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Rassisten-Hetze gegen Ricardo Lumengo
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«Ich habe über 100 rassistische Mails erhalten und an die zehn Anrufe», sagt Ricardo Lumengo der Zeitung «Sonntag». Mit einer solchen Flut von Hasstiraden hat der aus Angola stammende Politiker nicht gerechnet.
Der Bieler Politiker soll bei National- und Grossratswahlen bis zu 100 Wahlzettel selbst ausgefüllt haben. Er muss nun wegen des Verdachts auf Wahlfälschung bei den Grossratswahlen von 2006 im Kanton Bern vor einen Strafeinzelrichter.
Lumengo bestreitet, Wahlfälschung begangen zu haben, akzeptiert aber den Verdacht auf Stimmenfang. «Zu den Nationalratswahlen 2007 gab es ein ähnliches Verfahren. Es ging um insgesamt 47 Stimmzettel, die mit derselben Handschrift ausgefüllt worden sind», sagt er. (bru)
Erstellt: 22.02.2010, 10:38 Uhr
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