Max Göldi kämpft gegen Verurteilung
Seit dem 22. Februar im Gefängnis: Max Göldi. (Bild: Keystone)
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Max Göldi hatte zuvor schon beim Obersten Rat ein Begnadigungsgesuch hinterlegt. Eine Begnadigung könnte mittels einer politischen Entscheidung durchgesetzt werden, während ein Rekurs eine juristische Angelegenheit darstelle, sagte sein libyscher Anwalt Salah Zahaf.
Gemäss Amnesty International könnte eine Antwort auf das Begnadigungsgesuch jederzeit eintreffen. Bis ein Rekurs behandelt werde, könne es mehrere Wochen, wenn nicht Monate dauern.
Max Göldi wird nun seit 19 Monaten in Libyen festgehalten. Er war zwei Tage nach der Verhaftung von Hannibal Ghadhafi in Genf in Juli 2008 festgenommen worden. Der ABB-Angestellte begab sich am 22. Februar in die Hände der libyschen Justiz, um eine viermonatige Gefängnisstrafe anzutreten - wegen illegalen Aufenthalts. (vin/sda/)
Erstellt: 10.03.2010, 20:23 Uhr
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