«Wenn ich Kopftuch tragen muss, gehe ich nicht mehr nach Ägypten»
Interview: Jan Derrer. Aktualisiert am 25.01.2012
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Anlässlich des ersten Jahrestages der Revolution hat DerBund.ch/Newsnet Dina El Sharbasi in ihrer Wohnung in Zürich besucht. Im Videointerview zeigt sie sich einerseits erfreut über den Sturz des verhassten Regimes. Andererseits bemängelt sie die schlechte Sicherheitslage, unter der vor allem Frauen leiden, und den wachsenden Einfluss der islamistischen Parteien.
Für sie ist klar: «Wenn ich ein Kopftuch tragen muss, gehe ich nicht mehr nach Ägypten.» Klar ist für sie auch: Ein neues Ägypten braucht Zeit. «Ägypten fängt nicht bei Null an, sondern im Minus». Die Hoffnung gibt Dina El Sharbasi nicht auf: «Ich hoffe und ich wünsche, dass Ägypten das schönste Land wird und die jungen Leute und Kinder eine bessere Zukunft haben.»
Revolution aus der Ferne
Seit elf Jahren lebt Dina El Sharbasi in der Schweiz. Regelmässig besucht sie ihre Heimatstadt Alexandria. Als die Revolution vor einem Jahr ausbrach, fieberte die Sekretärin vor dem Fernseher mit. DerBund.ch/Newsnet begleitete sie damals nach Bern an eine Kundgebung gegen das Regime von Hosni Mubarak.
Am 1. Februar 2011 begleitete DerBund.ch/Newsnet Dina El Sharbasi an eine Kundgebung gegen Hosni Mubarak in Bern.
(DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 24.01.2012, 19:20 Uhr
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