Lehnt sich der Brüssel-Abgesandte zu weit aus seinem Berner Fenster?

EU-Botschafter Michael Reiterer dürfte sich freuen: In der Schweiz wurde die EU-Debatte trotz Krise in der Union wieder angeschoben. Der Diplomat nutzt den Schwung – und droht gleich zu überborden.

Vertritt die Interessen der Europäischen Union in der Schweiz: Michael Reiterer beim Amtsantritt am 4. April 2007 in Bern.

Vertritt die Interessen der Europäischen Union in der Schweiz: Michael Reiterer beim Amtsantritt am 4. April 2007 in Bern.
Bild: Keystone

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Michael Reiterer

Anfang April 2007 hat der Österreicher Michael Reiterer die Leitung der Delegation der Europäischen Union für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein in Bern übernommen. Die Delegation hat als Aufgabe, als Kommunikationskanal zwischen der Schweiz und der Europäischen Union die umfangreichen Beziehungen zu pflegen und zu vertiefen. Vor seiner Aufgabe in Bern war er stellvertretender Leiter der Delegation der Europäischen Kommission in Tokio.

Michael Reiterer studierte Rechtswissenschaften an der Universität Innsbruck und erwarb dort 1978 den Doktortitel. 2005 habilitierte er sich an der Universität Innsbruck für internationale Politik.

«EU-Botschafter Michael Reiterer ist auch schon sympathischer aufgetreten», sagt SP-Nationalrat Mario Fehr gegenüber DerBund.ch/Newsnetz. Dem Zürcher Politiker ist aufgefallen, dass der Diplomat aus Brüssel seit einigen Wochen viel härter argumentiert. Das aber sei in der Schweiz mit ihrer direkten Demokratie «kontraproduktiv». «Reiterer muss überzeugen und nicht drohen», meint der Parlamentarier. Zudem stellt sich Fehr, der sich wohlgemerkt für einen EU-Beitritt ausspricht, dem Abgesandten aus Brüssel auch inhaltlich entgegen. «Teilweise ist es auch schlicht falsch, was Reiterer sagt. Zum Beispiel wenn er die Meinung kundtut, den Schweizer EU-Beitritt gebe es nur mit der Übernahme des Euro. «Ich trete dafür ein, dass wir den Franken behalten. Und ich bin überzeugt, dass wir dies auch durchsetzen können.»

FDP-Präsident Fulvio Pelli brachte seine Skepsis dem EU-Botschafter gegenüber in der «NZZ am Sonntag» auf die kurze Formel: «Herr Reiterer hat die Aufgabe, die Schweizer zu verunsichern, er muss sich so äussern.» Nicht gerade schmeichelhaft für einen Diplomaten. Im Pflichtenheft der Delegation der Europäischen Union für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein, der er vorsteht, wird ihm auferlegt: «Die Delegation hat als Aufgabe, als Kommunikationskanal zwischen der Schweiz und der Europäischen Union die umfangreichen Beziehungen zu pflegen und zu vertiefen.»

Reiterer hat mehr Gewicht erhalten

Dass Reiterer aktiver auftritt, ist auch Aussenpolitiker Luzi Stamm aufgefallen. Er glaubt den Grund dafür in der Schweiz selber erkannt zu haben. «Herr Reiterer profitiert natürlich davon, dass in der Schweiz selber die Debatte wieder angeschoben wurde», erklärt der SVP-Nationalrat gegenüber DerBund.ch/Newsnetz. Er verweist auf die Konferenz der Kantonsregierungen, die sich Anfang Juli für ein Rahmenabkommen mit der EU ausgesprochen hat, gefolgt von der Debatte über einen EWR-Light, bis hin zur nun präsentierten Avenir-Suisse-Studie. «Das alles ermöglicht dem EU-Botschafter, wieder aktiver aufzutreten», so Stamm, der als EU-Beitritts-Gegner daran überhaupt keine Freude hat.

Einen weiteren möglichen Grund für das forschere Vorgehen Reiterers nennt Fehr: «Seit die EU-Aussen- und Sicherheitspolitik neu aufgestellt und mit einem Aussenbeauftragten versehen wurde, haben auch die Diplomaten mehr Gewicht erhalten.» So sei Reiterer auch eine Art Chef aller Diplomaten aus EU-Ländern in Bern geworden. Zudem habe sich das Zentrum der EU in letzter Zeit Richtung Osten verschoben. Und da gebe es einige Länder, die mit dem Sonderweg der Schweiz überhaupt nichts anfangen können. Auch diese Länder habe Reiterer als EU-Botschafter zu vertreten.

Wie es Reiterer machen müsste

Fehr sieht den Österreicher mit seinem Auftreten auf dem Holzweg. «Reiterer darf auf keinen Fall belehrend rüberkommen. Richtig wäre es, wenn er versucht, Schweizerinnen und Schweizer für die Idee Europa zu gewinnen», rät der Nationalrat.

Auch im Internet regt sich Widerstand gegen Reiterer. Eine Facebook-Gruppe mit dem Namen «EU-Botschafter Reiterer zurück nach Brüssel!» macht sie Stimmung gegen den Diplomaten aus Brüssel. Und hierzu greift sie tief in die Geschichtenkiste. «Mit seinem Büro in Bern haben wir doch tatsächlich den EU-Vogt schon im Hause!» Zwar ist das alles Legende und taugt höchstens für ein Theaterstück auf der sommerlichen Seebühne. Trotzdem ist Reiterer gut beraten, sich nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen, sonst wirkt sich sein Engagement tatsächlich kontraproduktiv aus. (DerBund.ch/Newsnetz)

Erstellt: 20.07.2010, 13:59 Uhr

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116 KOMMENTARE

Traugott Honegger

24.07.2010, 13:29 Uhr

Reitner als Förderer, des Pazifismus in der Schweiz. Pazifisten hat es immer gegeben. Sie Wurden zwar in allen Ländern an die Wand gestellt. Heute ist es allem Anschein an der Tagesordnung. Bei Morgarten hatten solche Förderer, und fremden Vögte die Quittung erhalten. Es müsste auch heute eine deutlichere Sprache gesprochen werden.


Rene Mayenzet

24.07.2010, 12:32 Uhr

Herr Reuterer, wir Schweizer möchten dieser Kukuks - Ei-Fabrick nicht angehören.


Klaus Werner Wegmüller

23.07.2010, 17:00 Uhr

Antwort an Herrn Felix Gauch Sie vergessen das der Botschafter der EU Gast in unserm Land ist und sich zuvorkomment und höflich, vor allem Diplomatisch zu verhalten hat.Tut er das nich,t oder kann er das nicht ist er auch kein Diplomat und hat in diesen Amt nichts zu suchen. Wir Schweizer wissen was gut für unser Land ist, und denen es hier nicht passt, sollten die Schweiz verlassen.


Felix Gauch

22.07.2010, 10:53 Uhr

Unglaublich - ich träume wohl: Da gibt jemand Ratschläge, wie ein Diplomat sich in der Schweiz zu benehmen hat. Das kann nur in der Schweiz passieren. Was glaubt Ihr, was auf dieses Land noch zukommt?


Walter Kunz

21.07.2010, 17:20 Uhr

@Roger Rellstab. Sehr guter Fingerzeig. Wir wollen doch vorwärts gehen und nicht das Rad zurück drehen.


Michael Frey

21.07.2010, 12:08 Uhr

@ Andreas Hirschi: die Schweiz mit ganz viel Geld aus andern Ländern im Beutel, kann dafür aufgrund des zu grossen Gewichts leider keine grossen Sprünge machen ;-)


eugen bissegger

21.07.2010, 11:47 Uhr

@Bernie Eggenberg: Da haben Sie aber einen Zahlensalat fabriziert, das läuft auch in der EU so. Betreffend CH - Bruttoinlandprodukt 500 Millionen ( wäre schon etwas wenig ). Die in der Statistik angegebene Zahl muss noch mit 1 Million multipliziert werden oder einfach sechs Nullen anhängen...


Annemarie Richard

21.07.2010, 11:26 Uhr

Was Herr Reiterer (EU-Botschafter) in der Schweiz sucht, ausser Geld, ist mir ein Rätsel. Übrigens in meiner Wohngemeinde (gibt auch EU-Befürworter) stehen noch z.T.im Bau befindliche Super-Eigentumswohnungen frei. Kosten, unbedeutend über einer Million Schweizerfranken. Ruhig. Autobahnanschluss im Bau, Trinkwasser von bester Qualität. Mister Schweiz+Mister EU in der gleichen Gemeinde-warum nicht.


roger rellstab

21.07.2010, 11:14 Uhr

Geht in die Eu !Und wir dürfen wieder knien wie zu Habsburger Zeiten!


Hanspeter Bühler

21.07.2010, 10:21 Uhr

Schon lange habe ich mich insgeheim gefragt was denn dieser Reiterer hinter seinem lächerlichen Vollbart zu verstecken sucht. Leute die in der Öffentlichkeit stehen sollten auf solche affektierten Attribute verzichten, denn diese sind zumindest verdächtig. Und gepflegt wirken solche meistens auf Minderwertigkeitskomplexe basierenden "Gesichtszierden" sicher nicht.


Gaby Müller

21.07.2010, 09:52 Uhr

Die Schweiz hat ihren Staatshaushalt einigermassen im Griff. Die Schweiz hat Geld. Die EU haben weitgehend den Staathaushalt nicht im Griff. Die EU braucht Geld....


Andreas Hirschi

21.07.2010, 09:35 Uhr

@Leo Schale Ihre hetzerischen Kommentare sind das Letzte. Ihre Arroganz ist nicht zu überbieten und sie passen perfekt zum Lügengebilde EU. Sie und die EU sind wie ein Känguru: Grosse Sprünge machen wollen aber nix im Beutel haben. Einfach nur lächerlich!


Karin Zink

21.07.2010, 09:33 Uhr

Die EU steht finanziell und politisch mit dem Rücken zur Wand. In dieser Notsituation zeigen sowohl die EU als auch Reiterer als deren Metastase in unserem eigenen Land ihre wahren hässliche Fratzen und Absicht. Es ist immer wieder interessant, wie schnell sich gewisse Heuchler selbst entlarven. An der Schweiz haben sich schon ganz andere die Zähne ausgebissen, nicht wahr (bald) zahnloser Tiger EU


cristiano safado

21.07.2010, 07:34 Uhr

Michael Reiterer ist der erste Leiter der Delegation der EU in der Schweiz und Liechtenstein. Diese Delegation wurde am 3. April 2007 von den EU-Turbos EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner und Micheline Calmy-Rey, so wie Rita Kieber-Beck aus Liechtenstein gegründet.


Fredi von Ballmoos

21.07.2010, 07:19 Uhr

Ein Herr " Diplomat "Reiterer hätte bei uns in der Firma höchstens eine Chance als Lagerist zu Arbeiten, aber niemals eine Arbeit mit Menschenkontakt.


Edith Habermann

21.07.2010, 06:52 Uhr

Die Schweiz ist der Feind der demokratiefeindlichen Abzockerkaste in Brüssel, so quasi die Gallier von heute. Da ist ganz Europa unterjocht von einem abgehobenen Politikerklüngel, der zentralistisch die Völker aussaugt. Nur ein kleines Dorf, dort wo die Hugenotten wohnen wehrt sich standhaft.


Anita Beeler

21.07.2010, 05:36 Uhr

@G. Dermont. Gegen EU Gesetze die automatisch (aber autonom und freiwillig) übernommen wurden kann das Referendum ergriffen werden. Wenn wir aber einmal in der EU sind und uns dieselben Gesetze mit Gewalt aufgedrückt werden haben wir diese Chance nicht mehr. (=faktische abschaffung der direkten Demokratie). Dies ist für mich Argument genug, was immer sie es auch nennen wollen!


Rene Mayenzet

21.07.2010, 04:49 Uhr

Geben sie diesem Mann ein Jahr lang bezahlte Ferien und verurteilen sie ihn zum Nichtstun, dass kostet die Schweiz weniger.


Marcel Pfister

21.07.2010, 03:57 Uhr

Es ist an der Zeit, dass das Schweizer Volk endlich ueber eine Mitgliedschaft in der Europaeischen Union abstimmen kann. Die EU wird eine haushoche Niederlage einfahren. Und das ist gut so.


Max Sutter

21.07.2010, 01:03 Uhr

Sollte Michael Reiterer die Aufgabe bekommen haben, die Schweiz und die EU näher zusammen zu führen, dann ist er mit seinem unösterreichischen, arroganten Auftreten kontraproduktiv und damit eine Fehlbesetzung erster Güte. Sein Stil taugt nur für einen Reiteroffizier bei Steinbrücks Kavallerie, wobei letzterer bereits Geschichte ist. Den Worten von Mario Fehr kann man sich nur voll anschliessen.


bernhard lehmann

20.07.2010, 22:45 Uhr

Die Aufgabe Reiterer's besteht nicht darin, in der Schweiz um Sympatien zu buhlen, sondern den realitätsfremden Ewig-Gestrigen die Realität vor Augen zu halten. Doch das passt Herrn und Frau Schweizer offenbar nicht.


Rudolf Ryf

20.07.2010, 22:35 Uhr

Leider müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass die EU mehr und mehr ein Machtgebilde wird, wo der scheinbar angestrebte Weltfreihandel mehr und mehr zu einer Farce verkommt und vorallem Kleinstaaten wie die Schweiz wie Untertanen erpresst werden. Das arrogante Gehabe dieses Oesterreichers passt speziell dazu.


Marc Monder

20.07.2010, 22:24 Uhr

Das ist mal wieder eine perfekte Werbung für die EU. Aber wir Schweizer sollten uns trotzdem überlegen, wie wir uns für die Zukunft aufstellen. Sollen wir uns einem Club von Isolationisten rund um Deutschland und Frankreich anschliessen, die die Welt ausserhalb der EU nur als Absatzmarkt sehen, oder sollen wir uns der Welt öffnen mit Open Sky, Free Trade mit China, offene Grenzen für Asiaten etc.


Erik Wille

20.07.2010, 22:05 Uhr

Der Herr Reiterer hat ganz offensichtlich verstanden, dass es im Verhältnis mit der Schweiz wichtig ist, die richtigen Argumente -sprich Druckmittel- in die Verhandlungen einfließen zu lassen. Es gibt diverse Beispiele, an denen erkennbar war, dass das Warten auf Einsicht in der Schweiz nichts gebracht hat, die Vorgehensweise mit dem Brecheisen dagegen sehr viel.


mario Salomon

20.07.2010, 21:54 Uhr

Erkennt die Taktik. Man versucht uns die EU anzudrehen aber in Wirklichkeit geht es um den EWR Beitritt! Somit wir dann ein quasi EU Beitritt hätten. Das ist physiologisches Marketing. Dann wird auf dem Stimmzettel stehen Wollen sie der EU beitreten (vom Bundesrat nicht empfohlen) oder wollen sie der EWR Beitreten (vom Bundesrat empfohlen). Passt auf Leute!


David Uhlmann

20.07.2010, 21:25 Uhr

@ Manfred Stähle: Sehr richtig. Sie sollen ihre Identität auch nicht aufgeben. Aber sie sollen selber verantwortlich sein, wenn es darum geht, die wichtigen Fragen der Zeit zu beantworten. Grosse Gebilde haben noch nie dazu beigetragen, Probleme zu lösen, im Gegenteil. Die Völker delegieren die Verantwortung einfach an die nächst höhere Instanz ab. Bis der Supergau kommt, der kommen muss.


Urs Alder

20.07.2010, 21:19 Uhr

Die EU ist ein guter Wirtschaftspartner und mehr nicht, ein Beitritt wäre fatal. Die EU ist viel zu gross, ist unübersichtlich und hat dementsprechend viele leerläufe. Hat zu viele verschiedenen Kulturen die nie zusammenfinden werden, wäre auch schade drum wenn sie verloren ginge. Die Schweiz muss endlich aktiv werden und sich neue Wirschaftspartner suchen, und auch durch neue Kantone vergrössern!


Josef hofstetter

20.07.2010, 20:39 Uhr

Kein Verlust für die Schweiz, wenn Reiterer die Schweiz wieder verlässt, ob nach Österreich oder nach Brüssel spielt keine Rolle. Statt eine verbindende Rolle, glaubt er die Schweiz belehren zu müssen. Solche Leute können wir hier nicht brauchen. Er vermittelt nicht unser Demokratieverständnis, sondern er will uns den Brüsseler Beamtenstaat (Diktatur) schmackhaft machen. CH als Melkkuh!


Paul Thürig

20.07.2010, 20:15 Uhr

Dieser EU-Botschafter,namens Reitener könnte seine Koffer in Bern ruhig packen.Tränen würde deswegen keine vergossen werden...


Kurt Aegeri

20.07.2010, 20:09 Uhr

Sie Schweiz sollte eindeutig endlich viel klarer und dezidierter auftreten im Aus- und EU-Land. Die erlauben sich mitterlweilen allerhand. Nicht mal mehr bezüglich Tonalität gibt man sich Mühe. Diese Arroganz muss aufhören.


Bernie Eggenberg

20.07.2010, 20:06 Uhr

Die EU ist der größte Wirtschaftsraum der Welt. Bruttoinlandsprodukt: EU 16,5 Billiarden, Eurozone 12,5 Billiarden, Schweiz 500 Millionen. Das heisst, die Schweiz hat eine Wirtschaftsleistung die 3% der EU entspricht.


Alois Amrein

20.07.2010, 19:55 Uhr

Ob sich Herr Reiterer weit oder weniger weit aus dem Fenster lehnt, ist nebensächlich. Tatsache ist, dass der Spielraum der Schweiz immer enger wird, die Zeit des Rosinenpickens geht dem Ende entgegen, d.h. die bilateralen Verträge haben keine Zukunft, weil es die EU so will. Schuld an dieser Situation ist auch die Schweiz selbst mit der Rosinenpickerpolitik, auch bekannt als Bankgeheimnis.


Stefan Grob

20.07.2010, 18:38 Uhr

Ob die Drohungen von Seiten der EU und Herrn Reiterer keine Wirkung zeigen, werden wir noch sehen. Schon viel zu oft sind über 50% der Stimmbürger solchen Drohungen und Lügen erlegen. @Chris Bühler: ich glaube auch das hier etwas gewaltig stinkt. Zeitpunkt und Verhalten sind so merkwürdig, mir ist gar nicht nach Lachen zu mute, mir macht das eher Angst. Augen auf!


Sepp Zurflüh

20.07.2010, 18:29 Uhr

Dass mancher SP-Politiker und Euroturbos die Provokationen der EU Minister und Herr Reiterer nich gut finden ist klar. Wenn jetzt nicht dem letzten Schweizer die Augen aufgehen, was für ein zentralistischer, demokratiefeindlicher und diktatorischer Verein die EU ist, dem ist nicht mehr zu helfen. Ade ihr schönen Pöstchen, die sich so mancher/manche Eurosympathisantin wünschte.


Abdul R. Furrer

20.07.2010, 18:26 Uhr

Danke Herr Reiterer. Mit Ihrem feudal-herrschaftlichen, arroganten Getöse machen Sie beste Werbung gegen einen EU-Beitritt der Schweiz. Weiter so !


Martin Lopez

20.07.2010, 18:20 Uhr

@Manfred Stähle: Sehen sie und hier liegt das Problem. Keiner ausser die in Brüssel fühlet sich wirklich wie Europäer. Trotzdem werden von Brüssel aus Einheits-Anzüge verteilt (z.B. Euro), die keinem passen und so die Länder, welche mit dem Vertrag von Lissabon ihre Souveränität de Facto abgeschafft haben, in wirklich riesige Probleme bringen. Verlierer sind in der EU z.Z. Alle – ausser der Elite!


Nicolas Basler

20.07.2010, 18:04 Uhr

Der EU (und ihre Politikers) wird an ihrer Arroganz und Unfähigkeit zugrunde gehen.Spätens in 2030 gibt's kein EU mehr !


Hans Flüglistalder

20.07.2010, 18:04 Uhr

Endlich merken auch die Linken dass Herr Michael Reiterer kein netter Mann ist. Anstelle von Süssikeiten wird unser Bundesrat böse verprügelt. Recht so, EU, wir warten nicht auf euch. Wischt euren Schulden-Scherbenhaufen selbst zusammen. Bravo Cross Bow Team (Für die sprachbegabten Deutschen - Cross Bow heisst Armbruster, und wir meinen es auch so).


Hans-Peter Pfister

20.07.2010, 17:51 Uhr

Mit der Masse "heulen" hat selten Erfolg gebracht und zeugt auch nicht von Leadership. Sowenig wie die CH der Nabel Europas ist sowenig ist die EU der allein selig machende Wirtschaftspartner der CH. Vergesst vor lauter EU-Phobie den Rest der Welt nicht und mit diesem Rest der Welt wie z.B. Brasilien, Indien, der ganze Kontinent Afrika, China usw. sollte die CH enger zusammenarbeiten. EU MG NIE!


Peter Gutknecht

20.07.2010, 17:45 Uhr

Danke Herr Reiterer für die ungeschminkte Wahrheit: "EU-Beitritt=Euro-Übernahme". - Unser Bundesrat würde ja eher mit Salamitaktik zuerst den EU-Beitritt durchboxen, mit dem Versprechen, der Franken bleibe. Und am Tag nach der Abstimmung käme dann die Forderung nach dem Euro. - Die EU will die Schweiz schlucken, da sie ein grosser Nettozahler mit praktisch keinem Stimmrecht wäre.


Helmut Melzer

20.07.2010, 17:42 Uhr

Herrn Reiterer wird vorgeworfen die Schweizer zu belehren, das mag man in der CH nicht wie so oft gesehen, aber andererseits belehrt der Schweizer gerne die anderen wie oft in Leserbriefen nach zu lesen ist. Nur belehrt werden das mag er nicht. Herr Reiterer ist Botschafter, er sagt das was seine Vorgesetzten ihm vorschreiben, egal ob das in der CH gemocht wird oder nicht.


Frank Hofer

20.07.2010, 17:41 Uhr

Der allergroesste Teil der Schweizer hat von der EU nichts und verliert mit ihr auch nichts. Ausser dem Glauben er sei was ganz Spezielles und er haett im Land, das sowiso anderen gehoert, wegen einer sogenannte Demokratie was zu sagen, obwohl er ja schon lange nicht mehr selber denkt, sondern nur das waehlt was ihm andere vorplappern. Bruessel oder Herrliberg ist doch wohl schlussendlich egal.


Hans-Peter Müller

20.07.2010, 17:39 Uhr

@lisa schaller 15.27 Ich glaube, ich kann sie beruhigen, Frau Schaller. Bevor die Schweiz der EU beitritt, ist die EU pleite. Egal ob die EU ruft oder, wie sie sich das einbilden, die Schweiz beitreten soll, die Akzeptanz dies zu tun scheint auf einem Tiefpunkt zu sein.


Albert Zimmermann

20.07.2010, 17:36 Uhr

Solange wie auf dem PK - Bild unsere Bundespräsidentin schon in devoter gebückter eingeknickter Haltung einer kleinen Coiffeuse vor dem arrogant wirkenden fordernden Barroseo kauert , nehmen Typen wie dieser Österreicher immer wieder den Zweihänder hervor, und die lieben weltoffenen Schildbürger applaudieren dazu noch frenetisch.


Sebastian Speich

20.07.2010, 17:35 Uhr

Eine einfältigere Non-Story habe ich selten gelesen. Warum ist es in der Schweiz nicht möglich, eine öffentliche Debatte zu einem politischen Problem ganz normal zu führen? Was soll die kindische und besserwisserische Belehrerei? Herr Reiterer führt seinen Informationsjob so aus, wie er es für richtig hält.


Paul Betschart

20.07.2010, 17:34 Uhr

Herr Reiterer ist auch ein typisches EU-Prdukukt. Wertschöpfung null aber tüchtig abschröpfen. Herr Reiterer hat das System Schweiz bis heute nicht verstanden. Natürlich sind wir bei der EU höchst willkommen weil wir einer der grössten Nettozahler würden. Die EU wird uns weiter in den Würgegriff. Wir müssen hart bleiben und die Zähne zeigen. Ob unsere Kuschelregierung dagegen hält?


Robert Heuser

20.07.2010, 17:30 Uhr

Danke Herr Reiterer! Sie zeigen der Schweiz, für was die EU steht und wie sie gegenüber kleinen Staaten auftritt!


Herbert Stundermann

20.07.2010, 17:28 Uhr

Drohen gegenüber Schwächeren scheint sowieso ein Trend in der EU zu sein. Gegenüber Stärkeren wie den USA kuscht man hingegen. Auf genauso eine EU kann man doch mächtig stolz sein, oder? :-)


Rudolf Bertschi

20.07.2010, 17:28 Uhr

Lästig gewordene Volksrechte sollen ins Endlager Brüssel (damit gewisse Schweizer Politiker mit dem Volk nicht mehr soviel Umstände...)


hans maag

20.07.2010, 17:28 Uhr

Wer glaubt, die Bürger und Bürgerinnen des weltweit einzigen Staates, in dem sie über die Verfassung, Gesetze und Staatsverträge abstimmen können, würden dieses Recht aufgeben, um von nicht gewählten, sondern eingesetzten Brüsseler-Kommissären regiert zu werden, muss wohl naiv sein.


sonja fuchs

20.07.2010, 17:27 Uhr

Frau L. Schaller wir wissen alle, das es im Moment sehr heiss ist. Aber das Sie sooooo sehr bei dieser Hitze gelitten haben ist fast unwahrscheinlich


Erich von Känel

20.07.2010, 17:22 Uhr

Neuer Schub für die EU in unserem Land? Habe ich wohl die Zeitung nicht richtig gelesen? Die EU-Turbos sollen doch eine neue Initiative starten für den Beitritt der CH. Aber sie haben Angst vor der klaren Niederlage, denn die ist ihnen gewiss. Nie und nimmer lassen wir uns von diesem Debattierclub in Brüssel unsere Freiheiten nehmen und schon gar nicht als gut zahlende Michkuh benutzen!


Silvia Müller

20.07.2010, 17:12 Uhr

Der Euro wird crashen, bevor ein Beitritt der Schweiz erzwungen und erlogen werden kann. Die EU funktioniert nur als Diktatur, alles wird am Bürger vorbei beschlossen, ein Moloch mit undefinierter Verantwortung. Die Schweizer Politiker (Landesverräter würd ich gar meinen), welche beitreten wollen, schielen auf ein lukratives Jöbchen in der EU, that's all, folks. Die Schweiz ist ein Paradies!


Remo Gerber

20.07.2010, 17:08 Uhr

@ Alfred Christen: "..uns geht es ohne EU gut." Wirklich? Die EU als wichtigster Aussenhandelspartner der Schweiz, als Garant für sichere Zufahrtswege für all die Güter, die die Schweiz tagtäglich verschlingt, auch für die 1. Augustraketen, die ein Arbeiter in China für 50 Cents pro Stunde fertigt, damit wir uns selber feiern können. Die EU wird der SVP schaden, aber die Schweiz ist nicht die SVP!


Stephan Huber

20.07.2010, 16:51 Uhr

Dass das Verwaltungszentrum der EU in Belgien liegt - wohlgemerkt dem EU-Mitglied, welches demnächst selbst auseinanderzufliegen droht - spricht kuriose Bände. Die Schweiz in ihrer heutigen Form ist eine Gefahr für das selbstgemachte Nest der EU-Granden, denn immer mehr ihrer Bürger schauen über unsere Grenze und erkennen, wie man es auch noch machen könnte...


Peter Wenger

20.07.2010, 16:49 Uhr

Dieser Herr Reiterer arbeitet, ja wunderbar für die SVP.. Je mehr Druck ER ausübt, desto stärker wird die SVP in dieser Sache. Ja, dann Bravo...


Kurt Röösli

20.07.2010, 16:48 Uhr

Reiterer vertritt ein marodes Auslaufmodell. Das die EU oekonomisch nicht funktioniert ist eine Sache, dass die EU Bürokraten über den Kopf der eigenen Bürger alles reglementieren und den Grosskonzernen (vor allem im Lebensmittelsektor) in die Hände arbeiten, ist die andere. Vielfallt und Qualität wird bewusst zerstört! Die Schweizer Demokratie ist ihnen ein Dorn im Auge! Sie wirkt ansteckend!


eugen bissegger

20.07.2010, 16:48 Uhr

Jetzt, da so viele sich dem Thema pro und mehrheitlich kontra widmen, zur Erinnerung: Es existiert ein Video eines Vortrages von Staatsrechtler Prof. Schachtschneider ( dann gibt es womöglich bald keine Befürworter mehr? ) Man "Google" : EU Verfassung Reformvertrag Europäische Union Austritt European Schachtschneider


Dieter Wundrig

20.07.2010, 16:41 Uhr

Jetzt bekommt Herr Reiterer auch noch von der Schweiz Ratschläge wie er sich zu verhalten hat. Wunderbar, dabei lehnt er sich nur aus dem Fenster um das Wetter zu prüfen. Was soll er denn sonst mit den Eidgenossen machen?Das haben schon die Habsburger kapiert, wenn auch recht spät, aber das waren auch noch andere Zeiten.


guido Haeni

20.07.2010, 16:36 Uhr

Solange Zweidrittel der Parlamentarier (nicht das Volk!) in Bern in die EU wollen (CVP SP FDP Grüne etc .) bringt das Gejammer der Kommentarschreiber nichts. Erst wenn die Partei, die von Anfang an dagegen war (SVP) nochmals massiv dazu gewinnt, wird sich was ändern. Der Stimmbürger hat's nächsten Herbst in der Hand !


Andy Wöllner

20.07.2010, 16:30 Uhr

Botschafter Reiterer ist einer der wenigen Diplomaten, der noch säuberlich mit Messer und Gabel zu essen weiss und das Weinglas korrekt zum Munde führt. Aber er gehört mit in den grossen Moloch der Brüsseler Politszene, wenn es um das wahre Verständnis von Demokratie geht. Obwohl er schon reichlich Zeit in unserem Land verbracht hat, ist er ein EU-Lakai geblieben. EU und Schweiz sind zweierlei!!!


Bruno Franzen

20.07.2010, 16:30 Uhr

Ich dachte schon oft, ob es Reitener langweilig sei, dass er als 'EU-Botschafter' - was ist das überhaupt? - so mediengeil ist und sich bei uns so oft äussern will. Was würden wir Schweizer reagieren, wenn dies der Russische oder der Brasilianische Botschafter täte? Er unterschätzt die Schweizer. Wir können zuhören und unsere Gedanken bilden und die sind nicht im Sinne des EU-Botschafter Reiterer.


Niklaus Seiz

20.07.2010, 16:23 Uhr

Wegen Rosinenpicken, welches sind eigentlich die Rosinen der Schweiz und welche der EU?


Gabor Balazs

20.07.2010, 16:11 Uhr

ich wäre dafür, dass wir jetzt eine erneute Volksabstimmung lancieren die würde folgendermassen lauten: Wollt ihr in die EU? Wenn nein, verbietet es die Verfassung, EU-Recht zu übernehmen, alle Schweizerischen Europaratsmitglieder sind sofort abzuziehen (Andi Gross müsste dann auf das Sozialamt). Doch dann hätten wir endlich mal Klarheit. Doch die Linken wollen lieber ohne Abstimmung in die EU.


Tobias Tobler

20.07.2010, 16:10 Uhr

Alles zwänge nützt nüt. Herr Reiterer wird sein Zimmer in Bern noch lange bewohnen und zwar als EU-Botschafter in einem Nicht-EU-Land. Natürlich freuen wir EU-Gegner uns immer, wenn er sich aus dem Fenster lehnt - aber dass deswegen gleich "die Europa-Debatte neu angeschoben" würde... lächerlich.


Jack Meier

20.07.2010, 16:09 Uhr

Herr Reiterer könnte die Aufgabe auch anders anpacken: an der Schweiz ein Vorbild nehmen und nach Brüssel melden, wie sich die EU verändern sollte. Beispielsweise, dass der Bürger nicht Mittel zum Zweck (Steuerzahler), sondern der Zweck jeglichen staatlichen Handels ist. Herr Reiterer könnte ferner mitteilen, dass die Schweizer mehr und länger arbeiten und dafür auch mehr Wohlstand haben.


Hans Meier

20.07.2010, 16:08 Uhr

Kriegen eigentlich alle Schweizer Panik, wenn sie das Wort EU hören? Kündigt doch die Bilateralen und werdet das Nordkorea Europas!


Markus König

20.07.2010, 16:07 Uhr

Reiterer ist noch eine Spur arroganter als es Ferrero-Waldner war. Muss man sich nicht wundern, wenn die Schweizer nicht nur keine Vertragserweiterung legitimieren, sondern im Gegenteil die Bilateralen aufkündigen werden. Sein Verdienst.


andre tschudin

20.07.2010, 16:07 Uhr

kann man denn diesen arroganten botschafter nicht auswechseln,müssen wir uns das gefallen lassen,was der von sich gibt,glaube,jetzt ist der bundesrat gefragt,dieser mann muss weg von bern und zwar sofort oder sollen wir uns noch lange beleidige lassen?


Martin Sutter

20.07.2010, 16:05 Uhr

Das Vorgehen der EU zeugt doch nur von Frustration über sich selber und den Problemen die sie haben aber nicht lösen können. Wären die Länder der EU richtige Demokratien wie die Schweiz wären viele gar nicht dabei, viele hätten keinen Euro und die EU würde ganz anders aussehen. Bürgerfreundlich ist die EU nicht, die Schweiz schon, und das soll sie auch bleiben.


Matthias Gartmann

20.07.2010, 15:56 Uhr

Wir sollten Herrn Reiterer sehr dankbar sein! Denn durch diese Art des Auftretens öffnet er manchem noch unentschlossenen Schweizer Bürger/in die Augen und präsentiert der Öffentlichkeit den wahren Charakter dieser EU: machthungrig, arrogant, unterdrückerisch. Kein Wunder dass Fehr und den anderen SP Funktionären dabei unwohl wird, sie sehen schon ihre lukrativen Posten in Brüssel in Gefahr...


Philippe Brander

20.07.2010, 15:55 Uhr

Der schiefe Blick der EU-Elite (nicht der Europäer!) auf uns zeigt nur eines: Der Schweizer Weg ist atemberaubend erfolgreich und attraktiv und darum ein Ärgernis. Vor allem die direkte Demokratie ist für die EU ein rotes Tuch. Lieber nehme ich wirtschaftliche Nachteile in Kauf, als unsere Demokratie und Reichsunmittelbarkeit aufzugeben. Früher oder später läuft wieder eine andere Kuh durchs Dorf!


René Müller

20.07.2010, 15:50 Uhr

Wenn dieser Herr Reiterer den Botschaftern der EU vorsteht habe ich für ihn ein dankbare Aufgabe. Sorgen sie dafür dass in der EU: Alle Arbeitszeiten bis 45/65 Stunden erhöht werden dürfen, die Ferien 4 und 5 Wochen betragen, das Pensionsalter 64/65 ist, max 13. Monatslöhne ausbezahlt werden, Kindergeld max. Fr. 200.-. beträgt. Und dann lieber Herr Botschafter bin ich bereit zu helfen. Nur dann.


Chris Bühler

20.07.2010, 15:46 Uhr

Was heisst hier, die Europafrage gewinne an Schwung bzw. der EU-Botschafter nutze "den Schwung"??? Welchen Schwung? Die Faktenlage ist klar: die EU überzeugt die weitaus grosse Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer weder politisch noch wirtschaftlich. Dass ausgerechnet jetzt eine Beitrittsdebatte lanciert wird, ist trügerisch und deutet auf einen grossen Töff hin, welcher in Bälde aufkreuzt...


Roger Sigrist

20.07.2010, 15:36 Uhr

Herr Reiterer vertritt die EU genau so wie diese Organisation ist, arrogant, unsympathisch und demokratiefeindlich. Dabei schreckt er nicht mal vor faustdicken Lügen zurück, wenn er behauptet EU-Recht gelte für alle Mitglieder gleichermassen. Praktisch jedes EU-Land nimmt Sonderegelungen für sich in Anspruch.


Daniel Kälin

20.07.2010, 15:30 Uhr

Ich beobachte diese Diskussion mit einem Schmunzeln auf den Lippen. Solange es noch genügend vernünftige Stimmbürger hat, wird ein EU Beitritt nie eine Chance haben. Da können die EU Turbo Parteien werben und lügen wie sie wollen, kein vernünftig denkender Mensch möchte Mitglied eines solch maroden Vereins mit seinem überdimensionierten Verwaltungsapparat werden.


Walter Kuhn

20.07.2010, 15:26 Uhr

Reiderers süffisante Art, wie als ein Statthalter Brüssels aufzutreten, nervt nicht erst jetzt. Das Wichtigste, was der EU ausgeht, will sie von uns, nämlich Geld. Worum die EU-Länder uns beneiden, wollen und die EU mit ihrem Möchtegern-Statthalter in Bern wegnehmen: Selbstbestimmung, echte Demokratie, Neutralität, niedrige direkte und indirekte Steuern, Konkurrenzfähigkeit auf den Weltmärkten.


Willy Hauser

20.07.2010, 15:26 Uhr

Mit welchem Thema will die SVP im kommenden Jahr erneut auf Stimmenfang gehen? Anti EU. Wer gibt der SVP mit der Diskussion über einen EU-Beitritt eine Steilvorlage? Avenir Suisse. Wer ist (noch) Direktor bei Avenir Suisse? Thomas Held. Wo wird Thomas Held ab November arbeiten? Bei der Stiftung Musikinsel Rheinau. Wer ist Begründer dieser Stiftung? Christoph Blocher. Honni soit qui mal y pense...


rainer raschle

20.07.2010, 15:25 Uhr

Ruhig abwarten! Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der Euro aufgegeben werden muss oder in Nord- und Südwährung aufgeteilt werden muss. Lassen wir Herrn Reiterer doch solange noch seine Sprüche klopfen. Sein Verfallsdatum ist schon längstens datiert.


martin stehli

20.07.2010, 15:23 Uhr

Lasst den Reiterer nur reden. So kommt zumindest das wahre Gesicht der EU hervor. Unsere Linken würden wohl sogar dem EU-Botschafter einen Maulkorb verpassen! Ich wundere mich nur, warum die Linke nicht einfach eine neue Initative lanciert? Jeder legt seine Argumente auf den Tisch und dann wird abgestimmt. PUNKT. Ich befürchte aber, dass die Linke den EU-Beitritt irgendwie anders erreichen will...


Patrick Ryf

20.07.2010, 15:20 Uhr

Dieses neofeudale Gebaren der Eurokraten fruchtet vielleicht bei gewissen Europäischen Bevölkerungen, die noch nie in einer Demokratie gelebt haben, aber in der Schweiz wird dies zum Glück genau das Gegenteil bewirken. Wir sind nicht Alleine im Kampf um die Freiheit, in den USA haben sich bereits Millionen Menschen dem Wiederstand gegen diese Neue-Welt-Ordnung Internationalisten angeschlossen.


Hampi Sulser

20.07.2010, 15:18 Uhr

Die EU steht unter enormem internationalen Druck. Die Amerikaner und Chinesen haben die ewigen Streitereien zwischen den einzelnen EU-Staaten satt. Diese permanente Verwässerung der EU-Stimme in der Welt veranlasst jetzt anscheinend, dass sich die EU einfachere Gegenspieler sucht. Nimmt mich echt Wunder, ob der Herr Reiterer so schlau ist und merkt, dass sein Vorhaben völlig kontraproduktiv ist.


Giacun Dermont

20.07.2010, 15:15 Uhr

Inwiefern ist es ein Vorteil, EU-Recht "autonom" und "souverän" im Nachhinein zu vollziehen, statt in Brüssel im Rahmen unserer Möglichkeiten ebendieses Recht mitzugestalten? Ich verstehe eure Ängste (Argumente kann man das ja nicht nennen) nicht.


Erwin Zangger

20.07.2010, 15:15 Uhr

Wieso eigentlich will sich die EU unbedingt die CH einverleiben? Mit allen Mitteln wirds versucht. Seitens der EU sind da ja wohl grössere eigennützige Interessen im Spiel. Wer glaubt denn im Ernst an Sätze aus dem Mund von Politikern/Regierungen wie: "Gemeinsam eine neu bessere Welt gestalten"? Sie wollen eine neue Welt ja, aber nur für die bereits Mächtigen mit dem Ziel der absoluten Kontrolle.


Peter Salto

20.07.2010, 15:13 Uhr

Weshalb gibt es ein EU-Botschaft? Die EU ist doch kein Staat.


Carlo Schnydrig

20.07.2010, 15:12 Uhr

Dass sich dieser Mann zu weit aus dem Brüsseler-Fenster gelehnt hat, ist kein Gemeimnis. Wenn ihn schon die feinen "Vordenker der Avenir Suisse" auf Möglichkeiten aufmerksam machen, ist ihm eine diesbezügliche Schaudebatte dienlich. Es gibt noch andere Länder ausserhalb der EU! Auf diese überteuerten und selbstgefälligen "Hergottsfiguren" können wir gerne verzichten. Gefragt sind blinde Zahler!!!


Johann Hugentobler

20.07.2010, 15:11 Uhr

Es kann für die schweizer Meinungsbildung ja nur hilfreich sein, wenn die EU einen diplomatischen Elefanten aufs Parkett in der Schweiz entsendet, der dann kräftig Geschirr zerschlägt. Es braucht kein Morgarten mehr, wir können heute bequem abstimmen. Auch Reiter kann die EU nicht besser machen als sie ist.


Erwin Zangger

20.07.2010, 15:11 Uhr

Wieso eigentlich will sich die EU unbedingt die CH einverleiben? Mit allen Mitteln wirds versucht. Seitens der EU sind da ja wohl grössere eigennützige Interessen im Spiel. Wer glaubt denn im Ernst an Sätze aus dem Mund von Politikern/Regierungen wie: "Gemeinsam eine neu bessere Welt gestalten"? Sie wollen eine neue Welt ja, aber nur für die bereits Mächtigen mit dem Ziel der absoluten Kontrolle.


Michael Lahn

20.07.2010, 15:07 Uhr

Bzgl. der neuen Debatte, es ist für die EU einfacher, einen kleinen Staat die Direkte Demokratie zu nehmen, als den anderen Mitgliedern diese zu gewähren. Die SP hat ja die Kastration der Direkten Demokratie als Programm, dann ist es auch verständlich, dass die in die EU wollen, wie immer ohne Rücksicht auf Verluste.


Urs Schnellmann

20.07.2010, 15:00 Uhr

Das hat alles nichts mit Herrn Reiterer persönlich zu tun. Er hat vermutlich den schwersten Job in der Schweiz, beinahe eine Mission Impossible. Mit Instruktionen aus Brüssel und Fürbitten von 26 Staaten ausgestattet, steht er plötzlich unter den keifenden Eidgenossen. Er hat mein Mitgefühl, aber von einer EU-Mitgliedschaft halte ich ebenso wenig wie die meisten EU-Bürger. Wenn sie gefragt würden.


willi aerne

20.07.2010, 14:53 Uhr

Hoppa, hoppa Reiter, dann reiten wir nach Osten weiter und streichen denen, die mit dem Sonderweg der Schweiz nichts anfangen können, einfach mal die Kohäsionsbeiträge in der Annahme, dass sie damit auch nichts anfangen können. Den Mario Fehr nehmen wir gleich mit, weil dem die EU so gut gefällt, dass er Reiterer noch Ratschläge erteilt, wie er uns einseifen soll.


Bruno Paganini

20.07.2010, 14:51 Uhr

Es ist unglaublich wie Politiker der EU Behörden und der Schweiz den Volkeswillen der Schweizer/innen nach Neutralität und Souveränität verkennen. Ebenso verkennen sie die miserable Lage der EU Gemeinschacft in finanzieller und struktureller Hinsicht. Die offenbare Agressivität ist Ausdruck eines letzten Aufbäumens und der Erkenntnis der eigenen Fehleinschätzung betreffend der EU und des EURO.


Dieter Schmid-Wolff

20.07.2010, 14:51 Uhr

Alle Signale der EU und ihres Vertreters Reiterer an unser Land sind gezielt negativ. Da bleibt nur eine Hoffnung: Die EU wird an ihrer Arroganz und Unfähigkeit zugrunde gehen.


leo schale

20.07.2010, 14:50 Uhr

Was ist doch die CH Seele empfindlich. M.Fehr täuscht sich gewaltig wenn er irrigerweise annimmt,die CH,bzw. er od. andere CH's könnten der EU Bedingungen stellen od. drohen.Die Machtverhältnisse liegen da aber ganz anders u. Bittsteller ist, bzw. wird die CH sein,nicht die EU!Wenn bei dem Begriff Hut der CH schon das "Muffensausen" kommt ist Lächerlichkeit u. Mimosentum nicht mehr zu überbieten!


Armin Landert

20.07.2010, 14:50 Uhr

Herr Reiterer ist eben kein Botschafter sondern nur ein linientreuer Lohnempfänger aus der Brüsseler Zentrale. Wäre er Botschafter , wäre er ein Diplomat und wüsste wie man sich im Gastland benimmt. Seine Arroganz war am ersten Tag schon spürbar. Er hat, wie viele seiner EU-Kollegen, von unserer direkten Demokratie leider keine Ahnung.


Andreas D. Meier

20.07.2010, 14:46 Uhr

Man kann sich darüber streiten, ob sich M. Reiterer diplomatisch ausdrückt. Früher oder später werden wir uns entscheiden müssen, wie wir es mit der EU halten wollen. Vögte gab es übrigens auch nach Wilhelm Tell, dem Rütlischwur und Morgarten, die waren nicht "fremd" sondern kamen als "gnädige Herren" aus Zürich, Bern oder aus der Innerschweiz, bis sie 1798 von den Franzosen vertrieben wurden!


Sven Beer

20.07.2010, 14:45 Uhr

Lehnt sich der Brüssel-Abgesandte zu weit aus seinem Berner Fenster? JA. Übrigens fand ich bisher Herr Pelli redet nur Schwachsinn, doch im Artikel der «NZZ am Sonntag» kommt er für einmal recht vernünftig rüber. Weiter so Herr Pelli.


Martin Holzherr

20.07.2010, 14:42 Uhr

Warum ist sich Herr Reiterer so sicher, dass die Schweiz einlenken muss? Weil er für die Schweiz keinen andere Alternative sieht und die Schweiz selbst auch nichts unternimmt eine eigene Rolle zu finden. Nicht nur der Bundesrat wird von den Ereignissen überrollt, die ganze politische Schweiz hat keine Idee wie man ausserhalb der EU erfolgreich operiert.


Ruth Chartrand

20.07.2010, 14:41 Uhr

JA, JA ,Mario Fehr. Auch Sie werden das Volk nicht überzeugen, dieser maroden und diktatorischen EU beitreten zu wollen !! Zeigt doch wieder einmal deutlich, wie wenig unsere Politiker sich für die Meinung des Volkes interessieren. Sobald gewählt arbeiten sie nur noch gegen den Willen des Volkes, denen ist also ganz klar die direkte Demokratie ein Dorn im Auge.


steve walker

20.07.2010, 14:35 Uhr

Die EU-Debatte wurde in der Schweiz wieder angeschoben? Da muss ich etwas verpasst haben. Nachdem die EU in den letzten Monaten ihre Unfähigkeit eindrücklich demonstriert hat, sind die Schweizer EU-Befürworter mehrheitlich auf Tauchstation gegangen. Einzig einige Lobby-Grüppchen wie avenir suisse kommen in ihren think-tanks zu anderen Visionen.


Thomi Horath

20.07.2010, 14:32 Uhr

Und ob sie Erfolg haben werden, Walter Schoeb! Die Schweiz wird der EU beitreten und sogar den Franken abschaffen. Geld regiert die Welt. Auch eine Demokratie kann mit Geld beeinflusst werden. Ausserdem liegt unser Beitrittsgesuch schon die längste Zeit in Brüssel. Ich frage mich nur, worauf die EU eigentlich wartet? Darauf, dass alle Schweizer entwaffnet werden?


Manfred Stähle

20.07.2010, 14:31 Uhr

Zur EU-Debatte lese ich immer wieder die gleichen abstrusen Bemerkungen. Herr Christoffel wahr seit Jahrzehnten nicht mehr in Frankreich, Spanien etc. Haben diese Länder etwa ihre Identität aufgegeben oder wurden abgeschafft? Welcher klar denkende Mensch hat das wahrgenommen? Die Fragen zur EU benötigen eine sorgfältigere Debatte


Walter Kuhn

20.07.2010, 14:31 Uhr

Reiderers arrogant-süffisantes Auftreten als Statthalter von Brüssel in der Schweiz widert an. Das Wichtigste, was der EU ausgeht, will sie von uns, nämlich Geld. Was die anderen EU-Länder nicht haben, will uns Landvogt Reiderer wegnehmen: Selbstbestimmung, echte Demokratie, Föderalismus, Neutralität, niedrige direkte Steuern und massvolle Mehrwertsteuer, Konkurrenzfähigkeit auf den Weltmärkten,


Matthias Steiner

20.07.2010, 14:29 Uhr

Mir ist es noch so recht, wenn Herr Reiterer ein exaktes Abbild des Staatenbundes, den er vertritt, abgibt: machthungrig, arrogant, belehrend, erfolglos und kleinkrämerisch. Da wissen wir doch gleich mit welchen Leuten wir zu tun haben. EU, nein danke! Geht ohne uns unter.


Dieter Brülhart

20.07.2010, 14:29 Uhr

Ein ehemals freundlicher Österreichischer Mann,---jetzt zeigt es sich, dass er auch anders kann.... Das unfreundliche, hässliche EU-Gebaren----ohne EU vorher die Beziehungen echt besser waren, zu unseren EUROPÄISCHEN Ländern nah und weit, ---in die EU zu gehen, zeigen diese Worte aus BRÜSSEL, ist keine gute Zeit........


Simon Vonlanthen

20.07.2010, 14:29 Uhr

Ich verarme lieber wegen den Massnahmen der EU als als Mitglied der EU. Es gibt rein gar nichts, was mich davon überzeugen könnte, einem Beitritt zuzustimmen. Und schon gar nicht irgendwelche Drohungen. Die Schweiz ist in ihrer Geschichte schon mit ganz anderen Kalibern fertig geworden, den Habsburgern z.B., als mit diesen Sesseldrückern in Brüssel.


Alfred Christen

20.07.2010, 14:27 Uhr

Wir feiern demnächst wieder den 1.August, den Tag der Besinnung auf unsere Schweiz, den Tag in dem man unserer Unabhängigkeit gedenken und eigentlich froh sein sollten, dass wir unsere Freiheit (noch) haben. Uns geht es nämlich ganz gut ohne EU.


Sebastian Egli

20.07.2010, 14:24 Uhr

Die Aufgabe von Herr Reiterer ist ja wohl klar. Nur unsere Politiker erkennen es nicht. Er war mir von anfang an unsympathisch. Zumal frage ich mich, warum wir ihm überhaut Gastrecht geben, die EU ist nämlich kein Land, sondern ein Konstrukt. Und dieses Konstrukt wird nicht mehr so lange leben wie es schon lebte. Früher war ich Pro-EU, heute sehe ich aber die Situation ganz anders!


urs berger

20.07.2010, 14:22 Uhr

dann hoffen wir mal, dass wir zumindest von unseren Botschaftern im Ausland nicht erwarten, dass sie schweizerische Interessen vertreten, ansonsten könnten ähnliche Artikel zur schweizer Arroganz im Ausland erscheinen. Ach ja, man vergleich doch mal die Worte der EU-Politiker gegenüber der Schweiz und die SVP-Mimöslipolitkerwortwahl gegenüber der EU...


Heinz Frey

20.07.2010, 14:21 Uhr

Reiterer ist Botschafter und sollte daher bescheiden und wohlwollend auftreten.Er tritt aber seit jeher als forscher, belehrender teils frecher Interessenpolitiker auf. Mich dünkt, diese Attitüde hat auch etwas mit seiner Nationalität zu tun. Österreich war immer ein freundliches, bescheidenes Land. Seit dem EU-Beitritt fühlt sich Österreich als "grosser" und denkt, es könne sich auch so aufführen


walter schoeb

20.07.2010, 14:20 Uhr

die eu muss uns wirklich nicht überzeugen, mitglied zu werden. reiterer redet klartext und das volk auch. nur die politiker in bern versuchen die volksmeinung zu kehren. sie werden keinen erfolg haben.


Hans Christoffel

20.07.2010, 14:17 Uhr

Mit einem Beitritt werden wir vor allem unsere Freiheit aufgeben, unsere direkte Demokratie, unser Geld, unseren Wohlstand, unsere Identität und unsere Stabilität. Wir würden praktisch die Schweiz abschaffen. Das wäre der Preis, den wir mit einem Beitritt in diesen maroden, vor der Pleite stehenden, instabilen Verein zu bezahlen hätten! Welcher klar denkende Schweizer kann da dafür sein?


Hans Meier

20.07.2010, 14:16 Uhr

Das Doppelspiel von Herrn Reiterer dürfte mittelfristig nicht aufgehen - ich haben schon lange seine Strategie gerochen und ich frage mich, wie lange es geht bis er sich enttarnt!


Sam Gerber

20.07.2010, 14:13 Uhr

Tatsache ist, dass nach dem anfänglichen Süssholzgeraspel, das offensichtlich nicht verfangen hat, die Gegenseite eine härtere Gangart einschlägt. Das ist aus der Sicht der EU verständlich, wird aber bei uns eher das Gegenteil bewirken. Nehmen wir uns bezüglich Eigensinn und Widerstandskraft doch ein Beispiel an England! OK - die hatten zumindest früher mal eine richtige Cheffin...


Jacques Mata

20.07.2010, 14:10 Uhr

Man stelle sich einmal vor, unsere Diplomaten in Brüssel würden mit der gleichen Arroganz auftreten. Was will man uns eigentlich schmackhaft machen? Ein Währung die dahin siecht und an die sowieso niemand mehr glaubt? Länder die kurz vor dem Staatsbankrott stehen? Sehen wir es doch realistisch. Das Einzige an dem die EU interessiert ist, ist unser Geld. Stimmen wir doch nochmals an der Urne ab!


Hans Heeb

20.07.2010, 14:07 Uhr

Weshalb kontraproduktiv? Was ist denn das Ziel des EU Botschafters? Die Schweizer von einem EU Beitritt zu überzeugen? Das kann ja wohl kaum die Aufgabe von Reiterer sein.





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