Moskau als Finanz-Metropole? Später vielleicht
Aktualisiert am 07.03.2009 3 Kommentare
Eingeständnis von Problemen: Medwedew sprach per Videoaufnahme aus seiner Gorki-Residenz zum russischen Volk. (Bild: Keystone)
Sein Ziel, die russische Hauptstadt zu einem internationalen Finanzzentrum zu machen, habe er aufgeschoben, sagte Medwedew heute in einer auf der Website des Kremls verbreiteten Videobotschaft. Besonders die drastisch gesunkenen Rohölpreise hatten die russische Wirtschaft in den vergangenen Monaten geschwächt. Russland erwartet in diesem Jahr erstmals seit zehn Jahren ein Haushaltsdefizit.
«Natürlich hat die Krise unsere Pläne ziemlich verändert», sagte Medwedew in seiner Botschaft. Doch trotz der Schwierigkeiten werde die Nation weiter vorankommen. Russland werde andere ehrgeizige Ziele vorantreiben, wie etwa die Steigerung der Geburtenrate und die Verringerung der Sterblichkeitsrate.
Medwedew äusserte sich anlässlich des ersten Jahrestags seiner Wahl zum Nachfolger Wladimir Putins als Staatschef. Genau vor 365 Tagen hatte ihn die Wahlkommission zum Sieger der Präsidentenwahl erklärt. Zwei Monate später hatte er sein Amt angetreten. Sein Mentor Putin ist inzwischen Ministerpräsident. (raa/ap)
Erstellt: 07.03.2009, 22:26 Uhr
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3 Kommentare
Herr Steinmeier beisst dann auf Granit wenn er deren Bankgeheimnis und STEUERBETRUG lüften will. Dann heisst es Stillschweigen oder kein Gas mehr. Es geht im Ganzen doch nur darum den Bankenplatz Schweiz zu schwächen, und nicht um Recht. Wenn diese Staaten anständige Steuergesetzte hätten, gäbe es auch keine Steuerflucht. Aber Steuern 50%+ sind halt Raubrittertum Herr Steinmeier. Antworten
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