Schweiz
Diskussion
So stark werden die Prämien steigen
Auch nächstes Jahr werden die Schweizer wieder mehr Geld für ihre Krankenkasse zahlen müssen. Zwischen den Kantonen tun sich allerdings grosse Unterschiede auf. Mehr...
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191 Kommentare
Wir denken einfach immer, dass medizinische Dinge einfach teuer sein müssen. Und genau damit rechnet die ganze Branche! Welche Branche kann sich denn heute noch eine Marge zwischen 2-300% leisten? Genau! Nur die Medizinbranche, weil der Kunde schlussendlich ja keine Ahnung hat, ob und was es braucht. Ein skrupelloses Geschäft mit dem Leben. Lieferanten sollten mal die Gewinnmarche offenlegen! Antworten
"qualitativ hochstehende Spitalstruktur" und all die Verwaltungsräte und der neue administrative Überbau, der uns die Privatisierung beschert hat. Aber klar, "privat" ist ja sooo gut und "Märkte" sorgen für Gerechtigkeit. Auch die Ärzteschaft verdient ordentlich. Vor allem an Patienten, die Ihnen vertrauen. Und dann noch jene Patienten, die mit dem abgebrochenen Zehennagel in den Notfall müssen... Antworten
Gesundheit ist also kein staatlich garantiertes Menschenrecht sondern "Konsum" und "Luxus"... Wo liegt aber bei der Preisfindung der "Grenzwertnutzen" des eigenen Lebens - ergo wo, liebe Neoliberale, ist hier ein "Markt", wenn die Seite der "Konsumenten" sich in einer Erpressunglage befindet, da alternativ gestorben werden muss?
Ungeheurlich, wie offen die Debatte auf Tea Party-Level geführt wird
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Die Berner Visana-KK macht zurzeit im Kanton Zürich massiv Werbung für ihre Wellness-Zusatzversicherungen. Otto Piller hat seinerzeit den Rat gegeben:
Keine Zusatzversicherungen! Denn das führt zu einer 2-Klassen-Medizin, die wir inzwischen
haben. Von der Politik sollten Prämienerhöhungen, welche über der allgemeinen Teuerungs-rate liegen schlicht und einfach verboten werden!
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Der einzige Hintergrund dieser horrormässigen Erhöhung liegt vermutlich darin,dass man an der Einwanderungspolitik nichts ändern will u.wird-egal was kommt-u.diese schliesslich versichert werden müssen.Einmal mehr wird hier eine symptomatische aber keine Kausalbekämpfung betrieben!Die KK verdienen mit GARANTIE mehr als die Aerzte in der ganzen Schweiz u.fordern v.diesen noch Geld zurück,geht nicht Antworten
Oh Gott Frau Weiss, ist Ihnen nichts besseres eingefallen als so etwas zu schreiben? Sie hätten auch schreiben können, dass wegen den vielen, lieben Ausländern viel mehr KK-Prämien bezahlt werden und deswegen die Preise nicht noch mehr steigen.
@weiss. Ausländer und Einwanderung sind natürlich wieder an allem Schuld! Diese eindimensionale und simple gestrickte Denkweise über das gesamte Spektrum der politischen Themen löst weder die reelen Probleme, noch macht sie die Krankenkasse günstiger! Aber wenn ich halt nur ein Thema habe, bringe ich es bei jeder passenden und vor allem unpassenden Gelegenheit....
Wieso kann ich keine Franchise von 10'000 Franken abmachen und dafür einen Rabatt von 60% auf meiner Prämie erhalten? Seit der KVG-Änderung im 2009, wo maximal-Rabatte kastriert wurden, zahle ich trotz hohem Eigenrisiko noch mehr Prämien! Was ist denn das für eine Logik? Dem gesunden Selbstzahler wird heute auf die Kappe geschissen - was ist denn das für eine Politik??? Hallo??? Antworten
Hier pflichte ich Ihnen bei.Hohe Prämien, hohe Franchisen werden zum Fass ohne Boden,wie Entwicklungshilfe!Wohin fliessen die Mia.die die KK einsacken und fordern dazu noch von den Aerzten Geld zurück und dies nicht zu knapp!Die KK sind der Ansicht, Aerzte verdienen zuviel.Wenn jemand ZUVIEL verdient, sind es die KK SELBST,sodass der Selbstbehalt abgeschafft gehört, entweder oder, Kompromiss!
Jedes Jahr werden die Prämien erhöht, seit dem Obligatorium. Die Werte werden natürlich immer in % angegeben, damit geschrieben werden kann, das sei moderat! Zins und Zinseszins lassen aber berechnen, dass die Kurve exponentiell steigt und die Prämien somit bald explodieren! Aber die Kosten steigen und steigen von Jahr zu Jahr und die Politiker unterstützen nur die Firmen! SKANDAL! Antworten
Solange wir vom Gesundheitswesen Luxus verlangen, werden die Prämien weiter steigen. Anstatt, dass wir die Gesundheit in den Vordergrund stellen, orientieren wir uns an Krankheit. Es ist "normal", dass wir wegen Bobolis zum Arzt rennen, der Arbeitgeber verlangt beim 1. Krankheitstag ein Zeugnis (meiner, jedenfalls) und wir möchten unsterblich sein. Antworten
der patient verlangt nur behandlung nach dem stand der technik und nichts weiter. dieser stand hat sich verbessert, wie in vielen anderen bereichen auch. warum wird es dann überproportional teurer? schauen sie sich die profite der beteiligten an! die lachen sich ins fäustchen und kassieren weiter, währenddem der patient, der im mittelpunkt stehen sollte, den fehler immer nur bei sich sucht.
Das Obligatorium abschaffen? Also ich bin da nicht so überzeugt.
Es stellte sich dann auch die ketzerische Frage, ob man unversicherte Arme nicht gleich zu Dignitas schicken sollte, wenn sie eine kostspielige Krankheit bekommen.
@meier, und dann kriegen sie plötzlich krebs (ICH HOFFE ES NICHT!!), verbringen 4 monate im spital, nach 2 operationen und 3 chemos ist eine halbe million weg. können sie diese behandlung aus ihrer tasche bezahlen? wenn ja, dann sind haben sie wirklich glück. bleiben sie gesund, aber denken sie auch an die kranken
Obligatorium abschaffen da wäre ich sofort dabei.
Wenn ich mir überlege, dass ich jedes Jahr mehr als 4'000 Franken für die KK-Prämie zahlen muss ich aber pro Jahr Kosten verursache die tiefer als 500 Franken sind so lohnt sich das für mich nicht. Ich bin ein 30Jähriger gesunder Mann und eine Melkkuh im Gesundheistssystem Schweiz!
Es gibt ein ganz grosses Problem. Der Konsument, also der Patient hat keine direkte Wahlmoeglichkeit. Das heisst konkret wenn ich einen Spitalaufenthalt brauche, sehe ich eine riesen Infrastruktur und eine Technologie, die wahrscheinlich von den Meisten nie benoetigt wird. Das gleiche in der Pflege. Die meisten kommen gut ohne viel Luxus aus. Nur weil einer mehr will, wird gleich alles beschaft. Antworten
die jugend von heute wird im alter ihr ganzes geld brauchen, um gesundheitskosten und pflege zu finanzieren. eigentlich müsste sie schon jetzt beginnen, dafür einen erheblichen teil des verdienstes zurückzulegen. für konsum ist da für normalverdienende kein platz mehr. wenn was vorbleibt, geht das für die steuern und die miete drauf. ein unglaublich motivierende perspektive ...
Frau Sibi Müller was heisst wie soll finanziert werden Sie vergessen das wir in Jungen Jahren
auch schon Wahnsins Prämien bezahlt haben wir waren jung und gesund ohne die Krankenkasse zu belasten, Es gibt im Gesundheitswesen noch einiges Sparpotential zum beispiel Menager Löhne ect..........
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Genau, das gesparte Geld sollte man lieber in Deutschunterricht investieren.
Die beste Lösung heisst Einheitskrankenkasse :
Vorteile : wir sparen MILLIARDEN an Verwaltungskosten da die Managergehälter in Millionenhöhe sowie unnötige, luxuriöse Büromieten wegfallen werden. Medikamente senken? Unmöglich! Es hat zu viele PHARMALOBBISTEN im Parlament sowie Parlamentarier welche (bestimmt) von der Pharmaindustrie profitieren! So dreht sich halt das Karrussel immer weiter!!!
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Eigentlich paradox, denn wir leben immer wie gesünder, treiben mehr Sport und ernähren uns als wie besser, dh aber nicht immer gesünder, auch wenn wir es meinen. Warum steigen denn die Prämien? Das frage ich mich seit Jahrzehnten. Wenn ich genau hinsehe, dann könnten dies der Grund sein, gepaart mit den gefährlichen modernen Errungenschaften: Plastik, für alles eine Pille, Stress im Kollektiv..... Antworten
Man kann es drehen und wenden wie man will - irgendwann in naher Zukunft, muss die Gesellschaft entscheiden - wie alt, und zu welchen Kosten darf der einzelne Mensch noch werden?! Das hat nichts mit Kaltblütigkeit zu tun - sondern ist schlicht eine ökonomische Frage, angesichts der völlig aus dem Ruder gelaufenen Gesundheitskosten und der zunehmend fragwürdigen Fortschritte in der Medizin! Antworten
Genau das ist der springende Punkt. Aber ist natürlich einfacher die Pharmaindustrie zu bashen als sich ernsthaft und intensiv mit der Kernfrage zu beschäftigen: Wie viel ist die Gesundheit/ Lebensverlängerung wert? Das muss diskutiert werden. Wobei "fragwürdig" eine positive Konnotation bekommen sollte. Aber wer traut sich schon vorzuschlagen dass 90-jährige keine Herz-OP mehr erhalten dürfen?
Als ich beim Arzt war hat er mir Generika verschrieben als ich ihm sagte dass ich ein Orginal Medi wolle sagte er mir dass das nur die Prämien erhöhe ich bestand darauf ein Orginal Medikament zu bekommen und bekam es auch da ich jeden Monat für mich allein ohne die Fam. 685.60 bezahle und jedes Jahr die Ehöhung dazu verlange ich immer Orginal Medi Sollte bei mir die Prämie sinken (sovort Generika) Antworten
@Dummermut Da ich Sie persönlich kenne erübrigt sich Jeder Komenar
@Stoffel: ihre egoistische Haltung (ich bezahle ja Prämien, da will ich auch Originalmedis!) strapaziert unnötigerweise die Krankenkassen. Eigentlich schade, dass es nicht möglich ist, solchen Gesinnungsleuten wie Ihnen die Finanzierung von ärztlichen Leistungen auf Lebzeiten zu verweigern. Dem Schnäppchenjägertum auf Kosten der Allgemeinheit muss sofort ein Riegel geschoben werden.
@stoffel. Auf Grund Ihres Kommentars müsste man Ihnen die Prämie eigentlich auf mindestens Fr. 900.00 pro Monat erhöhen!
Keine Angst;die Versicherungen sind mit Abstand die letzten,denen das Geld ausgehen wird, zumal sie noch Geld von Aerzten zurückfordern u.womöglich -dank ihrem Kartell- gerichtlich erzwingen und einfordern können und Recht kriegen werden.Im Recht sein und Recht kriegen ist bekanntlich nicht Dasselbe!Eben!
Das Geriatrie per se ist kaum teurer als die Neonatologie und Pädiatrie, teuer ist nur die Lebensphase vor dem Exitus.
Wenn ich mir überlege, dass meine Partnerin und ich beide 30 Jahre alt jeden Monat ca 350 Franken KK-Prämien zahlen so zahlen wir zusammen pro Jahr gute 8'400 Franken für nichts.
Wir sind gesund und brauchten eigentlich keine KK. Alles nur für Leute die wegen jedem Wehwechen zum Arzt rennen um ein Zeugnis zu holen und Krank zu feiern!
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Natürlich kann jeder erkranken.
Ich finde es einfach sehr unfair, dass wir jungen, gesunden mit extrem hohen Prämien bestraft werden und die älteren kränkeren müssen keine höheren Prämien bezahlen.
Ich möchte einfach dem Alter angepasste Prämien also stetig steigend bis zum Lebensende. Wenn wir sehen wo das Geld liegt so liegt es bei denb Alten unds nicht bei uns Jungen!
@Meier
Auf die Idee, dass auch sie alt werden, kommen sie nicht?
Ein wenig über den eigenen Tellerrand hinausblicken, könnte man eigentlich von ihnen schon erwarten.....
"Wir sind gesund und brauchten eigentlich keine KK."
Ob Sie das auch noch sagen, wenn, was jedem Menschen passieren kann, ein bösartiger Tumor bei Ihnen entdeckt wird und die Behandlung mehrere 100'000 Franken kostet? Oder Sie, weil Sie dazu veranalgt sind, mit Ende 30 einen Herzinfarkt bekommen?
manche würden gerne Ihren KK-Prämien Betrag bezahlen, wenn sie auch so Gesund wie Sie wären.
Alle beschweren sich über steigende Kosten im Gesundheitswesen, aber keiner ist bereit bei sich persönlich abstriche zu machen. Jeder will auch eine Lohnerhöhung, aber die im Gesundheitswesen sollen keine kriegen. Weil, wenn die mehr verdienen steigen die Kosten. Antworten
Ich glaube langsam wirklich, dass der Bund die CHer vertreiben möchte. Die Ausländer die hier arbeiten bauen schön Ihre Häuser auf, in ihrer Heimat (steuerfrei), wir lassen alles rein was zwei Beine hat (ob gut oder schlecht), Sozialfällen/Asylanten/Ausgesteuerten bezahlen wir die Krankenkasse etc. aus Steuergeldern und was/wer bleibt übrig?! Der "Gute-alte-Schule"-Chrampfer der hier gebunden ist. Antworten
Danke auch für die Blumen, ich als Ausländer lebe in der Schweiz, arbeite voll und zahle genau so meine Steuern ( was ja auch nicht wenig ist ) und trage so meinen Teil zum Sozialsystem bei, meine Krankenkasse und die meiner Familie zahle ich übrigens selber, also nicht immer alles über einen Kamm scheren,
In dem Fall ein Tipp: lassen sie sich ausbürgern und kommen sie als "Ausländer" zurück, wenns so einfach ist wie sie meinen.
Was ist eigentlich wichtiger, bzw. wofür gibt man pro Jahr mehr Geld aus? Heilig Blechle oder heilig Gesundheit, oder gar heilig Wohnung? Beim Blechle ist man meist toleranter. Auf den Strassen findet man meist eher die neueren Autos, denn die alten, sodass da mehr ausgebbar ist.
Beim Blechle und der Wohnung gibt es einen Markt, aber bei der Gesundheit bin ich mir da heute nicht so sicher.
Antworten
Im Gesundheitsunwesen gibt es keinen Markt, mehr Spitäler, mehr Aerzte mehr Therapeutinnen gleich höhere Kosten. Markt gibt es bei Schreinern oder bei Lebensmitteln. Heute arbeitet jede 9te Erwerbstätige in der grandiosen Umverteilungsmaschinerie des Gesundheitsunmarktes. Wirkliche Remedur bei den Kosten gibts nur durch Massnahmen, die vorerst ALLEN wehtun. Keine "Sorge", die kommen.
@T.Meier: Schön, dass auch Sie langsam die Zukunft erkannt haben - die völlig überzogene Solidarität mit allen und jedem, kann sich eine Gesellschaft auf Dauer nämlich nicht leisten! Wieder mehr Eigenverantwortung heisst das Zauberwort und zwar für alle - diese Tugend kannte man schon im Mittelalter! Leider ging diese Weisheit in den letzten Jahrzenten in unserer Solidaritätsgesellschaft verloren!
@Winter
Am liebsten wäre ihnen eine zwei, besser noch eine dreiklassen-Gesellschaft. Hatten wir doch alles schon im Mittelalter. Langsam glaube ich, dass sie im falschen Jahrhundert leben.........
@Cesna: Das sage ich schon lange - oft fahren genau jene teure Autos, meist noch auf Kredit, welche aber genau nach Solidarität bei der Krankenkasse schreien! Genau das gleiche Spiel bei einer zu teuren Wohnung etc. Im Prinzip sollten nur noch jene Auto fahren dürfen, welche auch ihre Gesundheitskosten selber bezahlen können! Wer das nicht kann, soll gefälligst Velo fahren - dann bleibt er gesund!
Die Menschen werden immer älter; und dass der Anteil der Alten an der Bevölkerung zunehmend ansteigt, ist bekannt. Die Entwicklung wird DESHALB weitergehen, da kann man "Kassen", Ärzte und Medikamentenpreise noch so kritisieren und versuchen, sie zu regulieren - die Pflegekosten werden weiter "explodieren"! Antworten
Ist ja logisch wieso die Spitäler immer teurer werden. Früher konnte man Krankenschwester werden mit einer Lehre heute müssen sie eine Matura machen und einige Jahre an der Fachhochschule verbringen alles nur um die überteurten Löhne des Pflegepersonals zu rechtfertigen. Da werden direkt nach der Ausbildung mit mitte 20 bereits Löhne von über 5'500 Franken bezahlt wo soll das noch hinführen?
@Lucien Michel:
Komisch dann nur, dass ich vor 30 Jahren als junger Familienvater
viel weniger (auch im Verhaeltnis zum Lohn) KK-Praemien bezahlt habe, als in den Spitaelern noch mehrheitlich CH-Angestellte waren...
Ohne all die billigen «'Einwanderer' inkl. Asylanten» in Spitälern und der Pflege allgemein könnten Sie die Gesundheitskosten überhaupt nicht mehr bezahlen.
@lucien - denken Sie, dass sie sogen. "billigen" Einwanderer in der Pflege und Spitälern keinen Lohn haben? Wie stellen sie sich das vor? @hauser meint mit seiner Aussage die Zuwanderer, die nicht arbeiten und von unseren Sozialwerke profitieren
@burky. Grundsätzlich teile ich Ihre Meinung (Monopol). In der Grundversicherung herscht jedoch kein Markt, da alle den selben, politisch fix definierten Leistungskatalog abdecken müssen. Da wir, anders als in F, über Leistungen abstimmen können, wäre eine minimale Sicherheit ebenfalls grantiert. Und die Marketing-Budgets der Kassen könnten in sinnvolle Gesundheitsvorsorge investiert werden..
@Marcel Schmid:
Aus marktwirtschaftlicher Sicht bin ich gegen ein staatl. Einheitskasse. (Monopol).
Die SUVA versichert spezifisch Betriebs-/Nichtbetriebsunfaelle wie andere auch (z.B. im Dienstleistungsgewerbe).
(In F haben viele eine private Zusatzversicherung (Mutuel) - weil die Leistungen der "Securité sociale" decken knapp das absolute Minimum).
@burky. Nein nicht Frankreich. Aber so in der Art der SUVA könnte ich mir das gut vorstellen!
Sie meinen eine staatl. gefuehrte Einheitskasse,
wie in Frankreich ?
Dort sind aber die Kassen leer und die Leistungen (Katalog/Selbstbehalt) wurden stark reduziert.
Und wann werden die durch Reservemanipulation der KK's über 15 ! Jahre (od.180 Monate) hinweg zu viel eingezogenen Prämien rückerstattet? Wartet man ab bis Einige verstorben sind plus die Kaufkraft erhebl. abnimmt? Was passiert mit dem ertrogenen Geld zwischenzeitlich? Tatsächlich wird immer noch demokratisch darüber diskutiert ob (!) überhaupt und wie (!) die Rückzahlung staffinden soll. Antworten
Was einige sparwütige KommentorInnen schreiben ist einfach lächerlich. Wenn diese dann einmal alt und krank sind, würden sie auch die beste Medizin mit teuren Medikamenten fordern. Klar gibt es Missstände in unserem System. Diese sind anzugehen (überteurete Medikamente, Pseudokonkurrenz der Krankenkassen mit Abwerben von guten Risiken, Kopfprämie statt Einkommensabhängige). Antworten
Qualitativ hochstehende Spitalstrukturen heisst z.B. 2 Bestrahlungsgeräte im Kanton Zürich zu haben (wobei es in ganz Spanien ein solches Gerät gibt) und jeden möglichen Krebspatienten durchzuschleusen. Damit wird vor allem das oberteure Gerät amortisiert und nicht dem Patienten geholfen. Antworten
Und immer wieder das Märchen von der Glück bringenden Einheitskasse und der Frust über die böse Pharma, hingegen wenig von SSS, Spitäler, Spezialisten und Spitex, wobei es von den zwei Ersten sicher viel zu viele und viel zu teure hat, aber halt: nicht vergessen die Verursacher am Anfang der Kette, uns Patienten. Antworten
Wie sagte vor der KVG - Abstimmung Frau Dreyfuss so schön: Die Prämien werden um 5% steigen, aber niemals um 10%! Wo sind wir heute? Das ganze Krankenwesen ist Krank und bedarf dringend einer Reform. Eine Einheitskasse wäre wieder eine Mogelpackung. Antworten
@Nicole Meier
Die Einheitskrankenkasse hätte einen Stellenabbau zur Folge, das ist tatsächlich die andere Seite der Medaille. Das Gesundheitssystem ist aber so extrem aufgebläht, dass es früher oder später so oder so zu Stellenabbau führen wird. (Ich habe selbst in einer Krankenkasse gearbeitet und war mit der Idee der Einheitskasse das Schreckgespenst der Teppichetage..........).
@ Thomas Meier, stimmt, der Verwaltungsappart wird verkleinert, aber es kostet viele Stellen, denn die Einheitskasse bräuchte noch maximal 20% der Mitarbeiter. Soviele offene Bürostellen gibt es im ganzen Land nicht, es " preicht " die kleinen wieder an die Nase und nicht die grossen. Denn die Manager schauen schon das sie nicht zu kurz kommen, dazu haben sie zuviele Selischaften.
@ Thomas Meier, auch ich bin kein Hellseher, aber man sieht doch an der IV + AHV das es auch da grosse Finanzielle Probleme gibt. Das mit den Menschen die aus Angst vor den Kosten oder dem Arzt nicht zu ihm gehen ist ein grosses Problem. Auch das Arbeitgeber schon ab dem 1. Tag ein Arztzeigniss wollen. Wenn es eine einfache Lösung gäbe, hätte sie wohl schon jemand gefunden.
Nicole Meier
Das alles tönt wunderbar, ist aber nicht durchführbar. Es gibt übrigens auch viele, die aus angst vor den Kosten nicht zum Arzt rennen, bis es zu spät ist. Was wiederum horrende Kosten nach sich zieht.
Klar, ob die Einheitskasse die Probleme lösen würde, weiss ich nicht, ich bin im Gegensatz zu ihnen kein Prophet. Sicher ist nur, dass das jetzige System krank ist.
@ Thomas Meier, Leistungskatalog überarbeiten und kürzen. Bonus - Malussystem. Es gibt immer noch Menschen die meinen nur weil sie Prämien bezahlen, das man wegen jedem Hafenkäse zum Doc rennen muss.
Vielleicht meinte Frau Dreifuss ja, die Prämien würden im ersten Jahr nicht mehr als 10% steigen. Wie viel sie in den nächsten 10 oder 20 Jahren steigen werden, konnte die gute Frau ebenso wenig wissen wie wir alle. Aber Politiker sollten mit solchen Aussagen Vorsicht walten lassen, weil sie auch falsch verstanden werden können.
@N. Meier
Wenn sie die Einheitskrankenkasse ablehnen, bevor sie überhaupt gestartet ist, was schlagen sie denn als Alternative vor??
@Nicole Meier
Wir sind offenbar beide der Meinung, dass das jetzige System krank ist. Was spricht denn gegen die Einheitskasse? Viel verlieren können wir dabei nicht, nur gewinnen! Die Verwaltungskosten wären viel tiefer (keine Managergehälter, keine Büromieten, keine Werbekosten, günstiger Leistungseinkauf). Die Einheitskasse orientiert sich übrigens an der SUVA und nicht an der AHV.
Man wähnt sich in einem Alptraum und kann nicht aufwachen. Hört das denn eigentlich nie mehr auf?? Es darf doch nicht sein, dass jedes Jahr die Preise massiv steigen und der durchschnittliche Bürger immer weniger in der Tasche hat. Das KANN auf die Dauer gar nicht funktionieren, das muss doch der Dümmste merken, geschweige denn Politik und Wirtschaft! Schweiz, was ist nur aus dir geworden. Antworten
Lustig. Wenn mit Arzeimitteln kein Geld zu verdienen ist, werden garantiert keine mehr produziert oder gar neu entwickelt. Denn warum sollte dann jemand Interesse haben dies für lau zu tun? Die Entwicklung eines Medikmants bis zur Zulassung kann bis zu 1 Milliarde Franken kosten. Ohne Gewinnpolster wäre so etwas nicht zu stemmen.
Sind in diesen Budgets auch die sicher wieder stolze Sponsorings der KK an die grossen Sportvereine kalkuliert? Ich ärgere mich, wenn bei Sportübertragungen die KK-Logos auf den Banden, Trikots oder Helmen erscheinen. Wenn die Tabakindustrie nicht mehr so werben darf, so sollte dasselbe auch für die KKs gelten - im Interesse der Prämienzahler für Teuerung 0... Antworten
Wird aus den Zusatzversicherungen finanziert (VVG) bei der Mobiliar Werbung regt sich auch niemand auf....und die Vollkasko inkl. Parkschaden wird auch ohne zu Murren bezahlt :-)
Zu einem grossen Teil ist das Problem hausgemacht. Der Katalog mit den Grundleistungen wird permanent erweitert. Mittlerweile wird diskutiert, sehr teure Medikamente (eine Therapie >= CHF 100'000), welche keine Aussicht auf Heilung haben, sondern lediglich die Lebenserwartung um Monate verlängern in die Grundleistungen aufzunehmen. BR Berset - ein Missstand der bereinigt gehört und zwar umgehend! Antworten
Die Differenz zwischen Franchise 300 und 2'500 wird von jahr zu Jahr kleiner.Warumn soll ich mehr Verantwortung übernehmen und eine höhere Franchise wählen da nehme ich lieber 300 und gehe wegen jedem Wehwechen zum Arzt um auch sicherzustellen, dass etwas zurück kommt von diesen vielen Prämienfranken!
Diese Haltung ist schlecht aber es ist die Haltung die dieses System bewirkt!
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Ja da liegt doch das Problem für mich sollte die Krankenkasse eine Versicherung sein, die mir im Falle einer groben Erkrankung ein OP oder Therapie finanziert, die für mich nicht tragbar wäre.
Da aber die Differenz von jahr zu Jahr kleiner wird wechsle ich per 2013 auf Feranchise 300 und gebe mich auch dem Konsum hin warum sollte ich als einzelner sparen wenn alle anderen verschwenden?
Danke Herr Meier. Ich dachte schon ich sehe das falsch. Ist mir auch schon aufgefallen, dass ich mit meiner 2500 Franchise (da seit über 10 Jahren nicht mehr beim Arzt) pro Monat gegenüber 300 nur ein paar wenige Fränkli spare. Und ich Idiot gehe noch in die Apotheke und hole mir ein Neocitran aus eigener Tasche.
Zeigt mit den Fingern auf die Krankenkassen, Pharmas, Aerzte was weiss ich. Freunde, die Krankenkassen bezahlen was wir konsumieren. Wir, die Konsumenten, kriegen den Hals nicht voll mit Tabletten bei jedem Wehwechen. Wir kriegen die Kosten nicht in den Griff weil wir, die Konsumenten, uns nicht in den Griff bekommen. Bloed, ich weiss.. Antworten
Und wer getraut sich mal den Aerzten - den Kostenmitverursachern - auf die Finger zu schauen? Wir Konsumenten nehmen es hin, die Krankenkassen duerfen nicht oder werden unter dem Vorwand des Datenschutzes behindert. Wir muessen gesamtheitliche Loesungen finden, nicht einfach eine Einheitskasse installieren und dann Prinzip Hoffnung.
Wenn sie etwas haben dann sollen sie das auch behandlen. Sie koennten auf Generika bestehen, nicht gleich in den Notfall rennen, eine Erkaeltung mal aussitzen. In jedem komplexen System wie zum Beispiel dem Gesundheitssystem kann man natuerlich nicht nur an einer Schraube drehen. Die Einheitskasse bringt uns vielleicht 5% einmalig und dann? Die Kosten steigen weiter!
es gibt konkrete beispiele, auf die man zeigen kann: zb. die unverschämten unterschiede der tarife zwischen allgemeinpraktikern und spezialisten, die überteuerten medikamente der pharma, die horrenden preise für medizinalgeräte, die dann auf dem buckel der versicherten in kürzestmöglicher zeit "amortisiert" werden müssen. und 90 krankenkassen mit 90 geschäftsleitungen, repräsentationsbüros, etc.
Als Familie, die ärztliche Dienste sehr selten in Anspruch nimmt, meistens gesund ist, zahlen wir horrende Preise, und dies bei höchst möglicher Franchise. Die Lösung wäre einfach: Hört auf mit der Spezialisierung der Ärzte und führt den guten alten Allgemeinpraktiker wieder ein, der 80-90% aller Krankheitsbilder adäquat versorgen kann. Und erklärt das bitte auch in unseren Integrationskursen!
Ist so nicht ganz korrekt. Ich kann dem Arzt beim Wehwechen ja nicht sagen welche Medikation er mir verschreiben soll (wenn ich wirklich was habe) oder welche OP für mich jetzt angemessen ist. Wenn ein Arzt mir rät ein MRI zu machen kann ich ja schlecht sagen "nein Danke Herr Doktor, ich trage das Risiko selber". Aber ich gebe Ihnen darin recht, dass wir zu schnell zum Arzt rennen.
Da gibst nur eins: Einheitskrankenkasse annehmen. Nur noch eine Verwaltung anstatt für jede Krankenkasse eine eigene. Keine Prämiengelder für unsinnige Werbung und politische Propaganda. Alles wird viel schlanker und dadurch günstiger. Antworten
Stimmt, wir können uns die Abzocker-Krankenkasse-Industrie einfach nicht mehr leisten. Bei der SUVA funktionierts ja schliesslich auch! Die SUVA gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten zurück! Ich kann mich nicht erinnern, dass dies bei den privaten Krankenkasse jemals der Fall gewesen ist. Im Gegenteil wir dürfen uns jedes Jahr über steigende Prämien "freuen"!!!
Grundsätzlich haben Sie recht, leider führen Monopole nicht zwangsläufig zu niedrigeren Kosten, zudem auch jetzt schon wenige Prozent für Werbung und Administration ausgegeben werden. Ich schätze es ausserdem, dass ich die Möglichkeit habe die Krankenkasse zu wechseln, wenn ich unzufrieden bin.
Diese Darstellung ist ja wohl nur die halbe Wahrheit (Prämie = 1/3 der Kosten!). Durch die neue Spitalfinanzierung etc. wäre es nun durchaus auch noch interessant zu wissen, um wieviel die Steuern aufgrund der Gesundheitskosten, die die Kantone zu tragen haben, sich verändern (vermutlich auch steigen). Dann wüssten die Leser auch mal, was sie mit einer Einheitskasse zu erwarten haben. Antworten
Ich bin für die Einführung der Einheitskasse, auch wenn niemand verlässlich sagen kann ob sie wirklich was taugt. Ein System, dass noch nie durchgeführt wurde, kann man nicht seriös beurteilen, weder Befürtworter noch Gegner.
Man kann allerdings mit Sicherheit sagen, dass eine Einheitskasse praktisch keine Werbegelder verschleudern würde. (Gegenwärtig sind das hunderte von Millionen jedes Jahr).
Antworten
@Nico Meier
Es gibt viele Leute in diesem Land, die haben jetzt schon Mühe die Franchise zu bezahlen. Mit ihrem Vorschlag würden mindestens 20% der Bevölkerung vom Gesundheitswesen ausgeschlossen. Eine Versicherung für Reiche würde daraus entstehen. Nein, danke, auf eine Zweiklassen-Gesellschaft kann ich verzichten.
"Medizin soll was Kosten"; sagen sie das mal einem Krebskranken.
Das ist zynisch.
Für mich gibt es nur eine Lösung im Gesundheitswesen.
Die mindestfranchise die wählbar ist muss auf mindestens 1'500 Franken erhöht werden so werden die Leute wieder mehr zur selbstverantwortung erzogen. Dies würde die Kosten massiv senken es kann durchaus auch über eine Erhöhung des Selbstbehaltes nachgedacht werden. Medizin soll was kosten, denn was nichts kostet ist auch nichts wert!
@Nico Meier
Es steht aber auch nirgends geschrieben, dass wir die Fehler anderer Länder kopieren müssten!
Ich traue der Schweiz durchaus zu, dass sie ein wenig innovativer vorgeht, als die von ihnen beschriebenen Länder, dass sie deren Fehler vermeidet.
Ihre Kreise nennt sich gerne patriotisch, traut dem Land im Gesundheitswesen aber nichts zu.......passt irgendwie nicht zusammen......
Wo ein verstaatlichtes Gesundheitswesen hinführt sehen wir in Skandinavien da kann es in Schweden oder Dänemark durchaus mal vorkommen, dass sie für auf kleine Operation mal 9 - 12 Monate warten müssen in dieser Zeit haben sie schmerzen und die Sache kann sich verschlimmern. Wollen wir das?
@Hawtin
Auch wenn wir jetzt vom Thema abkommen:
Das Bausparen dient nur den vermögenden Rentnern, der Rest hat das Nachsehen. Nur so nebenbei.......
Die KK jedoch sind obligatorisch, ob reich oder arm, für alle sind sie glech.
Wer dies miteinander vergleichen kann, hat eine blühende Fantasie.....
@Richchy Hawtin: Ja, die Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung ist höchste Priorität und gibt uns etwas Luft für Eure ständig steigenden Luxusanforderungen an die Übernahme von "Krankheits"kosten durch die Grundversicherung. Kosten die gar nicht durch Krankheit, sondern luxuriöse Lifestyle Anforderungen bedingt sind und von den Linken an allen Ecken und Enden als Menschenrecht bezeichnet sind.
ähm, Sie wissen schon, dass die Bürgerlichen den Eigenmietwert abschaffen wollen. Diese Vorhaben wir von den Linken verhindert, genau gleich wie das Bausparen.
Mit Sicherheit werden deshalb die Prämien nicht sinken. Dummerweise - und das verschweigt die Lungenliga kläglich - sterben eben auch Nichtraucher_innen irgendwann. Vielleicht fünf Jahre später, dafür an nicht weniger kostpieligem Alzheimer oder einer anderen Krankheit. Etwas zynisch; aber der Unterschied ist nur, dass die NR die Renten länger belasten...
Statt drei Monate mit Krebs im Spital liegen diese Leute dann drei Jahre mit Alzheimer im Pflegeheim - nachdem sie zusätzliche 10 Jahre AHV und PK bezogen haben. Das wird nicht billiger, sondern massiv teurer. Diese Studien wurden längst durchgeführt.
Das Volk ist selber Schuld,wir haben doch eine Abstimung gehabt wo die Prämien mit Lohnprozenten nach Einkommen gewesen wären,aber das Volk hat hochhaus abgelehnt weil man ihnen Angst gemacht hat.Ich bin sicher das die Meisten viel weniger bezahlen müssten . Antworten
Richtig, Herr Leimgruber. Leider ist das so. Das Volk lehnt immer ab und stimmt gegen die eigenen Interessen, wenn man ihm genug Angst macht (Ferieninitiative). Wenn es einmal nicht klappt, wird das Resultat mit Tricks und Finten verwässert oder ausgehebelt (Zweitwohnungsinitiative). Politik, wie sie leibt und lebt! Und - wie Sie sagen - selber schuld.
Ich verstehe das Jammern ehrlich gesagt nicht ganz. Jede kostenreduzierende Massnahme hat an der Urne beim Stimmvolk keine Chance.Letzte Beispiele sind die Ärzte initiative vor ca. 3 Monate, in den letzen Jahren fällt mir noch die Alternativmedizin ein, die man in den Grundkatalog aufgenommen hat. Mehr Leistungen, mehr Geld. Antworten
Sollte es mit den gleichen Erhöhungen Jahr für Jahr weitergehen, werde ich bis zur Pension rund 270'000 Franken einbezahlt haben. Mir ist klar, jenach Krankheit ist dies 'schnell' aufgebraucht.
Auch bei der Krankenversicherung zahlen die Jungen einmal mehr den Alten. Wenn ich denke wie wenig die jetzigen Alten einbezahlt haben...
(ich bin auch nicht mehr der Jüngste)
Antworten
Jedem Amt sein Spitälchen, jedem Kantönli sein Gesundheitsdirektörchen, jeder Grossstadt seine Wunderdoktörli, jedem Anti Pharmisten seine Homöopathie, jedem KK CEO sein Boni und jedem Pharma CEO seine Milliönchen, jedem Spitallieferant seine Abnahmegarantie für hoffnungslos überteuerte Instrumente und Ausrüstung und alle 10 Km ein MRI im Dorf. Wer stellt diesen Unsinn endlich ab! Antworten
Die Krankenkassen sind ja nicht interessiert an einer Senkung! Sie verdienen ja mit, also ist dies reine Abzocke, und eine Einheitskrankenkasse, wäre mal was gutes, und die Modernisierung der Spitäler, auf einen angemessenen Level, sprich Geräte kaufen ist auch eine Massnahme die wirken würde. Es ist ja so, das der kleine dafür aufkommen muss, damit die Reichen noch reicher werden! Antworten
Wenn man die jährlichen Krankenkassenerhöhungen, die massiven Mietpreiserhöhungen und auch die Gebührenerhöhungen im Warenkorb der Teuerungsindexberechnung mitberücksichtigen (was nicht passiert) würde, würde man feststellen, dass der Wohlstandsverlust der Bevölkerung seit 2007 viel ausgeprägter ist, als uns das SECO weismachen will. Vom Wirtschaftswachstum profitiert die CH-Bevölkerung nicht. Antworten
Ich will unser überteuertes System nicht in Schutz nehmen aber vielleicht sollten wir den links und rechts neben uns mal an der Nase nehmen (wir selbst tun sowas nicht), denn wenn die mit jedem Bobo und Wehweh gleich zum Arzt rennen, dieser ein Röntgenbild macht und dann doch ins Spital überweist wo ein Röntgenbild und ein MRI gemacht wird um festzustellen, dass der Fuss wirklich verstaucht ist... Antworten
Das kommt eben dabei raus, wenn man eine Kopfpauschale will, die auch noch von privatwirtschaftlich geführten Untenehmen, welche gewinnorientiert arbeiten, ausgeführt werden. Warum man die Prämien nicht an den Lohn koppeln kann und somit für einen sozialen Ausgleich sorgt, verstehe ich nicht. Antworten
Zum Beispiel weil wir schon mehr als genug sozialen Ausgleich über die Steuerprogression haben!
Die obligatorische Krankenkasse gehört endlich ersatzlos gestrichen - sie ist schlicht nicht mehr finanzierbar bei soviel Leistungsempfänger aus dem In- und Ausland! Hier zeigt sich beispielhaft, wie die Solidarität schamlos ausgenutzt wird - bis zum kollabieren des Systems! Wer teure Luxusleistungen der Spitäler, Ärzte oder der Pharmabranche beziehen will - der soll gefälligst selbst bezahlen! Antworten
Genau Herr Winter, man sieht ja in den USA, wie super alles ist ohne obligatorische Krankenkasse...
@Winter
Sie wären mit Sicherheit der erste, der die obligatorische KK kündigen würde. Das Wort Solidarität hat bei ihnen einen ganz besonderen Stellenwert. Dieses Wort akzeptieren sie nur, wenn sie davon profitieren können (wenn sie z.B. im hohen Pflegebedürftig werden). Ich hoffe, sie haben keine Kinder. Ich befürchte die müssten sogar um ihr Frühstuck bangen, ist ja schliesslich viel zu teuer...
Der Patient Schweiz krankt an zu viele Profiteuren. Immer noch hochgerüstetere Spitäler, immer noch mehr Spezialärzte (wohlgemerkt nicht Allgemeinpraktiker). Für wen das alles? Sind wir wirklich derart krank? Oder versucht man nicht künstlich ein Bedürfnis zu schaffen? Antworten
In diesem Bereich sollten wir Schweizer kollektiv zusammen halten und uns weigern eine Erhöhung zu zahlen. Als die KK noch nicht obligatorisch war, haben viele von uns die Versicherung gehabt und obwohl fast nicht gebraucht immer gezahlt. War kein Problem, da nicht jedes Jahr teurer wurde. Seit dem Obligatorium sind die Prämien exorbitant gestiegen, streikt! Antworten
Dafür bezahlt die KK ein Fitnessabo, das eigentlich privat finanziert sein sollte, nicht zu vergessen die Salärerhöhung und mind. Boni des letzten Jahres für das Mänätschmänt. Sinkende Leistung ruft höhere Kosten hervor - ein Trend der sich seit Jahren in der Versicherungsbranche u.a. bemerkbar macht und dem endlich ein Riegel geschoben gehört. Antworten
Warum die Prämien so hoch sind liegt aus meiner Sicht auf der Hand: Die Provisionen bei einem KK Wechsel sind zu hoch. Habe einmal eine Familie versichert. Es gab zus.Prov. weil mitten im Sommer gewechselt, mit LSV und noch was. 6500.- Provision für 2 Erwachsene und 4 Kinder. Es dürften gar keine Provisionen ausbezahlt werden. Und die Werbung kostet ja auch genug. Siehe Sanitas Werbung am TV. Antworten
Tja, Herr Bühler, da ist verantwortungsvolles Handeln gefragt...
Genaus wie die 97% und die 3%. Oder doch die 60% und die 40%? Oder gar die 100% und die 0%? Keiner wird es jemals erfahren....Ich gehe jetzt schnell mal zum Arzt, seit 5s tut mir die Schulter weh, CT,MRI und PET sind das mindeste was ich verlange. Im nächsten Monat dann 5 Nachuntersuchungen, könnte ja doch was sein. Und dann komme ich hierhin zurück und jammere über die Prämien...
Es ist wirklich ein Armutszeugnis unserer Politik, dass die Gesundheitskosten nicht in Griff zu bekommen sind. Es kann doch nicht sein, dass hauptsächlich die Pharma auf dem Buckel der KK-Versicherten übermässige und abzockerische Gewinne generieren.Dass sogar das Ausland mit ihren viel billigeren Medikamenten aus der gleichem Pharma mehr als 50% billiger sind, ist doch einfach nicht glaubwürdig! Antworten
Und jetzt gehen wir alle und stimmen für die Einheitskasse. *g* Lasst euch bloss nicht für dumm verkaufen; die Probleme der Gesundheitskosten lassen sich weder mit Einheitskasse, noch mit der verlogenen Initiative "öffentliche Krankenkasse" erreichen. Jede Krankenkasse ist öffentlich und heute herrscht ein gesunder Wettbewerb. Wer das aufs Spiel setzt macht der künftigen Generation keinen Dienst. Antworten
Der Wettbewerb hat aber nicht zu sinkenden Preisen geführt, sondern zu Marketingkosten, die auch noch die Prämien belasten.
KK. Prämien werden so lange steigen bis die Nationalräte und Ständeräte, die Lobisten nicht mehr im Amt sind, da sehr wohl daran beteiligt wenn man in der Pharmapranche sitzt. Somit werden die prämien jedes Jahr steigen und diese Leute verdienen sich guten Nebenverdienst. Aerzte sollten auch nicht mehr von der Pharma. unterstützt werden mit Absprachen dass die ihre Produkte verkaufen! Antworten
Das "bei der Abstimmung abgelehnte System" (Managed Care).. "hätte dazu beitragen können, die Prämienerhöhungen auch in Zukunft niedrig zu halten"? Die Kosten der Managed Carebürokratie explodieren, die Leistungen sinken und das Schweizer Volk hat die Lüge der angeblich effizienten Gatekeeper durchschaut. Liebe Tagiredaktion, plumpes Abschreiben der Kassenpropaganda ist kein seriöser Journalismus Antworten
Wen wundert das? In den Spitälern werden täglich Operationen vorgenommen, die weder nötig noch sinnvoll sind. Jede/r Assistenzärztin bzw. Assistenzarzt muss eine gewisse Anzahl von bestimmten Operationen vorgenommen haben, um Arzt werden zu können. Das ist ein Big big Business und wir zahlen die Zeche. Das kranke Gesundheitswesen lässt grüssen... Antworten
Es gibt überhaupt keinen Grund zu klagen. Wir haben dieses System, angefangen mit der Einführung des KVG und des Versicherungsobligatoriums, so gewünscht und es auch mit diversen Volksabstimmungen bestätigt. Weder die Pharma, noch die Ärzte, noch die Krankenkassen(manager) sind schuld daran, dass wir immer mehr wollen aber glauben, es dürfe nicht mehr kosten. Antworten
Und wann sinken die Prämien für die Zusatzversicherungen im Bereich Privat und Halbprivat endlich? Es scheint, dass sich die Politik darum nicht kümmert. Die Kantone zahlen an die Spitäler, die Versicherungen kassieren weiterhin überhöhte Prämien..... toll gelaufen für die Krankenkassen. Wann kommt endlich die Einheitskasse? Antworten
@ Stoffel. Zwar stehen Zusatzversicherungen unter VVG, die Kostenübernahme der Spitalkosten durch die Kantone jedoch sind öffentlich. So hat der Staat sehr wohl etwas zu der Prämiengestaltung in diesem Bereich zu sagen. Wurde auch gesagt, von den Versicherungen wurde die Verbilligung angekündigt. Passieren tut nichts.... tja, weshalb auch.
Falls die "Einheits"kasse kommt, was ich wirklich nicht hoffe, dann braucht es erst recht private Zusatzversicherungen - zumindest für Leute, die Wert auf gute Leistungen legen. So ist das jedenfalls in den skandinavischen Ländern mit staatl. KK. Und dass mit der "Einheits"kasse die Kosten gesenkt werden, ist bestenfalls Wunschdenken. Die Kosten sind dann einfach weniger transparent.
@Willi:
Zusatzversicherungen unterstehen dem Privarversicherungsrecht. Da kann die Politik keinen Einfluss nehmen. Hier darf und wird von den KK auch abgesahnt und vom Gewinn Dividenden ausgeschüttet.
Vor 1996 war das anders, da unterstan Alles dem Sozialvers.Ges.,
Gewinne durften nicht erwirtschaftet werden. Aber das Volk wollte es ja anders ;-)
Ihre Sorgen möchte ich teilen. Es braucht keine Zusatzversicherungen für Privat und Halbprivat. Viele Leute haben Mühe, die Prämien für die Grundversicherung zu bezahlen, trotz Prämienverbilligung. Zudem brauchen wir kein Zweiklassen-Gesundheitssystem, sondern eine Einheitskasse wie bei der SUVA. Kosten gespart und Effizienz gesteigert.
Mich würde mal ganz genau interessieren, für was genau diese Gelder eingesetzt werden. D.h. welche Medikamente, welche Krankheiten, welche Behandlungen. Zusätzlich aufgeschlüsselt nach Alter. Wenn möglich sogar nach Lebensweise, evtl. Einkommen. Antworten
Sie wollen wahrscheinlich zu viel wissen. Aber einen schönen Teil davon können Sie erfahren, wenn Sie auf der Internetseite des BAG (Bundesamt für Gesundheit, bag.admin.ch) unter den Themen die Krankenversicherung wählen und dort in die Statistiken gehen.
Seien Sie nicht so naiv!! Die SUVA deckt nur eine Art ab, nämlich Unfall. Die Krankenkasse doch einiges mehr. Die steigenden Kosten haben weniger mit den Managern zu tun, wohl eher am ganzen Grundlagen Katalog. Wenn wir beginnen würden diesen zu straffen, dann wäre das der richtige Schritt. Bei diesen Grundleistungen würde die Einheitskasse mind. gleich teuer sein, nach drei Jahren mind. 15% teure
Solche Meldungen gehören zu den modernen Märchen. Letztes Jahr hiess es doch auch, die mittlere Erhöhung betrage 2,2%. Bei uns waren es dann 12%, weil die Kasse still und leise die Rabatte auf den höheren Franchisen kastrierte. Das war noch nicht das Ende der Fahnenstange. Ein Bekannter sagte mir, bei seiner Frau und ihm hätte der Aufschlag - bei höchster Franchise - 25% ausgemacht. Antworten
Der Ehrlichkeit halber müsste man sagen, dass die KK die Rabatte auf den höheren Franchisen von Gesetzes wegen reduzieren MUSSTEN. Die KK sind im Volksmund zwar immer der "Bölimaa", aber vor den Prämienerhöhungen läuft ja immer eine teure Krankengeschichte ab.
Ich wohne im AG und arbeite in BS es ist schön zu sehen, dass der AG nur eine leichte Erhöhung zu befürchten hat. Bereits heute bezahle ich im AG für Franchise 300 "nur" 328.40 währendem ich in BS 454.20 bezahlen müsste.
Von den tieferen Steuern und Mieten wollen wir hier garnicht anfangen ;-)
Antworten
@Williamson
Grundsätzlich stimmen ihre Angaben. Die Verwaltungskosten bewegen sich in dieser Grössenordnung. Was sie dabei aber nicht berücksichtigen sind die Werbekosten. Gegenwärtig verschlingt diese hunderte von Millionen. Das eine Einheitskasse die Leistungen günstiger einkaufen kann, ist ziemlich sicher. Bereits heute schliessen sich deswegen Krankenkassen zu einem Verbund zusammen.
Die Kassen verschlingen etwas über 5% des Prämienvolumens, die Aerzte, Spitäler, etc. die andern 95%. Wenn wir einfach mal annehmen, dass wir mit der Einheitskasse die Hälfte sparen, sind das also 2,5-3%. Rechnen Sie nach: Ihre Prämie x 2,5 oder 3%. Dann sehen Sie die evtl. Einsparung. Um mehr zu sparen, müsste die Kasse dann die Leistungen günstiger einkaufen.
@Schneider
Ob es mit einer Einheitskrankenkasse besser oder schlechter würde, können weder sie noch ich beurteilen. Ein System, das noch nie durchgeführt wurde kann kein Mensch (nicht mal sie!) seriös anaylisieren. Soviel zum Thema Populismus.
Tatsache aber ist, dass eine Einheitskasse deutlich weniger Werbegelder aufbringen müsste, und die gehen bekanntlich in die hunderten von Millionen.
Nur keine verfrühte Vorfreude: mit einer Einheitskrankenkasse steigen die Prämien noch mehr und schneller. Kleine Bemerkung am Rande: die Kosten werden von den Kranken verursacht, nicht von den Versicherungen.
Dummes Geschwätz, billiger Populismus. Mehr als 2 Mio. Kriegen die Prämien bereits vom Staat bezahlt, und im Gesundheitswesen wir frisch und Fröhlich konsumiert - je mehr, je besser, man zählt ja.
Wo bitte soll das hinführen? Jedes Jahr steigen die Prämien mittlerweile, zahle bei 1500,- Franchise 210,- Prämie mntl. und das mit 23. Das Gesundheitswesen ist ein Fass ohne Boden und gehört grundlegend sarniert, aber solange Geld mit Krankheit verdient wird, ist die Pharmabrance an einer Heilung nicht interessiert. Und da liegt meiner Meinung nach der Hund begraben! Antworten
Ich kann Ihnen da nicht widersprechen, Frau Wartmann, Sie haben völlig recht. Mit über 50 Jahren habe in dem Sinne resigniert dass ich mir sage unser Gesundheitswesen kreiert erstens viele Jobs und zweitens möchte ich keine Zustände wie im südlichen Europa wo man zum Teil Monate auf eine Operation oder sonst eine Behandlung wartet. In Spanien ist die KK-Prämie tief, die Leistung dementsprechend.
@Wartmann: Genau dieses Thema habe ich letzten Montag mit einem Bekannten diskutiert, der in der Pharma tätig ist. Da werden neue Medikamente von den Multis verhindert und Patente aufgekauft, damit der Erkrankte ja nicht geheilt wird! Wer jede Woche zur Chemo kommt bringt halt mehr Geld. Es ist Zeit, diese Riesenkonzerne zu zerschlagen und die Macht an uns zu reissen!
Managed Care wurde ja versenkt. Also nicht meckern....
Freier Markt und Krankheit geht irgendwie nicht zusammen. Welcher Arzt wünscht sich im Ernst Gesundheit?... da verlöre er ja seinen Job....
@Wartmann: Ich würde Ihnen einen Kassenwechsel vorschlagen. Es gibt sicher günstigere alternativen. Bei der Grundversicherung spielt es auch keine Rolle wo Sie versichert sind.
@sold,wer lesen kann ist im vorteil,es sind 210.-/mt. bei 1500.- franchise!
Ja solange alles und jeder Hafenkäse, LifestyleLuxus, ethisch noch so bedenklicheBehandlung und die Befriedigung von Pillen-Fressen statt vernünftig zu leben, Fitnessstudio-Besuche von der Grundversicherung übernommen werden muss, wird es nur teurer. Behandlungen, z.B. von Physios, die nach drei Monaten nichts bringen müssten gestoppt werden, Mehrfach-Ärzte Besuche für das gleiche nicht bezahlt.
Ach ja, wieder einmal die Pharmabranche, welche an der Misere schuld ist. Die drängt sich ja so richtig als Sündenbock auf, mit so einem Abzocker-Boss an der Spitze. Dass die Gesundheitskosten nur zu 10% mit Pharma zu tun haben, ist dabei ja nebensächlich.
Entschuldigung, wenn sie 1500 CHF als Einzelperson zahlen, dann sind sie bei der falschen Gesundheitskasse. Ich zahle, gut im Kanton GR, für weltweit Privat für 2 Personen unter CHF 1000. Nicht nur meckern sondern auch mal aufstehen und vergleichen. Das Krankheitssystem ist teuer, aber ich habe gerade in DE wegen Verwandten mit dem System dort zu kämpfen und bin heilfroh über unseren Service in CH
Viele Krankheiten lassen sich nun einmal nicht heilen, sondern nur unter Kontrolle halten. Das hat nichts mit der Pharma-Industrie und Aertzeschaft zu tun, sondern liegt oft in der Natur der Sache. Die Illusion das sich alles heilen lässt ist Blödsinn.
Gerade chronische Erkrankungen gehören z.B. dazu.
Langfristig gesehen gibt es für keinen Heilung...Sterben ist ziemlich teuer, wenn die Mediziner währenddessen alles Mögliche - und das wird täglich mehr - tun. Alle sog. Leistungserbringer treiben die Kosten, weil die Anreizsysteme komplett verkehrt sind. Den Patienten-Kunden hingegen treibt die Mitnahmementalität (man hat ja eingezahlt und will Lesitung erhalten) und der schiere Überlebenswille.
Ja, man baut Leistungen aus (neue Behandlungsmethoden, neue Krebsmedikamente,...), wir werden älter, haben weiterhin massive Überkapazitäten an Spitälern (man darf aber keins schliessen), keine Parallelimporte von Medikamenten und keine Managed Care.
Der Schweizer will offenbar viel bezahlen....
Herr Diego, ich glaube nicht, dass hier irgendjemand an den Fakten interessiert ist. Manager-Bashing ist doch viel schoener. Am trotzdem danke fuer die Erlaeuterungen, ich fand's interessant.
Jedes Jahr steigen die Kosten im Gesundheitswesen um ca. 4%, und wenn etwas teurer wird, muss man ja irgendwo das Geld reinholen. Es wird teurer, weil wir uns immer mehr medizinische Versorgung leisten, die Menschen immer älter werden, die medizinischen Möglichkeiten immer grösser werden. Doch das kostet halt...
Die Leistungen der Manager haben zugenommen. Es sollte endlich eine Verstaatlichung geben.
Das ganz ist sehr einfach...Dem Bundesamt (BAG) werden alle Leistungszahlen der Vorjahre, des Eingabejahres sowie eine plausible Hochrechnung des nächsten Jahres vorgelegt. Das BAG entscheidet dann über die Höhe der Leistungskostenentwicklung und damit über die Prämie in der Grundversicherung. Liegt man falsch bei der Hochrechnung muss man im nächsten Jahr korrigieren.
@Andre Morf im Osten von Europa hat man aufgehoert mit der Staatsregie und jetzt sollen wir in der Schweiz damit wieder anfangen. Es herrscht dann kein Wettbewerb mehr sondern nur noch muehselige Staatsarbeit! Ich glaube kaum dass wir das brauchen. Gute effizient geführte
Krankenkassen sind Weltweit recht teuer aber auch den Leistungen entsprechen hervorragend.
Antworten
Als ob allein die Schweizer Krankenversicherten das Gehalt von Vasella zahlen würden.
Leute sagt mal habt ihr es denn noch immer nicht begriffen ?
Für jeden Asylanten und jeden Sozialschmarozer bezahlen wir die Prämien.
Je mehr es davon gibt je kontinuierlicher werden die Krankenkassenprämien steigen !
So einfach ist das !
Antworten
Scheint schon so! In Genf und Basel-Stadt sind die Prämien generell am höchsten, genau da wo der Ausländeranteil ebenfalls am höchsten ist!
Glauben Sie eigentlich selber an diese Propagandamasche? Ich bin mit Ihnen einig, dass die heutige Migration eine grosse Herausforderung ist. Doch die steigenen Kosten im Gesundheitswesen auf diese Gruppe(-n) abzuschieben, zeugt von bescheidener Selbstverantwortung!
Es darf nicht sein, dass gegen gewisse Leiden seit Jahrzehnten (Krebs, Alzheimer, Arthrose, andere chron. Krankheiten) faktisch kein nennenswerter Durchbruch erzielt wird, die Dienstleistungen des medizinisch-bürokratischen Komplexes aber für den Einzelnen dennoch jedes Jahr teurer ausfallen. Leistungsdenken und freie Marktwirschaft müssen endlich in diesem Bereich der Wirtschaft Einzug halten. Antworten
Nun ja, gegen viele Krankheiten wurden in den letzten Jahrzehnten drastische Fortschritte erzielt: Herz-Kreislauf-Krankheiten, Organtransplantationen, Gelenkersatz, AIDS etc. Alles Fälle, die vor 30 Jahren noch unheilbar oder tödlich waren - heute werden Stents und Hüftgelenke routinemässig eingesetzt. Und das kostet nun mal etwas.
[Erhöhungen generell in progressiv steigenden Gesundheitskosten-Finanzierung von Spitalstrukturen.]Wichtiges Detail ausgelassen,Immer noch kein Kontrollorgan, welche die Ärtzteschaft und deren Rechnungsstellungspraktiken Kontrolliert, Den entscheid damals WIR als Versicherten sollten das machen war ein Schuss in den Ofen, wer kontrolliert schon wenn die k.k. uns ja eh wieder zurück vergütet? Antworten
Das heutige Krankenkassensystem fährt mit Vollgas an die Wand - was die Linken einfach nicht kapieren wollen - mit einer Einheitskasse bauen wir einfach noch zusätzlich den "Turbo" ein, welcher das Gesundheitssystem vollends crashen lässt! Niemand kann auf Dauer mehr Geld ausgeben, als er tatsächlich zur Verfügung hat - deshalb weg mit dem Schmarotzersystem obligatorische Krankenkasse! Antworten
Wenn ich höre, dass im letzten Lebensjahr im hohen alter von über 80 Jahren die höchsten Kosten anfallen es sind schnell mehr als 100'000 Franken pro Patient nur um das Leben um einige Wochen oder Monate zu verlängern so find eich das falsch.
Hier wären grosse Einsparungen möglich.
@Steiner: Ich bezahle seit über 15 Jahren alles selber - die Krankenkassenprämie ist aus meiner Sicht ein Witz, oder aber eben erpresste Solidarität durch den Staat! Ich persönlich verzichte gemäss Patientenverfügung auf jede Therapie, sollte es gesundheitlich mal schlechter gehen! Die stetige Lebensverlängerung um jeden Preis, zulasten der Jungen, können wir uns schlicht nicht mehr leisten!
@Frey: Wenn die Prämien weiter so stark steigen, bezahlt der Staat irgendwann für fast alle Bürger die Krankenkassenbeiträge - und was dann? Wiedereinführung des Kommunismus, oder was? Ich bin überzeugt, spätestens bei der nächsten grossen Wirtschaftskrise wird unser unbezahlbares Gesundheitssystem vollständig auseinanderfallen - ganz einfach deshalb, weil kaum noch jemand real Geld einzahlt!
@Winter
Es ist immer wieder schön, wie einige in die Zukunft blicken können.
Ob eine Einheitskasse besser wäre oder nicht, können weder sie noch ich beurteilen. Alles andere ist Populismus pur!
Ich staune immer wieder ab ihnen: Beim Ausbau der Sozialversicherung, die 100 Mio. kösten würden ist kein Geld vorhanden. Beim Kauf von Kampfjets haben sie jedoch plötzlich Mrd. vorrätig.
Einfach toll!!
@Andreas Winter: Das ist der falsche Ansatz, wenn eine Leistung zu teuer ist, dann soll sie verboten werden.
Keiner wird bevorzugt in der Schweiz und Gesundheit soll man nicht vom Geld abhängig machen.
Sie wollen sparen, dann zählen sie auf auf welche Therapien sie selbst bereit sind im Ernstfall zu verzichten.
@Andreas Winter: Genau, lassen wir die Kranken und Alten sterben.
@winter. Sie verkennen wohl, dass wir in CH eines der besten und sozialsten Krankenversicherungssysteme weltweit haben, wenn auch ein bisschen teuer. Es gibt immer Optimierungsbedarf und dieser soll auch umgestzt werden. Wer nicht genug verdient dem werden die Prämien vom Staat bezahlt (ca. 2. Mio Mitbürgern!). Ihre Ideen können Sie bitte bei Mitt Romney unterbringen.
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