Schweiz
«Reine Schikane der Velo-Mafia»
Aktualisiert am 01.09.2010 129 Kommentare
Artikel zum Thema
Die Idee erscheint auf den ersten Blick innovativ und umweltfreundlich. Automobile mit einem hohen Ausstoss an Schadstoffen sollten in Innenstädten nicht mehr fahren dürfen – mit Hilfe von eigens ausgeschilderten «Umweltzonen», die anhand der Euro-Abgasstufen genau regeln, welche Autos wo fahren dürfen.
Umweltminister Moritz Leuenberger hat laut einem Bericht des «Tages-Anzeigers» ein Paket mit Verordnungen in die Anhörung geschickt – mit dem Ziel, die rechtlichen Grundlagen für eine derartige Verkehrssteuerung zu schaffen. Damit reagiert der Bund auf Anfragen aus den Kantonen Tessin und Genf, in denen bereits Studien zur Machbarkeit laufen.
Umfrage: 57 Prozent gegen Umweltzonen
Die Idee solcher Umweltzonen hat unter den Leserinnen und Lesern von DerBund.ch/Newsnet heftige Reaktionen ausgelöst. In einer Online-Umfrage, die nicht repräsentativ ist, sprachen sich 57 Prozent der Teilnehmenden gegen solche Pläne aus, während immerhin 43 Prozent sie befürworteten. Doch bei den geschriebenen Leser-Kommentaren zum Artikel über das Vorhaben, die auf der Webseite zu sehen sind, zeigt sich ein anderes Bild.
Nur 15 von 95 Beiträgen, die bis Mittwochmittag publiziert wurden, sprechen sich eindeutig und ausdrücklich für solche Umweltzonen aus, etwa 10 Leser wägen ab oder versuchen, neue Ideen in die Debatte zu bringen. Im überwiegenden Rest der Beiträge sprechen sich die Verfasser klar gegen Umweltzonen in Innenstädten aus – zum Teil in markigen Worten.
Insbesondere die Bürokratie scheint viele der Gegner zu ärgern: «Wieder eine reine Schikane mehr durch selbstgefällige Amtspersonen», schreibt Leo Nauber. «Und wieder ein Unsinn aus der links-grünen Neidecke», findet Patricia Suter. Manuel Märki klagt ebenfalls: «Immer noch eine Vorschrift mehr. Die Schweiz ist unbedeutend für das Weltklima.» Das Fazit von Beat Müller: «Reine Schikane der Velo-Mafia.»
Keine Freude an Aufklebern für Autos
Vignetten tragen offenbar einen grossen Teil zum Überdruss bei. «Von Gesetzes wegen die Windschutzscheibe zugeklebt», schreibt beispielsweise Peter Bruderer, «in der Schweiz die Autobahnvignette, für Österreich das Pickerl, für Deutschland die Umweltzone und nun in der Schweiz ein weiterer Kleber». Selbst unter den Befürwortern sorgen sich manche um den Verwaltungsaufwand: «Finde ich toll!», schreibt Markus Meier, «aber wir wäre es mit einer einheitlichen Vignette?»
Ob die Einrichtung von Umweltzonen überhaupt einen positiven Effekt haben würde, wird in den Beiträgen ebenfalls bezweifelt. «Aus den Erfahrungen in Deutschland wissen wir, dass diese Massnahmen, wenn überhaupt, kaum messbare Verbesserungen bringen», schreibt Christian Boner. Und Claudia Moser kritisiert: «Gemäss den Resultaten aus deutschen Städten bringen die Umweltzonen fast nichts; der bürokratische Aufwand ist aber beträchtlich.»
Einen konkreten Einwand formuliert Michael Lahn: «Letztlich wird es eine Milchmädchenrechnung. Vier Autos mit einer geduldeten Abgasnorm dürfen dann durch die Zonen fahren, auch wenn nur eine Person im Auto sitzt. Ein anderes Auto das eine schlechtere Abgasnorm hat, dafür aber vier Personen befördert, darf nicht durch diese Zone und muss eventuell noch Umwege in Kauf nehmen. Toll für diese Zone, aber hilft das der Umwelt wirklich?»
Das Belächeln der empörten Autofahrer
Manche Leserinnen und Leser nehmen das verbale Engagement der Gegner unterdessen mit Staunen zur Kenntnis: «Uiuiui… – da fühlen sich die Autofahrer wieder angegriffen», kommentiert beispielsweise Daniel Müller, «wie viele Menschen sich über dieses steinzeitliche Gefährt identifizieren, ist nur noch peinlich und sollte die Politik wirklich zum Nachdenken anregen».
Hans Meisi kann dem Tonfall immerhin ein wenig Unterhaltungswert abgewinnen: «Herrlich, wie gewisse Autofahrer motzen können, über alles und immer», schreibt er, «grundsätzlich ist das ja des Schweizers höchste Kunst». (raa)
Erstellt: 01.09.2010, 12:57 Uhr
WRITE A COMMENT
129 Kommentare
Der Wanderer schaut zurück auf Basel und sieht diese etwas undefinierbare, braun-graue Wolke über der Stadt. Man muss es leider sagen: Die Basler leben im eigenen Dreck. Es stinkt. Das mag ein Klagen-auf-hohem-Niveau sein, Basel ist kein Luftkurort. Aber dass man in einem der reichsten Städte Europas dagegen rein nichts machen kann, in welcher Art auch, will mir schlicht nicht einleuchten. Antworten
Da sagte doch eine Grüne Politikerin im 10vor10 dass der Schadstoffgehalt in der Luft um 40% abnehmen wird. Ohne Experte zu sein... aber dass ist schlichtweg gelogen Deutsche Studien bestätigen 1-2%. Der Administrative Aufwand ist riesig. Links Grüner Pseudo Aktivismus. Unmöglich eine solche Idee. Wieder einmal ein weiterer Beweis... Viel Glück bei den Wahlen 2011. Antworten
Na BRAVO Ihr grünen Umweltpolitiker, habt Ihr wieder mal ein Löchlein entdeckt, den Automobilisten etwas Geld zur Tasche rauszuziehen.... die bösen Autofahrer!! Dass die Industrie jedoch die Luft verdreckt, auf die Idee kommt Ihr natürlich nicht, nein nein, es sind wieder mal die Automobilisten! Das ist doch nur noch ein schlechter Witz...... Antworten
Heute morgen lese ich, dass in den USA die schlafenden Lastwagenfahrer ungefähr soviel Treibstoff verschwenden, wie der ganze Schweizer Verbrauch! Also was nützen Umweltzonen in der Schweiz? Und es verstärkt die 2 Klassen Gesellschaft: Eine Minderheit welche sich dauernd die neuesten, saubersten Auto kaufen kann und die Mehrheit, welche aufs Geld schauen muss und zuschauen darf wie andere fahren. Antworten
Keine Grüne mehr in Behörden und Exekutive wählen; dann haben wir wieder Ruhe (wegen den 0,3% der Umweltbelastung). Die Grünen wären besser beraten, wenn sie sich in D(Braunkohlewerke), Russland oder den USA engagieren würden; dann wären sie glaubhaft. Antworten
...man kann sich natürlich auch über's Velo definieren. In Bern sieht das dann so aus: ich bin Beamter. die Partnerin Lehrerin, die Kinder leben in der Kitag. Ich rase mit dem Flyer mehrheitlich auf dem Trottoir. Selbstverständlich gelten die Verkehrsregeln nur für die Autos . Unter dem Helm habe ich keine Haare, dafür einen Schnauz und eine bösartige Brille. Aber Ferien in der Karibik natürlich. Antworten
1. Ob wohl unsere Verantwortlichen wieder mal in der Lage sind, ein eigenes, typisch schweizerisches System zu entwickeln? (N.B.: in DE sind bereits in über 40 Städten Umweltzonen eingerichtet, nicht nur in Berlin.) 2. Was macht der Fahrer eines berechtigten Fahrzeugs, wenn er das Signal "Ende Umweltzone" (Freie Fahrt) sieht? Kann er dann sein Fahrzeug wieder auf "Schädlich" umschalten? Antworten
@Daniel Müller: Also nicht nur Autos, sondern auch gleich Flugverkehr samt Flughäfen einschränken bzw. verteuern, das wäre dann doch die nächste Konsequenz, oder? Es nützt nichts, wenn man Autos abschafft bzw. reduzieren will, im gleichen Atemzug aber fürs WE auf den nächsten Billigflieger aufspringt. Letzere zählen ebenso zu den "Steinzeitgefährten des letzten Jahrhundets", oder etwa nicht? Antworten
Heidi Meyer hat ins Schwarze getroffen. Nur die Reichen auch Staats- und Bundesangestellte, die sich teure Autos leisten können werden verschont. Die Aermeren müssen ärmer werden, weil Viele von ihnen schwer arbeiten, viel Steuern, auch unnötige zahlen, das sieht ganz nach sozialistischem Staat aus. Dann kenne ich aber auch Reiche, sogenannte "caviar gauche", die mit den ältesten Autos fahren. Antworten
Umdenken und Handeln ist angezeigt, wie lange wollen wir die Ressourcen verschleudern und die Atmosphäre vergiften? Ich habe mein Auto vor 2 Jahren abgeschafft, seit dem geht es mir persönlich und auch eine Winzigkeit der Umwelt besser! Raus mit den Auto`s aus den Städten und bis 2020 nicht nur Reduktion des CO2 sondern eine Reduktion des Globalen Verkehrswahnsinns! Antworten
Eine weitere Schnappsidee der Wolle-, Bast-Fraktion, die nicht umzusetzen ist und nichts bringt. VCS und Grüne verlieren damit langsam ihre Glaubwürdigkeit. Statt solcher Retro-Ideen zu publizieren würde man besser mal Fachleute die von Physik und den globalen Zusammenhängen etwas verstehen, ran lassen. Was ist z.B. mit dem Flugverkehr als grösste Dreckschleuder? Flugverbot über Städten oder was? Antworten
Die guten Leute mit ihren markigen Worten gegen die Umweltzonen haben immer noch nicht begriffen, was die Stunde geschlagen hat. Auch wenn sie stur das Gegenteil behaupten, und unqualifizierte Beschimpfungen wie "Links-grüne Neidecke" von sich geben, ist die Faktenlage bezüglich der Weltzerstörung klar. Eine krumme Linie wird auch nicht durch Behauptungen gerade... Antworten
Ich finde die Idee super! Ich wohne selbst in der Stadt an einer Hauptverkehrsachse, wo die Schadstoff-Grenzwerte im Sommer täglich überschritten werden. Wir Städter wollen nicht an den Autos der "Agglos" ersticken müssen (mit dem Zug sind sie herzlich willkommen). Grundsätzlich bin ich gegen Autos in der Stadt. Toll, wenn dieses Projekt umgesetzt würde! Antworten
Ich im Baselbiet wohnende und in Basel arbeitende frage mich da natürlich, ob das dann auch für die 100'000 Grenzgänger in Basel, und die LKW's gilt, welche tag-täglich mitten durch die Stadt auf der Autobahn fahren, und was ist mit den Bussen der BVB/BLT? Ausnahmebewilligungen über Ausnahmebewilligung ... oder bleibt das Co2 auf der Autobahn hängen und verflüchtigt sich nicht über Basel? Antworten
Es ist schon merkwürdig: Obwohl unsere Verfassung die Erhebung von Strassenzöllen klar verbietet, ereifert sich die Linke nur über die Verfassungsmässigkeit von so wichtigen Themen wie Minarettverboten. Wohl weil diese niemanden direkt betreffen. Dass die vorgeschlagenen Massnahmen niemandem nützen (schon gar nicht der Umwelt), wird ausgeblendet; Hauptsache die Ideologie stimmt. Antworten
Die Auto-Industrie wird sich ins Fäustchen lachen. Da werden mit viel grauer Energie äufwändig teure Öko-Karossen gebaut, um höchstens 5 Jahre lang selbsternannten Gutmenschen ein ökologisches Überlegenheistgefühl zu vermitteln. Anschliessend muss dieser hochgiftige Hightechschrott unter Wahnsinnsaufwand entsorgt werden um dem nächsten Öko-In-Gadget zu weichen. Wegwerfgesellschaft im Overdrive! Antworten
Klar ist die Mehrheit dagegen, da die Mehrheit auch auf dem Land lebt und weiterhin mit dem Auto in die Stadt wollen... Natürlich ohne Rücksicht auf die Stadtbewohner! Das Auto kann man auch am Stadtrand parkieren und mit öV's weiterreisen. Vor allem Familien würden ihre Kleinkindern fördern, das öV-Prinzip kennenzulernen und auch deren Einstellung nachhaltig beeinflussen... Antworten
Das Ganze ist nicht Praktikabel, wenn schon müsste man verschiedenfarbige Abgasplaketten einführen. Wir würden gescheiter die lärmigen und stinkenden 2 Takter verbieten (Roller, Rasenmäher, Motorsägen..) und nur noch 4 Takter zulassen. WEiter kann die Polizei schon jetzt schlecht eingestellte russende Dieselfahrzeuge rausnehmen. Antworten
Die Schweiz ist schon das einzige Land wo man auf die Starssen folgendes sieht: - 2 Räder mit 30, 40, 45, 60, 70, 75 Höchstgeschwingdigkeit Schilder - 4 Räder mit 30, 45, 50, 60, usw... Höchstgeschwingdigkeit Schilder Jetzt noch zusätzlichen Kategorien!! Ein bessere Lösung: Wieder Pferde und Eseln! Antworten
Und wie stehts um die Oldtimer, werden die somit aus den Städten verbannt? Die Rechnung wird nicht aufgehen mit der suaberen Luft. Ok, eine leichte Besserung schon, aber Luft und damit der Dreck in ihr sind so flüchtig, da nützt eine "saubere" Innenstadt nix wenn eine Dunst/Smogwolke über der Stadt hängt. Einmal mehr: Schafft ÖV-Kapazitäten! Ich pendle täglich >300km in überfüllten Zügen und Tram Antworten
Wieder so ein riesen Blödsinn.Man kanns nicht anders nennen.In Deutschland wurde/ wird es auch versucht.Zuerst macht es keinen Sinn,weil niemand es ausreichend und sinnvoll kontrollieren kann. Und ein (positiver) Effekt in der Luft konnte ebenfalls nicht festgestellt werden.Eigentlich müssten dann auch alle Autos ohne Keramikbremsen verboten werden (Feinstaub der Bremsen). Also: bitte sein lassen! Antworten
Hier muss man vielleicht noch einmal über die Bücher. Diese Massnahmen würden nur ärmere Leute treffen, so zum Beispiel Familien mit Kindern oder Studenten, die sich halt nur ein älteres Occasionsmodell leisten können. Die Reichen hingegen können sich für die Stadt einen schicken Hybriden zulegen und weiterhin auf dem Land mit ihren Offroadern rumbolzen. Das darf doch nicht sein! Antworten
Man kann gleich alle sozial schwächeren Autofahrer, welche sich nicht jedes Jahr ein neues Auto leisten können, aus der Stadt verbannen. Da haben sich links-grüne Apparatschiks etwas Tolles einfallen lassen, um Teile ihrer eigenen Wählerschaft zu peinigen. Die SVP wird genau wegen solchen Vorstössen immer stärker. In Deutschland funktioniert es nicht und wird von der Polizei nicht durchgesetzt. Antworten
Christian Grogg, stimmt. Das macht aber die Sache nicht besser. Ich bin sehr unglücklich darüber, dass Roller und Motorräder nicht im Entferntesten die Abgasnorm A erfüllen. Und ich frage mich seit Längerem, ob das wirklich nicht zu erreichen ist oder ob es die Hersteller nicht interessiert. Vielleicht sind Zonen nicht das Richtige. Dass etwas unternommen werden muss, ist aber hoffentl. allen klar Antworten
@Richard Chrenko: Sie haben's auf den Punkt gebracht. Wenn das Auto als das angesehen wird, was es ist, nämlich ein Transportmittel und sinnvoll eingesetzt wird, gut. Für manche Menschen ist es jedoch ein Ersatz für verschiedenes. Es muss herhalten als Statussymbol, um Frauen zu beeindrucken, um vermeintliche Stärke zu beweisen. Ansonsten liegt es an der Autoindustrie "saubere" Autos herzustellen. Antworten
Herrlich wie gewisse Autofahrer motzen können, über alles und immer. Grundsätzlich ist das ja des Schweizers höchste Kunst. Motzen und gegen neues sein. Ich selber fahre Auto, Motorrad und Velo und wenn man mehr Details darüber erfährt, wäre die Idee sicher interessant (siehe Deutschland u.a. Länder). Sicher besser als Roadpricing. Aber bitte nicht so lächerliche Wald/Sonne-Schilder hinstellen. Antworten
Solange das Übel nicht an der Wurzel gepackt wird, wird Umweltschutz nie stattfinden. Wieso gibt es nicht endlich kreativere Ideen, statt sich immer nur auf irgendwelche Feindbilder zu fixieren? Umweltschutz geht alle an, ob Offroadfahrer, Smartfahrer, Rollerfahrer, Motorradfahrer, Hybridfahrer... Der CO2 Ausstoss pro Person ist das eigentliche Thema und nicht irgendwelche Fahrzeugtypen o.ä. Antworten
CO2 ist ein extrem flüchtiges Gas, dass es bereits auf ein paar Dutzend Metern hinter dem Auspuff nicht mehr in erhöhter Konzentration nachweisbar ist. Es verbreitet sich gleichmässig in der gesamten Atmosphäre. Wir hätten immer noch ein Gehalt von 12.5 T. CO2 pro Kopf. In Deutschland stehen die „schmutzigsten“ Braunkohlekraftwerke. Wir leben hier nicht unter einer Käseglocke. Antworten
Ich finde die Idee nicht unsympathisch, kann mir aber nicht vorstellen, wie das ohne grosse Administration umsetzbar sein soll. Da haben die Grünliberalen greifbarere Konzepte: die Besteuerung aller fossilen Energieträger im Sinne einer Lenkungsabgabe bzw. entsprechend dem Verursacherprinzip. Umweltschädliche Energie wird nicht per se verboten, aber es kostet halt. Das wiederum schafft Anreize. Antworten
Ich fühle mich grundsätzlich angegriffen, wenn unsere Beamten wieder einmal unaufgefordert ein neues Gesetz oder eine neue Richlinie erfinden, die die Eigenverantwortung der Menschen kastriert und die Hoheit des Staates schleichend erweitert. Staat ist kein Segen, sondern im kleinen Rahmen ein Muss. Aber er soll gefälligst im kleinstmöglichen Rahmen bleiben. Antworten
Zuerst liess sich Leuenberger mit den sog. Energieeffizienzklassen von den Autoimporteuren übers Ohr hauen, so dass in einigen Kantonen für gewisse SUV's, die mehr CO2 emittieren als Kleinwagen, weniger Steuern als für die Kleinwagen bezahlt werden müssen. Jetzt soll das auf unsäglich bürokratischen Umwegen wieder teilweise korrigiert werden. Am besten gegen CO2 wirken nachweisl.hohe Benzinpreise. Antworten
Wie wäre es denn, wenn nicht Umweltzonen, sondern generell mal Spritfresser und unnötige Allradantriebswagen überall verboten werden. Viel zu viele fahren Autos, die sie sich bei normalem Rechenexempel gar nicht leisten können, verbrauchen viel zu viel Benzin und brauchen für ein mal im Jahr noch ein Allrad in die Berge ein Witz. Dafür schalten die zum Benzin sparen das Licht nicht ein. Toll! Antworten
wer hat denn diese Strassen alle bezahlt. Verwaltungen scheinen sich jetzt mit Hindernissen und sonstigen Verboten zu beschäftigen anstatt bestehende Regelungen durch zu setzen, wie dies der eigentliche Auftrag der Allgemeinheit wäre. Behindern, verbieten und dann verkaufen. Dann die Rechte der Bürger beschränken zugunsten der "Schweizer" Wirtschaft, welche eben auch nur aus anonymen AGs besteht. Antworten
Schlussendlich ist in D die Vignette eine Konjunkturmassnahme, man wollte die Autoindustrie ankurbeln (Zusammenhang: Verschrottungspräme). Bekanntlich wurde die Luft nicht besser (Heizungen etc). Bestraft werden einzig Autofahrer, die vielleicht ein 7-jähriges Dieselauto mit EURO3 und 100'000 km haben. Noch lange nicht am Lebensende, aber fakischnicht mehr verkehrtauglich. DAS ist unökologisch! Antworten
Der Bund lamentiert, dass aufgrund der neuen Motoren und der sparsameren Fahrzeuge der Benzinverbrauch und damit die Einnahmen durch die Benzinsteuer stagnieren. Jetzt müssen freilich weitere Steuern her - irgendwie muss man die SBB Strecke Bern-Zürich ja schliesslich finanzieren. Antworten
@ Gaby Müller: Etwas Fachwissen sollte man bei der Beurteilung dieser Regelung schon haben. Ein Roller mit 2-Takt Motor verpestet die Luft mehr als 20 Autos. Meiner Meinung gäbe es zwei sinnvolle Regelungen: 1. Wer ein Auto mit einem Leergewicht von über ~1800kg fährt muss beweisen können, dass er es braucht. 2. Keine von 2-Takter angetriebenen Fahrzeuge (Generell!) Antworten
Auch wenn der Bund die rechtlichen Grundlagen schafft, werden diese Grundlagen gleichwohl rechtlich nicht durchsetzbar sein. Wenn ein Fahrzeug zugelassen ist, dann ist es im ganzen Land zugelassen. Wenn der Bund die Einführung guter Abgaswerte verpennt hat, dann entlasst den Bundesrat. Und wenn der Bundesrat die ALK-Sanierung 6 Jahre gezielt und absichtlich verschlafen hat, jagt ihn davon! Antworten
Und wieder eine reine Schikane mehr durch selbstgefällige Amtspersonen. Warum wählen die Leute diese Schikanöre immer wieder? Ja, das Klima ändert sich, hat sich aber im Laufe der Jahrmillionen schon tausenmal geändert. Eiszeiten, Steinzeiten, Grünzeiten, wieder Eiszeiten,,,,,, Wir können das nicht verhindern, bloss ein klein wenig weniger beschleunigen, gewinnen 100 von 100'000 oder mehr Jahren. Antworten
@W. Sahli: eine Vorschrift, die einige wenige Jahre bis zur Umsetzung den Autobauern Zeit lässt, die gewünschte Motorenqualität bereitzustellen, kommt keinem Importverbot gleich, sondern hat, sinnvoll angewendet, Investitions-lenkenden Charakter. Parallel würde es dann für die Autobauer sinnvoll sein, vermehrt auf Hybrid- und Elektromodelle (oder andere saubere Vehikel) zu setzen. Trend spürbar. Antworten
Mindestens die Tafel "Ende Umweltzone" können sich die Schreibtischtäter sparen, weil sie sowieso nur von Fahrern mit "sauberen Autos" gesehen würde (alle anderen dürfte den Strassenabschnitt gar nicht erst befahren). Kann halt passieren, wenn man nicht vorausdenkt...! Antworten
Wenn schon, ist es auch Diplomaten zuzumuten, saubere Autos zu fahren. Andere Fahrverbote müssen sie ja auch beachten. Und warum Ausnahmen für Blaulichtfahrzeuge? Deren Fahrleistungen sind viel höher als bei vielen Privatfahrzeugen. Zu teuer? Das müsste dann als Argument auch für alle gelten, die beruflich unterwegs sind... Antworten
Erschreckend, für wie viele Leute ihr Auto mehr bedeutet als ihre Umwelt oder ihre MitbürgerInnen. Es geht um nichts anderes als die Verherrlichung eines geordneten Haufens Metall, Glas und Plastik. Die Auto-Religion als würdige Nachfolgerin der Auto-Partei. Und damit ist die Amerikanisierung unseres Landes vollzogen. Antworten
wieder einmal eine tolle Sonderlösung mit absoulut minimalem Nutzen. Es geht wohl um Arbeitsbeschaffung oder was? Was mich einmal mehr ärgert ist die schlicht falsche Aussage, die Schweiz verfüge über die schmutzigste Fahrzeugflotte Europas. Das stimmt nur bezogen auf die aktuell gültigen Abgasvorschriften, dafür ist der Neuwagenbestand viel höher als in anderen Ländern! Antworten
Welche Statistiken wie getürkt wurden um zu behaupten die "CH habe die schmutzigste Fahrzeugflotte der Welt" entzieht sich meiner Kenntniss. Wer in der EU, in den USA, in Asien, Afrika usw. unterwegs ist, hat selbst Augen im Kopf. Sicher ist aber, dass der Staat, von der Bundesratsflotte über die Armee, Post, ÖV bis zu den Gemeinden die grössten Dreckschleudern in der Schweiz in Betrieb hat. Antworten
ui ui ui... da fühlen sich die Autofahrer wieder angegriffen sobald jemand das Auto zum Thema macht. Wieviele Menschen sich über dieses steinzeitliche Gefährt identifizieren ist nur noch peinlich und sollte die Politik wirklich zum Nachdenken bewegen. Höhere Benzinpreise und Autosteuern und mit diesem Geld in die Bildung investieren. Je höher die Bildung je weniger wichtig wird das Auto. Antworten
Und wieder ein Unsinn aus der link-grünen Neidecke. Wieso soll die Vignette kosten? Falls man einzelne Fahrzeuge von gewissen Strassen verbannen will - sollte für diese Fahrzeuge die Strassenverkehrsgebühr verkleinert werden. Konsequenterweise sollten dann die netten Kleinwagen alleine für diese "gesperrten" Strassen aufkommen müssen. Antworten
Dann haben die Stadtbewohner saubere Luft und alle Leute die auf dem Land wohnen die verpestete? Verkehrte Welt! Solange all diese "Autos sind Klimaschädigend"-Leute und Politiker in den Urlaub fliegen oder "Diplomatenreisen" machen, kann ich die nicht ernst nehmen. Und wie Wollt ihr die "grossen" Umweltprobleme lösen, w es manche noch nicht mal schaffen den Müll richtig zu trennen?! Antworten
Finde ich toll! Aber wie wäre es mit einer eiheitlichen Vignettenlösung? Damit ich mit der Vignette für Zürich auch in Europa runkurven kann ohne in jedem Land eine neue erstehen zu müssen. Wer eine neue Schleuder kauft der soll es halt mal endlich merken, dass er neben den Schuhen steht und nicht die Umweltbewussten! Antworten
Vom Preisüberwacher wurden wir in den letzten Tagen aufgefordert, unsere Einkäufe nun halt im günstigen EURO-Raum zu tätigen (Zitat Stefan Meierhans). Mit unseren Dreckschleudern sollen wir nun also ins Ausland fahren um ach so günstig zu shoppen. In unsere eigenen, nahen Städte aber nicht mehr? Soviel zu konsequenter Umweltpolitik, liebes Bundes-Bern! Antworten
All jene, die dies eine tolle Idee finden und Deutschland als leutendes Beispiel hervorbringen, sollten sich vielleicht mal klar werden, dass eben gemäss den deutschen Erfahrungen diese Zonen überhaupt nichts bringen. Ausser natürlich Geld in die Kasse und darum geht es ja. Antworten
Wer mich und meine bescheidene Occasion nicht in seiner Stadt haben, will kriegt natürlich auch keine Kohle mehr. Genausowenig wie Läden ohne Gratisparkplätze. Heute kann man schliesslich so ziemlich alles online kaufen. Dazu erst noch günstiger, in grösserer Auswahl und direkt ins Haus geliefert. Dagegen können all diese langweiligen City-Shops mit ihrem Einheitsbrei sowieso nicht landen... Antworten
Herzlichen Glückwunsch! Warum auch das eingeführte Plaketten-System aus D übernehmen, wenn man auch eigene, inkompatible Symbole erfinden kann?! Der Vielreisende kann dann bald vor lauter Maut- und Umweltplaketten nicht mehr durch die Windschutzscheibe sehen! Typisch Schweiz - bloss immer den "eigenen Weg" fahren... Antworten
Ich habe vor kurzem einen Wohnwagen gekauft, den ich mit meinem Mégane ziehen kann. Nun ist aber das Gesamtzugewicht dermassen niedrig (meine Frau dürfte nicht mehr im Auto mitfahren) dass ich demnächst ein grösseres Fahrzeug kaufen muss. Es ist unlogisch: Wegen 20 % brauche ich nun für die restlichen 80 % ein Auto, das ich gar nicht will. Antworten
Kleber in der Schweiz, in Deutschland, in Österreich und, und... Und irgendwann die erste Busse, weil das Sichtfeld nach vorne zu klein ist. Zudem, bei jeder Stadt für jede Zu- bzw. Ausfahrt je ein Schild für Anfang und Ende der Zone, aber wir haben ja zum Glück sonst fast keine Schilder. Wie wäre es, wenn erst einmal all die bestehenden Gesetze auch wirklich durchgesetzt würden? Antworten
Es ist unsäglich mit welcher Arroganz die Autofahrer ihre Kisten an der Ampel nicht abschalten wollen. Musste kürzlich einen Nachbar-Autofahrer zurechtweisen, der minutelang seinen Motor, im Stand am Morgen, gegenüber meinem offenen Fenster laufen liess.. Und der TCS reklamiert anstatt sich einsichtig endlich durch forschrittliche Taten zu profilieren. Antworten
Gemäss den Resultaten aus deutschen Städten bringen die Umweltzonen fast nichts, der bürokratische Aufwand ist aber beträchtlich! In der Schweiz werden Umweltzonen wegen des doch sehr modernen Fahrzeugbestandes noch viel weniger bringen. Es braucht sowieso Ausnahmeregelungen, ansonsten sind zum Beispiel touristisch attraktive Anlässe, die auf ältere Fahrzeuge vertrauen, gar nicht mehr möglich. Antworten
Mit der Entwicklung der Motoren wird die Umweltbelastung laufend geringer. Wenn man das nun künstlich forcieren will, werden die älteren Autos einfach etwas früher nach Osteuropa verkauft und stinken dort weiter. Eine neue bürokratische Maschinerie, die ausser Kosten nichts generiert. Dieses Geld könnte man umwelttechnisch wesentlich schlauer anlegen. Antworten
Wir werden in Zukunft soviele Vignetten, Plaketten, etc. an der Windschutzscheibe haben, dass man nicht mehr aus dem Auto sieht! Ich werde mir für die wenigen Male, wo ich in die Stadt fahre jedenfalls kein neues Auto kaufen und halt wo anders hinfahren zum Einkaufen, Vergnüngung, usw. Ist wieder so eine Schikane-Übung, welche nicht fertig gedacht ist! Antworten
Vor seinem Abgang als Bundesrat schikaniert uns M. Leuenberger wieder einmal mehr. Alle reden immer vom Fortschritt, aber wenn dies so weitergeht mit der Umwelthysterie sind wir bald wieder bei der "guten alten Zeit" mit Pferdefuhrwerken für die Verteilung von schweren Gütern sowie Handkarren für die Handwerker angelangt. Antworten
Alle sprechen von Umweltschutz und trotzdem ist niemand bereit sein eigenes Lebensverhalten und Ego zu verändern! Die Schweizerinnen und Schweizer leisten sich immer noch große Benzinschleudern und haben den Prestigegedanken je größer desto besser! Als TCS-Mitglied und verstehe ich nicht, warum auch dieser Club nicht endlich umdenken sollte/muss! Die Idee ist gut und wir haben einen guten öV. Antworten
Immer noch eine Vorschrift mehr. Die Schweiz ist unbedeutend für das Weltklima. Und für die Umwelt ist es am Besten, den Wagen so lange wie möglich zu fahren. Wer schon im Ausland war, weiss, dass wir die saubersten Kisten fahren. Besser wäre, Regenwald zu kaufen und zu schützen. Aber damit kann man den Steuerzahler nicht drangsalieren. Wir werden gegängelt wie in einer sozialistischen Diktatur. Antworten
Ich fahre äusserst selten Auto. Wenn aber, dann brauche ich es, weil ich etwas sperriges transportieren muss. Mein Nachbar fährt jeden Morgen 300 Meter um Gipfeli einzukaufen. Das ganze Roadpricing, Bestrafungun etc. nervt nur unnötig und hetzt die Leute gegeneinander auf. Antworten
@P. Nobs: stimme Ihnen vollkommen zu! Nur leider wird die CH nie Einfuhrbeschränkungen aufgrund des Verbrauchs/Abgasen erlassen...denn schliesslich droht bei strengeren Vorschriften gleich der Untergang der ganzen Automobilindustrie wenn nicht gleich der Weltuntergang, s. Diskussion in den 80ern bei der Einführung des Katalysators. Antworten
Das Problem könnte sich ja von selber lösen; in den letzten 3 Wochen war ich oft mit dem Bus unterwegs und geriet in diverse Verkehrsstaus, namentlich auch auf der Hardbrücke. Dabei ist mir aufgefallen dass der Werksverkehr den kleinsten Anteil ausmacht. Wenn Pendler näher/ in die Stadt ziehen würden, dann wären vielleicht die Strassen nicht so verstopft und die Emissionen kleiner. Antworten
Sind wir doch mal ehrlich: Im Vergleich zu London, Berlin oder Mailand ist Zürich o.ä. vom Verkehrsaufkommen her ein kleines Dorf. Zudem bekommen seit 2009 eh nur noch Euro 5 Fahrzeuge in der CH eine Typengenehmigung, womit sich das Prob. automatisch erledigt. Und der der Zwang zum Kauf neuer Autos ist doch für den Umweltschutz das sinnfreiste was man machen kann. Reine Schikane der Velo-Mafia. Antworten
es gäbe ein einfacheres und wirksames system gegen autos die zuviel " " dreck " " ausstossen. --- eine importbewilligung einführen --- eingeführt werden, dürfen nur jene autos die zu den 8 saubersten gehören --- mit jährlicher anpassung. --- es gibt kaum autohersteller die auf den CH-markt verzichten möchten -- ! ! autogewerbe ! ! es gäbe dadurch nicht weniger autos in der CH Antworten
@Schrader: Ich kann mich Ihnen nur sympatisierend anschliessen. Mein Protest besteht darin, meine 340mg-CO2 Schleuder noch ein paar Jahre länger als geplant zu fahren. Und in die grünen Städte, in der in Zukunft nur noch Bergluft wehen soll (ha!), zieht es mich und mein Wägelchen eh nicht mehr. Es gibt ja genug Strassen drumherum. Antworten
Hallo allerseits. Ich finde diese Umweltzonen eine katastrophe. In einer freien Marktwirtschaft ist es doch mein Recht ein grosses tolles Auto zu kaufen und damit überall hin zu fahren. Das ganze wird nur viel Geld kosten und istdem Markt hinderlich. Abgesehen davon ist unsere Luftqualität gut. Was die Schweizer machen interessiert doch keinen wir sind nur 7Mio. China ist umweltsünder. Antworten
Diese Entwicklung ist sehr zu begrüssen, hoffentlich ist auch die Auswahl streng genug. @ nicole meier: Hoffentlich triffts die Büezer, die machen ja den Grossteil der Pendler aus @ Ivan Casale: Velos (bzw. die Fahrer) die auf dem Trottoir fahren werden immer mit 40.- Busse bestraft. Teilweise fahre aber auch ich (in angepasstem Tempo) auf dem Gehweg, weil mir mein Leben die 40.- wert sind. Antworten
Einfach lächerlich mit was sich der Bund wieder einmal beschäftigt - es gibt doch wirklich noch "echte" Probleme, welche zu lösen sind! Die Städte sind eh nicht mehr attraktiv und zum Glück gibt es ausserhalb Einkaufszentren oder das nahe Ausland. Antworten
Letztlich wird es eine Milchmädchenrechnung. 4 Autos mit einer gedulteten Abgasnorm dürfen dann durch die Zonen fahren, auch wenn nur eine Person im Auto sitzt. Ein anderes Auto das eine schlechtere Abgasnorm hat, dafür aber 4 Personen befördert, darf nicht durch diese Zone und muss evtl. noch Umwege in Kauf nehmen. Toll für diese Zone, aber hilft das der Umwelt wirklich? Antworten
Gute Idee; Deutschland kennt dieses System bereits. Da werden die Autos mit entsprechenden Etiketten ausgestattet. Und je nachdem dürfen sie in die Städte oder halt nicht. Für das Gewerbe gibt's bei uns dann bestimmt Ausnahmeregelungen. Man kann nicht immer nur sagen "man sollte etwas für die Umwelt tun" und dann doch immer schreien, wenn es Vorstösse in diese Richtung gibt. Antworten
"Der Bund selber sieht aus übergeordneter Sicht Ausnahmen für Armee-, Blaulicht- oder Diplomatenfahrzeuge vor, nicht aber für die Autos der lokalen Anwohner oder Geschäftsinhaber. " Im Klartext heisst das, wenn ein Anwohner sich keinen neuen Wagen leisten kann, dann hat er halt Pech gehabt. Wieder einmal geht's auf Kosten des kleinen Mannes... Bravo... Antworten
Es gibt keinen plausiblen Grund, dass alte Stinker die Innenstädte verpesten dürfen. Grosse Umfahrungsmanöver wird es deswegen kaum geben, sondern eher Verzicht auf unnötige Fahrten, Wechsel auf den ÖV oder Kauf von Autos mit besseren Abgaswerten. Einige der reaktionären Vorredner verkennen, dass es hier nicht in erster Linie um eine CO2-Reduktion geht, sondern schlicht um bessere Stadtluft. Antworten
Einfacher ginge es mit strengeren Typenprüfungsvorschriften. Dann wären in einigen wenigen Jahre alle neu zugelassenen Fahrzeuge "sauber" und neue Spritfresser hätten keine Chance auf Zulassung mehr. Wir müssen die Automobilindustrie bei der Produktion lenken, nicht erst den Verkehr in unseren Strassen mit neuen, teuren Schildern, die kaum einer versteht. Antworten
Jetzt besitzt ein Wohnungseigentuemer eine sogenannte Drecksschleuder. Oder auf jeden fall ein Auto das durch gewisse Strassen zu seinem Wohnort nicht mehr fahren darf. Kann es zulaessig sein einer solchen Person den Zugang zu seinem eigenen Wohnort zu verbieten? Schliesse mich mal der Meinung des TCS an, hoert sich soweit mehr nach Schikane als nach Loesung an. Antworten
Meine Windschutzscheibe ziert bereits eine grüne Plakette für Umweltzonen in Deutschland. Nach BR Leuenbergers Idee soll ich in Zukunft nun auch noch eine für die Schweiz dazukleben. Bald wird wohl eine für Österreich dazukommen, dann eine für Italien, eine für Frankreich, eine für Hintertupfigen; und natürlich alle aufgrund verschiedener Kriterien erteilt - voll krass! Antworten
Und wieder haben unterbeschäftigte Politiker ein neues Gesetz und eine neue Busse erfunden. Es gibt Ausnahmen für Armee-, Blaulicht- oder Diplomatenfahrzeuge, nicht aber für Autos der lokalen Anwohner oder Geschäftsinhaber. Hirnrissig! Als begleitende Massnahme würden dann am Stadtrand Windräder aufgestellt, welche die verpestete Landluft vom unbefugten Eindringen in den Stadtraum abwehren. Antworten
Es ist einfach faszinierend, wie man immer wieder versucht, neue Einnahmequellen zu erschliessen. Oder glaubt jemand im Ernst, dass die Abgase der Autos exakt bei der Stadtgrenze stoppen? Wind, Regen und diverse Umwelteinflüsse beeinflussen die Luftqualität, und nur deshalb, weil es auch in London oder Berlin so gemacht wird, heisst es nicht, dass dies der richtige Weg ist. Antworten
Von Gesetzes wegen die Windschutzscheibe zugeklebt. In der Schweiz die Autobahnvigniette, für Oesterreich das Pickerl, für Deutschland die Umweltzone und nun in der Schweiz ein weiterer Kleber. Wenn es Genf macht braucht es Zürich auch. Aber sicher mit einem andern Kleber. Früher haben wir über die Schildbürger gelacht! Antworten
Bin mal gespannt, ob das auch für die mercedesfahrenden Diplomaten in Genf gilt. Oder glaubt die Stadt Genf tatsächlich die würden aufs Tramm oder auf ein japanische Elektromodell umsteigen ? Zudem habe ich noch keine andere Stadt in der CH gesehen wo soviele Sportwagen unterwegs sind. Viel Glück Genf - eine Pionierleistung im Vertreiben von guten Steuerzahlern in die Aussengemeinden. Antworten
Die Sommerferien sind vorbei und wieder geht der alte Kampf gegen die Autos weiter. Aber die autofeindlichen Städte sind mir eh schon lange egal. Früher sind wir am Wochenende noch mit dem Auto ins Tessin oder in Städte anderer Kantone zum Einkaufen gefahren. Heute nehmen wir aus Protest das Flugzeug nach London, Hamburg, Wien, Paris etc. Viel Spass weiterhin, Ihr Grünen! Antworten
Ich verstehe die Umweltanliegen und bin auch für Massnahmen. Jedoch muss man bedenken, dass die Ausweichmöglichkeiten auf den öffentlichen Verkehr (wegen Überlastung), in Parkhäuser (muss man sich als Angestellter leisten können), oder für den Durchgangsverkehr (weite Umfahrung = grössere Belastung) sehr beschränkt sind. Frau Teuscher probiert viel ohne zu planen, die Dummen sind wir! Antworten
Ja, solche grünen Gedanken kann man sogar ernst denkenden Menschen servieren ! - Immerhin werden diese wie Üblich kaum Ernst genommen. Wie sieht es denn bei den öffentlichen Verkehrsmitteln aus ? Sind diese wiedereinmal davon ganz einfach vergessen gegangen worden ? Wie viele neue öffentliche, von den Steuerzahlenden zu befrankende Abstimmungs- Pöschtäli möchten uns unsere linken Freunde wieder andrehen ? Antworten
Da würde es mich mal wunder nehmen, wieviel CO2 bei der Produktion und Installation von Hinweistafeln und Klebern entsteht, und was das dann schlussendlich bei uns in der Schweiz bringt, wo wir doch im Gegensatz zum Ausland mehr neuere Fahrzeuge besitzen. Nur nebenbei: etwa ein Drittel der Umweltbelastung eines Autos fällt bei dessen Produktion an! Ich erachte das als Schikane und Geldmacherei Antworten
Aus den Erahrungen von Deutschland wissen wir dass diese Massnahmen, wenn überhaupt, kaum messbare Verbesserungen bringen. Dafür fahren sogenannte "Stinker" Umwege, was im ganzen betrachtet, eher eine verschlechterung bedeutet. Bei diesen Schikanen geht es nur um Autoverkäufe. Im ganzen betrachtet ist ein "aufbrauchen" der bestehnden Fahrzeuge am Umwelfreundlichsten. Grüne helfen der Wirtschaft. Antworten
Dem geneigten Leser und auch dem Verfasser der obigen Zeilen sei ein Besuch in Mailand empfohlen und des Inhalieren des dortigen Smogs. In Lugano können die selbigen Leute die stinkenden Alfas und Fiats beobachten. Die Idee per se ist nicht schlecht, doch stossen die 100.- sauer auf. Warum nicht die gleiche Busse für Velos die auf dem Trottoir nicht einmal Schrittempo fahren können?? Antworten
Schweiz
Emil Frey AG Autocenter Bern
Geniessen sie die Strasse mit dem neuen Subaru XV. Nur im Emil Frey Autocenter Bern.



Hans Schmid
Für alle die es nicht begriffen haben: Es geht hier um GIFTIGE Schadstoffe, wie Stickoxide, Russ, etc. - Mit dem CO2 und Energieeffizienz hat das gar nichts zu tun, denn CO2 ist ungiftig und die giftigen Schadstoffe hängen auch nicht vom Treibstoffverbrauch ab. Übrigens: Weshalb muss die Schweiz hier wieder ein Sonderzüglein fahren und übernimmt nicht die deutschen Vignetten (grün, gelb, rot)? Antworten