Schweiz für Deutsche weniger interessant
Aktualisiert am 24.08.2010 170 Kommentare
Migration deutscher Staatsbürger in die/aus der Schweiz
Migration deutscher Staatsbürger in die/aus der Schweiz
Anzahl Personen
Quelle: BfS
Bevölkerung der Schweiz
Stichworte
Das Wachstum der ständigen Wohnbevölkerung 2009 ist im Vergleich zu 2008 gering. Dies ist darauf zurückzuführen, dass weniger Menschen eingewandert sind, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte. In der Schweiz leben rund 7,8 Millionen Menschen. Ende 2009 waren es 7'785'800. Dies sind 84'000 Menschen oder 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr. 2008 hatte die Zahl der Einwohner aber stärker zugenommen, um 108'000 Personen oder 1,4 Prozent.
Das Bundesamt führt dies auf die damalige gute Wirtschaftslage und die Einführung der vollständigen Personenfreizügigkeit zurück. Im Jahr 2009 verschlechterte sich die Wirtschaftslage, und die Einwanderung ging zurück.
Höhere Abwanderung
2009 wanderten insgesamt 160'600 Personen ein, rund 13 Prozent weniger als im Vorjahr. Die meisten der Einwanderer stammten aus Deutschland, Portugal, Frankreich oder Italien.
Es sind jedoch nicht nur weniger Menschen eingewandert, sondern auch mehr abgewandert: Der Wanderungssaldo - die Differenz zwischen Abwanderung und Zuwanderung - nahm gegenüber dem Vorjahr um ganze 24 Prozent ab. 2009 wanderten über 59'000 Ausländerinnen und Ausländer aus. Davon sind 74 Prozent Europäer. 10 Prozent stammen aus den USA, 11 Prozent sind Asiaten.
Mehr Geburten
Das Land verlassen haben zudem 27'000 Schweizerinnen und Schweizer; 23'000 kehrten in die Schweiz zurück. Es wanderten also mehr Schweizer Staatsangehörige aus als ein. Dennoch ist die Bevölkerung schweizerischer Nationalität im Jahr 2009 gewachsen, und zwar um 39'700 Personen.
Dies hänge nicht nur mit dem Erwerb des Bürgerrechts zusammen, sondern auch mit dem Geburtenüberschuss, schreibt das Bundesamt für Statistik. Der Geburtenüberschuss stieg zum zweiten Mal in Folge leicht an.
Beliebte Städte
In den städtischen Gebieten war das Bevölkerungswachstum 2009 stärker als in den ländlichen Gebieten. Über dem Durchschnitt lag das Wachstum in den Kantonen Waadt, Obwalden, Freiburg, Genf, Wallis, Aargau, Zürich und Thurgau. Im Kanton Appenzell Ausserrhoden nahm die Bevölkerung ab.
Fünf Kantone registrierten einen Sterbeüberschuss, also mehr Todesfälle als Geburten. Es sind dies Basel-Stadt, Graubünden, Glarus, Schaffhausen und Solothurn.
Das Bundesamt für Statistik hatte im Februar bereits die provisorischen Zahlen veröffentlicht. Am Dienstag hat es nun die definitiven Zahlen vorgelegt. (sam/sda)
Erstellt: 24.08.2010, 11:37 Uhr
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170 Kommentare
Herr Mazanke:Sie scheinen ja die EU als Deutscher zu vermissen!Ich würde an Ihrer Stelle zurück ins gelobte Land!Egal wann wir diesem Schuldnerclub beitreten,wir haben als Kleinstaat keine Mitbestimmungrechte,also können wir warten mit einem Beitritt!Herr Schweizer:die CH ist doch nicht mit NE vergleichbar,da wir ein Binnenland mit ca.5000QKm bebaubarem Land sind! Keine Masseneinwanderung mehr! Antworten
Super Interpretation!? Fakt ist, in Krisenzeiten wandern immer noch weitere zu, anstatt netto abzuwandern und in guten Zeiten wandern einfach noch mehr zu. Das heisst ganz klar, dass die Bevölkerung in jeder Phase wächst, anstatt sich zu stabilisieren. Wenn die Wirtschaft schrumpft, sollten auch die arbeitende Bevölkerung abnehmen, sonst haben wir einfach mehr Arbeitslose zu tragen. Antworten



































