Waffenexporte: Amnesty prangert die Schweiz an
Aktualisiert am 19.10.2011 28 Kommentare
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Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International untersuchte nach eigenen Angaben von gestern Rüstungslieferungen nach Ägypten, Bahrain, Jemen, Libyen und Syrien. Die wichtigsten Exportstaaten waren demnach Deutschland, Belgien, Bulgarien, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Österreich, Russland, Tschechien und die USA.
Sie alle lieferten Waffen, Munition und andere Ausrüstung, mit deren Hilfe Polizei und Militär friedliche Demonstranten getötet, verletzt oder willkürlich verfolgt haben. Die Schweiz hat demnach seit 2005 Kleinwaffen für einen Betrag von rund 293'000 Franken an Bahrain und für rund 4,5 Millionen Franken an Ägypten verkauft.
Exportkontrollen reichen nicht aus
«Wenn jetzt Waffenembargos verhängt werden, dann kommt das zu spät und ist zu wenig», sagte sagt Mathias John, der Rüstungsexperte der Organisation. «Unsere Untersuchung macht erneut deutlich, dass die bestehenden Exportkontrollen nicht ausreichen. Wir brauchen dringend ein wirksames internationales Waffenhandelsabkommen».
Dabei müsse gelten, dass keine Rüstungsgüter geliefert werden dürften, wenn das Risiko bestehe, dass der Empfänger damit schwere Menschenrechtsverletzungen begehe. Die Organisation forderte alle betroffenen Länder auf, für mehr Transparenz bei der Kontrolle entsprechender Exporte zu sorgen. Nur so könnten sie verhindern, dass mit ihren Waffen Menschenrechte unterdrückt würden. (wid/sda)
Erstellt: 19.10.2011, 06:31 Uhr
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Amnesty ist weder eine politische noch eine moralische Instanz. Diese Organisation lebt von der Skandalisierung normaler Vorgänge und schlägt daraus ihren Profit. Amnesty ist weder unabhängig noch objektiv, sondern arbeitet interessengebunden und spendengelderorientiert. Dieser Beitrag über unbewiesene Behauptungen zeitigt das übliche Gutmenschengesabber der üblichen Vielschreiber in den Blogs. Antworten
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