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Schweiz

SVP fasst Parolen für den nächsten Abstimmungssonntag

Zweitwohnungs-Initiative und Regelung der Geldspiele: Die SVP gab heute die Stossrichtung für die nächste Eidgenössische Abstimmung vor. Und die fiel sehr eindeutig aus.

Nein zur Zweitwohnungs-Initiative: Für Toni Brunner und seine Partei ist der Ansatz der Initiative zur starr.

Nein zur Zweitwohnungs-Initiative: Für Toni Brunner und seine Partei ist der Ansatz der Initiative zur starr.
Bild: Keystone

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Der SVP-Zentralvorstand hat heute in Bussnang TG die Parolen für die Abstimmung vom 11. März gefasst. Einstimmig Nein sagt er zur Zweitwohnungs-Initiative. Mit 52 zu 10 Stimmen empfiehlt er den Bundesbeschluss über die Regelung der Geldspiele zugunsten gemeinnütziger Zwecke zur Annahme.

Für den SVP-Zentralvorstand schiesst die Volksinitiative «Schluss mit dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen» über das Ziel hinaus. Mit der Revision des Raumplanungsgesetzes seien in jüngster Zeit bereits Massnahmen eingeleitet worden, welche die Kantone und Gemeinden bei der Bewilligung von Zweitwohnungen stärker in die Pflicht nähmen, heisst es in einem Communiqué.

Zu starr

Der starre Ansatz der Volksinitiative, den Anteil an Zweitwohnungen pro Gemeinde auf 20 Prozent des gesamten Wohnungsbestandes zu beschränken, sei falsch, weil er den regional und lokal unterschiedlichen Verhältnissen in der Schweiz nicht gerecht werde.

Der Bundesbeschluss über die Regelung der Geldspiele zugunsten gemeinnütziger Zwecke, den das Parlament als Gegenentwurf zur zurückgezogenen Volksinitiative «Für Geldspiele im Dienste des Gemeinwohls» erarbeitet hat, wurde im Zentralvorstand diskutiert und mit 52 zu 10 Stimmen bei 2 Enthaltungen zur Annahme empfohlen.

Zeitgemässe Regelung

Der neue, von allen Parteien im Parlament unterstützte Verfassungsartikel bringe eine umfassende und zeitgemässe Regelung der Geldspiele. Er stelle zudem sicher, dass auch in Zukunft die Reinerträge aus Lotterien und Sportwetten für gemeinnützige Zwecke eingesetzt werden.

Damit ermögliche er die Fortsetzung der bisherigen Unterstützung zahlreicher Aktivitäten in den Bereichen Kultur, Sport und Soziales.

Bereits anlässlich der letzten Zentralvorstandssitzung wurde die einstimmige Ja-Parole zur Bauspar-Initiative gefasst. Am Samstag wird die Delegiertenversammlung noch die Parolen zu den beiden anderen Vorlagen, der Volksinitiative «6 Wochen Ferien für alle» und dem Bundesgesetz über die Buchpreisbindung fassen. (mrs/sda)

Erstellt: 27.01.2012, 18:20 Uhr

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21 Kommentare

Bruno Bernasconi

28.01.2012, 15:47 Uhr
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Also es geht doch auch noch ohne Abstimmungswiederholung! Und die Parolen sind erst noch vernünftig. Antworten


Marc Huber

28.01.2012, 12:33 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Typisch: Wieder einmal vertritt die SVP die Interessen der oberen Zehntausend, die sich eine Zweitwohnung leisten können - und nicht den kleinen Mann. Und auch Ausländer sind herzlich willkommen - wenn Sie genügend Geld haben. Antworten


Angela Nussbaumer

28.01.2012, 11:23 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Ich bin dafür, dass der SVP ab sofort das S im Parteinamen verboten wird. Und das V gleich noch mit dazu. Der Partei Standpunkt - oder deren Headmasters... - ist weder schweizerisch noch mit Bedacht auf das Wohl des (einfachen) Volkes vertreten. Die Zahl der kaum benutzten Zweitwohnungen ist inakzeptabel. Sie sind Kapitalanlagen, verbrauchen u.a. Unmengen an Energie für Geisterüberbauungen. Antworten


Karl Baumann

28.01.2012, 08:53 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Die meisten die von Zweitwohnungen profitieren, sind Bauunternehmer, Immobilenspekuklanten, Bauern (Landverkäufer) und Gastronomen. Die meisten davon sind stramme SVP Wähler. Da ist das Problem der Ausländer welche die Wohnungen kaufen plötzlich nicht mehr relevant. Die SVP ist und bleibt eine Windfahnen Partei. Unglaubwürdig! Antworten


Reto Bommer

28.01.2012, 08:14 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Die meisten Zweitwohnungen gehen doch in die Hände der doch so unbeliebten Ausländer?
War wehrt sich den SVP gegen die Inintiative?
Antworten


Zuberbühler Alfred

28.01.2012, 02:05 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Die SVP hat gute Ansätze, wie akute Probleme in der Schweiz gelöst werden sollen. Wenn es aber zum Beispiel darum geht, beim Raumplanungsgesetz Nägel mit Köpfen zu setzen, so stellt sich diese Partei quer. Die Initiative "Schluss mit dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen" mag etwas radikal sein. Aber leider ist in der Schweiz häufig nur mit einem radikalen Vorgehen ein Erfolg möglich. Antworten


rolf bürgi

27.01.2012, 20:26 Uhr
Melden 44 Empfehlung

Hat der chef die parolen schon abgesegnet ? Antworten


Rolf Weber

27.01.2012, 20:17 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Die SVP gibt augenblicklich kein vorteilhaftes Bild ab. Mindestens für uns Nicht SVPler. Trotzdem bin ich nicht der Meinung, dass wir uns auf das manchmal leider vorrherschende Niveau dieser Partei herunterlassen müssen. Ein wenig lustig machen, gut, aber gerade auf Hooligan Art über die Mitglieder und Anhänger dieser Partei herzufallen, ist unschweizerisch. Ich weiss, sie haben angefangen. Und? Antworten


Peter Meier

27.01.2012, 19:20 Uhr
Melden 85 Empfehlung

Ja, ja die liebe SVP. Die Werte der Schweiz "verteidigen" und gleichzeitig die Schweiz mit Zweitwohnungen vollpflastern lassen. Klassiker! Antworten


Marie V.Roth

27.01.2012, 20:31 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Ach, das war von jeher klar. Dass die SVP noch "Politik" machen will, finde ich eh absurd. Man weiss ohnehin, das ihre Grundsätze nur fürs Kleine gelten, im Grossen ist man für die Grossen. Wie gesagt. Längst klar. Wäre das ganze bei Facebook nicht günstiger? . "EWS ist eine Verräterin" mag ich. Wer noch nicht drauskommt : bei N.R. auf Facebook nachschauen. Dort wird dir geholfen.


daniel schoch

27.01.2012, 19:09 Uhr
Melden 79 Empfehlung

. . . als weitere Parole empfiehlt die Partei die allgemeinen Wahlreglemente der Gemeinden, Kantone, sowie auf Bundesebene, mit folgendem Zusatz zu ergänzen: "bevor ein jeweiliges Wahlresultat veröffentlicht wird, ist es dem "Chef" vorzulegen, der dann entscheidet, ob es abgeändert wird oder nicht!" Antworten


Frank Zuffnik

27.01.2012, 19:03 Uhr
Melden 90 Empfehlung

Was heisst denn da "Die SVP fasst Parolen für den nächsten Abstimmungssonntag"? Da hat ja wohl nur einer gefasst und der Rest dackelt hinterher, das wissen ja nun alle seit der Causa Rickli. "Blocher gibt die Weisung fuer den naechsten Abstimmungssonntag heraus", so muesst das doch heissen. Wer in der Partei eine andere Meinung hat, der ist ja schliesslich krank. Antworten


Cassandra Dürr

28.01.2012, 11:09 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@ Herr Heiniger: Nach Ihrer Definition wäre die gesamte SVP-Führung bereits im Koma...


Alois Brandenberg

28.01.2012, 01:49 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Herr Zufnik sagt es richtig ! Es ist nun mal so, schade !


Lucien Michel

27.01.2012, 20:47 Uhr
Melden 30 Empfehlung

Wer fabuliert da eigentlich immer gleich von «SVP-Hass», von «SVP-Bashing» und dergleichen - viel zu viel der Ehre. Aber ein gewisses Gefühl von Degout, ein eher unangenehmer Geruch, der einem in die Nase steigt, dem man dann halt auch mal Ausdruck gibt, entsteht schon.


Fritz Leuzinger

27.01.2012, 20:08 Uhr
Melden 45 Empfehlung

Herrje Heiniger. Punkt eins: Hass ist ein starkes Gefühl und dies ist ihre SVP nicht Wert. Punkt zwei: Es wird ihnen nichts anderes übrig bleiben, als andere Meinungen zu akzeptieren. Dass dies in der gegenwärtigen SVP nicht Usus ist, kann unmöglich das Problem der Restschweiz sein. Punkt Drei: Niemand muss die SVP muss schlecht machen. Das besorgt Ihr Verein selbst..
Fazit: Werden sie erwachsen


Roger Walser

27.01.2012, 19:56 Uhr
Melden 32 Empfehlung

@Heiniger: Unwahrheiten können keine Internas sein.


Remo Heiniger

27.01.2012, 19:36 Uhr
Melden 14 Empfehlung

@Marti
"Wir" messen schon mit gleichen Ellen, aber vergleichen keine Äpfel mit Birnen! Aber Ihnen ist sowieso jedes Mittel recht die SVP schlecht zu machen.


Richard Marti

27.01.2012, 19:31 Uhr
Melden 45 Empfehlung

Krank ist wer "Internas an die Presse weitergibt" - sind Internas auch Daten zu Banktransaktionen, welcher doch durch das von der SVP so "geliebte" Bankgeheimnis geschützt sein sollten? Oder messen wir mit verschiedenen Ellen - „Alle Tiere sind gleich,Aber manche sind gleicher.“ ( George Orwell)


Remo Heiniger

27.01.2012, 19:18 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Sie verdrehen schon alles so, dass es in ihr SVP Hass- Weltbild passt! "krank" ist nach Rickli der, der Internas an die Presse weitergibt und Unwahrheiten verbreitet, nichts anderes! Und die Parolen fasst bei der SVP wie bei allen anderen Parteien auch, ein demokratisch gewähltes Gremium! Aber hauptsache gegen die SVP hetzen, nicht wahr?


daniel schoch

27.01.2012, 19:11 Uhr
Melden 34 Empfehlung

vortrefflich formuliert !



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