Schweiz
Ex-Bundesräte fordern: Wechselt Regierung aus
Aktualisiert am 27.06.2010 75 Kommentare
Artikel zum Thema
Umfrage
Welcher Bundesrat, welche Bundesrätin sollte Ihrer Meinung nach am ehesten zurücktreten?
Micheline Calmy-Rey
Hans-Rudolf Merz
Moritz Leuenberger
Didier Burkhalter
Ueli Maurer
Doris Leuthard
Eveline Widmer-Schlumpf
Ogi hat Zweifel an Gott
Altbundesrat Adolf Ogi hat nach dem Tod seines Sohnes Mathias Zweifel an Gott bekommen. Er habe vor dem Schicksalsschlag stark das Gefühl gehabt «unter dem Schutz des Allmächtigen zu stehen», sagte Ogi in einem Interview mit der Zeitung «Sonntag»: «Der Allmächtige meinte es mit mir immer sehr gut. Und dann kam dieser Schicksalsschlag mit meinem Sohn. Das hat in mir Zweifel geweckt.»
Er habe bei seinem Sohn «ein medizinisches Wunder oder eine göttliche Fügung erwartet». Weder das eine noch das andere sei eingetroffen: «Seither habe ich ein fragendes Verhältnis zum Allmächtigen. Ich hinterfrage viel mehr als noch vor drei Jahren», so Ogi.
Er sei nach wie vor ein gläubiger Protestant und gehe auch ab und zu in die Predigt. Aber: «Ich werde den Verlust meines Sohnes aber nie überwinden.» Alles andere wirke klein dagegen: «Alles andere ist unbedeutend.Ich denke immer an Mathias.» Sein 35-jähriger Sohn war an Halskrebs gestorben.
In der Zeitung «Sonntag» sagt Elisabeth Kopp (73, FDP): «Es tut mir weh zu sehen, dass das Ansehen der Landesregierung bröckelt. Um wieder Einigkeit und Führung zu erlangen, müssen wir nicht das System ändern, sondern Personen auswechseln.»
Nach dem Streit um Libyen und den GPK-Bericht sagt im «Sonntag» auch Otto Stich (83, SP): «Es hängt von den Köpfen ab, ob der Bundesrat als Kollegialbehörde funktioniert oder nicht. Es ist Zeit für Erneuerungen. Es braucht einen Wechsel. Das Ziel muss sein, Persönlichkeiten im Bundesrat zu haben, die kollegial regieren wollen und können.» Stichs Befund ist eindeutig: «Nach meinem Eindruck haben wir heute keinen Bundesrat, sondern sieben Einzelmasken.»
«So kann das nicht weitergehen»
Als «besorgniserregend» bezeichnet Alt-Bundesrat Rudolf Friedrich (86, FDP) den Zustand der Landesregierung. Friedrich fordert institutionelle Reformen – und neue Köpfe: «Mit den jetzigen Bundesräten wird das nicht mehr gut kommen, die Gräben sind zu tief.»
Adolf Ogi (67, SVP) wiederum warnt: «So kann das nicht weitergehen. Die Schweiz wird unregierbar!» Bundesräte würden «permanent Wahlkampf machen.» Ogi sieht Bundespräsidentin Doris Leuthard in der Pflicht: «Sie hat die Fähigkeiten, das Gremium zusammenzuhalten, hat es aber bisher nicht geschafft.»
Vorgestern Freitag traf der amtierende Bundesrat die ehemaligen Bundesräte. Von den 17 eingeladenen Ex-Magistraten, die noch leben, erschienen gemäss «Sonntag» aber nur 8: Pierre Aubert (83-jährig, SP), Flavio Cotti (70, CVP), Joseph Deiss (64, CVP), Ruth Dreifuss (70, SP), René Felber (77, SP), Arnold Koller (76, CVP), Ruth Metzler (46, CVP) und Samuel Schmid (63, BDP).
(bru)
Erstellt: 27.06.2010, 08:59 Uhr
WRITE A COMMENT
75 Kommentare
@ Peter Pfrunder: ..."im BR sollte mind. ein Unternehmer sein (KMU) sein, denn die Mehrheit sind sowieso Juristen bzw. ehemalige Angestellte." Hm. Dann sollte Ihrer Meinung nach CB doch nicht im BR sein, da er ja Jurist ist. Und ehemaliger Angestellter der EMS war er auch. Und ein KMU hat er nicht (mehr), spricht also alles dagegen. Ich bin verwirrt. Sie auch? Antworten
@ andre tschudin: ja, man sollte keine VR-Mandate und andere Verbandelungen zulassen bei den NR und SR. Ein Intelligenztest und Lügendetektortest wären ebenfalls angesagt, aber dann hätten 30% von den 44% insgesamt Wählenden nur noch eine Partei, aber keine Personen mehr zur Auswahl und eine sich staatstragend nennende Partei sähe sich gezwungen, in ihre Atome zu zerfallen. Antworten
Frau Fischer: Sie scheinen die Fähigkeiten von Herr C. Blocher nicht zu kennen oder aus ideologischen Gründen nicht sehen zu wollen. Im BR sollte immer mind. ein Unternehmer (KMU) sein,denn die Mehrheit sind sowieso Juristen bzw. ehemalige Angestellte. Den Herren Tschudin und Brun ist absolut beizupflichten. Es ist mit höchster Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass mit ihm im BR vieles besser wäre! Antworten
leider war blocher der einzige,der die unfähigkeit gewisser bundesräte sah,das wissen alle,die sich für politik interessieren,ihn deshalb an den pranger zu stellen ist feige und dumm,um es ganz einfach zu sagen,viele sessel sind falsch belegt,fähigkeit und ehrlichkeit müssen sie neu belegen Antworten
@ Georg Stamm: der Mann hatte eine faire Chance, obwohl viele schon geahnt haben, was kommen wird. Dauernd Oppositionspolitik machen zu wollen und gleichzeitig in der Regierung zu sitzen, dabei die andern Mitglieder stets herabsetzend, um umso brillianter dastehen zu können, heisst nicht konsensfähig sein. Er hat seine Chance nicht genutzt. Dumme Sache. Antworten
Man kann von Blocher halten was man will;aber an der heutigen Situation im Bundesrat ist e r nicht schuld!Die Strapazierung des Kollegialitätsprinzips,die man ihm seinerzeit angekreidet hat und die der (offizielle) Grund für seine Abwahl waren,hat sich in keiner Weise verbessert. Offenbar sind wir heute mit dem zur Verfügung stehenden Personal mit dem Konkordanz-System an die Grenzen gelangt. Antworten
Wichtig wäre vorerst einmal eine Amtszeitbeschränkung des Bundesrates auf max. 8 bis 12 Jahre. Dann müsste an sich auch während der Amtsperiode das Parlament (NR und STR) nach best. Verfahren, einen BR abwählen und ersetzen können. Dazu könnte man viele der bereits in Diskussion stehenden Reformen einleiten. Eines ist einfach klar, so wie das in den letzten Jahren lief,darf es nicht weiter gehen! Antworten
Die Beurteilungen der Alt-BR Kopp, Ogi, Stich, Friedrich sind ernst zu nehmen, sie müssen es ja wissen als ehem. langjärige BR. Also: Keine Regierungsreform aber teamfähigere Köpfe. Uebrigens: Im Dez. 07 wurde BR Blocher abgewählt, da nicht ins Kollegium passend, da unkollegial. Und was haben wir seither beobachtet diesbezüglich ? Kommentar überflüssig. Danke Ch. Darbellay, U. Wyss, A. Hämmerle ! Antworten
@Stefan Wullschleger. Ich kann Ihnen einfach sagen, wann der BR nicht mehr mit Intrigen arbeiten wird: Sobald es sich nicht mehr lohnt. In diesem Fall ist es gelungen, Frau Calmy Rey schlecht zu reden, obwohl sie vieles richtig gemacht hat. Diejenigen, die "Einsatzbefehle" und Gerüchte über fehlende Information verbreitet haben, können sich zurücklehnen. Dabei sollten sie sich verantworten müssen. Antworten
Obwohl sie recht haben, müssten sich weder Kopp noch Stich melden. Schliesslich haben auch sie keine reine Weste. Dass Herr Blocher an allem schuld sein soll, ist ungerecht. Er war derjenige, welcher seinen Kollegen etwas auf die Finger geschaut hat und in den Depardementen einen Sparkurs eingeleitet hat, welcher von den Linklen nicht goutiert wurde. Antworten
Die vom Parlament gewählten 7 Bundesräte repräsentieren die "Qualität",welche die Politik der Schweiz hervorzubringen vermag. Mich schaudert ob der weiteren "Opportunitäten",die sich in den verschiedenen Behörden und Parlamenten auf kantonaler und Bundesebene anbieten,wenn eine Ersatzwahl ansteht. Wie war das nochmal:jedes Volk hat die Regierung, die es verdient ...Sic transit gloria helveticae. Antworten
Wenn Alt Bundesräte, aufgrund von Spekulationen und einem inszenierten Medienhype, Bundesräte auffordern zurück zu treten, zeigt das in erster Linie auf, dass wir froh sein können, dass diese Herrschaften der Vergangenheit angehören. Peinlich! Antworten
Gott bewahre uns vor einer neuen Reform! Wir benötigen nicht mehr Bundesräte. Wir brauchen primär fähige Bundesräte und keinen zerstrittenen Haufen von Egozentrikern und Intriganten, die sich von der Sache abgewendet haben. Wann dient unser Bundesrat wieder dem Land und den Interessen des Volkes? So kann das wirklich nicht mehr weitergehen! Antworten
Endlich Zeit, hier einmal Nägel mit Köpfen zu schlagen. Man könnte sich gut vorstellen, die NR-Amtszeit auf 12 Jahre zu beschränken. Ego wäre der Nationalrat besser durchmischt.Die Parteien würden sich endlich einmal mehr Mühe machen, neue Kandidaten nachzuziehen. Und bei den Bundesräten würde sich eine Qualitätsverbesserung durchsetzen. Bundesratssesselkleber sind die gleichen wie im NR ! Antworten
@Alfred Christen: und wer hat das Parlament gewählt? Das Volk hat sehr wohl mitzubestimmen. Durch die Parlamentswahl stellen wir jeweils die Weichen für die zukünftige Regierung. Durch eine Volkswahl (oder noch schlimme eine Volksabwahl, wie hier schon gefordert) würde die Situation noch viel schlimmer werden. Dann hätten wir def. Populismus pur...das kann kaum das sein, was die CH haben will. Antworten
Für mich ist das Verhalten von Bundespräsidentin Leuthard enttäuschend. Statt sachlich zu informieren hat sie mit ihrem "Einsatzbefehl" Oel ins Feuer gegossen obwohl sie wissen musste, dass es nur um Sondierungen ging. Offenbar hat das EDA durchaus vertretbar gehandelt, warum also muss man sich nun aktiv selbst zerfleischen? Antworten
A. Wirth ....Wenn man keine andere Idee mehr hat - einfach alles dem Blocher in die Schuhe schieben. Wenn ich auch nicht immer seiner Meinung bin, so sollte man doch sachlich bleiben.Ich finde es beschämend, wenn die 7 Bundesräte immer noch keinen Konsens gefunden haben , um Probleme gemeinsam zu lösen, zumal ja Herr B. nicht mehr in deren Gremium ist. Antworten
@silvie kuemmin: Falsch! Angefangen hat alles mit der Wahl von Blocher. Schon seine Nomination - man erinnere sich doch genau! - war eine Erpressung; und Ruth Metzler musste über die Klinge springen. Kaum im Amt, hat Blocher seinen Kolleg/innen wo immer möglich am Zeug herum geflickt, seine "Intrigen" geschickt der Sonntagspresse zu kommen lassen. Und seitdem haben wir den Salat. Antworten
Es ist nicht so, dass die Bundesräte nicht mehr gut genug sind, sondern die politische Lage hat sich in den letzten 10 Jahren seit der Einführung des Euro und seit dem manipulierten 11. September 2001 dramatisch verändert und extremisiert. Deswegen steht die schweizer Regierung vermehrt "schlecht" da. Aber andere Bundesräte würden es wohl nicht besser machen. Antworten
Das war ein einfacher Streich. Wann hat diese Misere begonnen? Mit den unstaatsmännischen Indiskretionen unter BR Blocher. Nachdem er den Bundesrat destabilisiert hatte, war seine Arbeit getan. Nun kann die SVP offensichtlich zu recht die Volkswahl des Bundesrates fordern und uns amerikanische Verhältnisse bringen. Ist das den nicht offensichtlich? Und leider spielen die Medien mit... Antworten
Die Sieben werden das aussitzen, da können wir Kleinen uns noch so nerven. Reformen wird es wohl auch keine richtigen geben, damit wir dann auf den Knieen bei der EU anrutschen müssen und um die Aufnahme winseln werden. Das System und die Darsteller blockieren sich selbst, die können sich gar nicht mehr bewegen. Antworten
Eine Bundesrätin, die nur sich selber als Programm hat, die ihr Departement führt, als ob er ein Kleinbuchhandel ist, eine Bundesrätin, die die nur Ja-Sager um sich erträgt und die guten Kräfte in die Wüste schickt, eine solche Bundesrätin sollte abtreten - von sich aus, oder dank dem wohlwollenden Zureden der eigenen Partei. Danke Frau Calmy-Rey für ihr Einsehen. Antworten
S.Fischer.Wie kann man f.eine Wahl eine Verantwortung übernehmen, wenn die Bundesräte durch das Parlament u. NICHT durch die Bürger gewählt werden, hm?Verantwortung i, z.Zt.ein Modewort,welches mit dem besten Willen nicht auf alles übertragbar ist. Antworten
P.A.Sobol. Hier haben Sie nicht ganz Unrecht.Habe mal eine Dok zufällig mit dem Titel "wie von Geisterhand gelangen immer mehr Meldungen in die Medien,welche keine sind"gefunden.In diesen Fällen hat die PR ihre Finger im Spiel. Nur..die Bilder u.Nachrichten,welche dann über den Bildschirm flimmern,sind so täuschend echt, dass sie beim Zuschauer hängen bleiben! Antworten
An der grossen Zerstrittenheit scheinen die Medien nicht ganz unschuldig zu sein. Es scheint langsam so, dass das was die Medien veröffentlichen auch so sein muss. Ist es nicht! Und leider scheinen Parlament und auch Bürger immer unmündiger, weil immer alle glauben, was sie vorgesetzt bekommen. Anstatt Meldungen zu hinterfragen. So werden Meinungen "gemacht". Antworten
Bitte nennen Sie mir e i n e n vernüftigen Politiker, einer der nicht seinen Egotrip ausleben muss oder von Parteien manipuliert wird. Ohne Ausnahme sind doch alles nur Marionetten. Personenwahlen meide ich seid Jahren. Ändern werden auch Neubesetzungen nichts !! Antworten
Die Schweiz braucht dringend Bundesräte, die nicht nur intelligent, sondern weise sind! Und, last, but not least: gottesfürchtig! Diesen unsichtbaren "Bundespartner" kann man gerne ausladen u. ignorieren, aber dann ist auch SEIN Segen nicht mehr da....was ziemlich offensichtlich zu sein scheint.... Antworten
Durch das Power-Play der SVP und die gütige Hilfe der FDP wurde 2003 erstmals eine amtierende Bundesrätin wegen der Wahlniederlage ihrer Partei nicht wiedergewählt. Die logische Folge: Die BR-Mitglieder sind zu permanenten Wahlkämpfern geworden, aus dem Kollegium wurde eine Kampfarena. Die Zerstörung des traditionellen Kollegialprinzips ist eine grossartige Leistung von SVP und FDP. Antworten
Solange neue Bundesräte nicht auf Grund ausgewiesener Qualifikationen, Können, Erfahrungen und Leistungsausweisen gewählt werden, sondern irgendwelche treue Parteifunktionäre mit miesen Tricks und Winkelzügen von den Fraktionen auf den Sessel gehoben werden, nützen Rücktritte gar nichts. Alles wird beim alten bleiben und wir uns über die unfähigen Köpfe weiter ärgern. Antworten
In dieser Krise sind viel zuviele Leute involviert, und jeder arbeitet seinerseits, die Kommunikation funktionniert nicht. Befasst man sich mit einem so heiklen Fall, dann braucht es ein CHEF- und zwar ein echter und einziger - der alles in der Hand hat und das ganze Vorgehen meistert, koordiniert und nach vereinbarung entscheidet. Antworten
Höchste Zeit , dass endlich die folgenden Bundesräte zurücktreten, Calmy-Rey. Widmer-Schlumpf und endlich Leuenberger, sowie auch Merz, welcher sich hauptsächlich durhch Widmer-Schlumpf und Calmy-Rey laufend an der Nase herumführen lässt, statt einmal Klartext zu reden.Dieser Mann ist einfach zu schwach. Antworten
Die Schweiz ist regierungslahm. Die Schweiz verdient nichts anderes. Alle vier Jahre hätte das Volk die Möglichkeit in den Wahlen ein Parlament zu wählen. Dieses verdient den Namen nicht, es nur noch Interessens-(Banken im besond. UBS) und keine Volksvertreter mehr (Lahme Enten) enthalten. Ich glaube es wird auch in Zukunft nichts ändern, ausser es gäbe einen Staatsstreich. Antworten
Ja, Herr Maag, ein guter Vorschlag, Das aber heisst Direktwahl, also Auslassung des (auch) unfähigen Parlaments. S.Fischer: Wir sind ja daran, die SVP auf 50% und eine Stimme zu bringen. Hätten Sie denn einen Vorschlag für ein besseres System? Z.B. jenes nicht funktionierende aus Deutschland? Antworten
Eine Lösung: Wahl des BR durch das Volk alle 2 Jahre, do. für das Parlament. Wer nach der Meinung der Wähler zu viele Fehler macht, wird nicht mehr gewählt, die anderen schon. Gem. neuem Aktienrecht und der Abzockerinitiative werden die VR genau aus diesem Grund jährlich gewählt. Für die Kantonsexekutiven und -legislativen wäre dies auch eine sehr gute Sache. Do. für Gden. Antworten
Früher stand ein Bundesrat über den Parteien. Heute wird die Parteienpolitik in den Bundesrat getragen und wie Im Parlament kommt nicht mehr viel Gescheites heraus. Das Wohl der Schweiz wofür alle gewählt wurden steht leider ganz weit hinten auf der Liste. Antworten
Es sind nicht nur die Bundesräte schuld an dem ganzen Debakel. Wenn eine gesamte Partei nach der scheinbar allein gültigen Meinung von Nat.Rat Chr. Blocher trötet, und aus reiner Rache wegen seiner Abwahl als Bundesrat, gehässig drauflos wettert, so ist das nur kontraproduktiv auf allen politischen Ebenen. Warum eigentlich nur immer diese macht- und rechthaberischen Zänkereien im Parlament? Antworten
Amtszeitbeschränkung von max. 8 Jahren in BR und NR/SR einführen. Auch Parteiwechsel um die Amtszeitbeschränkung zu umgehen, sollte nicht erlaubt sein. Das max. Alter von 65 darf nicht überschritten werden. Mit diesen Massnahmen wird eine Verjüngung sowie für Nachschub von frischem Blut in Parlament und Regierung gesorgt. Antworten
Wie Hans Peter Dürer gemeint hat, ist die Gesellschaft so, dass ein Konkurrenzkampf besteht und man wollen den anderen überholen und dabei ihm noch besten einen Tritt verpassen. Und jetzt macht es der Bundesrat hat ebenso, wie die Stimmung in der Gesellschaft schon länger herangezüchtet wurde. Wenn ihr den Bundesrat abwählen wollt, dann solltet ihr auch gegen das Konkurrenzdenken sein. Antworten
Das Zwischenresultat der Umfrage zeigt deutlich, dass man unterscheiden muss. Nicht mehr haltbar sind in erster Linie Bundesrätin Calmy-Rey und Bundesrat Merz. Sie sollten den Anstand haben und noch in diesem Jahr zum Wohle des Landes ihren Rücktritt erklären. Antworten
Bremsen, Herr Ogi! Frau Leuthard tut bereits sehr viel und zum Guten für den Gesamtbundesrat. Man kann von ihr nicht erwarten, ein so komplexes Geflecht zu entwirren, das während vierer Jahre zuerst intrigant vergiftet wurde und danach den Weg nicht mehr zurückgefunden hat. Einen Querschläger sind wir nun ja los (Couchepin). Es folgt hoffentlich rasch DER nächste. Und wer das sein muss, ist klar. Antworten
Es scheint halt, dass ein erfahrener Unternehmer dem Bundesrat gut getan hat. Heute haben die 7 niemanden mehr, auf den sie einprügeln können. Und auch niemanden mehr, der mit den nicht sonderlich geliebten "Mitberichten" die gröbsten Schnitzer vermeiden hilft. Antworten
Ehm, wer fordert da den Rücktritt aller Bundesräte? Ja, wer hat sie denn gewählt? Und wer hat denn die National- und Ständeräte gewählt? Etwas mehr Bescheidenheit und weniger Frust auch wegen der CH-Nati würde uns sehr gut anstehen. Einfach selber mehr Verantwortung tragen bei den nächsten Wahlen, liebe Schweizerlein! Antworten
Bei der Namensliste zur Umfrage fehlt leider das wichtigste Feld! ALLE, kann man leider nicht anwählen!! Das dumme ist, dass es gar nichts ändern wird. Der Bundesrat ist und bleibt eine Konzernvertretung. Solange das Thema Geld nicht aus dem Bundeshaus verschwindet, wird sich daran nichts ändern! Antworten
die Schandtat gegenueber Blocher kommt zur Gaerung. Derartige Dissonanzen gab es waehrend seiner Amtszeit und vorher nicht. Wann merkt das Volk, dass "Alleingaengerinnen" eben zu Konkordanz nie faehig sein werden? In Herrliberg ist man zweifellos nicht erstaunt und kann sich berechtigt bestaetigt fuehlen. Antworten
Ein Streit wie der um den Einsatzplan in Lybien gehört nicht in die Öffentlichkeit. Bundesräte, Beamte, Parlamentarier müssten hart sanktioniert werden, wenn sie solche Facts publik machen. Streit ist doch normal in einer so zusammengewürfelten Regierung. Die Öffentlichkeit aber untergräbt die Autorität und gefährdet das Land. Wie könnte das Kollegialitätsprinzip wirksam durchgesetzt werden? Antworten
Vorschlag zu einer Änderung der Bundesverfassung: Art. 141 bis. Abwahl eines Bundesrates. Verlangen 50 000 Stimmberechtigte mit innerhalb von 100 Tagen gesammelten Unterschriften oder acht Kantone die Abwahl eines Bundesrates, so muss dies innert 100 Tagen dem Volk zur Bestätigung oder Abwahl vorgelegt werden. Antworten
regierungskrisen gibt es sicher in jedem land,doch was hier abgeht, ist eine schande für die schweiz,das versagen des gesamtbundesrates wird immer offensichtlicher,keine eigene meinung,sondern nur,was die parteien wollen,das geht nicht auf,sieben machtbewusste köpfe darf es nicht geben,hier ist zusammenarbeit gefragt aber in dieser besetzung geht einfach nichts mehr,leider Antworten
Der Bundesrat sollte eines der Vorbilder für das Land und speziell für die Jugend sein. Was wir aber jetzt erleben ist genau das Gegenteil! Jeder versucht die anderen in die Pfanne zu hauen; hat einer einmal einen Erfolg auszuweisen (Lybien, Max Göldi) so wird ihm dies von den anderen missgönnt. Leider ist der BR ein Abbild der beiden Räte; hier gilt es anzusetzen. Antworten
Der ewige Ruf nach Reformen, welche vom Bundesrat gleich wieder vom Tisch gefegt werden, ist ein Ablenkungsmanöver von den eigentlichen Problemen. Unsere Regierung krankt nicht am System sondern an der Kompetenz, der Integrität, der Diskretion und der Loyalität des Kollegiums. Dies hängt vom Auswahlverfahren und vom Wahlprozedere ab, welches vielfach zu unwürdigen Abrechnungen verkommt. CHANGE! Antworten
Wie lange wollt ihr diesem Trauerspiel noch zusehen, es muss endlich etwas geschehen, dieser unfähige Bundesrat sollte ohne lange Überlegungen in Corpore und zwar "subito" zurücktreten. Es gibt genügend sehr fähige Politiker die das Amt eines BR bekleiden können, Menschen mit Format, Ehrlichkeit und Durchsetzungsvermögen. Die Schweiz wird unter der Ägide des derzeitigen BR elendiglich verrecken! Antworten
Unsere Bundesräte,sind wirklich nicht mehr Regierungsfähig! D.Burkhalter wäre eine Ausnahme.Seit Alt-BR Blocher abgewählt wurde,haben wir in Bern diese Miesere.Jeder gegen jeden,wer ist der Stärkere?Lügen statt die Wahrheit! Unglaublich!Was hier abläuft.Da kann ja nichts mehr funktionieren.Abgewählt,werden die wohl kaum-es ist ja niemand Schuld an dem Chaos.Mal sehen?bin gespannt! Antworten
Weiss der Kuckuck, weshalb Politiker und Manager stets versuchen das Volk und die Mitarbeitenden hinters Licht zu führen, anzuschwindeln, in der Hoffnung oder gar Meinung, dass die "Wahrheit" nicht ans Tageslicht kommt. Tretet den Wert Vertrauen nicht mit Füssen!!! Von Anfang an Fehler eingestehen. Die eigene Verletzbarkeit aktiv anstreben, offenbaren - das schafft Vertrauen und zeugt von Grösse! Antworten
Wie oft haben an dieser Stelle die Kommentare der einfachen Bürger genauso gelautet wie Diejenigen der obengenannten Politiker! Die Menschen im Land sind nicht auf den Kopf gefallen. Sie haben lange erkannt, dass es angesichts solcher Vorgänge im Bunderat in den vergangenen 18 Monaten eine Neuregelung der Bunderatsmandate geben muss. Die Abwahl unfähiger Bunderäte muss gesetzlich möglich werden. Antworten
Auch die alten "Köpfe" wären in der Libyen-und UBS-Affaire überfordert gewesen! Der Grund liegt in der zunehmenden internationalen Globalisierung nationaler Probleme, vor der auch die Schweiz nicht verschont bleibt. Es braucht deshalb ein neues Anforderungsprofil für BR und ein neues Wahlprozedere. Sonst werden wieder nur die der Mehrheit genehmen Köpfe gewählt. Und nicht Strategen mit Weitsicht. Antworten
Neuwahlten des BR. Jeder Kandidat muss sich für s ein Amt qualifizieren (mit Sachverstand und Erfahrung), einen Leistungsausweis aufzeigen und durch ein psychologisches Gutachten die Teamfähigkeit attestiert bekommen. Bestätigung durch das Volk wäre wünschenswert, doch in der kurzen Zeit kaum durchführbar. Sinnvoll wäre auch ein Parteiaustritt bei Annahme des Amtes. Antworten
Was im Sport tadellos funktioniert (bei Misserfolg Trainer auswechseln oder gar währemd eines Spieles Spieler ersetzen), muss die Politik erst noch lernen. Hier wird die Unfähigkeit Einzelner zur Katastrophe für ein ganzes Land. BR müssen künftig zwingend abgewählt werden können, dann sollen sie aber auch kein Anrecht auf die überteuerte Rente mehr haben. Antworten
Der Bundesrat muss wieder mit einer Stimme die Regierung nach aussen vertreten. Entweder übernimmt ein Bundesrat alle Komunikationsaufgaben oder die einzelnen Bereiche werden klarer abgetrennt. Schlussendlich ist es ein organisatorisches Problem. Leider ist dies mit den jetzigen Bundesräten nicht möglich. Einige sind auf ihre Eigenintressen ausgerichtet. Bundesrat heisst dienen nicht herrschen. Antworten
Mein Vorschlag: Beim Auswechseln das Parlament nicht vergessen ... Wirtschafts-, Banken- und Versicherungs-Abhängige raus aus dem Parlament. Vielleicht backen wir dann wieder kleinere Brötchen, die können wir dann vielleicht wenigstens schlucken. Antworten
Schweiz
- 18:06Kritik an Druck auf Migranten
- 16:44«Bei einem Erdbeben ist ein Hochhaus das sicherste Gebäude»
- 15:57So viele Asylgesuche wie seit zehn Jahren nicht
- 15:24«Die Berichte sind halt doch die Filetstücke der Evaluation»
- 15:17«Bundesrichter kochen auch bloss mit Wasser»
- 10:20Raus aus dem Schweizer Steuerdschungel
Emil Frey AG Autocenter Bern
Geniessen sie die Strasse mit dem neuen Subaru XV. Nur im Emil Frey Autocenter Bern.





Annemarie Richard
Herr AB Ogi ist das nun eine Retourkutsche ? Wenn NEIN, dann sollten Sie sich nicht mehr einmischen. Die bessere Variante. Auch zu Ihrer Zeit war nicht alles gut. In den Bundesrat gehören meiner Meinung nach keine Parteistrategen (v Parlament gewählt) sondern die besten Leute der Schweiz und diese laufen noch immer frei herum. Antworten