Je m'appelle Karin
Französischkenntnisse Flop: Ulrich Giezendanner von der SVP.
Die Noten im Detail:
1. Karin Keller-Sutter 5.92
2. Ignazio Cassis 5.50
3. Simonetta Sommaruga 5.38
4. Doris Leuthard 5.13
5. Peter Malama 5.08
6. Jacqueline Fehr 4.96
7. Eva Herzog 4.81
8. Hildegard Fässler 4.65
9. Johann Schneider-Ammann 4
10. Ruedi Noser 3.67
11. Eveline Widmer-Schlumpf 3.08
12. Ueli Maurer 2.96
13. Caspar Baader 2.79
14. Ulrich Giezendanner 2.00
(1 = miserabel / 6 = sehr gut)
Stichworte
Im Auftrag der Zeitung «Sonntag» hat eine Jury von Westschweizer Journalisten die Französischkenntnisse von Bundesratskandidaten und amtierenden Deutschweizer Bundesräten getestet.
Unangefochtene Klassenbeste ist die St. Galler Regierungsrätin und studierte Dolmetscherin Karin Keller-Sutter. Sie überzeugt auch schriftlich, wie ein Journalist betont. «Sie schreibt besser französisch als gewisse Französischsprechende.» Mit einer Ausnahme hat Keller-Sutter deshalb von der Jury nur Sechser erhalten.
SVP am Ende der Skala
Silber gibts für den Tessiner Ignazio Cassis, der fliessend von einer Sprache zur andern wechseln könne – und sich dabei immer wohl fühle. Die Bronzemedaille geht an die SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga. Die Jury meint: «Gutes Niveau, fast kein Akzent.»
Zuunterst auf der Skala rangieren zwei mögliche Kampfkandidaten der SVP: Fraktionschef Caspar Baader und Ulrich Giezendanner. Baader gebe sich in jüngster Zeit Mühe, auch französisch zu sprechen, während er sich früher geweigert habe. Giezendanner hingegen will noch immer lieber Deutsch reden.
(jak/mrs)
Erstellt: 29.08.2010, 07:04 Uhr
Schweiz
Online-Wettbewerb
Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!





