Schweiz

Diskussion

Schwyz wirft sich in die Bresche für die reichen Kantone

Finanzstarke Kantone bezahlen jedes Jahr mehr in den Nationalen Finanzausgleich. Der Kanton Schwyz meint, dass die Schmerzgrenze erreicht sei. Er lanciert nun eine Standesinitiative. Mehr...

Von Vincenzo Capodici.

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89 Kommentare

Peter Waldner

26.11.2011, 12:27 Uhr
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Ah - schau an! Mal wieder ein Kanton in der Zentralschweiz! Stadtkantone an Grenzlage wie Basel und Genf aber bringen es offenbar einfach nicht fertig, ihre zentralen Lasten (von den "Sozialstaats-" über die Kulturzentrums-, Sicherheits- und Verkehrsinfrastrukturkosten bis hin zu Universität und Unispital) in die Rechnung gebührend einzubringen. Antworten


Nicolas Schmid

26.11.2011, 19:20 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Vielleicht schadet es ja gar nicht, den Artikel nochmals genau zu lesen!


Gabriel Müller

26.11.2011, 10:52 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Die Alternative ist bekannt:. Einheitliche Steuern in allen Kantonen = Steuerharmonisierung! Die heutige NFA-Lösung war der Versuch, den Forderungen nach Steuerharmonisierung entgegenzutreten. Wenn der Kanton Schwyz also am heutigen NFA-Modell Korekturen anbringen will, belebt er die Diskussion nach einer landesweiten Steuerharmonisierung. Antworten


Othmar Mächler

30.03.2013, 19:50 Uhr
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Totale Steuerharmonisierung, super und bald sind wir im gleichen Schlamassel wie unser Nachbar Deutschland. Es gibt dort Kommunen die ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen können, weil an allen Ecken und Enden das Geld fehlt. Unser grosser Nachbar hat schon vor längerer Zeit die Steuerharmonisierung eingeführt, vielen Dank denen, welche auch noch unseren Staat in den Ruin treiben.


fritz stocker

26.11.2011, 08:52 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Die einfachste Lösung, wäre? ........................................................ einheitliche Steuern, a la Bundessteuer !!!!!! Antworten


Adam Schmid

26.11.2011, 08:43 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Man sollte alle Einwohner dieses Landes, welche weniger als CHF 100'000.- Steuern p.a. zahlen, vom politischen Meinungsbildungsprozess ausschliessen. Dann würde endlich verantwortungsvoll mit den Finanzen umgegangen und nicht nur einfach umverteilt. Ich habe langsam genug von der Ochlokratie der Habenichtse. Antworten


Ruthild Auf der Maur

27.11.2011, 11:41 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@ A. Schmid: Ach ja, bevor ich es vergesse: Alle diejenigen, die p.a. weniger als CHF 100.000 Steuern abliefern, als "Habenichtse" zu bezeichnen, zeugt von überdurchschnittlicher Arroganz, weil nicht hinterfragt werden soll, wie es dazu kommen kann, dass ein Grossteil trotz Top-Ausbildung und Leistungswillen finanziell flach gehalten wird.


Ruthild Auf der Maur

27.11.2011, 08:39 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@ A. Schmid: Es ist übrigens amüsant mit anzuschauen, wie die Neidkultur innerhalb der überdurchschnittlich Wohlhabenden nun wunderbar an die Oberfläche geschwemmt wird. Man mag sich gegenseitig nicht die Luft gönnen. Selbst mal Nehmerkanton und dank Steuerdumping zum Geberkanton mutiert, kritisiert man nun dasselbe Vorgehen anderer Kantone. Grüsse aus dem ältesten und grössten Geberkanton.


Andres Müller

26.11.2011, 13:35 Uhr
Melden 4 Empfehlung 1

"Ich habe langsam genug von der Ochlokratie der Habenichtse." Sagen Sie bloss derzeit würde der Boden über den Deckel regieren. Da sehe ich eine ganz andere Lobby am werkeln im Bundeshaus. Man muss nur die Abstimmungsergebnisse überfllliegen um zum Schluss zu kommen, es gibt praktisch nur noch 1% -Beschlüsse der Wirtschaftslobby gegen das 99% Fussvolch zu vermelden. Letztere hat eine kleine Lobby


Thomas Hanhart

26.11.2011, 12:10 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Jawohl, her mit dem Geld-Faschismus. Man weiss ja jetzt aus China, dass Marktwirtschaft ganz gut auch ohne Demokratie funktioniert. Das wollten damals in Deutschland auch Hugenberg, Krupp + Co, die damaligen Superreichen. Fehlt eigentlich nur noch ein fähiger Trommler und Schreihals. Ich kann nur hoffen, dass Sie vergessen haben, den Ironiemodus zu deklarieren.


karl stöcklin

26.11.2011, 11:33 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

als basel-städter nerven mir die schmarotzer kantone schon lange die von unseren steuergelder leben und ihre steuersätze senken . Antworten


Fritz Müller

25.11.2011, 20:18 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Der NFA ist nur ein Konstrukt um massive Misswirtschaft zuzudecken. Kein einziger Mittellandkanton ist irgendwie benachteiligt. Und die Berge müssen nicht flächendeckend bewohnt werden. Einmal abgesehen davon fliessen die Wasserzinsen nicht in die Berechnung. Das nennt sich arm rechnen. Antworten


heinz bolliger

25.11.2011, 20:17 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

Die katholische Innerschweizer-Kantone haben sehr früh mit ihrer unsozialen Dumping-Steuerpolitik begonnen, dies sicher nicht im Interesse der ganzen Gesellschaft und von christlicher Gesinnung ist da nichts zu spüren - Geld beherrscht ihr Denken. Statt weinerliche Töne anzuschlagen, können diese Kantone ja eine eidg. Abstimmung durchführen; nachher dürfte alles klar sein. Antworten


Andreas Kuriger

27.11.2011, 09:38 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Einige Kantone in der Schweiz namentlich v.a. Bern schreien jedes Jahr nach mehr Mitteln. Vielleicht wäre es angebracht die Strategie vom Beamten- und Bauernkanton zu überdenken! Nicht jedes Kaff braucht eine Gemeinde zu sein und nicht jedes Dorf braucht ein Spital. Mit wirtschaftsfreundlicher Politik steigen auch die Einnahmen!


Martin Lienert

26.11.2011, 03:10 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Ich komme aus dem Geberkanton Baselland. 1992 erhielt ich eine Stipendium vom Kanton Baselland CHF10000.-/ Jahr ( Max 12000). Ein Berner Kollege aus dem Kanton Bern, Juenger als ich bekam vom Nehmerkanton CHF14000.- Ich frage nun, wie das so kommt das mein Kanton den Bernern schuetten muss und ich weniger Stip bekam? (Es hat mir nichts ausgemacht)


Roman Fenner

25.11.2011, 23:36 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Komme selber aus einem dieser ach so asozialen Innerschweizer Kantone. Die Nehmerkantone erhalten Gelder deren Verwendung keinerlei Regeln unterstellt sind. Damit leisten sich gewisse Kantone wie Freiburg und Luzern Steuerabkommen mit Firmen die das alteingesessene Gewerbe massiv benachteiligen. Luzern finanziert sich den sonst nicht tragbaren Luxus des KKL anstelle nachhaltiger Wirtschaftspolitik


willi aerne

25.11.2011, 19:19 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Aus der Sicht der Geberkantone sind die Nehmerkantone wahrscheinlich so etwas wie die "Griechen" der Schweiz. Sollten sie irgendwelche Inseln besitzen, sind diese zu verkaufen, bevor weitere Zahlungen geleistet werden! Antworten


massimo leonardi

25.11.2011, 19:02 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Also was soll das jetzt,sollen wir anfangen wie in der EU??? Das Glaube ich einfach nicht.Solidarität gibt es heute nirgends mehr auf der Welt.Auf einmal wird es heissen,diese faulen urner,wie die Griechen,nur dolce far niente und wir Zahlen.Nein,fangt jetzt Bitte nicht auch in der Schweiz so an,Bitte nicht.diese ewigenVorurteile Antworten


Toni Stadelmann

25.11.2011, 18:56 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Als Regionalpolitiker (Volkswirtschafter) muss mir jemand erklären, warum der Kanton Bern 1,1 Milliarden erhält. Danke. Gruss Toni Stadelmann Antworten


Ursula Schüpbach

26.11.2011, 13:37 Uhr
Melden

PRO KOPF liegt der ländliche Kanton Bern im Mittelfeld, bitte Einwohnerzahl berücksichtigen. Und dass die "Chemie" in Basel ist, hat auch bestimmte Gründe. Rheinschiffe könnten kaum bis Bern gelangen. Ferner zahlen Bundesbetriebe im Gegensatz zu dubiosen Rohstoffhandelsfirmen keine Steuern, aber Platz und Infrastruktur benötigen sie trotzdem.


Werner Stocker

25.11.2011, 20:24 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Das kann ich Ihnen leider auch nicht erklären.Warum ein Kanton Bern mit seinen vielen Touristik Gebieten,Industrie,Landwirtschaft,Bundeshauptstadt mit
ihren Einkünften usw.Noch 1,1 Milliarden bekommt- schleierhaft.
Drum stösst mir als Innerschweizer der Spruch vom Berner A.Ogi wieder
gewaltig auf: Ihr Urner müsst gar nichts sagen, Ihr denen wir ja alles bezahlen!
(SF Arena Alpenschutz-Initiative)


B. Nater

25.11.2011, 18:50 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Die Mehrheit ist der Diktator der Minderheit in der Demokratie; das sieht man deutlich hier am NFA! Es kann doch nicht sein, dass ein "Nehmer" Steuerdumping betreibt mit Geld was er vom "Geber" bekommt! Und solch' aberwitzige Regeln kann der Geber nicht ändern, weil er in der Minderheit ist und immer bleiben wird!!! - Wenn es um den eigenen Vorteil geht hört eben der Kopf auf zu denken... Antworten


Mark Keller

25.11.2011, 20:14 Uhr
Melden 7 Empfehlung 1

Es kann aber noch weniger sein, dass man bewusst Defizite einfährt, um die Steuern weiter künstlich möglichst tief zu halten, und dann wegen dem Defizit eine Breitseite gegen den Finanzausgleich fährt. Da hört jegliches Verständnis auf. Der Finanzausgleich hat ja zum Zweck, dass in finanzschwächeren Kantonen die Steuerbelastung nicht ins Unermessliche steigt.


hr fehr

25.11.2011, 18:44 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Für SZ,ZG,NW gibt es eine einfache Lösung:
Fertig mit der Pauschalbesteuerung
Die Kantonssteuern um 10% rauf
Das Eigenkapital von über 500 Mio bis auf 200 Mio abbauen
und wenn das mal gemacht ist, kann man ernsthaft über eine Max Obergrenze der NFA sprechen und
dass die Empfängerkantone 10% weniger erhalten, vor allem LU,AI,AR,OW die die Steuerkonkurenz immer schärfer vorantreiben
Antworten


Ernst Müller

25.11.2011, 18:35 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Wenn wie geschehen grosse Empfängerkantone wie Freiburg mit Steuererleichterungen oder -erlassen Firmen und Arbeitsplätze gar aus Tiefsteuerkantonen wie Zug anlocken kann ist was faul im System...und dass der Kanton Schwyz den eigenen Mittelstand (hohe Land- und Mietpreise, Prämienverbilligungen auf dem Minimum, Energieförderung gestrichen) auf Kosten der Reichsten ausbluten lässt ist erbärmlich. Antworten


Johannes vonGunten

25.11.2011, 18:24 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

Jede Art von Umverteilung ohne Gegenleistung fördert soziales Parasitentum. Wenn Demokratie verstanden wird als Diktatur der Mehrheit, die eine Minderheit verpflichtet, finanziell für die Mehrheit zu sorgen, so ist dies eine pervertierung der Demokratie. Demokratie basiert immer auf freien Märkten und auf der Garantie des individuellen Eigentums. Zwangsumverteilung führt letztendlich ins Verderben Antworten


Mark Keller

25.11.2011, 20:46 Uhr
Melden 10 Empfehlung 1

Von Gunten / Nater Sie scheinen typische Vertreter der "Geiz ist geil" Gesellschaft zu sein!
Interessantes Verständnis der Demokratie: auf freien Märkten basierend. Eine Gemeinschaft die aus induviduellen Egoisten besteht, hat keinen Zusammenhalt mehr und fällt auseinander.
Wenn es gegen den Islam geht werden immer die christlichen Werte betont. Beim Geldbeutel hören diese Werte dann auf.


B. Nater

25.11.2011, 18:57 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Das ist ja genau das Problem in der EU: Der "EURObond" eleminiert die Unterschiede der einzelnen Länder (hier: Kantone beim NFA); der Fleissige zahlt für die andern ohne Gegenleistung...


Peter Gloor

25.11.2011, 18:23 Uhr
Melden 26 Empfehlung 1

Steuern senken geht am Anfang gut, da die Infrastruktur steht und läuft. Wenn man dann aber nichts mehr investiert bricht irgendwann alles zusammen. Ein vermeintliches Erfolgsrezept, dass nur kurzfristig was taugt. Beispiel Pfäffikon SZ, die hässlichste Stadt der Schweiz, komplett zubetoniert, die Strassen total überlastet mit Dauerstau, Spitäler und Schulen kaputtgespart. Antworten


Herbert-Friedhelm Mackerberry-Langenford

25.11.2011, 18:21 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Klar, dass sich die Schmarotzerkantone und NFA-Profiteure FÜR den status quo aussprechen und alle Änderungen verteufeln. Da kann sich Bern noch lange die Reitschüler-Kampfbrigaden gegen das Kapital leisten, wenn der Kanton jährlich ohne jegliche Gegenleistung mit über einer Milliarde CHF alimentiert wird. Der NFA erinnert an die Hilfszahlungen an Afrika, die teuer sind und nichts nutzen. Antworten


Patrick Le Cloarec

25.11.2011, 18:17 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Ein stück weit lässt sich den Unmut Kt. Schwyz verstehen. Genauso derjenige Merkel mit der EU: Solidarität hat wohl seinen Grenzen. ...Auch in einen WG. ... Ebenfalls unverständlich bleibt, weshalb BS und BL wuchtigen, höheren NFA-Beiträge begleichen müssen. Das Pärchen, dank der Personenfreizügigkeit und Massenzuwanderung, im Intereresse der Schweizer Wirtschaft zeugt nur Schweizer Arbeitslose. Antworten


Peter Müller

25.11.2011, 18:12 Uhr
Melden 33 Empfehlung 0

Ich arbeite bei einem Grossunternehmen der Finanzbranche in Zürich. Die Nummerschilder der Luxuswagen in unserer Tiefgarage sind hauptsächlich aus SZ und ZG. In Zürich das grosse Geld verdienen, in die Oper und an Konzerte gehen, zum Schlafen zurück in die Steueroase, und sich dann darüber beklagen, dass man einen Teil an die Infrastruktur bezahlen soll - ist das etwa gerecht ? Antworten


Alois Amrein

25.11.2011, 20:40 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Schorch Baschi, haben Sie das Bundeshaus noch nie gesehen? Die wichtigste Infrastrukturbaute der Schweiz! Es wird darin zwar viel debattiert und oft wenig bis nichts geleistet, aber Sie wissen jetzt, wofür Sie Bundessteuern zahlen.


Mark Keller

25.11.2011, 20:32 Uhr
Melden 11 Empfehlung 1

Schorsch Baschi (schöner Name), Schwyz und sparsam? Schwyz ist nicht sparsam, Schwyz hält seine Steuern bewusst tief um weiterhin die beliebte Steueroase bleiben zu können! Das hat mit sparsam sein nichts zu tun. Es ist höchste Zeit den Steuerwettbewerb und die kantonalen Steueroasen abzuschaffen.


Schorsch Baschi

25.11.2011, 18:33 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Wo sehen Sie im Kanton Bern dem Nehmerkanton mit über 1Mia sFr., Infrastrukturbauten. Bitte sagen Sie mir das, damit ich verstehe, weshalb sparsame Kantone soviel bezahlen müssen. Übrigens, ihr Kanton ZH muss auch bluten und bekommt nichts. Sie müssen nicht Äpfel mit Birnen mischen.


Bernhard Vontobel

25.11.2011, 17:53 Uhr
Melden 30 Empfehlung 1

50% der Steuern am Wohnsitz und 50% am Arbeitsort und ich bin mir sicher, dass die Schwyzer ganz schnell ruhig werden mit solchen Forderungen. Antworten


Franz Karl

25.11.2011, 18:35 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@ Frau Waeber: Zufällig hatte ich dazu gestern ein Gespräch. Die von Ihnen erwähnten "Wohlfühlstudien" werden als Belästigung am Arbeitsplatz empfunden, kosten mehr, als Sie schreiben, und dienen zu nichts, ausser zur Bestätigung allseits bekannter Führungsschwächen aller Stufen. Die Führungsstärke der Parteien ist dabei hoch effizient...gggggg..weil nicht erfasst.


Franz Karl

25.11.2011, 18:20 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Mathematisch und grundsätzlich richtig, aber am Ende werden es vergleichsweise 60% zu 60 % sein, also 120 %, weil Ihr Vorschlag mindestens 20 % an Aufwand kostet. Man kann natürlich den Verwaltungsaufwand immer steigern, bis zum vergleichsweise Vierfachen in DE, und dann mit den bürgerlichen Parteien nach Abbau der Verwaltung schreien..Einfachheit als Handlungsmaxime ist immer wichtiger.


Madeleine Waeber

25.11.2011, 18:09 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Ich bin Freiburgerin und wenn ich denke, dass die linke Seite (Grüne, SP und CVP) des Parlamentes in FR einen Vorstoss der Volkswirtschaftsdirektion für eine "Wohlfühlstudie" bei Staatsangestellten gutgeheissen hat, so verstehe ich die Kantone, die sich über verschwenderische Geldausgaben beklagen.
Nur die Studie kostet über CHF 150'000. Von der Umsetzung wurde noch gar nicht gesprochen!


Xaveer Inderbitzin

25.11.2011, 17:50 Uhr
Melden 33 Empfehlung 0

Die Überschrift ist falsch.
Es müsste heissen:
"Schwyz wirft sich in die Bresche für die Reichen und Pauschalbesteuerten".
Antworten


Franz Karl

25.11.2011, 17:39 Uhr
Melden 5 Empfehlung 1

Die CH hat eine hervorragende Finanzordnung, und dazu gehört auch der Steuerwettbewerb. Der NFA ist ein hervorragendes Instrument, das in Europa (auch in DE!) seinesgleichen sucht. Aber der NFA hat (dank der Alpen-Opec UR, VS, GR, TI, mit dann zugewandten Orten) Fehler im Ressourcen- und Lastenausgleich, und auch bei der Umsetzung. Bei korrekter Korrektur darf SZ mehr zahlen, BE weniger erhalten. Antworten


Stephan Huber

25.11.2011, 17:37 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

In die Berechnungsformel für den NFA müssen dringend auch ordnungs- und fiskalpolitische Sündenfälle der Nehmerkantone mit einbezogen werden. Auch überteuerte und überdimensionierte Infrastrukturprojekte in der Pampa dürfen sich einfach nicht mehr lohnen! Antworten


Harald Jenk

25.11.2011, 17:34 Uhr
Melden 32 Empfehlung 1

Einen Trittbrettfahrer wie den Kanton Schwyz als Opfer zu bezeichnen, ist ein schlechter Witz. Antworten


Andres Müller

25.11.2011, 17:39 Uhr
Melden 19 Empfehlung 1

Als Glarner der pro Kopf am meisten in diesen Topf einbezahlt frage ich mich schon warum sich die Schwyzer hier zu beklagen wagen. Ich sage nur: Bezahlt für Kulturelles das ihr nicht fördern könnt oder wollt oder geht bei den Ebners und Konsorten betteln. Unverschämt diese Gier nach noch mehr Geld ohne Gegenleistung. Antworten


Andres Müller

25.11.2011, 22:22 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Schwyz 262 Mill./ 146'730 E.= 1785.59 p. Kopf
Glarus 74 Mill./ 38'608 E.= 1916.70 p. Kopf


James Lehmann

25.11.2011, 17:39 Uhr
Melden 32 Empfehlung 0

Die einzigen, die sich ins Fäustchen lachen... sind mal wieder die Reichen. Aber wenn man was sagt, wäre das ja dann sofort nur Neid. Ist ja alles hart erarbeitetes Geld. Sieht man an dem Beispiel nun auch wieder, wie die Bürger eigentlich das Geld den Reichen schenken. Antworten


Andreas Meier

25.11.2011, 17:31 Uhr
Melden 32 Empfehlung 0

Wir im Kanton Zürich sollten dem Kanton Bern, bzw. dem "Griechenland der Schweiz" einfach den Geldhahn zudrehen..;-) dann bezahlen die auch bald Zinsen wie in der Eurozone - und "fertig ist mit Lustig - dolce fare niente"..;-)! Antworten


Mark Keller

25.11.2011, 21:35 Uhr
Melden 5 Empfehlung 1

Vielleicht sollten wir im Kanton Bern einfach den Durchgangsverkehr der übrigen Schweiz besteuern. Auf diese Weise bräuchten wir wohl kein Geld mehr aus dem Finanzausgleich.


Josef Sgier

25.11.2011, 17:33 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Meine Frage betreffend NFA ausgestalltung ist: Warum nicht degressiv ausgestallten und in 10 Jahren ist
Schluss mit AUSGLEICHSZAHLUNGEN? (ab einführung des NFAs)
Antworten


dan meier

25.11.2011, 18:54 Uhr
Melden 8 Empfehlung 1

Was denken Sie, macht die CH stark, Solidarität oder Gärtlidenken? Ein einheitlicher Steuersatz hätte bzgl. Ausgleichszahlungen viel entschärft, aber da hört das Denken halt schon wieder auf....


Karl Linder

25.11.2011, 17:20 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Die Wertschöpfung in der CH wird teilw. von Kantonen erarbeitet wie Basel-Stadt, welches einen Bevölkerungsmix hat, der ungleich viel höhere Sozialkosten totalisiert. Trotzdem müssen wir Geld in den Ausgleichstopf bezahlen, damit dann andere Kantone mit Tiefststeuern sich die Rosinen aus dem Kuchen picken können. Schöne Gerechtigkeit! Auch wenn Konkurrenz in einer gew. Bandbreite in Ordnung geht. Antworten


Kurt Nehmer

25.11.2011, 17:19 Uhr
Melden 54 Empfehlung 1

Dass ausgerechnet der Kanton Schwyz so wehleidig reagiert!? Na ja. Es war doch primär dieser Kanton der den Steuerwettstreit vom Zaune riss und vor allem aus dem Kanton Zürich Leute weglockte die immer noch die ganze Infrastruktur von Zürich beanspruchen, dort aber keinerlei Steuern mehr bezahlen. Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht. Das kommt eben, wenn man übertreibt. Gut so. Antworten


robert schiess

25.11.2011, 17:39 Uhr
Melden 13 Empfehlung 1

ich bin absolut ihrer meinung


Christian Fisch

25.11.2011, 17:19 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

Sollen sie halt die Steuern etwas erhöhen, dann muss Luzern auch nicht so stark runter. Antworten


Fritz Weber

25.11.2011, 17:18 Uhr
Melden 32 Empfehlung 1

Als BSler verstehe ich die SZler ein Stück weit, aber auf der anderen Seite sind die SZler und ZGler schon ein wenig Oportunisten. Erst Steuern senken, dann Defizit schreiben, dann sich über den NFA und die anderen Kt ärgern welche dadurch wiederum Steuern senken? Wenn ZH, BS und GE mit ihren Zentrumslasten und hohen Steuern sich ärgern ist das was anderes, aber dass gerade SZ was sagt?!? Antworten


Werner Brupbacher

25.11.2011, 17:21 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Sehr einfache Lösung: Finanzausgleich bekommen nur die Kantone, bei denen die Ausgaben pro Kopf nicht höher sind als der Durchschnitt aller Kantone Antworten


James Lehmann

25.11.2011, 17:26 Uhr
Melden 17 Empfehlung 1

Sie wissen, wie man den Durchschnitt berechnet? Denken sie nochmals darüber nach und nehmen sie eine andere Berechnungsgrundlage.


Rolf Blecher

25.11.2011, 17:11 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Die Profiteure bauen grosszügig Eisstadien, Hallenbäder, Kulturzentren u.v.m.
Es sollte mal eine Statistik geben, wer sich wieviel leistet, und wieviel davon aus dem NFA-Topf bezahlt wird.
Dann wird schnell klar, dass die Schweiz immer mehr sozialistisch und kommunistisch wird und der Fleissige und Sparsame bestraft wird.
Antworten


Andreas Meier

25.11.2011, 17:45 Uhr
Melden 22 Empfehlung 1

Es ist ja auch mega-kommunistisch, dass eine Gemeindegrenze genügt, dass der Eine bei identischem Einkommen locker das Doppelte an Steuern zahlt wie der Andere.


Chris Berger

25.11.2011, 17:12 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Hey, das ist ja wie die Eurokrise in klein und auf gehobenem Niveau:) Antworten


Gustav Kunz

25.11.2011, 17:13 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Wenn die Nehmerkantone, die nur fünf Jahre am Tropf der Schweiz hängen dürften, nicht einsichtig sind, muss auch ein Austritt aus der Schweiz gefordert werden. Antworten


Johann Schreiber

25.11.2011, 18:16 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Das wär tatsächlich eine amüsante Überlegung. Luzern als Nehmerkanton träte dann also aus der Schweiz aus und die EU-Schweiz-Farce gäbe es dann auch noch im Miniformat als Schweiz-Luzern. Lustig wäre bestimmt auch wie die dann neugegründete Luzernische Volkspartei LVP Polemik gegen eine Personenfreizügigkeit mit der Schweiz machen würde. Will jemand ein Buch darüber schreiben? ich würd's kaufen!


Roger Mettler

25.11.2011, 16:58 Uhr
Melden 36 Empfehlung 0

Früher beschimpfte man die Schwyzer als Hinterwäldler, Bauernpack, Habenichtse. Die geografieshe Lage ist halt nicht so toll wie in Zürich oder Basel. Aber man raufte sich zusammen, senkte die Kosten, sparte Unnützes ein, konnte so die Steuern senken und machte Schritt für Schritt vorwärts. Als Dank wird man nun geschröpft. Schwyz zalt übrigens bereits einen Anteil an Zürich für die Zentrumskosten Antworten


Hans Kurz

25.11.2011, 17:10 Uhr
Melden 42 Empfehlung 0

Meist läuft es aber so: Steuern runter, Gebühren rauf. Da wird der Mittelstand entsprechend geschröpft.
Ausserdem zahlt Schwyz fast nichts an die Krankenkassenprämien für Menschen mit tiefem Einkommen.
Darum wäre eine einheitliche Steuerpolitik wünschbar. Sonst werden wir nur zu Geisseln der Reichen.


Dani Kern

25.11.2011, 16:54 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Tiefsteuerstrategien fördern die Zuwanderung. Ich zumindest kenne keinen Kanton, der in absoluten Zahlen trotz Tiefsteuerstrategie bereit ist, weniger einzunehmen. Also braucht es mehr Leute. Komischerweise sind es aber jene rechten Parteien, die sowohl für Tiefsteuern wie auch gegen Zuwanderung sind. Das ist doch ein riesen Widerspruch. Hier geht es nicht um Ideologie sondern um Logik. Antworten


Mark Messier

25.11.2011, 16:53 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Steuerwettbewerb in einem Land wo man den NFA in Kraft hat ist doch einfach nur dämlich. Antworten


Paul Gwerder

25.11.2011, 16:52 Uhr
Melden 58 Empfehlung 0

Mir kommen die Tränen...:-)) Im Ernst, vereinheitlicht die Steuersätze und dann muss auch nicht mehr jede Firma ihren Sitz in Zug oder Wollerau haben. Zudem ist das auch eine Voraussetzung für eine schweizweite Siedlungspolitik. Denn auch die Zersiedelung hat ihre Ursachen nicht zuletzt darin, dass jede Gemeinde und jeder Kanton um gute Steuerzahler buhlt und entsprechend Land als Bauzone einzont. Antworten


Patrick Meyer

25.11.2011, 16:52 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Gut, dass die "reicheren" Kantone den "ärmeren" unter die Arme greifen. Wo ich aber mit Herrn Michel völlig übereinstimme ist, dass die Haushalts- und Ausgabendisziplin schon geregelt werden sollte. Mindestens jedoch, für was der Finanzausgleich verwendet werden dürfte. Auch Kantone wie BE etc. sollten zu einem effizienten Wirtschaften anreize haben. Man merkt das Haushalten halt an den Parteien. Antworten


hans scholl

25.11.2011, 16:49 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Da will sich ein Kasper profilieren - nächste Wahl vor Augen? Heutige reiche Kantone (v.a. über unmässigen Steuerwettbewerb reich geworden) wurden früher - als Landwirtschafts-/Bergkantone - oft querfinanziert. Zudem Stichwort Zentrumslasten sowie ÖV, wo diese Kantone nur profitieren. Der NFA mag nicht perfekt und zeitpunktbetrachtet NIE fair sein - aber der Zweck liegt im langfristigen Ausgleich! Antworten


Ruedi Freiämter

25.11.2011, 16:36 Uhr
Melden 72 Empfehlung 0

Führt doch endlich schweizweit die gleichen Steuern ein, dann hört das ewige Gejammer endlich auf. Jeder Zuger hat das Gefühl, er hätte weiss Gott was für eine Leistung gebracht, dass es diesem Kanton so gut geht. Nur merken sie nicht, dass sie einfach die Ersten waren, die diese Abwärtsspirale in Gang gebracht haben. Empört euch nicht ab meinem Kommentar, ich wohne auch (noch) im Kt. Zug. Antworten


Hanspeter Stocker

25.11.2011, 16:34 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Dann müssen halt die Gebekantone interkantonale Verträge überarbeiten (Bspw. Kulturfinanzierung, etc.), welche ja neuerdings im NFA enthalten sind. Antworten


Neyer Fritz

25.11.2011, 16:53 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Den NFA versteht ein normaler Sterblicher nicht und ich glaube auch die Experten verstehen das System. Sonst könnte es nicht sein, dass Kantone mit einer hohen Steuerbelastung Kantone unterstützen, die als "Steueroasen" gelten.


Salomon Friedrich

25.11.2011, 16:40 Uhr
Melden 35 Empfehlung 0

Oder, wie im Falle von Schwyz und Zug, damit aufhören, Steuerflüchtlingen Unterschlupf zu gewähren und damit an anderen Standorten Milliardenschäden zu verursachen.


Hans Widmer

25.11.2011, 16:32 Uhr
Melden 38 Empfehlung 0

Was jammern die denn:
Alleine die beiden grössten Steurzahler zusammen zahlen schon mehr als diese 100 Milliönchen.
(100 Millionen bei einem Grenzsteuersatz von 20% wären 500 Mio Einkommen. Und von diesen Einkommen hat es mehr als ein Dutzend in SZ)
Oder hat man denen die Steuern so weit erlassen, dass halt nichts mehr raus schaut.
Dann: Selber Schuld
Antworten


Frank Z. Marg

25.11.2011, 16:32 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

EU drückt auf die Schweiz. Die reichen Kantone drücken auf die ärmeren... Die soziale Stimmung ist am Kippen... Antworten


Roman Jakob

25.11.2011, 16:25 Uhr
Melden 72 Empfehlung 1

Wer so unsympathische Steuerspar-Konzerne wie Transocean un Co. beherbergt, der darf zur Strafe auch etwas mehr Risikokapital abdrücken, Herr Hegglin... Eigentlich kommen Sie sogar noch immer viel zu billig weg. Antworten


Othmar Mächler

30.03.2013, 19:37 Uhr
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Leider will man nicht verstehen, dass der jetzige Steuerausgleich in eine Sackgasse führen wird. Wer bezahlt in den Topf des Steuerausgleiches wenn die Kantone, welche es sich noch leisten können in den Topf zu bezahlen auch noch Finanziell ruiniert sind wie zum Beispiel der Kanton Bern?? Absoluter Blödsinn diese masslose Ausbeutung der noch finanzstarken Kantone.


Cassandra Dürr

25.11.2011, 16:41 Uhr
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So ist es! Herr Michel sollte sich was schämen: Früher haben andere Kantone an Schwyz bezahlt - und heute ist eben Schwyz reich. In einem Punkt hat er aber Recht: Zu Steuersenkungen darf der NFA nicht verwendet werden. Das wäre unverschämt. Ansonsten sei den FDP-Herren ins Stammbuch geschrieben: Es gibt nichts Teureres in einem Staat als arme Leute! (Und intelligente Reiche wissen das.)


Markus H. Meierhans

25.11.2011, 16:25 Uhr
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Die Zentrumskantone Luzern, Bern, Zürich etc müssen im Gegenzug den profitierenden ländlichen Kantonen (Schwyz, Unterwalden etc) bloss höhere Zentrumslasten bzw. deren Ausgleich verrechnen. Dann kommt die Rechnung schon wieder ins Lot. Und die Schwyzer werden erkennen müssen, dass sie Kultur, Wirtschaft, Bildung, Infrastruktur etc heute zu Discountpreisen angeboten bekommen. Antworten


Roberto Koch

25.11.2011, 16:22 Uhr
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Das ist die Strafe für den unsozialen Steuerwettbewerb. Besser wäre eine Angleichung des Steuerniveaus, dann gibt es auch keine Immobilien-Fertikel. Antworten


Matthias Albrecht

25.11.2011, 16:50 Uhr
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Dies ist der Gipfel der Frechheit, wenn Schwyz ein Defizit in seiner Rechnung hat, muss es halt etwas weniger Steuergeschenke (Pauschalbesteuerung etc.) an Formel1 Fahrer, zwieilichtige Gestalten und sonstige Milliardäre machen. Der Billiardenhügel in Wollerau profitiert massiv von den Zentrumsleistungen von Stadt und Kanton Zürich und zahlt dafür selbst mit NFA massiv zu wenig. Antworten


Max Marillo

25.11.2011, 16:28 Uhr
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Endlich wird was getan! Ich wohne im Kt. Zug und mag nicht mehr die Luzerner und Obwaldner finanzieren, nur dass die nachher hingehen und Firmen mit tiefen Steuern aus unserem Kanton weglocken. Die Zuger Bevölkerung zahlt pro Kopf 2000.-- in den Finanzausgleich! In meinem Fall ist das fast die Hälfte meiner Gesamtsteuern die ich zahle. Das muss man sich mal verdeutlichen. Antworten


Mark Keller

25.11.2011, 22:48 Uhr
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Falsch Max Marillo, Sie ganz persönlich zahlen keine CHF 2000 in den Finanzausgleich (übrigens sind es pro Kopf mehr als CHF 2300). Gemäss Budget 2011 beträgt der Aufwand für den Finanzausgleich knapp 21% der Erträge. Ihr Beitrag zum Steuerertrag beträgt 0.00066%, und somit zum Finanzausgleich 0.0001386% oder 55.4 Rappen.


Max Marillo

25.11.2011, 17:06 Uhr
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Naja, es sind offenbar 2000.-- die ich zuviel bezahle und somit merke ich es sehr wohl. Und wer will schon freiwillig in LU wohnen.


Ruedi Freiämter

25.11.2011, 16:54 Uhr
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Ein Rechengenie par Excellence. Als ob Sie persönlich etwas davon spüren, ob der Kanton Zug das Geld nach Luzern schickt oder im eigenen Kanton verwendet. Sie können sich auch beruhigen: die Mehrheit der Zuger Bevölkerung bezahlt mehr als 4000 Steuern pro Jahr. Also wird von denen nicht die Hälfte nach Luzern geschickt :-). Bei ihrem Einkommen würde sich ein Umzug nach LU sowieso lohnen.


Markus Grimm

25.11.2011, 16:47 Uhr
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Freiburg, St. Gallen und das Wallis sind ja wie ein Griechenland ! wie kann an solch kleiner Kanton wie Freiburg eine HALBE MILLIARDE von anderen Leuten (Steuerzahler von anderen Kantonen) verbraten.....!?! eine regelrechte, verantwortungslose Sauerei so die Finanzen aus dem Ruder laufen zu lassen! auch in gewissen Kantonen braucht es eine radikale Finanzkontrolle durch wohl andere Kantone Antworten


Mark Keller

25.11.2011, 19:52 Uhr
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Der Kanton Schwyz ist einer der massgeblichen Motore des Steuerdumpingkarusells. Anstatt die Steuern wieder auf eine gesunde Höhe zu bringen, beginnt man die Solidarität beim Finanzausgleich zu torpedieren, damit man weiterhin Steuerdumping betreiben kann. Das Volk hat es nicht geschnallt, dass die Steuerwettbewerbsinitiative der SP unbedingt hätte angenommen werden müssen. Antworten


Ruthild Auf der Maur

26.11.2011, 10:26 Uhr
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M. Keller: Volltreffer ins Schwarze, kann ich da als gebürtige Innerschweizerin nur sagen. Ich habe die "ärmeren" Zeiten miterlebt und bin heute über solche Klagen mehr als nur erstaunt. Es sind exakt dieselben Kreise in SZ, die Teil des Finanzcrashes waren, und sich nun auch noch dreist über den FA beklagen. Sie kennen nur eines: "Follow the money".


willi aerne

25.11.2011, 19:57 Uhr
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Das Volk schnallt eben Vieles nicht, wenn es von den Interessierten psychologisch geschickt manipuliert wird.



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