Schweiz

George W. Bush kommt nach Genf

Aktualisiert am 10.01.2011 17 Kommentare

Der ehemalige US-Präsident reist in die Schweiz. George W. Bush ist für den 12. Februar zu einem Gala-Diner eingeladen. Der Anlass ist strikt privat.

1/26 George W. Bush besucht gerne christlich oder sportlich geprägte Anlässe im Süden – hier ein Spiel der Texas Rangers im April.
Bild: Reuters

   

George W. Bush folgt der Einladung der jüdischen Organisation Keren Hayesod nach Genf. Der Anlass sei strikt privat, sagte deren Direktor Nati Metuki. Metuki bestätigte damit am Montag eine Meldung der Zeitungen «Tribune de Genève» und «24 Heures» vom Samstag. Die Mitglieder der Organisation hätten eine Einladung für die Veranstaltung erhalten. «Und wir dachten, Herr Bush verdiene es eingeladen zu werden, um einen angenehmen und ruhigen Abend zu verbringen.»

Bush nimmt mit rund 600 anderen Personen an dem Gala-Diner im Hotel Président Wilson teil. Die ehemaligen US-Präsidenten stehen nach ihrem Rücktritt während sechs Jahren unter dem Schutz der amerikanischen Geheimdienste. Diese werden gemeinsam mit der Genfer Polizei die Sicherheitsmassnahmen für Bushs Besuch koordinieren.

Schon Bill Clinton eingeladen

Keren Hayesod hatte im Dezember 2002 bereits den ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton für einen Vortrag vor den Mitgliedern der Organisation eingeladen.

Keren Hayesod wurde 1920 gegründet und hat heute Büros in 60 Ländern. Die hauptsächlichen Ziele der Organisation bestehen nach deren eigenen Angaben in der Rettung von Juden aus Gefahrenzonen, der Einwanderung und der Eingliederung der Einwanderer in Israel. (bru/sda)

Erstellt: 10.01.2011, 11:59 Uhr

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17 Kommentare

Armin Gysel

10.01.2011, 19:18 Uhr
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Da es Amerika nicht fertig bringt "Waterboarding Schorsch" vor ein Gericht zu bringen, gehört er bereits am Flughafen verhaftet und dem Internationalen Gerichtshof überstellt zu werden. Ich erwarte von unseren Behörden ein minimum an Rückgrat. Antworten


Martin Heusser

10.01.2011, 13:40 Uhr
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Selbstverständlich alles eine rein private Angelegenheit, welche und Steuerzahler in dem Fall keinen Rappen wird kosten dürfen, oder? Ich vermute eher, dass neben all den sonst damit verbunden Unanehmlichkeiten für das gemeine Volk, wohl auch noch ein zünftiger Batzen für Polizei- und Grenzwacht/Militär-Einsätze anfäält. Und das für so einen ..... Antworten



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