Schweiz

Diskussion

Einer von ganz unten

Seit 25 Jahren sitzt Paul Rechsteiner, SP-Politiker und oberster Gewerkschafter, im Nationalrat. Nun kandidiert er erneut, diesmal auch für den Ständerat. Was treibt den Mann an? Mehr...

Von Hannes Nussbaumer.

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33 Kommentare

Edwin Merki

14.03.2011, 19:38 Uhr
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Es ist unbestritten, dass sich Paul Rechsteiner vorbildlich und mit viel Engagement für die arbeitende Bevölkerung eingesetzt hat.
Dafür spreche ich ihm meinen Dank aus.
Viel mehr als die vielen Lobeshymmnen würde sich Paul Rechsteiner sicherlich über mehr Unterstützung aus der arbeitenden Bevölkerung freuen - mit aktiver Teilnahme in der sozialdemokratischen Partei oder der Gewerkschaft!
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Andreas Spring

11.03.2011, 14:33 Uhr
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@Herr Benz, nicht die Linken oder die Rechten, die tatenlosen. Die gibts überall. Übrigens hätte es zu Hauf genügend Arbeitsplätze für erfahrene Mitarbeiter. Gerade in handwerklich orientierten Berufen fehlt es gnadenlos an Erfahrung und Know-How. Viele Unternehmer beschäftigen heute schon MA über's Rentena. hinaus auf Mandatsbasis. Ich bin weder links noch rechts, ich finde lediglich P.R unfähig. Antworten


maja naef

11.03.2011, 10:02 Uhr
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Wenn wieder all die alt bekannten Köpfe gewählt werden ändert sich nie etwas. Antworten


Soland Heidi

11.03.2011, 08:00 Uhr
Melden 0 Empfehlung 1

Schade dass er vergessen hat woher er kommt. Es woll doch niemand behaupten , dass er sich für die darbenden Familien einsetzt. Dann schaut mal genau hin, wie er im Parlament stimmt. Auch er stimmte für die Personalfreizügigkeit. Heute bereut er das und verlangt flankierende Massnahmen. Man kann eben nicht zwei Herren dienen. Mal der SP und dann wieder als Gewerkschafter. Das beisst sich doch. Antworten


Hans Benz

10.03.2011, 20:31 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Andreas Spring: ihre Rechnung geht genau so wenig auf: wo sind denn die Arbeitsplätze für die über 65-Jährigen.
Es gibt ja schon heute nicht genug.
Aus Ihrem Votum leite ich ab, dass wieder einmal die Linken an allem Schuld sind (injkl. Finanzkrise). Merken Sie sich: in diesem Land ist seit 1848 noch nie etwas ohne Segen der Bürgerlichen realisiert worden, ob gut oder schlecht.
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Andreas Weibel

10.03.2011, 16:57 Uhr
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Schade, dass es nicht mehr PoltikerInnen vom Format eines Paul Rechsteiner gibt. Und schade, dass die Medien sich nicht mehr den wahren Problemen widmen: Immer grösserer Graben zwischen Arm und Reich, Zerstörung unserer Lebensgrundlagen. Stattdessen plappert mittlerweilen selbst der Tagi bei der Themensetzung der SVP nach. Antworten


Daniel Landwehr

10.03.2011, 12:39 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Rechsteiner ist einer der wenigen Schweizer Politiker mit Format. Vertrauenswürdig auch als Gewerkschafter und erfolgreich als Rechtsanwalt. Eigentlich Schade, wenn er ins Stöckli wechselt. Dort kann er wenig bewirken. Weniger als als Gewerkschafter!
PS. an A.Schumacher: Wüssten Sie, was ein Gewerkschaftspräsident verdient, würden Sie nicht solchen Humbug verbreiten!
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daniel keller

10.03.2011, 12:19 Uhr
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@Andreas Spring und Hans Müller: Wir können uns den aktuellen Standard bloss bald nicht mehr leisten, weil ständige Steuersenkungen für Unternehmen und Superreiche den Staat und ihre Institutionen (wie z.B. auch die AHV) ausbluten. Die Konsequenzen trägt der Grossteil der Gesellschaft, während ein winzig kleiner Teil noch fetter wird. Es ist vernünftig, gegen diese Vermonarchisierung anzukämpfen. Antworten


Andreas Spring

10.03.2011, 13:03 Uhr
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Genau Herr Landwehr, sein Format hat uns genau dahin gebracht wo wir heute stehen: wir werden im Schnitt 6 Jahre älter als noch vor 40 Jahren aber das Rentenalter ist immer noch auf dem gleichen Stand geblieben. Wer soll das bezahlen bitte? Eine einfache Rechenaufgabe welche aber für Herr Rechsteiner unlösbar scheint. Lebenserwartung ab 65 Lebensjahr im Jahr 1960: 16 Jahre; 2010: 20.8 Jahre. Antworten


Marie V.Roth

10.03.2011, 12:10 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Wenn es einen Politiker gibt, dem ich Respekt entgegenbringe, dann ist es Herr Rechsteiner. Respekt vor der Person, der Leistung. der Ausdauer und seiner Integrität. Chapeau! Antworten


Pius Tschirky

10.03.2011, 11:52 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Ob nun hochbezahlt oder nicht! Dieser Mensch hat sich schon immer für die Rechte der Schwachen eingesetzt. Als Stimmbürger des Kantons St. Gallen werde ich ihm ganz gewiss meine Stimme geben. Er wäre ein "toller" Ständerat und er ist wirklich noch einer, der die Anliegen der "Nichtbonzen" in Bern vertritt. Antworten


Michael Hartmann

10.03.2011, 11:28 Uhr
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Das Geld wird vom Hilfsarbeiter UND vom UBS-CEO verdient. Auch wenn Sie das nicht so sehen wollen @Müller. Antworten


Stefan Jost

10.03.2011, 11:19 Uhr
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Für Bildungschancen für alle und gegen übermässiges Auseindanderklaffen der Löhne bin ich auch, soweit also noch auf SP-Kurs. SP werde ich im Herbst aber ganz sicher nicht wählen, wegen dem Einsatz der SP für die Zuwanderung sowie dem Ziel EU-Beitritt. Antworten


Niklaus Immeli

10.03.2011, 11:19 Uhr
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Von Herrn Rechsteiner hört man eigentlich nicht viel nur alle Jahre wieder wenn die Billanzen der Banken und Firmen pupliziert werden,"Jetzt muss aber für den Arbeiter mehr Lohn in die Tüte" Dann aber für eine CO2 Steuer sein,die dann der Buetzer wieder berappen muss,aber gleichzeitig einen Arbeitsweg von mehreren KM fahren muss.Kurz gesagt er bewegt sich in der Quatratur des Kreises. Antworten


Adrian Schumacher

10.03.2011, 11:14 Uhr
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Schon erstaunlich, wie wohlwollend-unkritisch man einen hochbezahlten Berufsgewerkschafter wie Paul Rechsteiner als Robin Hood darstellen kann. Bürgerliche "Polit-Saurier" pflegt der "Tagi" jeweils als Sesselkleber zu titulieren.
@Hans Müller: Ich stimme ihnen zu. Rechsteiners Poltik wird mit der Kreditkarte unserer Kinder bezahlt.
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Edith Habermann

10.03.2011, 11:02 Uhr
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In der Theorie klingt alles was Rechsteiner sagt gut und schön. Nur scheint er auszublenden, dass die Sozialwerke etwas gemeinsam haben mit einem Boot. Zu viel Last führt zum Untergang. Die Realität siegt immer über die Theorie, und das werden die populistischen Genossen im Herbst bitter zu spüren bekommen. Antworten


Branka Rühle

10.03.2011, 11:01 Uhr
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Leider gibt es in der Politik (und sonst) zu wenig solche Persönlichkeiten wie Hr. Rechsteiner. Auch ich frage mich immer wieder wo er die Kraft nimmt und sich so lange mitten im Filz erfolgreich behaupten kann? Auf jeden Fall die Schweiz wäre das fortschrittlichste und vorbildlichste Land weltweit, wenn solche wie Hr. Rechsteiner das Sagen hätten. Antworten


rainer raschle

10.03.2011, 10:50 Uhr
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Paul Rechsteiner ist ein engagierter Politiker, der seine Positionen mit Glaubwürdigkeit und Anstand vertritt. Leider stehen seine Positionen meinen eigenen Überzeugungen diametral entgegen. Antworten


linda neyer

10.03.2011, 10:46 Uhr
Melden 0 Empfehlung 1

rechsteiner ist sympathisch, aber zu lange dabei. er sollte jüngeren oder einer frau platz machen. Antworten


Hans Müller

10.03.2011, 10:13 Uhr
Melden 0 Empfehlung 1

Bei Herrn Rechsteiner vermisse ich die Kenntnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge. Der Staat ist kein Bancomat, das Geld muss irgenwo verdient werden. Antworten


Hans Müller

18.01.2013, 16:54 Uhr
Melden

Höhere Renten, höhere Löhne, Mindestlöhne, Verdhinderung von Lohndumping ergibt: Höhere Steuereinnahmen.


hans ulrich schwyzer

10.03.2011, 10:07 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

erstaunlich wieviele leute immer wieder 'gegen links' sind. glauben diese, wir hätten in der schweiz eine AHV, IV, krankenkassen, frauenstimmrecht, bauernsubventionen, wenn es in diesem land nie soziales gedankengut gegeben hätte?
Paul Rechsteiner in den Bundesrat.
Antworten


Andreas Spring

10.03.2011, 09:48 Uhr
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Was für ein Gesicht gibt er der Arbeiterschaft? Das einer ewig nörgelden und frustrierten Minderheit? P.R. ist für ganz links aussen was C.Mörgeli am anderen Ende: nicht tragbar! Ein Mensch der auch heute nicht erkennt das das Rentenalter erhöht werden muss ist schlicht blind. Weniger Arbeit bei mehr Gehalt und früher Rente? Der Staat für alles über alles. Er steckt im falschen Jahrhundert. Antworten


Elisabeth Brunner

10.03.2011, 09:21 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Sehr geehrter Herr Rechsteiner
ich finde es toll, echt cool, dass Sie wieder kandidieren, machen Sie weiter so, als Sprachrohr der kleinen Leute in unserem Land. Ich bin froh, dass wir so einen kompetenten und hoch intelligenten St. Galler Politiker in Bern haben, der mit seiner Berühmtheit auf dem Boden geblieben ist. Viel Kraft und Ausdauer weiterhin!
Eine St. Galler Seniorin
Antworten


Paul Brunner

10.03.2011, 08:00 Uhr
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Sehr geehrter Herr Rechsteiner
Ob im Nationalrat oder im Ständerat (lieber im Ständerat) - die Schweizerpolitik braucht Sie. Sie geben der Arbeiterschaft ein Gesicht.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei den Wahlen
Antworten


Martin Sutter

10.03.2011, 12:04 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Wohl einer der fähigsten Politiker unseres Landes. Antworten


Andreas Bachter-Egger

10.03.2011, 07:35 Uhr
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Mit seinen ideologischen Ideen (massiver Ausbau des Sozialstaates, Fürsprecher für "die Überwindung des Kaptialismus") hat sich Herr Rechsteiner leider komplett in die äusserste linke Ecke manövriert. Und da extreme Positionen im Ständerat wenig hilfreich sind, wähle ich Herr Rechsteiner sicher nicht. Antworten


Andrea Büchel

10.03.2011, 06:58 Uhr
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Rechsteiner hat gar keinen "exellenten" Ruf als Anwalt. Er lebt von zugeteilten Mandaten der Behörden. Aber wahrscheinlich ist das geschriebene eher eine Art Politpropaganda. Antworten


Stefan Würgler

10.03.2011, 08:40 Uhr
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Er hat absolut Recht, wenn er sagt, dass es um viel geht. Die Zeiten sind tatsächlich ungewöhnlich, das politische wie auch menschliche Klima wird zunehmends zerstört. Schuld trägt meiner Ansicht nach die SVP, sie vergiftet die Atmosphäre in der Schweiz und hetzt die Menschen gegeneinander auf - all dies für ein bisschen Wählerstimmen. Dies ist Realität, man kann es einfach nicht mehr ignorieren! Antworten


Jacqueline Lanz

10.03.2011, 11:00 Uhr
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Paul Rechsteiner ist für mich der vertrauenswürdigste Politiker der Schweiz, seit Jahren. Hart in der Sache, anständig im Ton, ein Beispiel. Seine zurückhaltende, uneitle Art wirkt enorm überzeugend. Gut, dass er wieder antritt! Antworten


gabriela merlini

10.03.2011, 05:49 Uhr
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Ein Politiker der die 90-er Jahre nicht verschlafen hat, sich ausruhte. Ja, Chancengleichheit wurde die letzten Jahre unterhöhlt. Menschen, die am Rand arbeiteten und ihre Arbeit sorgfältig taten, wissen das. Gräben werden bewirtschaftet, nur damit man sich klar vom "Anderen" unterscheiden kann. Schlagwörter zäunen diese Gräben. Jeder kann sich Feindbilder wählen, sie anschreien. Schreitherapie? Antworten


Laura Beretta

10.03.2011, 08:56 Uhr
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@ Andrea Büchnel: Und Sie leben von der zugeteilten Arbeit Ihres Chefs? Oder haben zumindest einen exzellenten Ruf? Antworten


Anja Känel

10.03.2011, 08:46 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Ich dachte immer, er wäre um die 40 Jahre jung, dass er 58 ist hätte ich niemals gedacht. Wenn man sich all die grantigen und streitsüchtigen SVP und FDP Politker mal ansieht, dann sieht man wie schlecht die Rechtsbürgerliche Politik sich auf das aussehen auswirkt :P Vielen Dank Herr Rechsteiner, dass Sie sich noch für den Durchschnittsschweizer einsetzen und nicht nur für die Reichen! :-) Antworten



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