Schweiz
Diskussion
Sparen ist nicht mehr im Trend
Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf findet mit ihrem Sparprogramm bald nur noch bei der SVP Unterstützung. Bricht der Bundesrat die Übung bereits morgen vorzeitig ab? Mehr...
Von Hubert Mooser.
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87 Kommentare
Hier gilt es langfristig und unaufgeregt zu denken und zu handeln. (Er-)Sparen kann sich den Grippen. Alles was der Wettbewerbsfähigkeit und der Umwelt dienlich ist (Bildung, Atomausstieg, Nachhaltigkeit, Infrastruktur, Subventionsabbau, Wechselkursstabilisierung, Schulden/BIP, partnerschaftliches Verhältnis zu westlichen Staaten) gilt es zu fördern. Antworten
fördern ist dumm. fördern heisst wunschdenken nachzuhängen. was gefördert wird, setzt sich nie durch, zu recht, weil es nämlich ineffizient ist (siehe landwirtschaft).
Sparen heisst bei der Politik: Weniger Schulden machen als im Jahr davor. Soviel dazu. Würden wir Sparen, wäre viele Staatsdiener arbeitslos und müssten sich in der Privatwirtschaft versuchen. Dort gibt es aber kaum geschützte Arbeitsplätze. Somit muss eben der Staat aufgeblasen werden. Antworten
Nach wie vor muss nur eine Devise gelten: Nicht mehr ausgeben als man einnimmt !
Wer das nicht begreifen will, hat bisher überhaupt nichts begriffen ! Jede Privatperson muss auch so handeln, indem er mit seinem Arbeitslohn sämtliche Ausgaben bestreiten muss, aber eben, nicht mehr als er netto zur Verfügung hat !
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Ausgerechnet bei der SVP findet sie noch Unterstüzung, in den Medien heisst es doch immer die SVP bekämpfe EWS. Jetzt sparen und keine Schulden mehr machen ist sicher richtig. Inzwischen haben auch die Griechen zu spüren bekommen, dass der Tag kommt wo es fertig ist mit Schulden machen, und es ans Rückzahlen geht. Der Krug geht zum Brunnen bis er das Wirtshaus sieht. Antworten
Der hohe Anspruch der Bevölkerung an staatlichen Leistungen sowie die Notwendigkeit öffentlicher Zukunftsinvestitionen (Bildung, Bahninfrastruktur, Gesundheit, Sicherheit) erfordern eine entsprechende finanzielle Ausgestaltung des Staates. All das zu ignorieren führt zu einer falschen politischen Navigation. Und immer daran denken: Was für Private klug ist, kann für die Allgemeinheit dumm sein. Antworten
@Bruno Krähenbühl: bestimmt sind sie ein Profiteur und finden es selbstverständlich, dass die andern für sie bezahlen. Das ist aber nicht selbstverständlich das kann ich ihnen sagen.
Wie man jetzt auf die Idee kommen kann mit dem Sparen aufzuhören ist mir Schleierhaft, nur weil die Krise uns noch nicht getroffen hat heisst das nicht das sie nicht auch noch zu uns kommt.
Getreu nach dem Motto ''Spare in guten Zeiten, um in schlechten etwas zu haben.'' Sollten wir unsere Sparbemühungen fortsetzen um reaktionsfähig zu bleiben wenn es Schlechtere Zeiten kommen.
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Es können so schnell pro Jahr Milliarden Beiträge gespart werden, aber diese sachen werden immer von der Mitte / Links Regierung gut geheissen. Asylausgaben über 2.5 Milliarden im Jahr /Entwichklungshilfe jedes Jahr Milliardenbeträge über solche sachen berichten die Medien nie! Neues abkommen 5 Jahre für ein Staat 12 Mill., entspricht 2.5 Mrd pro Jahr!!! möchte nicht wissen den Totalbetrag pJahr! Antworten
Dazu noch so nebenbei, gemäss der Atomausstiegsbefürworter, CVP-Mannen B. Vonlanthen und U. Schwaller, beide aus Freiburg, sprechen nun von 280 Mia Ausgaben nur für Gebäudesanierungen. Ein Pappenstil für die CVP Spitze. Die Bevölkerung wird eben von den Leuten regiert, die es verdient.
Ausgaben wo es geht, primär ohne Kopf. und nur weiter so.
@Zellweger: Darf man ergänzen? Die Ueberschüsse wurden zur Schuldentilgung verwendet.
Hr.Meier, was ist daran falsch?
Ich bin positiv überrascht, wie viele der Kommentierenden für vernünftiges Haushalten sind. Es ist schon so: Die CH steht deshalb gut da, weil andere Länder verantwortungslos hohe Schulden haben. Aber auch viele öffentlichen Haushalte in der CH (nicht nur der Bund) sind tief verschuldet. Dass man trefflich darüber streiten kann, wo gespart werden soll (oder mehr eingenommen) ist ebenso klar. Antworten
Endlich weniger Geschenke an Reiche Wenn jeder die Steuern zahlt, die er muss, haben wir das "Sparziel" doch locker erreicht. Frau EWS zeigt, wes Geistes Kind sie ist: BDP, vorm. SVP. Bisher haben, sobald die Schrauben bei den Armen angezogen wurden, die Reichen Geschenke erhalten. So geht das definitiv nicht weiter! Antworten
Ach, Fr. WS und Ihre Sparbemühungen! Sie war es doch, die zusammen mit der Linken für die Erhöhung der Entwicklungshilfe vorpreschte (6 Milliarden zusätzlich in 5 Jahren!). Sie war es, die mit dem Bundesrat die Kohäsionszahlungen an die EU einseitig verlängerte (290 Mio pro Jahr). Sie sprach sich für die Unterstützung des Euros mit nun 28 Milliarden aus. PS: die CH hat 320 Mrd. schulden(Bund,Kt,G) Antworten
und dazu noch etwa 60 Mia bei den Bundespensionskassen
Geld verklöpfen wollen vor allem jene, die auf Kosten des Staates leben wollen. Das heisst letztlich auf Kosten ihrer Mitbürger, die dafür brav ihre Steuern bezahlen. Sorry ist vielleicht etwas direkt gesagt aber es geht doch in dieser Richtung. Antworten
Spare in der Zeit, so hast du in der Not. Ich weiss, dies alles gilt heute nicht mehr. Was gilt denn dann? Heute leben und morgen zahlen. So privat, in der Politik, in der Wirtschaft und auch im Sport. Gewiss, die Formulierung einer Politik müsste sein, dass alle Arbeit haben und sich auch ernähren können. Und da liegt der Hase begraben. Niemand will es wahrhaben. Leider kann ich dazu nur sagen.. Antworten
Die Schweizer Bundessteuereinnahmen 2011 betragen meines Wissens nach 61.7Mrd. CHF. Demgegenüber stehen Schulden von ca. 207Mrd. CHF. (Quellen: Vimentis + optimal-banking) Momentan sind die Schweizer Schuldzinsen sehr tief und ein azyklisches Verhalten, also Investieren, scheint sinnvoll. Übertreiben sollte man es trotzdem nicht. Schulden haben ist IMMER ein Risiko. Antworten
Art. 126ff, Haushaltführung: "Der Bund hält seine Ausgaben und Einnahmen auf Dauer im Gleichgewicht." Wenn ich die Staatsverschuldung der Schweiz und das Verhalten unserer Politiker diesem Satz gegenüberstelle, fühle ich mich getäuscht und verhöhnt. Was ist ein solches Gesetz wert, das nicht kontrolliert und durchgesetzt wird? Wieso tragen Politiker keine persönlichen Konsequenzen für Verstösse? Antworten
Es heisst "auf die Dauer"! Seit der Revision d.Bundesverfassung muss d.Bund Schulden abbauen. Das hat der BR (Nicht:EWS!) seitdem auch getan u.tun es weiterhin. Sparen heisst: Nicht verbrauchen, u.das ist gemeint. Im Uebrigen stehen wir international gut da, u.d.BR wird dafür sorgen, dass das nicht ändert.
Ihr Aerger, Hr.Kohler, ist nicht nötig. Freuen Sie sich!
@R. Stadelman. Wenn Sie mit Ihrer Argumentation "Alles nicht so schlimm, nehmen Sie es nicht so ernst" als Privatier oder als Geschäft gegenüber einer Bank oder dem Staat Ihre Schulden beschönigen, werden Sie zur Rechenschaft gezogen. Wieso soll das für unsere Politiker nicht gelten? Sind Verharmlosung, Reframing und "Vergleiche" wirklich der richtige Weg mit einer Staatsverschuldung umzugehen?
Wir sehen ja wie es mit den Griechen bergab geht. Das wollen wir doch nicht. Spare in der Zeit so hast du in der Not. Bestimmt werden unsere Kinder es uns danken, wenn wir uns nicht über beide Ohren verschulden und sie müssen es für uns begleichen. Antworten
Geld muss grundsätzlich vor allem sinnvoll und für nachhaltige Projekte eingesetzt werden. Wenn jetzt zu wenig Geld in der Staatskasse ist, dann liegt das auch an der Unternehmenssteuer-Reform 2. Hier geht es um Milliardenbeträge, die man eine Klientel einfach verschenkt hat.
Wir brauchen kein neues Sparprogramm. Die Politik muss die Steuerreform korrigieren, dann ist wieder genug Geld vorhanden.
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Aufpassen morgen sagt die vermutlich schon wieder das Gegenteil. Zudem bei der weiss man ja sowieso erst, was jeder Buchstabe jede Zahl bedeutet, wenn man alles schwarz auf weiss auf Herz und Nieren geprüft hat. Wie oft hat die uns doch schon eine schwarze 5 als gegeben verkauft und dann stellte sich heraus, dass es sich doch bloss um ein rotes Fragezeichen handelte Antworten
Es ist doch überhaupt nichts einzuwenden, wenn die Ausgaben etwas enger gefasst werden. Immerhin müssen Private und Unternehmen ihre Steuern mit Arbeit verdienen, sodass es nur richtig und anständig ist, wenn dieses Geld "mit Verstand" ausgegeben wird. Im Übrigen hat unser Land über 100 Milliarden Schulden - da steht es gut an, etwas dagegen zu tun. Griechenland darf nicht unser Beispiel sein ! Antworten
Also bei der Entwicklungshilfe kann man sicher sparen. Sicher gegenüber denjenigen Staaten, die unkooperativ sind bei der Rücknahme von Wirtschaftsflüchtlingen oder intoleranten islamischen Regimes. Oder z.B. gegenüber denjenigen Osteuropäern, die heute von uns Geld erhalten und gleichzeitig mit tieferen Unternehmensteuern als in der Schweiz dem Wirtschaftsstandort Konkurrenz machen. Antworten
Wenn das Ausgabenwachstum (Wachstum...) zurückgeht, werden bereits Floskeln laut von unzumutbaren Sparübungen. Lieber sind wir näher an einem nicht auf Pump erkauftem Wachstum und übergeben den nachfolgenden Generationen intakte Staatsfinanzen als dass wir Umwege machen, die dann mal sehr schmerzhaft sein werden wie uns u.a. Griechenland vormacht. Leider überträgt sich die Weisheit nicht. Antworten
Um die Neutralität zu wahren, hätte man "Steuergeschenke für Reiche" in Anführungszeichen schreiben müssen. Ich jedenfalls habe vom Steueramt noch nie was geschenkt bekommen und ich kenne auch keinen, bei dem das der Fall ist, egal ob reich oder arm. In der Schweiz werden sog. "Reiche" im Übrigen weit überproportional besteuert, insbesondere im Kanton Zürich, der da ganz schlecht abschneidet. Antworten
Herr Wetter, den Leuten des Tea Party Ablegers in der Schweiz das klar machen zu wollen, ist vergebene Liebesmüh. Die Logik da heisst, Steuern sind grundsätzlich schlecht und immer zu hoch. Das Fazit dieser Denkweise hat ein Amerikaner so auf den Punkt gebracht: Der Staat muss so klein werden, dass man ihn in der Badewanne ertränken kann. Ausser Law + Order ist da alles Verschwendung... Gute Nacht
@Stäubli: Ja, dafür ist es im Kanton Zürich für den Mittelstand relativ gut. Man muss ja nicht in erster Linie ständig für eine kleine Elite und ihre Lakaien sorgen. Und im Verhältnis zu wo werden die Reichen in der Schweiz "weit überproportional" besteuert? Zur Slowakei oder Mexiko?
Generell kann ich Lakaien nicht ausstehen, den Reichen gehts übrigens gleich
Der Bundesrat wird die Sparübung rasch abbrechen. Weil in Bern gar nicht gespart werden will. Viel lieber milliardenweise grossmütig verteilen ohne etwelche Gegenleistung. Und dem Volk bremst man fürs Velofahren dafür eine Prüfung auf . Bald muss jeder Bürger beim Schwimmen Flügeli tragen, damit er nicht unter geht - nur um sicher zu stellen, dass er die Staats- und Bundessteuer für andere bezahlt Antworten
Politiker möchten das Geld immer mit beiden Händen ausgeben, klar es ist ja nicht ihres und um wieder gewählt zu werden müssen sie ihre Klientel subventionieren!
Es ist wichtig, dass wir die Politiker zwingen Schulden abzubauen und nur so viel Geld auszugeben wie vorhanden ist. Sobald die Schuldenmacherei wieder einzieht müssen wir dies bremsen, weil wir damit nur unsrer Jugend Schulden hinterl
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Der Artikel wirft ja die Frage auf, warum man überhaupt ein Sparprogramm in dieser Art lancieren soll... weil es alle anderen auch tun? Und wo man Prioritäten setzen soll, ist die andere Frage... wirklich beim Militär? Ich finde es intuitiv richtig, dass man nicht zu viel Geld in falsche Belange steckt. Einfach Geld ausgeben nützt nichts, gezielt in die Zukunft investieren ist die Devise. Antworten
Immer wieder wird das "Todsparen" als Teufel an die Wand gemalt.
Sind wir mal ehrlich wie manchen Staat kennen sie, der sich todgespart hat?
Ich auch keinen aber wieviele Staaten kennen sie, die sich zu tote verschuldet haben?
Richtig Staatsbankrotte von Griechenland, Argentinien usw um nur einige Beispiel zu nennen!
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Sparen ja, aber richtig!
1.Nicht für einen völlig unnötigen Kampfjet.
2.Nicht für unproduktives (=Schuldzinsen, 10Mio/Tag!; Militär ist unproduktiv)
3.Nicht auf Kosten v.Bildung, Innovation, Umwelttech., Familien)
4.Nicht bei den Armen, sond.Steuererhöhung bei d.Reichen.
5.Nicht bei Infrastruktur (öV. Telekom., Strassen, Stromnetze)
Priorität: Schuldenabbau!!
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@ c. Dürr: Sparen bei der Auslandsausgaben! Nicht sinnlos Milliarden Beträge investieren. Beim Jet tuen alle blöd. 3.1 Milliarden für 30 Jahre! 12.3 Milliarden Entwicklungshilfe für einen Staat für 5 Jahre!!! Wo bleibt das Verhätlnis? pro jahr 400 Mio gegenüber 3Mrd!! Was ist sinnlos`? Entwicklungshilfe bringt mir nichts! Lieber im eigenen Land investieren! Hat genug Leute hier die Geld brauchen!
Ihre Nummer 4 hat leider nichts mit sparen zu tun. Ich würde ja auch gern sparen indem ich von meinem Arbeitgeber eine Lohnerhöhung verlange! Sparen kann man nun mal nur bei Ausgaben!
da gebe ich ihnen doch mal recht. ein punkt noch zur ergänzung.
6. nicht um den iwf mit weiteren 10 milliarden zu füllen!!!
Ja und den Rucksack der Atomkraftwerke und Atomabfälle haben sie noch viel weniger verdient. Und dann erhöhen wir mal zur Abwechslung die Steuern der Reichen anstatt sie dauernd zu senken, dann können wir den Rucksack der Schulden auch abbauen,liebe Bürgerliche
Der Begriff "sparen" wird in der Politik gebraucht, aber weder verstanden noch angewendet. Der allerbeste Fall für uns Steuerzahler wäre schon eigetroffen, wenn die PolitikerInnen nachhaltig nicht mehr ausgeben statt einnehmen würden. Wirklich gesprart hat unser Parlament noch gar nie! Unter dem Strich sind die Ausgaben noch immer nur gestiegen! Also bitte offene und ehrliche Kommunikation. Antworten
Es gibt aber für die Politiker nichts schlimmeres als Überschüsse wie sie in den letzten Jahren aufgetreten sind. Diese müssen sofort versteckt werden, weil die jeweiligen politischen Gegner ständig ihren gegenseitigen Verteilkampf anheizen, und die Aufgleisung von den beliebten Sparpaketen erschwert wird.
Das, was wir Gewöhnlichen unter Sparen verstehen, ist für einen Staat noch nicht einmal erlaubt, nämlich: "Gewinn" machen! Das gilt auch für Gemeinden. Dort muss bei grösseren Vorhaben die G'versammlung ein "Sparkonto" bewilligen, damit man Geld äufnen darf für den bewilligten Zweck u.nur dafür!
Überschüsse wurden immerhin in d.letzten Jahren zum Schuldenabbau verwendet. Dies ist ein gutes Ziel!
Bitte schreibt nicht immer vom "Sparen"! "Reduziertes AusgabeWachstum" ist noch lange nicht sparen. Oder anders formuliert. Weniger mehr ausgeben ist nicht sparen. In keinem Departement wurde in den letzten zehn Jahren gespart, mit Ausnahme vom VBS, das nun endlich wieder wie alle anderen etwas mehr zur Verfügung erhält. Antworten
Sparen heisst: Nicht verbrauchen! Wenn man also weniger verbraucht als vorher, reduziert man die Ausgaben. Also ist das korrekt. Allerdings verstehen die meisten Leute eben grad etwas anderes. (ev.gewollt...?)
Im Uebrigen sollten unproduktive Ausgaben soweit wie mögl.gekürzt werden. Dazu gehören Schuldzinsen, Militär + z.T. der Polizeiapparat. (HSG - was kein linker Verein wäre...)
@Wyss: Die Schweiz hat seit dem Jah 2007, 225.8 Mia, die Schulden reduziert. Aktueller Stand 2011 204.9 Mia. Sie sehen die Schuldenuhr der Schweiz ist aktuell Rückläufig.
Dass die SP nicht viel von Sparprogrammen hält, ist ideologisch bedingt. Spare in der Zeit, so hast Du in der Not, ist allerdings ein bewährtes Sprichwort. Wer das, wie viele europäische Länder nicht getan hat, steht jetzt am Abgrund. Aber sparen, um Kampfjets zu kaufen, ist eindeutig der falsche Ansatz. Antworten
Solange der Bund Schulden hat soll er ruhig auch sparen um den Schuldenberg abzubauen. Ich habe nicht vor meinen Kindern einen Schuldenberg zu hinterlassen, weder Privatschulden noch Staatsschulden. Es soll nicht dereinst ihre Aufgabe sein, meine Sünden im Nachhinhein zu finanzieren. Antworten
Staaten haben keine Schulden bzw. müssen ihre Schulden nicht zurückzahlen solange sie genug jährliches BIP-Wachstum haben und/oder die Geldpresse angeworfen ist.Bei einer (stetig sinkenden) Verschuldung von 40% des BIPs muss man nicht sparen,sondern nur schauen dass man nicht zuviel neue Ausgaben generiert.Ohne Wachstum wäre das jetzige Wirt.system schnell eh nicht mehr tragbar.also ruhig bleiben
@r. berner. "Geld" hat jeder Staat genügend. Er druckt es nämlich einfach. Aber die Werte fehlen, die dahinter stehen, um Schulden innert nützlicher Frist zu begleichen. Wenn Sie glauben, genügend Geld zu haben, dann bezahlen Sie doch mal schnell Ihre 25'000.00 CHF Schulden, die unser Staat in Ihrem Namen machte. Und wenn Sie schon dabei sind, auch den gleichen Betrag für jedes Familienmitglied.
Wenn ich die SP richtig verstehe, MUSS man Schulden machen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Irgendjemand bezahlt dann die Zeche. Mache mich nun Schulden, nehme Kredite auf und hoffe, irgendwann Dumme zu finden, die mein Lotterleben finanzieren. Antworten
@Klaus Peters: Als Mehrwertschaffende durch meine Arbeitskraft, Steuerzahlerin und Konsumentin bin ich wohl das wichtigeste Glied der Volkswirtschaft. Unserem aufgeblähten Verwaltungsapperat und der ausufernden Sozialwirtschaft allerdings spreche ich dies ab. Der Mensch ist die kleinste Zelle der Volkswirtschaft, weshalb sollen führ ihn nicht die gleichen Regeln gelten wie für den Staat?
Hallo Frau Meier! Sie sind keine Volkswirtschaft (nehme ich jedenfalls an), darum macht es auch keinen Sinn, ihr Spar/Ausgabeverhalten mit dem eines Staates wie der Schweiz zu vergleichen.
Mit grosser Wahrscheinlichkeit hat Frankreich ab dem 6. Mai eine sozial-demokratische Regierung. Dann folgt im Herbst Deutschland. Und in der Schweiz, die SP hat die Köpfe für parteiübergrefende Lösungen. Die Themen, Migration, Freizügigkeit und EU werden noch lange bei der SVP bleiben. Antworten
@Held: wenn die 10 MIA gebraucht werden, werden wir sie dann um so mehr brauchen. 2. Abschreibungen liegen momentan so richtig im Trend. 3. Nicht Grippen, aber vielleicht Krippen plätze, Öv, der ewige Patient Gesundheitsystem, der starke Franken, aufgezwungene Gebühren, indirekte Steuern, AHV etc etc.. die liste hört nicht mehr auf.
M. Sennheiser: Es nützt Ihnen nicht viel, wenn diese Zahlen durch ihren Kopf gehen. Denn das könnte Sie total verwirren. Denn -
1. Diese 10 Mill. $ werden erst bezahlt wenn man sie braucht.
2. Die CH gibt niemand Geld ohne Zins, ohne das sie kassiert.
3. Sollten Sie mit Pol. Baustellen den Kauf des Grippen meinen, dann kann ich nicht mehr helfen!
Es stimmt zwar, dass andere Länder ihre Militärausgaben reduziert haben. Aber Grossbritannien und Deutschland gibt verglichen mit ihrer Wirtschaftsleistung immer noch mehr Geld dafür aus. Die Schweiz ist, was Militärausgaben anbelangt, auf den letzten Plätzen. Die Armee kann sicher noch sparen, in dem sie effizienter wird, aber die Zitone ist praktisch ausgepresst. Antworten
Der Volksmund sagt: Spare in der Zeit, so hast du in der Not. Hätten sich unsere europäischen Nachbarn daran gehalten, wären Sie nicht in der Misere in der sie heute sind. Die Wirtschaft in der Schweiz läuft gut, wir haben wenig Arbeitslose und hohe Steuereinnahmen. Nutzen wir die Gunst der Stunde und reduzieren unsere Schulden, damit wir in schwierigen Zeiten investieren können. Antworten
Ach was! Und dann heisst es wieder wir müssen um den Wirtschaftsstandort zu verbessern die Steuern senken!
Gut, wenn die Schweiz als einziger Staat in Europa nicht spart. Damit wecken wir bei unseren Nachbarn (vielleicht) auch keine monetären Gelüste mehr. Im Notfall könnten wir immerhin noch das Matterhorn, die Genfersee-Gegend und den Glacier-Express an den Meistbietenden verkaufen. Und nachher fangen wir gemeinsam wieder von vorne an. Antworten
Mal sehen, wieviele für den Aufbau der Schweiz dann in unser Land kommen.
Sparen ja, es gibt genügend Möglichkeiten, z.B. bei der Entwicklungshilfe an Staaten, welche nicht kooperieren, bei den Geschenken an Scheinasylanten, bei den Kohäsionsmilliarden, welche wir auf Wunsch der EU verteilen, bei der Unterstützung der EU, welche ihre Finanzen nicht in Ordnung bringen kann. Da könnte man allein schon beim riesigen Verwaltungsapparat anfangen. Antworten
Was wir Laien schon immer wussten: Sparen ist zwar wichtig, aber es muss am richtigen Ort geschehen. Für die Armee bei der Bildung etc zu spären ist ein Blödsinn. Zudem: Mit der Sparmethode Merkel kurbelt man keine Wirtschaft an, zersört aber jeden Aufschwung. - Woher das Geld nehmen? Das ist eine Frage der richtigen Prioritäten, der Steuergerechtigkeit und einer sozialen Finanzpolitik. Antworten
Mit der Schuldenbremase sind wir seit Jahren gut gefahren. Ueberall in Europa wird dies kopiert. Nur weil Hr. Hollande andere Ansichten hat, heisst das noch lange nicht, dass er Recht hat. Und Steuergeschenke gibt es per se nicht. Höchstens kein weiterer Steuersnatieg. Das Geld, das ich verdiene gehört primär mir. Davon gebe ich dem Staat, was er braucht. So ist das. Ein Geschenk erhalte ich nicht Antworten
Tja genau für solche Zwecke müsst ihr sparen! Die Schweiz muss sich daran beteiligen. Bedingungslose und globale Solidarität im Minimum.
Das Verursacherprinzip ist sinnvoll, auch im Umweltbereich. Wer kosten generiert, soll dafür auch zahlen.
Ja, wirklich! Wenn Politiker soviel Fantasie entwickeln würden wie beim Steuern- oder verwirrende Sprüche-Erfinden, hätten wir weltweit nur noch das Problem des Wohlstandsverteilens...
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