Diskussion
«Man muss dem Stress anders beikommen»
Economiesuisse-Präsident Gerold Bührer sagt im Interview, warum er die Ferien-Initiative bekämpft, wie die Arbeitgeber die Arbeitsbelastung mildern können und wie er sich selber gegen Dauerstress schützt. Mehr...
Von Claudia Blumer.
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123 Kommentare
"...wonach Volksinitiativen zu Beginn auf grosse Zustimmung stossen, und je mehr Aufklärung geleistet wird, desto mehr sinkt die Zustimmung." Man könnte auch sagen, je mehr Geld die Lobby ausgiebt und je mehr Angst damit geschührt wird, was geschieht, wenn die Ferien-Initiative angenommen wird. Antworten
Das wahre Problem ist die immer grösser werdende Zahl an Temporärmitarbeitern (ohne Ferien, ohne Vergünstigungen usw.) Die werden über kurz oder lang alle krank! Ich bin nach 10 Jahren Temporärarbeit soweit (d.h. 10 Jahre ununterbrochen neben der Arbeit sich noch bewerben zu müssen; in meinem Fall ca. 1500 Berwerbungen! Gute Nacht. Antworten
Warum das den Arbeitgeber mehr kosten soll?
Die Firma verliert pro Arbeitnehmer 4Wochen Produktionseinnahmen weil der Angestellte dann in den Ferien sitzt. Wenn es jetzt neu 6 Wochen sind dann gehen nochmals 2 Wochen weg wo der Arbeitgeber keine Einnahmen hat aber dem Angestellten den vollen Lohn zahlen muss. Da ist eine Lohnreduktion, ein Ausgleich auf eine andere Art eine logische Konsequenz....
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Die Firma verliert Produktionseinnahmen wenn der Arbeitnehmer Ferien hat? Tolles Denken, das hilft sicher weiter... Und eine Lohnreduktion findet schon seit 2 Jahrzenten oder länger statt, wenn man die gesteigerte Produktivität in Relation zu den Löhnen (der einfachen Arbeiter, nicht der Manager!) berücksichtigt.
Dem Stress beikommen könnte man wenn die Arbeitgeber denselbigen und den Druck auf die Arbeitnehmer wegen irgend welcher Renditedenken nicht immer erhöhen, nein, sogar wieder senken würden. Und den Arbeitnehmern nicht mehr das Gefühl zu geben, beim kleinsten Leisungseinbruch seien sie weg vom Fenster. Das wäre wohl die nachhaltigste Lösung, Herr Bührer. Antworten
Sehr geehrte Damen und Herren, es würde keinen einzigen Job auf der Strecke bleiben, allerdings würde der Arbeitsstress steigen, denn diese durchschnittlich eine Woche mehr Ferien, müssten die Arbeitskollegen übernehme. Dazu kommt, dass für einige Leute Ferien Stress bedeutet, oder weshalb gibt es soviele die ihre Ferien gar nicht beziehen? Antworten
Ich denke wenn man die Menschen artgerechter "halten" würde, könnten Sie sich auch mehr mit Menschlichem, ihrer Umwelt und sich selber auseinandersetzen. Dann klappts auch mit den Ferien ;-)
Super Analyse Herr Bührer, gratuliere! Ich möchte dann ihren Kommentar lesen wo sie Amokläufe am Arbeitsplatz verurteilen! Dabei weiss inzwischen jeder Psychologiestudent im 1. Semester, dass die Amokrate im direkten Zusammenhang steht. Tzzz, und sowas ist Präsident von Economiesuisse! Antworten
das soll der leiter der ch-wirtschaft sein ? doch eher auf gimy-niveau ? wo wird die ch-wirtschaft denn wirklich gefuehrt ? frueher stand jeweilen ein echter unternehmer an der spitze - jetzt einfach ein funktionaer. abwaerts gehts... Antworten
Die Argumente von G.B. sind die gleichen wie vor über 100 Jahren, als man 60 und mehr Stunden pro Woche gearbeitet hat und gar keine Ferien hatte. Die Wirtschaftsbosse werden immer sagen, es liege nicht mehr drin, ganz egal, wie gut oder schlecht die Ausgangslage ist. Antworten
Länder mit höheren gesetzlichen Ferienansprüchen haben im Schnitt 9 Absenztage, z.B. Finnland, wo es 3 Monate im Winter fast kein Tageslicht hat und min. 10 Grad kälter ist als in der CH und in Deutschland wo über 30 % der Arbeitnehmer keine Möglichkeit auf Festanstellung haben und eine Temporärstelle annehmen muss um zu überleben sind wohl kein Gradmesser für die Schweiz, Herr Bührer. Antworten
Ich brauche zwar auch keine 6 Wochen Ferien, aber die Meinung von Herrn Bührer ist vielleicht nicht gerade massgebend. Er ist in einer Zeit karrieretechnisch gewachsen, die sicher auch hart war, aber in einem völlig anderen Umfeld. Er befindet sich nun im letzten Teil seiner Karriere und hat kaum mehr den gleichen psychologischen Druck auszuharren wie die jüngere Generation - er geht dem Ende zu. Antworten
Wissen Sie, Herr Bührer: Produktivität ist das eine, das ANDERE nennt man Lebensqualität. Meine Partnerin ist Koreanerin und die könnte Ihnen, Herr Bührer mal was von Stress erzählen. Wussten Sie, dass sich in Ostasiat. Länder tagtäglich Menschen das Leben nehmen, weil sie den Arbeitswahnsinn nicht mehr verkraften?? Aber mit Ihrem Lohn und Ihrer Position sähe ich das natürlich auch ganz anders... Antworten
Ich arbeite mit Menschen, die im Burnout sind oder unmittelbar davor stehen. Die Anzahl an Klienten wuchs in den letzten 2 Monaten dermassen, dass das mir selbst Angst macht. Hätte die Politik und die Verbände diese Initiative ernst genommen, wären gute Gegenvorschläge genannt worden. Die arbeitsstressbedingten Gesundheitskosten sind real - ohne Prävention werden sie markant und rasch steigen! Antworten
Die Lösung scheint doch zu sein, dass man dann den IV-Rentner Leistungen streicht oder ihnen, ohne Rücksicht auf ärztliche Diagnosen, ausser, diese sind von der IV bestellt, ganz vorenthält. Und dabei die Kosten einfach auf die Sozialhilfe verlagert, anstatt etwas gegen die Ursachen, wie eben Stress und Druck am Arbeitsplatz, zu unternehmen. Aber langfristiges Denken ist heute wohl ein Femdwort.
Ich wär schon froh für eine gut bezahlte Stelle im eigenen Land - Ferien sind mir mittlerweile egal. Aber als CHer hab ich in BS eh keine Chance. Gute stellen teilen die Ausländer bewusst unter sich auf - an Bekannte aus ihren Ländern. Ich würd tausendmal lieber die Personenfreizügigkeit angehen als Ferien. Offene Stellen müssen wieder zuerst mit CHern besetzt werden - Ferien sind zweitranging. Antworten
Da haben Sie wirklich recht - leider. Wenn Sie wie ich einmal im Ausland gelebt haben, sehen Sie deutliche Unterschiede was Länder und Zusammenhalt angeht. Die grösste Neidkultur habe ich unter Schweizern erfahren. Einen starken Zusammenhalt hingegen hat man bei den Deutschen gesehen und am meisten Unterstützung habe ich von den Asiaten erfahren. Ich war wirklich überrascht!
Es soll doch mal jeder für sich ausrechnen, was er als Arbeitnehmer so brutto auf die Stunde kostet und wie viel er der Firma einbringt.
Eine Novartis kann das tragen, eine drei Mann KMU nicht mehr, da muss dann Einer gehen, die anderen Zwei dessen Arbeit machen.
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"Bei den jährlichen Mitarbeitergesprächen stelle ich fest, dass die Arbeit in den wenigsten Fällen als Belastung genannt wird." Herr Bührer, Ihre eigenen Angestellten vertrauen Ihnen nicht. Wenn man nicht 10 min vor Arbeitsbeginn lächelnd auf der Matte steht gilt man doch bei Leuten wie Ihnen als unmotiviert. Nein, es wird selten einer das Risiko übernehmen und sich zur Arbeitsbelastung outen. Antworten
Gut gedacht Herr Frei!
Was allen hilft ist: nur soviel Arbeit erledigen, wie bezahlt wird.
Wenig Lohn heisst der Arbeitgeber will nicht mehr Arbeit.
Und richtig SCHWEIGEN
Aber wenn Sie von Ihren Verwaltungsratskollegen sprechen, dann haben Sie Recht. Dort ist die Scheidung von der 3 Frau, das knistern im Getriebe des neuen Autos und das üble Hotel vom Wochende viel belastender als die Arbeitsbelastung...
Herr Bührer, wenn sie von Stress sprechen und das hier meinen "Man müsste den Leuten beibringen, am besten schon in der Schule, mit den neuen Kommunikationsmöglichkeiten so umzugehen, dass man sich nicht in Dauerstress begibt.", haben sie nicht wirklich begriffen, was Stress ist. Besser mit den Hilfsmitteln umgehen heisst Produktivät steigern, das ist das was sie meinen, 6 Wochen Ferien JA Antworten
@Geiser: Rauchen ist ein Genussmittel und vermittelt Genuss! Das kann daher für einen Raucher kein Stress bedeuten, aber sehr wohl und wieso auch immer für einen Nichtraucher!! - Sie sind also Nichtraucher, Herr Geiser?! - OK, aber machen Sie sich deswegen nur keinen Stress!!
Stress ist ein genau definiertes, medizinisches Bild. Man hat ihn, wenn sich der Körper auf Höchstleistung einstellt, Kampf, Jagd, Flucht. Krank macht er, wenn auf den Stress keine unmittelbare, körperliche "Entladung" folgt. Beim Autofahren, beim Rauchen, beim TV schauen, beim Telefonieren... Das sind die Dinge die uns krank machen. Die Treppe raufrennen weil der Lift kaputt ist, ist gesund.
Herr Bührer macht es sich einfach, wenn er sagt, Stress entstehe nur weil die Arbeitnehmenden ihr Handy nicht im Griff haben. Tatsache ist, dass das Arbeitstempo und der Termindruck in den vergangenen Jahren enorm zugenommen haben. Dagegen nützt Handyausschalten wenig. Es braucht mehr reale Verschnaufpausen in unserer immer schneller werdenen Arbeitswellt - es braucht die Ferieninitiative. Antworten
Lustig, dass die Leute die sagen man könne sich 6 Wochen Ferien nicht Leisten meistens nichts dagegen haben, wenn ich für 4 Wochen in einen sinnlosen WK einrücke. Kaderleute haben vielfach schon 6 Wochen und das klappt ja auch. Mit der Initiative hat die Wirtschaft 6 Jahre Zeit sich darauf einzustellen. Von Arbeitnehmern wird immer wie mehr gefordert. Es ist Zeit uns was zurückzugeben! Antworten
Die 6 Wochen Ferieninitiative passt nicht zur schweizer Mentalität. Unser Werkplatz ist dafür bekannt, dass die Arbeitnehmer gut ausgebildet sind und gewillt sind überdurchschnittlich viel zu arbeiten. Der Dank dafür ist ein überdurchschnittlich hoher Lohn. Wer an diesen Werten rüttelt, rüttelt an seiner eigenen Lohntüte. Antworten
Herr Bührer scheint leider nicht über genügend Grossmut zu verfügen, um der Generation nach ihm etwas zu gönnen, worauf er selbst noch keinen Anspruch hatte... Mehr Ferien für eine Arbeitnehmerschaft die sich durch ihre Produktivitätssteigerung in den letzten Jahren und Jahrzehnten ausgezeichnet hat, sind nötig um ihre Leistung aufrecht zu erhalten. JA zu 6 Wochen Ferien für alle!
Ich frage mich ,warum so eine Initiative?
Geld verschwenden,
Warum nicht eine Initiative für die erhöhung der Ahv Geld.
Mit 3480 fr in monate kann in der Schweiz nicht leben.
Erträgliche und Genugend KinderGrippe dass die weiterarbeit der Frau ermöglichen etc.
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Der Werbeslogan der FDP "Mehr Ferien = weniger Arbeitsplätze" ist reine Angstmacherei. Branchen, die dem internationalen Konkurrenzdruck ausgesetzt sind, gewähren ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am meisten Ferien. Aber auch Branchen des Binnenmarktes haben hohe Ferienansprüche. Entscheidend ist letztlich der Wille, gute Arbeitsbedingungen zu schaffen. Darum: JA zur Ferieninitiative! Antworten
Ich habe mal eine Frage, wieso spricht bei solchen Initiativen (6 Wochen Ferien, Mindestlohn) niemand vom populismus? Wer will nicht 2 zusätzliche Ferienwochen? Doch irgentwie finde ich es beängstigend, die Chefs werden nur noch als Boniabzocker betrachtet, dies stimmt einfach nicht. Wie viele Chefs gibts die mit Herzblut ihr Unternehmen leiten. Diese einseitige Betrachtung stört mich einfach sehr Antworten
Einen gaaanz liiieben Gruss in die Schmetterlinge-Blumen-Eierkuchen-Honig-Welt! Träumen Sie weiter vom guten Chef. Vielleicht kommt der Osterhase ja schon Morgen, wer weiss was in der Schmetterlinge-Blumen-Eierkuchen-Honig-Welt alles möglich ist?
Ich hoffe sehr, dass diese Intitiative vor dem Stimmvolk scheitert. Ich habe bis heute ausschliesslich in ausländischen Firmen gearbeitet. Da wird einem bewusst, wie schwach die Schweizer Gewerkschaften sind. Keine (rechtliche Betreuung) bei Problemen, keine Lohnerhöhungen für alle Schweizer etc. Es besteht viel Handlungsbedarf und diese Intitiative ist das aller-letzte, die uns Mitarbeitern hilft Antworten
Warum denn das? In Ländern wie D, F oder in Skandinavien arbeiten die Menschen auch weniger, oder?
Ich werde für die Initiative stimmen weil es das Parlament nicht einmal für notwendig gehalten hat einen Gegenvorschlag zu machen.
Es gibt in der Politik und in der Wirtschaft Personen die glauben, das sich die „normalen„ Bürger einschüchtern lassen. Wenn das stimmen würde was sie sagen, hätten wir immer noch die fünfzig Stunden Woche und keine Ferien.
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Mehr Freizeit ist nicht bezahlbar! Dasselbe galt, als man von 2 auf 4 Wochen wechselte..dasselbe galt auch, als Kinder ab vierzehn 7 Tage 12 Stunden arbeiteten...Wohlergehen einer breiten Bevölkerungsschicht wird nie von oben verordnet...und was kümmert das Economiesuisse? Antworten
Dem Stress mit mehr Ferien beikommen zu wollen, ist wie dem Übergewicht mit einer Nulldiät beikommen zu wollen. In beiden Fällen hilft nur eine nachhaltige Änderung der normalen Umstände und nicht eine Änderung der aussergewöhnlichen Umstände. Antworten
Das stimmt sicher, spricht aber nicht gegen die Initiative. Die aktuelle Wahl besteht zwischen Status Quo und min. 6 Wochen Ferien.
Economiesuisse und die Arbeitgeber spielen wieder die Angstkarte! Die Initiative ist die Quittung für die nun schon seit Jahren dauernde Druckerhöhung auf die ArbeitnehmerInnen. Eine Restrukturierung jagt die andere. - Bei den 6 Mia. Kosten gemäss Economiesuisse ist ebenfalls viel Luft drin!
Auf lange Sicht werden die sechs Wochen Ferien auf jeden Fall mehr Arbeitsplätze generieren! - So oder so.
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Ausgerechnet Herrn Bührer zu diesem Thema zu interviewen, ist etwa so sinnvoll, wie einen Metzger zur Zunahme der Vegetarier zu befragen. Bührer macht seine diversen Jöblis und Lobbies, das ist schon OK.
Die Antworten sind aber derart absehbar, schade um Zeit und Papier.
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"mehr Ferien - weniger Jobs" ...wenn ich das nur höre wird mir schlecht. Bleibt nur zu hoffen, dass das Stimmvolk mal ausnahmsweise nicht einer solch billigen Angstmacherkampagne auf den Leim geht.
Was, Herr Bührer, ist so schlimm daran, wenn wir normal-sterblichen für etwas mehr Lebensqualität kämpfen?
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Menschen sind Manövriermasse + die Produktivität entscheidet darüber ob die Firma schließt und an einem besser geeigneten Land weitermacht - das sind die Fakten. Hr. Bührer interessiert sich für Geld nicht Menschen, beachten sie seine Körpersprache.... untrügliche Zeichen dafür ob er lügt oder die Wahrheit spricht ... auch wir sind mittlerweile qualifiziert gebildet Hr. Bührer ... unangenehm nicht Antworten
Den grössten "Stress" machen sich leider viele Arbeitnehmer in der Freizeit! Speziell den Jungen möchte ich sagen: etwas weniger Party machen und schon klappts im Arbeitsleben. Das Leben ist kein Ponyhof!
Was machen die "Gestressten" in den Ferien? Nur Wenige nutzen die Zeit zum Ausruhen. Vielmehr rast man wie wild durch die halbe Welt + ist nach den Ferien kaputt (gehöre leider auch zu denen).
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5 Wochen Ferien in Davos und der Karibik, sind halt erholsamer, als das Haus zu putzen und tausende von liegengebliebenen Dinge nachzuholen. Dazu hat man als Bührer, wohl auch nie Stress beim Arbeitsweg im Stau oder in der stinkenden S-Bahn. Der Spruch vom Natel abstellen, finde ich ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Durchschnittsarbeiter und zeigt das Bührer uns alle für Trottel hält. Antworten
Wenn G. Bührer recht hätte, müsste die Produktivität in katholischen Kantonen auch merklich tiefer sein. Katholiken haben einige kirchliche Feiertage mehr und können sich mit geschickt gewählten Brückentagen c.a. eine Woche mehr Ferien gönnen, aber in den Produktivitätsstatistiken fällt dies nicht ins Gewicht. Da sieht man nur, mit was für Argumenten Economiesuisse uns Angst machen will. Antworten
Zwei Dinge:
-Man könnte die Mehrkosten locker von den Löhnen des obersten Kaders decken = kleinere Lohnschere.
-Herr Bührer ist vielleicht nicht der richtige Mann, der in seinem Alter mit seinen Erinnerungen die heutige Arbeitssituation von Angestellten analysiert. Er ist nicht in der digitalen Arbeitswelt gross geworden!
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Was sind Mitarbeitergespräche?? Ein Freund von mir hat in der chemischen Industrie gearbeitet, diese Gespräche kennt er so: wir sind zufrieden mit dir - ende. SUVA-konformes Arbeiten können wir nicht zu lassen sonst wird die Produktion nach China verlagert . Neue chemische Firmen, die aus dem Ausland kommen gewähren nur 4 Wochen Urlaub, was interessiert die ein GAV. Soweit die Realität Antworten
...läuft bei mir, auf einer Grossbank genau so. Chef braucht keine 3minuten pro MA. Ausserdem traut sich auch keiner ehrlich zus ein...
Nach unserem GAV gilt bei uns allg. eine 41.5h/Woche und 5 Wochen Ferien pro Jahr. Wer eine halbe Stunde pro Woche mehr Arbeiten will, der hat 6 Wochen pro Jahr. Ich denke bezahlbar wäre es allemal. Wenn man nur 15 min. pro Tag länger arbeitet, könnten diese Ferien kompensiert werden. Ich glaube einfach, dass viele Unternehmen ihre MA nicht zu lange weghaben wollen. Antworten
Herr Mächler; wissen Sie, wie lange die Ferien dauern dürfen? So lange, dass Ihre Abwesenheit bemerkt wird; aber nicht so lange, dass man merkt, dass man ohne Sie auskommt. Das zum Thema, wie lange die Unternehmen auf die Leute verzichten können.....
Es wird immer nur von den Kosten gesprochen, die entstehen. Ich denke aber es kann auch ein sehr grosser Ertrag entstehen, denn ich bin trotz allem der Meinung, dass mit mehr Ferien die Motivation von den Arbeitnehmern steigt. Somit würde auch das Betriebsklima sich verbessern und stressbedingte Ausfälle würden sich verringern. Antworten
Der Sonntagsliberale G. Bührer (Zitat Rudolf Strahm) operiert mit altbekannten Angstmustern (Jobverlust, Wegzug von Reichen). Seine Argumente (Mehrkosten, Verhalten der Stimmbürger) strotzen vor nicht ernst zu nehmenden Mutmassungen. Hauptsache, er hat 6 Wochen Ferien. Antworten
Seh ich auch so. Die sechs Wochen Ferien sind kein Problem für die Wirtschaft. So gibt es heute schon Firmen, die 5 oder gar 6 Wochen Ferien gewähren und die überleben wirtschaftlich auch.
Mich würde einfach mal wunder nehmen, was passieren würde, wenn wir Menschen es so machen würden/könnten wie die Natur: im Sommer vollgas geben und im Winter leistungsmässig deutlich zurückfahren. Klar, scheint vollkommen utopisch, die Arbeitswelt ist zu weit gediehen und "eingespielt". Aber nur so zum fantasieren....ginge es uns besser, weil "ausgewogener"? Wären wir weniger gestresst? Antworten
Dass die Arbeitgeber die Arbeitsbelastung freiwillig mildern, darauf kann man bis zum St. Nimmerleinstag warten, es wird in diesem Leben nicht mehr geschehen. Bührer und Konsorten werden diese eher noch verschärfen. Die Ferieninitiative ist deshalb richtig und WICHTIG! Antworten
Da hat Herr Bühler einmal recht. Mehr Ferien bedeuten nicht unbedingt weniger Stress. Arbeitsbedingter Stress hat meistens andere Ursachen. Mehr Ferien verlagern das Problem nur, aus Arbeitsstress wird Angst um den Arbeitsplatz.. Arbeitsstress hat viel mit oberflächlicher Führung zu tun. Einige Hintergründe und Hinweise habe ich auf der Seite arbeitsueberlastung.ch entdeckt. Antworten
Der Ferienanspruch sollte auf zwei Wochen pro Jahr gesenkt werden wie in anderen Ländern! Schon heute weiss ein grosser Teil nicht mehr was tun mit der Freizeit, ausser sich selber zu verwirklichen beim TV glotzen, Internet surfen, shoppen und ausgehen. Und die Kinder sollten wieder am Samstagmorgen in die Schule. Wir haben das damals auch überlebt. Antworten
@Freyburger: Wir führen ml die 2 Wochen für Sie ein und Sie erzählen uns wie es ist. Übrigens TV glotzen usw sind merkwürdige Bespiele für Selbstverwirklichung.
ich möchte wetten, dass diese kommentare von gerold bührer und seinen freunden nicht gelesen werden >> und wenn, dann mit einer zynischen bemerkung lachend auf die seite geschoben werden >> darum finde ich, die medien sollten diesen herren und damen nicht so viel platz einräumen >> DIE kaufen ihre "werbung" >> darum sollte der tagi vor allem den meinungen der "minderprivilegierten" raum gewähren Antworten
"Da haben wir so viel Datenmaterial, dass wir diese These gut widerlegen können." Sagts und wiederlegts gleich wieder im nächsten Satz. Es würde nämlich bedeuten "mehr Ferien in einem Land = höhere Produktivität /tiefere Absenzen in jdiesem Land". Dass Länder mit mehr Ferien mehr Absenzen oder weniger Produktivität haben ist nicht überhaupt nicht zwingend mit der Feriendauer verbunden. Antworten
"... und je mehr Aufklärung geleistet wird, desto mehr sinkt die Zustimmung." Diese Aufklärung kennen wir ja zur Genüge, siehe Unternehmenssteuerreform usw.! Man sollte diese Form der "Aufklärung" seitens der "Bürgerlichen" endlich beim richtigen Namen nennen; Es handelt sich dabei um Propaganda, Desinformation und von PR Agenturen gesteuerte Angstkampagnen, aber nie um echte Argumente. Antworten
Vergleicht man die Arbeitsstunden, Personalkosten, Produktionsrate und Gewinnabschöpfung mit den Verhältnissen im Zeitalter der Industrialisierung, stellt man fest, dass die Menschheit immer noch viel zu überproduktiv ist. Wir müssten alle schon lange nur noch halb so viel arbeiten und doppelt so viel verdienen. Oder gibt es eine einzige logische Erklärung, weshalb alles noch schneller gehen muss? Antworten
@Stutz: Sie scheinen zu den Wenigen zu gehören, die etwas verstanden haben. Die Devise „Zeit ist Geld“ stammt von den Firmenbossen, denn Gier frisst Hirn und ihre Gier kennt keine Grenzen. Dafür zahlt die Menschheit mit ihrer Lebensenergie. Traurig ist, dass heute die Kompensation in geldwerter Form für viele Menschen kaum zu mehr reicht als gerade mal die existenziellen Grundbedürfnisse zu decken
Die logische Erklärung dürfte in der Globalisierung liegen: Anderswo wird zu gleicher Qualität länger und günstiger gearbeitet, und erst recht mit weniger bezahlter Ferien.
Ja gibt es: 1. Der Zinseszinseffekt unseres Geldsystems. Schulden steigen exponentiell (müssen sie auch), damit leider auch der Anteil der Arbeit, der in Zinsen gesteckt werden muss (das auf allen Ebenen: Staat, Firmen/ihre Produkte etc.). 2. Die Rationalisierung/Optimierung<>Konkurrenz hat die Margen derart reduziert, dass man von allem viel mehr/schneller braucht damit am Schluss Gewinn bleibt.
Damit die Firmeninhaber auf dem Rücken der Arbeiter viel Geld verdienen können, darum muss alles immer noch schneller gehen.
Es ist halt nun mal nicht von der Hand zu weisen das wenn man Arbeit delegieren kann in einer anderen Position ist als wie wenn man der letzte in der Empfängerreihe ist. 6 Wochen Ferien sind schon OK. Was nicht OK ist, ist die 7 Jahre Angewöhnungsfrist. Das ist viel zu lange... 1 paar Monate würden völlig reichen. Immerhin sind Unternehmen heute sehr flexibel... Antworten
Gerold Bührer findet 4 Wochen Ferien sind genug und gönnt sich selbst aber 5 Wochen.
Dann noch die unsägliche Mär von den tiefen Arbeitslosenzahlen. Wenn man in der Schweiz alle Arbeitslosen auch zählen würde und die ausgesteuerten nicht einfach verschwinden lassen würde, wären wir auch in der Schweiz bei zweistelligen Prozentzahlen angekommen - trotz 42 Stundenwoche und 4 Wochen Ferien.
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Die Vergleiche von G. Bührer sind einseitig, wie könnte es auch anders sein. Es geht nicht nur um die 6 Wochen Ferien. Die Schweiz hat 400'000 Working Poor, aber < 5% der Bevölkerung besitzen 95% des gesamten Vermögens. Hier macht Economiesuisse keinen Vergleich mit dem Ausland. Das ist FDP Politik seit 1848, das CH- Erfolgsmodel der Woorking Poor. Antworten
Mehr Ferien sind ok, doch lösen diese allgemein nicht das wirkliche Übel. Firmen welche vom Wohlbefinden und der resultierenden Arbeitsleistung (Kreativität etc.) ihrer Mitarbeiter abhängen, haben schon lange bemerkt wie’s geht. (Google etc). Ansonsten wird der Mitarbeiter als Verbrauchsware bis zum burn out verbrannt. Da nützt eine Woche mehr auch nicht um "kaputte" Batterien zu laden. Antworten
Ich frage mich, ob Hrn. Bührers These von der hohen CH-Produktivität wirklich stimmt. Was nicht zur Sprache kommt, ist, dass unsere Nachbarländer p.a. ca. 3-5 arbeitsfreie Feiertage mehr als wir kennen, dazu sicher durchschn. 1 Ferienwoche mehr. Dt. z.B. ist aber nicht weniger produktiv als CH.
Das Problem scheint also anderswo zu liegen (Ineffinzienz viell. durch Teilzeitarbeit?)
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Einmal mehr führt der gosse Lobbyist und EconomieSuisse-Präsident das grosse Wort. Er reisst einen Streit/Kampf vom Zaun. Mit seiner abgehobenen Mänätscher-Blümlein-Sprache liefert er keine stichhaltigen Argumente die für Arbeitnehmer glaubwürdig sind.
Deshalb wird die Wirkung seiner Auftritte einmal mehr kontraproduktiv sein.
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Ach wäre ich nur nicht so anständig erzogen worden. Ich könnte diesem Gerold Bührer stundenlang die Zähne mit der Faust massieren. Ich arbeite in einem Unternehmen das mal kurz eine 60 Jährige Frau freistellt mit den Worten "Sie finden schon wieder was". Hallo immer weniger Arbeitnehmer müssen immer mehr Arbeit erledigen. Die Boni und fetten Löhne zocken andere. Nix da! 6 Wochen Ferien für alle! Antworten
Ja Ja die Reichen die nun die Gegeninitiative starten haben halt viel Geld um das "dumme" Arbeitervolk einzuschüchtern. Es wird schon wieder auf höchtem Niveau gejammert was das Zeug hält... Werde trotz baldiger Pensionierung trotzdem "Ja" stimmen um dem "normalen" Arbeiter eine Woche mehr Ferien zu verhelfen. Geht ja alle an die Urnen. Antworten
Es geht der Economiesuisse nur um mehr Gewinn. Wer wegen Militärdienst abwesend ist, hat bereits die ersten Schwierigkeiten und steht in Konkurrenz mit dem, der keinen Dienst leistet. Wenn es um das Wohlergehen des Arbeitnehmers gehen würde, wäre folgender Gegenvorschlag schon längst lanciert: 4 Wochen obligatorisch für alle, 3 Wochen bezahlt für Dienst an der Allgemeinheit und 4 Wochen unbezahlt. Antworten
Das Wohlbefinden der Arbeitnehmer hängt nicht an der Anzahl Ferien, sondern am vertrauensvollen Klima zwischen Arbeitnehmern und -gebern! Ist das ok braucht's keine starren Gesetze. Seit 20-30 Jahren findet aber eine Art "Krieg von oben" um die Produktivitätsgewinne statt, zunehmend zuungunsten der Arbeitnehmer! Und jetzt wollen sie halt einen Teil zurück - per Gesetz wenn's freiwillig nicht geht! Antworten
ich will ihnen ja nicht zu nahe treten herr bührer. aber in ihrer stellung sind sie halt jetzt auch schon weit weg vom arbeitsleben der normalen mitarbeiter. wenn ich mein handy ausschalte und nicht erreichbar bin, wann auch immer - dann macht nämlich bald ein anderer meinen job. sie kann man deshalb nicht mehr entlassen - den normalo eben schon noch. Antworten
Mehr Ferien bringen nichts, wenn man sie wegen der Arbeitsbelastung und der Mitarbeiterunterbesetzung nur schwer einziehen kann. Vielleicht müsste man in der Schweiz mal soweit kommen, dass man, wenn möglich, von Zuhause aus arbeiten kann. Antworten
Ich meine, man hätte die Initiative auch mit 5 statt 6 Wochen starten können. Dass Bührer angeblich 5 Wochen nimmt, obwohl er 6 zu gut hat, kann man glauben oder nicht. In seinem Job dürfte sich der Stress tatsächlich in Grenzen halten. Da würde ich mich wahrscheinlich mit 10 Tagen noch gut fühlen und hätte genug Energie um ein paar flotte Sprüchli zu klopfen. Antworten
Gut, die Ferienquengler arbeiten mit fingiertem Datenmaterial und die Initiative kostet, na sagen wir mal CHF 6 Milliarden. Mehr Ferien? Ach iwo, machts wie der Gerold, arbeitet euch hoch, dann könnt ihr ab und zu das Handy ausschalten, das genügt. 99% können sich hocharbeiten, der Rest ist zu faul oder zu dumm. Schiksal eben, und Ferien sind sowieso doof. Sagt die Wirtschaft. Was meint ihr 99%? Antworten
Jetzt muss mir mal einer die Mehrkosten erklären. Ich kriege von meinem Geschäft immer noch denselben Lohn, koste also nicht mehr! Dazu arbeite ich in den arbeitszeiten etwas schneller, was die Produktionskosten senkt... wo bitte sind hier Mehrkosten? Antworten
Das kann ich Ihnen ganz einfach erklären. Ihr Arbeitgeber verrechnet sie dem Auftraggeber auch mit ihrer Arbeitszeit und einem gewissen Stundenansatz. Er müsste also ihren Stundenansatz nach oben anpassen, damit das wieder alles übereinstimmt. Der Kunde bezahlt dann also mehr Geld für ihre gleiche Arbeitszeit. Und ausserdem, sind sie sich sicher, dass sie dann schneller arbeiten würden?
Also, wenn Sie heute nicht ihre volle Leistung bringen und über ein Jahr gesehen zwei Wochen zu wenig leisten, können Sie damit nicht auf alle andern schliessen.
arbeiten Sie denn wirklich schneller? Das ist doch die Frage. Und ist dies auch möglich, wenn beispielsweise die Machine ein bestimmtes Tempo hat und mehr geht nicht. Leidet nicht die Qualität der Arbeit? Erzeugt das schnellere Arbeit nicht noch zusätzlich Stress?
Man kann nicht einfach beliebig schneller arbeiten. 1 Woche Ferien bedeutet nicht das man danach 4 Wochen lang schneller arbeiten kann. Die Körperphysiologie lässt es schon kaum zu, dass man 8 Stunden am Stück mit voller Konzentration arbeiten kann. Schlussendlich bedeutet höhere Arbeitsbelastung mehr Stress.
SO so, Hr Bührer meint das Handy ausschalten u. der Arbeitsstress fliegt davon. Keine andern Lösungen, nur beim Arbeitnehmer ist der Fehler, laut Bührer, zu suchen.
Keine Kritik an der Arbeitsweise der heutigen Firmenchefs.
Sie haben schon beim Bankrat bewiesen, dass man sie nicht mehr ernst nehmen kann.
Besser wird es sicher nicht für die Arbeitsnehm. (Lohn, Stress)
Ich weiss was ich stimme!
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Ich finde die 6 Wochenlösung falsch.
Welcher Arbeitgeber gibt dem Arbeitnehmer 2 Wochen mehr Ferien zum gleichen Lohn?
Wie macht der Arbeitgeber die 2 Wochen Einnahemausfälle wieder wett?
In der jetzigen Situation finde ich die 6 Wochen absolut falsch.
Man sieht ja wie es umliegenden Ländern in der EU geht. Die gingen ja in diese Richung und sie kommen wieder zurück in richtung CH-System.
Antworten
Die zwei Wochen wurden schon lange wettgemacht durch gesteigerte Produktivität der Arbeitnehmer. Zeit, mal etwa zurückzuerhalten.
Mehr Ferien wären toll. Aber leider nicht zu machen. Ich bin ja schon froh, dass ich regelmässig 4 Wochen im Jahr nehmen kann. Jeder, der mehr Ferien möchte, kann doch einfach die nächste Lohnerhöhung in Form von 2 Wochen Ferien abmachen... Antworten
"Bis in die Achtzigerjahre galten in der Schweiz zwei Ferienwochen als gesetzliches Minimum."
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Wäre interessant und wohl lehrreich zu sehen, wie die Wirtschaft damals gegen eine Erhöhung argumentierte. Ev gar mit den gleichen Argumenten wie heute?
Antworten
ganz zu schweigen von den ersten gewerkschaften die während der industrialisierung gegen kinderarbeiten und 14h/tage bekämpften, damals sah es vermutlich mit der art von argumentaion auch schon so aus....
Mit was sonst :) Alter Wein in neuen Schläuchen, so geht das die ganze Zeit und unser ganzes Leben weiter, bis wir den Bonzen endlich die Grenzen aufzeigen.
Ein total nichtsnutziges Interview mit einem Menschen, der, gemäss seinem Auftrag, nur abwiegelt, schwarz/weiss malt wenn es ihm passt und nie brauchbare Lösungsvorschläge konkretisiert. Ich schlage ihn als nächsten "Chefstrategen" einer gewissen Partei vor. Antworten
"Wir haben in der Schweiz durchschnittlich vier Absenztage pro Jahr, in Finnland und Deutschland sind es rund neun Tage." Wenn wir in der Schweiz auch so einen Kündigungsschutz hätten wie in Deutschland, dann würde ich auch nicht immer noch halb krank zur Arbeit torkeln. Sonder noch 1-2 Tage zur vollständigen Genesung dranhängen. Ich bin wohl nicht der einzige der das so macht? Antworten
ich stelle bei Abstimmungen immer wieder fest, dass die Wähler mit einem Hintergrund abstimmen, der ihnen eigentlich überhaupt nicht entspricht, aber in dem sie sich gerne sehen würden. Der mit dem Taxifahrer ist doch ein Witz, nicht? Wahrscheinlich glaubt auch er, noch einmal reicht zu werden und fürchtet sich jetzt schon vor den Steuern. Antworten
Schweizer Firmen haben Appetit auf mehr am 31.01.2012 im Tagi
Die Kriegskassen der heimischen Konzerne sind prall gefüllt und die organischen Wachstumschancen ausgereizt. Wir sagen, mit welchen spektakulären Übernahmen zu rechnen ist. >> übernahmen bedeutetet meistens gewinnmaximierung dank vernichtung von arbeitsplätzen >> und wer hat diese kriegskassen gefüllt >> die zu niedrigen arbeiterlöhne
Antworten
Blödsinn. Die Wirtschaft hat in den letzten 10 Jahre grosse Produktivitätsgewinne gemacht, die nicht an die Arbeitnehmer weitergegeben wurden. Jeder weiss doch selbst, dass die REALlöhne seit den letzten 10 Jahre stagnieren. Diese Produktivitätsgewinne können Sie sich aber zurückholen, wenn Sie eine Woche mehr Ferien haben - für den gleichen Lohn. Das ist eine indirekte Lohnerhöhung - steuerfrei. Antworten
sollte die initiative scheitern, verstehe ich den büezer - die machen nämlich die mehrheit der stimmberechtigten aus - überhaupt nicht mehr. lasst euch von diesen wirtschaftsbonzen nicht mit frisierten zahlen einschüchtern und von eurer meinung abbringen. wir haben 6 wochen ferien mehr als verdient, vorallem in der zeit in der man aktiv über die erhöhung des rentenalters nachdenkt. Antworten
Das eigentliche Problem ist wie folgt. Zusätzliche Ferien zahlt der Arbeitgeber. Arbeitsbedingter Stress wird hauptsächlich durch die Allgemeinheit (Staat, (Sozial)Versicherungen, etc.) und nur in geringem Masse durch den Arbeitgeber (Arbeitgeberbeiträge) getragen. Antworten
Ch. Liebherr hat absolut recht, und die Antworten von G.Bührer sind absehbar. Andere Länder mit mehr Ferien haben längere Absenzzeiten aufzuweisen? Das stimmt, liegt aber ob man es glauben will oder nicht an der Arbeitsmentalität der einzelnen Länder. Punkto Arbeitsmentalität sind wir in der CH immer noch führend, ich arbeite in einem Internationalen Konzern und stelle dies immer wieder fest. Antworten
Vor langer Zeit galt: 6Tage-Woche und 60h/Woche arbeiten bei gar keinen Ferien! Dann, bei jedem Schritt in Richtung soziale Verbesserungen für den Angestellten kamen die Angstschreie: "Oh Gott, wer jetzt ein paar Tage frei macht ... dann stehen alle Maschinen still." So ein Unsinn! - Übrigens: Weniger JOBS gibts nicht wegen mehr Ferien, sondern wegen Firmen wie Novartis! - Antworten
Auch in diesem Zusammenhang gehen mal wieder die KMU völlig unter, die gut 90 Prozent aller Arbeitsplätze in der Schweiz stellen. Dass die finanziell nicht mit den Grossunternehmungen konkurrieren können, ist wohl klar. 1300 Franken pro Mitarbeiterin oder Mitarbeiter sind für die «Kleinen» eine happige Bealstung. Für die Millionenbonikaste indes sind sie aus dem Spesenkässeli zu berappen. Antworten
Verkraftbar aber: 6 Wochen: das sind ca. 2.5% weniger Arbeitszeit. Also werde ich meinen Mitarbeitern anbieten die nächsten 6 Jahre fix keine Lohnerhöhung, danach dann aber 6 Wochen und wieder normale Lohnerhöhung. Jeder darf frei wählen. Antworten
Darf ich bei Dir gleich anfangen? Ich hatte in den letzen 5 Jahren eine Lohnerhöhung von 0,5 bis max 1,25%. Ist ja wahnsinn. 2,5% klingt echt nett und das jedes Jahr.
Ich hätte mit Sicherheit den Gegenvorschlag mit 5 Wochen angenommen. Da sich die Damen und Herren in Bern wieder einmal mehr zu sicher waren, dass diese Initiative sowieso nicht angenommen wird, werde ich jetzt ganz klar der Initiative zustimmen. Antworten
Die Arbeitsbedingungen verbessern sich nur, wenn die respektive Arbeitsnachfrage sinkt. Also müssen wir die Zuwanderung selektiver handhaben. Es gibt da bestimmt verschiedene Möglichkeiten. Auch Umstrukturierungen müssten also Folge akzeptiert werden. Antworten
Wieso nicht die Personen belohnen die innerhalb eines Jahres nicht krank geworden sind. Diese hätten sechs Wochen Ferien. Die Personen die eine Erkältung oder sonst etwas „kleineres“ haben müssten max. fünf Ferientage „opfern“.
Somit müssten viele Personen auch nicht für „alles“ einen ärztlichen Attest besorgen.
Als Nebeneffekt würden sogar die Gesundheitskosten sinken.
Antworten
Stefan Keller
Danke für ihr Feedback.
Es gibt Arbeitnehmer bei denen werden die ersten Tage bei Krankheit von den Ferien abgezogen! Diese Personen haben also nicht einmal vier Wochen Urlaub. Es gibt Arbeitnehmer die sind verpflichtet ab dem ersten Tag ein Arztzeugnis vorzuweisen. Was kostet ein Arztbesuch? Bei anderen müssen die Arbeitgebder bei Krankheit den Lohnausfall finanzieren.
Super! Toller Vorschlag. Genau wegen solchen Gepflogenheiten haben wir heute den aktuellen Zustand. Die Leute schämen sich fast schon, krank zu sein und gehen lieber zur Arbeit damit sie nicht als faul angesehen werden. Und gleichzeitig stecken sie alle an, die ihnen in die Nähe kommen. Was kann jemand dafür, wenn er krank wird? Wer oder was genau wird mit Ihrer Logik belohnt?
Fänds mal gut, wenn ein unabhängiges Institut vor so einer Abstimmung die Fakten untersuchen würde und dann in einer Simulation die tatsächlichen Auswirkungen einer Annahme und Umsetzung der Initiative aufzeigen würde. So muss man seine Entscheidung aufgrund von Polemik und Angstmacherei fällen. Am Ende entscheiden die Leute gemäss dem Motto "lieber nichts ändern....". Antworten
Herr Bührer sagt es selber: Wir müssen der Wettbewerbsfähigkeit langfristig Sorge tragen. Genau darum brauchen wir leistungsfähige Arbeitnehmende. Und genau darum braucht es mehr Ferien! Denn nur wer gesund ist, ist leistungfähig! Antworten
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