Was ist mit Moritz Leuenberger los?
Von Matthias Chapman. Aktualisiert am 02.07.2010 83 Kommentare
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte: Der Uvek-Chef mag nicht lächeln. (SF)
Libyen-Affäre sorgt für Zündstoff
Zwar ist es in der Libyen-Affäre ruhiger geworden. Im Bundesrat brodelt das Thema aber immer noch. Wie der «Blick» berichtet, soll Bundesrat Moritz Leuenberger am Mittwoch von seiner Parteikollegin Micheline Calmy-Rey in der Angelegeneit Klarheit gefordert haben. In der Folge habe sich eine einstündige, heftige Debatte entwickelt.
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Es war gestern Abend zu bester Sendezeit, als «10vor10»-Moderatorin Daniela Lager einen Kurzbeitrag über das Bundesratsreisli und das gemeinsame Bildermalen in Aarau moderierte. Lager sprach von abstrakter Malerei und davon, dass einige mit dem Resultat – dem Bild – ganz zufrieden scheinen, «andere offenbar etwas weniger». Was der Zuschauer zu sehen bekam, war befremdend. Da standen sechs Mitglieder der Landesregierung um das Kunstwerk und gaben teils lächelnd, teils etwas unsicher ihren Kommentar zur Malerei ab. Ganz abseits, im Hintergrund, stand Uvek-Chef Moritz Leuenberger. Und das mit versteinerter, finsterer Miene. Was war los?
Laut einem Journalisten, der vor Ort war, sei vereinbart gewesen, dass man während des Malens fünf Minuten filmen dürfe. Dann sei aber der Organisator des Anlasses im Kunsthaus vor die Medienschar getreten und habe diesen ersten Termin abgesagt. Ein Mitglied des Bundesrats – laut der «Mittelland Zeitung» und verschiedenen Journalisten Moritz Leuenberger – habe sich gegen dieses Prozedere gewehrt. Fast wären die Fotografen und Kameraleute in corpore abmarschiert. In letzter Minute hat man sich dann aber noch auf einen Kompromiss geeinigt. Kurze Interviews nach vollendeter Arbeit und vor der Kulisse des Gemeinschaftswerks.
Der «missmutige grüne Kopf»
Aber auch das verlief dann nicht reibungslos. Als die Schreiber und Fotografen das Atelier betraten, waren einige Bundesratsmitglieder schon verschwunden. Bundespräsidentin Doris Leuthard musste die ganze Truppe für das Gruppenbild nochmals zusammentrommeln. Am zugänglichsten zeigten sich die Bundesräte Ueli Maurer und Hans-Rudolf Merz.
In verschiedenen Medien wurde das vollendete Werk danach analysiert, vornehmlich von Maltherapeuten. Einen «missmutigen grünen Kopf» ortete eine Expertin in dem Bild und ordnete das Stück Bild dem Uvek-Vorsteher zu. Andere deuteten darin das Bild des Amtsältesten als Kopf der Landesregierung.
Keine Stellungnahme vom Uvek
Offenbar war man gestern darauf bedacht, dass keine falschen Bilder an die Öffentlichkeit gelangen. Ein Journalist hat beobachtet, wie sich ein Stabsmitarbeiter demonstrativ vor die Kamera stellte, als das Schweizer Fernsehen Hans-Rudolf Merz filmen wollte. Und auf dem Weg durch die Altstadt hätten Sicherheitsleute die Kameras teilweise auf Distanz gehalten.
Im Departement von Bundesrat Moritz Leuenberger wollte man zum Auftritt des Chefs am Bundesratsreisli keine Stellung nehmen. Auch nicht zur Frage, ob die kurzfristige Absage des einen Medientermins im Kunsthaus auf Leuenberger zurückging.
Heute gehts aufs E-Bike
Heute bekommt Leuenberger eine zweite Chance, bei der medienwirksamen Reise eine bessere Miene zu machen. Auf der zweitägigen Schulreise durch den Heimat- und Wohnkanton von Bundespräsidentin Leuthard unternimmt die Landesregierung unter anderem eine Elektrobike-Tour und besucht ein Orgelkonzert. (DerBund.ch/Newsnetz)
Erstellt: 02.07.2010, 10:39 Uhr
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83 KOMMENTARE
Es ist gut so. Herr Leuenberger hat gut gearbeitet und den Ruhestand verdient. Dass er auf den "Bundespräsident 2011" verzichtet, ist "staatsmännisch". So vermeidet er, besonders parteiintern, Auseinandersetzungen und ermöglicht ihm einen ruhigen und ehrenvollen Abgang, den der "Schöngeistler" auch verdient hat. Gute Reden aus dem Bundesrat werden nach ihm wohl rar sein.
Mir wären ein weiterer (e) Rücktritt (e) nur so recht.
Zuerst: Ich finde BR Leuenberger auch nicht besonders gut. Aber: Sicher wurde schon so mancher in einer ungünstigen Situation fotografiert... Man verdreht sich gerade die Augen, ist abgelenkt oder eine Fliege terrorisiert einem... Knips - schon passiert. Ausserdem ist Herr Leuenberger kein Fotomodel - sondern authentisch. Dieser Bericht ist nur miese Stimmungsmache - typisch Presse-Sommerloch.
Geschlechtsneutrale Sprache wollen links-grüne Politiker in Bern per Gesetz einführen. Diva ist leider weiblich. Dafür muss jetzt auch dringend ein geschlechtsneutrales Wort gefunden werden. Schliesslich ist Herr Leuenberger ein Mann...
@ Peter Pfrunder: ach so, dann hatte Blocher alle guten Ideen von Herrn Hayek, einem wirklichen Patron mit Format und Charisma? Ja, jetzt wundert mich gar nichts mehr.
Das kann ich leicht erklaeren. Der BR hat beschlossen nach den Ferien in corpore zurueckzutreten und der CH endlich eine Regierung zu geben. Da BR Leuenberger der Ewgige BR ist er mit dem Beschluss nicht zufrieden....!
Dass Moritz Leuenberger kein Teamplayer ist, sondern ein unsicherer und sehr verletzlicher Ich-Mensch, hat er während seiner Amtszeit stets bewiesen. Er war wohl der erste und bisher einzige, der nach seiner Wahl durch die Zürcher Bf-Strasse tänzelte, den es einen dunklen Mantel mit knallrotem Revers zu tragen trieb und der auf fast jedem Gruppenbild eine kindische Faxe bot. Und dann kam Blocher!!
Frau I. Wirth: Es ist schon ein absoluter Realitätsverlust oder mind. Unwissenheit,wenn Sie ausgerechnet Alt-Bundesrat C. Blocher - zwar richtigerweise als Dr. jur. bezeichnen - aber unterschlagen, dass er einer der besten und kreativsten Unternehmer der Schweiz war und beste Beziehungen zu Herr Hayek pflegte. Solche Personen, d.h. wirkliche Unternehmer bräuchten wir im BR und nicht Künstler!
@ Ernst Pauli: und dank der SP können die heute noch länger wach bleiben und einen draufmachen, da sie morgen ja frei haben und dann Hornussen oder Fahnenschwingen gehen können.
Dieses Geschmiere bringt einen Missstand in der Politik zum Ausdruck: Die Klasse der Volksvertreter und Staatsverwalter besteht fast nur aus total verklemmten Juristen und Kaufleuten. Selbst der vielgelobte Blocher ist ein Dr. iur. Seit Max Bill hat kein «Kreativer» mehr den Schritt einer Kandidatur gewagt. Dabei würde z.B. ein Musiker die Dinge gewiss anders gewichten als diese Kopfmenschen.
Es scheint, dass die ganze SVP anstatt zu arbeiten, sich hier gegen BR Leuenberger äussert.
Jeder Bundesrat müsste seine Familie zeichnen und einen Baum. 10 vor 10 dürfte alles exklusiv filmen. Und dann dürften alle Hobbypsychologen im Land interpretieren. Und wer nicht lächelt, würde automatisch abgewählt. Hätte man immer schon so Politik gemacht und mit dem Bundesrat das richtige Teambildungsseminar durchgeführt, hätten wir weder Lybienkrise, UBS- noch Fichenskandal gehabt!
Haben Sie das Bundesratsbild angeschaut? Es ist fast eine Schande, wenn dieses Bild unsere Regierung wiederspiegelt. Hat nicht das Parlament BR Blocher abgewählt, damit es im BR wieder gesitteter zu und her geht und man wieder lieb ist miteinander? Frau Leuthard hat bis heue total versagt. Mit Schönreden und grosse Augen machen - ohne dass man weiss von was man spricht - ich glaube es nich!! ??
Würde er doch nun endlich seinen Sessel räumen! Die naive Politik seiner letzten 10 Jahre hat der Schweiz nur geschadet!
Hr.Leuenberger scheint Amtsmüde zu sein, was sein Stolz nicht zugeben will. Frischer Wind kann im BUNDES "Zirkus" nicht von Schaden sein. Stellt sich die Frage: Was kommt danach? Zu befürchten ist: One Chick more.... Thats the End from Switzerland.
In der Privatwirtschaft wäre doch ein so griesgrämiger und demotivierter Mitarbeitender/Vorgesetzter, wie Hr. BR Leuenberger den Eindruck macht, schon längst abgesetzt resp. gefeuert worden.
Kunst zeigt das Innere der Künstler.Künstler warenhier beileibe nicht am Werk.Weil Zeichnen und Malen nicht meine Stärke war denke ich,machte ich noch eine weitaus dümmere Miene,wenn in der Schule diese Aufgabe gestellt wurde.Würde unter dieser Bundesrätlichen Kunstarbeit PICASSO stehen,ich bin sicher,das Gemälde wäre Millionen wert und viele Boniproviteure würden sich dafür die Köpfe einschlagen.
Herr Leuenberger ist ein Spielverderber. Das ist doch lustig, was die da machen. Man muss fröhlich sein, wie Frau Leuthard. Die Fröhlichkeit müsste obligatorisch erklärt werden.
Wenn ich Moritz Leuenberger wäre, wäre ich auf frustriert und missmutig, denn was hat Herr Leuenberger schon fertig gebracht? Nichts aber auch gar nichts. Nein noch schlimmer, er hat es fertig gebracht die Bevölkerung noch schlechter zu stellen als sie vorher war. Sein Nachfolger tut mir jetzt schon leid.
Leuenberger ist der mit Abstand schlechteste Bundesrat, welcher die Schweizerische Eidgenossenschaft je hatte. Das Bild, und auch andere Fotos von ihm zeigen, dass ihm sein Job ziemlich stinkt. Trotzdem bleibt er auf dem Bundesratssessel kleben. Warum nur? Macht korrumpiert! Es ist halt schön, als Primadonna immer im Blitzlichgewitter zu stehen und auf dem roten Teppich zu gehen. Das würde fehlen.
Aller Anfang ist schwer! Wahrscheinlich hätte der BR mit Maltherapie und anderen vertrauens- und teambildenden Massnahmen etwas früher beginnen sollen.
BR Leuenberger ist mir immer noch der sympathischste Kopf der Regierung und erscheint mir auch am meisten Kompetenz und Weitblick sowie eine notwendige Distanz zu seiner Partei aufzuweisen. Die Diskussion ob er jetzt mal einen schlechten oder guten Tag hatte ist allerdings müssig.
Sein Blick ist doch für einen Zürcher ganz normal, wozu die Aufregung.
Wenn's die Schweiz in dieser Form oder überhaupt nicht mehr gibt, werden einige dieser KritikerInnen auf die Welt kommen und wie üblich
@ Jürg Graf: ein Bundesrat erlässt keine Gesetze. Das macht die Legislative, das Parlament. Staatskunde lernt man offensichtlich nicht auf NRJ.......
Ich wärer brennend daran Intressiert,was ein "Kinderpsychiater " zu diesesm geschmier.Bild sagen würde,und seine Diagnose bekannt machen würde
Ach das Sommerloch, worüber könnte man sonst noch Berichten, unterlegt von tiefen und handfesten Recherchen? Der Schweiz geht das Schoggi-Glacé aus, der BR greift hart durch? Die grosse Hitze ist unerträglich, Parteien verlangen eine PUK...
@ Tabea Steiner: Sie schreiben da von Flops, nennen aber leider keine Beispiele. Leuenberger zeigt bereits heute, wie der Verkehr in 50 Jahren aussieht, natürlich können wir so weitermachen wie bisher, aber das Erwachen wird dann jäh sein. Mir ist ein BR lieber, der echt ist und zu seinen Gefühlen steht und nicht immer mit rollenden Augen in die Kamera grinst, wenn es ihm nicht danach ist.
Leuenberger? Der guckt doch, wie immer....und hat mir sowieso noch nie gefallen; weder der Anblick, noch das was er von sich gibt.
immerhin scheint sich ueli maurer gefreut zu haben wie ein kleiner junge
Zur Klarstellung: Dieser Foto-/Medientermin war der einzige (!) offizielle Termin zu dem an diesem Tag extra eingeladen wurde. Die Fotografen liess man 1 h warten, bevor dann mitgeteilt wurde, dass man nun diesen (offiziellen!) Termin doch nicht wahrnehmen würde. Mit Verlaub, das ist unprofessionell und kindisch dazu. Ob die Malaktion eine gelungen Aktion ist oder nicht sei jetzt mal dahingestellt
Kann Bundesrat Leuenberger voll und ganz verstehen. Wäre persönlich mit der gleichen Miene in einer Ecke gestanden. Dieses auf "wir haben's schön zusammen und malen ein Bild" und sehen dann daraus, wie schön wir es wirklich zusammen haben, ist doch einfach eine findige Marktlücke für Galerien und andere Maler, die damit etwas Geld verdienen. Perfekte Miene, Herr Bundesrat!
Wahrscheinlich das beste und billigste Werk dieses Bundesrats; verständlich, dass er mit grossem Stolz - wie die Hühner nach dem Legen eines Eis - dieses Glanzereignis zelebriert. Allerdings: Es spiegelt (gem. Rorschachtest) genau die Arbeitsweise des Bundesunrats wider: totale Harmonie, Hand in Hand-Arbeit, Kompetenz, Weisheit, Vertrauen, Verlässlichkeit, Optimismus, Intelligenz - schön wär's...
Na ja. Kann Herrn Leuenberger gut verstehen. Denke, man könnte die Zeit sicher sinnvoller verbringen.
Von seinem Intellekt her hat "Leui" wohl noch nie zu dieser Truppe gepasst. Er wird nie der typische Pragmatiker sein, wie es wohl die meisten unserer Politiker sind.
Jetzt möchte ich einmal eine Lanze für BR Leuenberger brechen.Mir macht es ihn eher sympathisch,wenn er (nicht nur bei diesem Anlass) nicht stets auf Knopfdruck grinst,sobald Kameras in der Nähe sind.Ausserdem: auch ein Politiker ist nur ein Mensch,der ja - evtl. - auch private Sorgen hat....
Herr Leuenberger hat mein volles Verständnis, wahrscheinlich würde auch ich gelangweilt in der Ecke stehen, mich für diese Peinlichkeit schämen und der damit verlorenen Zeit nachtrauern. Übrigens distanziere ich mich ausdrücklich davon, dass "wir Schweizer" den Moritz satt hätten. Er ist nach wie vor der fähigste Kopf in Bundesrat, was mehr als traurig ist.
Lieber BR M. Leuenberger nach jedem Tief kommt ein Hoch. Auch bei BR.
Typisch - diese Kommntare... der BR kann jetzt machen was er will, alle können es besser... und wer da schon wieder alles reininterpretiert... und am nächsten Event der Eigenen firma säuft man sich wieder unter den Tisch.
Mich stört es entschieden, dass Sie dem Bundesrat nicht mir mehr Respekt entgegentreten können. Was soll die Bezeichnung "Bundesratsreisli"? Warum dieser Diminutiv, nennen wir Sie doch Tagesanzeigerli! Der Bundesrat ist von den von uns gewählten Parlamentariern bestimmte Regierung unseres Landes und alleweil wesentlich bedeutender als eine Zeitung.
Dieses Bild zeigt mir wie der Bundesrat führt! Farbig aber völlig durcheinander.
Wenn ich bei diesem "Bild" auch Mitgestalter gewesen wäre , dann hätte ich mich ganz sicher in die nächsten Büsche geschlagen um mich vor der Presse zu verstecken. Vielleicht sollte man doch mal ein Wetttrinken veranstalten, es ginge sicherlich fröhlicher zu. Was soll diese Demo von angeblicher Einheit überhaupt bezwecken? Muss man das verstehen?
Unsere Regierung wird zur kompletten Lachnummer. Statt Führung gibt es ständig Streitereien, Indiskretionen und Profilierungsfeldzüge einzelner Regierungsmitglieder. Bald schlimmer als in einer Bananenrepublik. In der Privatwirtschaft würde man die meisten der sieben vermutlich entlassen. Mit Recht.
Ich kann Leuenberger für einmal verstehen. Diese Gruppenbildungsevents sind einfach nur lächerlich. Auch ich hatte bei zahlreichen Geschäftsausflügen schon das "Vergnügen" an solchen Aktionen teilnehmen zu müssen. Weshalb kann man anstatt von pseudopsychologischen Übungen nicht einfach zusammen einen normalen Ausflug unternehmen? Dies gilt sicher auch für Bundestatsausflüge.
Leuenberger schaut gelangweilt und überdrüssig in die Welt. Ja, wir die Bürger dieses Landes haben die Nase voll von diesem unfähigen Minister. Wir möchten endlich jemanden sehen, der etwas mehr Dynamik und Fachwissen in das UVREK bringt und der uns nicht nur neue Abgaben wegen dem Klimaschwindel verspricht. Hoffen wir, dass die Sozialisten uns dieses Mal einen Bundesrat mit Format bescheren.
Die korrekte Antwort auf die Frage : "was ist mit Moritz Leuenberger los?" lautet: Nichts, wie immer, wieso?
Oh je, dieses BRätliche Gekritzel zeigt deutlich, wie orientierungslos und in jeder Beziehung überfordert dieses Gremium ist. Das Grüppchen hätte lieber eine Radiowanderung ins Blaue gemacht, anstatt sich eine neuerliche Peinlichkeit zu erlauben.
Was ist nur mit den Medien los, die so niveaulos berichten? Gebt den Bundesräten doch den nötigen Respekt!
Ob sich der Bundesrat wirklich mit der Malerei beschäftigen soll ist fragwürdig, nicht fragwürdig ist, dass dieses Bild "schöner" ist als manch teures Kunstwerk. Ob man das Bild wohl käuflich ist?
Leuenberger hat seit 15 Jahren Flop an Flop gereiht. Das grauenhafte Bild ist symbolisch für die Leistung dieses Mannes, dieser Regierung. Wichtig wäre: Amtszeitbeschränkung auf max. 12 Jahre! Möglichkeit der Abwahl (!) durch das Volk. Sowieso: Anstatt fünf zankende Parteien besser Mehrheitsregierung Links/Rechts mit Möglichkeit von Newahlen bei völligem Versagen (wie es heute der Fall ist)
BR Leuenberger hat ja allen Grund griesgrämig zu sein und abseits zu stehen. So wie es in seinem Departement in den letzten Monaten läuft wäre es wohl schon lange an der Zeit sich ganz aus dem Bundesrat zu verabschieden. Dann hätte er ja auch Zeit, sich echter Kultur zu widmen. @D. Bürgin: Ein Lächeln dann und wann ist sicher nicht verfehlt und würde den anderen BR Mitgliedern auch nicht schaden.
Herr Leuenberger fühlt sich in seiner Königsehre wohl verletzt, wenn er sich mit dem gemeinen Volk bzw. dessen Paparazzi abgeben muss. Er regiert lieber in seiner unrealistisch verträumten Welt, denn in der richtigen kam er noch nie zurecht.
Was haben wir für einen Bundesrat! Und der kleine Moritz ist beleidigt? Bei seinen sogenannten super Reden kann er sich ja tagelang vorbereiten, wenns mal spontan wird, ist er dann überfordert. Der Bundesrat ist nur noch peinlich und wir können froh sein, dass wir nicht sonst noch Krisen haben. Denn mit diesem "Führungsgremium" würden wir unter gehen.
Ist doch klar warum Leuenberger so rein schaut: Unter der Woche muss er mit gewissen Personen, die er nicht leiden mag "zusammenarbiten" und kurz vor den Sommerferien muss er mit denen noch so eine Art Workshop machen und so tun als ob er sie mag, sonst gibts Haue und schlechte PR. Ich an seiner Stelle würde aufgrund der internen Probleme des Bundesrates das Reisli boykotieren.
Man beeile sich das vorliegende Bild wird demnächst vermutlich nur noch unter grössten möglichen Schutzvorkehrungen im Pariser Louvre, im Madrider Prado, in der Londoner National Gallery oder im Amsterdamer Rijksmuseum zu bewundern sein.
Einmal mehr muss ich BR Leuenberger recht geben. Schliesslich ist die Regierung zum Regieren da, ansosnten müsste sie Malung heissen!
@Zbinden Ja, dass Leuenberger jegliche Kultur, die nicht seinen Vorstellungen entspricht, verbieten möchte, wissen wir bereits. Das hat er mit seinem Radiogesetz bewiesen. Gegen solche Leute gingen wir in den frühen 80ern auf die Strasse...
Dass sich Leuenberger über das Filmen gewehrt hat, darüber kann man nur spekulieren. Seit er Bundesrat ist, sehe ich ihn öfters Grimassen ziehen. Oft sind diese völlig bedeutungslos. Wenn er sich aber tatsächlich gewehrt hat, ist es verständlich. Wenn die Zusammenarbeit im Bundesrat nämlich funktionniert, dann muss man sich dafür nicht rechtfertigen, sonst beweist man das Gegenteil.
Ich weiss, das Malprogramm ist mal wieder typisch schweizerische Folklore, aber ich würde da auch einen "Lätsch" ziehen, wenn von mir so was gezeigt werden soll. Ist ja entwürdigend. Moritz darf meinetwegen noch ein bisschen bleiben.
Gruppentherapie ist Gruppentherapie und Marketing ist Marketing. Vermischungen kommen quer heraus. Das sollten eigentlich die vielen spin-boys und girls um die Bundespräsidentin herum wissen... .. es spricht für Moritz Leuenberger, dass er nicht bei jedem peinlichen Marketingversuch mitspielt.
Diese Art der Beschäftigung mag in einer Schulklasse oder einem Lager in Ordnung sein. Als Mittel zur Teambildung glauben ihn gelegentlich Firmenberater einsetzen zu müssen. Für ein Gremium wie der Bundesrat ist die Übung einfach kindisch. Es könnte ja sein, dass Leuenberger das als einziger gemerkt hat.
Ein Bild malen ist etwas Persönliches - es braucht keine Zuschauer. Steigerung dieser nicht gelungenen Mal-Idee: nächstes Jahr singt jede Bundesrätin, jeder Bundesrat EINZELN vor.
Dass es im Kindergarten auch manchmal Streit gibt, weil sich jemand zu wenig beachtet fühlt, ist normal. Ich finde gut, dass die Sieben auch noch Zeit haben zwischenmenschliche Interaktionen auszuleben, und nicht gänzlich von den Weltproblemen vereinnahmt werden.
Meine tiefste Bewunderung gilt Bundesrat Leuenberger. Endlich einer der dieses blöde, mediengeile, effekthaschende PR-Getingel nicht mitmacht. Es ist sowas von peinlich unsere Landesregierung mit solchen Kindergartensachen zu belästigen. Überhaupt sollte die dauernde Lächerlichmachung der Regierung endlich gestoppt werden. Werdet mal wieder sachlich!
Keine Frage, der BR muss nicht bei jedem Käferfest dabei sein und sein fröhliches Lächeln präsentieren. Aber wie BR Leuenberger seine Unlust kultiviert und ständig zur Schau trägt kommt bei mir ziemlich schlecht an. Danke für ihre Dienste Herr Leuenberger, aber es zwingt sie keiner länger Bundesrat zu sein!
Bundesrat Leuenberger hat mein vollstes Verständnis. Wieso soll die Landesregierung für die Medien den Hampelmann machen, nur weil Sommerflaute herrscht? Als Bundesrat hat er bestimmt wichtigeres zu tun.
Leuenberger war wohl neidisch auf das Programm im Aargau und überlegte sich fieberhaft, wie er es im nächsten Jahr in Zürich noch toppen könnte.
Freude herrscht, dass durch die Abwahl Blochers das gute Klima in unsere Landesregierung zurückgekehrt ist.
Bei diesem Geschmiere, würde ich mich auch abseits stellen. Ich verstehe Herrn Leuenberger. Man muss sich ja nicht bei jeder Gelegenheit lächerlich machen.
Jetzt ist also BR Leuenberger dran. Ein Nachteil der Konkordanz in der Schweiz ist, dass ein Regierungsmitglied seinen Rücktritt selbst bestimmen kann, es aber nicht merkt, wenn er weg sollte. Ist menschlich, denn in Bern lebt man in einem gewissen Wolkenkuckucksheim. Und so wird Leuenberger waidwund geschossen wie BR Schmid und enttäuscht und verbittert nach Hause ziehen. Muss das sein?
Ich kann Moritz Leuenberger gut verstehen. "So en seich go mache" wird er denken. Nur damit nachher die Reporter und Maltherapeuten die tiefen Abgründe innerhalb des Bundesrates und auch innerhalb der Köpfe der einzelnen Bundesräte in das Kunstwerk hinein interpretieren können.
Finstere Mine? In einer Mine ist es normalerweise finster. Danke Tagi, deine Rechtschreibung entfinstert meine Miene.
In der Liste der aufgezählten repräsentativen Staatsoberhäupter fehlt die sehr wichtige Rubrik "NIEMAND".
Leuenberger hat wohl als einziger realisiert, dass diese naive PR-Inszenierung der Gipfel aller bundesrätlicher Peinlichkeiten darstellen würde. Verständlich, dass er sich da weigert, dabei gefilmt zu werden.
Wenn Herr Lleuenberger so wenig Lust und Freude an seinem Job hat, warum zieht er denn nicht die Konsequenzen und geht in Pension? In der Wirtschaft werden führende Kräfte nach 5 - 6 Jahren entweder auf einen anderen Posten versetzt, oder sie gehen von selbst. Logisch man ist einfach festgefahrfen nach so langer Zeit und sieht nichts Neues mehr. Im Bundesrat hingegen kann man am Sessel kleben.
Bilder malen? Kann BR Leuenberger gut verstehen - wollen sich die Damen und Herren BR (allen voran die BR Leuthard) eigentlich zum Heuler machen?? Langsam nimmt dieses Gremium wirklich Züge eines Kindergartens an - wer kann diese Truppe so überhaupt noch ernst nehmen?? Eine komplette Neubesetzung wäre mehr als wünschenswert.
würde der bundesrat leuenberger "farben, die apotheke des lichts" lesen, so würde er sich evtl. nicht mehr in trauerfarbe hüllen, wenn er ja eh gar nicht an eine beerdigung gehen will, oder...?
Ist doch klar dass das unserem Zitronengesicht Moritz keinen Spass machte, um malen zu können sollte man kreativ sein, da nützt auch ein schnuppern am Auspuffrohr eines Autos nichts
Schauen Sie sich das Bild des Bundesrats noch einmal genau an. Nur 2 lachen in die Kamera: Maurer und Merz. Haben diese beiden vielleicht den Ernst der Lage noch nicht verstanden? BR Mauer möchte wie Bush junior Krieg spielen und BR Merz fördert mit seinen MWst-Ideen wieder die Reichen und bereitet dem Mittelstand und den einfachen Leuten SCHMerz. Danke dafür vor allem der SVP!
Moritz Leuenberger nimmt halt die Kunst ernst und fand vermutlich darum das doch relativ bescheidene Ideelein, an einem Bundesrats-Helgeli herumzumölelen, nicht ausgeprägt lustig.
Was ich mich frage: War es auch Moritz, der den Farbkübel (absichtlich) über dem Bild ausgeschüttet hat? Würde das Bild wunderbar vervollständigen...
Der Bundesrat malt ein Bild im Kunsthaus Aargau? Muss sich denn unsere Regierung bei jeder Gelegenheit auf volkstümliche Art lächerlich machen? Leuenberger ist wohl als einzige, der eine Ahnung von Kultur hat und darum erkannte, wie peinlich diese Aktion wirklich ist.










