Schweiz

«Kriegsopfer» vor der Söldnerfirma

Aktualisiert am 20.08.2010 3 Kommentare

Zehn GSoA-Aktivisten haben am Freitag vor dem Sitz der Söldnerfirma Aegis gegen Privatarmeen demonstriert.

1/5 Die GsoA-Aktivisten vor dem Holding-Sitz der Aegis Defence Services an der Gartenstrasse.
Bild: Keystone

   

Die Aktivisten legten sich in Leintücher eingewickelt als symbolische Kriegsopfer auf den Boden, am Fuss hatten sie einen Zettel mit der Aufschrift «Aegis Defense Services» befestigt. Das britische Sicherheitsunternehmen Aegis hatte seinen Holding- Sitz im März in Basel eingerichtet, wie die Basler Zeitung vor knapp zwei Wochen bekannt wurde.

Aegis verdiene an den Kriegen und Konflikten dieser Welt, kritisiert die GSoA. Dieses «Geschäft mit dem Tod» dürfe in der Schweiz nicht gefördert werden. Die GSoA verlangt ein Verbot von Privatarmeen in der Schweiz und ein verstärktes internationales Engagement für die Eindämmung von Söldnerfirmen weltweit. (jg/sda)

Erstellt: 20.08.2010, 13:15 Uhr

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3 Kommentare

Richard Marti

20.08.2010, 15:10 Uhr
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Nun, wenn die GSoA Ihr Ziel den einmal erreichen sollte und die CH-Armee abgeschafft haben sollte, dann werden wir bei bewaffneten Konflikten im oder vor unserem eigenen Land auf solche Firmen wie Aegis angewiesen sein, nicht? Antworten


Patrick Ryf

20.08.2010, 13:32 Uhr
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Hut ab vor eurer Super Aktion. Diese Privat-Ameen und Todes-Schwadrone unserer westlichen War-Lords bringen Menschen in Massen um. Zum anderen sind sie eine moderne Gestapo, die Leuten wie Bush, Cheney usw. direkt unterstellt sind, dies ohne jegliche demokratische Kontrolle. Diese Söldner-Truppen sind eine sehr grosse Gefahr für die westlichen Demokratien und müssen unbedingt abgeschafft werden. Antworten



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