Schweiz

Diskussion

Pressing gegen die Fifa

Bei Korruptionsgerüchten sollen automatisch die Staatsanwälte einschreiten, auch bei Sportverbänden. Das fordert die Rechtskommission des Nationalrats. Bei Sepp Blatter scheint dies bereits Wirkung zu zeigen. Mehr...

Von Jürg Ackermann.

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35 Kommentare

René Kocher

18.01.2012, 14:59 Uhr
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Aha,der Sepp braucht Unterstützung in Sachen Korruption,es wäre eine grosse Hilfe für seine Reformbestrebungen,wie auch eine grosse Unterterstzung für seine Ethik- und Disziplinarkommission.Welcher Staatsanwalt notiert sich solche Ausssagen.Mit Inkfrattreten werden hoffentlich alle Fälle behandelt,die noch nicht verjährt sind.Ausmisten im FIFA-leeren-Rechtsraum.Wir wollen sauberen Sport ! Antworten


Jean M Weber

18.01.2012, 11:06 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Es ist höchste Zeit, dass diesem Mischel-Club auf die Finger geschaut wird. Abgesehen davon, finde ich es eine Frechheit, dass dieser stinkreiche "Verein" (was für ein Hohn!) fast keine Steuern zahlt! Antworten


André Gross

18.01.2012, 10:33 Uhr
Melden 32 Empfehlung 0

Es ist interessant das Korruption in NGOs und Freikirchen "erlaubt bleiben solle" laut SVP.
Auch interessant das Luzi Stamm zugibt korrupt zu sein, oder wie soll man das "Könnte auch mich und dich betreffen" verstehen? Ist dass das übliche "Die anderen dürfen nicht kriminell sein, aber wir dürfen schon" Gedankengut das die SVP und die FDP zu pflegen scheint?
Antworten


Daniel Meier

18.01.2012, 10:23 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Die ewigen Nein-sager FDP und SVP treten wieder einmal typisch auf. Als wenn die Vereine von sich aus etwas ändern würden. Aus jetziger Sicht ist es schon fast lachhaft wie sich Herr Müller in der Arena zum Fall Hiltebrand so theatralisch aufgebaut hat als es um die Verfilzung bei der FDP ging. Antworten


Alex Wetter

18.01.2012, 10:20 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Dies ist dringend und nicht nur im Fussball. Das Sponsoring im Sport hat derartige Ausmasse, die Korruption vorausetzen. Zahlreiche Sport-Organisationen sind in der Schweiz auch weil unsere Gesetze in Finanz- und Steuer-Angelegenheiten, inklusive Schmiergelder, sehr grosszügig sind. Eines Tages platzt unser nächstes internationales "Steuerunterziehungs- und Korruptions-Problem Dank des Sports Antworten


Bojan Antonovic

18.01.2012, 10:08 Uhr
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Wieso sollten Kirchen ausgenommen? Das sind Organisationen, welche jahrzehnteland Kinderschänder in den eigenen Reihen duldeten! NGOs wie Greenpeace wäre Transparenz sehr willkommen! Wahrscheinlich sind ein FDP-NGOs, die "geschützt* werden müssen ... Antworten


Daniel Altenburger

18.01.2012, 10:28 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Niemand sollte ausgenommen werden. Korruption ist immer und überall verwerflich und sollte bestraft werden. Wo liegt das Problem? Was sagen uns die Voten gewisser Politiker, dass ein neues Gesetz auch "mich und dich" betreffen könnte? Dass Korruption normal ist und daher nicht generell bestraft werden kann? $VP eben, und die ist als Partei bekanntlich ein Verein. Pötzlich kalte Füsse?


Ella Lurino

18.01.2012, 10:06 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Den Unterschied zwischen einem Unternehmen und der FIFA gibt es nur auf dem Papier. Wo Menschen arbeiten und wo viel Geld ist, besteht Korruptionspotential. Ab einer bestimmten Umsatzgrösse müssen für alle Organisationen dieselben Regeln gelten, egal ob Unternehmen, Verein, NGO oder sogar Kirche. Antworten


Hans Huber

18.01.2012, 10:06 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Natürlich haben FDP und SVP etwas gegen den Vorschlag. Es sind diese bürgerlichen Kreise die in Positionen sitzen wo man kräftig mitverdient... Antworten


Max Sutter

18.01.2012, 10:04 Uhr
Melden 43 Empfehlung 0

Sind SVP und FDP die Schutzpatrone der Lügner und Betrüger? Immer wenn ein Schritt zu mehr Sauberkeit im öffentlichen Wesen gemacht wird, sind sie dagegen. Unterwanderung der Kartellgesetze (Verbot von Parallelimporten), Schutz von Steuerbetrügern, Straffreiheit bei Bestechung werden von diesen "bürgerlichen" Parteien unterstützt. Nach deren Wunsch muss offenbar die Schweiz krimineller werden. Antworten


Pat Geering

18.01.2012, 10:31 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Na ja, kriminell ist ja 'nur' wer jemanden absticht, oder wer in einem Laden was stiehlt. Was dann durch die Netten und Linken gedeckt wird und dringend ausgeschafft gehört! Aber Aktivitäten wie Korruption / Bestechung, Betrug oder Steuerhinterziehung sind ja Kavaliersdelikte. Zumindest könnte man das Verhalten der FDP und vorallem der SVP so interpretieren. Aber Schelm wer Böses denkt ...


hr fehr

18.01.2012, 09:48 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Ja was ist denn schlecht daran, wenn auch Kirchen und NGOs und Privatpersonen under den Korruptionsartikel fallen ? Würde das die Geschäfte von gewissen Treuhändern, Politiker und Anwälten schaden ? Wenn die FDP und SVP gegen den Vorschlag sind, kann man ja auch daraus ableiten, dass die beiden Partein für die Korruption sind. Ist das höher zu bewerten als das Image der Schweiz ? Antworten


Alain Burky

18.01.2012, 09:44 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Es kann ja nicht sein, dass Vereine/Organisationen, die sich als gemeinnuetzig definieren und von der Steuer befreit sind, einen Staat im Staat bilden koennen. Antworten


Rolf Zürcher

18.01.2012, 09:37 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Da könnte die SVP schon lange ihre bekannten Schnüfflein einsetzen, um die Machenschaften der FIFA und anderer Sportverbände zu unterbinden. Scheinbar machen da aber nicht nur die Sportfunktionäre, sondern auch die rechten Politiker die hohle Hand, dies geht ja aus dern ablehenende Voten der Rechtskommision hervor. Antworten


Herbert Weiss

18.01.2012, 09:31 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Bis ein solches - zu befürwortendes - Gesetz zum Tragen kommt, ist der Herr Josef Sepp Blatter gestorben. Da kann es ihm eigentlich egal sein. Das Blabla über seine Ethik- und Disziplinarkommission ist einfach nur lächerlich. Offenbar wollen Blatter und Blocher, der echt Ethikprofessor werden wollte, der Ethik modrigen Inhalt verleihen. Antworten


Cassandra Dürr

18.01.2012, 09:01 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Selbstkontrolle= den Bock zum Gärtner machen! Lächerlich, denn das hat man bei den Banken gesehen, wie das funktioniert. Und die Sponsoren sind oft gerade diejenigen, die am meisten Geld haben zum Schmieren und Oelen... Lernen es die Bürgerlichen nie? Antworten


Ralph Geh

18.01.2012, 08:56 Uhr
Melden 90 Empfehlung 0

Die FDP und die SVP zeigen einmal mehr, dass sie durchaus in einer korrupten Gesellschaft leben können (oder war es Selbstschutz?). Wer immer noch an die Selbstregulierung von Organisationen glaubt (und das ausgerechnet am Beispiel der FIFA), hat die letzten drei Jahr verschlafen oder nichts begriffen. Wie solche Leute sich anmassen, zum Wohl des Staates zu agieren, ist mir schleierhaft. Antworten


Ronnie König

18.01.2012, 10:55 Uhr
Melden

@J.Paul: Im Prinzip, ja. Aber ich denke, dass das schon heute zum Teil läuft. Ich denke an den TCS usw., denn für kleine Bagatellen hat es doch die GV. Meist wird dort eine Lösung verhandelt.


Jäger Paul

18.01.2012, 09:51 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Natürlich muss etwas getan werden. Aber die Prozessflut könnte gewaltig werden. Von Gesetzes wegen müsste bei jedem Pfadiverein oder Firmenfussballverein wegen Korruption ermittelt werden, wenn ein Verdacht besteht. Oder würde man diese vom Gesetz ausnehmen, weil diese gleicher sind. Die Idee des Vorstosses ist gut aber sehr populistisch und nicht ganz durchgedacht.


andreas fankhauser

18.01.2012, 09:35 Uhr
Melden

@ ralph geh
scheinbar haben auch sie etwas nicht begriffen. es waren nämlich nicht die svp/fdp spitzen, die für die ganze partei sprachen, sondern einige exponenten. also sollten sie hier nichts verallgemeinern. sie, herr geh, sollten diesen kleinen aber feinen unterschied erkennen, oder?


hans huber

18.01.2012, 08:52 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Doppelmoral SVP!! (nur schon wenn man die letzten Wochen anschaut) Antworten


fiechter hugo

18.01.2012, 08:47 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

ha ha - sepp der "reine"....klar, was vor der einführung einer allfälligen regelung passierte wird nicht unter diese fallen, aber ab jetzt will sepp ein reiner sein..... Antworten


tanja huber

18.01.2012, 08:42 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Bis vor ein paar Monaten war die SVP "meine" Partei. Was sich diese Partei in den letzten Monaten erlaubt (und mir zumutet) ist schlicht eine Frechheit. Die obige Aussage von NR Luzi Stamm "...mich oder dich betreffen könne" ist unglaublich. Wenn "du oder ich" nämlich keine Schmiergelder annimmst/annnehme bist "du oder ich" auch nicht korrupt. Antworten


Sam Pirelli

18.01.2012, 08:37 Uhr
Melden 83 Empfehlung 0

Ein Schritt in die richtige Richtung. Und nun mögen die Verbände bitte auch normal Steuern bezahlen müssen. es kann ja nicht sein, dass das Fussballkartell seine Monopolstellung ausnutzt, um ganze Staaten unter Druck zu setzen.
Ferner: natürlich wieder SVP und FDP. Auf einer Eigenverantwortung beharren, die systembedingt gar nicht funktionieren kann - macht endlich die Augen auf, "Bürgerliche"!
Antworten


Peter Riese

18.01.2012, 13:30 Uhr
Melden

@Sam Pirelli: Ich denke, der Beitrag von Herrn Koller war ironisch gemeint. Ausserdem finden Sie auf der FIFA-Website auch sämtliche Finanzberichte der letzten Jahre (nach IFRS). Das Problem ist ja auch nicht die Organisation an sich, sondern deren Mitglieder aus allen Herren Länder....


Sam Pirelli

18.01.2012, 10:27 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Herr Koller, setzen Sie tatsächlich die Fifa und Greenpeace gleich? Und noch dazu mir einem frei erfundenen "Gerücht"? Halten Sie das für einen tatsächlichen Diskussionsbeitrag?
Klar: Die Fifa hat das Monopol über den Weltfussball, Greenpeace hatte lange das über den Walschutz. Das ist schon das Gleiche.
Item. Sie finden auf der Greenpeace-Website alle Zahlen und Fakten - in völliger Transparenz.


Toni Müller

18.01.2012, 09:33 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Das Gebaren um den Fussball erinnert mich durchaus an das Papsttum im Mittelalter. Da wird mit Bann usw. gedroht. Ganze Länder mit Ihren Fürsten werden gefügig gemacht.


Franz Koller

18.01.2012, 09:05 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Habe gerage gerüchterweise gehört, dass Greenpeace Bestechungsgelder annimmt. Fordere dehalb eine staatanwaltliche Unteruchung aller Geschäfte.


René Müller

18.01.2012, 08:26 Uhr
Melden 95 Empfehlung 0

Wieder die $VP und FDP. Immer wenn es darum geht unliebsame Fragen zu lösen, sind sie dagegen. Es könnte ja sein, dass es einmal an den eigenen Geldsäckel geht. Warum nicht einfach mal beginnen, und später eventuell verschärfen. Die ewigen Sprüche: Es ist nicht wirksam, wir könnten einen Franken weniger verdienen, sie könnten abwandern. Die Eigenverantwortung hat leider nicht geklappt. Antworten


Cassandra Dürr

18.01.2012, 09:05 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

... und es könnte sein, dass da ein Schul-, Studien-, Dienstkollege betroffen ist. Oder gar man selber?! Ob da CB dann auch so scharf schiessen würde, wenn ein FDP/SVP-Kollege dran käme???


Dieter Wundrig

18.01.2012, 08:46 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Vor dem Gesetz sind alle gleich, aber andere sind gleicher. Und was Blatter anbetrifft, er ist auch nur ein Rad zwischen den Rädern. Es ist eine Organisation, die Mafia lässt übrigens grüssen, welche die Fühler in die ganze Welt ausstreckt. Da werden Staatsanwälte sich wohl die Fühler abbrechen, es grüsst übrigens auch die selige SwissAir.


Michael Pfisterer

18.01.2012, 10:42 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Klar ist die SVP dagegen. Beim Herr Hildebrand wurden hohe moralische Standards durchgesetzt, höher als das Gesetz sie setzte. Die FIFA, die sich an keine Moral hält, da gibt es noch nicht einmal ein Gesetz gegen Korruption und die SVP ist dagegen. Es zeigt, wie diese Partei funktioniert ! Antworten


Roman Rebitz

18.01.2012, 08:51 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Auf der ganzen Welt kann man sich in solchen Situationen immer die gleiche einfache Frage stellen: Weshalb gibt es Personen die gegen solche Gesetze sind ? Weil sie selbst davon profitieren ! Jeder der die hier üblich verbreiteten Wertvorstellung befürwortet und lebt kann gar nicht gegen solche Gesetze sein. Antworten


Ronnie König

18.01.2012, 09:04 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Ein längst überfälliger Schritt! Dass die beiden genannten Parteien nicht dafür sind, enttäuscht. Es kann nicht sein, dass kleine Angestellte wegen einer geschenkten Flasche Wein(!) ihren Job riskieren und Sportfunktionäre mit Mio.(!) geschmiert werden können. Ohne ernsthafte Konsequenzen. Falls die FIFA abwandern will, so wird vergessen, dass sie ja eh keine Steuern bezahlen. Also kleiner Verlust Antworten


Denise Ferrrer

18.01.2012, 10:31 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Sie überlegen wieder einmal nicht, das über 400 Personen hier in Zürich angstellt sind. Was ist mit denen? Haben sie eine anständige Antwort darauf?



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