Parlamentarier begrüssen Kopftuchverbot im Basketball

Parlamentarier von links bis rechts begrüssen den Entscheid, dass eine muslimische Basketballerin in der Nationalliga B kein Kopftuch mehr tragen darf.

Gruppenbild mit Kopftuch: STV Luzern mit Sura al-Hawk.

Gruppenbild mit Kopftuch: STV Luzern mit Sura al-Hawk.

Kopftuch oder Basketball? Vor dieser Frage steht die 19-jährige Sura Al-Shawk. Die Schweizerin mit irakischen Wurzeln gilt als Hoffnungsträgerin des Basketballteams STV Luzern Basket. Bis zu ihrem Eintritt ins Nationalliga-B-Team hat die junge Frau aus dem luzernischen Ebikon stets mit Kopftuch gespielt. Am Donnerstag aber hat der Nordostschweizer Basketballverband Probasket in seinem Newsletter klargemacht, dass das Kopftuchverbot bei offiziellen Spielen auch für sie gilt.

«Wir müssen unser Kreuzchen ebenfalls abziehen»

Probasket begründet das Verbot mit dem Reglement des internationalen Basket-Verbandes Fiba, welches das Tragen von religiösen oder politischen Symbolen prinzipiell untersagt. «Wir müssen unser Kreuzchen ebenfalls abziehen, wenn wir spielen», sagt Probasket-Mitarbeiterin Rita Hess-Gerber zu einem Bericht der «Neuen Luzerner Zeitung». Nicht nur Symbole seien verboten, sondern auch Kopfbedeckungen oder Schmuck.

In der Politik kommt der Entscheid von Probasket gut an: «Religion hat nichts auf dem Spielfeld zu suchen», sagt der Zürcher SVP-Nationalrat Hans Fehr. Er ist überzeugt, dass die junge Frau das Kopftuch nicht freiwillig, sondern aus familiärem Zwang trägt. «Letztlich profitiert auch sie vom Verbot», glaubt Fehr.

«Religion darf nicht im Sport auftauchen»

Einverstanden mit dem Verbot ist auch der Luzerner SP-Nationalrat Hans Widmer: «Es ist wichtig, dass religiöse Anliegen und Konflikte nicht plötzlich im Sport auftauchen.» Dies lasse sich nur mit klaren Regeln verhindern wie eben einem Kopftuchverbot. Man könne es zwar durchaus als Zeichen einer gewissen Integration ansehen, dass die junge Frau in einem Schweizer Verein mitspiele. «Sie muss sich jedoch auf eine Art und Weise integrieren, in der nicht sogleich religiöse Spannungsfelder auftauchen», meint Widmer.

Die Aargauer CVP-Nationalrätin Ruth Humbel meint: «Private Organisationen wie Probasket können ihre eigenen Regeln machen und diese durchsetzen. Etwas anders wäre die Lage, wenn es um ein Kopftuchverbot im Schulsport gehen würde.» Dort sei vor allem wichtig, dass muslimische Mädchen überhaupt mitmachten. «Der Staat darf nicht zu fest in die religiöse Freiheit eingreifen und muss das Tragen eines Kopftuchs im staatlichen Sportunterricht zulassen», sagt Humbel.

Noch keine Entscheidung gefällt

Die Basketballerin selber, die seit neun Jahren in der Schweiz lebt, kann den Entscheid nicht verstehen. Sie habe bisher mit dem Kopftuch nie Probleme gehabt, weder bei der eigenen noch den gegnerischen Mannschaften. Ob sie sich für das Kopftuch oder ihre sportliche Leidenschaft entscheidet, weiss sie noch nicht. Sollte ihr Verein sie mit Kopftuch aufs Feld schicken, würde er die Spiele forfait verlieren. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 21.08.2009, 07:09 Uhr

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57 KOMMENTARE

jürg müller

19.10.2009, 10:49 Uhr

Dies ist ein Mustebeispiel wie integrationsfähig die Muslime sind. Man will unbedingt auffallen und sich den Sitten und Gebrächen im Gastland nicht anpassen. Zum Glück ist die grosse Mehrheit der Muslime nicht so konservativ und "fallen daher auch nicht auf".Tip für die Lady: Back to the roots= Zurück in die alte Heimat.


Micha Terol

21.08.2009, 16:18 Uhr

Wenn ich meine eigene Religion gruende, die zusaetzlich zur Unterhose keine weitere Kleidung erlaubt, habe ich dann das Recht, nur in Unterhosen bei einem Verbandsfussballspiel aufzulaufen?


patrik leimgruber

21.08.2009, 16:07 Uhr

@Hans Meier: ja im Ausland bekommt man nie was mit.. so wie gewisse Leute sagen in Italien sei die Mentalität offener, in Tschechien gäbe es die hübscheren Frauen, in Japan lächeln die Leute mehr etc.. Ich erinnere mich an Calmy Rey mit dem Kopftuch um nicht "negativ" auf zu fallen und "sich" in einem fremden Land unter zu ordnen. Aber das ist was ganz anderes. Die einen geben, die anderen nehmen.


Michael Sold

21.08.2009, 15:30 Uhr

@Hr. Kolbasi = Die Welt wird nicht immer offener. Das wird uns von Politik und Medien, der Globalen Wirtschaft und Arbeitsvölkerwanderung vorgegaukelt. Wo es ein Eindringen in eine funktionierende Gemeinschaft gibt, wird es immer Zurückhaltung und Angst vor dem Unwissenden geben. @ Hr Hans Meier bitte öffnen sie die Augen richtig, sie leben nämlich unter den bestern 10'000 in einem Muslimland.


Rene Meier

21.08.2009, 13:29 Uhr

Weil ich eine Glatze habe trage ich jeweils bei starker Sonneneinstrahlung ein Kopftuch. Muss ich dieses jetzt ausziehen ? Und wie ist es, wenn ich das Kopftuch am Handgelenk trage ?


Hans P. Grimm

21.08.2009, 13:13 Uhr

Es gibt viele Muslimas die kein Kopftuch tragen, sind sie deswegen schlechtere Muslims? Andererseits tragen unsere Putzfrauen auch Kopftücher, sind sie deshalb nun automatisch Muslimas? Man sollte andererseits Sport und Religion trennen.


Hans Meier

21.08.2009, 13:06 Uhr

Ich bin seit langem im Ausland in muslimischen Ländern und kenne die Situation vor Ort. All diejenigen, die Vergleiche CH vs. muslimische Länder hier in die Runde werfen, haben keine Ahnung wovon sie reden/schreiben. Soviel Toleranz, Nächstenliebe und Herzlichkeit wie in diesen Ländern würde ich mir für die Schweiz auch wünschen. Aber das bleibt wohl leider nur ein Traum.


Markus Ulrich

21.08.2009, 12:21 Uhr

Es gibt keinen Grund für eine solche Diskussion: Bundesverfassung Art. 15 Glaubens- und Gewissensfreiheit


Sabrina Meier

21.08.2009, 12:05 Uhr

Eine Diskussion ist (hier) total überflüssig. Es ist geregelt und diese sind einzuhalten (auch von dieser Dame).


Vega Tobias

21.08.2009, 11:57 Uhr

1. Wen behindert das Kopftuch beim Basketballspielen? 2. Wem genau ist es ein Dorn im Auge? / Alle die jetzt so gross daher reden, man müsse sich in deren Länder ja auch anpanssen: Ihr würdet gar nicht in so ein Land gehen und Anpassen erst recht nicht. Verlgeichen Sie dieses Land nicht mit Diktaturen. Und was hat ein Kruzifix am Hals mit dem Kopftuch zu tun? In Amerika spielen sie mit stirnbänder


Mehmet Besler

21.08.2009, 11:53 Uhr

Leider übersieht hier Probasket und gewisse Parlamentarier dass die junge Dame das Kopftuch hier nicht als Symbol oder Schmuckstück, wie ein Kreuzchen trägt, sondern aus religiöser Pflicht. Niemand trägt ein Kreuzchen weil es eine religiöse Pflicht ist. Es wäre dasselbe wie wenn sie die Bedingung erhalten würde, nur spielen zu dürfen wenn sie Schweinefleisch essen würde.


Beno Schraner

21.08.2009, 11:48 Uhr

Ob Kopftuch, Stirnband, Taucherbrille oder was auch immer, wen stört dies schon ? Sportfunktionäre oder Politiker, welche sich irgendwie "profilieren" wollen ... aber bitte nicht so ! Hopp Sura, wirf weiter Deine Körbe und ich selber werde auch nicht auf meine Mütze verzichten ...


Pat Merz

21.08.2009, 11:47 Uhr

An alle die sich hier mal wieder künstlich aufregen: Ihr habt schon gelesen im Artikel, dass die Schweizerinnen auch ihre Kruzifixe ablegen müssen*? Die Muslimin wird also genau gleich behandelt, indem sie keine religiösen Symbole tragen darf. Wieso soll die ne Extrawurst bekommen? Seh ich nicht ein. Also Kopftuch weg, oder nicht mehr Basket spielen!


walter fuchs

21.08.2009, 11:33 Uhr

das vernüftigste wäre, die junge dame würde ihren werten treu bleiben und weiterhin mit kopftuch spielen - im irak. welcome to switzerland oder bon voyage.


Tobias Vega

21.08.2009, 11:31 Uhr

Finde es schade und beschämend was hier passiert. Wir vergleichen die Schweiz immer mit Diktaturen und fundamentalistischen Staaten, was die machen darf ja auch hier sein. Sind wir den ein Fundamentalistischer Staat? Haben wir nicht in der BUNDESVERFASSUNG die Glaubensfreiheit? Das ist eindeutig nur ein Rachefeldzug von erz-konservativen Christen.


Stephan Birrer

21.08.2009, 11:15 Uhr

Ich finde es witzig, dass man die Schweiz immer mit dem Irak vergleicht. Es ist logisch, dass es in einigen islamischen Ländern wenig Religionsfreiheit gibt. Ein Land wie die Schweiz sollte sich aber mit bessern Ländern vergleichen. Erinnert sonst irgendwie an Kinderstreit im Sandkasten.


Rene Wetter

21.08.2009, 11:13 Uhr

Der Fall erinnert an diverse andere z.B. von Lehrerinnen, die im Untericht plötzlich das Kopftuch tragen wollen. Gewisse Leute radikalisieren sich in ihrem Glauben und wollen sich durch Äusserlichkeiten abgrenzen. Es wird ausgelotet wie weit die westliche Toleranz geht und man uns dann Intoleranz vorwerfen kann. Ich frage mich, ob solche Leute nicht glücklicher an Orten wären, wo alle so denken.


Thomas Waldner

21.08.2009, 11:07 Uhr

Religionen sind dogmatisch. Wer sich gegenüber Religionen tolerant und entgegenkommend verhält, erreicht damit nur, dass seine eigene Freiheit zunehmend eingeschränkt wird. Religionen brauchen gesetzliche Grenzen, ansonsten verlieren wir die von unseren Eltern/Grosseltern hart erkämpften Rechte und Freiheiten, von denen wir heute so ganz selbstverständlich profitieren.


Beatrice Schellenberg

21.08.2009, 10:43 Uhr

S.g.Fr.Ruth Graf. Wenn Sie schon für ein generelles Verbot sind so betrifft das natürlich auch eine Jüdin die ihr Haar unter eine Perücke oder auch Kappe bzw Tuch verhüllen muss. Die müssen sich dann auch unseren Gebräuchen anpassen.


Thibault Schmidt

21.08.2009, 10:39 Uhr

Sind jetzt eigentlich alle verrückt? Eine Kette ist eine Gefahr im Sport ein Kopftuch nicht, Ein Kopftuch muss aus Religiöser Sicht immer getragen werden, eine Kette nicht! Das ist ein Eingriff in die Religionsfreiheit! Ich hoffe sehr, dass diese Spielerin, so fern sie dies auch wirklich möchte, mit Kopftuch weiterspielen kann.


Dominik Fitze

21.08.2009, 10:38 Uhr

Das ganze ist doch kindisch. Lasst die Menschen doch tun und lassen, was sie wollen. Solange man sie zu nichts zwingt, ist das in Ordnung - und ich glaube, hier haben wir so einen Fall, wo alles ok wäre, wenn da nicht so ein paar Funktionäre finden würden: Nein, kein Kopftuch. Unglaublich.


Markus Hartschlegel

21.08.2009, 10:36 Uhr

@Tanja: Unsinn. Der Islam sagt lediglich, man soll sich die Scham bedecken. das Gleiche sagen Christentum und Judentum auch. Gläubige Jüdinnen tragen entweder auch ein Kopftuch oder eine Perücke über den eigenen Haaren. Weshalb wohl tragen Nonnen oder ältere Christinnen einen Kopftuch? Die Bedeckung der Scham gilt auch für den Mann, nur werden dort halt oft die Kopfhaare nicht dazugezählt.


felix estre

21.08.2009, 10:31 Uhr

Wohl in jeder Superleague Mannschaft spielt ein spieler mit einem Tattoo, dass sich explizit auf seine Religion bezieht. Also müssten diese auch abgedeckt werden nach der Mehrheit der hier Schreibenden? Wieder mal spannend zu sehen wie stark christlich wir immer noch funktionieren und trotzdem denken wie tolerant wir sind...


Tanja Siegward

21.08.2009, 10:17 Uhr

Das Kopftuch bedeutet gemäss dem Koran dass die Frau ehrenwert ist und nicht belästigt werden darf. Im Umkehrschluss heisst dies, dass eine Frau ohne Kopftuch nicht ehrenwert ist und belästigt werden darf. Es ist an der Zeit, dass wir solche öffentlichen Symbole des Islamismus verbieten. Unsere Töchter werden uns dafür in der Zukunft dankbar sein.


maurus candrian

21.08.2009, 10:15 Uhr

der kleinkarierte entscheid des basketballverbandes ist fremden- und islamfeindlich. auch mir ist sport ohne religiöse zeichen sympathischer, ich behaupte sogar, dass eine welt ohne religionen eine bessere welt wäre. dennoch, ein moderner rechtsstaat soll offen und liberal sein. ich hoffe, dass der entscheid angefochten und bis vor bundesgericht, allenfalls bis nach strassbourg gezogen wird


Stefan Müller

21.08.2009, 10:14 Uhr

vielleicht ist im Basketball eine Kopfbedeckung verboten. Ob das Kopftuch effektiv ein religiöses Symbol ist, ist umstritten. Der jungen muslimischen Frau wird das Kopftuchtragen verboten, während in anderen Sportarten ganze Mannschaften religös geprägte Kopfbedeckungen tragen. Es ist nicht eine Frage OB Religion, sondern WELCHE Religion. Und dies ist beschämend.


martha bolliger

21.08.2009, 10:14 Uhr

ich respektiere alle menschen, ob mit kopftuch oder ohne. wie kann man sich von einem stückchen stoff dermassen kulturell oder religiös bedroht sehen? ob sich nun jemand ein stirnband, ein "priatentuch" oder ein kopftuch umbindet ist mir wurst. die junge frau ist sportlerin, wir sollten ihr alle die daumen drücken und uns darüber freuen, dass sie sich im sportvereinen engagiert!!


Leonora Roci

21.08.2009, 10:12 Uhr

Bravo Adnan Kolbasi! Endlich einer der was Schlaues dazu sagt! Was stört euch wenn eine Frau mit einem Kopftuch rumläuft bzw. damit Basketball spielt??? Sollen die Nonnen nun auch das Kopftuch nicht mehr tragen drüfen??? Denkt mal nach, bevor Ihr so einen Müll schreibt! Es sollte überall möglich sein, seine Religion auszleben! Lebe und leben lassen ist mein Motto...


martha bolliger

21.08.2009, 10:08 Uhr

ich teile jan peters meinung. diese ganze kopftuchgeschichte ist doch total daneben und man zäumt das pferd am schwanz auf. wenn es um die unterdrückung mancher frauen im islam geht, wird ein kopftuchverbot kaum irgendetwas für diese frauen tun, ausser, dass sie OHNE kopftuch weiter unterdrückt werden.


Rudolf Metzger

21.08.2009, 10:04 Uhr

"Es ist wichtig, dass religiöse Anliegen und Konflikte nicht plötzlich im Sport auftauchen". Warum sollte das Tragen eines Kopftuches während eines Basketballspiels ein religiöser Konflikt sein? Was ist mit all den Fussballern, die ein Kreuz um den Hals tragen oder auf den Rücken tätowirert haben...??


Felix Aeschlimann

21.08.2009, 10:00 Uhr

Ich finde es toll, dass man endlich die heimischen Regeln durchsetzt. Sonst wird ja alles zugunsten der anderen Kulturen gefördert. Da erstaunt es mich wirklich, dass die SP sich ebenfalls dafür einsetzt. So geht Integration!


Markus Hartschlegel

21.08.2009, 09:58 Uhr

Was kommt als nächstes? Fussballern zu verbieten, sich auf dem Platz zu bekreuzigen? Dann dürfte die Anzahl brasilianischer Spieler rapide sinken. Seien wir ehrlich: Es geht hier nur darum, den Moslems eins auf den Schädel zu hauen. im übrigen sehe ich nicht ein, weshalb das Kopftuch ein islamisches Symbol sein soll. Christen(Innen) haben es auf der ganzen Welt lange vor den Musliminnen getragen.


Roger Ingber

21.08.2009, 09:57 Uhr

Das sogar "linke" Parlamentarier das Verbot begrüssen ist schlicht Blödheit. Wie wenn jemand fordert -> Zieht alle Eure Ketteli mit Kreuzen ab !! Mann, wo leben wir hier, lasst doch der Frau Ihr Kopftuch. Wenn sie es abzieht würde sie wohl gelüncht werden von Ihrem Stamm. Sie aber spielt das mit (sehr mutig, wie ich finde) und versucht sich "unserer" Kultur anzunähern. Das schnallen nicht alle...


Pietro Riva

21.08.2009, 09:52 Uhr

Sage nur: If you go to Rome, do as the Romans do ! Warum soll dieser Ausspruch immer nur für die Einheimischen aber nicht für die bei uns Zugezogenen gelten.....?


Monica Bourquin

21.08.2009, 09:48 Uhr

Integration hin oder her. Dieser Entscheid ist unverstaendlich. Das Tragen eines religioes bedingten Kopftuches sollte jederzeit erlaubt sein. Dies jedoch grenzt an Borniertheit und ist in keiner Weise integrationsfoerdernd. "In der Schweiz sollen sich alle anpassen", bestmoeglichst an die weisse, maennlich orientierte, christlich gepraegte Mehrheit. Das nennt sich dann Offenheit und Demokratie.


patrik leimgruber

21.08.2009, 09:41 Uhr

Ich begrüsse das Verbot, weil ich immer die umgekehrte Situation betrachte. Wenn wir im Irak sind, gibt es keine Diskussion und keine eigenen Glaubens Richtungen! Wir sollten nicht immer nur "Ja und Amen" sagen zu allem, zumindest solange nicht eine Gegenseitigkeit und gleiche Rechte gelten unter und in den betreffenden Ländern.


Simon Westerhagen

21.08.2009, 09:37 Uhr

Oh mein Gott jetzt fängt wieder dieses gejammere an. Wenn die besagte Spielerin spielen will (solange der Wille ernst und wahrhaftig ist) wird Sie sich dieser Regelung anpassen müssen. Wenn Sie nicht will kann Sie es ja lassen. Aber der Religionsknatsch hat im Sport nichts verloren. Und am Ende will Ihr Vater noch das keine Männer an den Spielen anwesend sind? Sport ist Sport. Religion was anderes


Mari Wunderli

21.08.2009, 09:14 Uhr

bin ganz für das Verbot. Uniform ist Uniform bei Sport, Polizei, Militär. Wenn religiöse Leute das nicht verstehen müssen sie halt verzichten. Das gilt auch für Spieler die sich weigern gegen ein Land/Spieler anzutreten wie zB die Iraner gegen Israel-. Unsportliches Verhalten darf und muss verhindert werden-. Im Sport kommt es allein auf die Leistung an- keine politische oder religiöse message...


susanne lustig

21.08.2009, 09:08 Uhr

im grunde bin ich dafür, dass das kopftuch in der regel nicht getragen werden darf - vor allem dann - wenn kleidervorschriften gelten. aber in dem fall frage ich mich etwas. die dame auf dem bild im hintergrund trägt ein sehr dickes stirnband, wo ist da der unterschied zu dem, für mich eher nach kappe, aussehenden kopftuch? wenn es kurz/knapp und dennoch haarbedeckend ist, stört's doch niemanden


Sam Müller

21.08.2009, 09:02 Uhr

Hans Fehr hat doch keine Ahnung und mutmasst einfach so daher... Wie immer die Politik: ohne genaues Wissen wird posaunt!


Martin Müller

21.08.2009, 08:51 Uhr

Ich kann den Basketballverband zum Entscheid nur beglückwünschen. Das Demonstrieren einer religiösen Zugehörigkeit mit äusserlichen Symbolen hat im Sport wirklich nichts zu suchen. Wer solches akzeptiert, ist eben nicht tolerant , sondern vielmehr gleichgültig. Denn nicht der, der das Kopftuch (oder ähnliche Symbole) im Sport verbietet, ist intolerant, sondern der, der es fordert.


Rolf Glauser

21.08.2009, 08:44 Uhr

Wenn ich in den Irak gehe, muss ich mich dortigen Gepflogenheiten anpassen, umgekehrt ist es das Gleiche fuer eine ex Irakerin, die in die Schweiz kommt. Wenn Sie das nicht begreift bzw. respektiert, muss Sie die Konsequenzen tragen. Es ist richtig, dass die Religionen im Sport nichts zu suchen bzw. zu bestimmen haben: sonst Sport adeeee...


felix estre

21.08.2009, 08:42 Uhr

Es ist eine Peinlichkeit wie sich Politiker plötzlich um die rechte der Frauen kümmern und wissen, was für diese spezifische Person das beste ist. Aber bitte dann auch konsequent: so auch die rote Karte für jeden Fussballer, der sich auf dem Rasen bekreuzigt. Schaden können solche Ansätze nicht als gelungene Integration gesehen werden.


Sandra Fürer

21.08.2009, 08:41 Uhr

Ich begrüsse diesen Entscheid auch. Es geht nicht an, dass die Sympole des Islams überall darüber gestülpt werden. Es gibt in der Schweiz Menschen, die sich nicht Islamisieren lassen möchten.


Gianni Dal Pont

21.08.2009, 08:39 Uhr

Was mich erstaunt ist , dass man in der heutigen Zeit , wo es Wissenschaftlich belegt ist , dass nicht Adam und Eva die ersten Menschen auf unserem Planeten waren , wie es die Bibel und der Koran uns beibringen wollen , es immer noch Menschen gibt , die an die damaligen Gelehrten glauben , die noch dachten , die Erde sei eine Scheibe . ?ch finde es richtig , wie der Verband entschieden hat !


Jan Peter

21.08.2009, 08:35 Uhr

Kopftuch hat nichts mit Religion zu tun, meine Oma hat auch immer ein Kopftuch getragen. Kreuzchen muss man ausziehen, weil sie eine Verletzungsgefahr darstellen, ein Kopftuch hingegen ist nicht gefährlich. Auch Andre Agassi hat schon Kopftücher getragen. Ein Kopftuch ist meiner Meinung nach mit dem Stirnband vergleichbar. Kenne viele die ein Stirnband wärend des Spiels tragen.


Anton Steiner

21.08.2009, 08:35 Uhr

wie kann man schweizer/in sein und sich gleichzeitig an uns äusserst fremden religiösen riten festhalten. ich würde sogar noch einen schritt weiter gehen und allen muslimen die sich eingebürgert haben ein kopftuchtrageverbot aussprechen. die müssen sich halt entscheiden. für uns gibt es auch nicht den fünfer und das weggli. was hat kopftuchtragen mit unserer kultur zu tun?


Peter Blumenthal

21.08.2009, 08:07 Uhr

Ich bin mit dem Entscheid des Basketballverbandes total einverstanden.


Dani Nussbaumer

21.08.2009, 08:00 Uhr

Ich begrüsse diesen Entscheid sehr. Auch glaube ich perönlich, dass diese Frau das Kopftuch nicht freiwillig trägt. Sie kann ihre Religion auch ohne das Kopftuch jederzeit ausüben. Unsere Wertvorstellungen in unserer westlichen Welt müssen respektiert werden wenn man hier leben will. Ich spreche aus Erfahrung weil ich viele Jahre im Ausland gelebt habe, und mich richtigerweise anpassen musste.


leo spescha

21.08.2009, 07:55 Uhr

mein vorschlag: ein stirnband (ev. kombiniert mit einem haarnetz).


Schorsch Bachmann

21.08.2009, 07:52 Uhr

Die Dame muss den Entscheid nicht verstehen nur akzeptieren. Wenn sie nur mit Kopftuch spielen kann, soll sie sich ein Land aussuchen, das ihr die Möglichkeit dazu gibt. Hier in der Schweiz wird nun mal nicht so gespielt und daran soll sie sich halten. Es ist richtig, dass die Religion nichts mit Sport zu tun hat. Und so soll es auch bleiben. Amen.


Tom Scheider

21.08.2009, 07:51 Uhr

Welcher Schweizer/in käme auf die Idee, bspw. in Irak "oben ohne" zu baden? Niemand! Als Respekt vor einer anderen Kultur! Und genau diesen Respekt wünsche ich mir von der muslimischen Kultur.


Patrick Leu

21.08.2009, 07:41 Uhr

Die Uneinsichtigkeit von gläubigen Menschen (egal welcher Zugehörigkeit) kennt wohl keine Grenzen. Respekt und Anstand sind ihnen ebenfalls fremd.


Kurt Müller

21.08.2009, 07:19 Uhr

Und dann noch die schwarzen Strumphosen - noch eine modische Entgleisung der schlimmsten Art.


Ruth Graf

21.08.2009, 07:13 Uhr

Wer in der Schweiz leben will oder SchweizerIn sein will, soll sich auch unseren Gebräuchen und Sitten anpassen. Ich bin sowieso für ein generelles Kopftuch- und Verhüllungsverbot. Wenn wir in islamischen Ländern leben wollten, müssten wir uns dort auch anpassen! Mir macht es Angst, wenn ich auf der Strasse tiefverschleierten Frauen begegne - ich habe immer das Gefühl, die haben etwas zu verbergen


Roland Moser

21.08.2009, 06:23 Uhr

@ schweizerischen Basketballverband: Wenn das Tragen von religiösen Symbolen bei offiziellen Spielen verboten ist, gilt das auch für die Juden. Besuchen Sie einmal ein Spiel eines jüdischen Basketballvereins! Diese gibt es in der Schweiz, und sie kümmern sich einen Dreck um die Vorgabe, dass das Tragen von religiösen Symbolen während offiziellen Spielen verboten ist.


Adnan Kolbasi

21.08.2009, 05:47 Uhr

Die Schweiz entwickelt sich gegen die Zeit. Die Welt wird internationaler und offener. Schlussendlich zaehlt was die Person kann und nicht ob Sie ein Kopftuch hat oder nicht! Als neutrales Land (so wirbt die Schweiz) sollte die Schweiz als Vorbild fuer andere Lander vorangehen.





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