Schweiz
Diskussion
Vierjähriger Streit neigt sich dem Ende entgegen
Die eidgenössischen Räte haben sich auf einen indirekten Gegenvorschlag zur Abzockerinitiative geeinigt. Sie wollen den Aktionären mehr Spielraum lassen. Goldene Fallschirme sollen aber weiterhin möglich sein. Mehr...
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17 Kommentare
Liebe SDA, die Frage, ob der Gegenvorschlag zur Volksinitiative "gegen die Abzockerei" angeblich "Nahe an der Initiative" ist wie ihr schreibt, oder nicht, könnt ihr wirklich getrost dem Initiativkomitee überlassen. Nur die Initianten selbst können beurteilen, ob und wie stark ihre wirkliche Intention mit einem Gegenvorschlag erfüllt ist - oder eben NICHT, wie in unserem Fall. Antworten
@ Thomas Minder: Wie kommen Sie mit der Initiative zur Beschleunigung von Inititative voran? Wie uns die Volkszertreter beweisen, ist sie mehr als nötig.
Werter Herr Minder, Sie haben recht, ist im Gegensatz zu ihrer Initiative ist der Gegenvorschlag zahnlos. Aber Sie müssen sich keine Sorgen machen, die SVP (v.a. die SVP-Basis) im Verbund mit der SP und Grünen wird die Annahme Ihrer Initiative empfehlen und dann wird diese auch vom CH-Stimmvolk angenommen. Beim Stichentscheid sollte man sich dann jedoch für die Abzockerinitiative entscheiden.
Ich lese "Der Gegenvorschlag ist nahe an der Initiative". Wenn man aber genau hinschaut sind es doch genau die Punkte, welche die Initiative nötig machten, die abgeschwächt worden sind. Daher ist der Gegenvorschlag für mich nicht tauglich Antworten
Das ganze ist einmal mehr ein politisches Trauerspiel, wie eine unliebsame aber berechtigte Initiative gebodigt oder politisch ausgedrückt "angepasst" werden soll. Die Lobbysten und PolitikerInnen haben diesbezüglich ganze Arbeit geleistet und werden/wurden dafür erst noch fürstlich entschädigt. Es ist ein Vorzeichen, was die angenommene Zweitwohnungs-Initiative erwarten wird. Antworten
Es ist doch relativ einfach, man stimmt für dir Initiative und lehnt den Gegenvorschlag ab
@Gfeller: Ich musste lachen über ihren Kommentar. Leider ist er richtig, es wird tatsächlich immer irgend ein Menschrecht missbraucht, um ja nicht tätig zu werden, falls die Initiative den Politkern nicht passt. z.B. das Verbot von Goldenen Fallschirmen könnte gegen folgendes Recht verstossen: Recht auf Arbeit und angemessene Entlohnung (Art. 6/7), ergo kann die Init. nicht umgesetzt werden :-)
Genau. Nur wird die Abzockerinitative dann nicht umsetzbar sein, weil sie gegen zwingendes Völkerrecht verstösst, weil menschenverachtend usw.; es wird denen sicher etwas einfallen.
Gratulation an Thomas Minder!
Endlich kommt etwas Bewegung in die Sache. Wie auch immer die Volksabstimmung ausgeht. Es dürfte
für die Herren der Teppichetage in Zukunft nur noch einen harten Parkettboden geben der sie bei jedem
Schritt an ihre wesentliche Aufgabe der Unternehmensführung erinnern soll.
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