Merkel und Schäuble auf Wildwestplakaten in Zürich

Im Streit um gestohlene Bankdaten bringen die Jungfreisinnigen des Kantons Zürich mit einer nächtlichen Plakataktion ihren Unmut an die Leute.

«Gesucht»: Merkel und Schäuble auf dem Plakat der Jungfreisinnigen.

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«Wanted for Robbery and concealment of stolen goods», steht auf einem Plakat, das die Jungfreisinnigen auf ihrer Website zeigen. Was etwa heisst: «Gesucht für Diebstahl und Versteckthalten von gestohlenen Gütern.» Und was soll das?

Die Jungfreisinnigen drücken damit ihren Unmut aus über die Haltung Deutschlands in der Affäre um gestohlene Bankdaten, wie Alain Schreiner, Präsident der Jungfreisinnige des Kantons Zürich auf Anfrage von DerBund.ch/Newsnetz sagt. 1000 Plakate lassen sie drucken und die wollen sie am Wochenende in Zürich aufhängen. Und nicht nur das. Auch mit einer Facebook-Aktion wollen sie die Leute aufrütteln.

Ziel erreicht

Die Aktion sei zwar nicht mit der Mutterpartei abgesprochen, man sei ja aber auf gleicher Linie wie Parteipräsident Fulvio Pelli, so Schreiner weiter. Der Jungpolitiker glaubt auch nicht, damit Öl ins Feuer zu giessen. «Man muss den Leuten aufzeigen, dass das so nicht geht», meint Schreiner bezugnehmend auf die Absichten Deutschlands, gestohlene Schweizer Bankdaten zu kaufen.

Ein Ziel haben die Jungfreisinnigen schon erreicht. «Welt Online» wurde auf die ungewöhnliche Aktion aufmerksam und hat darüber berichtet. (cpm)

Erstellt: 04.02.2010, 16:47 Uhr



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