Tödlicher Armee-Unfall: Es war ein Rekrut
Interview Olivia Kühni. Aktualisiert am 15.07.2009
Altenstadt.
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Zur Person
Daniel Reist ist seit Anfang des Jahres Kommunikationschef des Schweizer Heeres. Er löste Jean-Luc Piller ab.
Bei einer Übung im bayrischen Altenstadt ist gestern Nachmittag ein Schweizer Armeeangehöriger ums Leben gekommen, ein anderer wurde schwer verletzt und liegt im Spital ist jedoch ausser Lebensgefahr. Die Übung fand im Rahmen des internationalen Militärsport-Verbandes «Conseil International du Sport Militaire» statt. Die Untersuchungen seien im Gang.
Herr Reist, haben Sie schon Anhaltspunkte, was beim Unfall passiert ist?
Offiziell haben wir gar nichts gehört. Wir haben keine erhärteten Aussagen.
Inoffiziell hört man, es habe wohl eine Kollision gegeben.
Das liegt nah, wenn zwei Personen involviert sind. Wir können aber zurzeit nichts bestätigen. Der militärische Untersuchungsrichter ist auf dem Weg nach Altenstadt.
Welchen Dienstgrad hat der Verstorbene?
Sowohl der Verstorbene als auch der Verletzte sind Rekruten.
Wie erfahren waren die Beiden im Fallschirmspringen?
Für ihr Alter waren sie sehr erfahren, militärisch wie zivil. Sie waren im Nachwuchskader.
Wie viele Schweizer Armeeangehörige waren mit den Verunfallten in Bayern?
Insgesamt sind zehn Armeeangehörige vor Ort.
Sie sind nach wie vor dort?
Ja.
Wie werden sie betreut?
Sie werden im Moment vor Ort betreut. Ein Psychologe ist bereits unterwegs. Auch die Familien der beiden Rekruten werden von uns intensiv begleitet und betreut. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 15.07.2009, 08:08 Uhr
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