Schweiz

«Es ist kein Verbrechen, im Ausland einzukaufen»

Trotz Euro-Tief sinken in der Schweiz die Preise nicht. Preisüberwacher Stefan Meierhans rät den Schweizer Konsumenten deshalb, in Deutschland einzukaufen.

Stefan Meierhans: Unpatriotischer Einkaufstipp oder Weckruf für Schweizer Handel?

Stefan Meierhans: Unpatriotischer Einkaufstipp oder Weckruf für Schweizer Handel?
Bild: Gaetan Bally/Keystone

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In einem Interview mit «Cash Online» empfiehlt Preisüberwacher Stefan Meierhans den Schweizer Konsumenten, in Konstanz oder Freiburg einzukaufen und fügt an: «Es ist kein Verbrechen, den Einkauf im Ausland zu erledigen – besonders dann, wenn eben Währungsvorteile nicht weitergegeben werden».

Sollen die Konsumenten im Ausland einkaufen?

Wenn Währungsvorteile nicht weitergegeben werden, haben wir ein Wettbewerbsproblem. Spielt der Markt, müssten Wettbewerbsvorteile weitergegeben werden. Funktioniert der Wettbewerb nicht, geht man ins Ausland einkaufen. Das kann man keinem Konsumenten verargen.

Aber haben Sie wirklich den Auftrag, die Konsumenten auf Einkaufsmöglichkeiten im Ausland hinzuweisen?

Die Preisüberwachung ist auch eine Wettbewerbsbehörde. Wir setzen uns für wirksamen Wettbewerb ein. Im Preisüberwachungsgesetz heisst es, der Preisüberwacher soll den Markt beobachten und die Öffentlichkeit über seine Tätigkeit informieren. Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger darf ich bekannt machen. Und ich habe gesagt: Einkaufen im Ausland ist kein Verbrechen.

Ist die Aussage ernst gemeint oder bloss Provokation?

Was heisst Provokation? Grundsätzlich habe ich Vertrauen in den Wettbewerb. Aber wenn Währungsvorteile nicht weitergegeben werden, haben wir ein Wettbewerbsproblem.

An welche Branchen denken Sie konkret?

Velos, Autos und Bücher wurden uns unter anderem gemeldet. Aber ich hebe nicht einfach eine Branche heraus. Bilanz ziehen können wir frühstens Ende Jahr.

Wie war eigentlich das Echo auf Ihre Äusserung?

Bis jetzt blieb es relativ ruhig.

Was muss passieren, damit sich der tiefe Euro auf die Schweizer Konsumentenpreise auswirkt?

Es braucht einen wirksamen Wettbewerb. Damit ist das Problem gelöst. Was mir ein Anliegen ist, das ich auch dem Detailhandel mitteilte: der Handel schadet sich selber, wenn er die Währungsvorteile nicht weitergibt. Das ist auch im Interesse der Schweiz: Wir müssen uns auf Konkurrenz einstellen, sonst verlieren wir Umsatz ans Ausland. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 27.08.2010, 20:07 Uhr

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53 Kommentare

Walpurga Kubik

14.08.2011, 13:14 Uhr
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Auch im Ausland lebende EigentümerInnen von Mietwohnungen in der Schweiz erziehlen jetzt teilweise einen hohen Währungsvoteil- bis zu 1/3 der Nettomiete. Würde es nicht auch dem freien Wettbewerb entsprechen, wenn diese Vermieter/Eigentümer jetzt ihre Währungsgewinne im Sinne einer Mietzinsreduktion an die Mieterinnen und Mieter weitergeben würden? Antworten


Rudolf Trnavsky

02.09.2010, 22:32 Uhr
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Die Aufregung der schweizerischen selbsicheren Patrioten ist gross. Offensichtlich kennen diese aber nicht die Tatsachen, wieviel Lohn an wen wirklich gezahlt wird. Ich habe den höchsten Ausbildungsgrad den man erreichen kann. Trotzdem verdiene ich sehr tief unter dem schweizerischen und sogar deutschen Durchschnitt. Also kann hier keinem vorgeworfen werden, dass man beim Einkaufen im D spart... Antworten


Daniel Leu

31.08.2010, 03:08 Uhr
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Schön, alle Kommentargenies mit ihren tollen im Ausland billiger Einkaufsratschlägen könnten doch für einen Drittel weniger Lohn in der Schweiz arbeiten. Dann entfällt die ökologische Belastung für eure Einkaufsfahrten nach D,A,I und F. Antworten


Roger Leuenberger

30.08.2010, 15:10 Uhr
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Nun mal eine Frage an alle superschlauen Sparer, Rappenspalter und neumalklugen Prozenthelden. Was geschieht mit der Schweizer Wirtschaft, wenn fort an alle im Ausland einkaufen? Euer Arbeitsplatz? usw.? Die geht dahin, wo die Sonne nicht hinscheint. Unserer Wirtschaft und auch der Umwelt wird es Euch danken, wenn Ihr noch ein bisschen über den Tellerrand hinaus denkt. Antworten


Rudolf Kupper

29.08.2010, 18:50 Uhr
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Nachdem Herr Meierhans zum MWSt-befreiten Einkauf im Ausland rät, ist er selber freundlich eingeladen, sich einen Job zu suchen, der nicht mit Steuergeldern entlöhnt wird. Dürfen wir darauf zählen, dass Sie den Staatsdienst quitieren, oder dass Sie inskünftig etwas denken, bevor Sie etwas in die Welt setzen? Antworten


roost marcel

29.08.2010, 12:04 Uhr
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Mein Vorschlag: Meierhans' Salär sofort auf EU-Niveau senken mit entsprechender Steuerbelastung. Antworten


Christian Cortesi

29.08.2010, 10:20 Uhr
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Wie wir wissen, spielt der Markt in der Schweiz eben eher bescheiden und wird uns keine Linderung der Preise bringen. Da kann Herr Meierhans noch so lange die neoliberale Bibel zitieren. Den Unternehmen muss man auf die Finger klopfen und sie steuern, sonst sprechen sie sich untereinander ab, geben Währungsrisiken nur in eine Richtung weiter und machen um jeden Preis die höchste Rendite. Antworten


Steve Kirschbaum

28.08.2010, 20:41 Uhr
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Herr Meierhans hat vollkommen recht. Wir Schweizer sollten jetzt erst recht im Ausland einkaufen! Bei diesem tiefen Euro-Kurs bietet sich das genial an! Wenn uns der ganze Schweizer Detailhandel über den Tisch zieht seit Jahren und das ist mehr als offensichtlich sollten wir auch dementsprechend handeln! Zwischen Konstanz und der Schweiz gibts genügend Uebergänge ohne Kontrolle! :-)) Antworten


André Küchler

28.08.2010, 15:25 Uhr
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Ich finde die Aussagen schon sehr provokativ. In unserem Designfachgeschäft in Luzern rechnen wir immer mit aktuellen Kursen um und es darf auch gerne jeder mit Euro bezahlen. Ich finde es schade, dass ganze Branchen darunter leider, weil es angeblich im Ausland billiger ist. Es ist nicht immer so!!!! Antworten


Kurt Kunz

28.08.2010, 15:02 Uhr
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Allerdings darf man nicht vergessen, dass in der Schweiz die Personalkosten massiv höher sind wie in Deutschland. Schlecker bsw. soll nicht einmal gane € 10,00 pro Stunde für ein Verkäuferin bezahlen. Da würde in der Schweiz niemand aufstehen. Dazu kommt, dass in Deutschland mit viel weniger Personal gearbeitet wird. Wer es nicht glaubt sehe sich die Hektik an einer LIDL Kasse an. So arbeiten? Antworten


Reto Fuchs

28.08.2010, 13:39 Uhr
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Unverständliche Aussage :-/// die bloss den heutigen Zeitgeist fördert: Alles was nicht explizit verboten ist, ist ja erlaubt?!?!? ... Die Zusammenhänge und Auswirkungen sind wohl ein bisschen Komplexer ... Da hätte es noch einige andere Themen, wo genau die Eidgenossenschaft den Importeuren mit den Ur-Schweizerischen-Eigenheiten/Regelwerken, einen wirklichen Wettbewerb massiv behindert ... Antworten


Luc Gerig

28.08.2010, 11:32 Uhr
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... aber bitte nicht böse werden ,wenn die Händler dann bei steigendem Euro auch Preisnachteile, sprich Erhöhungen weitergeben... und bitte nicht böse werden, wenn einzelne Händler Leute entlassen, weil der Umsatz einbricht, die können ja dann auch mitden ALV-Geldern in Deutschland einkaufen, weils dort billiger ist... Antworten


marcus fritz

28.08.2010, 11:09 Uhr
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Wenn der Preisüberwacher einem rät, ins Ausland auszuweichen, dann macht er es sich doch etwas zu einfach. Denn wenn ein professioneller Apparat es nicht schafft, das System so zu gestalten, dass Systemfeher korrigiert werden, dann ist es, rsp. dieser Preisüberwacher, überflüssig. Eine differenzierte Betrachtungsweise wäre zudem angebracht, haben wir ja auch in der Schweiz ein anderes Lohnniveau Antworten


Martin Mayer

28.08.2010, 11:05 Uhr
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Einkauf im Ausland kein Verbrechen? Ich persönlich sehe die hohen Zollgebühren, Gebühren der Post usw. durchaus als Strafe an. Wenn mal wieder ein Päckchen aus dem Ausland kommt, schüttle ich jedes Mal den Kopf ab den "abzockerischen" Gebühren, die da in Rechnung gestellt werden. Und kommt mir jetzt nicht mit EU: Man kann auch ausserhalb der EU etwas einkaufen. Antworten


Roland Lienhard

28.08.2010, 11:03 Uhr
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Herr Meierhans hat recht, es ist nicht verboten im Ausland einzukaufen. Es ist jedoch nicht angebracht, im Bereich der Nahrungsmittel die Heimatschutzpolitik gegenüber der Landwirtschaft zu stützen, und die Konsumenten gleichzeitig ins Ausland zu schicken. Die Lösung ist: Agrarfreihandel, damit schafft man gleich lange Spiesse! Roland Lienhard Antworten


andre tschudin

28.08.2010, 10:59 Uhr
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vor allem werden lebensmittel und non food im nahen ausland gekauft,weil die grossen,migros und coop einfach zu teuer sind,beide firmen schwimmen im geld,kaufen immobilien in hülle und fülle aber die preise senken sie nicht und die angestellten bekommen auch noch einen zu kleinen lohn,beide firmen sind genossenschaften,das heisst,sie sind links,zeigt mir,gutmenschentum gibt es nicht in der schweiz Antworten


Jack Welti

28.08.2010, 10:58 Uhr
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Herr Meierhans hat absolut recht. Ich evaluiere z.Z. den Kauf eines Rennvelos aus den USA. Wenn ich es in Deutschland kaufe, spare ich 1300 Franken netto und der Händler gibt mir noch ein paar Zückerchen an Bekleidung obendrauf. Wir Schweizer werden absolut unanständig abgezockt. Antworten


Dominik Hüsler

28.08.2010, 10:03 Uhr
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Wer ins Ausland fährt um einzukaufen, muss sich dabei auch bewusst sein, wieviel Zeit und Sprit er dafür einsetzt. Wer für den Hinweg mehr als 30 Minuten auf sich nimmt spart null und nichts und belastet dabei auch die Umwelt! Deshalb ist ein solcher Aufruf nur für grenznahe Gebiete sinnvoll. Antworten


David Müller

28.08.2010, 09:40 Uhr
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Mr. Microsoft macht es sich da wohl ein wenig einfach. Es ist nicht die Aufgabe des Preisüberwachers, den Leuten zu sagen, dass sie halt im Ausland einkaufen sollen, wenn ihnen die Preise nicht passen. Die Aufgabe des Preisüberwachers ist es, in der Schweiz für faire Preise zu sorgen. Nicht alle Schweizer haben die Option, mal so schnell nach Deutschland zu fahren um einzukaufen Antworten


Robert Maag

28.08.2010, 09:08 Uhr
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Seit dem Jahr 2003 kaufe ich im grenznahen Deutschland ein.Auf allen Lebensmitteln erhalte ich die MWST von7% oder 19% beim nächsten Einkauf gutgeschrieben.D.h. nebst den tieferen Preisen und gleichguter Qualität kommt die Preisreduktion der MWST dazu.Welcher Unternehner der ökonomisch denkt handelt nicht so? Wie schön ist doch der globale Welthandel.Die Grossen machen das Geschäft,die Kleinen... Antworten


Robert Fehlmann

28.08.2010, 08:32 Uhr
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In vielen Branchen werden die Euro-Preise unverschämterweise verdoppelt. Pro Euro müsste ich also 2 Franken zahlen, obwohl der Kurs bei 1.30 liegt und obwohl wegen der unterschiedlchen Mehrwertsteuer in den Nachbarländern und bei uns der Kurs eher bei 1.15 liegen müsste. Entweder gibt jemand die Kursvorteile wirklich weiter und macht somit einen Superumsatz oder wir müssen ins Ausland gehen! Antworten


Konrad Burkhalter

28.08.2010, 08:25 Uhr
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Ich gehe davon aus, dass Herr Meierhans seinen Lohn ab sofort aus Deutschland erhält ! Eine ganzheitliche Denkweise wäre hier einmal mehr sehr angebracht ! Antworten


Alexander Kraan

28.08.2010, 08:16 Uhr
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Das mit dem Auslandeinkauf ist so eine Sache... da gibt es schon noch ein paar Kosten zu internalisieren. Die Fahrt ins Ausland, die Zeit am Zoll für das Administrative. Ja, klar, Sie bestellen im Internet! Dann wird es richtig sportlich. Je nach Speditionsunternehmen wird für die Verzollung, Bevorschussung der MWSt.. richtig zugelangt. Ich freue mich drauf, meinen Einkauf im Dorfladen zu machen! Antworten


Walter Dietiker

28.08.2010, 08:11 Uhr
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Wenn Hr Meierhans den CH Konsumenten die Empfehlung erteilt im Ausland einzukaufen gibt er indirekt ja auch den ausländischen Abnehmern von CH Exportgütern die Empfehlung nicht mehr in der Schweiz zu kaufen. Beide Situationen - Einkaufsabwanderung und ausbleibender Exportabsatz - bilden für mich eine beachtliche Gefahr für CH Arbeitsplätze. Glaubt Hr Meierhans an eine Fünfer und Weggli Lösung? Antworten


Barbara Grunder

28.08.2010, 08:02 Uhr
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Keine Zeile wert, wird doch schon längst gemacht.Der Preisüberwacher sollte sich mal informieren, z.B. Basel, Kreuzlingen, Genève. Antworten


Thomas Schillmeier

28.08.2010, 07:30 Uhr
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Bravo Herr Meierhans !! Ich meine das nicht ironisch, sondern mutig und gradlinig von Ihnen. So einen guten Preisüberwacher hatte die Schweiz noch nie. Ich schätze Ihre ehrliche Meinung. Antworten


Carlo Huber

28.08.2010, 07:21 Uhr
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Wenn ein Bundesbeamter wie Herr Meierhans einer ist ,einen grossen Lohn in der Schweiz kassiert und die Leute um Einzukaufen ins Ausland schickt,ja,dann ist es bedenklich schlecht um seine Moral bestellt.Ich bin Gewrerbler und bilde Lehrlinge aus mit Herzblut.Liebe Konsumenten,bitte Rechnen sie gut ob sichs lohnt im Ausland Einzukaufen.Natürlich gibts Artikel die in der Schweiz zu teuer sind. Antworten


Fred Büchi

28.08.2010, 06:49 Uhr
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Bücher kaufe ich 30% günstiger in D ein, womit eine angenehme Reise, Uebernachtung und freundlicher Service inbegriffen sind. Die Zähne habe ich in Ungarn zu einem Bruchteil reparieren lassen, und qualitativ ausgezeichnete Esswaren kaufe ich regelmässig in Domodossola ein - darunter auch guten Emmentaler, subventioniert von CH-Steuerzahlern in spitzen Exportqualität, viel besser als hier. Antworten


René Schumacher

28.08.2010, 06:24 Uhr
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In der Zentralschweiz lebende Konsumenten sind klar benachteiligt. Auch sonst ist der Einkauf im Ausland mit einem grösseren Aufwand verbunden. Der Handel nützt das teilweise schamlos aus. Überhaupt sind wir Schweizer eher auf der egoistischen und materialistischen Seite anzutreffen. Jede Möglichkeit des Hamsterns und der Rosinenpickerei wird ausgenützt. Endlich ist der Preisüberwacher aufgewacht! Antworten


Hans Lehmann

28.08.2010, 01:33 Uhr
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Die Aussage, billiger im Ausland zu kaufen ist relativ. Markenprodukte Kosmetik, ja, Backwaren, nein, Wurstwaren, qualitativ schlechter, Fleisch = wer bei einem Grossmetzger wie Angst ZH, Meinen BE einkauft, nein. Zudem, kommt da das LGCH zur Anwendung und der Zoll kann es nicht Straf-verzollen. Antworten


Sven Beck

28.08.2010, 01:25 Uhr
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Der Einkaufstipp im Ausland bestätigt mir den negativen Eindruck, den ich gegenüber Herrn Meierhans seit Beginn hege. Sein Hinweis ist soviel wert, wie wenn mir jemand darauf hinweist, dass die Luft zum Atmen da sei. Für wie naiv hält Herr Meierhans das Volk? Wo sind die ökologischen, moralischen, volkswirtschaftlichen und verkehrslogistischen Komponenten bei den Aussagen des Preisüberwachers? Antworten


Peter Müller

27.08.2010, 23:09 Uhr
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Unser lieber Preisüberwacher checkts einfach nicht ganz. Wer in der Schweiz einen Artikel herstellt oder veredelt, generiert den Grossteil der Kosten in CHF. Ich selbst habe eine Firma, kaufe einige Rohstoffe im Euro-Raum ein, aber auf der Aufwandseite habe ich mehrheitlich Schweizer Franken stehen. Wie will ich da dem Konsumenten eine Vergünstigung weitergeben? Antworten


Edwin Hitz

27.08.2010, 23:06 Uhr
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Kaufe meine Artikel schon lange über Pickpoint. Die CH-Konsumenten stimmen übers Portemonnaie ab. Der Handel und Industrie wird dies schmerzhaft lernen müssen. Swissness darf nicht einfach per se teurer sein. Die Europäisierung lässt sich nicht mit ein paar schmackhaften Polemikhäppchen verhindern. Antworten


Javier López

27.08.2010, 23:01 Uhr
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Unpatriotischer Einkaufstipp Die SNB hat mit Milliarden Volksvermögen den EURO versucht zu stützen um somit die CH Wirtschaft zu helfen. Wann wird die CH Wirtschaft einen einzigen Rappen ihrer Gewinne aus dem tiefen EURO an das CH Volk weitergeben? Wer ist hier unpatriotisch? Von UBS bis EURO hat das CH Volk alles bezahlen müssen. Antworten


Jacques Zimmer

27.08.2010, 22:23 Uhr
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Ganz schön mutig, unser Preisüberwacher. Er wird sich nicht unbedingt beliebt machen mit seinem Aufruf. Obwohl wenig bis gar nichts passieren wird. Denn die Schweizer sind träge, es geht ihnen (immer noch) viel zu gut. Zu sehen z.B. daran, dass sehr viele die Krankenkasse nicht wechseln, obwohl sie locker einen Tausender pro Jahr sparen könnten. Und die Grenze ist für viele auch viel zu weit weg. Antworten


Sonja Maier

27.08.2010, 22:05 Uhr
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Recht hat er... Konkretes Bsp, letzten Sa: Ich will ein Velo kaufen. Preis D 699Eur, Preis CH 1299CHF, fuer exakt das gleiche Velo. Als ich dem CH Haendler gesagt habe, dass ich trotzdem bei ihm kaufen werde, sofern wir uns preislich irgendwo in der Mitte treffen, hat er gemeint, das koenne er nicht, das sei der Preis, der ihm vom Produzenten diktiert wird. Und ist keinen Rappen entgegen gekommen. Antworten


Daniela Gutmann

27.08.2010, 22:00 Uhr
Melden

Lebensmittel im Ausland einkaufen fördert die Wirtschaft nicht. Die Produktionsbedingungen in der Schweiz können nicht mit anderen Ländern verglichen werden. Produkte, die nicht bei uns hergestellt werden,sind oft überteuert und sollten dem Kurs angepasst werden. Antworten


Anton Stroppel

27.08.2010, 21:44 Uhr
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In Nähe der Grenze wird schon seit längeren über der Grenze eingekauft. Antworten


Meret C. Bertschinger

27.08.2010, 21:29 Uhr
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Das mach ich schon. Ich habe grade eben einen Technisat S1 Receiver gekauft. Hier bei uns ist der Listenpreis 319.95, in Deutschland kostet das Gerät 199.95, und dann kommt da noch die deutsche Mehrwertsteuer weg, macht dann 168 Euro, oder beim jetzigen Kurs runde 220 Franken. Ich kann das Gerät im deutschen Fachhandel also 100 Franken günstiger kaufen, da muss man halt schon überlegen... Antworten


Kurt Aegeri

27.08.2010, 21:25 Uhr
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Wer die Mögichkeit hat, im Ausland einzukaufen, sollte das auch nutzen. Aber ich plädiere schon dafür, dass man nicht aus dem Auge lässt, dass es nicht zielführend sein kann, in der Schweiz z.B. für eines der schärfsten Tierschutzgesetze zu sein (und dies zu Recht!), wenn man dann das Fleisch resp. eben tote Tier billig im Ausland "postet". Ich jedenfalls kaufe CH-Produkte, wo es Sinn macht. Antworten


Markus Karrer

27.08.2010, 21:24 Uhr
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Recht hat er. Mich nerven die immergleichen Ausreden für das höhere Preisniveau schon lange. Grund für die höheren Kosten sind wohl eher die überdimensionierten Luxuseinkaufstempel, die wir Konsumenten dann finanzieren sollen. Antworten


Hans Jörg Maltry

27.08.2010, 21:22 Uhr
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Wir kauften im Juli in Tuttlingen eine Strickjacke und bezahlten dafür EUR. 49.95. Wir staunten nicht schlecht, als wir zu Hause das Preisetikett näher anschauten. Folgende Preise in EUR. waren darauf angegeben: D Eur. 49.95, A Eur. 49.95, NL Eur. 49.95, B Eur. 57.95, DK DKK 499.95 und jetzt kommt der Hammer: In der Schweiz kostet dieselbe Jacke sage und schreibe FRS. 99.95!!!!!! Antworten


Roberto Gardin

27.08.2010, 21:20 Uhr
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Ich finde es grossartig, dass sich Herr Meierhans getraut, den Abzockern in der Schweiz auf die Füsse zu treten. Am Schlimmsten treibt es in der Schweiz die Landwirtschafts-Mafia, mit ihren Phantasiepreisen für Grundnahrungsmittel wie Gemüse, Fleisch und Milchprodukte. Weiter so Herr Meierhans! Und lassen Sie sich keinesfalls einschüchtern! Antworten


Joe Oppenheim

27.08.2010, 21:17 Uhr
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Dann soll man Meierhans aber auch einen ausländischen Lohn bezahlen. Aber eben, sein Hochpreislohn ist im garantiert, da lassen sich leicht solche Sprüche klopfen. Antworten


Annemay Ruhstaller

27.08.2010, 21:10 Uhr
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Unser Preisüberwacher hat einen (sehr grossen!) Lohn vom Staat und ist keiner (ausländischen) Konkurrenz ausgesetzt. Als "Wettbewerbsbehörde" die Scweizer zum Kauf im Ausland aufzurufen, hat für ihn keine Folgen. Was wenn im Detailhandel Läden geschlossen werden müssen und Angestellte arbeitslos werden?Einer mehr der Euroturbos,die versuchen, uns mit den angeblichen Wettbewerbsvorteilen zu blenden Antworten


Giovanni Bernasconi

27.08.2010, 21:05 Uhr
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Zeitungen, Zeitschriften sind noch eine ueber-teuere Kategarie. Haushaltsartikel, Haushaltmaschinen, Moebel kann ich dazu gaben. Vergessen sie nicht, dass viele auslaendische Lieferanten ihnen gerne alles franko Haus liefern. Nur zupacken und viel Vergnuegen und guter Einkauf. Antworten


Werner Löschenkohl

27.08.2010, 21:01 Uhr
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Der Verbraucher muss in der der Schweiz für vieles mehr als das doppelte als in Deutschland bezahlen.Deshalb fahre ich mit dem Zug (ich bin AHV-Rentner) von Schaffhausen über die Grenze nach Deutschland zum Discounter und spare viel Geld und die Fahrt kostet nichts. 500 gr Frischfleisch vom (Schw-Rind-Kalb) darf tägl. zollfrei eingeführt werden. Auch mit dem Zoll kommt die Ware noch billiger. Antworten


Karl Kunz

27.08.2010, 20:55 Uhr
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Ich finde es unfaire die Schweizer Produkte, die mit höheren Löhnen hergestellt wurden, so zu verachten, dass sogar der Preisüberwacher empfielt im Ausland einzukaufen. Wie soll da die Schweizer Arbeitgeber mithalten können. Antworten


hans zürrer

27.08.2010, 20:52 Uhr
Melden

Man könnte Möbel, Elektrogeräte und vieles mehr anfügen. Der kluge Konsument informiert sich und kauft im Internet. Deutsche Anbieter sind selbst dann noch günstiger, wenn das Päcklein aus Norddeutschland kommt. Meierhans hat absolut recht! Antworten


Yvonne Bernard

27.08.2010, 20:46 Uhr
Melden

Lieber Herr Meierhans, dazu brauche ich keinen Meierhans! Seit Jahren kaufe ich im nahen Deutschland ein. Der Einkaufswagen ist voll, in der Schweiz nur gerade einviertel voll. Somit brauche ich etliches weniger an Haushaltungsgeld. Ich habe sehr gerne Bioprodukte, d.h. verschiedene Oele, Getreideprodukte und natürlich, Obst, Gemüse. Preis Biosalat auf dem Markt EU-Cent -. 49, sfr 4.50 Frechheit! Antworten


Joachim Schippers

27.08.2010, 20:44 Uhr
Melden

Das Einkaufen in D, die Ausfuhr und Mwst. Rückerstattung birgt viele Fallen und Stolpersteine. Es sind die kleinlichen Regelungen zweier Staaten zu beherzigen. Nicht in allen Fällen wird die Dt. Mwst. zurückerstattet und schnell ist man bei Lebensmitteln über den CH-Freimengen. Was ist bei Wandlung, Minderung und Garantieverlust (!) bei einem Autokauf? Verluste durch Geldwechsel entstehen auch. Antworten


Heinz Bolliger

27.08.2010, 20:42 Uhr
Melden

Hr. Meierhans hat Recht, wir sind ja mit dem hiesigen Handel nicht verheiratet. Da ich gerade einen Autokauf sondeire. habe ich mir die TCS-Broschüre betr. Autokauf im Ausland kommen lassen. Wenn ein paar Tausender drin liegen, warum nicht. Antworten


Urs P. Mueller-Moore

27.08.2010, 20:24 Uhr
Melden

Ich kaufe seit Jahrzehnten im Ausland (F & BRD) ein, gehe in der BRD zum Zahnarzt und kaufe meine Jahresportion Medikamente in der BRD ein. Habe dabei ein Vermoegen gespart und ungelehrige Schweizer Buentzlis abgestraft. Antworten



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