Schweiz

Viele Akteure im Fall Burtscher

Wie die Medienhäuser auf ihr Versagen im Fall Burtscher reagieren. Wie das Schweizer Fernsehen versucht, sich herauszureden.

Damals zweifelte noch niemand an ihrer Glaubwürdigkeit: Vor zwei Monate hatte Barbara Butscher einen Auftritt bei Kurt Aeschbacher.

Damals zweifelte noch niemand an ihrer Glaubwürdigkeit: Vor zwei Monate hatte Barbara Butscher einen Auftritt bei Kurt Aeschbacher.
Bild: SF

Barbara Burtscher hat geflunkert, was ihre Anstellung bei der Nasa betrifft. Doch ihr assistierten Medienleute, die ihre Story ungeprüft übernahmen. Das Verlagshaus Ringier, das Burtscher in der «Schweizer Illustrierten» und im «Blick» zu Wort kommen liess, gesteht Fehler ein. «Sie hat die Texte in der ‹Schweizer Illustrierten› integral gegengelesen und abgesegnet, was uns natürlich nicht von der Verantwortung entbunden hat, dass wir genauer hätten hinschauen müssen», sagt Ringier-Sprecher Edi Estermann.

Die Chefredaktion von «20 Minuten» sagt: «Es gab nie Anlass, an ihren Aussagen zu zweifeln, da diese stets fundiert waren und immer auch von ihr abgesegnet wurden. Skeptisch hätten wir werden müssen, weil sie sich mit News zu ihrer vermeintlichen Nasa-Karriere fast aufdrängte.» Auch der TA machte dreimal den Fehler, über Burtscher zu berichten, ohne ihre Geschichte abzuklären.

Monika Fasnacht schweigt

Monika Fasnacht, in deren «Samschtig-Jass» Burtscher als Promi-Jasserin auftrat, ist die Sache peinlich. Sie will in dem Zusammenhang auf keinen Fall zitiert werden. Marco Meroni, der Sprecher des Schweizer Fernsehens, erklärt: Niemand habe im Schweizer Fernsehen behauptet, Burtscher werde von der Nasa ausgebildet. «Der Grund dafür, dass wir sie eingeladen haben, war, dass da eine junge Astrophysikerin versucht, Astronautin zu werden, und diesbezüglich auch schon einiges unternommen hat.»

Nur: Burtscher wurde für den «Samschtig-Jass» am 20. Februar als «Nasa-Mitarbeiterin» angekündigt, die von der «US-Weltraumbehörde als Lehrerin engagiert» und von der Nasa dazu «ermuntert worden» sei, «sich als Astronautin für Mondflüge zu bewerben». Das Schweizer Fernsehen hat den entsprechenden Programmhinweis auf sf.tv bis gestern Abend nicht korrigiert. Und Kurt Aeschbacher kündigte Burtscher in seiner Sendung gar mit den Worten an, nach ihrer Landung im Spaceshuttle-Simulator habe die «ganze Nasa aufgejubelt».

IWC gibt sich diskret

Auch Sponsoren nutzten den Bekanntheitsgrad von Burtscher ungeprüft, was einen verstärkenden Effekt in der Öffentlichkeit hatte. So sicherte sich etwa die Uhrenherstellerin IWC die Dienste Burtschers. Mit der Folge, dass sie am IWC-Dinner im Januar über den gleichen roten Teppich schritt wie Boris Becker, Zinédine Zidane und Günter Netzer, was ihren vermeintlichen Promistatus weiter aufwertete.

Die Uhrenfirma IWC äusserte sich gestern zum Fall zuerst wie folgt: Barbara Burtscher sei «als medienrelevante und in der Schweiz bekannte Persönlichkeit» an der IWC-Gala «zu Gast» gewesen. Auf mehrfache Nachfrage räumte das Unternehmen schliesslich ein, einen Vertrag mit Burtscher abgeschlossen zu haben. Wie viel Geld im Spiel ist und ob es Rückerstattungsforderungen gibt, ist nicht klar. «Zu vertraglichen Einzelheiten der Zusammenarbeit zwischen Frau Burtscher und IWC möchten wir uns erst nach einem klärenden Gespräch mit ihr äussern», sagt Marketingleiterin Karoline Huber.

Space Travellers distanziert sich nicht

Weniger zurückhaltend äussert sich Andreas P. Bergweiler, Geschäftsführer der deutschen Firma Space Travellers, die dereinst Flüge ins All anbieten will. «Wir unterstützen Barbara sehr gerne bei weiteren Vorhaben», schrieb Bergweiler, nachdem der TA Burtschers Hochstapelei auf die Spur gekommen war. «Wir werden uns nicht von Frau Burtscher distanzieren, da wir wissen, dass sie aussergewöhnlich ist.» Bergweiler legte sich ins Zeug, um den für Burtscher schädlichen TA-Artikel zu stoppen. Nach Erscheinen des Artikels drohte er mit rechtlichen Schritten: «Wir haben Anwälte in Genf mit der Sache betraut, Sie werden von den Herren in den nächsten Tagen hören.»

Ob und wie viel Interesse Burtschers Ex-Freund M. S. an ihren häufigen Medienauftritten trägt, ist unklar. Dem TA sagte Burtscher, dass M. S. ihre Medienpräsenz auch für sich und die noch junge, gemeinsame Treuhandfirma habe nutzen wollen. So liess sich M. S. zusammen mit Burtscher auf dem roten Teppich von IWC für die «Schweizer Illustrierte» ablichten. Und in Interviews erwähnte sie von sich aus jeweils M. S. und die Treuhandfirma. M. S. wollte dazu nichts sagen.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 17.08.2010, 23:33 Uhr

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41 Kommentare

Niklaus von Flüe Rimpler

22.08.2010, 14:20 Uhr
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Offensichtlich gingen die Pferde mit der attraktiven Toggenburgerin durch. Wer ließe sich von ihr nicht mal gerne die Sterne erklären? Fakt aber ist, daß ihre Funktionen in der angesehenen MARS SOCIETY oder in der Astronomischen Vereinigung als Präsidentin bzw. Vizepräsidentin ECHT sind. Amerikaner sehen solche Geschichten lockerer. Eine schöne Geschichte bleibt Promi Barbara Burtscher allemal! Antworten


Res Inderbitzin

21.08.2010, 02:02 Uhr
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Hier das Benefiz-Plakat, auf welchem Barbara Burtscher als NASA-Mitarbeiterin gelistet ist: http://www.konzerte-bern.ch/admin/upload/7402.pdf Wenn sie an dem entsprechenden Anlass teilgenommen hat, dann hat sie doch hoffentlich den Druckfehler richtig gestellt ? Antworten


Baumgartner Beat

18.08.2010, 20:39 Uhr
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Es ist ganz einfach. Schaut mal die TV-Sendung von Kurt Aeschbacher an und hört, was die liebe Frau Burtscher dort alles erzählt. Das sagt alles über ihre Vermarktungsstrategie. Antworten


Bruno Bänninger

18.08.2010, 18:47 Uhr
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Diese Inszenierung ist typisch für die heutigen Medien, kein seriöser Journalismus sondern Informations-UN-wesen. Wer irgendetwas Absurdes, Abnormales, Kriminelles, Perverses tut oder getan hat oder vorgibt jemand zu sein der er nur in seinen Phantasien ist, wird unkritisch gehätschelt, herumgereicht wie ein Star. Wahrheit interessiert nicht. Wahrheit ist langweilig. Wahrheit verkauft sich nicht. Antworten


Beat Zahnd

18.08.2010, 18:35 Uhr
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Lasst der guten Frau doch ihre Träume. Es werden Träume bleiben. Die NASA hat gar kein mittelfristiges Programm für bemannte Raumfahrt. Dem Constellation Programm hat Obama den Geldhahn zugedreht. Und für langfristige wird sie zu alt sein. Wie sie Ihre Träume gegen aussen verkauft, hat aber teilweise schon fast autistische Züge. Antworten


Johann Binder

18.08.2010, 18:22 Uhr
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Ich weiss gar nicht was da so alles falsch ist.Tagi und andere Zeitungen brauchen Leser.Finde diese Angelegenheit lustig,mal keine Toten oder Verletzten.Frau Burtscher gefällt mir,Sie hat Mut und Visionen.Bin mit otto ris voll einverstanden.Siehe: erster Kommentar zu diesem Artikel.Kritisieren ist einfacher als es selber besser machen! Antworten


Stefanie Meier

18.08.2010, 18:08 Uhr
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Wer sich dermassen den Medien aufdrängt wie Frau Burtscher, muss sich nicht wundern, wenn der Schuss nach hinten losgeht, wenn man es mit der Wahrheit nicht mehr genau nimmt und Fiktion/Träume und Realität nicht mal mehr selbst auseinander halten kann... Antworten


Samuel Meier

18.08.2010, 17:38 Uhr
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Barbara Burtscher ist keine Astrophysikerin! Astrophysikerin darf man sich nennen, wenn man einen Master in Astrophysik hat. Barbara Burtscher hat aber nur einen Bachelor in Physik. Während dem Bachelor Studiengang in Physik lernt man fast nichts über Astrophysik. Ausserdem behauptet sie bei Aeschbacher, dass sie Forschungen gemacht hat. Sie hat aber 0 Publikationen. Antworten


Andreas Stofer

18.08.2010, 17:35 Uhr
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Offenbar hat keiner den Film "Space Camp" gesehen wo zwar sehr unrealistische Dinge passieren aber immerhin klar wird, dass es sich um eine Kinderveranstaltung handelt. Mich wundert schon, dass eine Physikerin bis heute auf ihrer Seite behauptet dies sei eine Astronautenausbildung der NASA. Schön dass wenigstens wieder mal glasklar vorgeführt wird wie lamentabel heute die Medien arbeiten. Antworten


julie müller

18.08.2010, 17:19 Uhr
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frau burtscher ist mit einem bachelor abschluss noch keine physikerin, geschweige denn astrophysikerin. dazu wird ein masterabschluss benötigt. anschliessend folgen viele jahre assistenz- und forschungsarbeiten an astronomischen instituten.. dass sie physik an einer mittelschule unterrichten kann ist folge eines akuten physiklehrermangels. die presse sollte die berufsbilder besser kennen lernen! Antworten


Heinz Bäumler

18.08.2010, 16:57 Uhr
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Als Leser habe ich den Eindruck, dass jetzt eine Frau überproportional klein gemacht werden soll, die vorher durch die Medien überproportional aufgeblasen wurde. Die Medie würden diese Frau jetzt besser in Ruhe lassen und sich auf die Frage konzentrieren, wie sie solche Fehlleistungen künftig vermeiden können. Antworten


alain bauer

18.08.2010, 16:48 Uhr
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Ich verstehe einfach auch nicht ganz, warum alle Medien, auch wenn sie reingefallen sind von Frau Burtscher schreiben und berichten, und andere Themen einfach ingnoriert werden, die für die gesammte Menschheit sehr viel spannender sind. Wie zum Beispiel das Disclosure-Project, das von den Europäischen Medien kommplett ingnoriert wurde... Ich hoffe für Frau Burtscher dass sie es trotzdem schafft! Antworten


Simon Aellig

18.08.2010, 15:58 Uhr
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@D. Schweizer: In vier Jahren können Sie jedem zum suborbitalen Flug gratulieren der es sich leisten kann. Kostenpunkt 200'000 $ bei Virgin Galactic. Antworten


Daniel Odermatt

18.08.2010, 15:22 Uhr
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Danke für die Richtigstellung, Frau Lehmann! Leider ist die Rolle des TA auch eine Unrühmliche. Selbstkritik würde gut anstehen, anstatt die Schelte auf die Konkurrenz zu konzentrieren, sich mit fremden Enthüllungen zu schmücken und unter "Artikel zum Thema" nicht mal das Interview vom 5.2 aufzuführen., wo beiläufig erwähnt wird dass Frau Burtscher 5 Jahre an der Uni war - für einen Bachelor! Antworten


Lucas Cannolari

18.08.2010, 15:14 Uhr
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@Bähler: ich sage ja *ausgenutzt*! Als Physik Bachelor der UZH war sie wohl schlau genug, um ein paar Journalisten und ältere Herren um den Finger zu wickeln und eine Stelle als Mittelschullehrerin in ihrer Heimat zu erhalten. Sie ist weder Astrophysikerin noch NASA Mitarbeiterin. Träumen darf sie allerdings weiterhin. Schade, dass eine Blenderin mit staatlichen Mitteln gefördert wurde... Antworten


Jolana Lehmann

18.08.2010, 14:34 Uhr
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@stephan frehner Hmm. es war nicht TA, sondern Infam antville org, die diese Geschichte schon längst aufgedeckt hat... Antworten


Franziska Bähler

18.08.2010, 14:17 Uhr
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@ Cannolari: "Offensichtlich hat eine clevere junge Frau hier die Medien geschickt ausgenutzt "... diese Frau hat keinen Applaus verdient! Sie ist in denselben Topf wie Milli Vanilli zu schmeissen. Ausserdem hätten Sie auch keine Freude, wenn ihr halbblinder Nachbar sich als Flugkapitän ausgibt und als Zugabe bei ihrem nächsten Urlaubsflug im Cockpit sitzt, weil bei der Ariline niemand nachfragt.. Antworten


Daniel Schweizer

18.08.2010, 13:22 Uhr
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Interessant, dass sich hier fast ausschliesslich Männer über Barbara Burtscher auslassen... Ich kenne die Frau persönlich und drücke ihr weiter ganz fest die Daumen, damit sie ihr Traumziel verwirklichen kann - während andere wohl immer nur beim Träumen und Quasseln bleiben werden. Ich freue mich schon darauf, ihr in etwa vier Jahren zum 1. suborbitalen Flug gratulieren zu können. Antworten


Mark Keller

18.08.2010, 13:08 Uhr
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Das Problem ist nicht was Frau Burtscher ist oder nicht ist. Das Problem sind die Medien! In ihrer Auflagen- und Schlagzeilengeilheit werden Nachrichten verbreitet ohne diese auf den Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen. Es zählt nur möglichst schnell vor den Mitbewerbern eine Nachricht in die Welt zu posaunen, damit möglichst viele Exemplare verkauft bzw. die Einschaltquote möglichst hoch ist. Antworten


Lucas Cannolari

18.08.2010, 12:58 Uhr
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Offensichtlich hat eine clevere junge Frau hier die Medien geschickt ausgenutzt um Bekanntheit zu erlangen und die gemeinsame Firma mit ihren Ex-Freund (4Finance) zu pushen. Natürlich haben die Journalisten die Stories noch aufgepeppt und ihren Teil dazu beigetragen. Was Frau B. macht, hat jedenfalls nichts mit seriöser Astrophysik zu tun, es ist simple Effekthascherei! Cervelat eben... Antworten


Gerald Ressmann

18.08.2010, 12:39 Uhr
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Ich hatte das 'Vergnügen' Frau Burtscher live zu erleben. Sie war im Verkehrshaus Luzern - neben Bruno Stanek und Edgar D. Mitchel (Apollo 14) - zum Event 'Moon meets Mars' eingeladen. Alles in allem hat Frau Burtscher sehr viel geredet und sehr wenig gesagt, versuchte sich krampfhaft als mögliche Astronautin zu positionieren und machte nicht den Eindruck über viel Fachkompetenz zu verfügen. Antworten


Stefan Scherrer

18.08.2010, 12:00 Uhr
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Seit ich Frau Burtscher vor Jahren einmal interviewt habe, erhalte ich immer wieder Medienmitteilungen von ihr. Ich habe diese überflogen und hatte nie den Eindruck, dass sich Frau Burtscher als Nasa-Pilotin ausgeben will. In der Presse hatte ich allerdings mehrmals den Eindruck, dass man sie uns - auf Biegen und Brechen - als Nasa-Pilotin «verkaufen» will. Antworten


Sandra Bühler

18.08.2010, 11:51 Uhr
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Hat jemand die Rolle der Medien hinterfragt? Zusert gross aufjubeln, dann grosses Bashing. 2x eine gute Story auftischen. Keine schlechte Idee, aber seriöser Journalismus sieht anders aus. Antworten


stephan frehner

18.08.2010, 11:19 Uhr
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Ein enorm wichtiger Artikel! Besten Dank TA. Die heutige Gesellschaft hat das kritisch-selbstständige Denken fast verlernt und übernimmt Medieninhalte ungefiltert und hinterfragt fast nichts mehr; was sehr gefährlich und beduaerlich ist. Hoffentlich werden noch mehr solche Episoden sich ereignen. Antworten


Hans Pfister

18.08.2010, 11:19 Uhr
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Vielleicht wäre ein Bezug zur Stellungsnahme von Frau Burtscher, der auf Ihrer Homepage veröffentlicht wurde, angebracht. Sie sagt da einige interessante Dinge...... Antworten


Hans Christian Müller

18.08.2010, 11:14 Uhr
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Man klicke auf den Link in B. Burtschers Homepage: Ankunft bei "Nasa Education" -Center. Von da gelangt man ohne grosse Anstrengung auf den oder die angeführte(n) H. oder J. Burtscher, der oder die seit mindestens 15 Jahren veröffentlicht. Die Abklärungen allfälliger Zusammenhänge wären wohl sinnvoller gewesen als eine inhaltslose Skandalstory, die nur darauf angelegt ist, Frau B. zu schaden. Antworten


Aschy Furrer

18.08.2010, 11:07 Uhr
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Ich wäre dafür, dass man Frau Burtscher auf den Mars schickte. Und allerlei Medienvertreter zusammen mit ihr. Antworten


peter eberhard

18.08.2010, 10:33 Uhr
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Dieses Geschichtlein über eine Cervelat-Promi ist noch harmlos. Schlimm ist, dass die meisten Medien auch zentrale wirtschaftliche und politische Themen genau so behandeln und z.B. aus einer differenzierten Studie einen marktschreierischen Zehnzeiler machen, der am Kern der Sache vorbei geht, aber dann eben leider die Meinungsbildung der Leute bestimmt. Antworten


Karl Griesser

18.08.2010, 10:27 Uhr
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Wie bereits erwähnt, ich finde es nicht weiter tragisch, dass diese Geschichte Ungereimtheiten aufweist. Schaden wird sich hier wohl die Akteurin am meisten selbst. Jedoch ist bendenklich, dass die Medienschaffenden generell heute so arbeiten wie sie es eben in diesem Fall taten. Und in anderen Fälllen mag das ganz andere Konsequenzen haben. Antworten


Alex Wissmer

18.08.2010, 10:21 Uhr
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Einen ähnlichen Hype haben die Schweizer Medien über Hochstapler Dany Bahar verbreitet, und ihm hat das gar genützt, und er kann sich heute CEO von Lotus und Mitglied im Club zum Rennweg nennen... - Es gibt in der Wirtschaft noch viele Hochstapler, die sich am Ende gutdotierte Stühle und v.a. Macht mittels Diskrimination der wahren Performer sichern.... Antworten


Ueli Hunziker

18.08.2010, 09:51 Uhr
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Diese Geschichte ist m.E. vor allem für den TA peinlich. Gibt es über nichts wichtigeres zu berichten, als eine junge aufstrebende Frau an ihren Träumen und Visionen zu hindern? Dass in den Medien einiges schön- und bessergeredet ist nichts neues; aber deswegen gleich von Hochstapelei zu sprechen finde ich übertrieben. Antworten


Klaus Werner wegmüller

18.08.2010, 09:40 Uhr
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Betrachten wir das doch einfach als Werbung für eine junge Dame. Antworten


Nils Leuzinger

18.08.2010, 09:39 Uhr
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Das Einzige, was mich erstaunt, ist die grenzenlose Naivität vieler Leser. Glaubt Ihr eigentlich langsam alles, was Euch Ringier und Co. vorsetzen? Antworten


Marco Lardi

18.08.2010, 09:38 Uhr
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Hier scheint mir, dass Neid der grösste Akteur ist an dieser Berichterstattung und man einfach eine grosse Story daraus machen wil. Politiker, Journalisten, Lehrer......täglich wird man angelogen und keiner kümmerts. Antworten


Jean Gerber

18.08.2010, 09:35 Uhr
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Es reicht offenbar, sich einen Plastikkübel über den Kopf zu stülpen, um von den Medien gefeiert zu werden. Aber wen wundert das schon. Immerhin können die Medien dann auch bei der Enttarnung der Person, die sie aufgebaut haben, wieder profitieren. Antworten


Christian Dürig

18.08.2010, 09:31 Uhr
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Massenmedien kann man nicht als Referenzen nehmen. Sie dienen nur der Unterhaltung, und die war gut, sehr gut. Antworten


Hanspeter Krüsi

18.08.2010, 09:03 Uhr
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Ich finde es auch nicht so schlimm, dass sie etwas übertrieben hat. Manchmal gehört klappern zum Handwerk. Das mag Türen öffnen die sonst verschlossen bleiben - und ohne dass die Türen offen sind hat man zu oft nicht die Möglichkeit seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Die Medien sind da auch selber schuld - sie nehmen es auch nicht immer so genau mit einer objektiven Berichterstattung. Antworten


Hans Keller

18.08.2010, 09:00 Uhr
Melden

Im Soge der Mädchen- und Frauenförderung waren wir zu verblendet kritisch den genauen Sachverhalt zu hinterfragen. Antworten


Alain Fuchs

18.08.2010, 08:54 Uhr
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So falsch ist die Geschichte auch nicht. Jeder macht ein riesen Drama darum und sie muss sich verantworten für das, was schlussendlich die Medien angerichtet haben. Aber ich finde es toll das Paris Hilton, Lady Gaga und viele andere alles machen dürfen was sie wollen und sich niemand darüber beschwert. Ihr wolltet das ja alles glauben allso nehme euch an der eigenen Nase. Antworten


willi aerne

18.08.2010, 08:51 Uhr
Melden

Die Frau hat im wörtlichen Sinne hochfliegende Pläne und liegt damit auf der Linie von Stephen Hawking, der sagt, die Menschheit müsse in den nächsten 200 Jahren den Weltraum erobern, wenn sie nicht untergehen wolle. Und die Medien sind selber schuld, wenn sie infolge Vernachlässigung von Recherchen jeder Hochstapelei aufhocken! Antworten


otto ris

18.08.2010, 07:47 Uhr
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Was ist das Problem? Die Frau ist jung, hübsch, intelligent und weiss, was sie will ... es sind schon Leute mit weniger Qualitäten prominent geworden und vielleicht täte der Schweiz und ihrer Mentalität manchmal ein wenig Hochstapelei ganz gut - zur Zeit sind wir nämlich eher Meister des Gegenteils! Antworten



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