«Möglicherweise Kollision»: Schweizer Armeeangehöriger stirbt bei Fallschirmsprung
Altenstadt.
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Bei dem Fallschirmsprung-Training auf einem Truppenübungsgelände der Bundeswehr im bayrischen Altenstadt ist es möglicherweise zu einer Kollision in der Luft gekommen, wie Heeres-Sprecher Daniel Reist auf Anfrage sagte.
Der genaue Unfallhergang sei noch nicht bekannt, eine Untersuchung sei im Gang. Sie werde auf deutscher Seite von der Staatsanwaltschaft geführt. Von Schweizer Seite sei ein militärischer Untersuchungsrichter nach Deutschland aufgebrochen.
Verletzter liegt im Spital
Der Verletzte ist im Spital, sein Zustand ist nach Angaben des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) stabil. In einer Mitteilung spricht die Armeeführung den Angehörigen ihr Mitgefühl aus und versichert ihnen die bestmögliche Unterstützung.
Die Übung fand im Rahmen des internationalen Militärsport-Verbandes «Conseil International du Sport Militaire» statt. Dabei handelt es sich um eine der grössten internationalen Sportorganisationen der Welt. Die Schweiz gehört dem CISM seit 1968 an und nimmt an dessen Wettkämpfen teil.
Mehrere Unfälle in den letzten Jahren
Dies ist der letzte Vorfall in einer Reihe von Unfällen in der Schweizer Armee: 2007 starben sechs Soldaten an der Jungfrau, 2008 fünf Menschen in der Kander, und diesen Sommer verunglückte ein Soldat in der Aare. (oku/sda)
Erstellt: 14.07.2009, 22:43 Uhr
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