bezahlung in Naturalien käme teurer als eine Geldentlöhnung. Aber auch so wäre die Produktion hier viel zu teuer. Ein billig T-Shirt bekommen Sie hier für 2 Franken. Ein qualitativ gutes und nicht in Billigstländern produziertes, kostet ab 40 Franken aufwärts. In einer Sozialwerkstatt käme der Preis auf mind. 60 Franken das Stück. Der Sozialfall bekäme max. 300.-- mehr im Monat.


Guido Singenberger

09.09.2012, 16:14 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Herr Niederer.., sie haben meinen Kommentar 180 Grad verkehrt verstanden. Macht nix. servus!


John Meier

09.09.2012, 16:07 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Patrick Meier/13:47: Sozialbezüger erhalten die Whg-Miete, KK-Prämie u. pro Woche je nach Kanton ein Bezahlung für Lebensmittel/Pflegeprodukte vom Sozialamt, pro Jahr einen Betrag für den Zahnarzt, und dazu sollen sie noch ein anständiger Lohn für die Näharbeit erhalten! Beschäftigung, ein Lohn, und finanzielle Unterstützung vom SOZ, ist etwas, aber sicher nicht das gelbe vom Ei!


John Meier

09.09.2012, 15:52 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Verena Kurer: Natürlich möchte ich nicht, dass weder dort noch hier Leute benutzt/ausgenützt werden für einen Hungerlohn. Ich bin aber überzeugt, Beschäftigung ist für den Menschen noch immer besser als gar keine... Besser etwas zu haben (Lohn und Beschäftigung) als gar nichts.


Verena Kurer

09.09.2012, 14:25 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

@J. Meier: Macht es in Ihren Augen einen Unterschied, wenn anstatt im fernen Indien, Menschen hierzulande für einen symbolischen Hungerlohn entwürdigt, erniedrigt, gezwungen, geknechtet und ihrer Lebenszeit im Tausch gegen Untaugliches (2-3 Fränkli) beraubt werden??


Hanspeter Niederer

09.09.2012, 13:47 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Singenberger 1325: ach so, Ueli Maurer ist ein Linker? Bitte Denkapparat einschalten und nicht einfach wild um sich schlagen.


Patrick Meier

09.09.2012, 13:47 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Herr Meier: Und wieso lässt man nicht willige Bezüger von Sozialhilfe die Näharbeit machen und bezahlt ihnen einen anständigen, fairen Lohn so wie sich das Gehört? Komische Einstellung haben Sie.


Guido Singenberger

09.09.2012, 13:25 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

@John Meier, weil dort im zufriedenen und dankbaren Gefüge keine Gewerkschaft die Produktion stilllegen lässt. Für diese Inder ist das ein guter Lohn und keine Ausnutzung. Je linker unsere Politik, desto mehr wird ausgelagert. Fazit: Linke schaden ihren Anhängern.


Leo Ruegg

09.09.2012, 13:12 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Im Buch: "Stadt der Freude", kann man lesen, dass auch Hungerloehne Familien ernaehren koennen. Die Menschen dort werden nicht ausgenutzt, sie arbeiten irgend etwas und werden entloehnt! Diese einfache Regel gilt bei uns nicht fuer alle. Auch bei uns gabs noch vor Hundert Jahren Kinderarbeit und Ausnutzung der Arbeiterschicht. Mit der regelmaessigen Arbeit erkaempft man sich bessere Konditionen.


Ali Ferkous

09.09.2012, 13:02 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

:-D Weshalb sollen sich Sozialhilfebezüger den Rücken krumm machen, wenn's die Pinke umsonst gibt? Wer in einer prekären Einkommenssituation ist, muss überlegen, ob er nach Abzug der Steuern nicht eigentlich besser die Hände in den Schoss legen würde und beim Sozialamt jammern: Sozialhilfe ist steuerfrei und man kriegt erst noch die Kulturlegi für Vergünstigungen...


Ike Conix

09.09.2012, 12:09 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

@John Meier: Und das wäre kein Hungerlohn und Ausnützung des Individuums? Und was glauben Sie, welch helle Freude die hiesige Schneiderzunft daran hätte?


Christoph Sutter

09.09.2012, 11:48 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Ist doch gut, so sparen wir Steuern, Du und ich. Antworten


Detlef Hülsegül

09.09.2012, 11:46 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Wer verurteilt den hier?
Diejenigen, die in Deutschland und Österreich einkaufen oder diejenigen die im Laden argentinische Rindfleisch oder brasilianisches Hühnchen kaufen!
Antworten



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