Schweiz

Diskussion

«Fakten werden mit Wünschen vermischt»

Ein deutscher Steuerfahnder ärgert sich schon jetzt darüber, wie Schweizer Banken ein künftiges Steuerabkommen umgehen würden. Die Replik der Banken, der Finma und der Wissenschaft. Mehr...

Von Thomas Ley.

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

98 Kommentare

Wilfried Becker

08.08.2012, 12:00 Uhr
Melden

Also eins habe ich immer noch nicht kapiert: Die CH (meist bürgerliche Forumsteilnehmer) will das Abkommen mit D nicht - die SPD (hier oft als Deutschland bezeichnet) will es auch nicht. Um was streitet man sich eigentlich hier? Antworten


Martin Cesna

07.08.2012, 13:06 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Das Steuerabkommen der Schweiz mit Deutschland hat einen Grundfehler: Es versucht, das da liegende Kapital zu besteuern, statt die zu besteuernden Bürger. Steuern sind progressiv je nach Einnahmen und Besitz, weshalb der Bürger und nicht das Geld zu besteurn ist. Wenn man das Kapital besteuert, sollten die Steuern so hoch ist, dass es für den Bürger billiger ist, das Kapital steuerlich anzugeben. Antworten


Thomas Schwarz

07.08.2012, 14:53 Uhr
Melden

Damit haben Sie grundsätzlich Recht Herr Cesna, und es ist sicher auch einer der Gründe, weshalb D dem Abkommen so kritisch gegenübersteht (fehlende Progression). Ihre Idee würde aber das Bankgeheimnis in Nichts auflösen, und das wollen "wir" offenbar nicht. Sagen wir also: lieber ein für Alle tragbarer Kompromiss als Streit ohne Ende...


roger muehlemann

07.08.2012, 11:18 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Wenn Herr Herrmann Angst hat, dass neu Geschäfte mit Goldbonds über England
gemacht werden könnten, dann wird er wohl wissen wovon er spricht. Es liegt nun an der EU dieses Schlumpfloch zu schliessen. Denn solange es existiert wird es kaum nur von Schweizer Banken genutzt. Witzigerweise sind es Staaten mit solchen Konstrukten, die dauernd mit den Fingern auf die Schweiz zeigen .. lachhaft ..
Antworten


Gaudenz Mischol

07.08.2012, 10:53 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Und wieviele unversteuerte Gelder liegen wohl auf deutschen Banken? Vielleicht sollte man einmal vor der eigenen Haustüre wischen bevor man so grosse Töne spuckt.
Das Gleiche gilt natürlich auch für die USA. Wieviele unversteurte Narcodollars liegen wohl auf den Banken in Miami.
Antworten


Auguste Dubois

07.08.2012, 10:51 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Es gab einmal eine Zeit, da hätte der Finanzplatz über einen rheinland-pfälzischen Steuerfahnder nicht mal gelacht - man hätte ihn schlicht und einfach überhaupt nicht zur Kenntnis genommen. Heute heulen Bankiervereinigung, Finma und wahrscheinlich auf einige Banquiers im stillen Kämmerlein aus Furcht vor anhaltendem Ungemach sogar wegen eines Presseartikels sofort hörbar auf. Getroffene Hunde... Antworten


hans richard

07.08.2012, 11:40 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Der Steuerfander hat Recht. Das sogenannte Steuerabkommen ist absolut lächerlich und noch löchriger als Schweizer Käse; die Schweizer Banken werden alles tun um Ihre Kunden zu halten und die Steuern zu umgehen.
Solange es keine Datenaustausch gibt wird weiter mit aktiver Mithilfe der Schweizer Banken betrogen werden. Deshalb: Steuerabkommen in die Tonne treten und weiter und vermehrt CDs kaufen!
Antworten


Jürg Bühler

07.08.2012, 03:49 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Vielleicht sollten wir den Deutschen mal raten unser Erfolgsmodell (7 Wege ins Glück) zu übernehmen: Einführung direkte Demokratie, dann könne die Politiker nicht immer noch mehr verschleudern und über Millionenprojekte stimmt Souverän ab. Austritt aus EU, so müssen nicht mehr soviele Gelder unsinnig in Brüssel verschleudert werden. Auch müssen sie sich nicht mehr an bankrotten Staaten beteiliigen Antworten


Bruno Oerig

07.08.2012, 00:25 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Wenn ich die Mehrheit der Kommentare lese, komme ich zum Schluss, dass die Schweiz ums verrecken etwas verteidigen muss, was eigentlich nur ganz wenigen wirklich nützt; offenbar stimmt das Cliché wir seien ein Volk von Reichen und Gutbetuchten - nur bin ich ziemlich sicher, dass längst nicht alle davon profitieren, von den Banken und deren Gehabe. Wacht doch endlich auf! Antworten


Auguste Dubois

07.08.2012, 11:27 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Aber, aber, Herr Oerig, Sie verkennen den "Swiss Dream". Selbst der durchschnittlichste Durchschnittsschweizer glaubt auf leicht verschrobene Weise insgeheim und tief drin, dass er auch mal in die Position kommen könnte, wo Bankgeheimnis und Steueroasen ein Thema für ihn ein Thema werden könnten. Man will sich ja schliesslich nichts unnötig verbauen.


Walter Wenger

07.08.2012, 10:54 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Guten Tag Herr Oerig, haben Sie die kalte nasse Nacht draussen gut überstanden? Oder hatten Sie die möglichkeit unter einem Dach zuverbringen, evt. sogar in den eigenen vier Wänden, oder in einer Mietwohnung welche ein Reicher und Gutbetuchter durch viele Handwerker und dessen "praktisch Intelektuellen" bauen liess und Sie mieten können? Oder sind Sie auf der Durchreiche von einem Slum ins andere?


Helmut Melzer

07.08.2012, 07:20 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

"Die Schweiz kann sich das nicht leisten", nein die CH Banken können es sich nicht leisten auf das Schwarzgeld zu verzichten. Steuerhinterzieher bringen ihr Schwarzgeld ja nicht zu CH Banken auf Grund der guten Renditen, sondern weil die Banken ihnen ja sehr behilflich zu sein scheinen. Es ist wahrscheinlich das CH Banken jetzt nach anderen Wegen suchen um ihre Kundschaft hinreichend zu bedienen Antworten


Tom Dubach

07.08.2012, 12:36 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Nur, nach dem Doppelbesteuerungsabkommen wird es in der Schweiz keine unversteuerten deutschen Gelder mehr geben. Die Gelder, die hier bleiben werden mit einer Einmalzahlung von mind. 21 % regularisiert. Danach auf Gewinn und Einkünfte eine Steuer analog D erhoben. Das meiste Geld ist im Übrigen schon seit Jahrzehnten in der CH, von wegen "behilflich zu sein scheinen"...


Res Zaugg

07.08.2012, 10:56 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

...und die deutschen steuerzahler müssen sich andere steueroasen suchen um ihr geld aus den steuerwüsten in sicherheit zu bringen.... oder sie verlegen ihren arbeitsplatz in die steuergüntige schweiz. Nicht wahr, herr melzer?


Marianne Steiner

07.08.2012, 15:45 Uhr
Melden

Herr Melzer, Banken in anderen Steueroasen bieten einen Service, von dem Sie sicher noch nie gehört haben. Sie verstecken das Geld so gut, dass es vor dem Zugriff sämtlicher Steuerbehörden bestens geschützt ist - das hat sich in den entsprechenden Kreisen schon längst herumgesprochen. Und was machen die deutschen Banken in D? Und auf den Karibik- und den Kanalinseln? Sandburgen bauen?


Erik Schellenberg

06.08.2012, 23:41 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Es geht gar nicht um die Besteuerung (siehe Artikel Bloomberg heute)
Jemand, der Geld hinterzieht frägt nicht nach Spesen, Ertrag, erzeugt wenig Aufwand und reklamiert nicht.
Wenn das Geld deklariert wird fliesst es zurück ins Ursprungsland (passiert zurzeit) und die Bank muss am Ort (D, F, UK...) mit andern Banken konkurrieren.
Das Problem ist, dass unsere Banken aber teurer und nicht besser sind
Antworten


Walter Wenger

06.08.2012, 22:45 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Zusätzlich ärgern könnte sich wohl auch noch der deutsche Steuerfander, wenn dieser anhand aktueller Geschichtsbücher erfahren müsste, wie einst vor ein paar hundert Jahren standhafte Eidgenossen die "Kavallerie" der deutschen Herrscher ausser Lande jagten. Antworten


Franz Arouet

06.08.2012, 22:34 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Wer zahlt schon gerne,.
ueberzogene Steuerforderungen,
von einem ueberbordendem Staat?
Antworten


Hermann Bucher

07.08.2012, 13:07 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Nicht gerne bezahlen und betrügen sind zwei Paar Schuhe.


Richard Kuptscha

06.08.2012, 21:13 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Mich nervt die Einstellung einiger - nicht aller- Schweizer die sich die Moral so flexibel zurechtdrehen um das kriminelle Verhalten der Banken zu rechtfertigen. Geld unterdrückt die Moral. Bankgeheimis? Super, aber eben nur für Schweizer! Keine Einmischung aus dem Ausland? Einfach kein Schwarzgeld mehr annehmen! Böse deutsche Behörden? Die wollen nur deutsche Steuerbetrüger, keine schweizer! Antworten


Dario Dirossi

06.08.2012, 21:09 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Na ja, der Deutsche Staat geht ganz selbstverständlich davon aus, dass gut 40 % des Einkommens direkt oder indirekt an Fiskus und Umverteilungsmaschinerie zu bezahlen sind. - Man kann da auch anderer Meinung sein. Antworten


Steffen Schmidt

07.08.2012, 09:39 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Durchaus. Trotzdem muss man wenn man in Deutschland lebt die Steuern bezahlen....oder auswandern. Es hält einen ja keiner auf. Aber wer Steuern hinterzieht betrügt seine Mitmenschen und lebt auf kosten derer.


Helga Hanson

07.08.2012, 09:31 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Herr Dirossi, die meisten Deutschen bezahlen dem deutschen Staat gar nicht 40% ihres Einkommens, sondern sehr viel weniger, wenn man die vielen Abschreibungen die möglich sind in Betracht zieht. Bitte erst überlegen, wenn Sie es nicht genau wissen forschen und dann, auf Grund der Fakten schreiben. Bitte, bitte, bitte!


Daniel Graf

07.08.2012, 08:15 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Solange die EU selber Steueroasen wie die Kanalinseln betreibt, ist solches moralisches Gewäsch nur peinlich. Und für eine Stiftung in Lichtenstein brauche ich kein Schweizer Bankkonto. Trotzdem: Vermögende sollen gefälligst auch die gesetzlichen Steuern bezahlen, wie ich auf Grund meines Lohnausweises. Antworten


Bruno Krähenbühl

06.08.2012, 20:30 Uhr
Melden 57 Empfehlung 0

Von div. Kommentatoren wird ein Haufen Unsinn in die Welt gesetzt. Beispielweise die hohen Steuern in Deutschland. Tatsache ist: Deutschland kennt im Gegensatz zur Schweiz seit 1996 keine Vermögenssteuern mehr. D kennt bei Immobilienbesitz auch keine Eigenmietwertbesteuerung. Den Steuerflüchtlingen geht es nicht darum, hohe Steuern zu vermeiden, sie wollen schlicht gar keine Steuern bezahlen. Antworten


Michael Wyss

07.08.2012, 08:39 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Die Systeme sind verschieden, alles was zählt ist die Gesamtsteuerbelastung. Nicht ob es eine best. Steuer gibt oder nicht (Vermögen z.B.) Sämtliche empirischen Untersuchungen zeigen, je höher die Gesamtsteuerbelastung, je tiefer die Steuermoral. Eigentlich logisch. Dann muss man noch sehen, was der Staat damit macht, rsp. was erhält der Bürger dafür zurück. Und da schneidet D schlecht ab.


jo kissling

07.08.2012, 00:08 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Alles schön und gut, zum nachdenken ein ganz kleines Beispiel:
Frage eines kleinen Handwerkers (3-Mann Betrieb) aus einem "Südstaat" an mich, der ein Haus gebaut und verkauft hat,alle Steuern und verlangten Abgaben bezahlt hat,ob er in der Schweiz ein Konto eröffnen könnte, da er weder dem Staat noch dem Euro traue !
Sonderbar, nicht ? Und das mit legalem Geld !


Thomas Müller

06.08.2012, 23:02 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Deutschland hat nicht höhere Steuern sondern vor allem dümmere. Jeder der es trotz der horrenden Einkommenssteuer zu einem Vermögen gebracht hat, denkt dass er nun genug bezahlt hat und es sein gutes Recht ist so viel wie möglich in Sicherheit zu bringen.
Die vielen kleineren Schweizer Steuern sind da viel subtiler.


Daniel Graf

07.08.2012, 08:21 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Krähenbühl: Nach ihrer Beschreibung müsste Deutschland demnach eine Steueroase sein und alle deutschen Steuerbetrüger sind so giereig, dasss sie lieber mit viel Aufwand kriminell werden als ganz wenig Steuern zu zahlen..


Markus Niessen

06.08.2012, 21:15 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

In Deutschland gab es im 20. Jahrhundert einige Währungsreformen: In den 1920er Jahren, 1948 (1951/52), 1990 (Wiedervereinigung) und letztlich auch mit der Einführung des Euro. Wie lange ist da "zu lange"? Auch die Franzosen ,Spanier und Italiener kennen Währungsreformen. Die Opfer waren aber kaum die "Reichen", sondern der Mittelstand.


Tom Dubach

06.08.2012, 21:09 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

@Bruno Krähenbühl Das meist Geld liegt schon viel länger in der Schweiz als sie behaupten. Die Wiedervereinigung löste keine grosse Geldschweme aus, das ist ein ziemlich absurde Behauptung. Fakt ist aber, dass Deutsche in den letzten 100 Jahren zweimal enteignet wurden. Da würde ich mir als Vermögender auch so eine Gedanken machen. Sie etwa nicht?!


Bruno Krähenbühl

06.08.2012, 21:01 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

@ Markus Niessen: Eher unwahrscheinlich. Das Geld liegt schon zu lange bei unseren Banken. Die reichen Deutschen wollten sich davor drücken, ihren Anteil an die immensen Kosten für die Wiedervereinigung (Integration der DDR) zu leisten. Der Patriotismus hört eben - wie ja auch bei uns - oft beim Portemonnaie auf. Ethisch/moralisch ist die ganze Sache mit Sicherheit nicht.


Bernd Oehler

06.08.2012, 20:55 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Völlig richtig, Herr Krähenbühl. Wer sein Vermögen normal versteuert hat - welchen Grund sollte der dann noch haben, dieses anonym in der Schweiz anzulegen? Wer sich verbirgt, hat etwas zu verbergen und will eben nicht mit offenen Karten spielen und auch nicht Steuern zahlen.


Markus Niessen

06.08.2012, 20:45 Uhr
Melden 31 Empfehlung 0

Könnte auch Sicherheit eine Rolle spielen? Z.B. mit Bezug auf Währungsreformen, die in der Schweiz bisher nicht zu erwarten waren?


Hans-Peter Müller

06.08.2012, 20:28 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Ich bin immer noch der Meinung, dass vorallem Deutschland ein Problem hat, bei dem die Deutschen Bürger die eigenen Gesetze nicht respektieren. Es kann nicht im Interesse der Schweiz liegen, ständig Angebote zu machen und diese danach, zugunste von Deutschland zusätzlich zu verwässern. Antworten


Fredy Saxer

06.08.2012, 20:33 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Der deutsche Steuerfahnder ist eben kein Fahnder sondern ein Dieb der sich mit gestohlenen Daten bereichern will. Dass deutsche linke Politker auf das selbe Pferd setzen, gibt es für solche Staaten, von ex Präsident Clinton ins Leben gerufen, den zutreffenden Namen Schurkenstaat. Deutsche Steuerhinterzieher sind demnach Schurken die den eigenen Staat betrügen. Also wischt vor der eigenen Tür, gell Antworten


Helga Hanson

07.08.2012, 10:41 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Herr Saxer, das geht aber nun wirklich zu weit! Ich lebe NICHT in einem Schurkenstaat und uns mit Nordkorea usw. zu vergleichen ist, ehrlich gesagt, lächerlich. Und 13 haben den Daumen gewählt! Mich wundert, dass der "Tagi" Ihren "Beitrag" überhaupt zugelassen hat, wenn er manche (meine), die vergleichsweise sehr, sehr harmlos sind, aber die Schweiz milde kritisieren, zurückhält. Free Press?? NO


will williamson

06.08.2012, 20:25 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Zumindest die grossen Banken haben doch schon bisher eine Rechtsabteilung gehabt. Die hätte dafür sorgen sollen, dass die Geschäfte in einem legalen Rahmen abgewickelt werden. Nun stellt sich heraus, dass offenbar viele Geschäfte illegal waren. Somit muss man annehmen, dass diese Rechtsabteilungen versagt haben oder vom Management bewusst übergangen wurden. Antworten


Gerhard Berger

07.08.2012, 08:17 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Es geht auch darum, WO etwas illegal war. Bei uns offenbar nicht. Und ich denke, es wird immer möglich sein, Geld irgerndwie dem Fiskus zu entziehen. Diese sieben Wege sind teilweise ja auch legale Schlupflöcher. Zudem könnte man auch wieder einmal schreiben, mit welchen Mitteln die Deutschen Banken den Schweizern helfen, Steuern zu umgehen. Wäre an der Zeit.


Peter Kunz

06.08.2012, 20:16 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Die Schweiz soll sich eine steuerfreie Zone gestalten. In den Alpen. Büro im Felsen. Ohne Zufahrtsstrasse. Ohne Regierung, ohne Gesetz, weder Gericht noch Richter. Hier kann jeder sein Geld verstecken. Wenn Timothy F. Geithner anruft, antwortet ihm der Automat: "Sie sind mit einem gesetzlosen und steuerfreien, unabhängigen und neutralen Land verbunden. Danke für ihren Anruf". Das war dann. Antworten


Joseph Bucheli

06.08.2012, 20:13 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Schwarzgeld ist ärgelich und jeder Mensch ist selber für seine Ehrlichkeit verantwortlich.
Mir macht Schwarzgeld weniger Kummer als die xxxxx Milliarden welche pro Jahr durch die organsierte Kriminalität erwirtschaftet und gewaschen werden .
Gewaschen über Failed State (Somalia, Nordafrika, Mexiko u.a.) und dann über seriöse Staaten (Zypern, USA, GB) in den Wirtschaftskreislauf fliessen.
Antworten


Nick Schott

07.08.2012, 08:37 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Mit der Ehrlichkeit hats der Mensch nun mal nicht so, ohne soziale Kontrollen löst sich eine Gesellschaft früher oder später auf. Dies ist leider in Afrika in vielen Staaten zu beobachten. Seien wir doch mal ehrlich, wenn Sie die Wahl haben die Höhe der Steuern selber zu bestimmen, wieviel würden Sie geben?


David Borer

06.08.2012, 20:08 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Was will Deutschland eigentlich, wieder nur den Mittelstand grossflächig abzocken? Jeder Deutsche kann sein Geld in Singapur bunkern, was die Grossen sowiso schon längst getan haben, was also will Deutschland noch von der Schweiz? Antworten


Rainer Maria Maisser

06.08.2012, 19:59 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Das Geschäft mit versteuerten Vermögen machen, ist das dann noch ein Geschäft für die Schweizer Banken? Wohl eher nicht. Das Geschäft besteht ja gerade daraus, die Kundengelder am Fiskus vorbeizuschleusen. Ist dies nicht mehr möglich, so sind die Banken in den Herkunftsländern wohl effizienter für die Kunden, und die Gelder flössen statt in Hedgefonds sogar in die Realwirtschaft. Antworten


marie huysman

06.08.2012, 19:53 Uhr
Melden 42 Empfehlung 0

Es ist doch völlig klar, dass die Banken neue Konstrukte für Steuerhinterzieher anbieten werden. Wer denkt, dass die Banken künftig legal wirtschaften, der hat - entschuldigung - nicht mehr alle Tassen im Schrank und sollte sich bei der nächsten Weltmeisterschaft für Naivität bewerben. Antworten


Thomas Schwarz

07.08.2012, 08:32 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Reinhart: Könnten Sie uns hier belegen, dass D mit den (illegalerweise) erstandenen CDs legale Steueroptimierungen verfolgt? Ich kenne jedenfalls kein Land, in dem das Verheimlichen von steuerbaren Vermögen und Einkommen ein legales "Vehikel" zur Steueroptimierung ist. Die Frage ist nämlich auch: wie legal wurden diese "steueroptimierten" Vermögen erwirtschaftet?


Peter Kamber

06.08.2012, 21:11 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Ich kenne keine. Und ich bin in diesem Business. Bitte konkret nachlegen.


Walter Reinhart

06.08.2012, 20:52 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@marie huysman: Steueroptimierung ist nicht per se illegal. Ihre generelle Behauptung, dass die Banken illegal wirtschaften, haben Sie aus der Luft gegriffen. Alle genannten Steueroptimierungsvehikel sind legal. Aber das hält die fanatischen Steuerfahnder in D nicht davon ab, sich ihrerseits krimineller Machenschaften zu bedienen.Doch der Zweck heiligt auch hier die ungesetzlichen Mittel nicht.


Kurt Aegeri

06.08.2012, 19:48 Uhr
Melden 43 Empfehlung 0

Die deutschen Banken stehen natürlich über jedem Zweifel. Nachweislich rekrutieren sie sehr gerne u.a. auch Schweizer Steuerflüchtlinge. Aber das ist irgendwie eine berechtigte Art von Unrecht? Ich finde dieses deutsche Gejammere mittlerweilen unerträglich. Es ginge darum, endlich weltweit vom herrschenden Banken-Unrechtsystem Abstand zu bekommen. Vor dem Gesetz sind doch alle gleich. Oder? Antworten


Thomas Schwarz

07.08.2012, 14:40 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Wyss: Steuerhinterziehung (schönfärberisch Steueroptimierung genannt) ist in der Schweiz in der Tat nicht strafbar - sonst wäre die ganze Problematik schon lange gelöst (Wenn jemand eines in der Schweiz strafbaren Vergehens verdächtigt wird, kann das Bankgeheimnis ganz legal aufgehoben werden). Was Sie erwähnen ist Steuerbetrug. Wer einen Lohnausweis hat kann eben nicht "optimieren"...


Michael Wyss

07.08.2012, 08:26 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Stahel; ??? Was Nicht strafbar. Wäre ja zu schön. Man würde ja glatt vergessen sein Jahressalär bei der Steuererklärung an zu geben. So ein Schwachsinn. Lesen Sie mal bitte die Schweizer Steuergesetze, insb. Art. 175 ff DBG. Dann geht Ihnen ein Licht auf und Sie merken, dass man nicht solch Unsinn verbreiten sollte.


Helga Hanson

06.08.2012, 22:33 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Herr Aegeri, das "Gejammere" ist verständlich und von unversteuertem Geld zu profitieren, ob nun in der Schweiz, in Deutschland, in Großbritannien usw. usw. ist immer unmoralisch, denn irgendjemand im Heimatland muss für die Infrastrukturen ja zahlen. Und wenn Sie das Gejammere so unerträglich finden, rate ich Ihnen, Artikel wie diese einfach nicht zu lesen und schon gar nicht zu kommentieren.


Peter Rufer

06.08.2012, 21:03 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Ja die armen schweizer Banken sind die wahren Opfer. Typisch Schweiz: Die Banken: Namenlose Konten: Akten vernichten. Schwarzgeld und Blutgeld von Diktatoren aus aller Welt. Geheime Filialen (CS) in New York, Schmuggeln von Diamenten in Zahnpasta (UBS). Schweizer Ruf in der Welt ruiniert. 60 Milliardekredit über Nacht vom Staat (UBS). Dauernde Riesenboni. Aber man soll aufhören zu kritisieren...


Reto Stahel

06.08.2012, 20:24 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Schweizer Steuerflüchtlinge? Soweit ich weiß, ist Steuerhinterziehung in der Schweiz nicht strafbar, insofern tun deutsche Banken nichts Unrechtes.


Karl Brunner

06.08.2012, 19:25 Uhr
Melden 30 Empfehlung 0

Interessant an den von Herrmann beschriebenen Wegen ist doch vor allem, dass sie alle mit Steueroasen im Ausland (Liechtenstein, Cayman, etc.) operieren. Abgesehen davon, dass es eine unbewiesene Behauptung ist, die Schweizer Banken würden diese Wege beschreiten, müsste man den SPD-lern in Deutschland anraten, die erwähnten Steuerlöcher im Ausland zu stopfen. Antworten


Hermann Bucher

07.08.2012, 13:15 Uhr
Melden

Nur weils andere auch machen, wird es noch lange nicht besser!


roman gattlen

06.08.2012, 20:58 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Immer diese Ausreden! Immer mit dem Stinkefinger auf Andere zeigen! CH ist doch ein vorbildliches Land mit nur noch Weissgeld-Strategie! Wer's glaubtt wird seelig!


Franz Karl

06.08.2012, 19:14 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

CD's haben die Qualität meines Toilettenpapiers. Sie haben ein, zwei, oder drei Lagen, sind sanfter oder rauher. Aber dienen zu sonst nichts, wie mir ein deutscher Finanzbeamter im Urlaub gesagt hat. Ausser zur Besetzung des Bundestages. Antworten


Thomas Müller

06.08.2012, 23:14 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Die CD's sind reines Polit-Marketing. Die SPD Politiker können so ihren Anhängern vorgaukeln dass sie ein wirksames Mittel gegen die bösen Steuerhinterzieher haben. Deshalb auch die Zahlen wieviel Fantasiliarden noch in der Schweiz lagern und auch nach jeder x ten CD noch immer jeweils Milliarden per selbständige reinkommen


Andreas Winter

06.08.2012, 19:25 Uhr
Melden 35 Empfehlung 0

Solange der Deutsche Fiskus derart unverschämt bei Steuern zulangt, wird es immer Steuerhinterziehung geben! Der Steuerhinterzieher hat ja letztlich gar keine andere Wahl, entweder kassiert der deutsche Staat über kurz oder lang sein ganzes Vermögen bei diesen absurden Steuersätzen - welche noch massiv erhöht werden sollen - oder er risikert die Hinterziehung und behält vielleicht sein Geld! Antworten


Hermann Bucher

07.08.2012, 13:20 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Winter: 1: Der deutsche Staat, kassiert nicht über kurz oder lang das gesamte Vermögen. 2: Wer in Deutschland lebt muss Steuern zahlen. Wer das nicht möchte, muss eben gehen.


Andreas Winter

07.08.2012, 09:57 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Schnyder: Tja, der "Krieg" zwischen Reichen Bürgern und dem Staat um's Vermögen, ist bereits in vollem Gange, daran besteht kein Zweifel! Ebenfalls kein Zweifel besteht, wer den Krieg am Schluss verlieren wird - nämlich der Staat! Oder haben Sie schon mal einen Bauer gesehen, der Milch gemolken hätte ohne eine Kuh im Stall..;-)?!


Beni Schnyder

07.08.2012, 09:15 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Solange der Deutsche Steuerzahler derart unverschämt Steuern hinterzieht, wird es immer hohe Steuern geben! Der Fiskus hat ja letztlich gar keine andere Wahl, entweder kassiert der deutsche Staat über kurz oder lang seine Steuern beim Kleinverdiener - welcher eh schon massiv bezahlt - oder er risikert den Staatsbankrott. Merken Sie was???


Michael Bader

07.08.2012, 06:39 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

@Winter, bei allem Respect, ihr Beitrag strotzt nur so von Unkenntniss. Die Steuersaetze in D. sind nicht unverschaemt oder absurd. Diejenigen, die in D. Steuern hinterziehen, knabbern sicher nicht am Existenzminimum, denn nur bei 6stelligen Betraegen lohnt der Aufwand. Diese Schmarotzer geniessen gerne den hohen Standard in D. moechten dafuer aber nicht zahlen, oder lassen andere gerne zahlen.


Bernd Oehler

06.08.2012, 20:57 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Dass es keine Vermögenssteuer in Deutschland gibt, wissen Sie aber schon, oder?


Marcel Senn

06.08.2012, 20:06 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Ach Herr Winter, wenn alle so egoistisch und disozial wie Sie denken würden, dann hätten wir andauernd Bürgerkrieg!
Ist für Sie ein funktionierendes, effizientes Gemeinwesen etwas absolut wertloses? Ohne Steuerbetrüger könnte man auch in D die Steuern senken, es ist eben auch ein Betrug an den über 80% die ehrlich ihre Steuern zahlen.


paul-dieter Mehrle

06.08.2012, 19:03 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Herr Sutter, was die Menschen wünschen , glauben sie gern ( schon Caesar wußte das.).Dieses Konstrukt "Steuerabkommen ist ein reinrassiges Produkt der Schweizer Bankiervereinigung.Schon die Tatsache, daß die Schweiz sich mit allen Fasern an dieses Modell hängt, beweist unwiderlegbar,als wie günstig sie diese Lösung für ihre Interessen sähe.Die anonyme Amnestie ist der zentrale Knackpunkt! Antworten


Tom Dubach

06.08.2012, 21:13 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Günstig wäre etwas anderes. Schon heute investieren Banken Millionen um bereit zu sein für etwas, das vielleicht gar nicht kommt. Zudem ist die Anonymität auch für die Kunden teurer als eine Nachdeklaration. Die CH-Banken wollen für ihre Kunden Rechtssicherheit. Rechtssicherheit ist ein sehr hohes Gut. Zumindest in Rechtsstaaten.


Urs Müller

06.08.2012, 19:29 Uhr
Melden 42 Empfehlung 0

Wenn Herr Mehrle unter «günstig» die Bewahrung des Bankgeheimnisses versteht, dann ok. Hinter dem Bankgeheimnis stehen nicht nur die Banken, sondern immer noch ein grosser Teil der Schweizer.
Ich zahle Steuern und trotzdem geht es niemanden etwas an, auf welcher Bank ich wie viel Geld habe, wem ich Geld zuwende etc.


Hans Schmidt

06.08.2012, 18:55 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Und dann heisst es wieder: ...das waren nur einzelen schwarze Schafe von Bankberatern,... ohne Beweise ist alles Spekulation (Beweise werden aber durch das weiterbestehende Bankgeheimnis rechtstaatlich verhindert)... und überhaupt 1291, Wilheml Tell... fremde Steuervögte ... Also: Wenn die Weissgeldstrategie beschlossene Sache durch die Politik ist, warum wird sie nicht konsequent umgesetzt? Antworten


Mario Müller

07.08.2012, 00:06 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Hans Schmidt: Per se ist jeder Benützer des öffentlichen Verkehrs Schwarzfahrer. Und jeder Autofahrer ist ein Geschwindigkeitsübertreter. Jeder Kunde eines Supermarktes ist ein Ladendieb. Hören sie doch endlich mit solchen Behauptungen auf. Es ist schlichtweg nicht wahr, wenn es gebetsmühlenartig wiederholt wird.


Beni Schnyder

07.08.2012, 08:47 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

das kommt in den nächsten 5-Jahresplan der SP.


Tom Dubach

06.08.2012, 21:17 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Herr Schmidt, die Weissgeldstrategie wird ja konsequent durchgesetzt. Denn wenn das Doppelbesteuerungsabkommen in Kraft tritt, wird es keine unvesteuerten deutsche Vermögen mehr in der Schweiz geben. Alles regularisiert. Wo gibt es das schon als in der Schweiz?


H.U. Suter

06.08.2012, 18:50 Uhr
Melden 56 Empfehlung 0

Es geht v.a. darum die Mär vom Steuerhinterzieher, der am Kollaps des Sozialstaates schuld sein soll, hochzuhalten. Da spielt es keine Rolle was in Wirklichkeit geschieht, wichtig ist dass die Mehrheit glaubt, dass man in der Schweiz Schwarzgeld verstecken kann und daher wiederholen diejenigen Kreise die an der Existenz dieses Märchens interessiert ihre Lügen immer wieder. Antworten


oliver keller

06.08.2012, 20:37 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Na, dann erzählen Sie uns doch Ihre Version der Geschichte. Denken Sie im Ernst, dass alles, was Sie um sich herum sehen in der Schweiz sei durch mühevolle Arbeit entstanden? Wenn dem so ist, dann sollte dem Esel längst die Mühle gehören. Tut sie aber nicht, denn reich wurde die CH nur, indem sie andere über den Tisch zog. Und davon haben die umliegenden Länder plus die USA gerade die Nase voll.


Rolf Bachmann

06.08.2012, 18:47 Uhr
Melden 48 Empfehlung 0

Vielleicht sollte man den EU Nachbarstaaten einmal in Erinnerung rufen warum die Schweizer 1291 die Mistgabeln, Dreschflegel und Helebarden ausgepackt haben.... um die ausländischen Steuervögte in die Wüste zu schicken... also Eigentum bewahren ist ein Schweizer Urrecht !!!! Antworten


Peter Jodel

06.08.2012, 21:47 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Den Mist mit der "Wissenschaft" hören wir auch gerne, Battaglia. In den 80ern verzapften Pseudohistoriker, der Bundesbrief sei eine Fälschung. Unterdessen musste Ihre "Wissenschaft" Lügen gestraft werden. Jetzt kommt halt das Märchen, 1291 sei nur erfunden. Hören Sie doch auf, bei solchem politischen Theater noch von Wissenschaft zu sprechen, nur weil es den Linken in den Kram passt!


Markus Niessen

06.08.2012, 19:40 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

@Ch. Schweizer: Eigentum kann doch nur privat sein?


Rolf Bachmann

06.08.2012, 19:25 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

@Battaglia, solange die Kirche an ihrer "Geschichte" festhält, mach ich das auch mit "meiner"... Wissenschaft hin oder her :-)


Hermann Battaglia

06.08.2012, 19:07 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

@Rolf Bachmann: Sie erzählen die Geschichte immer noch, wie man sie Ihnen in der Schule vorgegaukelt hat. Inzwischen ist ihre Mär aber schon lange wissenschftlich überholt. Vielleicht lassen Sie sich einmal aufdatieren!


Rolf Bachmann

06.08.2012, 19:01 Uhr
Melden 46 Empfehlung 0

@Schweizer.. jedes Bürgers. Wenn ein Staat auf Einkommen mehr als 50% Steuern erheben will, braucht er sich auch nicht zu wundern dass alle nach Schlupflöchern etc suchen und ihre Habe anderswo in Sicherheit bringen.


Christoph Schweizer

06.08.2012, 18:54 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

...und - wessen Eigentum ist dies jetzt nun ... ?


christian schäffler

06.08.2012, 18:47 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Der Beamte Klaus Herrmann weiss doch ganz genau, dass es die «sieben Wegen ins Glück» schon lange gibt. Das ist doch in Finanz-Ladenhüter! Vielleicht gibt es nach dem Zustandekommen des bilateralen Steuerabkommens CH-DE weitere «sieben Wegen ins Glück», Antworten


Daniel Oetsch

06.08.2012, 18:41 Uhr
Melden 38 Empfehlung 0

wäre es nicht an der Zeit, das Deutschland sein Steuersystem so anpasst, dass weitesgehend keine Steuern mehr hinterzogen werden können...? ausserdem, je höher die Abzugebende Pfründe an den Staat, verbunden mit verschwendischer Verwendung Derjeniger durch die Politik, desto wahrscheinlicher, dass sich Gedanken in Richtung Steuerhinterziehung auftun... Antworten


bart wakker

06.08.2012, 19:17 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Auch ein weg, um diebstahl von einem nachbarstaat zu rechtfertigen. Und Schweizer sagen D wie ihr steuersystem auszusehen hat... Umgekehrt würden alle hier wegen souveränität aufschreien.
So eine heuchlerei. CH sollte sich freuen dass Deutschland sie nicht lange kaputt boykottiert hat.


walter roth

06.08.2012, 18:27 Uhr
Melden 188 Empfehlung 0

Gut so..........
Bravo.
Mir ist jeder Weg recht, wenn er nur dieses Knebelwerk torpediert und es damit Bachab schickt.
Die Schweiz muss lernen ihre Interessen vornan zu stellen und dafür nötigenfalls auch Konsequenzen zu tragen.
Achtung erwirbt man sich nicht mit defätistischer Haltung und Untertanenverträgen für fremde Vögte, Achtung erwirbt man sich mit Konsequenz und Standhaftigkeit.
Antworten


Helga Hanson

06.08.2012, 22:44 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Markus Niessen - Ich habe ausdrücklich UNVERSTEUERTES und VERSTECKTES Geld angesprochen. Natürlich kann man versteuertes Vermögen in der Schweiz anlegen, auch wenn es nicht wünschenswert ist (siehe Abzug von viel Kapital aus Griechenland, wo es jetzt fehlt) Der wirkliche Reiz aber ist, dass man unversteuertes Geld in der Schweiz und anderen Ländern vor dem Fiskus verstecken kann.


Carlo Schneider

06.08.2012, 21:39 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Kleiner Mann ganz gross!
Problem ist dass die Schweiz mit dem Geld der fremden Vögte 50% ihres Geldes macht. Da kommt man mit solchen Mutmacheparolen keinen mm weiter.


Bernd Oehler

06.08.2012, 21:04 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@ Markus Niessen: Natürlich darf man versteuertes Vermögen in der Schweiz anlegen, man muss dann eben auf den Gewinn aus dieser Anlage wiederum Steuern zahlen, pauschal 25%. Vom Gewinn, wohlgemerkt, das Vermögen bleibt unangetastet. Es wird also niemand ärmer, wenn er Steuern zahlt. Wer dagegen Geld verstecken will, hat es wohl schwarz eingenommen und schuldet entsprechend mehr Steuern.


Markus Niessen

06.08.2012, 19:51 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

@Helga Hanson: Sind die Einlagen von Ausländern in der Schweiz wirklich alle unversteuert? Darf man versteuertes Vermögen in der Schweiz anlegen?


Helga Hanson

06.08.2012, 19:36 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Ja, Frau Hübscher, dann ist das ja OK + alles erlaubt. Eine sehr eigenartige Einstellung. So lange nur die anderen Steuerzahler für die Infrastruktur zahlen, gell?
Wenn Sie in einem Land, nicht in Deutschland übrigens, 50% Steuern zahlen, dann haben Sie auch ganz bestimmt sehr viel Vermögen, bzw. Einkommen und können es sich leisten, Ihre Steuern korrekt zu zahlen, so wie es Niedrigverdiener tun.


Gaby Hübscher

06.08.2012, 19:17 Uhr
Melden 32 Empfehlung 0

Fr. Hanson: Ich glaube Sie verkennen die Situation. Fakt ist: 1.) Viele EU-Bürger retten IHR Vermögen weil der Staat in manchen Länder mehr als 50%! abzockt. 2.) Gehört dieses Geld nicht der CH, sondern immer noch deren Kontoinhabern. 3.) Würde jeder normaldenkende Mensch bei solchen Steuersätzen genau gleich handeln.


Sam Brown

06.08.2012, 19:08 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

@Hanson, wenn jemand Stuern in Millionenhöhe hinterziehen kann, dann ist ds Steuersystem des Staates zu hinterfragen. Ein Otto-Normalöverbraucher kann in D genausowenig an Steuern hinterziehen wie in der CH. Bei anderen ist de facto das Stuersystem fragwürdig. Schuld ist nicht derjeneige, welcher Geld verwaltet sondern derjenige, der es niocht korrekt versteuert. Banken verwalten.....


Helga Hanson

06.08.2012, 18:58 Uhr
Melden 36 Empfehlung 0

Herr Roth, welche Interessen hat den die CH? Unversteuerte, verstecktes Geld aus dem Ausland aufzubewahren und davon zu profitieren? Nochmals: Dieses Geld gehört NICHT CH und die unbezahlten Steuern den jeweiligen Ländern und deren ehrlichen Steuerzahlern. Ich würde mich schämen, meine Steuern nicht ordnungsgemäß zu zahlen, egal in welchem Land ich lebe. Sie sehen das offensichtlich anders.


Ernst Dittmar

06.08.2012, 18:18 Uhr
Melden 138 Empfehlung 0

Ganz offensichtlich ist das Konzept, Steuern auf Einkommen und Vermögen zu erheben, ein Konzept, das nicht funktionieren kann. Es ist offensichtlich geworden, dass dieses Konzept Staaten, z.B. Deutschland, zu kriminellen Handlungen gegen Nachbarstaaten verleitet und im Inneren zu verstärkter Überwachung der Bürger führt, bis hin zu einer Entwicklung in Richtung Freiheitsverlust und Totalitarismus. Antworten


Peter Sieber

07.08.2012, 06:18 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Herr Dittmar, umgekehrt ist auch gefahren. Das Konzept funktioniert sehr wohl, denn würden die Reichen ehrlicher sein, würde wohl die Steuerlast für alle sinken. Ausserdem begehen deutsche Bürger ebenfalls kriminelle Handlungen durch Anlage von unversteuertem Geld. Und wie Frau Hanson richtig schreibt, deutsche Banken helfen reichen Schweizern Steuern zu umgehen...


Helga Hanson

06.08.2012, 19:17 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

@Ernst Dittmar - Meine Frage: Warum bunkern einige reiche Schweizer ihr Vermögen trotz niedriger CH-Steuer in dt. bzw. ausländischen Banken? Wissen Sie die Antwort? Und Ihre Verbindung von Ermittlungen betr. (kriminellen) Steuerdelikten mit Totalitarismus ist zwar populistisch, trifft aber für D nicht zu. Ich empfehle Ihnen, das dt. Grundgesetz und Fachbücher über dt. Föderalismus zu studieren.


bart wakker

06.08.2012, 19:13 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Worauf sollte man dann steuer erheben, und zwar so dass die reichsten auch am meisten zahlen? Falls weder auf einkommen noch auf vermögen.... Da müsste man erbschaften wohl zu 100% versteuern, damit der staat noch genügend mittel für das absolute minimum hat.
Es gibt übrigens kein staat in der welt wo weder einkommen noch vermögen besteuert werden. Das wird wohl seine gründe haben.



Zurück zur Story

Schweiz

Populär auf Facebook Privatsphäre

Immobilien

Werbung
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen
Trend: Mintgrün
homegate Wir präsentieren Ihnen Mintgrün - die neue Trendfarbe. Mehr

In Partnerschaft mit:

Homegate

Umfrage

Identifizieren Sie sich mit Ihrer Postleitzahl?