«Wollen Sie jetzt wissen, wie oft ich in die Kirche gehe?»
Aktualisiert am 23.12.2009 42 Kommentare
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Die jüngste Bundespräsidentin
Die Aargauerin Doris Leuthard ist nach Ruth Dreifuss (1999) und Micheline Calmy-Rey (2007) erst die dritte Bundespräsidentin in der Geschichte der Eidgenossenschaft. Mit 46 Jahren ist sie zudem jünger als die meisten bisherigen Bundespräsidenten. Die CVP-Frau studierte in Zürich Jus und arbeitete als Rechtsanwältin. 1999 wurde sie Nationalrätin, 2004 Parteipräsidentin und 2006 Bundesrätin. Leuthard lebt mit ihrem Ehemann in Merenschwand AG. (daf/is.)
Frau Leuthard, am 31. Dezember um Mitternacht wird Ihnen Hans-Rudolf Merz telefonieren und das Bundespräsidium übergeben. Wo nehmen Sie den Anruf entgegen?
Wir werden zu Hause sein und unseren zehnten Hochzeitstag feiern. Mein Mann und ich haben am 31. Dezember 1999 geheiratet.
Damit Ihr Mann das Hochzeitsdatum nie vergisst?
Nein (lacht). Wir waren einfach schon sehr lange ein Paar und wollten noch vor dem drohenden Millennium-Crash heiraten.
Als Bundespräsidentin sind Sie nun ganz oben angelangt. Was bedeutet Ihnen diese Macht?
Die Macht der Bundespräsidentin ist beschränkt: Das Amt ist auf ein Jahr begrenzt, ich bin eines von sieben Bundesratsmitgliedern, das Parlament kontrolliert uns, und das letzte Wort hat das Volk. Aber selbstverständlich übernimmt man eine besondere Verantwortung und steht im Fokus der Öffentlichkeit.
Am schwierigsten scheint für Bundespräsidenten jeweils das Unvorhergesehene zu sein, wie das zu Ende gehende Jahr gezeigt hat. Was werden Sie besser machen als Hans-Rudolf Merz?
Auf diese Frage antworte ich nicht.
Dann fragen wir anders: Wie werden Sie auf Unvorhergesehenes reagieren?
Der Bundesrat sollte Experten anhören und dann entscheiden. Man darf sich nicht von der Hektik anstecken lassen und sich so positionieren, dass man nicht mehr zurückkann. Als Bundespräsidentin will ich zudem das Bundesratsgremium eng in meine Arbeit einbeziehen. Dem Bundesrat wird ja vorgeworfen, er überzeuge als Gremium nicht, sondern bestehe aus lauter Einzelkämpfern.
Können Sie das nachvollziehen?
Ich erlebe den Bundesrat stärker als Kollegium, als es gegen aussen den Anschein macht. Wir haben innerhalb des Gremiums oft eine einheitliche Linie und eine klare Sprachregelung. Doch dann wird jeder noch so kleine Satz benutzt, um eine Differenz zwischen den Bundesratsmitgliedern auszumachen.
Lässt sich das Problem der mangelnden Geschlossenheit tatsächlich darauf reduzieren?
Nicht nur. In Einzelfällen kann ich die Kritik aber nachvollziehen.
In welchen Fällen?
Ich möchte dies hier nicht ausbreiten. Ich will aber, dass der Bundesrat wieder verstärkt als Gremium auftritt. Und ich werde Massnahmen ergreifen, um die Geschlossenheit des Gremiums zu stärken: Wir werden die Kommunikation gegen aussen verbessern und neue Regeln für die Bundesratssitzung einführen.
Welche neuen Regeln?
Als Erste sollen sie meine Kolleginnen und Kollegen erfahren. Denn Regel Nummer eins zur Verbesserung der Kollegialität ist: Der Primeur gehört dem Gremium.
Hat sich mit der Amtsübergabe von Pascal Couchepin an Didier Burkhalter im Bundesrat etwas geändert?
Natürlich. Jeder Wechsel bringt Veränderungen mit sich.
Inwiefern?
Didier Burkhalter ist ein feiner Typ, der sich auf eine konstruktive Art einbringt. Das passt mir.
Er wirkt aber relativ farblos.
Für die Medien ist es natürlich attraktiver, wenn die Bundesräte aufeinander herumhacken. Das bringt aber wenig für die Lösungsfindung, schwächt den Bundesrat und ist schlecht fürs Land.
Wünscht sich das Volk nicht starke Persönlichkeiten im Bundesrat?
Soll das heissen, dass wir schwache Persönlichkeiten sind? Die Qualifikation überlasse ich Ihnen. Jeder Bundesrat ist ein Alphatier – sonst wäre er nicht in der Regierung. Je mehr der Bundesrat aber frei von Parteiengezänk, Querelen und Aggressionen arbeiten kann, desto besser funktioniert er als Gremium. Entscheidend ist nicht, wie viele Mitberichte ein Bundesrat macht. Entscheidend ist, ob er sich vertieft mit der Materie befasst und dann konstruktiv auf eine Lösung hinarbeitet.
Werden Sie sich als Bundespräsidentin für die beiden Schweizer Geiseln in Libyen engagieren?
Es ist das Ziel des Bundesrats, allen im Ausland festgehaltenen Schweizern zu helfen. Zurzeit gibt es mehrere solche Fälle, nicht nur jenen in Libyen. Primär ist das aber eine Angelegenheit des Aussendepartements.
Sie fliegen also nicht nach Tripolis?
Das kann ich mir momentan nicht vorstellen, nein.
Bleibt einem als Bundespräsidentin noch Zeit für sich? Vielleicht am Wochenende?
Der Sonntag dient mir dazu, die Regierungssitzung vom Mittwoch vorzubereiten. So kann ich am Montag meinen Mitarbeitern Anweisungen geben: Damit bin ich nicht einverstanden, dieses Thema bitte noch vertiefen. Erholen kann ich mich in der Regel am Samstagnachmittag und -abend. Und am Sonntagabend nehme ich mir Zeit für «Giacobbo/Müller».
Das Ja zur Anti-Minarett-Initiative hat eine Religionsdebatte ausgelöst. Wie halten Sie es mit der Religion?
Wollen Sie jetzt wissen, wie oft ich in die Kirche gehe?
Darf man die CVP-Bundesrätin nicht fragen, ob sie gläubig sei?
Das erachte ich als Privatsache.
Spielt Christlichsein in der CVP nicht eine wichtige Rolle?
Die christlichen Werte! Ich habe einen Glauben, der mir eine Orientierungshilfe ist im Leben.
Ärgern Sie sich gelegentlich über den Papst?
Natürlich bin ich nicht immer seiner Meinung. Diese Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Meinungen braucht es. Das Spektrum der Kirche ist breit: Von sehr katholischen Ländern bis zur säkularen westlichen Welt. Insofern muss man ein gewisses Verständnis haben, dass sich der Papst nicht nur auf unsere säkularisierten Länder ausrichten kann, sondern das Ganze im Auge behält.
Das ist eine staatsmännische Antwort. Ärgert es Sie hin und wieder, von den Zwängen und Vorgaben des Amtes bestimmt zu sein?
Wer A sagt und Bundesrätin wird, muss auch B sagen. Man gibt einen Teil seines Privatlebens auf. Doch ich habe eine Aufgabe, mit der man Spuren hinterlassen und versuchen kann, ein Land in eine gute Richtung weiterzuentwickeln – das ist ein enormer Antrieb! Natürlich führt der Lebensrhythmus zu Verschleisserscheinungen. Wir haben sieben Bundesräte – in anderen Ländern besteht die Regierung aus 15 Ministern. Aber man ist ja nicht ein Leben lang Bundesrätin.
Haben Sie Pläne für die Zeit danach?
Das ist noch zu früh. Aber ich könnte mir vorstellen, wieder ein Studium aufzunehmen.
Was würden Sie denn studieren?
Architektur. Ich wollte ursprünglich Architektin werden. Doch als es um die Studienwahl ging, gab es zu viele Architekten, und der Beruf erschien mir brotlos. Ich wollte nicht den Eltern auf der Tasche liegen, also studierte ich Jus. Die Freude am Gestalten ist jedoch geblieben. Mich fasziniert der Gedanke, dass ich die Freiheit und Möglichkeit habe, in zehn Jahren etwas völlig anderes anzupacken.
Sie wollen also nicht so lange wie Moritz Leuenberger im Amt bleiben?
Das glaube ich nicht (lacht).
Was war das Schönste, was Sie politisch bisher bewirken konnten?
Als Wirtschaftsministerin bin ich vor allem stolz auf das Freihandelsabkommen mit Japan. Das ist das wichtigste Abkommen für die Schweiz seit 35 Jahren. Minister in der ganzen Welt beneiden uns darum, dass uns das gelungen ist. In der Schweiz war das Abkommen hingegen kaum ein Thema. Auf der persönlichen Ebene berührt es mich, wenn mir junge Leute schreiben, die dank der vom Bund unterstützten Attestlehre endlich eine Lehrstelle gefunden haben. Das ist extrem befriedigend. Das ist nicht nur ein papierenes Gesetz, das ist Leben.
Die Bauern haben weniger Freude an Ihnen.
Das hat sich inzwischen etwas beruhigt. Die Agrardebatte im Nationalrat verlief sehr sachlich. Ich verstehe aber die Angst vor Veränderungen. Ich bin jedoch überzeugt, dass die Agrarpolitik des Bundesrats stimmt. Die Marktöffnung ist eine Realität, der sich die Bauern stellen müssen.
Droht ein Bauernsterben?
Derzeit geben jedes Jahr 1,9 Prozent der Bauernbetriebe auf. Erwartet hatten wir 2,5 Prozent. In anderen Branchen ist der Strukturwandel deutlich heftiger – etwa in Ihrem Beruf. Trotzdem bin ich bemüht, mir keine Teflonschicht zuzulegen. Denn es geht immer auch um Einzelschicksale.
Mit Doris Leuthard sprachen Daniel Foppa und Iwan Städler
Erstellt: 23.12.2009, 12:03 Uhr
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42 Kommentare
Liebe CH-Bürger Wenn Ihr erst einmal die Politik in einem Drittweltland miterlebt habt, könnt Ihr Euch wieder über Eure eigene Regierung beschweren. Ihr wisst ja gar nicht, wie politisch ruhig ihr es habt und da regt Ihr Euch über einige Antworten von DL auf. Man Schweizer kommt wieder auf den Boden der Realität zurück und arbeitet weiter...... Antworten
Als Auslandschweizer verfolge ich die Schweizer Politik mit Aufmerksamkeit und stelle fest, dass Frau Leuthard durch Kompetenz, Aufgeschlossenheit und eine deutliche Sprache auffällt. Ohne den Leuten nach dem Mund zu reden. Das hebt sie sympathisch ab von den meisten anderen, die das Grosse Wort führen und nichts bewirken: das Interview im Tagi ist für mich erneut ein schönes Beispiel! Antworten
@Leo Arnold. Sie haben natürlich auch Recht. Überzeugungen können gefährlich sein, wenn sie sich in verblendeten Ideologien verfestigen. Daher ist es wichtig, dass wir eine pluralistische Gesellschaft bleiben. Die Vielfalt der möglichen Überzeugungen relativiert jeden Absolutismus. Antworten
@ Ruedi Lais - Von wegen Überzeugungen - Nietzsche schrieb: "Überzeugungen sind die gefährlicheren Feinde der Wahrheit als die Lügen". Das wird heute von einer gewissen Seite der Politik voll bestätigt. Zum grossen Glück für die Schweiz steht Bundesrätin Doris Leuthard über dieser Erkenntnis. Antworten
Hoffentlich kann Frau Leuthard das was zwischen den Zeilen zu lesen ist in der praktischen Arbeit des Bundesrates umsetzen. Fuer ihre Antworten hat sie schon mal ein Note GUT verdient, im Gegensatz zu den Fragern, die mit Randthemen, die Chance verpassten die Bewaeltigung der anstehenden Aufgaben des Bundesrates auszuleuchten. Denn 2009 war nicht Beispiel fur gute Regierungsarbeit Antworten
Für mich ist Frau BR Leuthardt in erster Linie für die Volkswirtschaft u.nicht für die Religion zuständig.Gehe davon aus,dass sie auch als Nachfolgerin von BR Merz dieses Amt weiterführt.Lasst sie jetzt einfach mal arbeiten;ich denke, sie ist auf dem richtigen Weg! Antworten
@ S. Hartenstein: Es gibt halt immer noch das Alte Testament mit unglaublichen Inhalten, die er Sharia nicht nachstehen. Oder wurde dieser Teil vielleicht von jemandem als ungültig erklärt? Im übrigen ist kein Politiker verpflichtet jede unpassende Medienfrage zu beantworten. Frau Leuthard hat zu Recht und gekonnt abgeblockt. Merz kann sich das zum Vorbild nehmen. Antworten
Von einer Bundespräsidentin erwarte ich nicht, dass sie ihr Privatleben öffentlich macht. Ich erwarte aber, dass sie aus ihren (falls vorhanden auch religiösen) Überzeugungen etwas für ihr politisches Wirken ableitet. Auch als SPler lasse ich mich durchaus von Leuten regieren, die andere Überzeugungen haben als ich. Hauptsache, sie haben welche! Antworten
was hat denn die CVP noch mit christlichem Gedankengut zu tun. Das sind doch die grössten Abzocker, denen gehts doch wie - leider - allen anderen Parteien nur noch ums Geld. Mir ist es jedenfalls egal wie oft Frau Leuthardt in die Kirch geht, sie soll sich im BR um die Anliegen des Volkes kümmern, beten kann sie ja dann zu Hause wieder. Antworten
Jedesmal bin ich erstaunt, wenn sich 5% der Bevölkerung für 95% wichtig halten. Unsere Landwirtschaft hat versagt. Einige wissen worum es geht, nehmen das Heft selber in die Hand. Jeder andere Unternehmung muss selber um den Absatz ihrer Produkte kämpfen. Das Prinzip mit Angebot und Nachfrage wäre vielleicht hilfreicher, als das alljährliche Jammern. Antworten
Na, wenn man Frau Leuthard beim Wort nehmen darf, lassen ihre Antworten darauf hoffen, dass wieder zurückgefunden wird zur Sachpolitik. Das würde ich ihr erstens zutrauen (sie hat seinerzeit auch für ihre Partei als Präsidentin Hervorragendes geleistet) und zweitens hoch anrechnen. Antworten
Seit wann ist für das neue Amt,welches Frau Bundesrätin antreten wird, entscheidend, ob u.wieviel sie in die Kirche geht???Abgesehen davon,dass dies ihre Privatsache ist.Und zudem wage ich zu bezweifeln,dass ein fleissiger Kirchgänger zwingend der bessere Mensch sein muss,ansonsten aber alles tut,was Gott verboten hat!Dann sind mir hilfsbereite,ehrliche Nichtkirchgänger lieber! Antworten
Christliche Werte? Also Sklaverei ist ok, Kinder, die nicht gehorchen soll man steinigen, Schwule und Ungläubige ebenso? Das steht schliesslich alles mehrfach in der Bibel!! Nein, wir leben heute nach den Werten der Aufklärung, es hat nicht viel mit dem Christentum zu tun. Antworten
Doris Leuthard antwortet sehr korrekt auf die Frage nach der Religion. Ich finde es völlig daneben, einer Bundesrätin zu unterstellen, dass sie gewählt sei, um ihre Religion zu deklarieren und durchzusetzen. Sind wir denn eine Theokratie? Dann gute Nacht! Ich traue Frau Leuthard zu, dass sie als Bundespräsidentin klug die vielfältigen Interessen in unserer Demokratie repräsentieren wird. Antworten
Die meisten Kommentare hier erschrecken mich. Sie zeigen unmissverständlich, dass die Antworten von Bundesrätin Doris Leuthard nur soweit gelesen und interpretiert wurden, als sie den Replikanten in den eigenen Tunnelblick passen. Von einer auch nur ansatzweise staatsmännischern Betrachtungsweise sehe ich bei den Meisten keine Spur. Diese Sichtweisen kennen wir von Rechtsaussen zur Genüge. Antworten
@M.Thoma: sie sind von Frau Leuthard entäuscht, weil sie sich öffentlich nicht über ihr Religionsverhalten äussert? Sie setzen aber ihre Prioritäten höchst seltsam.. also mir persönlich ist ihre Arbeit als Bundesrätin respektive Bundespräsidentin wichtiger und ich bin nicht unglücklich darüber, wenn sie dabei religiöse Gedanken in den Hintergrund stellt. Antworten
Ach, ich bitte Sie Herr Lais - die C-Partei wird längst von karrieregeilen Heuchlern dirigiert. Das Ja zur Initiative für ein Kriegsmaterialexportverbot dieser Partei spricht für sich. Offensichtlich besteht die ganze Partei aus unglaubwürdigen Sklavenmoralisten, was aber andererseits wiederum ganz gut zum Christentum passt. Im Christentum trinken die Päpste halt gerne Wein. Antworten
Mein Gott! (Nein ich bin kein Parteimitglied der CVP). Bitte lasst unsere gewählte Bundespräsidentin erst einmal ins Amt kommen um dann zu entscheiden ob sie einen guten Job macht oder nicht. Diese Vorverurteilung wegen ein paar gesprochenen Sätzen ist einfach übertrieben. Lasst bitte erst mal gesunden Menschenverstand walten und macht nicht alles den anderen im Ausland nach. Auch die Medien nicht Antworten
Christliche werte beachten das ist gut und richtig, doch dazu braucht es keine religion und erst recht keine kirche. Nur unter alphatieren stelle ich mir was ganz anderes vor, politiker auch wenn sie den zenit ihrer unfaehigkeit im bundesrat erreicht haben gehoeren nicht in diese gruppe. Antworten
Was soll denn das alles? Warum kann Frau Leuthard nicht zu ihrem Glauben stehen? Warum wird das Interview mit Frau Calmy-Rey/Al-Jazeera, welches kürzlich aufgezeichnet wurde noch immer nicht veröffentlicht? Warum nimmt Herr Leuenberger als Postminister zum Postdesaster keine Stellung? Für wie blöd halten diese Bundesräte uns eigentlich? Antworten
Frau Leuthard ist Mitglied bei der CVP und getraut sich nicht einmal zu ihrer Religion zu stehen? Mit dieser Antwort hat sich die Bundesratspräsidentin in spe selber qualifiziert...ich meine damit disqualifiziert! Offen gestanden von einer Bundesrätin dürfte man schon ein bisschen mehr Offenheit und Ehrlichkeit erwarten, ich bin von Frau Leuthard sehr entäuscht! Antworten
Interessant wie Frau Bundesrätin Leuthard plötzlich für sich eine Privatsphare will. Gibt man sich in Bundesbern alle Mühe die Privatsphäre auszuhebeln. Beispiel sind der biometrische Pass, der zwangsähnlich durchgedrückt wurde, dank der Unterstützung der Intellektuellen Minarettbefürworter und den ich-hab-nichts-zu-verstecken SVP-Anhängern. Perfekte Doppelmoral zelebriert von der CVP. Antworten
Warum kann eine Christdemokratin nicht klipp und klar sagen: "Ja, ich bin eine Christin und bin in der CVP, weil ich so meinen Glauben politisch umsetzen will?" Mein Verdacht: DL hat sich in ihrem Dorf einfach der Mehrheitspartei angeschlossen, weil dort die Karriere am einfachsten war. Wer in einer "C"-Partei ist, für den sollte der Glaube keine Privatsache sein! Antworten
Dieses Interview imponiert mir. Ich hoffe, dass die neue Bundespräsidentin sich auch daran hält, und vor allem den Volkswillen wieder mehr respektiert. Von den vergangenen 5 CVP Bundresräten wohl die fähigste von allen.Gutes erfolgreiches Amtsjahr , Frau Bundespräsidentin elect!! Antworten
Ich wünsche Frau Leuthard viel Erfolg als Bundespräsidentin. Das entspricht wohl mehr ihrer Berufung. Besser als mein Parteikollege wird sie es wohl alleweil machen. Aber was ist mit der Wirtschaftspolitik? Haben das die Interviewer vergessen oder ist das ein unangenehmeres Thema? Viele Fehldiganosen in den letzten Jahren, verzögerte Konjukturprogramme. Das ist auch nicht Nichts. Antworten
Die Antworten sind z.T. ganz schön zickig! Wie stellt sich Frau Leuthard ein Jahr im Fokus vor, wenn sie nicht einmal auf die Frage nach Religion antworten kann? Und dieses ständig "wir sind Bundesrat, dazu kann ich mich nicht äussern" wenn es um Kollegen geht, nervt gewaltig. Burkhalter "ist ein feiner Typ" - Hallo? geht es etwas konkreter? Zwei Wochen Zeit für Medientraining hätte sie noch. Antworten
Mit dem Fall der Agrarzölle will Frau Leuthardt bewusst ein Bauernsterben auslösen mit dem Ziel, die Schweiz näher an die EU zu bringen und unsere Abhängigkeit von derselben zu vergrössern, um uns "beitrittsreif" zu machen. Bleibt nur zu hoffen, dass sie damit ebenso erfolglos bleibt wie Noch-Amtsinhaber Merz, der wohl kein gutes Andenken hinterlassen wird. Antworten
Hoffentlich wird die eigene CVP nicht wieder Quertreiberin sein.Es sollten im Interesse der Bauern ,mind.3% der zu kleinen Höfe abgehen,bis eine existenzielle Grösse der überbleibenden Betriebe erreicht ist. Hatte vor 55 Jahren keine Chance als Jüngster auf dem Hof zu bleiben-der Weggang lohnte sich im nachhinein. Konnte dank guter Schulbildung eine Musterkarrieremachen mit Wille und ohne Jammern. Antworten
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rene klingler
@Andre Grogg! Ein Drittweltland mit der Schweiz zu vergleichen, das ist schon mehr als frech. Wir leben in einer Demokratie, wir dürfen sagen was uns passt und was uns nicht passt. Die Regierung die wir z.Zt. haben ist nachweisbar schlecht, Frau Leuthard hat ja selber gesagt im BR seien alles Alphatiere...bekanntlich ist der Umgang unter Alphatieren das denkbar Schlimmste was überhaupt gibt! Antworten