Schweiz

Diskussion

«Ich verstehe nicht, warum ich jetzt plötzlich als Hardliner gelte»

Ein Baselbieter Richter verurteilt einen Einbrecher zu einer erstaunlich hohen Haftstrafe. Weil die Staatsanwaltschaft zu milde war – oder weil am Verhandlungstag mehr Journalisten im Saal sitzen als üblich? Mehr...

Von Thomas Ley.

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78 Kommentare

Ernst Hiestand

24.08.2012, 18:07 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Gratuliere dem Richter. Im Kleinen fängt es an und geht weiter zu grösseren und grösseren Verbrechen. New York wurde dank der 'Broken Windows Policy' sicherer gemacht. Wobei heute grosse Teile von New York sicherer sind als viele Orte in der Schweiz. Jeder Verbrecher der im Kerker sitzt kann zu der Zeit keine weiteren Verbrechen begehen. Viele lernen nur durch Strafe wenn nicht anderweitig. Antworten


Dieter Sprenger

23.08.2012, 21:44 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Ein Lob für diesen Baselbieter Richter und folglich auch ein gutes Beispiel dafür wie sich linke Politiker und Richter verhalten sollten. Wenn nicht, wird dieses Feld weiterhin der SVP überlassen. Bei der Staatsanwältin zeigt es sich leider wieder, das Frauen leider öfters dazu neigen, mit Fehlbaren falsches Mitleid zu haben ! Wünschenswert wären Frauen wie, K.Keller-Sutter oder R.Furrer usw. ! Antworten


Dieter Sprenger

24.08.2012, 09:07 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Werte Frau Müller, Grundsätzlich sind Mitgefühl und Mitleid gegenüber Mitmenschen zu begrüssen, aber unter den richtigen Umständen. Jedoch gegenüber Fehlbaren, welche wissentlich und wiederholt Straftaten begehen und folglich unbelehrbar sind, ist die volle Härte im Rahmen des Gesetzes auszuschöpfen. Letztendlich ist die Sicherheit der Bürger höher zu gewichten als falsches Mitleid mit den Tätern!


Andrea Müller

24.08.2012, 00:15 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Soso wir Frauen sind einmal mehr die Fehlbaren, weil wir die Fähigkeit zum Mitgefühl, was Sie als Mitleid bezeichnen noch nicht verloren haben. Sie wünschen sich Frauen welche wie Männer sind? Und die sind dann toll und akzeptiert? Tja ...was soll ich dazu noch sagen?


H. Jenni

23.08.2012, 21:22 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Bravo Herr Rosa! Wir brauchen mehr (Hardliner-) Richter wie Sie in der Schweiz! Keine, weisse Socken und Sandalen tragende, bärtige Richter, die primär mal davon ausgehen, dass alle Menschen in dieser Welt unschuldig sind und ihnen die Gesellschaft eine gute bezahlte Stelle schuldet. Antworten


Daniel Maurer

23.08.2012, 17:31 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

BRAVO, weiter so. Antworten


Gilbert Kuster

23.08.2012, 15:23 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Fragen: Wer organisierte die Medien? Wer erlaubte die Medienpräsenz in diesem Masse? Der Urteilsspruch mag möglicherweise korrekt sein, wurde ja durch professionelle Leute bearbeitet. Dieses Urteil wäre auch ohne Medien gefällt worden. Hätte der heutige Verurteilte eine Chance gehabt, die Medien auszuladen? Bsp. unter Ausschluss der Öffentlichkeit!? Antworten


Adrian Meier

23.08.2012, 15:47 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

An sich sind alle Verhandlungen öffentlich. Ausnahmen zum Schutz des Opfers oder der Pietät gibt es aber immer wieder.


Stefan Flüeler

23.08.2012, 15:01 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Auch wenn jetzt alle voller Lob über diesen "mutigen" und "geradlinigen" Richter sind, welcher sich durch nichts davon abhalten lässt, dem Vertreter einer stigmatisierten und marginalisierten Minderheit (Roma) so richtig einen reinzudonnern: Ich kann mich dem nicht anschliessen.
Begründung: Überrissen harte Urteile sind teuer. Zwei Jahre Knast kosten den Steuerzahler insgesamt über 250'000 Fr.
Antworten


Ernst Hiestand

24.08.2012, 18:12 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Und Herr Flüeler, was sind die Kosten derjenigen die unter Verbrechen leiden, von Wertschätzen zu Körperlichen und Geistigen Leiden. Welchen Wert würden Sie da einsetzen?!!!


forster otto

23.08.2012, 18:04 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Ich lade sie nach Rumänien zu kommen, wo ich schon seit 15 Jahre
lebe.Dann werden sie garantiert ihre Meinung ändern.


Georg Grunder

23.08.2012, 15:57 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

@Flüeler: Ja und nein. Wie sie richtig bemerken kostet der Verurteilte die nächsten zwei Jahre die Steuerzahler. Die Frage ist jedoch, wenn er frei herumläuft wieviel Leid und Schaden wird er in den nächsten zwei Jahren verursachen? Ich weiss, eine hypothetische Frage. Das Leid (Arztkosten, Medikamente, etc.) zusammen mit dem Schaden (Sach- und Wertschaden) können Fr.250'000.- schnell übersteigen.


Adrian Meier

23.08.2012, 15:09 Uhr
Melden 40 Empfehlung 0

Nun, das eine Haftstrafe nicht günstig ist, weiss man nicht erst seit gestern. Aber was ist die Alternative? Einbrecher einfach laufen lassen? Diebstähle und Einbrüche verursachen Millionenschäden und Verluste. Mit abschreckenden Urteilen erreicht man mehr, als die Verbrecher einfach wieder auf freien Fuss zu setzen. Man könnte die Verurteilen ja an den Kosten beteiligen...


Anton Keller

23.08.2012, 14:50 Uhr
Melden 47 Empfehlung 0

Mit dem Vorwurf der Härte oder gar Rassismus kann man korrekt urteilende Richter schleifen. Einbruchdiebstahl macht man vorsätzlich und unter den Beteiligten koordiniert. Daher gehört so etwas angemessen bestraft und nicht als Kavalierdelikt abgetan. Antworten


Daniel Huber

23.08.2012, 14:31 Uhr
Melden 55 Empfehlung 0

Gemäss StGB kann Hausfriedensbruch mit bis zu 3 und Diebstahl sogar mit bis zu 10 Jahren Freiheitsentzug bestraft werden. Bei organisiertem mehrfachem Hausfriedensbruch mit Diebstahl halte ich 2 Jahre für ein durchaus gerechfertigtes Strafmass. Antworten


Lea Jacot

23.08.2012, 14:06 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Glaube auch nicht daran, dass härtere Strafen zu weniger Kriminaltourismus führen (wird nur teuer, die alle im Gefängnis durchzufüttern), aber ein Richter sollte auch immer noch das Recht haben das Strafmass voll auszuschöpfen, wenn er dies für angebracht hält. Gerade bei Sexual- und Gewaltstraftaten wird das in der Schweiz leider zu selten getan. Antworten


Thomas Meier

23.08.2012, 14:30 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Es ist schon erstaunlich: Fast täglich hört man von empörten SVP-Wählern, dass die Schweiz eine Kuscheljustiz betreibe. Wenn jetzt ein Richter mit seinen Urteilen das Gegenteil beweist, und der ist erst ein noch ein Grüner (Der Teufel soll die holen!), bricht ein ganzes Weltbild zusammen. Da dies nicht sein darf, wird jetzt alles relativiert. Damit disqualifiziert sich die SVP-Clique selbst!! Antworten


Dieter Sprenger

23.08.2012, 21:58 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

@Th.Meier ; Beinahe in allen Ihren Beiträgen , welche ich als Demokrat auch gerne lese und befasse , wettern Sie unablässig stetig gegen die SVP , obwohl oft keine Zusammenhänge bestehen . Wenn Sie glauben das alles Gute nur von der politisch linken Seite kommt , dann täuschen Sie sich . Dazu gibt es genügend negativ Beispiele . Zudem befasst sich ein guter Demokrat nicht nur politisch Einseitig !


Thomas Meier

23.08.2012, 16:39 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Leoni
Eine berechtigte Frage, die eine ehrliche Antwort verdient:
Ja, es trifft zu, ich mag die SVP nicht, überhaupt nicht. Und ja, in diesem Forum wimmelt es von SVP-Wählern, Nein, der Tagi ist unabhängig und liefert bloss Fakten.
Und ja, SVP-Wähler hegen und pflegen ihr Weltbild (ich manchmal auch), deswegen wird alles was nicht darin Platz hat, relativiert.
Sind sie zufrieden mit der Antwort?


Luca Leoni

23.08.2012, 15:22 Uhr
Melden 39 Empfehlung 0

Ähm, nur damit ich Ihnen halbwegs folgen kann: Wie genau kommen Sie darauf, dass die Relativierungsbemühungen von der SVP ausgehen? Weil der Tagi SVP-nahe ist? Oder der erwähnte linke Blogger? Oder ganz einfach darum, weil Sie die SVP nicht richtig mögen - egal, ob's im Zusammenhang passt oder nicht?


mona graf

23.08.2012, 13:30 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Herr Fehlmann: Die Medien (oder meinen sie doch nur diese Zeitung?) schreiben von einem harten Urteil im Vergleich zu anderen Urteilen. Das heisst nicht, dass der Schreibende für Kuscheljustiz ist! Sie pauschalisieren und interpretieren - und tun genau das, was sie den bösen linken Medien vorwefen. Antworten


Rudolf Bauz

23.08.2012, 13:26 Uhr
Melden 65 Empfehlung 0

2 Jahre für mehrfachen Einbruch? Ich bin beeindruckt, das klingt ungewohnt angemessen. 2 Jahre gibt's in der Schweiz sonst nur für mehrfachen Mord oder Falschparkieren. Antworten


André de Mont

23.08.2012, 13:15 Uhr
Melden 63 Empfehlung 0

Vor 40 Jahren wurden für mehrere und wiederholte Einbrüche in der Regel min. 3 Jahre vom Richter gesprochen. Damaliges Strafrecht. Aus dieser Sicht sind diese zwei Jahre einfach zu wenig. Aber wir sind auf gutem Weg. Antworten


Mark Keller

23.08.2012, 14:20 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

André de Mont auf Diebstahl stehen bis zu 5 Jahre bei gewerbsmässigem und/oder bandenmässigem Diebstahl bis zu 10 Jahre Gefängnis. Mit diesen 5 bis 10 Jahren ist das ganze Spektrum an Diebstählen abzudecken. Nicht jeder Diebstahl wiegt in der Wagschale der Justizia gleich schwer. Sachbeschädigung kann mit bis zu 3 Jahren bestraft werden. Auch Hausfriedensbruch wird auf Antrag mit 3 Jahren bestraft


Kurt Häring

23.08.2012, 13:13 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Ob diese Strafe gerecht ist oder nicht, kann und will ich nicht beurteilen. Dass aber so viele Leute, allen voran ein gewisser Markus Somm, dieses Urteil derart in den Himmel der Justiz heben, stimmt mich nachdenklich. Und zwar, weil das hier wieder wunderbar in die Sündenbockpolitik vieler Schweizer Leute passt . Beim Verurteilten handelt es sich schliesslich um einen Rom und darum feste drauf! Antworten


werner hueppi

23.08.2012, 13:27 Uhr
Melden 56 Empfehlung 0

Ein Staatsanwalt aus Lyion hat gesagt, dass die Schweiz viel zu attraktiv sei fuer Kriminelle aus dem Ausland, weil hier sehr milde Strafen ausgesprochen werden. Seien wir doch dankbar, wenn in der Schweiz endlich ein Richter den Mut hat, Strafen auszusprechen, welche auf Berufskriminelle aus dem Ausland auch einen Eindruck machen. Sonst lachen sie doch nur ueber die Polizei u. Justiz in der CH. Antworten


Ernst Rietmann

23.08.2012, 14:38 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

@Hüppi. Mir geht es vor allem darum, dass gewissenlose Betrüger (siehe u.a. Ausgabe des letzten Beobachters) aufgrund lascher oder unklarer Gesetze in der Schweiz seit Jahren ihr Unwesen treiben dürfen, ohne zur Verantwortung gezogen zu werden. Ebenso um Manager, die nie für verursachte Millionenschäden zur Rechenschaft gezogen werden. Verantwortlich:unsere ParlamentarierInnen in Bern,die schlafen


werner hueppi

23.08.2012, 14:26 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

@Ernst Rietmann. Ich stimme Ihnen zu. So hat das Bundesstrafgericht in Bellizona einen Datendieb (CD Verkauf nach Deutschland) mit einer bedingten Strafe bedient. Fuer solche Straftaten gibt es im Ausland mindestens 20 Jahre oder noch schlimmeres.


Gilbert Kuster

23.08.2012, 12:53 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Geht den Medienschaffenden BaZ der Stoff aus, da sie zu Dritt inkl. Somm an einer solchen Story arbeiten? Oder gibt es zu viele Medienschaffende? Glaube BS hat noch andere relevante Themen, welche bearbeitet werden könnten, jedoch durch Recherche einen Schwierigkeitsgrad aufweisen, um Quoten (Leserschaft) zu halten. Solche Urteile werden fernab von Medien jährlich in der ganzen CH gesprochen. Antworten


Mark Keller

23.08.2012, 14:08 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Das Urteil alleine wäre noch kein Grund Zweifel aufkommen zu lassen, weil man den Fall und die Urteilsbegründung nicht kennt. Allerdings wirft das Umfeld zu diesem Prozess schon einige Fragen auf. Ihr letzter Satz, Gilbert Kuster, sagt es. Warum das Interesse gerade an diesem Fall, mit einem unüblichen Presseaufmarsch? Gab es in Basel nur diesen Prozess zu einem Einbruch? Einfach nur Sommerloch?


Gilbert Kuster

23.08.2012, 13:39 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@U.Stotz: Bin Ihrer Meinung, wir Leser haben lediglich Informationen von der Presse. konnten keine Gerichtsunterlagen wie auch Beweismittel begutachten und trotzdem kommentieren einige über den Urteilsspruch. Ich hinterfrage in solchen Artikeln immer die Medien und das Urteilen überlasse ich den professionellen Personen, welche mit dem Fall vertraut sind und nicht Medien und Kommentare.


Urs Stotz

23.08.2012, 13:19 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

Herr Gilbert Kuster, warum fragen Sie sich das nicht bei diesem Artikel? Was macht dieser Artikel anderes, als nicht fundierte Verdächtigungen gegen Richter Enrico Rosa auszusprechen?
Dass die Staatsanwaltschaft sogar falsche Angaben vom Angeklagten andrehen liess, wird nur von Richter Rosa erwähnt, für den Tagesanzeiger ist das kein Thema.


Urs Widmer

23.08.2012, 12:05 Uhr
Melden 58 Empfehlung 0

Richtig so! Da wünscht man sich doch, dass bei solchen Gerichtsverhandlungen immer die Medien vor Ort sind. Antworten


Ike Conix

23.08.2012, 12:04 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Es gäbe doch eine einfache Möglichkeit, das Strafmass überprüfen zu lassen: Ein Weiterzug an die nächste Instanz. Ich hoffe, dass in BL auch ein Rom wenigstens dieses Recht hat. Antworten


Kurt Bachstett

23.08.2012, 12:11 Uhr
Melden 67 Empfehlung 0

Solche Ausreisser sollten bei Kriminaltouristen endlich zur Tagesordnung gehören. Solche Banden lassen sich nur durch drakonische Strafen abschrecken. In der Regel ist es heute doch so dass die Verbrecher sich das Land aussuchen wo die zu erwartende Strafe am geringsten ist. Basel leidet wohl sehr unter den Einbrechern aus dem Elsass. Antworten


Erika Gupser

23.08.2012, 11:51 Uhr
Melden 91 Empfehlung 0

Dieser Richter macht gute arbeit,er sieht das die Kriminellen uns belügen um davon zu kommen,die meisten Richter lassen so etwas mit sich machen ER NICHT! Weiter so Richter Rosa,wir stehen hinter ihnen. Antworten


Hans Müller

23.08.2012, 11:39 Uhr
Melden 115 Empfehlung 0

Ein Einbrecher wird wegen MEHRFACHEM Einbruch zu 2 Jahren verurteilt und alle sprechen von einem harten Urteil???
Manchmal kann ich nur noch lachen über unser Justizsystem. Oder weinen. Oder beides.
Aber sowas noch ernstnehmen? Unmöglich.
Antworten


Stephan Fehlmann

23.08.2012, 12:44 Uhr
Melden 38 Empfehlung 0

Die Presse spricht hauptsächlich von einem harten Urteil. Das heisst, sie ist eher für die Kuscheljustiz. Also doch, wir habens doch immer gewusst!


Hans Baummann

23.08.2012, 11:54 Uhr
Melden 68 Empfehlung 0

in der USA hätte er dafür als normalo ungefähr 10Jahre gekriegt,viellicht 5 wenn er eine vergangenheit als polizist oder soldat hatte oder falls sein papi ein politiker ist,aber weniger als 5 hätte er nicht gekriegt.


Thomas Haennig

23.08.2012, 11:38 Uhr
Melden 92 Empfehlung 0

Enrico Rosa ist ein Richter der sich nicht verarschen lässt,2Jahre Gefängniss für einbruch ist nicht übertrieben sondern genau richtig,endlich mal ein Richter der Kriminelle nicht davon kommen lässt. Verbrecher müssen die Justiz spüren damit sie es nicht nochmals wagen zu einbrechen etc..All die die den Richter deswegen kritisieren sollten mal selber Opfer werden von Räubern vielleicht kappieren sie dann worum es geht. Antworten


Mark Keller

23.08.2012, 13:53 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Es ging hier nicht um Räuber. Es ging um Diebstahl in Tateinheit mit Hausfriedensbruch und/oder Sachbeschädigung. Die Schweiz kennt keinen Straftatbestand Einbruch.


André Hafner

23.08.2012, 11:37 Uhr
Melden 49 Empfehlung 0

Es erscheitn fragwürdig, wie aus der falschen Annahme, ein Richter sei an den Antrag des Staatsanwaltes gebunden, und fehlenden Kenntnissen der Prozessabläufe eine Beeinflussung der Gerichte durch Zeitungen konstruiert werden soll. Antworten


Ryan Huber

23.08.2012, 11:32 Uhr
Melden 47 Empfehlung 0

Persönlich kann ich gut damit leben, dass auch mittelschwere Delikte angemessen bestraft werden. Was ich allerdings nicht ertrage, sind die heimlifeissen Medienschaffenden, die jegliche Stellungnahmen verfälschen, verdrehen, einseitig gewichten und sich selber als Bessermenschen hinstellen, wie Somm dies seit jeher tut. Journalismus muss überparteilich zu sein, dies ist aber nur selten der Fall Antworten


Markus Sennheiser

23.08.2012, 11:25 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Das Rechtssystem dürfte nach meinen Gerechtigkeitsempfinden nicht personalisiert werden.
In diesem Fall ein offensichtlicher Missbrauch und sollte mit einer Amtsenthebung gemahnt werden oder einer degradierung zum Staatsanwalt. Ein vertrauensverlust in unserem Rechtssystem führt schlussentlich zu grösseren Probleme. Dass noch Kuscheljustiz herscht stimme ich dem zu aber nicht auf diese art lösen.
Antworten


oski hauser

23.08.2012, 13:51 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Es war nicht der Richter, welcher an die Öffentlichkeit ging, also wieso
den degradieren??


Maurus Meier

23.08.2012, 11:34 Uhr
Melden 72 Empfehlung 0

Völlig aufgebauschte Sache. Was soll das Ganz! Es kommt in der Rechtssprechung immer wieder mal vor, dass ein Gericht im Rahmen des gesetzlichen Strafrahmens wohlverstanden, urteilt und über einen Antrag des Staatsanwalts hinausgeht, oder auch nicht. Der Richter ist gemäss Verfassung unabhängig und die Medien sollen nicht so ein Theater machen, da die Detailfakten aus dem Dossier gar nicht bekannt Antworten


Chris Chelios

23.08.2012, 11:21 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Da sieht man was passieren kann, wenn man die Meute von der Leine lässt. Soviel zum Thema Gewaltentrennung, unabhängige Justiz und wenn von Politikern kontrollierte Medien ihre Rolle als vierte Gewalt für Polit-Propaganda missbrauchen. Antworten


Max Tobler

23.08.2012, 11:21 Uhr
Melden 100 Empfehlung 0

Strafen sollen abschrecken. Es kann nicht sein, dass sich Leute über Strafen lustig machen. Zudem wirken bedingte Strafen nichts. Wer die Hand auf die Herdplatte hält und keinen Schmerz verspürt, wird es nochmals versuchen. Somit ist es lobenswert, wenn ein Richter nicht zu nachsichtig ist. Antworten


Christian Keller

23.08.2012, 11:31 Uhr
Melden 94 Empfehlung 0

Ach, der arme Einbrecher ! Also wirklich : Da amtet ein Richter seines Amtes und wendet ein Gesetz streng an und schon wird von sog. Experten "unfairer Prozess !" geschrien und dem Richter Mediengeilheit unterstellt ! Vielleicht ist ja alles ganz anders und Somm kocht sein eigenes Süppchen auf diesem Feuerchen.... Antworten


Beat Bannier

23.08.2012, 11:16 Uhr
Melden 118 Empfehlung 0

Solche Richter braucht das Land! Recht und Ordnung für die Schweiz. Antworten


Carl Stooss

23.08.2012, 11:11 Uhr
Melden 197 Empfehlung 0

Solche Ausreisser nach oben sind zwar nicht alltäglich, aber durchaus möglich, vor allem wenn das Gericht wieder einmal nachputzen muss, weil die Staatsanwaltschaft sich die ganze Angelegenheit zu einfach machte und - wie im vorliegenden Fall - beispielsweise keinen aktuellen Strafregistauszug liefert. Somit haben wir hier wieder einmal einen Sturm im Wasserglas. Antworten


Daniel Blattmann

23.08.2012, 11:10 Uhr
Melden 292 Empfehlung 0

Kenne die Praxis in Basel nicht und möchte daher nichts dazu sagen. Aber doch soviel: BRAVO für den mutigen Entscheid, den Räuber 2 J. zu verurteilen! Wäre vielleicht ein Exempel für die Kuschelinterpretation der Gesetze in ZH... Antworten


Ernst Hiestand

24.08.2012, 18:01 Uhr
Melden

Herr Brunner, wie wenig Sie wissen.
New York wurde dank Strafen, angefangen bei kleinen zu grossen Delikten sicher gemacht (Broken Windows Policy). Was wäre, wenn all die Häftlinge frei wären. Leider wird Kriminalität noch während vielen Generationen mit dabei sein. Eine Person die im Kerker ist, kann zu der Zeit kein Verbrechen begehen (Ausser vielleicht Mafia-Bosse) ergo mehr Sicherheit.


Lukas Lautenschlager

23.08.2012, 13:00 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Florian Zellweger hat schon recht: Man soll zwar nicht wegen des Geldes von Haftstrafen absehen, beileibe nicht, aber man muss sich bei Forderungen nach mehr Härte einfach auch bewusst sein: Das kostet. Hier die Rechnung: Von den 24 Monaten werden 18 Monate verbüsst, was rund 550 Tagen entspricht. Ein Vollzugstag in einer geschlossenen Anstalt kostet rund 120 CHF, macht also in etwa 66'000 CHF.


oski hauser

23.08.2012, 12:04 Uhr
Melden 41 Empfehlung 0

Um den einzulochen reichen die Gefängnisse noch, zudem wird es sich herumsprechen in der Szene, dass ein kalter Wind bläst.
Zero Tolerance wie in NewYork und die Verbrechensrate sinkt.


Paul Schmied

23.08.2012, 12:03 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

@Zellweger Es ist ja nicht so, dass Einbrecher eine Phenomen wie z.B. Erdbeben sind. Wir können sie z.B. nicht in unser Land lassen, was uns schon sehr viele Steuern spart und wenn sie schon da sind, können wir sie ausweisen (Was ja die SVP-Initiative wollte, was ist eigentlich damit?) Was uns dann auch nichts kostet. Also könnten wir ohne Kuscheljustiz sogar noch billiger ruhig leben.


Daniel Frick

23.08.2012, 12:12 Uhr
Melden 47 Empfehlung 0

Ich denke wenn man den Gefängnisinsassen eben nicht so schöne Zellen mit TV und allem drum und dran zu Verfügung stellen würde, könnte man einiges sparen. Vielleicht ist die US Praxis ein schlechtes Beispiel aber die Wohlfühlknäste in der Schweiz haben auch nicht wirklich was gebracht. Eine etwas härtere Gangart wäre zu begrüssen und wer sich in hier nicht aufführen kann, soll gerne wieder gehen.


Jonas Brunner

23.08.2012, 11:55 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Das macht null Sinn und ist völlig verantwortungslos. Schauen Sie sich mal die USA an, tonnenweise Steuergeld für Gefängnisse verschwendet und nichts hats gebracht. Jeder, der sich ein bisschen informiert, weiss das lange Strafe kaum einen Effekt haben. Ganz im Gegenteil, es verantwortungslos Steuergelder zu verschwenden und höhere Kriminalität zu begünstigen mit ideologischen Massnahmen.


Daniel Blattmann

23.08.2012, 11:38 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

@Herr Zellweger. Stellen Sie sich vor, JA das wäre ich. Oder vielleicht könnte woanders dafür Geld eingespart werden. Wo lasse ich offen, das gäbe eine politische links-rechts-Diskussion. Ich bin politisch rechts, aber nicht so rechts wie die SVP...


Florian Zellweger

23.08.2012, 11:33 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Nun, wenn Sie bereit sind im Kanton Zürich auch mehr Steuern für mehr Gefängnisplätze und -personal zu bezahlen, dann kann man das so sehen.


Heinz Oberholzer

23.08.2012, 11:38 Uhr
Melden 41 Empfehlung 0

@Florian Zellweger ein toller Gedanke von Ihnen.Nur das man "Schurken" weniger lang aus dem Verkehr zieht wollen Sie Steuern sparen! Doch etwas eine komische Ansicht.


samuel wehrli

23.08.2012, 11:09 Uhr
Melden 39 Empfehlung 0

Es ist erschreckend, wie der Chefredaktor Somm die Justiz zu beeinflussen versucht. Es bestätigt einmal mehr, dass die BaZ und Ihr Chefredaktor in keinster Weise unabhängig und neutral sind. Mich wunderst überhaupt nicht, dass die BaZ immer mehr und mehr die Leserschaft verliert. Antworten


Florian Zellweger

23.08.2012, 11:30 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Was von jenen, die der Justiz «Kuscheljustiz» vorwerfen, immer ausgeblendet wird: Wenn auch wegen kleinerer Delikte – und damit meine ich jetzt nicht den konkreten Fall, den zu beurteilen ich mir mangels Informationen nicht erlaube – brauchen wir auch mehr Gefängnisse, mehr Personal etc. Nur: Sehr oft verlangen die gleichen Leute auch weniger Steuern. Man kann nun mal nicht alles haben. Antworten


Werner Greiner

23.08.2012, 13:31 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Ein Richter ist nicht mutig, wenn er eine sehr hohe Strafe ausfällt. Es passiert ihm nichts, weder zivil- noch disziplinarrechtlich. Im schlimmsten Fall wird das Urteil am Obergericht korrigiert. Dass die Presse gerade in diesen Fall zahlreich erschienen ist, ist aufgrund der Indizien kaum zufällig. Die Frage, ob andere Motive als die schuldangemessene Strafe massgebend war, darf gestellt werden. Antworten


Lea Jacot

23.08.2012, 18:06 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Lieber Herr Meier, diejenige Partei welche am meisten Richter stellt ist, sie sie ahnten es vermutlich schon, die SVP. Muss deshalb immer lachen wenn ich was von 'linker Kuscheljustiz' lese.


Thomas Meier

23.08.2012, 16:53 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Herr Greiner, ich bin froh, dass endlich eine Fachperson die Mär mit der Kuscheljustiz wiederlegt. Ich als Laie bin bisher an eine Wand gerannt. Sie können sicher auch bestätigen, dass bei weitem nicht alle Richter das SP-Parteibuch mit sich tragen. Auch das ist eine beliebte Behauptung, die Richter seien Links orientiert und daher fehlgeleitet....
ich hoffe, sie können auch diese Mär wiederlegen.


Thomas Meier

23.08.2012, 16:47 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Adrian Meier
Sie kritisieren die angebliche Kuscheljustiz, wie auch das harte Urteil im vorliegenden Fall. Da kann man die Justiz gleich abschaffen, es ja eh falsch, was sie macht.....
Vermutlich wissen sie selbst nicht, was sie wollen. Das ganze erinnert stark eine bestimmte Partei, dessen Name nicht so wichtig ist.......


Adrian Meier

23.08.2012, 15:13 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Keineswegs Herr Meier, wenn sie die aktuellen Urteile (und nicht nur das von der Presse) beobachten, werden sie bemerken, dass viele Urteile unglaublich milde sind. Kuscheljustiz ist real und wird täglich ausgesprochen. Sie müssen nicht nur die Zeitung lesen, um sich ein Bild zu machen.


Thomas Meier

23.08.2012, 14:37 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Greiner
Damit bestäigen sie doch nur, dass es gar keine Kuscheljustiz gibt, dass dies ein SVP-Märchen ist. Wenn ein Richter keinen Mut braucht, um eine hohe Strafe zu sprechen, hat er gar kein Motiv ein angebliches Kuschelurteil zu fällen. Damit fällt das ganze SVP-Lügengebilde in sich zusammen.


Beat Keller

23.08.2012, 12:13 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Es ist immer erschreckend, dass gewisse Kommentarschreiber hier einfach 1:1 glauben, was die Presse schreibt. Muss ja so sein, sonst dürfte es gar nicht so stehen. Mon Dieu. Bedenklicher finde ich, dass man durch solche Mitteilungen insinuiert, dass sich die Justiz durch die Presse beeinflussen lässt. Ob sich die Presse da nicht etwas zu wichtig nimmt? Antworten


Thomas Meier

23.08.2012, 15:11 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Keller
Gestern hatten wir eine Kuscheljustiz, heute haben wir eine Justiz, die sich von der Presse beeinflussen lässt. Die Justiz kann machen was sie will, es ist falsch, man kann sie ebensogut abschaffen.
Das wiederum nährt den Verdacht, dass sie alles, was nicht von der SVP kommt, als falsch und dumm bezeichnen, selbst wenn es richtig ist......


Mark Keller

23.08.2012, 13:39 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Thomas Meier, da weder ich noch vermutlich Sie die Anklage und die Begrüdung zum Urteil kennen, können wir, sowie auch alle anderen, nicht beurteilen, ob das Urteil gerechtfertigt ist oder nicht. Auch den Richter können wir nicht beurteilen, da wir seine anderen Urteile in vergleichbaren Fällen nicht kennen. Aus diesem Blickwinkel ist es ein sehr dürftiger Artikel.


Thomas Meier

23.08.2012, 13:18 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

@Keller
...und morgen schreiben sie wieder empört über die angebliche Kuscheljustiz.
Seien sie wenigstens ehrlich: es passt nicht in ihr Weltbild, dass ein Grüner dieses Urteil sprach!


roman devaux

23.08.2012, 13:01 Uhr
Melden 63 Empfehlung 0

Ich verstehe die Argumentation vieler Kommentierenden nicht. Der Täter (und es ist völlig egal ob schweizer, österreicher, roma oder inder) hat mehrfach vorsätzlich Hauseinbrüche begangen und jetzt sind 2 Jahre Gefägnis nicht verhältnismässig?! Wo leben wir eigentlich??? Antworten


Gilbert Kuster

23.08.2012, 13:28 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

@R.Devaux: Die Frage lautet: Benötigt es für einen solchen Urteilsspruch die Presse? Jetzt heizt das Thema einige Gemüter und Anwälte auf, damit die Medien in den nächsten Monaten einen gesicherten Auftrag haben für die Berichterstattung.


John Kummer

23.08.2012, 13:25 Uhr
Melden 47 Empfehlung 0

Ich hoffe, dass irgendwann Mindeststrafen und nicht nur Maximalstrafen im Gesetz stehen.... Und zwar saftige - nur so können linksgerichtete Richter, die den Willen des Volkes schon jahrelang missachten wieder zur Vernunft gebracht werden... Antworten


Sebastian Frank

23.08.2012, 14:39 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Dieser Richter war ein Grüner, also ein extremer Linker in ihrem doch eher restriktiven Weltbild... Denken...???


Michael Wyss

23.08.2012, 14:15 Uhr
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Mindeststrafen gibt es jetzt schon. Das Problem ist eher, dass der Rahmen zwischen Mindest- und Maximalstrafe kaum ausgenutztz wird, sprich die ganz grosse Mehrheit der Strafmasse sich im interen Drittel bewegen und so der Wille des Gesetzgebers krass missachtet wird. Dieser sah Strafen im oberen Drittel vor, solche werden aber fast nie ausgesprochen.



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