Schweiz

Diskussion

«Jean Ziegler forderte, den ‹Betonkopf Gattiker› in die Wüste zu schicken»

Seit Anfang Jahr ist Mario Gattiker Direktor des Bundesamts für Migration. Im Interview spricht er über schneller werdende Asylverfahren und die Zusammenarbeit mit Bundesrätin Simonetta Sommaruga. Mehr...

Von Peter Meier, Andrea Sommer.

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22 Kommentare

Robert Franz Reichmuth

08.05.2012, 10:30 Uhr
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@Konrad Schläpfer - hier die (mutmasslichen) Gründe:
.
a) in der CH befinden sich die meisten Verwandten/Bekannten
.
b) unsere gutbürgerlichen KMUs - sprich Gastronomie, Bau- und Transportgewerbe - benötigen Nachschub für ihre Tiefstlohnjobs
.
c) unsere "ewigwährende Humanität" schliesst eine Begrenzung der Zuwanderung per se aus ...
Antworten


Andre Studer

08.05.2012, 07:25 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Es ist nur ein Sommarruga genehmer, der Ihre Ideologischen Ansichten teilt. Wechselt Sie wird auch Herr Gattiker wieder gehen müssen. Eine Strategie mit derer Migranten abgehalten werden aus wirtschaftlichen Gründen hier papierlos zu verbleiben hat auch Herr Gattiker nicht. Er ist letztlich ein Funktionär. Antworten


Hans P. Grimm

08.05.2012, 07:00 Uhr
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Von Ziegler, dem Gaddafi-Freund war mit Sicherheit nichts anderes zu erwarten.
Es währe mit Sicherheit wünschenswert, wenn Schein-Asylanten schnellstens ausgeschafft würden, damit man sich den wirklichen A widmen kann. Auch haben wir von der Kriminalität und den Messerstechereien gewisser Leute genug. Aber man darf Kriminalität nicht mit Geldgeschenken vergolden!
Aber mir fehlt der Glaube!
Antworten


Thomas Läubli

08.05.2012, 00:36 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Wie im Journalismus gilt offenbar auch im Asylwesen: Je schneller, desto dilettantischer, desto besser... Antworten


Kerstin Glanzamnn

07.05.2012, 22:03 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Sicher hat es hier sehr viele kritisch Voten gegenben zur Flüchtlingspolitik. Der Moderator bringt die nicht weil es ihm nicht passt. Nur Einheitsmeinungen wie in Nordkorea und Kuba. Was für eine verlogene miese linke Kreatur hockt hier am Pult. Antworten


Ali Ferkous

07.05.2012, 20:38 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Man wundert sich, dass EU-Bürger überhaupt ein Asylgesuch in einem Schengen-/Dublin-Land stellen können. Ab und zu hat doch früher ein Schweizer Witzbold versucht in der BRD oder in der République Francçaise ein Asyl-Gesusch zu stellen. Meines Wissens wurden die alle ruck-zuck abgelehnt. Aber das BFM braucht Lichtjahre damit sie rausfinden, dass Brüssel selbst für Ordnung in der EU sorgt... Antworten


Michael Berg

07.05.2012, 20:23 Uhr
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Dass er am Sturz von Alain du Bois-Reymond aktiv mitgetan hat, um ganz nach oben zu kommen, verschweigt Herr Gattiker nobel, oder der Journalist hat wohlwissend nicht danach gefragt. Er erwähnt nur die "exzellente Zusammenarbeit" mit BR Sommaruga. Antworten


Robin Lezi

08.05.2012, 10:06 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Alain du Bois-Reymond hat es geschafft, dass die Produktivität um 40% im Amt abgenommen hat... Wollen Sie diesem Versager etwa nachtrauern? Die ganze Schweiz von links bis rechts hat gesehen wie BR Widmer-Schlumpf und Du Bois funktionierten...gar nicht!


Walter Kunz

07.05.2012, 20:18 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Warum auch bloss, auf diese Weise kommt endlich einmal mehr Leben in unsere verschlafene
Schweizer - Bude?
Antworten


Bruno Krähenbühl

07.05.2012, 17:04 Uhr
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Eine schnelle Abwicklung der Asylverfahren ist nur mit Bundeszentren möglich. Um diese einrichten zu können, braucht es nicht nur den Bund, sondern auch die Zustimmung der Kantone und der direkt betroffenen Gemeinden. Und hier scheitern die Projekte. Jedermann verlangt eine schnelle Abwicklung, aber wenn ein solches Zentrum in der eigenen Gemeinde eingerichtet werden soll, ist man dagegen. Antworten


Ronnie König

07.05.2012, 19:26 Uhr
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Es wird oft vergessen, dass die Schweiz sich technisch, aber nicht politisch gross entwickelt hat. Man schaue nur was beim Thema Kantonsfusion alles fabuliert wird. Die Schweiz kämpft mit sich als hätten wir Europa im Land. Wie soll da etwas schnell und effizient von statten gehen? Die Schweizer pflegen zuviel Rütli und Nostalgie. Der Immigrant weiss das zu nutzen. Aber der Rechtsstaat wird bleibe


Walter Kuhn

07.05.2012, 15:58 Uhr
Melden 83 Empfehlung 0

Die Priorisierung von offenkundig aussichtslosen Fällen, nämlich aus Ländern ohne politische Verfolgung wie Tunesien, Nigeria und sicheren Balkanländern mininimiert nicht nur den Aufwand für die Asyl-bwz.Sozialbetrüger(der übrigens völlig falsch als Entwicklungshilfe verbucht wird), sondern hält auch Leute aus unseren Städten und Dörfern fern, die überdurchschnittlich durch Delinquieren auffallen. Antworten


Ali Ferkous

08.05.2012, 16:53 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Herr König, ihren Einwand in Ehren, aber Nigeria ist ein grosses Land, es müssen ja nicht alle in der Grenzregion wohnen - und weshalb unser Benzin nach Nigeria gefahren werden soll, dass müssen Sie wahrscheinlich nicht nur mir erklären. Ausserdem bin ich der Ansicht, dass Afrikaner 100 % zurechnungsfähige Menschen sind und keine "überlegene" Weissen brauchen, um sich selbst zu organisieren.


Ronnie König

07.05.2012, 19:29 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Leben sie erst mal als Christ in der Grenzregion zum Norden in Nigeria! Aber sie haben trotzdem recht, denn wer genau hinsieht, der sieht diese Opfer meist immer noch im Land dahin vegetieren nach einer Verfolgung. Im Süden macht unser Benzin das Land kaputt und die Menschen bekommen keine Perspektive oder Recht. Auch eine Verfolgung. Tunesien etc. im Norden ist frei. Ja!


Hans-Joachim Hartgens

07.05.2012, 14:33 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Chancenlos? Nein Herr Ziegler. Sie haben die Chance und das Niveau, "unsere" Asylpolitik, positiver und speditiver zu gestalten. Aber auf die Kleingeister (links+rechts) dürfen Sie dabei nicht hören!! Wir sind ein einzig Volk von "Nörglern"! Viel Glück! Antworten


Urs Tarnutzer

07.05.2012, 21:00 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Danke Herr Hartgens dass Sie mich als Nörgler und Kleingeist qualifizieren. Ich bin ein Teil vom Volk. Unglaublich was die interessierten Kreise () alles unternehmen, damit ihre Einkommensquellen nicht versiegen. Asylindustrie ist nicht das falsche Wort.


Robert Franz Reichmuth

07.05.2012, 13:29 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Die Person im Amte des "Bundesamtes für Migration" ist in Kürzest-Intervallen austauschbar!
.
Wir - als dienstleistendes "Volk der Noten- und Steinreichen" CH - auch?
.
Der Ausgang dieses finalen "humanitären Stresstestes" ist hochspannend ...
Antworten


Martin Cesna

07.05.2012, 13:02 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Das Einhalten von Menschenrechten macht durchaus Sinn. So Geschichten mit am Ende erstickten Asylanten schaden dem guten Ruf der Schweiz nur.
Möge ihm die Zeit bei der Caritas noch lange in guter Erinnerung bleiben. Vielleicht gibt das auch Lösungen, die auch international vorbildhaft sein könnten.
Der Rest sind die eigenen Bürger: die könnten evenutell noch problematischer im Umgang sein.
Antworten


Rolf Fritz

07.05.2012, 16:45 Uhr
Melden 47 Empfehlung 0

"Der Rest sind die eigenen Bürger: die könnten evenutell noch problematischer im Umgang sein". Können die nicht auswandern, um Platz zu schaffen?


Peter Fricker

07.05.2012, 13:36 Uhr
Melden 91 Empfehlung 0

Die Vorsätze sind meist vorbildlich aber in der Praxis ist davon vielfach nichts mehr zu sehen. Wir Schweizer haben es in der Hand, ob die Ausschaffungen schneller, langsamer oder gar nicht funktionieren, denn wir Bürger wählen die Volksvertreter, die das Vorhaben fast schon boykottieren. Wir müssen nur speditiver arbeiten aber das ist im Zusammenhang mit dem Migrationsamt wohl eher Wunschdenken. Antworten


Peter Fricker

08.05.2012, 10:09 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Liebe Frau Weiss, jeder Bürger kann etwas ausrichten.Wenn alle Nichtwähler plötzlich an die Urne gingen und schlau wählen, dann ist vieles möglich. Die Schweizer sind Politverdrossen, weil die Politik hierzulande langweilig ist. Und die Politiker, bis auf ein paar Selbstdarsteller, wollen gar nichts tun. Sie gefährden damit ihre Wiederwahl, wenn sie nicht Konsenspolitik machen.


Sibylle Weiss

07.05.2012, 17:30 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Was heisst "wir Schweizer haben es in der Hand"?Hier kann der kleine Bürger wie Sie und ich wohl kaum etwas ausrichten.Die einzigen,welche hier etwas bewirken können, ist die REGIERUNG!



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