Schweiz

Diskussion

Torschlusspanik bei Frankreichs Reichen

Immer mehr vermögende Franzosen suchen Hilfe bei Steueranwälten und -beratern am Genfersee. Sie fürchten einen Steuerschock nach den Wahlen – selbst dann, wenn Sarkozy an der Macht bleiben sollte. Mehr...

Von Vincenzo Capodici.

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94 Kommentare

Rene Wetter

20.04.2012, 12:49 Uhr
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@Thoma: Und wo sollen die reichen Schweizer hinziehen? Die haben doch auch keinen Bock Steuern zu bezahlen.
Übrigens: Was hat das mit der EU zu tun? Die treibt doch keine Steuern ein!
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Felix Thoma

20.04.2012, 11:33 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Wenn ich ein reicher Franzose, Deutscher oder Italiener wäre, wäre ich auch schon lange in die Schweiz gezogen! Mal ehrlich, wenn wir in der CH auch 50% und mehr Steuern bez. müssten, würden wir uns diesen Schritt auch überlegen! Die EU schaufelt sich ihr eigenes Grab und merkt es nicht mal! Oder erst, wenn es zu spät ist! Antworten


Ruthild Auf der Maur

20.04.2012, 13:14 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@ F. Thoma: Falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten, bezahlen Normalsterbliche auch in der CH trotz Reichen und Superreichen über 30 %, von der Preistreiberi des Lebensunterhalts für gewöhnliche Bürger durch Reiche und Superreiche verursacht mal ganz abgesehen. Wichtig wäre, was unter dem Strich bliebe. Bei der Mehrheit leider nicht mehr viel.


Beat Mueller

20.04.2012, 11:03 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Warum sollen die reichen Franzosen in die Schweiz kommen? Sie koennen doch nach Monaco umziehen, dort bezahlt ja gar niemand Steuern! nur redet niemand davon, weil das Thema im Moment fuer die EU politisch sehr unguenstig ist ... !!! Antworten


Thomas Stäubli

20.04.2012, 12:28 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Falsch: Frankreich hat mit Monaco ein Steuerabkommen, Franzosen werden dort genauso wie in Frankreich besteuert. Frankreich hat eben dort Druckmöglichkeiten, da Monaco nur von Meer und Frankreich umgeben ist. Für alle anderen Nationen gilt Steuerfreiheit, man muss aber 300'000$ Kaution hinterlegen, wenn man dort Wohnsitz nehmen will. Zudem ist auch Monaco natürlich kein EU-Mitglied.


Alain Mohler

20.04.2012, 09:40 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Fremdes Geld zu verwalten ist die beste Selbstverteidigung. Keine Waffe hat so eine abschreckende Wirkung wie die Angst vor dem Verlust des eigenen Vermögen. Kapitalverwaltung ist nicht grundsätzlich schlecht, die Gier ist zu bändigen. Wenn ein Staat seine Bürger ausnimmt, und das Geld in Brüssel veruntreut, sollten wir Hand bieten.
Und Duckmäuschen vor der EU müssten wir auch nicht mehr spielen.
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Guido Bitter

20.04.2012, 09:35 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Ist es nicht hoechst bedauerlich, wie sich gewisse schweiz. Kantone mit den Pauschalbesteuerungs Abkommen effektive fuer die reichen Auslaender prostitutionieren! Dabei wird oft nicht untersucht oder unterschieden welche dieser Reichen auf illegitime Weise zum Reichtum gekommen ist. Antworten


Gerhard Berger

20.04.2012, 10:01 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Ich hoffe, es wird nie so weit kommen, dass wir bei jedem noch schauen, wie er zu seinem Vermögen gekommen ist. Wir sind ja nicht wahnhaft.


Claudia Baumann

20.04.2012, 01:43 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Erinnern Sie sich an Silvester. Denken Sie an die kommenden Sommerferien im Juli. All diese Monate dazwischen arbeiten Sie in Frankreich für den Staat, sprich Steuern. Nach den Sommerferien arbeiten Sie dann endlich in die eigene Tasche. Schöne Ferien! Antworten


Thomas Schwarz

22.04.2012, 23:22 Uhr
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Ist das Ihr Problem Frau Baumann? Mal ehrlich: Ich weiss nicht, ob ich mich beklagen würde, wenn ich in den paar Monaten wo ich - wie Sie sagen - in die eigene Tasche wirtschafte immer noch ein mehrfaches meines jetzigen (nicht so schlechten) Lohnes verdienen würde (notabene dann steuerfrei). Hat vielleicht ein wenig mit dem zu tun, was man als Anstand bezeichnet.


Kurt Mooser

19.04.2012, 22:43 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Liebe reiche Franzosen, euer Geld nehmen wir sehr gern, aber bitte bleibt uns als Personen vom Hals. Immobilien erwerben und dann hier bleiben, bitte nicht. Also nochmals: Geld JA!!!, Personen NEIN! Und bitte denkt nicht daran eure ganze bucklige Verwandtschaft irgendwie hier in unser Heidiland zu bringen. Macht es einfach wie immer, also gegenteilig von den Deutschen, Geld Ja, Personen Nein. Antworten


ALain Burky

19.04.2012, 21:40 Uhr
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Interessant auch der Bericht im "Le Point" (der franz. "Spiegel") - heute ...
Aber, ich bleibe hier - trotzdem...
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Max Wartenberg

19.04.2012, 16:51 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Um ein Minimaleinkommen von Fr. 2500 im Monat für alle finanzieren zu können, sind selbstverständlich reiche steuerzahlende Einwanderer willkommen. Antworten


Hansjürg Meister

19.04.2012, 16:03 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Der Tag wird kommen, da klopft die EU, die USA und/oder andere Länder ans Bundeshaus und will die Überweisung von Steuergeldern, weil diese eigentlich von den Ausländern in ihren Heimatländern geschuldet sind. Und unser BR bringt seine Zunge gar nicht mehr rein. Undenkbar? Ja, das war die Abschaffung des Bankgeheimnisses vor 10 Jahren auch. Antworten


Claudio Züger

19.04.2012, 15:56 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

All diese reichen Ausländer machen, dass die Preise in der Schweiz ins Unermessliche steigen. Ich als normales Bürger kann kaum Arbeit finden, weil es nur so wimmelt von Spezialisten. Ausserdem reduziert man überall die Sozialausgaben, ALV etc. Wo soll ich denn arbeiten und wohnen hier in der Schweiz, wenn ich es mir nicht mehr leisten kann? Die Reichen entziehen sich überall der Verantwortung. Antworten


Elisabeth Meier

19.04.2012, 16:21 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

@Claudio Züger: Auch ich bin über all die in die Schweiz einreisenden Ausländer nicht glücklich. Anderseits weiss ich, dass reiche Leute Arbeitsstellen schaffen (und nicht nur im Sozialbereich, wie z.B. Asylanten). Auch machen Ihnen Reiche weder eine Arbeitsstelle noch eine bezahlbare Wohnung streitig. Die bewegen sich in anderen Sphären.


Rolf Schlumpf

19.04.2012, 16:19 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Na ja, wenn die Spezialisten wenigstens Spezialisten wären. Papier ist geduldig und es gibt Leute aus dem Ausland die nur aufgrund eines *aussagekräftigen* Papiers angestellt werden, anstatt auf das vorhandene Potential einheimischer Menschen zu setzen. Eigentlich sind es ja die Vermieter, welche die Preise raufsetzen, die Zuwanderung aber ein Grund dafür. Die Schweiz steht klar am Scheideweg...


Simon Peyer

19.04.2012, 16:30 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

@Elisabeth Meier: Sie glauben auch noch an den Storch. Es ist in kürzlich verfassten Studien von Schweizer Unis nachgewiesen worden, dass Reiche keine Arbeitsplätze schaffen, sondern vernichten. Zudem lassen sie die Immobilienpreise explodieren und zwar nicht für Luxusimmobilien, sondern für ganz normale Immobilien, die durch neue vor allem teurere ersetzt werden. Reiche drücken sich um Steuern.


Frank Zuffnik

19.04.2012, 17:39 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Ist irgendwie komisch, denn die ganzen reichen Auslaender die ja scheints hier soviele Arbeitsplaetze bei uns schaffen sollen, steigern meinen Umsatz in der Firma irgendwie ueberhaupt nicht. Aber vielleicht bin ich ja auch einfach in der falschen Branche und darum geht das bei mir am Portemonnaie vorbei. SCheint mir ja irgendwie eine ziemliche Ungleichverteilung der Vorteile zu sein. Antworten


Linsy Hammer

19.04.2012, 17:53 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Versuchen sie mal nicht nur ihre persönliche Situation sondern die der ganzen Schweiz zu sehen.


Henri Ginther

19.04.2012, 15:22 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Sind eigentlich alle diese Komentare nicht nur Eiversucht,dank diesen Pauschalbesteuerten macht zum Beispiel der Kanton Waadt SCHWARZE Zahlen und nur desswegen geht es unserem Kanton sehr gut. In der übrigen Schweiz könnt ihr ruhig schimpfen über die Pauschlbesteuerung das lass uns kalt, uns geht es gut. Antworten


urs berger

20.04.2012, 11:15 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

stimmt, die Franzosen sollten von uns lernen und beispielsweise auf der anderen Seite des Genfersees für Schweizer mit guten Einkommen Pauschalsteuern anbieten. Wetten, dass der Kanton Waadt relativ rasch für eine internationale Lösung des Pauschalbesteuerungproblems sein wird und für die sofortige Abschaffung eintreten wird. Und Sie über die bösen Schmarotzer ausrufen werden....


Ruthild Auf der Maur

19.04.2012, 16:46 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Das mag für den Kanton Waadt vorerst noch stimmen, in Zug z.B. sieht es betreffend Zahlen inzwischen aber sehr rot aus.


Mike Muller

19.04.2012, 15:12 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

75% Steuern nicht schlecht der Herr Hollande ... dann sollen sie doch kommen und unsere Staatskassen füllen. Die CH Linke reibt sich schon die Hände und träumt von neuen kolossalen Staatsausgaben.. Antworten


René Bitterlin

19.04.2012, 14:42 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Schon 1981 bei der Wahl von Francois Mitterand spielte sich das gleiche Szenario ab: Geldflucht nach Genf, nach 2 Monaten alles retour, die 'kommunistische Uebernahme' Frankreichs hatte nicht stattgefunden ! Weder die EU noch der € werden scheitern, untergehen wird, nach Berlusconi, Sarkozy, ein weiterer Freund und Förderer der Finanzoligarchie - und das ist gut so ! Antworten


alfred bleuler

19.04.2012, 14:27 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

steuerhinterzieher und pauschalbesteuerte ausländer sind parasiten >>> DIE wollen nur das beste vom besten und wollen dafür möglichst wenig bis nichts bezahlen
DIE sind schuld wenn sozialistische gedanken wieder an kraft gewinnen
diese berater sowie die pauschalbesteurnden kantone sollten sich schämen >> und nicht klagen / wundern wenn das fussvolk wieder auf die strassen geht
Antworten


Heiner Eiholzer

19.04.2012, 13:46 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Haben Sie sich das auch schon mal überlegt? Wenn François Hollande die Wahlen in Frankreich gewinnt, sind der Euro und die EU am Ende. Bis vor Kurzem war dies noch überhaupt nicht zum Thema gemacht worden. Nun aber zeigen sich unüberwindbare Differenzen zwischen Angela Merkel und François Hollande. F und D sind aber bisher die (einzigen) Garanten für die EU und für den Euro. Na denn Prost! Antworten


Dieter Wundrig

19.04.2012, 15:23 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Denken Sie doch einmal anders herum! Wenn Hollande gewinnt, dann wird Frau Merkel verlieren. In anderen Ländern wird das gleiche passieren.Wohin haben uns denn die LIBERALEN / RECHTSLASTIGEN Regierungen mit den Banken hingeführt. Schulden? Was solls, welcher Staat hat keine Schulden, nur haben die Banken mit dem Kapital vorher anders funktioniert. Die CH hat immense Immobilienschulden......


Toni Steiner

19.04.2012, 13:03 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Herr Berger hat vollkommen recht. Antworten


Karl Affolter

19.04.2012, 12:52 Uhr
Melden 41 Empfehlung 0

Und trotzdem ist der Glaube an den Sozialismus noch immer weit verbreitet. Eine heilsbringende Ideologie, die vorgibt Arbeiter zu schuetzen und Arme zu verteidigen. Tatsaechlich zerstoert sie das Land und treibt die Aermsten weiter in den Abgrund. Rette sich wer kann. Antworten


Christian Müller

19.04.2012, 12:48 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Darf ich an dieser Stelle auch noch darauf hinweisen, dass es genau diese Art von wohlhabenden Konsumenten sind, die Produkte mit einer hohen Wertschöpfung kaufen? Mit M-Budget und "Geiz-ist-geil"-Konsumenten bezahlt man keine anständigen Löhne. Also ein Bisschen mehr freude über unsere neuen französischen Mitbürger, die auch mithelfen werden (indirekt) auch Euren/Ihren Job zu sichern. Antworten


Roger Rubenzer

19.04.2012, 18:52 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Hohe Wertschöpfung? In die Tasche derjenigen, welche schon gut gefüllt sind? Glauben Sie denn, dass diese Klientel den Kaviar, den teuren Wein, Markenkleider etc. in der Migros oder im Coop bezieht?
Meiner Meinung nach ist immer noch das gemeine Volk die "echte" Wertschöpfung!!!


Roman Rebitz

19.04.2012, 12:44 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Das Problem sind nicht die hohen Steuern, sondern das was man bekommt für dieses Geld. Dieses Verhältnis muss stimmen egal wieviele Prozente man abgeben muss. Antworten


Ike Conix

19.04.2012, 14:25 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

@Roman Rebitz: In diesen Höhen wird das Verhältnis nie stimmen. Auch bei uns nicht.


Beat Gerola

19.04.2012, 12:37 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Toll die reichen Franzosen kommen und die "armen" Genferschweizer wohnen in Frankreich.
Wohnungen werden noch teurer usw.
Antworten


Gerhard Berger

19.04.2012, 13:25 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Ist das nun das Problem der Reichen, die in eine Stadt kommen, die von Diplomaten und Angestellten internationaler Organisationen wimmelt, oder ist es das Problem einer Stadt, deren Politiker es offenbar nicht schaffen, für die eigene Bevölkerung erschwinglichen Wohnraum zu schaffen? Das ist ein strukturelles Problem.


nicolas häne

19.04.2012, 12:35 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

kommen hier auch leute zu wort die ein eigenes geschäft führen? könnt ihr auch einfach auf kunden verzichten, wenn ihr etwas günstiger anbietet als die anderen? könnt ihr euch den luxus leisten kunden wegzuschicken? soll kein wettbewerb herrschen und der markt ausgeschaltet/gleichgeschaltet werden? wer wird dann sparsam mit dem substrat umgehen, wenn der wettbewerb weg ist? Antworten


hans fehr

19.04.2012, 12:33 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Greift bei den Reichen und Schönen auch die Ventilklausel wie bei den Polen Rumänen etc? Antworten


Marc Raggenbass

19.04.2012, 13:01 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Nein zum Glück nicht, denn diese Personen will man ja gerade, im Gegensatz zu jenen, für die die Ventilklausel gelten soll. Es sind nur neue EU Staaten


Ramon Martin

19.04.2012, 12:21 Uhr
Melden 54 Empfehlung 0

Bemerkenswert, dass die Sozialisten, in welchem Staat auch immer, nichts anderes im Kopf haben als das Land verarmen zu lassen. Antworten


Ralph Limoges

20.04.2012, 02:44 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Und wer bitteschön lässt die Länder verarmen??? Alle die Ultraliberalen mit ihren immer grösseren Forderungen nach Steuersenkungen und Steuergeschenken! Die Ultrareichen welche ihre Besitztümer am Fiskus vorbeimogeln. Ohne die Abgaben auf den wirklich grossen Gewinnen kommt kein Geld mehr rein um die dank ständig wachsender Teuerung auch gleichzeitig ständig steigenden Ausgaben zu bewältigen.


Edgar Schaad

19.04.2012, 23:08 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Schweden? Norwegen? Dänemark?


Thomas Stäubli

19.04.2012, 12:27 Uhr
Melden 39 Empfehlung 0

Hier liegt ein Missverständnis vor: Der Umzug in die Schweiz befreit die meisten Pauschalbesteuerten nicht vollständig von der Steuerpflicht in deren Heimatländern. Dividenden z.B. werden von den meisten Ländern quellenbesteuert. Auch die Firmen müssen an ihren Standorten weiterhin Steuern zahlen. Der Umzug in die Schweiz verhindert, dass die Leute von den Populisten vollends geplündert werden. Antworten


werner hueppi

19.04.2012, 12:18 Uhr
Melden 37 Empfehlung 0

Die Schweizer Steuergesetze sollten fuer alle gleich gelten. Ich verstehe nicht, warum" Reiche Steuerfluechtlinge" aus dem Ausland vom Steueramt besser behandelt werden, als Schweizer Buerger. Frau E.Widmer Schlumpf hausierte doch auch bei der Abstimmung ueber den Eigenmietwert mit der Steuergerechtigkeit. Warum soll jetzt dies bei der Pauschalbesteuerung von Auslaendern nicht gelten? Antworten


Markus Stutz

19.04.2012, 12:56 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Die Pauschalbesteuerung gehört abgeschafft. Wer hat der soll auch seinen Beitrag leisten. Dieses Gemauschel der Reichen, die ihr Geld meist sowieso auf dem Rücken der Arbeiter verdienen, muss endlich aufhören.


Max Wartenberg

19.04.2012, 16:38 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@M.Stutz: Pauschalbesteuerung heisst nicht unbedingt tiefere Steuern. Pauschalsteuern haben den Vorteil, dass Gemeinde/Kanton die Steuereinnahmen fest einbudgetieren können. Reiche Leute haben meistens keinen Lohnausweis und oft starke Schwankungen auf dem Jahreseinkommen.


Cesar Mendel

19.04.2012, 12:12 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Es wird nicht lange gehen bis Frankreich die Schweiz ins Visier nimmt... Zurecht natürlich! Werden die Schweizer Zeitungen dann auch so gehässige Schlagzeilen wie gegen Deutschland drucken? Antworten


Jürgen Scheele

19.04.2012, 15:45 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@G. Berger, 12:38: Sie haben zwar recht, aber darum geht es ja in den Nachbarländern gar nicht. Es geht um Neid, Populismus, skrupellose Finanzpolitiker, Wahlkampf - und um die Konkurrenz von Finanzplätzen. Das Reichen-Bashing zieht leider bei unheimlich vielen Leuten in D und F. Es kann einem dabei angst und bange werden. Auf die Schweiz wird noch einiges zukommen, befürchte ich.


Gerhard Berger

19.04.2012, 12:38 Uhr
Melden 52 Empfehlung 0

Jetzt möchte ich aber mal bitte wissen, weshalb Frankreich die Schweiz in welches Visier nehmen soll. Es geht nicht um Steuerbetrug. Es geht um EU-Bürger, die mit Hilfe der PFZ in die Schweiz einreisen. Gestern hiess es doch, man dürfe niemanden diskriminieren. Gilt die PFZ nur für arme Schlucker, welche die EU-Länder gerne in die Schweiz exportieren? Wenn Reiche kommen, geraten wir in Visiere???


Lena Batzkes

19.04.2012, 12:10 Uhr
Melden 51 Empfehlung 0

Wenn man mir das Vermögen klauen wollte, würde ich auch versuchen es zu retten. Irgendwie menschlich. Antworten


Suzette da Mota Veiga

20.04.2012, 20:48 Uhr
Melden

Die EU treibt keine Steuern ein, also hat dies nichts mit der Eu zu tun. Im Gegenteil, in der EU kann ein Land unter den Rettungsschirm aufgefangen werden, falls das Land mit den Schulden nicht mehr klar kommt, sonst gaebe es noch viel hoehere Steuern, um den Ausfall der Reichen zu kompensieren.


Caroline Egger

19.04.2012, 11:46 Uhr
Melden 65 Empfehlung 0

"(die betuchten Franzosen)...hätten genug von den ständigen Kontrollen der Steuerbehörden". Während bspw. im Kt. Bern der Lohnausweis von Angestellten direkt auf elektronischem Weg vom Arbeitgeber ans Steueramt gelangen darf, dürfen Steuerflüchtlinge aus Frankreich, die sich einzig aus Profitgründen in der CH niederlassen, Pauschalsteuern mehr oder weniger nach ihrem Gusto bezahlen. Gerecht? Antworten


Josef Hofstetter

19.04.2012, 11:44 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Nicht nur Reiche, auch Inhaber von Klein- und Mittelbetrieben waren gezwungen Geld im Ausland anzulegen, nicht nur in der Schweiz. Damit hatten Sie die Möglichkeit ihre Betriebe in Frankreich auszubauen und haben damit zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen. Dies war doch sicher auch zum Wohle Frankreichs. Man muss immer die Steuerpolitik der einzelnen Länder anschauen bevor urteilt.. Antworten


antonio retica

19.04.2012, 11:43 Uhr
Melden 48 Empfehlung 0

Toll freuen wir uns doch auf reiche Franzosen die uns helfen unsere TOP-Infrastruktur zu finanzieren. Wenn der korrupte Staat 75% Steuern verlangt ist es verständlich wenn man das Land verlässt. Es scheint in F niemand zu interessieren, dass trotz hohen Steuern das Land bankrott ist - um den ausufernden Sozialstaat zu finanzieren. Liebe reiche Franzosen Ihr seid herzlich willkommen. Antworten


Jürgen Scheele

19.04.2012, 15:48 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@E. Müller 12:57: In Frankreich passen sich die Preise leider auch an diese "Reichen" an, und das trotz hoher Steuern. Es liegt wohl kaum an denen. Als Bonus gibt es aber in Frankreich auch noch eine hohe Kriminalitätsrate dazu!


Eugster Müller

19.04.2012, 12:57 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Gut gebrüllt, mal schauen ob Sie immer noch begeistert sind wenn die Preise sich an die "Reiche" anpassen... Wenn es für die Schweizer finanziell nicht mehr reicht hat es ja genug Platz im Jura und im Aargau...


Alex Wetter

19.04.2012, 11:42 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

Ich bin weiterhin überzeugt, dass es im Interesse der CH ist, alle Steuer-Privilegien abzuschaffen. Es würde doch einige der EU beruhigen und viele würden das Land auch verlassen. Es gäbe auch etwas Luft im Wohnungsmarkt. Der Verlust wäre auch nicht so gross, wie es ZH auch bewiesen hat. Wartet vielleicht der BR / NR dass das Volk in den Urnen dementsprechende Impulse gibt ? PFZ mehr kontrolieren Antworten


Thomas Stäubli

19.04.2012, 12:11 Uhr
Melden 40 Empfehlung 0

Luft im Wohnungsmarkt? Rufen Sie sich mal die Relationen zurecht: Es geht um weniger als ein Tausendstel der Einwohner der Schweiz, deren Wohnraum für den Durchschnittsbürger eh unerschwinglich bleibt. Unser Problem mit Ausländern heisst Kriminalität, Familiennachzug und Einwanderung ins Sozialsystem. Diese hunderttausenden sind das Problem, nicht die paar für uns hochprofitablen Pauschlisten.


hans ulrich schwyzer

19.04.2012, 11:41 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

tja da brauchen wir uns nicht wundern dass es die EU und der rest der welt ständig auf uns abgesehen hat wenn wir die ausländischen millionäre schön gebettete und pauschalbesteuerte nestlein bieten..ich vermute mal dass es auch so ist, dass je reicher jemand ist, desto einfacher es ihm gemacht wird in die schweiz zu ziehen..auch tunesier und eritreer müssen bloss reich sein und voila! Antworten


Gerhard Berger

19.04.2012, 12:34 Uhr
Melden 39 Empfehlung 0

Ach so, aber wenn das Ei , das Auto und die Nivea in Deutschland ein Bruchteil kostet, dann ist es der freie Markt, der spielt. Dieser freie Markt spielt halt auch mit den Standortvorteilen. Die Rosinenpicker sind die EU-Politiker und niemand anders. Und wenn einer 75% Steuern bezahlen muss, dann habe ich vollstes Verständnis, wenn er eine andere Lösung sucht.


Alan Moore

19.04.2012, 11:33 Uhr
Melden 54 Empfehlung 0

Diese Rosinenpicker von Steuerflüchtlingen sind einfach nur erbärmlich. Die meisten nutzen nur die Tatsache, dass man sein Geld für sich arbeiten lässt (ein Hoch auf das verrückte Zinssystem) und dann besitzt man noch die Dreistigkeit und Gier, den nationalen Fiskus umgehen zu wollen, damit man ja nicht "nur" 40 anstatt 50 Mio. am Ende des Tages hat. pathetic... Antworten


Gerhard Berger

19.04.2012, 14:47 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Wem gehört Rivella, wem gehört Ragusa, Stadler Rail etc. Und wie viele Menschen finden so Arbeit, konsumieren, sparen? Das nennt sich Volkswirtschaft. Die Publikumsgesellschaft, in die Ihre Pensionskasse investiert, Herr Moore, die braucht auch Arbeiter. Den "Bücklingsspruch" hätten Sie sich übrigens gerne verkneifen können. Ich bin nicht verpflichtet, Ihre Meinung zu teilen.


Alan Moore

19.04.2012, 13:42 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Die Leute habens vom gesellschaftlichen Standpunkt aus sowieso schon "geschafft". Und wieiviel selfmade-millionäre gibts wirklich? Meist durch Familie, Beziehungen vorgegeben. Das Geld wandert durch Generationen hindurch. Was für ein Mehrwert für die Gesellschaft! Und der Bücklingsspruch à la "sie schaffen ja Arbeitsplätze"... sie BRAUCHEN ja all diese Arbeiter, ohne wären Sie aufgeschmissen.


Gerhard Berger

19.04.2012, 12:32 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Ich sehe das wie Herr Blattmann. Zudem hat es unter diesen reichen Franzosen mit Sicherheit auch Unternehmer, die in Frankreich und sonstwo Arbeitsplätze schaffen, wo Menschen arbeiten, die wiederum Steuern bezahlen. Ist bei unseren Reichen übrigens auch so. Wie kommen Sie eigentlich darauf, dass diese bloss von Zinsen leben, Herr Moore?


Daniel Blattmann

19.04.2012, 12:18 Uhr
Melden 43 Empfehlung 0

Wieso erbärmlich. Bei einem "gerechten" Steuersystem (z.B. Grenzsteuersatz 30%), würden nicht so viele flüchten, egal aus D oder F. Wenn ich in der Lage eines solchen Reichen wäre und ich müsste weit über 50% an den Fiskus abliefern, würde ich auch alles unternehmen, um legal!! so wenig wie möglich zu versteuern. Bei vielen Kommentaren ist wieder mal der Neid zu sehen.


Lukas Hess

19.04.2012, 11:29 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Unglaublich wie die Schweiz zurzeit einfach immer nur profitiert, egal was rund um uns herum passiert. Egal wer in Frankreich Präsident wird, es kommen wieder ein paar Steuermillionäre zu uns und unterstützen bereitwillig unsere Infrastrukture. Schön so. Antworten


Stefan Gerling

19.04.2012, 11:29 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Deutschlan,England,USA,Frankreich etc. sollen nur weiter machen den eins ist klar wer steuen hinterziehen will der wird es auch weiterhin tun nur das er dan einfach nach Singapur geht oder Macao in China,diese Nationen haben nichts mit dem sie China erpressen können,wenn das Geld in der CH ist hat jemand in Europa etwas davon wenn das Geld in China ist hat niemand in Europa etwas davon,die Usa,FR,DE,UK etc. werden das noch bitter bereuen. Antworten


Dieter Wundrig

19.04.2012, 11:27 Uhr
Melden 234 Empfehlung 0

Eigenartig ist das schon, Torschlusspanik der "unglücklichen Reichen vor der Verarmung". Wie empfinden das wohl die Armen? Irgendwann werden die Reichen dem CH Bürger auf den Kopf fallen, die Auswanderung der eigenen Bevölkerung wird in eine andere Richtung gehen, weil man das Leben im eigenen Land nicht mehr bestreiten kann. Alles schon dagewesen, wenn auch wegen einer anderen Armut. Antworten


Jürgen Scheele

19.04.2012, 15:29 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Das geht doch an der Realität total vorbei. Dank der Steuer-Expats in der Schweiz zahlen die übrigen Steuerzahler weniger - vermutlich auch Sie. Ursache sind die katastrophalen fiskalischen Zustände und der Populismus in den Nachbarländern. Die "Armen" dort - besser sollte man von der Mittelschicht sprechen - können sich das Auswandern bloss nicht leisten, sonst täten sie's auch. Gruss aus Paris!


Christian Loetscher

19.04.2012, 11:59 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Das hätten wir tatsächlich, Herr Spring, nur gehen bloss 45% abstimmen und diese profitieren vom System oder hegen die vage Hoffnung, dass sie es selber irgendwann einmal schaffen, sich mehrere Frauen und Villen 'leisten' zu können. Man nennt dies landläufig auch Demokratie ;-)


Andreas Spring

19.04.2012, 11:48 Uhr
Melden 36 Empfehlung 0

Man blicke einfach nur mal nach Gstaad oder St. Moritz. Dieser Zustand dass sich Einheimische das Leben nicht mehr leisten können ist doch ungeheuerlich. Andererseits sind wir Schweizer für den Missstand selber verantwortlich. Wir hätten es in der Hand das System abzuschaffen oder zu verändern.


Arnim Hildebrand

19.04.2012, 11:25 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Die CH müsste diese reichen Steuerflüchtlinge mit einem um z.B. 10% niedrigeren Steuersatz anlocken und ankirren als den, welchen sie in z.B. F, I + D, zu berappen hätten. Und nicht mit einer billigen Pauschbesteuerung. Die CH könnte dann sicherlich sämtlich CH - Bürger bis zu einem Einkommen von 100K CHF p.A. steuerbefreien, und mit der anderen Hälfte ;-) den wirklich Bedürftigen helfen. Antworten


Petter Rettenmund

19.04.2012, 11:58 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

@Roth: Ich stimme Ihnen vollkommen zu, dass Ausländer genau gleich wie Schweizer besteuert werden müssen. Vor dem Gesetz sollten alle gleich sein. Wieso die Schweiz dies nicht macht, kann ich nicht verstehen, sind doch unsere Steuersätze sowieso niedriger als im Ausland.
Allerdings bleibt zu erwähnen, dass dieses Parasitentum die anderen Staaten auch betreiben (Trusts in den USA z.B.).


Hubert Roth

19.04.2012, 11:39 Uhr
Melden 41 Empfehlung 0

Systematisch niedrigere Steuersätze als im Heimatland anzubieten ist und bleibt Betrug. Die Schweiz hat Ausländer schlicht und einfach ganz genauso zu besteuern wie die eigenen Staatsbürger. Wenn sie sich dann ohne Schwarzgelder und Briefkastenfirmen noch niedrigere Steuersätze als andere Staaten leisten kann, ist das in Ordnung - alles andere ist und bleibt parasitär!


Kevin Lasser

19.04.2012, 11:17 Uhr
Melden 34 Empfehlung 0

Wenn die Politiker endlich mal die Laffer-Kurve verstehen würden und realisieren wo die Steuersätze liegen, dann wären die Probleme der Schuldenkriese deutlich kleiner. Die Europäer haben zu hohe Steuern --> Steuern werden nicht bezahlt Die Amerikaner haben zu tiefe Steuern --> Einnahmen sind zu gering. Aber Politiker sind lieber populistisch als rational und realistisch... Antworten


hans zumstein

19.04.2012, 11:06 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Wenn es funktionieren würde, dann würde die Mehrheit der Franzosen leere Stimmzettel einlegen um damit zu sagen, dass die zur Wahl stehenden Kandidaten allesamt untauglich sind. Merkwürdig, dass diese Tatsache von den "Umfragern" nicht zur Kenntnis genommen wird . . . Antworten


Urs Holzapfel

19.04.2012, 11:21 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

"Die sollen doch dort bleiben,wo sie sind.Die Schweiz ist ein souveräner Staat und wir brauchen nicht noch mehr Zuzügler" Ach ja,ich vergass ja ganz,dass es sich hier um Franzosen und nicht um Deutsche handelt.Soviel "zweierlei Mass" muss schon sein... Antworten


Victor Heldner

19.04.2012, 10:58 Uhr
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Dank Bankgheimnis haben diese Superreichen ihr Geld bereits in der Schweiz. Sollte Ihnen jetzt das Kleingeld für die Reisekosten fehlen, wäre die SVP sicher bereit einen kleinen Vorschuss zu leisten. Man setzt sich ja konsequent für die Pauschalbesteuerung ein und ist strikte gegen die Überfremdung. Antworten


Jonas Manser

19.04.2012, 10:54 Uhr
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Jene mit grossen Einkommen oder Vermögen können immer ins nächstbeste Steuerparadies abwandern, sofern sie nicht ihr Geld sowieso schon schwarz am Fiskus vorbei in der Schweiz lagern. Sie haben genug Geld, um sich auch in Steuerparadiesen eine Wohnung zu kaufen, wo sie dann nie wohnen werden. Antworten


Anna Vermalis

19.04.2012, 11:13 Uhr
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Irgendwie verständlich dass man flüchtet, bevor einem das ganze Vermögen konfisziert wird. Den einfachen Leuten gehts deshalb nicht besser, das ganze Geld versickert in der korrupten Staatswirtschft. Antworten


Jürgen Scheele

19.04.2012, 15:55 Uhr
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@H. Gfeller, 11:38: Ganz so weit hergeholt ist das mit der "korrupten Staatswirtschaft" leider nicht. Man fragt sich als Steuerzahler in Frankreich zu oft, wo das viele Geld hingeht und wieso für das Nötigste keins da ist (öff. Gebäude, Nahverkehr, innere Sicherheit, Rechtspflege...).


Heinz Gfeller

19.04.2012, 11:38 Uhr
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Frankreich - korrupte Staatswirtschaft? Wie kommen Sie den auf sowas?


Jean Roth

19.04.2012, 10:53 Uhr
Melden 48 Empfehlung 0

Die PS also Hollande und Aubry haben kein Programm, das den Namen wert ist. Es ist unverständlich warum die Sondierungen Hollande als Sieger angeben. Ich kenne niemand der begeistert Hollande wählen würde da mit Ihm die franz. Franzosen noch mehr für Einwanderer zahlen müssten.Was Hollande als "fördernswerte Jugend" bezeichnet sind lernfremde Schüler, die Nachkommen der Einwanderer sind. Antworten


will williamson

19.04.2012, 10:48 Uhr
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Asylbewerber aus Nordafrika sind nach gängiger Terminologie grösstenteils Wirtschaftsflüchtlinge. Wie soll man Superreiche bezeichnen, die wegen verschärfter Steuervorschriften ihren Ländern entfliehen und in einer sog. Steueroase, wenn möglich mit Pauschalbesteuerung, Zuflucht suchen? Antworten


Markus Weller

19.04.2012, 11:19 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Herr Williamson je nach Sichtweise - entweder Gewinnoptimierer oder Heuschrecke. Nur dass die Einen, mit den großen Konten -noch- willkommen sind.


ivo seiler

19.04.2012, 10:40 Uhr
Melden 243 Empfehlung 0

ich sag nur noch ventilklausel für alle eu-staaten - ausnahmslos! und pauschalbesteuerung schweizweit abschaffen und einen einheitlichen steuersatz in der ganzen schweiz...ist ja gut träumen darf man ja noch! Antworten


David Stoop

19.04.2012, 13:27 Uhr
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@ivo seiler: die Mietpreise in Genf sind so hoch, weil die UNO und einige Unternehmen sehr hohe Gehälter bezahlen, während der Platz für neue Wohnungen schon weg ist. Damit gehen die Wohnungen an diejenigen mit den besseren Gehältern. Superreiche sind die deswegen trotzdem nicht und pauschalbesteuert werden sie auch nicht.


Christian Müller

19.04.2012, 12:32 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Es tut mir leid...aber ein Grenzsteuersatz von 50% und mehr ist Diebstahl am Bürger (wie auch MwSt-Sätze von 20%). Auch wenn jemand ein teures Studium auf Staatskosten geniessen durfte und nun überdurchschnittlich verdient, das ist einfach zu viel. Bei aller Liebe zu meinen Mitmenschen...ich gehe doch nicht 6 Monate und mehr für die Allgemeinheit arbeiten.


Thomas Stäubli

19.04.2012, 12:06 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Ziemlich kopflos und undifferenziert, Ihr Vorschlag. Die paar tausend Pauschalbesteuerten sind nicht unser Problem, im Gegenteil, die sind ein sehr profitables Geschäft für die Schweiz. Zudem sollte es in der Steuerwüste EU noch die eine oder andere Oase geben. Sonst sind ja immer alle gegen Kartelle - dann sollte man auch gegen Hochsteuerkartelle sein!


Lukas Hess

19.04.2012, 11:53 Uhr
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@Seiler: die niedrigste Pauschalsteuer ist immer noch 20 mal mehr als bei einem durchschnittsschweizer. Das würde ich sehr wohl als massiv bezeichnen. Und die Wohnungen sind in Genf seit jeher unbezahlbar, lange vor PFZ und ähnlichem. Die paar pauschalbesteuerten beeinflussen die Mietpreise sicher nicht, und auch wenn, nicht im normalen Segment. Teurere Luxuswohnungen tangieren mich gar nicht.


ivo seiler

19.04.2012, 11:32 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

@zumstein von massiv kann bei steuereinnahmen von pauschalbesteuerten nicht die rede sein..@kaiser die belasten zwar unsere sozialinstitutionen nicht aber bezahlen auch nichts an genau diese..zudem die mietpreisproblematik ist nicht einfach so entstanden..wieso ist in genf keine vernünftige wohnung mehr erhältlich?


Petter Rettenmund

19.04.2012, 11:15 Uhr
Melden 30 Empfehlung 0

@Karl Kaiser: Immerhin belasten die reichen Franzosen dann nicht unsere Sozialinstituten, sondern treiben "nur" die Mietpreise für Liegenschaften hoch, welche der normale Schweizer eh nicht mehr bezahlen kann.


Karl Kaiser

19.04.2012, 10:49 Uhr
Melden 49 Empfehlung 0

Wenn die SOZIS in Frankreich die Wahl gewinnen dann gute Nacht Schweiz,wegen der nächsten Einwanderungswelle.


Reto Zumstein

19.04.2012, 11:13 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

@Kaiser: Gute Nacht, wenn alle Reichen in die Schweiz kommen? Gibt dann massive Steuereinnahmen für uns, wo ist das Problem?



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