Schweiz

Diskussion

In der CVP droht der grosse Familienkrach

In einer Woche entscheiden die CVP-Delegierten, ob sie Bauzonen verkleinern wollen. Unter den Walliser Vertretern brodelt es: Bei einem deutlichen Ja ziehen sie einen Austritt aus der Mutterpartei in Betracht. Mehr...

Von Fabian Renz.

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37 Kommentare

Karl Krauer

13.01.2013, 15:58 Uhr
Melden 1 Empfehlung 8

Hier wird ein Familienkrach herbeigeschrieben. Wahrscheinlich will man der CVP schaden. Dabei ist die CVP die einzige Partei, die klare Visionen für die Zukunft der Schweiz hat. Menschliche Politik, eine offene Schweiz und eine Bundesrätin, die klare Zeichen setzt in der nötigen Energiewende. Antworten


Andreas Meyer

13.01.2013, 17:11 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@K. Krauer! Schön wenn es denn so wäre, dass die CVP die allein seeligmachende Partei wäre. Davon ist sie aber doch mit ihren wenigen Prozenten weit entfernt. Ach so! Könnte es sein, dass die Schweizer dies noch nicht bemerkt haben. Wäre ganz schön dumm.


Mike Vonarburg

13.01.2013, 16:54 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@K.Krauer! Da hat wohl der Schweizer etwas verpasst sonst hätte die CVP doch mehr als nur die schäbigen 13 Prozent Wähleranteil. Oder glaubt er vielleicht nicht and die CVP Guetnachtgschichtli?


Georg Stamm

13.01.2013, 15:27 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Ich verstehe diese CVP und Parteichef Darbellay nicht: Da sagt man bei jeder Gelegenheit, unser wichtigstes touristisches Kapital seien Natur und Landschaft. Und auf der anderen Seite will man alles zubetonieren so lang wie möglich. Da spielt wohl die Gier den hehren Proklamationen einen Streich ! Antworten


Walter Gisler

13.01.2013, 12:47 Uhr
Melden 7 Empfehlung 2

Seit Jahrzehnten weiss man, dass die Struktursschwachen Kantone von CVP-lastigen Regierungen regiert werden. Solange dies bei den erwähnten Kantonen anhält, ist auch keine Besserung zu erwarten - ein Übertritt der CVP-Wallis zu einer kritischen, starken Partei, kann nur ein Vorteil sein! Antworten


Alain Burky

13.01.2013, 08:03 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

So aussergewöhnlich wäre eine Abspaltung der CVP im Wallis auch nicht.
In Deutschland gibt es die CDU - und im Freistaat Bayern die CSU...
Antworten


Thomas Meyer

12.01.2013, 19:56 Uhr
Melden 53 Empfehlung 11

Ja, die Walliser. An Bern schätzen sie einzig die Subventionen und den Cupfinal. Deshalb verzichten sie auf die Unabhängigkeit. Antworten


Roland Wirthner

13.01.2013, 18:09 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Herr Keller. Ich kann auch nichts dafür, wenn meine Landsleute meinen, mit ein bisschen Wein, FC Sion, Tourismus und Lonza könne man einen florierenden Kt. Wallis herbringen. Genausowenig kann ich als Exil-Walliser dafür, wenn die Berner Politiker meinen, mit ihrer Umweltschutz-Zwängerei und mit "Leute zum Hohle-Hand-machen-erziehen" könne man einen gesunden Kt. Bern herbeizaubern!


Sämi Keller

13.01.2013, 15:09 Uhr
Melden 0 Empfehlung 2

@Wirthner: Sie sollten nicht absolute Zahlen vergleichen, sondern die Beträge pro Kopf. Dann steht der Kt. Bern im Vergleich zum VS gar nicht mehr so schlecht da: 817.- pro Person in Bern zu 1451.- pro Person in VS. PS: Spitze ist übrigens UR mit 2061.-


Roland Wirthner

13.01.2013, 09:11 Uhr
Melden 12 Empfehlung 4

Herr Meyer, ich glaube kaum, dass ein Berner den WalliserInnen auch nur den leisesten Vorwurf bzgl. irgendwelcher Subventionen machen darf. In bzg. auf die Finanzausgleichszahlungen hocken wir mit Abstand im selben (Verlierer-) Boot! Mit dem einzigen Unterschied, dass der Kanton Wallis das Möglichste aus seiner schlechten Struktursituation macht (was man vom Kt. Bern nicht behaupten kann!)


Beppie Hermann

12.01.2013, 19:06 Uhr
Melden 34 Empfehlung 6

Wozu haben wir eigentlich eine BV,wenn sich weder Volk noch Regierung daran halten mögen?Bereits in der Präambel ist zusammenfassend festgehalten:
"Im Namen Gottes des Allmächtigen!Das Schweizervolk+die Kantone,in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung und den künftigen Generationen."
U.a.im Art.78/4+5 verdeutlicht,tagtäglich von Volk+Regierung mit Füssen getreten.
Es kann so nicht weitergehen.
Antworten


Sämi Keller

13.01.2013, 15:09 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

@Beppie: Die Linke möchte schon lange ein Verfassungsgericht - aber die Rechte wehr sich mit Händen und Füssen - zu viel Profit würden sie verlieren.


Ike Conix

12.01.2013, 20:35 Uhr
Melden 10 Empfehlung 10

@Beppie Hermann: Genau die Präambel kann man aber auch so sehen, wie es die Walliser tun, zumal Sie sie auch willkürlich zusammen gestaucht haben. Z.B. fehlt "gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht".
Und im ebenfalls weggelassenen Art. 78 Abs. 1 heisst es: "Für den Natur- und Heimatschutz sind die Kantone zuständig".


Bruno Froehlich

12.01.2013, 17:50 Uhr
Melden 41 Empfehlung 7

Das " C " im Namen der Partei steht doch fuer unerbittlich, stur eigene , oft nicht nachvollziehbare Wege gehen und den moeglichen Flurschaden nicht einkalkulierend. Es gibt kein Rezept auf gepackten Koffern sitzende Walliser am reisen zu hindern. Bloss eine nationale Aufgabe ist die ungeeignetste Idee fuer eine Sonderfahrt . . . Antworten


Patrik Peter

12.01.2013, 17:06 Uhr
Melden 50 Empfehlung 8

aaah das Wauis ist wieder mal mit von der Partie. Fast wärs mir langweilig geworden. Möglicherweise lernen sie einmal, dass niemand mit impertinenz und arroganz Volksabstimmungen gewinnen kann. Antworten


Hans Herbst

12.01.2013, 16:21 Uhr
Melden 9 Empfehlung 54

Das unterscheidet die CVP vielleicht von anderen Parteien: es darf selbst auf prominentester Ebene unterschiedliche Meinungen geben. In einem föderalen Staatsgebilde lassen sich nie alle Interessen unter einen Hut bringen und es ist gut, wenn das auch öffentlich zum Ausdruck kommt. Wenn es, wie bei gewissen anderen Parteien ja üblich, nur Einheitsmeinung gibt, dann...siegt die politische Kaufkraft Antworten


Manfred Stierli

12.01.2013, 17:47 Uhr
Melden 53 Empfehlung 3

Das gibt es nun wirklich in allen Parteien, nur sind die meistens so klug und erpressen sich nicht noch gegenseitig in der Öffentlichkeit.


Willi Vollenweider

12.01.2013, 15:56 Uhr
Melden 23 Empfehlung 68

Die Raumplanung ist nicht in der Kompetenz des Bundes, sondern der Kantone.
Wir brauchen kein Gesetz, das undifferenziert Stadtkantonen, Berggebieten und Tourismus-Regionen die gleichen Regeln auferlegt.
Die Kantone wissen selber, was für sie gut ist. Vor allem kennen sie ihre Landschaften selber und nicht erst durch google-maps.
Keine Einmischung des Bundes in Bereiche wo er nichts verloren hat!
Antworten


Mark Keller

13.01.2013, 09:46 Uhr
Melden 4 Empfehlung 6

@Vollenweider, ganz im Gegenteil, die Raumplanung gehört komplett in die Hand des Bundes. Die Raumplanung den Kantonen zu überlassen ist nicht mehr zweckmässig. In der Raumplanung muss viel grossräumiger gedacht werden, als in kleinräumigen Kantonsstrukturen. Was der Kanton Glarus auf Gemeindeebene erkannt hat, müsste die Schweiz auf Kantonsebene ebenfalls erkennen.


Urs Engler

12.01.2013, 17:54 Uhr
Melden 59 Empfehlung 6

Die Erfahrung der letzten Jahrzehnte zeigt überdeutlich, dass gewisse Kantone nicht in der Lage sind, die Raumplanung von sachfremden Partikularinteressen zu schützen und dass daher die grundlegenden Fixpunkte dringend durch Bundesrecht festzulegen sind.


Pierre Blattner

12.01.2013, 15:53 Uhr
Melden 44 Empfehlung 12

Dann lässt diese Kinder doch ziehen. Die werden auch einmal reifen und erwachsen werden , hoffentlich! Auf den Knien werden sie zurück kommen. Antworten


Nina Berger

12.01.2013, 15:50 Uhr
Melden 11 Empfehlung 100

Zum Glück gibt es die CVP und ich wünsche ihr, dass sie weiterhin als geschlossene Partei auftreten kann. Dank CVP haben wir eine glaubwürdige Regierung in Bern, mit der Wahl von Frau EWS hat die CVP geholfen, dass unser Land in eine humane und offene Politik schreitet. Antworten


Walter Gisler

13.01.2013, 17:37 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Die CVP-Schweiz die seit vielen Jahren fortlaufend Wähleranteile verliert, kann sicher nicht als Vorbild gelten. Das Lavieren hat eben in der heutigen Zeit seine Grenzen erreicht und kommt nicht mehr gut an, d.h. klare Standpunkte und Themenführerschaft ist gefragt und da kann die CVP nicht mehr mithalten. Zumal sie auch die Asylpolitik, sowie die PFZ und das Schengen Abkommen gutgeheissen hat!


Kurt Gsell

12.01.2013, 17:07 Uhr
Melden 79 Empfehlung 4

@ Nadine Berger: Ich gehe davon aus dass Sie das ironisch meinen.


Auguste Dubois

12.01.2013, 14:23 Uhr
Melden 147 Empfehlung 25

Portmonnaie schlägt politische Ueberzeugung und sogar Glaube. Wer den Menschen schon immer im Verdacht hatte, im Grunde ein zutiefst heuchlerisches und materielles Wesen zu sein, der kann vielleicht schon bald getrost auf den Fall "CVP Wallis vs. Zweitwohnungs- und Baulandbeschränkungen" verweisen. Aber bei einem Volk, das einem einsamen Wolf kaum ein Schaf gönnen mag, erstaunt das nicht wirklich. Antworten


Verena Mueller

13.01.2013, 11:05 Uhr
Melden 4 Empfehlung 1

Mit irgendwelchen wirren Heidiland Ideen von den Bergregionen das eigene schlechte Gewissen im zubetonierten Mittelland beruhigen ist da natürlich viel korrekter. Den Menschen, die dort arbeiten und leben, ihre ökonomische Grundlage entziehen, über die Unsummen im Finanzausgleich jammern und gleichzeitig die Wertschöpfung der überdurchschnittlich gut ausgebildeten Jungen in die Zentren ziehen ...


Bernhard Kneuss

13.01.2013, 07:55 Uhr
Melden 1 Empfehlung 2

@Roland Wirthner:
Wenn man "Volk" durch eigenständige Bewohner eines stolzen Kantons ersetzt, gebe ich Ihnen recht, so als "Compatriot",
Herr Wirthner...


Roland Wirthner

12.01.2013, 19:08 Uhr
Melden 11 Empfehlung 33

Herr Kneuss. Die Walliser sind auch nach bald 200 Jahren Mitgliedschaft in der Eidgenossenschaft ein nach wie vor sehr eigenständiges, gelegentlich etwas eigenwilliges, aber v.a. stolzes VOLK,das noch nicht verlernt hat, selbst zu denken!


Bernhard Kneuss

12.01.2013, 15:27 Uhr
Melden 13 Empfehlung 30

@Auguste Dubois:
Seit wann sind die Walliser ein Volk, Monsieur Dubois ?
(Bewohner eines Kantons).


paul rohner

12.01.2013, 14:23 Uhr
Melden 67 Empfehlung 29

Für die Mitglieder der damalige Erfolgspartei CVP, die langsam genug haben von der Hüst und Hot Politik gibt es eine gute Alternative, die heisst Eintrit in die SVP. Herzlich willkommen mit eurem Willen dem schweizer Volk zu dienen. Herzlichen Dank zum voraus für alle Daumen runter, die ich dann persönlich als Zustimmung zum Blog auffassen werde. Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht. Antworten


Mark Keller

13.01.2013, 10:06 Uhr
Melden 6 Empfehlung 5

Die politische Mitte betreibt kein Hüst und Hott. Dies scheint nur Leuten so, die scheinbar nicht begriffen haben, dass die Schweiz mit der Konkordanzpolitik ganz gut gefahren ist und auch weiterhin gut fahren wird. Eine rechtskonservative nationalistische Partei, die einerseits populistisch auftritt um Wählerstimmen zu gewinnen und gleichzeitig der Wirtschaft das Wort redet ist keine Alternative.


Kurt Strasser Werner

12.01.2013, 14:11 Uhr
Melden 86 Empfehlung 6

Mir scheint, dass die Politik in der Schweiz nur noch aus Erpressung besteht, kleine Gruppierungen gegen die Demokratie ! Antworten


Mark Keller

13.01.2013, 10:10 Uhr
Melden 3 Empfehlung 2

Die Demokratie darf eben nicht zur Diktatur der stimmenden Mehrheit verkommen. Eine funktionierende, direkte Demokratie muss auf die berechtigten Anliegen der Minderheiten eingehen. Das ist der Sinn einer Konkordanzpolitik, welche Kompromisse sucht, die vom ganzen Volk getragen werden können.


Paul Schlatter

12.01.2013, 13:53 Uhr
Melden 167 Empfehlung 21

Demokratieverständis der CVP-Unterwallis:
-
Wir sind vollkommen für Kompromisse und nationalen Zusammenhalt, unter der Bedingung dass grundsätzlich zuerst UNSERE Anliegen respektiert werden ! ...
Antworten


Mark Müller

12.01.2013, 15:50 Uhr
Melden 27 Empfehlung 36

@König in so wenigen Sätzen, so viel urbane Arroganz durchblicken zu lassen, Hut ab sie können das..


Victor Heldner

12.01.2013, 15:32 Uhr
Melden 30 Empfehlung 39

Ich bin auch für die Raumplanung. Allerdings sind die Probleme im Mittelland nicht genau die gleichen wie im Wallis. Rückständig und stur ist einzig und allein ihr Text Hr. König.


Ronnie König

12.01.2013, 14:43 Uhr
Melden 69 Empfehlung 37

Perfekte Beschreibung einiger sturer rückständiger Talbewohner und Älper im Süden der Schweiz. Vielleicht wanderte der grosse Hotelier Ritz damals genau wegen diesem Ungeist aus aus dem Wallis.



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