Schneider-Ammann zeigt sich siegesgewiss
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In einem Brief an seine Mitarbeiter, der der «Aargauer Zeitung» vorliegt, erklärt der Berner FDP-Nationalrat Johann Schneider-Ammann im Detail, wie er die Ammann Gruppe organisieren würde, falls er am 22. September in den Bundesrat gewählt werden sollte, wie die «Aargauer Zeitung» schreibt.
Demnach würde sein bisheriger Stellvertreter Ulrich Meyer den Vorsitz der Gruppenleitung übernehmen und Roman Boutelier das Verwaltungsratspräsidium. Schneider-Ammann lässt aber auch durchblicken, dass er trotzdem mit dem Unternehmen verbunden bleiben würde: «Sollte ich am 22.September 2010 tatsächlich in die Schweizer Regierung (Bundesrat) abberufen werden(...) dann ginge ich nicht aus der Welt .»
Beliebter Patron
Bisher sagte Schneider-Ammann immer, er wolle sich erst nach einer allfälligen Wahl in den Bundesrat zu seiner Nachfolge im Familienunternehmen äussern. Dass er nun doch vorzeitig über eine allfällige Nachfolge informiert, dürfte gemäss der Aargauer-Zeitung damit zusammenhängen, dass die Ammann-Gruppe mit seinen 1200 Angestellten eine immense Wichtigkeit für die Region geniesst. Die Besorgnis über die Zukunft der Firma ist gross, würde der beliebte Patron tatsächlich in den Bundesrat gewählt. (mrs)
Erstellt: 26.08.2010, 00:06 Uhr
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