Jeder zweite Mann ist zu dick
Von Daniel Foppa. Aktualisiert am 17.11.2009 58 Kommentare
Besonders übergewichtig: Männer. Aber auch Kinder sind zunehmend betroffen. (Bild: Keystone)
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Bewegungsmangel und einseitige Ernährung setzen den Schweizerinnen und Schweizern immer mehr zu. Laut einer Studie der Basler Firma Health Econ sind 37,3 Prozent der Erwachsenen übergewichtig. 8,1 Prozent von ihnen sind sogar adipös (fettsüchtig). Als übergewichtig gilt, wer einen Body-Mass-Index* zwischen 25 und 30 Punkten aufweist, als adipös, wer über 30 Punkten liegt.
Die Studie wurde im April 2009 im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) verfasst und nun im Internet veröffentlicht. Sie stützt sich auf Angaben des Bundesamts für Statistik und zeigt, dass sich die Zahl der dicken Menschen in der Schweiz in den letzten 15 Jahren stark erhöht hat. So ist der Anteil Übergewichtiger von 1992 bis 2007 von 24,9 auf 29,2 Prozent gestiegen, jener der adipösen Personen von 5,4 auf 8,1 Prozent. Stark zugenommen hat im langjährigen Vergleich auch die Zahl übergewichtiger und adipöser Kinder. Zwischen 1960/1965 und 2007 stieg ihr Anteil bei den 6- bis 13-jährigen Jungen von 5,1 auf 16,7 Prozent und bei den Mädchen von 5,4 auf 13,1 Prozent.
Fast jeder zweite Mann zu dick
Vor allem Männer sind von Übergewicht betroffen. 2007 waren 46,4 Prozent der Männer übergewichtig oder gar adipös. Bei den Frauen waren es 28,6 Prozent. Die Studienverfasser rechnen damit, dass sich der Anteil übergewichtiger Männer in den nächsten 15 Jahren auf diesem hohen Niveau stabilisiert. Bei den Frauen ist der Anteil seit dem Jahr 2000 stabil. Die Studie hält fest, dass sich der in den letzten 20 Jahren beobachtete rasche Anstieg des Anteils Übergewichtiger insgesamt verlangsamt.
Drastisch gestiegen sind hingegen die Kosten, die durch Übergewicht verursacht werden. 2001 betrugen sie geschätzte 2,6 Milliarden Franken pro Jahr. 2006 waren es bereits 5,7 Milliarden. Die Kosten entstehen vor allem durch die Behandlung von vier Krankheiten, die massgeblich durch Übergewicht verursacht werden: Diabetes Typ 2, Erkrankungen der Herzkranzgefässe, Knie- und Hüft-Arthritis sowie Asthma. Die unmittelbar auf Übergewicht zurückzuführenden Kosten betrugen 2006 total 3,8 Milliarden Franken. Die Studienverfasser warnen, dass dieser Anteil zu hoch sei angesichts der demografischen Herausforderung, die auf das Gesundheitssystem zukommt: Ein grosser Teil der Ressourcen wird künftig für die Pflege alter Menschen aufgewendet werden müssen.
Um dem Übergewicht entgegenzuwirken, hat der Bundesrat 2008 das Programm «Ernährung und Bewegung» verabschiedet. Ziel ist es, die Bevölkerung zu einem bewussteren Ernährungsverhalten und mehr Bewegung zu animieren. Laut BAG achtet fast ein Drittel der Bevölkerung nicht auf die Ernährung. Und 64 Prozent ignorieren die Empfehlung, sich täglich mindestens eine halbe Stunde zu bewegen.
Umstrittene Gesetzesvorlage
«Ernährung und Bewegung» fördert Sportaktivitäten für Jugendliche und Projekte für gesünderes Essen – so haben sich Coop und Migros eben in Kooperation mit dem BAG zur Reduktion des Salzgehalts in Lebensmitteln verpflichtet. Das Programm ist allerdings befristet bis 2012. Danach soll es mit dem Präventionsgesetz eine gesetzliche Grundlage erhalten. Doch das Gesetz ist stark umstritten. Als es Pascal Couchepin Ende September vorstellte, hagelte es Kritik von Wirtschaftsverbänden und bürgerlichen Parteien, die vor staatlicher Bevormundung warnten.
«Mit Präventionskampagnen erreicht man nur die Menschen, die ohnehin gesund leben», sagt SVP-Gesundheitsexperte Toni Bortoluzzi. Präventivmediziner und FDP-Ständerat Felix Gutzwiller hingegen betont: «Die Zahlen zu den Folgen von Übergewicht zeigen, wie wichtig Prävention ist.» Bei der Behandlung der Folgekrankheiten sei die Schweiz führend, bei der Verhütung von Übergewicht hingegen nicht. Das Präventionsgesetz kommt voraussichtlich im Sommer 2010 ins Parlament.
* Der Body-Mass-Index (BMI) wird nach folgender Formel berechnet: Körpergewicht (kg) : Grösse (m) 2
(Tages-Anzeiger)
Erstellt: 17.11.2009, 08:13 Uhr
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58 Kommentare
Alle sind sich einig, dass wer Übergewicht hat, etwas dagegen unternehmen soll. Keiner will aber wahrhaben, dass es leider keine wirksame Therapie gibt. Klar, Ernährungsumstellung und mehr Bewegung würde theoretisch wirken, aber wer von der Veranlagung her in der Lage ist sowas durchzuhalten, der hat auch so gut wie nie ein Gewichtsproblem. Es ist halt nicht eine Willenssache, wie viele meinen. Antworten
Ich wundere mich darüber dass sich gewisse Leute hier Gedanken machen über das Aussehen anderer Leute. Diese Gesellschaft krankt schon ziemlich wenn sie immer auf andere Menschen schauen muss. Schon mal überlegt dass es tausend Gründe für Uebergewicht geben kann und dass es Menschen gibt die nicht so oberflächlich sind und immer vom Aussehen getrieben sind?! Enjoy four Life! Antworten
wie bitte? prävention erreicht nur die, die sowieso schon gesund leben?? ja und die andern, was soll mit ihnen SONST geschehen? einfach machen lassen? sie haben doch schon bewiesen, dass sie hilfe brauchen. das probleme ist ein politisches. klar sperrt sich die wirschaft mit allen kräften gegen die prävention. schliesslich wird mit junkfood und wertloser industrienahrung viel geld verdient... Antworten
Was ich nicht nachvollziehen kann: diese Leute werden ja nicht von heute auf morgen dick bzw. fettleibig. Warum reagieren diese nicht schon vorher? Unbegreiflich, warum und wie sich diese gehen lassen. Haben diese zu Hause denn gar keinen Spiegel? Oft hat man das Gefühl, dass diese auch noch stolz darauf sind! Mir graust heute schon vor dem nächsten Sommer. Antworten
wann entreisst man diesen präventivmedizinern endlich ihre statistikprogramme? unser gesunheits- und rentensystem geht vor die hunde, wenn alle 100 werden. ab 80 sind 50 prozent senil. das ist eine tatsache, gegen die es keine medizin gibt. angesichts von 20 jahren vollpflege von "gesunden" können dicke (und raucher) noch manches leiden haben. aber das passt halt nicht in die präventions-moral. Antworten
Es braucht keinen "asketischen Wunschlebensstil" um normalgewichtig zu sein, zu werden und zu bleiben. Es braucht eine gesunde Lebensweise mit Genuss im Mass und vor allem Bewegung im Alltag. Doch, ich wundere mich auch, wieviele Leute übergewichtig sind, und darunter sind längst nicht alle fresssüchtig. Viele liegen abends einfach gern vor dem TV mit zwei Dosen Bier und einer grossen Tüte Chips. Antworten
Sollte jeder der vom asketischen Wunschlebensstil, der von vielen hier propagiert wird, abweicht, bitteschön seine medizinischen Behandlungen selbst berappen müssen, müssten folglich auch alle HIV- und AIDS Pateienten ihre Behandlung selbst bezahlen. AIDS heisst nicht umsonst ACQUIRED Immune Deficiency Syndrome. Natürlich zahlt jeder der sich beim Skifahren das Bein bricht auch selbst. Antworten
Ich kann die ganze Aufregung nicht wirklich verstehen. das mit dem BMI ist nun wirklich nur für Menschen, die sonst den Rank nicht finden...Aber wie wäre es wenn. die die Menschen die einfachsten Regeln zum gesund bleiben einhalten würden?? In der heutigen aufgeklärten Welt kann wohl niemand mehr behaupten, diese Regeln nicht zu kennen. Also los: ausgewogen essen und trinken und - Mass halten! Antworten
Erfolg der Werbung gegen Fettleibigkeit dürfte in erster Linie die Zunahme von Bulimie und anderen Ess-Störungen sein, da der Schlankheitswahn damit sogar amtlich gepriesen wird. Auch das in Kommentaren hier vertretene Verteuerungsprinzip ist wirkungslos, wie die jahrzehntelange Verbilligung des Dunkelmehls in der Schweiz gezeigt hat. Aber von solchen Kampagnen werden immerhin die Werber dick! Antworten
Auch der BMI ist eine von Medizinern ziemlich willkürlich festgelegte Messlatte. Also: vorsicht beim blinden Glauben und dem sich daran ausrichten. Im übrigen sei gesagt, dass Herr Bortoluzzi nicht von sich auf andere schliessen soll. Nur weil er ernährungstechnisch offenkundig relativ lernresistent ist, heisst das nicht, dass das alle wären. Antworten
"Zu dick" und Adipositas sind nur Symptome - das Problem heisst "Ess-Sucht"! Menschen, die zu dick sind, sind süchtig und nicht einfach frei "weniger zu essen". Man sollte das endlich einmal klar festhalten, dass niemand freiwillig zu dick ist. Dennoch ist es im Gegensatz zu Alkohol oder Nikotin eine eher leichte Sucht, so dass nachhaltige Prävention einiges bewirken könnte. Antworten
Ich bin nicht der Meinung, dass jeder, der vom "Ideal-Lebensstil" abweicht, Zusatzkosten übernehmen soll. Unser Versicherungssystem beruht auf Solidarität - schliesslich haben die meisten irgendeinen Makel. Was mich aber erstaunt, ist, wie man so viel essen kann bis man kaum noch gehen kann. Das hat nichts mit gen. Veranlagung zu tun, sondern mit fehlender Disziplin und Eigenverantwortung. Antworten
Nur BMI auswerten = NICHTS. Als Multisportler (Ultramarathonläufer / Mountainbiker / Snowboarder) habe ich einen BMI-Wert für 'Übergewichtig' (25) gemäss BMI Theorie. Absoluter Käse ist das! Mein Körperfettanteil ist normalerweise zwischen 10-14%, vor Wettkämpfe bis 8%. Heutzutage gibt es bessere Methoden als 'nur BMI', Übergewicht zu definieren. Antworten
Der Mensch besitzt den freien Willen und soll selbst entscheiden, ob er raucht, frisst (masslos, )trinkt, und Drogen nimmt. Aber diejenigen, die sich so verhalten, dass sie das gesunde Mass überschreiten, müssen auch selbst für die Kosten die die Folgen ihres Tuns verursachen aufkommen, nicht die Allgemeinheit. Das ist unsozial und muss in den KK-Prämien dringends berücksichtigt werden. Antworten
Natürlich versagt der BMI bei übermässigen Muskelpaketen. Aber - unter uns - die müssen sich ja auch keine Sorgen machen um ihr Gewicht, die sind ja bestens trainiert. Wer aber gern Augenwischerei betreibt und sich darauf beruft, dass in der Familie halt schon immer alle breite Schultern und schwere Knochen hatten, der kann sich mit dem BMI eine klare Antwort dazu verschaffen. Antworten
Es war absehbar, dass nach der ganzen Raucherdebatte ein neues Feindbild für die ewigen Meckerer her muss. Eine Kampagne gegen diese notorischen Nörgler wär anbebracht, da diese die Umwelt geistig verschmutzen und ich mit meinen Krankenkassenbeiträgen ihre Magengeschwürbehandlung bezahlen muss, weil sie sich wieder einmal zu fest aufgeregt haben. Antworten
Didier Cuche ist fast schon adipös (BMI 29.39)! Absolut lächerlich wie wieder der BMI als einzige Grundlage hinzugezogen wird. Swiss-Ski liefert die Daten. Da sind bei jedem Sportler Gewicht und Grösse aufgeführt. Jeder kräftige (Hobby-)Sportler kommt in Konflikt mit dem BMI, weil dieser alleine Gewicht und Grösse berücksichtigt aber keine Muskelmasse u. Fettgehalt. Aufklärung ja - aber richtig!! Antworten
@Walter Harzenmoser,,Sie sollten sich nochmals über den BMI informieren. Der sagt nämlich mehr oder weniger gar nichts aus. Mal sehen wie der BMI bei einem Eishockeyspieler rauskommt, welcher 1.85 gross ist und 100 kg schwer. Der genannte Sportler hätte einen BMI von 29, wäre also ganz klar zu fett! Alles klar der Herr? Körperfettanteil heisst das Zauberwort. Dort sollte man ansetzen Antworten
Das hat das Bundesamt für Sport schon erkannt und hat ungeachtet dem BMX der einzelnen Erstklässler im Kanton Bern jedem Kind ein Flyer für dicke Kinder zu kommen lassen.Schade nur das Erstklässler noch nicht lesen können und schon gar nicht alle dick sind.Es ist schön zu wissen das wir Eltern unfähig sind unsere Kinder richtig zu ernähren. Da sind wir doch froh um die Staatliche Bevormundung. Antworten
Wenn jemand zuviel isst und krank wird, will nicht ich dafür bezahlen. Indem den Fetten und Kranken alle Behandlungen bezahlt werden, werden ebendiese Krankheiten ja subventioniert und gefördert. Es ist egal, wieviel ich esse - der Staat wird mich ja dann erstklassig behandeln, ich mache mir keine Sorgen. Darum werden alle dick und (eigen)verantwortungslos! Wegen eurer sozialistischen Politik! Antworten
@ Marco Keller: Die alten Leute verursachen die Kosten, wollen Sie diese auch verbieten? Zuerst denken - dann schreiben! Übrigens hätte man die Milliarden zur Stützung der Banken lieber in das Gesundheitswesen investiert, so würde es allen besser gehen und nicht nur den fetten Bankiers! Antworten
@Tashano Carne, könnte es sein, dass Ihr Geldbeutel noch mehr Gewicht und Umfang hat wie Ihre Person. Wie dem auch sei, ich gönne Ihnen den Erfolg bei den Frauen. Entnehme Ihrem Beitrag, dass Sie noch jung sind. Da wird mit zunehmenden Alter noch einiges hinzukommen. Was ich nicht verstehe, wieso wir dann alle die Krankheits Mehrkosten des dicken, weichen Suggardaddy mitzahlen sollen. Antworten
Der Weg über das Portemonnaie ist offenbar leider der einzig wirksame. Allerdings müsste man eine gewaltige Steuer auf "Geschmacksverstärkern" (Natriumglutamat etc.) und Mikrowellenherden einführen oder noch besser diese ganz verbieten. Zudem muss ein Umdenken der Nahrung gegenüber stattfinden. Diese ist weder Zeitvertrieb (resp. -einsparung) und auch kein Liebesersatz! Und die Werbung erst..... Antworten
Raucher verursachen hohe Kosten weil sie rauchen, Dicke weil sie zu dick sind (zur Info: das Gewicht ist zu 80% von den Genen abhängig, nicht vom Essverhalten). Die meisten Gesundheitskosten verursachen immernoch alte Menschen, weil ihre Körper alt sind und mehr Unterstützung brauchen. Der Logik nach sollte man verbieten alt zu werden. Antworten
Immer auf die etwas rundlichen Menschen, packt lieber mal das Problem der ewig dünnen, magersüchtigen an. Verlangt per internationalem Gesetz für Laufstegmodel's einen festgelegten BMI von über 25! Auch die verursachen hohe Kosten, die brauchen sicher psychologische Hilfe was auch nicht gratis ist. Lieber etwas mehr Gewicht, dafür nicht immer nach dem Essen sich übergeben. Antworten
Wie generell richtig gesagt wird, sagt der BMI in seiner klassischen Anwendung wenig über den Zustand des Körpers aus. Was er allerdings klar reflektiert ist die Hilflosigkeit von GesundheitspolitkerInnen, einen vernünftigen Zusammenhang zwischen Körpergewicht und der von Personen wahrgenommenen "Gesundheit" zu definieren. Der Fall von Frau Bagnato ist dafür exemplarisch. Antworten
Diese Gesetzesvorlage ist ja der grösste Witz. Ich habe einen BMI von 27 bei 6%!!! Körperfett. Wie kommt dass: ich treibe extrem viel Sport und der BMI berückstichtig die Muskelmasse nicht. Müsste also mehr Krankenkasse zahlen obwohl man nicht mehr viel fitter sein kann. Wieder mal Leute die über irgendwas chaflen und keine Ahnung von allem haben!!!!! Antworten
Nicht rauchen, nicht anständig essen (nur noch Kraftnahrung?), kein Alkohol, keine Parties, keine Freude- will man uns eigentlich zu willenlosen Leistungsdrohnen machen? Das ist ja langsam wie bei den Batteriehühnern: Alles, was sich leistungsmindernd auswirkt, muss eliminiert werden! Antworten
Der Bund sollte sich längst mal darum kümmern, dass nur Nahrungsmittel in die Regale gelangen, die auch bekömmlich sind im Sinne der Gesundheit. Doch das interessiert gar nicht. Es geht nur darum, irgendwie dem Bürger wieder Geld aus der Tasche zu ziehen. Alles ist immer nur Maskerade. Liebe Bürgerinnen und Bürger, ihr müsst selbst für euch sorgen. Der Bund tut es nicht für euch! Also steht auf! Antworten
ich hab mich soooo geärgert, dass man unter dem deckmantel gesundheit, die raucher / tabakindustrie an den pranger stellt und verbote erlässt. ----- der verkehr verursacht mehr schadstoffe. und jetzt die fettleibigkeit, ich bin sicher, dass auch hier die falschen bestraft werden. (sicher nicht nestle, mc donald, zweifel und co.) Antworten
@Walter Harzenmoser , richtig , dazu noch den Körperfettanteil messen lassen , ebenso noch die Leberwerte ( Alkoholiker ) , dazu noch die Haaranalyse (Drogensüchtige ) dazu noch den H?V Test , dann kommen wir genau auf den Punkt, den die Helsana vor 5 Monaten publick gemacht hat , dass diese Punkte, die Hauptgründe für die Kostenexplosionen in den letzten Jahren sind !!! Also hatte die Hels. recht Antworten
@Walter Harzenmoser: Sie belieben zu Scherzen? Der BMI gibt lediglich einen groben Richtwert an und ist umstritten, da er die Statur eines Menschen und die individuell verschiedene Zusammensetzung des Körpergewichts aus Fett- und Muskelgewebe naturgemäss nicht berücksichtigt. Und so was wollen Sie zur Berechnung der Krankenkassenprämien berücksichtigen? Antworten
Der Staat soll sich nicht in Sachen einmischen die ihn absolut nichts angehen. Die Kosten für Beamte die sich um solchen Kram kümmern sind nirgends beziffert. Ausserdem, was kann man mit teueren Kampagnen schon effektiv bewirken. Am Schluss werden Resultate schöngefärbt damit man von einem Erfolg von Massnahmen sprechen kann. Muss man, weil die waren ja so teuer.... Antworten
Uebergewicht ist sicher ungesund und teuer. Nur, wieviel von den Kosten der Knie- und Hüft-Arthritis wird vom Sport und anderen Freizeitaktivitäten verursacht? Und die Kosten von Diabetes, Erkrankungen der Herzkranzgefässe sowie Asthma wurden dem Rauchen angelastet. Stop diesen unsinnigen Kostenberechnungen! Antworten
Der BMI ist ein einfach zu ermittelnder Näherungswert. Und wer einen BMI von 32 hat und *nicht* Arnold Schwarzenegger zu seinen besten Tagen ist, sollte sich allenfalls mal ein paar Gedanken machen und nicht nur drauf hinweisen, dass der BMI ja für kleine Kinder und Spitzensportler eh nicht aussagekräftig sei. Antworten
Schade, dass sich sogar das BAG von der BMI-Lüge blenden lässt: Viele Studien zeigen, dass die höchste Lebenserwartung Menschen mit einem BMI zwischen 25 und 30 haben. Was ist denn so störend am Übergewicht, wenn diese Menschen am längsten leben? Gesundheitlich durch Übergewicht gefährdet sind die 8.3% adipösen Menschen mit BMI über 30, sofern sie nicht sehr sportlich sind, wie z.B. Sumoringer. Antworten
Ich habe diese Body-Mass-Index Geschichte noch nie verstanden. Demzufolge wären sehr viele Spitzensportler aus der Leichtathletik oder Handballer etc. übergewichtig. Der BMI trägt dem Muskelanteil im Körper überhaupt keine Rechnung. Viel aussagekräftiger ist der Körperfettanteil, welcher mittels Blutanalyse ermittelt wird. Antworten
Ich verstehe, dass man ein paar Kilo mehr auf den Rippen haben kann oder dass man krankheitshalber dick ist. Was ich hingegen nicht verstehe ist, dass wenn man eine *Schallmauer* durchbricht (z.B. 100 kg bei moderater Grösse) und das alles angefressen ist, und trotzdem schön weiter alles mögliche in sich hineinschiebt. Irgendwie hat sich die Menschheit in bestimmten Dingen aufgegeben... Antworten
Bin 32 Jahre alt+habe eine BMI von 26. Ich gehe 1mal im Jahr zum Arzt für einen Gesundheitscheck, welcher immer sehr gut ausfällt. War nie, ausser Grippe, krank. Ich fahre täglich mit den ÖV zur Arbeit. Ich ernähre mich ausgewogen. Ich rauche+trinke nicht. Nun soll mir mal einer erklären, da ich ja übergewichtig bin, welche Kosten ich genau verursache? Ich bin mir dessen nämlich nicht bewusst... Antworten
Wie selten waren sich die Parteien in den letzten Jahrzehnten einig: Alles was nicht unmittelbar giftig ist, ist zum Essen geeignet, Langzeitfolgen egal, jeder sollte die Freiheit haben von was und wie viel er in sich hineinstopfen will. Nun, es ist angerichtet, das Desaster. Bezahlen tut die Allgemeinheit, inzwischen alleine wegen Folgen des Übergewichts fast so viel wie für die Armee. Antworten
Wie immer war die USA auch beim Übergewicht voraus. Dass die Schweiz ohne politische Gegenmassnahmen irgendwann folgen würde war klar, von ärztlicher Seite wurde fortwährend gewarnt. Aber die Politiker schauten wie Kaninchen in der Schockstarre tatenlos zu. Immerhin nun ein "ambitiöses" Ziel: Anstieg bremsen und die Zahl der übergewichtigen Männer bei 46% stabilisieren. Too few too late. Tragisch. Antworten
Wunderbar. Die Anti-Rauchkampagne und das aufgezwängte Rauchverbot ist durch Die ersten Beizen mussten schon schliessen. Jetzt geht es dem Speck an den Kragen. Vielleicht ist das Nächste, Body index + 25 kein Eintritt kein Hamburger kein Restaurantsbesuch ohne Diätküche. Unsere Freiheit welche durch jeden Mündigen Bürger durch Eigenverantwortung so lebenswert ist schmilzt duch die Gesetzte dahin. Antworten
Schlechte Wissenschaft: Der BMI wird als untaugliches Mass angesehen für Menschen über 170cm. Er ist untauglich für gut trainierte Erwachsene mit viel Muskelmasse. Kurzum: Ein grosser Teil der Männer sind normalgewichtig mit einem erhöhten BMI. Untergewicht: Das ist genau so gefährlich. Wenn ich den Sommer über diese Klappergerüste von Frauen sehe, dann läuft es mir kalt den Rücken hinunter. Antworten
das alles was zuviel gegessen wird irgendwo angespeichert wird am körper - ist nicht neu . das die industrie uns mit zuviel zucker (damit gut mundet ), zuviel fett (als geschmacksverstärker) und zuviel Salz (länger haltbar) abspeist ist ein skandal genug . bei der bewegung genügt ein spaziergang von über 30 minuten täglich .oft ist der frust im job der grund fürs zuviel essen und bewegungunlust. Antworten
Fastfoodketten, Büchsenfutter, alles muss schnell gehen. Parkmöglichkeiten direkt vor der Kasse, das sind alles Wohlstandserscheinungen. Man müsste also diese Möglichkeiten abschaffen und dann wird der Mann und die Frau wieder normal gewichtig und die Politiker könnten sich das Geld für Präventiionen und passend zusammengebasteltete Statistiken schenken. Antworten
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Charles Dupond
Der Schreiner"meister" ohne Pruefung und Hobimedizinalrat von eigenen und Versicherungslobistengnaden hat wohl lieber, wenn "seine" Leerlinge einen Tag pro Woche mehr Serienarbeiten machen, Znueni holen und WCs putzen, statt sich obligatorisch fuer die Gesundheit und Wehrkraft des Volkes koerperlich zu ertuechtigen.... Antworten