Schweiz

Kein Ritalin, keine Schulreise

Überforderte Lehrer drängen bei schwierigen Kindern öfter auf die Abgabe von Ritalin - manchmal sogar unter Androhung von Sanktionen. Eltern wehren sich auf dem Rechtsweg dagegen.

Eltern verhaltensauffälliger Kinder beklagen sich, Lehrer und Schulleitungen hätten auf die medikamentöse Behandlung der schwierigen Schüler gepocht. Dies belegen mehrere Reaktionen auf die TA-Berichterstattung zur rasanten Zunahme des Ritalin-Konsums in der Schweiz.

Weigern sich Eltern, ihre Kinder psychologisch auf das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADHS) hin abklären zu lassen, oder widersetzen sie sich der Verschreibung von Ritalin, drängen Lehrkräfte bisweilen auch mit Nachdruck auf die Abgabe von Medikamenten. So machen die Schulen etwa die Versetzung oder die Teilnahme an Schulanlässen wie Lagern oder Wanderungen von einer Medikation der Kinder abhängig. Die Zürcher Anwältin Susanne Raess (siehe Interview) ist mit solchen Fällen vertraut. Sie hat von 1996 bis 2001 den Rechtsdienst der Bildungsdirektion des Kantons Zürich geleitet und vertritt heute mehrere betroffene Elternteile, die sich gezwungen sahen, sich auf juristischem Weg gegen die Druckversuche der Schulen zu wehren. Dies sei zwar nicht gerade an der Tagesordnung, sagt Raess, aber: «Es sind keine Einzelfälle, und es gibt sie nicht nur im Kanton Zürich.»

«Ob mit Ritalin oder ohne»

Das Zürcher Volksschulamt (VSA) distanziert sich von den Behauptungen Raess’ und ihrer Klienten entschieden. Dass Eltern ihre Kinder nicht medikamentös behandeln lassen wollen, sei nie ein Grund gewesen, unruhigen Schülern den Verbleib in ihrer Klasse oder die Teilnahme an Schulanlässen oder -lagern zu verweigern. «Seitens des VSA gibt es auch keine Richtlinien, wie mit diesen Kinder bei besonderen Schulanlässen umzugehen ist. Es gelten die üblichen Sicherheitsregeln, unabhängig ob es sich um ein ADHS-Kind handelt oder nicht, ob mit Ritalin oder ohne», schreibt Martin Wendelspiess, Chef des Volksschulamtes. Die Lehrer trügen die Verantwortung für die Kinder und könnten die Teilnahme an Lagern oder Wanderungen im Einzelfall verbieten. Die Wahrscheinlichkeit, von solchen Massnahmen betroffen zu sein, ist bei verhaltensauffälligen Kindern höher als bei Normkindern.

Daniel Frey, Kinderarzt und Direktor der Schulgesundheitsdienste der Stadt Zürich, räumt ein, dass hyperaktive ADHS-Kinder wegen ihrer Ablenkbarkeit und Unruhe ein grösseres Unfallrisiko haben und deshalb etwa auf Schulreisen eine intensive Betreuung bräuchten. Hyperaktivität und Ablenkbarkeit sprächen «in der Regel» auf die Behandlung mit Ritalin gut und rasch an. Frey betont aber, dass kein Kind allein aufgrund eines Vorschlags von Lehrpersonen mit Medikamenten behandelt werden dürfe. «Es braucht eine ärztliche Verschreibung, beispielsweise von einem Kinderarzt oder einem Kinderpsychiater», sagt Frey. Eine medikamentöse Behandlung solle aber immer nur Teil eines umfassenden Therapieprogrammes mit psychologischen, pädagogischen und sozialen Massnahmen sein und setze eine sorgfältige Abklärung durch Fachleute wie Kinderpsychiater, Schulpsychologen und Schul- oder Kinderärzte voraus.

Ritalin-Studie noch in Entwurf

Um die Zahl der Ritalin-Verschreibungen an Zürcher Schüler zu erheben, hat der Kantonsrat eine Statistik angefordert. Es wird die erste ihrer Art in der Schweiz sein. Doch die Umsetzung lässt auf sich warten. «Wir prüfen, wie dieser Auftrag mit vertretbarem Aufwand, auch finanzieller Art, erfüllt werden kann», so Wendelspiess. Auf die Zahlen gespannt ist auch Schularzt Frey, den ein weiterer Anstieg der Ritalin-Verschreibungen nicht wundern würde: «Die Wahrscheinlichkeit, dass nicht alle Kinder Ritalin erhalten, denen es helfen würde, ist grösser als diejenige, dass zu viele Kinder Ritalin verschrieben bekommen.» (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 25.03.2009, 08:21 Uhr

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29 Kommentare

Marco Simone

16.05.2009, 17:45 Uhr
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Ich bin auch der Meinung dass die Erziehung beim Elternhaus beginnt. Denn wie sollens die Kinder lernen, wenn es die Erwachsenen auch nicht können, ich plädiere für eine strengere aber faire(nicht mit Schlägen!) Erziehung. So wissen auch die Kinder was sich gehört und was nicht! Also liebe Eltern es reicht nicht nur Kinder auf die Welt zu stellen, man muss sie auch korrekt erziehen! Antworten


Franz Reimann

25.04.2009, 16:06 Uhr
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In meiner Lernpraxis arbeite ich zur Zeit mit einem 4.-Klässler, einem aufgeweckten, konzentrationsfähigern ausländischen Knaben. Seine Klassenlehrerin drängt seine Mutter seit Monaten, ihm Ritalin zu verabreichen. Meiner Erfahrung nach, hat der Junge überhaupt kein ADS. Hingegen lässt sich vermuten, dass die Lehrerin mit dieser multikulturellen 4. Klasse pädagogisch ganz einfach überfordert ist. Antworten


Franz Reimann

25.04.2009, 15:57 Uhr
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Die Feststellungen von FrauRaess kann ich auch für Bern bestätigen: Die Klassenlehrerin eines meiner Klienten drängt seine Mutter, ihm Ritalin zu verabreichen und hat sich nicht gescheut, den Kinderarzt der Familie aufzufordern, diesen Jungen als ADS-ler zu behandeln! Dass er von der künftigen Landschulwoche ausgeschlossen würde, hat die Lehrerin den Eltern bereits vor 6 Monaten mitgeteilt. Antworten


Markus Daehler

25.04.2009, 10:12 Uhr
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Was Frau Clark beschreibt. ist gelinde ausgedrückt eine Katastrophe. In meiner heutigen Abschlussklasse haben vor drei Jahren unter Selektionsstress an der Schwelle zur Sekundarstufe mehrere SchülerInnen Ritalin geschluckt. Die meisten haben in der Zwischenzeit eine innere Balance gefunden und können sich auch ohne Psychopharmaka selber angemessen managen. Antworten


Michelle Clark

26.03.2009, 14:20 Uhr
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Sehr geehrte Damen und Herren Ich bin als alleinerziehende Mutter in dieser Situation. Die Lehrer, Schulpsychologin, Kinder - und Jugendpsychiater und eine Oberärztin, (die meinen Sohn noch nie sah, anhand eines Fragebogens, ausgefüllt von der Lehrerin) bearbeiten mich aufs äusserste, damit ich die Zustimmung für das Ritalin gebe. Es ärgert mich insbesondere, dass ich keine Alternativen bekomme. Antworten


Elmar Karli

26.03.2009, 14:11 Uhr
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Ja, Ja hier tummeln sich offenbar alles selbst ernannte AD(H)S und Ritalin Kenner. Man darf ja schon eine Meinung haben, aber die sollte auf Fakten beruhen. Wer kein AD(H)S Kind hat ( von zertifizierter Fachstelle diagnostiziert!) sollte besser schweigen und froh sein, dass ihm dies erspart geblieben ist. Im übrigen stellt Ritalin nicht ruhig sondern erhöht die Konzentrationsfähikeit. Antworten


Michael Abegg

26.03.2009, 11:03 Uhr
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Für Politiker ist "Schule" scheinbar ein Experimentierfeld für neue Theorien (Fachlehrer, Frühenglisch, Blockzeiten). Man spart wo man kann (Klassengrösse, Abschaffung von Kleinklassen für Verhaltensauffällige, Kinder mit Lernschwächen etc.) und wundert sich über "überforderte" Lehrkräfte. Und wer zahlt die Zeche? Das Gesundheitswesen! Antworten


Anita Jenni

26.03.2009, 09:05 Uhr
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Zuerst werden unsere Kinder mit Impfungen vergiftet (95% der Inhaltsstoffe sind reine Nervengifte!). Wenn dann Ihr Verhalten auffällig wird, gibt man mit Ritalin noch eins drauf. Die Pharmalobby reibt sich 2x die Hände. Bitte mehr Mut für unsere Kinder, sprich für die Zukunft. Antworten


Patrick Vontobel

25.03.2009, 23:12 Uhr
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Die Lehrer sollen wieder mal die Idioten der Nation sein. Leute, die wie manche hier so inkompetent argumentieren, sollen mal ein Klassenlager als Hauptverantwortlicher leiten. Wenn sie ein Kind mitnehmen, das sich nicht an Regeln halten kann und deswegen ein Unfall passiert, dann ist der Lehrer schuld und alle schreien, warum er seine Verantwortung nicht wahrnahm und das Kind nicht zuhause liess! Antworten


Rolf Moll

25.03.2009, 22:32 Uhr
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Weitere Handlanger der Psychiatrie. Die Psychiatrie verwandelt, mit „neuen“ Diagnosen und Gutachten den Zappelphilipp in angepasste willenlose Wesen. Was genau ist ein Verhaltensauffälliges Kind? Passen lebendige Kinder nicht mehr in unsere Gesellschaft. Wer sollte hier die eigentliche „Behandlung“ erfahren? Man muss das Unkraut an der Wurzel packen! Antworten


Eric Greney

25.03.2009, 14:05 Uhr
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Als Mitarbeiter einer Ausstellung, welche durch sehr viele Schulklassen besucht wird, kann ich sagen, dass ohne Autorität des Lehrers nichts geht. Es gibt bei uns Klassen da geht es drunter und drüber, und es heiss dann "Was soll ich tun".-. Es gibt aber auch die anderen, da läuft es wie geschmiert. Auch ohne Ritalin. Aber Zuhause fängt die Erziehung an, nicht in der Schule Antworten


Ronnie König

25.03.2009, 14:01 Uhr
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Die Schule in der Krise? Bussen und Zwangsmedikation sollen weichgespühlte Pädagogen schützen? Diese Jugend muss ja in dieser Bananenrepublik so werden! Ich fürchte um die Zukunft und Freiheit dieses Landes! Antworten


Eric Greney

25.03.2009, 13:57 Uhr
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Das nicht alle Lehrpersonen die Kinder im griff haben, ist eine Tatsache. Die Probleme fangen aber nicht in der Schule an. Es beginnt im elterliche Haus und wird auf die Schule abgewälzt. Wenn Kinder von zuhause her schon nicht lernen "Respekt" zu haben, und Lehrpersonen die etwas "Autorität" und "Ordnung" durchzusetzen probieren von den Eltern bekämpft werden, kann es nicht funtionieren. Antworten


Dora Müller

25.03.2009, 13:37 Uhr
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oh, schön, wieder mal ein wenig lehrer-bashing. dem kleinen zuhause schon lange nicht mehr beikommend soll's dann natürlich die schule richten, dafür ist sie ja da. und wenn dann mal ein lehrer findet, er nähme einen dieser kleinen soziopathen nur mit auf die schulreise, wenn er sich auch halbwegs benimmt, nötigenfalls halt medikamentös ruhig gestellt, so hagelts empörte kommentare. Antworten


Heinz lehmann

25.03.2009, 12:10 Uhr
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Liebe Lehrer und Lehrerinnen, Seid Ihr völlig bescheuert. Es gibt nun wirklich andere Massnahmen als Ritalin. Wollt Ihr das die Kinder bereits in jungen Jahren Medikamenten abhängig werden! Hauptsache Ihr habt Eure Ruhe. Wo ist Euer psychologisches Geschick mit diesen Kindern. Also strengt Euch an, wie Ihr das von den Kindern auch verlangt! Antworten


Hans Ernst

25.03.2009, 11:16 Uhr
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Wer schützt eigetlich die Kinder vor den Lehrern? Haben die heutigen Lerhrer/innen iheren Beruf nur wegen den vielen Ferien gewählt? Antworten


Marcel Aegerter

25.03.2009, 11:11 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Tja liebe Lehrerschaft: Man vermutete es ja schon länger. Aber scheinbar ist die Kuschelpädagogik gescheitert. Solltet Ihr trotzdem mit den aufgeweckten Kindern überfordert sein - greift doch zu Ritalin. Die Aerzte verschreiben es ja auch den Erwachsenen. Demnächst gibt es Ritalin in verschieden bunten Farben, dann können Schüler und Lehrer untereinander tüüschle. Dann ist Ruhe im Klassenzimmer. Antworten


Michèle Schurter

25.03.2009, 10:48 Uhr
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Nur weil ein Kind etwas unruhig ist oder gern herumspringt, ist das noch lange kein Grund ihm gleich Ritalin zu verabreichen. Da gibt es Tausende andere Möglichkeiten, aber diese sind den heutigen Lehrern einfach zu anstrengend!!!!! Absolut daneben diese Kinder mit Ritalin vollstopfen zu wollen!!! Zudem kann Ritalin, falsch eingesetzt au Schaden anrichten, vorallem wenn es nicht notwendig ist!!!! Antworten


Thomas Schmid

25.03.2009, 10:47 Uhr
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Jaja, Annebelle Hahn, Sie wissen also "leider das Lehrer zu bequem und geduldos geworden sind"... und Max Felske, die böse böse "Lehrerschaft von heute"... Immer schön feste draufhauen! Sind doch alle gleich, die Lehrer, oder? Tssss... Antworten


Jürg Schmid

25.03.2009, 10:36 Uhr
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Einerseits fordert man mehr Selbstverantwortung der Bürgerschaft. Handkehrum tritt man sie mit Füssen. Ritalin- oder Impfzwang ist das selbe. Der Behördenwillkür und inkompetenten Arroganz ist dringend Einhalt zu gebieten. Sie sind eine Gefahr für unsere Demokratie. Wie wär's mit einer Strafanzeige wegen Amtsmissbrauch? Wenigstens wäre die Zuständigkeit der Untersuchungsbehörden hier gegeben. Antworten


Gerhard Keller

25.03.2009, 10:29 Uhr
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Mir scheint eher, dass diese Art von drogenvermittelten Lehrerinnen und Lehrer am falschen Platz sind und besser Valium konsumierend etwas anderes tun sollten als unsere Kinder zu versauen. Einfach nur tragisch diese Entwicklung welche Züchtigung durch Ritalin ersetzt. Antworten


Max Felske

25.03.2009, 10:17 Uhr
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Normkinder - das sagt alles über die Lehrerschaft von heute. Antworten


Séverine Dupont

25.03.2009, 09:54 Uhr
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Ich bin für Ritalin-Abgabe in den SBB. Nichts gegen fröhliche Kinder, aber viel - eben: Ritalin! - gegen die Radaubrüder und -schwestern im Kindesalter, die den ÖV zur Qual machen. Antworten


Gion Saram

25.03.2009, 09:37 Uhr
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Wenn man bedenkt das Ritalin in der Wirkungsweise und Zusammensetzung Kokain ähnlich ist, fragt man sich was denn eigentlich noch gegen eine staatliche Drogenabgabe spricht wenn bereits die Lehrer in der Schule die Drogenversorgung ihrer Schüler befürworten. Der Staat schein ein Recht zu haben erwünschte Verhaltensformen mit Medikamenten einzufordern. Antworten


Ruth Sutter

25.03.2009, 09:21 Uhr
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Bedenklich, wenn ein Schularzt meint, Ritalin müsse mehr um sich greifen. Ritalin wirkt auf unsere Hirntätigkeit! Unberechenbar und mit Suchtpotential ev. mit Kriminalitätsfolgen (Studien geheim?). Wann lernt unsere Gesellschaft die Mittel wieder, die das Hirn dahin gehend stimulieren, dass es dauernd zu Höchstleistungen fähig ist? Es gibt die einfachsten Techniken dazu, ohne jegliche Hilfsmittel Antworten


Annebelle Hahn

25.03.2009, 09:19 Uhr
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Dieser Artikel ist schockierend!!! Auch wenn es nur in einem Falle war ist, ist es zu viel! Die Kinder machen manchmal schwierigere Fasen durch, sind lebendiger oder gar rebellischer. Als Lehrer muss man mit aller dieser Problematik umgehen können, ohne den Kindern Ritalin verschreiben zu wollen. Aus eigener Erfahrung weiss ich leider das Lehrer zu bequem und geduldos geworden sind. Leider! Antworten


Andreas Müller

25.03.2009, 09:14 Uhr
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Meiner Meinung nach sollte man nicht unbedingt Ritalin verabreichen, sondern Schüler, deren Sicherheit man auf Grund ihres Verhaltens nicht verantworten kann, gar nicht auf Ausflüge etc. mitnehmen! Lächerlich finde ich allerdings, wenn jetzt manche den Schwarzen Peter wieder einmal mehr den Lehrern zuschieben wollen! Antworten


Peter Schmid

25.03.2009, 08:57 Uhr
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Lehrkräfte die so Druck aufsetzen müssen vom Schuldienst per sofort dispensiert werden. Allerdings liegt der Fehler nicht nur bei den Lehrpersonen, sondern auch bei der Politik. Durch deren Sparmassnahmen kommt es zu immer grösseren Klassen und dadruch können die Lehrpersonen die Schüler nicht mehr optimal betreuen. Die Schule braucht mehr Geld, um viel kleinere Klassen führen zu können. Antworten


Günther Pomarolli

25.03.2009, 08:50 Uhr
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Das Vorgehen passt wunderbar ins Bild der neuen Bananenrepublik Schweiz (Siehe Impfmassnahme an der ETH Lausanne). Noch bin ich stolz, dass wir eines der Länder sind, die das Thema persönliche Freiheit ernst nimmt. Die Repressionen des Staat nehmen aber zusehend zu, sei es im Gesundheitswesen oder eben auch in der Bildung. Im Übrigen wirkt Ritalin bei nicht Betroffenen eher aufputschend. Antworten



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