Headhunter kosten SBB 2,5 Millionen Franken
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Die Neubesetzung aller Kaderposten und die Ausgaben für externe Personalfirmen kosteten die SBB letztes Jahr 900'000 Franken mehr als noch 2008. Das erklärte der Bundesrat in einer schriftlichen Stellungnahme auf eine Frage von Nationalrat Christoph von Rotz (SVP/OW). Verursacht worden seien die Kosten vor allem durch Neubesetzungen bei SBB Infrastruktur.
Die durchschnittlichen Kosten für eine Rekrutierung belaufen sich auf 100'000 Franken, was der Bundesrat als «branchenüblich» bezeichnet. Die Kosten für die interne Begleitung der Rekrutierung sind in dem Betrag nicht enthalten.
Sechs Abgänge bei Top-Kaderleuten seid 2007
Wegen seiner Personalpolitik war SBB-Chef Andreas Meyer zuletzt vor wenigen Wochen in die Kritik geraten: Der neue Leiter Personenverkehr, Jürg Schmid, hatte seinen Job nach wenigen Wochen an den Nagel gehängt. Die Aufgaben entsprächen nicht seinen Vorstellungen, begründete er den Schritt.
Vor Schmid hatte Vincent Ducrot den Bereich interimistisch geleitet, nachdem Paul Blumenthal nach 10 Jahren den Hut genommen hatte. Blumenthal war das letzte Konzernleitungsmitglied aus der Ära des früheren SBB-Chefs Benedikt Weibel.
Den Reigen der Abgäng aus der Konzernleitung hatten Cargo-Chef Daniel Nordmann und Personalchef Hannes Wittwer 2007 eröffnet. Ihnen folgten Finanzchef Claude Alain Dulex und Infrastrukturleiter Hansjörg Hess. (mt/sda)
Erstellt: 08.06.2010, 10:48 Uhr
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