Schweiz

Diskussion

So steigen die Krankenkassenprämien 2013

Der Internet-Vergleichsdienst Comparis rechnet nur mit moderat höheren Krankenkassenprämien fürs nächste Jahr. Doch für 2014 warnt der Vergleichsdienst vor einem «Prämienschock». Mehr...


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120 Kommentare

Georg Stamm

12.07.2012, 12:27 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Es gebe ja immer mehr Aerzte und Arztpraxen, hört man. Vielleicht wäre es dann angezeigt, die luxuriösen Schweizer Tarmed-Tarife gegen unten zu revidieren. Das ist eine Aufgabe für Santesuisse (KrKa-Verband), BR Berset und das BGA. Bitte handeln, meine Damen und Herren ! Antworten


Sängers Rosa

11.07.2012, 07:04 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Null Mitleid. Das Stimmvolk ist schlicht zu träge, zu verwöhnt und viel zu feige, um etwas wirklich verändern zu wollen. Euer Gejammere könnt ihr euch sowas von sparen. Antworten


Veronico Pocong

11.07.2012, 08:57 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Bin absolut der gleichen Meinung Rosa Sängers!


Olivier Leuenberger

11.07.2012, 00:04 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Früher hatte man den Stammtisch, heute haben wir das Internet.
Nur: Heute haben wir keine Ausreden mehr, man könnte sich ja auch selbst umfassend informieren, statt einfach nur die Teile der Wahrheit zu beleuchten, welche etwas Druck vom eigenen Frustrationsventil ablassen.
Antworten


Bea Habegger

11.07.2012, 07:48 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Und wo sind konstruktive Vorschläge?


Thomas Kuner

10.07.2012, 23:32 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Ja, die Prämien steigen. Aber nicht wegen den KK, sondern weil die Leistungskosten explodieren! Und auch der Stimmbürger trägt Verantwortung: 2001 wurde die Parallelimportsinitiative abgelehnt (=höhere Medi-Kosten), 2008 wurde die Medi-Abgabe durch Ärzte im Kt. ZH gutgeheissen, 2009 stimmten wir zu, dass Hokus-Pokus-Methoden von der Grundversicherung bezahlt werden sollen... das kostet halt! Antworten


Sibylle Weiss

10.07.2012, 22:07 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

"Freue" mich jetzt schon auf diese ominöse Erhöhung.Und ob dies wirklich nötig ist, sei auch noch dahingestellt.Leute,welche die KK wenig in Anspruch genommen haben,sollten auch wenier bezahlen müssen.Hauptjob der KK =Prämien erhöhen bis eine 3.Klass Versicherung bald nahezu 1'000 CHF kostet.Dann denkt man vielleicht wirklich über einen Ausstieg nach. Antworten


Ursi Brock

10.07.2012, 18:56 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Ich rede hier von einer vor Ort Konsultation... Terminvereinbarung war bereits vorher, keine Tel Auskùnfte und generell wird genau eine Krankheit pro Termin behandelt. Man kann hier nicht mal mit mehreren Beschwerden gleichzeitig zum Dotore. Wird alles anstatt parallel voll seriell behandelt. So gibt es für jede angebrochene 5 min. vor und nachher ein paar Fränkli.... für das konsultiert werden. Antworten


Kurt Aegeri

10.07.2012, 19:05 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Auch "unter 3 Prozent" ist zuviel. Punkt. Ich erinnere by the way an die Group Mutuel, welche für ihre Mitarbeiter eine klitzekleine Kreuzfahrt ausrichtete. Oder z.B. eine CSS, welche regelmässig Werbung schaltet. Auch Boni dürften an der Tagesordnung sein. Und das alles auf dem Buckel der PrämienzahlerInnen? No way. Ich erwarte vom BR ein klares "Niet". Antworten


Helmut Stampfli-Turci

10.07.2012, 17:21 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

@rolf bender Wenn Sie den Arzt am Telefon haben, dann doch wohl weil Sie eine medizinische Auskunft von ihm wollen. Und warum sollte der Arzt Ihnen diese Auskunft gratis geben? Antworten


Beat Degen

27.09.2012, 17:52 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Stampfli: Weil Sie Kunde des Arztes sind und dieser Service einfach gratis dazu gehört, fertig! Oder hat Ihnen ein Maler oder Maurer auch schon eine Rechnung geschickt, wenn er Ihnen am Telefon eine Auskunft gibt? Solche Kosten, auch die "Beratungskosten" in den Apotheken, sind eine absolute Frechheit und gehören abgeschafft.


Andreas Winter

10.07.2012, 17:17 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Die obligatorische Krankenkasse gehört ersatzlos gestrichen, diese Prämien sind einfach nur noch absurd und das bei praktisch null Gegenleistung! Meist profitieren nur solche, welche nichts oder wenig einbezahlt haben. Ich habe schon heute die max. Franchise und bezahle seit Jahren jede Arztrechnung selbst. Vielleicht sollte ich in Zukunft einfach die monatliche Prämienrechnung ignorieren?! Antworten


Guido Ruckstuhl

11.07.2012, 16:51 Uhr
Melden 3 Empfehlung 2

Winter, hoffentlich werden Sie nie ernsthaft krank, dann werden Sie ganz bestimmt ihre absolut menschenverachtende Haltung aufgeben.
Und freuen Sie sich doch, dass Sie gesund sind.
Sie können ja die Franchise senken, dann müssen Sie die Arztrechnungen nicht selber bezahlen !!! . Aber das kommt Sie wahrscheinlich gesamthaft teurer.


Andreas Winter

11.07.2012, 07:34 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Müller: Genau in diesem Punkt sind uns die Entwicklungsländer inzwischen voraus - es überleben nur die gesunden und starken, die Gesundheitskosten sind entsprechend tief. Genau umgekehrt bei uns - viele schwerst kranke, hochbetagte etc. überleben auf Kosten der Gesunden mit fatalen Kosten für die Allgemeinheit. Diesen ruinösen Luxus können wir uns dauerhaft einfach nicht mehr länger leisten!


hans müller

10.07.2012, 21:21 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Oh sie gehören wohl zu den Grossverdienern, die alle rechnungen selber bezahlen können?! oder gehen Sie dann aufs Sozialamt wenn Sie eine Herzoperation brauchen? Ach nein Sie werden stolt da stehen und verkünden, dass Sie lieber sterben als eine operation an sich übergehen lassen. Und alle andern die es sich nicht leisten können werden auf dr Strasse sterben. wie in den Entwiklungsländern


Boris Kerzenmacher

10.07.2012, 17:15 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Zum Glück muss man keine Krankenkasse, Steuern etc. mehr bezahlen wenn man gezwungen wird Schwarzarbeit zu verrichten, weil man kein Arbeitslosengeld erhält, obwohl man 25 Jahre lückenlos einzahlte. Noch besser allerdings ist, dass mit dem gesparten Steuergeld viel mehr Urlaub drinliegt. Und wenn Schwarzarbeit aus Notwehr verrichtet wird, kann von den Behörden nichts dagegen unternommen werden. Antworten


Bettina Ramseier

10.07.2012, 17:07 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Der einzige Kostentreiber, der die Krankenkasse für einen erheblichen Teil der Schweizer Bevölkerung unbezahlbar macht, ist der feudal ausgestattete Grundversicherung. Zu behaupten, die Pharma-Industrie sei schuld, ist eine glatte Lüge und passt in das Bild unserer Steuer-Partei SP, die ihre letztlich nicht bezahlbare und verantwortungslose Sozialpolitik verschleiern und schönreden will. Widerlich Antworten


Benedicta Veritatis

10.07.2012, 16:38 Uhr
Melden 13 Empfehlung 1

Naja, wenn man den reichen Unternehmen (zulasten der Steuerzahler) Steuergeschenke von 47 Milliarden macht (Unternehmenssteuerreform II, stand im Tagi), dann kann ja die Kranheitsindustrie (sogenanntes Gesundheitswesen) sich auch bedienen - wie immer beim Steuerzahler - ganz speziell beim Mittelstand - der in der Schweiz bös unter Druck ist (keine Vergünstigungen, volle Steuerlast)! Occupy health! Antworten


Beat Müller

10.07.2012, 16:22 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Man könnte einmal versuchen, ausländische Krankenkassen auf dem CH-Markt zuzulassen. Ich sage nicht es wäre das Allerheilmittel, könnte aber durch mehr Wettbewerb günstigere Prämien bringen. Dies immer unter der Bedingung, man will an dem KK-Obligatorium festhalten. Ansonsten der SUVA die nationale Krankenkasse übergeben, wäre sicher auch eine mögliche Lösung. Antworten


Alois Leimgruber

10.07.2012, 17:22 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Gute Idee !


Veronico Pocong

10.07.2012, 16:15 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Falls CH-Bürger die Heilmittel-, Arzte und Gesundheitslobby nicht zu stoppen vermögen werden hier bald US-Verhältnisse herrschen! Wie lange wollt ihr euch noch anlügen lassen? Es gibt einen Weg! Eine Einheitskasse a la SUVA und klare Angebotsbeschränkungen. Wer mehr will soll bezahlen! Eigentlich logisch aber keiner der Berüfslügner (Politiker) darf dies öffentlich sagen, alle kassieren mit! Antworten


Ursi Brock

10.07.2012, 15:52 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Es wäre doch schön wenn ich die Krankheits und Gesundheitszustände von anderen einstufen dürfte um Kosten zu sparen. Ich definiere ein Büschel von Krankheiten, Schäden, Schmerzen die von der Grundversicherung gedeckt sind, dann noch die Anzahl Artzbesuche und Krankeitstage pro Jahr und eine wirklich hohe Franchise von 4000.- und Einkommensabhängige und Inflationsidexierte Prämien... Antworten


Robin Bergan

10.07.2012, 16:20 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Ihr Ansatz hat was für sich, Frau Brock. Ich wäre auch für eine "Hochrisikoversicherung", die erst ab 5000 CHF greift, darunter muss man selber zahlen. Das gäbe ganz andere Prämien. Die vielen Bagatellfälle sind doch heute einfach eine Fränkliverschieberei, an denen viele verdienen.


Blanche Wu

10.07.2012, 15:50 Uhr
Melden

Ich denke eher das die Gesundheitsabstimmungen nicht durch kommen, weil der Schweizer der ganzen Maschinerie nicht traut. Was wenn es in die Hose geht. Kann jemand von der Politik eine Garantie geben, dass mit guter Abstimmung die Gesundheitskosten nicht nochmals in die Höhe schnellen? Nein. Schon die KK Revision von Ruth Dreifuss versprach rosiges. Es wurde aber teurer! Antworten


Thorsten Singel

10.07.2012, 15:15 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Würde in der Schweiz ein Grossteil medizinisch behandelt werden wie ein Grossteil der armen Welt behandelt wird, würde sich ein Grossteil der Schweizer noch lieber von einem Tierarzt behandeln lassen. Aber wenn man nicht bereit ist, auch nur einen Hauch von seiner Luxusverwöhnheit herunterzukommen, dann braucht man auch nicht zu meckern, wenns zu teuer wird. Antworten


Sandra Studer

10.07.2012, 15:07 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Ich arbeite im Krankenhaus beim Patientenempfang. Sehr oft werden Patienten von der Abteilung zum EKG angemeldet. Auf der Anmeldung steht: "Routine".....
Vermutlich werden noch mehr unnützige Behandlungen durchgeführt, damit die Kasse klingelt..
Antworten


Robin Bergan

10.07.2012, 16:28 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Ob es viele unnütze Behandlungen gibt, weiss ich nicht. Sicher aber gibt es viele unnötige Untersuchungen und Kontrollen, weil die Ärzte eine Heidenangst haben, etwas übersehen zu haben und sie dafür angeschuldigt werden könnten.


Lucas Kunz

10.07.2012, 14:37 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

waren das nicht die "Bürgerlichen", die im Parlament Parallelimporte bis auf weiteres unterbunden hatten? Antworten


Beat Metzger

10.07.2012, 14:11 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Zu den hohen Medikamentenkosten ist zu sagen, dass jährlich tonnenweise Medikamente im Wert von hunderten von Millionen im Abfall landen. Die Reduktion der Packungsgrössen ist ein Gebot der Stunde!
Nach TV-Gesundheitssendungen füllen sich die Wartzimmer der Haus- und Fachärzte oder die Notfallaufnahmen in den Spitälern. Die Zunahme bei den ambulanten Behandlungen ist die Folge davon.
Antworten


rolf bender

10.07.2012, 13:08 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

stimmt absolut. Es gibt keine andere Branche, wo die Uhr für die Abrechnung schon beim ersten Telefonat läuft. Ein Unternehmer z.B. muss mal zuerst in ein Produkt vorinvestieren, Kunden suchen und weiss nachher nicht, ob sich die Investition auch rentiert. Der Arzt fakturiert ab erster Sekunde, egal ob die Behandlung erfolgreich war oder nicht....ein Selbstbedienungsladen sondergleichen Antworten


rolf bender

10.07.2012, 12:59 Uhr
Melden 35 Empfehlung 0

Zuviel hängen am Futtertrog. Pharmaindustrie, Ärzte, Apotheker, Spitäler. Gegen aussen wird dann immer so getan, als würde man ernsthaft an einer Lösung arbeiten. In Tat und Wahrheit verhindert der Lobbyismus eine konstruktive Lösung und der Selbstbedienungsladen läuft weiter und weiter…. Antworten


Bernhard Kneuss

10.07.2012, 12:53 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Nicht wegen jedem "Bobo" zum Arzt - und den Grundkatalog kritisch durchforsten,
(alles entfernen - was keinen wissenschaftl. Wirkungsnachweis hat, denn das gehoert in eine Zusatzversicherung);
dann waere schon ein wichtiger Schritt getan - zur Kostenbremse...
Antworten


Ferdinand Luginbuehl

10.07.2012, 13:03 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Es gibt Leute, die gehen zum Arzt, weil ihnen etwas fehlt (Gesundheit);
andere gehen zum Arzt, weil ihnen sonst etwas fehlen wuerde (regelmaessiger Arztbesuch).
Bei den Zweiten sind aber nicht die mit chron. Leiden gemeint, die gehen muessen...
Antworten


Brumo Neidhart

10.07.2012, 11:53 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Wie bereits einigemale geschrieben wurde sind nicht die KK die Kostentreiber. Leider lehnt das Schweizervolk regelmässig Massnahmen zur Prämien Stabilisierung -von Senkungen möchte ich schon gar nicht schreiben- ab, oder nimmt noch mehr Leistungen in den Katalog auf. So lange dies so ist, hält sich mein "Mitleid" von hohen Prämien in sehr engen Grenzen. Antworten


Adam Gretener

10.07.2012, 12:43 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Die KKs fördern hintenrum mit Millionen die Ausweitung des Leistungskatalogs, mit der Pharmabranche zusammen. Je mehr Umsatz, desto mehr Reingewinn. Sehr einfach. Trotzdem können "Patienten" dagegen steuern und richtig abstimmen und sich selbst im eigenen Verhalten überprüfen bezüglich Inansruchnahme von medizinischen Leistungen. Aber alle anderen sollen sparen, nur ich nicht.


hans zumstein

10.07.2012, 11:24 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Man schlägt wieder mal den Sack und meint den Esel: Es sind doch nicht die KK, die die Kostentreiber sind. Es ist vielmehr die vorgelagerte "Gesundheitsindustrie", die für die Kostentreiberei ursächlich ist. Aerzte, Apotheker, Spitäler, die Pharmaunternehmen und nicht zuletzt diejenigen, die das Gesundheitswesen als Selbstbedienungsladen betrachten und beim kleinsten Hennenschiss zum Arzt rennen. Antworten


hans zumstein

10.07.2012, 15:58 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@würgler: Klar sind es die Patienten die die Kosten verursachen. Aber der massgebliche Anteil der Kostensteigerungsgründe liegt ausserhalb des Einflussbereichs der Patienten und KK's (Arzttarife, Medipreise, Laborpreise etc.).


Tom Würgler

10.07.2012, 13:29 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@ Hans Zumstein: die Kosten werden grundsätzlich durch den Verbraucher, pardon, Patienten, verursacht. Weder dieser noch die Krankenkassen scheinen sonderlich sparsam zu sein.


Nico Meier

10.07.2012, 12:33 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

In meinen Augen wäre die beste Lösung eine Jahrensfranchise von 2'500 Franken, denn wenn jeder zuerst mal die 2'500 Franken pro Jahr selber übernehmen müsste würde sich so mancher überlegen ob er wirklich wegen jedem Schnupfen zum Arzt rennen muss oder nicht.


Walter Nef

10.07.2012, 11:23 Uhr
Melden

Nennen wir doch die KK einfach Gesundheitskasse. Ich bezahle monatlich gleichviel wie, z.B. für die MwSt. direkt von meinem Lohn an eine Kasse. Wenn ich den Artzt mal brauche zahle ich nichts, denn er rechnet über die Kasse ab. Die Kasse kontroliert die Forderung. Mehrfach besuche für das gleiche Leiden werden mir von der Kasse in Rechnung gestellt. Antworten


Christine Beck

10.07.2012, 11:58 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Die Kassen kontrolliert die Forderung? Da kann ich nur lachen. Mein Mann war im Spital, diese stellte der KK die Rechnung zu und leider erst danach uns. Da waren Forderungen darauf, die überhaupt nicht ausgeführt wurden, was wir jetzt der KK gemeldet, aber noch keine Antwort haben!U.a. Arztbesuche von Aerzten,die nie gesehen wurden!Uebrigens: Wie kontrollieren? Das Spital beharrt einfach darauf.


Carlo von Ah

10.07.2012, 11:19 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Prämienschock? Solange die Prämien immer wieder vom Staat (resp. vom Geld, das die Steuerzahler zur Verfügung stellen) verbilligt werden, wird die Aufregung wie bisher sich in engen (wohl nur medialen) Grenzen halten. Und ebensolange besteht kein Druck, endlich unser Gesundheitswesen auf eine neue Basis zu stellen. Nebenbei: Medikamentenpreise machen nur wenige Prozente der gesamten Kosten aus. Antworten


Daniel Meier

10.07.2012, 11:06 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Es braucht eine Einheitskasse nach Suva-Vorbild. Ausserdem müssten einige Damen und Herren aufhören, wegen jedem Niesser gleich in die Notaufnahme eines Spitals zu rennen. Ich finde meine Prämie auch zu hoch, vor allem, weil ich auch in einem schlechten Jahr nicht über meine Franchise hinauskomme. Ich zahle also auch seit Jahren nur für andere ohne wirklich Leistungen zu beziehen. Langsam reichts Antworten


Blanche Wu

10.07.2012, 15:48 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Und wegen jedem blutenden Kratzer muss man auch nicht zum Arzt. Ein Pflaster und gut ist. Schürfungen müssen auch nicht umbedingt vom Arzt behandelt werden. Hausapotheke. Wie früher. Ich war noch nie wegen so was beim Arzt. Franchise rauf und gut ist. Jemand mit 300 Franchise der geht auch immer, da es gratis ist.


beat graf

10.07.2012, 11:04 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

da fragt man sich wirklich. Im Frühjahr habe in einer Apotheke einen Spray auf Rezept gegen den Heuschnupfen bezogen. Verkaufspreis Fr. 34.50 plus Gebühren in der Apotheke, frage mich wofür, kostete der Spray am Schluss 43.25. Da muss man sich nicht wundern, wenn die KK-Kosten explodieren. Sorry, aber irgendwas stimmt hinten und vorne nicht mehr. Antworten


Peter Kaegi

10.07.2012, 10:54 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Da viele ausländische Mediziner wegen höheren Löhnen die Schweiz als Arbeitsort gewählt haben, müssen die Löhne auch bezahlt werden. Woher denn sonst als durch Prämien. Auch die unkontrollierten medizinischen Versorgungen der Nichtprämienzahler sind Kostenfaktoren.
Der Patient glaubt er hat ein Recht auf eine 1. Klass-Medizin, will aber die Kosten nicht tragen.
Antworten


Carlo Schnydrig

10.07.2012, 10:49 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Diese ständigen Prämienerhöhungen müssen als "Willkühr an die Versicherten" gewertet werden.Wenn man bedenkt, dass der Staat an jeder OP noch seinen Anteil beisteuert, sind diese ständigen Erhöhungen einfach nicht mehr glaubhaft.Das Volk hat von falscher Politik und Abzockerei wirklich genug und verlangen eine Einheitskasse! So können Verwaltungsratsmandate und doppelspuhrige Kosten gespart werden Antworten


hans zumstein

10.07.2012, 17:14 Uhr
Melden 4 Empfehlung 1

@Schnydrig: Die Kostensteigerungen werden nicht durch die KK's verursacht, deshalb wird am Kostenzuwachs auch eine Einheitskasse nichts ändern! Was eindeutig fehlt, ist das Kostenbewusstsein und Sparanreize bei den Patienten.


Lukas Hess

10.07.2012, 10:45 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Meine Güte, wenn ich so eine Rendite hätte, ich wäre ja stinkreich!! Antworten


Adam Gretener

10.07.2012, 10:40 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@Leimgruber: Sie haben völlig recht. Ich reibe mir immer wieder verwundert nach gewissen Abstimmungen die Augen. Mit Geld und Lobby kann man in der Schweiz eben Abstimmungen. Antworten


Tom Müller

10.07.2012, 10:37 Uhr
Melden 42 Empfehlung 0

Wieso schaffen es unsere Superpolitiker nicht endlich diesen Prämienwahnsinn zu stoppen. Ganz einfach, weil sie alle nur die Interessen der Pharma- und Versicherungslobby in Bern vertreten. Und überhaupt, was heisst hier "die Prämien steigen nur leicht". Ein Erfolg wäre es erst, wenn die Prämien endlich SINKEN würden! Dazu müssen die Medipreise und die Löhne der Abzockerärzte endlich runter! Antworten


Bea Habegger

10.07.2012, 12:08 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Ganz einfach weil Gesundheitslobbyisten und Gesundhaitsapostel (mitunter Politiker) mit Krankrednerei, als verlängerte Arme der Weisskittel- und Pharmaindustrie mittverdienen.


Daniela Nachtweih

10.07.2012, 11:54 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Müller, ganz recht. Und das Stimmvolk hätte es immer wieder in der Hand, diesem Selbstbedienungsladen ein Ende zu setzen. Aber wenn 70% der Wähler sofort bei jeder von der mächtigen Pharma-u. Ärztelobby finanzierten Nein-Kampagne einknicken, ist eine Lösung schlicht unmöglich.


Alois Leimgruber

10.07.2012, 10:29 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Am besten die Prämien nach SUVA System mit Lohnprozenten,das würde für die Meisten viel weniger kosten,aber leider wollte das Volk es nicht so. Antworten


Sam Brown

10.07.2012, 12:49 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Und der Prämienansteig wird dann per Verordnung durchgesetzt...


Nico Meier

10.07.2012, 10:25 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Ja das reicht, bis dahin wandere ich aus, dann kriegt keine korrupte Krankenkasse mein Geld mehr. Antworten


Alois Leimgruber

10.07.2012, 10:24 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Wir haben das unsozialste Prämiensystem ! Heute muss ich für die Basis KVG gleich viel Prämien bezahlen wie einer der 500 000 Fr.verdient im Jahr. Aber das Volk wollte es ja so ! Antworten


Reto Zumstein

10.07.2012, 18:02 Uhr
Melden 3 Empfehlung 1

@Leimgruber: Das funktioniert eben nur bei der SUVA, weil Unfälle einen viel kleineren Teil ausmachen als Krankheiten. Krank ist fast jeder Mal, einen Unfall haben die wenigsten.


Alois Leimgruber

10.07.2012, 17:38 Uhr
Melden 0 Empfehlung 1

@Sam Brown: Die Prämien müssen einkommensabhängig sein,bei der SUVA funkt. das bestens. Das Problem ist die Kopfprämie. Ich habe z.B.kein Einkommen bekomme aber keine KVG-Verbilligung.


Sam Brown

10.07.2012, 12:52 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Apropos unspozial. Wenn sie wüssten, wieveile KEINE KK-Prämien zahlen und wieviele eine Vergünstigung bekommen, würden ihnen die Augen aufgehen. KK-Prämien müssen nicht Einkommensabhängig sein, sondern finanzierbar, deshab Katalog ausmisten, Artzthonorare kürzen, kenne keinen praktizierenden Arzt, der eine Prämienverbilligung mangels Einkommen beansprucht


Yves Arnold Schneider

10.07.2012, 10:14 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Schafft den Kantönligeist ab, plant die Spitäler Grossräumig dh.. Gesamtschweiz unter Berücksichtigung des grenznahen Auslandes und schliesst sofort die Überkapazitäten. Dann führt Einheitsprämie ein, erhebt eine 1. Konsultationsgebühr usw. Ergebnis mind 20% tiefere Kosten. Bis anhin wurde nur geredet. Der Vorschlag der SVP verlagert die Kosten nur auf eine andere, öffentl. Kasse (Sozialleistung) Antworten


Peter Spahr

10.07.2012, 19:51 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

Überkapazitäten von Spitälern sind auch Katastrophenvorsorge, z.B. für strahlenkranke Flüchtlinge aus Frankreich.


Ike Conix

10.07.2012, 10:19 Uhr
Melden 5 Empfehlung 1

@Yves Arnold Schneider: Bei Ihrem Modell bezahlen in Zukunft die Welschen und die Tessiner weniger und die Deutschschweizer mehr als heute. Wollen Sie das wirklich?


Adam Gretener

10.07.2012, 10:08 Uhr
Melden 9 Empfehlung 2

Jeder empört sich aber möchte sich dann aber selbst auf keinen Fall im geringsten einschränken. Ich bin im Telmed-Modell und habe gar keinen Hausarzt mehr. Bei kleinen Sachen gehe ich in die örtliche Apotheke und werde da beraten, und gut beraten. Bei Bedarf wir ein Arzt über eine Videokonferenz zugeschaltet. -> 80% Einsparung bei Arztbesuchen. Taraaaa. Antworten


Ike Conix

10.07.2012, 10:02 Uhr
Melden 21 Empfehlung 1

Das einfachste Mittel die Prämien tief zu halten ist, nicht wegen jedem Boboli zum Arzt zu rennen. Es ist ja nicht in erster Linie so, dass die Leistungen immer teurer werden, sondern die Menge, die konsumiert wird, wird immer grösser. Darum haben die Prämienerhöhungen auch wenig mit Teuerung zu tun. Antworten


Kurt Fischer

10.07.2012, 11:15 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

@Conix. Stellen Sie sich vor keiner geht mehr zum Arzt. Glauben Sie wirklich die Prämien würden sinken ? Das Gegenteil ist der Fall. Es gibt nur eines weniger Spitäler und weniger Ärzte.


Carlo Schneider

10.07.2012, 10:20 Uhr
Melden 20 Empfehlung 1

Ob es wohl notwendig ist den Krankenkassen teure Infrastrukturen, Werbungen oder auch mal eine Kreuzfahrt für das ganze Personal? Um die Prämien tief zu halten, müsste es eine Einheitskasse geben, die in der Art einer Verwaltung funktionniert sowie solidarische Beiträge, die in Richtung Einkommen gehen.


Daniel Baumann

10.07.2012, 09:58 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

In der gleichen Ausgabe vom Tagi wird behauptet, dass es keine gesunde Bräune gibt. Genau das fehlen von gesunder Bräune bei vielen treibt die Gesundheitskosten in die Höhe. Wir werden überall belogen damit gewisse Kreis viel Geld mit uns machen können. Das KK System ist gut nur wird es durch gezielte Lügen schamlos ausgenutzt. Antworten


mario meier

10.07.2012, 09:45 Uhr
Melden 71 Empfehlung 0

"Die Prämien steigen nur um 3 Prozent.....", dann bin ich aber beruhigt......mein Lohn wurde um 4 Prozent gekürzt. Wie lange lassen wir uns das alles noch gefallen? Antworten


Paul Garo

10.07.2012, 11:17 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@mario meier: Wir müssen uns das noch solange gefallen lassen, bis die Mehrheit der alles abnickenden Wählerschaft auch zur Einsicht gekommen ist, dass wir es uns nicht mehr leisten können/wollen. Herr Bernhard Angermeister 09:21 hat den Nagel aut den Kopf getroffen! Wir brauchen endlich einen Grundkatalog "light" . Der Rest des "vergoldeten" Grundkatalogs gehört in eine Zusatzversicherung


Otto Lüscher

10.07.2012, 09:39 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Sehr geehrte Damen und Herren:
Ich lese überall das Personal eingespart wird aber nie bei einer Versicherung. Es hat bestimmt einige die nur rumstehen und den Zahltag gar nicht verdienen. Auch beim Alter wird da nie gespart sonst überall. Die Prämien sind viel zu hoch das merkt man im Alter erst recht wenn man 20% weniger verdient. Die ganzen Ersparnisse frisst es weg bei solch hohen Prämien. Da
Antworten


Rosmarie Thoma

10.07.2012, 21:28 Uhr
Melden 0 Empfehlung 2

@Herr Lüscher. Man sollte nie von sich auf andere schliessen. Bei den Krankenkassen steht niemand rum, da können Sie sicher sein. Nur 5 % Ihrer Prämien verschlingt die gesamte Verwaltung. Wären Ihre Probleme gelöst, wenn Sie 5 % weniger bezahlen müssen?


Daniela Nachtweih

10.07.2012, 09:32 Uhr
Melden 35 Empfehlung 0

Zuerst kneifen, dann jammern. Immer die alte Leier. Wählt halt keine verfilzten Parlamentarier mehr und zeigt gopfridstutz nochmal etwas mehr Mut bei Reformideen. Kopfschüttel.... Antworten


Bernhard Angermeister

10.07.2012, 12:00 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Grimm: Die Reformen, die unsere Politiker vorschlagen sind ja auch nicht dazu gedacht, dem Volk zu dienen, sondern dem dramtischen Zuwachs auf dem eigenen Konto.


Hans P. Grimm

10.07.2012, 10:08 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Die Reformen die unsere Politiker vorschlagen, verteuern jeweils das Gesundheitswesen immer dramatisch!


Jack Lucero

10.07.2012, 09:29 Uhr
Melden 34 Empfehlung 0

wenn mein lohn als büezer jährlich auch so steigen würde wie die jährlichen prämienanstiege, wären mir die horrenden Kprämien eigendlich egal Antworten


Bernhard Angermeister

10.07.2012, 09:21 Uhr
Melden 74 Empfehlung 0

Selber tschuld. Wenn ein Volk ständig und zu jeder noch so kleinen und grossen Reform aus bünzlihafter Angst NEIN sagt, muss es sich nicht wundern, wenn andere auf ihrem Rücken immer dicker absahnen. Sorry, in dieser Beziehung ist das Schweizervolk dümmer als die Polizei erlaubt. Antworten


christian koch

10.07.2012, 09:17 Uhr
Melden 14 Empfehlung 1

wenn das gesamte Gesundheitswesen, inklusive alle Aerzte, spezial Aerzte, Pharmaindustrie, Krannkenkassen, Spitäler, auch die privat-Kliniken, verstaatlich würden, wäre das Problem zum grössten teil gelöst. Antworten


Marcus Ballmer

10.07.2012, 09:23 Uhr
Melden 44 Empfehlung 0

Ich wäre dafür, die Patienten zu verstaatlichen, dann kann man nicht mehr unkontrolliert krank werden.


Daniel Reidt

10.07.2012, 09:24 Uhr
Melden 34 Empfehlung 0

Für einen Normalbürger ist das nicht mehr lustig und die dauernden Erhöhungen nicht mehr nachvollziehbar. Ich hatte noch nie was und zahle seit Jahrzenten ein. In anderen Ländern gibt es zBsp. Auschüttungen wenn der Versicherte nicht's beansprucht. Dies ist nicht sozial so lange an dem System noch Gewinn erwirtschaftet wird !!! Antworten


robert mueller

10.07.2012, 09:08 Uhr
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Gegen den massiven Prämienanstieg 2014 gibt es nur ein Rezept: Die Einheitskrankenkasse.
Dann hört das ewige Gelafer um Kosten und Prämien entlich auf. Im heutigen System hat es zu viele Player, wo jeder geflissentlich für seine Pfründe sorgt.
Antworten


robert mueller

10.07.2012, 10:56 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

@allig> Leider ist es so, dass bei den Krankenkassen der Wettbewerb nicht spielt. Diese Konklomerate stimmen den Preis untereinander ab. Von Marktwirtschaft keine Rede. Bei der Einheitskasse kommt immer das Argument des teuren Staatsapparates. AHV und SUVA beweisen das Gegenteil. Zu Hr.Keller: Trotz der Ablagen in den Kantonen, ist die AHV
eine solidarische Einheitskasse mit einheitlichen Prämien


Beat Regenscheit

10.07.2012, 10:55 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

@schwab, Strom war billiger unter staatlicher Kontrolle, Telefonieren ist nicht billiger im "freien Markt". Sehen sie nach Amerika, dort ist der freie Markt, sie haben das teuerste System und ein grosse Teil der Bevölkerung wird gar nicht oder miserabel behandelt. In Kuba ist die Lebenserwartung in etwa so hoch wie in DE aber viiiiiiel günstiger, + so gut, dass ein Gesunheitstourismus stattfindet.


Urs Alig

10.07.2012, 10:38 Uhr
Melden 9 Empfehlung 1

Wir können froh sein, gibt es (hoch) keine Einheitskasse, will gar nicht wissen wie viel die Prämien dann steigen würden! Wenn es etwas braucht, dann mehr Wettbewerb.


lucius mayer

10.07.2012, 10:00 Uhr
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Tatsache ist, dass der Anteil der Verwaltungskosten der staatlichen AHV/IV/EO an den Beiträgen VIEL kleiner ist als bei der von der privaten Versicherungswirtschaft verwalteten beruflichen Vorsorge (2. Säule). Beim Bund gibt es keine Aktionäre zu bedienen aber das Risiko vom politischen Aufblähen des Staatsapparats ist vorhanden.


Daniel Kelelr

10.07.2012, 09:48 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Herr Müller, ich glaube es gibt etwa gleichviele AHV-Kassen wie Krankenkassen. Und hören Sie auf, mir Ideologien vorzuwerfen.


Daniel J. Schwab

10.07.2012, 09:43 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Sie glauben doch nicht ernsthaft dass eine Einheitskasse zu günstigeren Prämien führt? Zeigen Sie mir Beispiele wo ein Staatsbetrieb ohne Konkurenz flexibler und billiger geworden ist als die Marktwirtschaft.


robert mueller

10.07.2012, 09:36 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

@muenger/keller> Dann melden sie zwei sich aber schleunigst bei
der AHV und der SUVA ab. Denn es wird ihnen sonst noch schlecht
in diesen Einheitskassen. Ideologie wie ihr sie betreibt ist Gift für unsere Gesellschaft.


Fredy Münger

10.07.2012, 09:21 Uhr
Melden 32 Empfehlung 0

Ja sicher, eine zentralistische und bürokratische, von Beamten geführte Kasse. Allein beim Gedanken daran wird man schon fast krank... Wetten, dass die jetzigen Einheitskassen-Befürworter die ersten wären, welche dann lauthals in Kommentarspalten darüber jammern würden? Und nein, kommt jetzt nicht mit dem Vergleich mit der SUVA...


Daniel Keller

10.07.2012, 09:14 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Ja, es gibt dann nichts mehr zu lafern, weil man nichts anders tun kann als das zu schlucken, was einem die Einheitskasse = Staat vorgibt. Viel Spass. Mit Prämiensparen hat das aber gar nichts zu tun.


Beat Tobler

10.07.2012, 09:07 Uhr
Melden 43 Empfehlung 0

Vor einem Jahr litt ich an schrecklichen Rückenschmerzen, konnte nicht mehr laufen, erhielt 6 verschiedene Medikamente und Spritzen und stand kurz vor einer Operation. Glücklicherweise versuchte ich parallel dazu bald Physio- und alternative Therapeuten nach Empfehlungen im Bekanntenkreis, als Selbstzahler, mit Erfolg. Heute geht es mir blendend, aber ich zweifle an unserem "Gesundheitssystem". Antworten


Erich Wyss

10.07.2012, 08:55 Uhr
Melden 33 Empfehlung 0

Das ich nicht lache, nicht ganz 3 %. Die allgemeine Teuerung wird aber wahrscheinlich unter 1 % liegen, wo wird da abgezockt? Die Spitäler gehören doch meistens den Kantonen. Es werden nicht immer nur die Medikamentenpreise sein die die Schraube nach oben drehen. Aber eben jedes Spital meint, es müsse oder wolle alles anbieten, demfall braucht auch jedes Spital alle Geräte, spielt ja keine Rolle Antworten


roger meier

10.07.2012, 10:00 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

je mehr ausländer und asylanten,desto höher werden die prämien,,war kürzlich im spital,in einem viererzimmer,konnte mich mit niemandem unterhalten,weil sie kein deutsch oder französisch verstanden,die krankenschwestern unterhielten sich in gebärdensprache,jeder hat das recht auf gesundheit,aber es wird auch recht ausgenutzt,bin kein rassist aber realist und nicht blind,


Michael Wyss

10.07.2012, 09:38 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Leider ist es so, völlige Überversorgung. Und niemand will natürlich abgeben, da es ans eigene Portemonnaie geht. Aber wir als potentielle Patienten sind ja auch keinen Dreck besser. Auch wir wollen (die Mehrheit) immer mehr und mehr. Alles was zur Abstimmung kommt, wird noch in die Grundversorgung genommen, immer nur besser und teurer. Zudem es gibt immer mehr Medikamente, die immer mehr kosten..


Rosmarie Thoma

10.07.2012, 08:53 Uhr
Melden 38 Empfehlung 0

Wenn ihr tiefere Kosten wollt, dann solltet Ihr weniger zum Arzt rennen, kein Ärztehopping betreiben, nicht bei jedem Arztbesuch ein Rezept verlangen und auf Eure Gesundheit achten. Dann steigen auch die Prämien nicht weiter. Antworten


Rosmarie Thoma

10.07.2012, 11:12 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

@Beat Müller: Es ist kein Problem, wenn Personen mit gesundheitlichen Problemen zum Arzt gehen, dafür haben wir das Gesundheitssystem ja. Das Problem ist, dass bereits auf dem Platz Zürich mehr Computertomografen stehen, als in ganz Schweden. In der CH haben wir 200 Spitäler, in Schweden sind es 34. Noch Fragen?


beat müller

10.07.2012, 11:04 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Genau Frau Thoma. Bis man Ihnen einmal sagt, dass Sie Krebs haben. Dann können Sie sich Ihre Neunmalklug-Fermal gleich abstreichen!


Rosmarie Thoma

10.07.2012, 10:15 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Meine Herren, nie würde ich an Ihnen zweifeln. Sie sind aber nur 3 von fast 8 Millionen. Natürlich liegt es nicht nur an den Patienten. Trotzdem fragt es sich, ob ich ein Angebot in Anspruch nehmen muss, nur weil es vorhanden ist. Jeder zusätzliche Arzt, der eine Praxis eröffnet, ist früher oder später ausgelastet.


Ralph Schneck

10.07.2012, 09:15 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Frau Thoma: Ich lebe Gesund, muss zum Glück weniger als einmal im Jahrzehnt zum Artzt, und muss trotzdem höhere Prämien bezahlen, mehr, als der Teuerungsausgleich, für was eigentlich genau? Irgendwas stimmt also an Ihrer Argumentation nicht wirklich... nicht wahr?


Daniel Müller

10.07.2012, 09:10 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

@ Rosmarie Thoma: Und wieder so eine pauschale Aussage. Ich bin ganz fest überzeugt, dass nicht der Kunde (Patient) all diese Kosten wirklich verursacht. Man will uns das einfach weismachen. Damit kann man ALLES so hinbiegen, wie man (KK, Spital und Ärzte) will. Und .... ich war schon lange nicht mehr beim Arzt. Wie weiss der Patient jetzt, wenn er etwas hat, WANN er zum Arzt gehen MUSS oder nich


christian klar

10.07.2012, 09:08 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Schöne einfache Welt! Wenn es so einfach wäre, würden die Kosten ja jährlich sinken. Prämien zahlen ist dass Eine, hinzu kommen die Kosten die wir mit den Steuergeldern bezahlen (60% bei einem stationären Aufenthalt der allgemeinen Klasse, zahlt der Kanton, bzw. der Steuerzahler + die defizite der öffentl. Spitäler). Ich gehe kaum zum Arzt und trotzdem steigen meine Prämien ;)


Christine Beck

10.07.2012, 16:16 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Haben Sie sich in den Kantonsspitälern und Arztpraxen mal richtig umgesehen? Wer sitzt meistens wehleidig mit kleinen Wehwehs dort? Zumindest in den Kantonsspitälern: ein Asylant nach dem anderen. Und wer bezahlt diese Prämien? Sie und wir alle! Da können wir lange daheimbleiben, um Kosten sparen zu wollen, aber es nützt nichts! Also sprechen Sie bei BR SS vor.


Beat Müller

10.07.2012, 16:16 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Erst sagen Sie, die Leute sollen weniger zum Arzt rennen und wenn Ihnen wie ich jemand sagt, dass das nicht greift bei schweren Krankheiten sagen Sie die CH hätte 200 Spitäler und Schweden 34. Sie wissen, dass die meisten dieser Spitäler in der CH den Kantonen gehören, demzufolge die Kantone ihre Gewinnmaximierungsprofite mit uns dämlichen Prämienzahlern begehen, oder?


Nico Meier

10.07.2012, 08:51 Uhr
Melden 49 Empfehlung 0

Seit der Einführung des KVG 1996 haben sich die KK-Prämien mehr als verdoppelt fast verdreifacht!
Danke liebe Frau Dreifuss danke liebe SP für einen Krankenversicherung die und alle krank macht aufgrund der massiv steigenden Prämien jedes Jahr. Ich kenne nur meinen Lohn und der hat sich in den vergangenen 16 jahren nicht verdoppelt geschweige denn verdreifacht!
Antworten


Nico Meier

10.07.2012, 10:39 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Wie Herr Furrer aufzeigt war es vor dem KVG für weniger als 100 Franken im Monat möglich eine Krankenversicherung abzuschliessen heute können sie froh sein wenn sie bei Franchise 2'500 weniger als 250 Franken im Monat bezahlen müssen!


Daniel Keller

10.07.2012, 10:22 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

Herr Meier/Furrer, auf den 1.1.1996 fand ein Systemwechsel statt. Heutige Zahlen mit 1995 und früher zu vergleichen, ist absurd.


Josef Nemecek

10.07.2012, 10:15 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Über das KVG wurde am 04.12.1994 abgestimmt. Ruth Dreifuss wurde am 10.03.1993 in den Bundesrat gewählt und übernahm das EDI von Flavio Cotti, der das EDI zuvor 6 Jahre lang leitete. Das KVG wurde am 18.03.1994 vom Parlament verabschiedet. Es ist kaum anzunehmen, dass Frau Dreifuss innert 1 Jahr ein Gesetz bastelte. Bedanken Sie sich bei Herrn Cotti und seinen Mannen!


Abdul R. Furrer

10.07.2012, 10:02 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

@Daniel Keller : ich habe erstmals 1991 bei Einführung des kantonalen Obligatoriums (BS) eine Krankenversicherung abgeschlossen. Damals für CHF 55.-/Mt. 20 Jahre später bezahle ich CHF 421.- Also ein Mehrfaches Ihrer behaupteten 56%. Ohne Wechsel zur jeweils günstigsten Kasse wäre es noch erheblich mehr.


Nico Meier

10.07.2012, 09:59 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

@ Keller das Jahr 1995 also das Jahr vor dem KVG ist leider wie auch das 1996 nicht aufgeführt!
Mit der Basis von 1997 ist einWachstum von 56.47% zu verzeichen die Prämien sind aber von 1995 bis 1997 schon stark angestiegen.
Ich als gesunder mensch verstehe nicht, warum ich jedes Jahr tiefer in die Tasche greifen muss nur weil andere ihre Krankheitskosten nicht in den Griff bekommen!


Thomas Meier

10.07.2012, 09:27 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

@Meier
Das Gesundheitsdep. war in den letzten 10 Jahren in freisinniger Hand. Wenn das System Dreifuss so schlecht war, warum wurde es dann von Couchepin nicht geändert?? Warum braucht es dann noch rechtsbürgerliche Politik wenn diese nicht in der Lage ist, innert 10 Jahren (!) ein angeblich schlechtes System zu ändern?
Warum wurde nie eine Initative eingereicht von ihren Kreisen, Herr Meier?


Daniel Keller

10.07.2012, 09:09 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Es sind gemäss Grafik im Artikel +56% (macht rund 4% pro Jahr im Schnitt). Sicher immer noch genug, aber keinesfalls "verdoppelt oder verdreifacht". Polemik hilft nicht weiter.


Fred Baumann

10.07.2012, 08:43 Uhr
Melden 184 Empfehlung 0

"Die Prämien für die obligatorische Versicherung dürften unter 3 Prozent steigen,..."
Das ist aber schön. Meine Lohnerhöhung liegt nämlich auch unter 3%.
Antworten


Fred Baumann

10.07.2012, 13:03 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@Alig: Mein Kommentar enthält eine Prise Sarkasmus. Während die Prämienerhöhung knapp unter 3% liegt (was wir noch bejubeln sollen, weil es ausnahmsweise nicht mehr ist), liegt meine Lohnerhöhung weit unter 3% (und dies seit Jahren).


andrea müller

10.07.2012, 10:27 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Lohnerhöhung von 0% wäre schön wenn auch mal die Versicherungen einen Anstieg von 0% hätten!!


walter egger

10.07.2012, 09:48 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

@ Herr Gloor, es ist schon mies wenn eine Familie einen ganzen Monatslohn für die KK Prämien aufwenden muss , trotz grossmöglichster Franchise und billiger Kasse die wir jedes jahr wechseln müssen. Besten Dank Herr Gloor


Urs Alig

10.07.2012, 09:36 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Die 3% Prämienerhöhung bezahlen sie ja nicht auf ihren Lohn, also haben sie immer noch ein schönes Plus mit ihrer Loherhöhung;-)


Heiner Gloor

10.07.2012, 09:09 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Oje, ihr Jahresgehalt entspricht also dem einer Krankenkassen-Jahresprämie? Bedauernswert...


Hansjürg Meister

10.07.2012, 08:32 Uhr
Melden 146 Empfehlung 0

Die Prämien steigen nur leicht? Aha, steht wieder eine Abstimmung oder eine Initiative bevor? Antworten


reto ruggeri

11.07.2012, 09:55 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

solange die versicherungen für millionen-beträge auf firmakreuzfahrt oder sonstige lustreisen gehen, solange all die asylanten und sozialschmarotz-touristen mit ganzem familiennachzug und zahlreichen kindern dieselben rechte haben wie schweizer, die ein leben blutig am zahlen sind,
solange wird sich nie was ändern. die haltung unserer regierung ist übelster menefreghismo.ich habe die nase voll
Antworten


Reto Zumstein

12.07.2012, 09:26 Uhr
Melden 3 Empfehlung 1

@ruggeri: Ich schlage Ihnen vor, Sie wandern aus. Ist ja sonst überall besser als hier...



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