Schweiz
Diskussion
Eine Bank für den Tourismus
Im Wirtschaftsdepartement von Johann Schneider-Ammann wälzt man Pläne, wie die bedrängte Tourismusbranche zu stützen ist. Das freut die Betroffenen. Mehr...
Von Olivia Raths.
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53 Kommentare
Der Schweizer Tourismus braucht KEINE Hilfe: Wir brauchen keinen Massentourismus. Wir sind teuer, na und? Wir haben viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, und die Touristen bleiben deshalb sicher nicht aus. Weniger Touristen bedeutet weniger überlaufen, und das ist sicher nicht schlecht! Antworten
Die fdp steigert sich; Villiger, Merz, JSA : Immer schwaecher. Von ehemals staatstragend zu staatsabtragend Partei die dem Steuerzahler zutraut ueberbordende Fantasie (nicht existent Geld vermehren) Bankenwelt mit Pleiten, fantasielose Tourismusvermarktungsamateure (einst war Hotelier wie Banker Berufung) zu retten ! Welch Jammer. NEWS : Uhrenbranche steigerte sich um 16% gegenueber letztem Jahr Antworten
Der deutsche Leopard-Panzer wurde seinerzeit in der Schweiz montiert. Das hat PRO JAHR und PRO ARBEITSPLATZ im Durchschnitt 300'000 CHF gekostet! (Bekantlich nicht sehr nachhaltig...) Es würde mich interessieren, wieviel uns ein Tourismus-Arbeitsplatz im Durchschnitt insgesamt kostet. Vielleicht käme es uns günstiger, wenn wir die Tourismus-Leute dafür bezahlen, dass sie nicht arbeiten... :-) Antworten
1.Tourismus kriegt Billigst-Kredite > Renov.+ Kapaz.ausbau. 2. Man holt noch mehr Ausländer, um das ausgebaute Angebot zu bewirtschaften. 3. Die Kapazitäten werden zu wenig genutzt > es braucht Überbrückungskredite. 4. Schweiz Tourismus muss noch mehr teure Werbung machen. 5. Tourismusindustrie kann die Kredite trotzdem nicht amortisieren. - Macht alles nichts - wozu gibt's uns Steuerzahler?!? Antworten
neben den genannten problemen wie frankenstärke oder schlechtes preis/leistungsverhältnis etc. sehe ich noch folgendes: ich wage mal zu behaupten, dass der grossteil der schweizer bevölkerung gar nicht mehr touristen im land haben will! immer öfter hört man aussagen wie "es hat sowieso zu viele leute hier" und bergregionen verkämen zu einem disneyland... Antworten
tourismusverständnis und -bewusstsein der bevölkerung zu schärfen ist daueraufgabe. neben den kulturelllen aspekten (begegnungen, austausch, image, werte, ...) gehts um 140'000 arbeitsplätze, 15mrd direkte wertschöpfung in vielen branchen, 70mio+ logiernächte etc.. in vielen gegenden bleibt zum tourismus wirtschaftlich keine alternative. ziel: innovative, authentische angebote. kein disneyland.
wieso so viel schelte und misstrauen? kredite gehen nur an wertbewerbswillige und -fähige unternehmen. kredite sind zurückzuzahlen - sonst wären es keine kredite. niemand spricht von subventionen (die der tourismus gerade mal in der intl. nachfrageförderung und innovationsförderung kennt). der tourismus arbeitet hart an der qualität. er hat sonst keine chance - und weiss das sehr wohl! Antworten
Die Idee ist super! Und hier auch gleich der passende Finanzierung-Vorschlag: alle Tourismus-Unternehmen mit Gewinn speisen 50% dieses Gewinns in diese Bank ein. Damit erübrigt sich eine Subventionierung, da genügend Geld für schlechte Zeiten und Investitionen vorhanden wäre! Oder? Antworten
Das Schöne an der Schweiz ist die Natur, die Flüsse, Berge, Wasserfälle und Seen. WAS bleibt von dieser Schönheit übrig, wenn über jedes Tal Hochspannungsleitungen gespannt sind, Flüsse künstlich begradigt wurden, Wasserfälle von Turbinen ersetzt werden, Seen künstlich beatmet werden und alle Berge mit Tunnels durchbohrt sind? Wenig bis sehr wenig... Aber wir WOLLTEN es ja so! Oder...? Antworten
@ B. Franzen: Das ist doch klar! Dafür sind wir Steuerzahler doch da!
Da schreit alles nach freier Marktwirtschaft und globalisiertem Handel, aber die Bauern wollen vom Staat unterstützt werden, die Exportindustrie fordert Staatshilfe, Banken werden mit Staatsgeldern gestützt und nun will die Tourismusbranche auch noch beim Staat die hohle Hand machen. Und ich als gewöhnlicher Bürger zahle brav meine Steuern. Irgendetwas scheint mir hier schief zu laufen... Antworten
Ausser Ihrer Kritik an Ausgleichszahlungen an BäuerInnen, die tatsächlich notwendige Leistungen erbringen und Umwelt-Zusatzaufgaben übernehmen, bin ich mit Ihrem Text einverstanden, Herr Burri. (Der Zwang zu Gross- Konzentrations-und Ferien-Bauernbetrieben finde ich jedoch problematisch)
@ Hofstetter
Diese Kredite könnte man doch bündeln und zb. an Amerikaner verkaufen.
Die Tourismusbranche ist nicht bedrängt - die Tourismusbranche muss sich simpel und einfach "neu erfinden"! Es muss wieder gelernet werden, nett und zuvorkommend mit den Gästen zu sein und ein transparentes Preis - Leistungsverhältnis aufzuzeigen. Die alten "Honigtöpfe" sind leer! Antworten
Leider ist es immer noch so, dass man in Basel und der Schweiz beim bezahlen mit € benachteiligt wird.. ein Beispiel: Schönried im Simmental versuchen Sie beim Kiosk eines 5 Sterne Hotel eine Tafel Schokolade zu kaufen!.. geht nicht wenn Sie nur € haben.. geht nicht? doch in der Cheesi an der Hauptstrasse geht das! Guten Morgen Schweiz Tourismus!! Antworten
im Gegensatz zu deutschen Städten, wo am Kiosk der Schweizer Franken hoch willkommen ist, gell?
was für eine schnappsidee. die SGH ist schon katastrophe genug. wenn mir die bank keinen kredit gibt, dann kann ich nicht beim bund anklopfen. ausserdem, wozu tourismus erhalten? damit die bergler noch mehr subventionen kassieren können? Antworten
Die Idee einer ueberzeugenden Tourismusausbildung auch fuer Arbeitslose finde ich sehr pruefungswert. Allerdings darf dies nie im grossen Stil mit Steuergeldern finanziert werden. Vielmehr muss sich die Branche selber helfen. Die ALV koennte hoechstens unterstuetzend helfen. Subventionen sind nur strukturerhaltend. Antworten
Nur damit ich das richtig verstehe:
1) Tourismusbranche gründet Bank
2) Bank vergibt Kredite an Tourismusbranche
3) Bank brauch Hilfe, weil Tourismuszahlen einbricht
3a) Tourismuszahlen brechen ein, weil Tourismusbranche unfähig ist
4) Staat stützt die Bank mit Steuergeld
Gebt mir doch gleich einen Einzahlschein, damit ich mein Geld DIREKT an die Tourismusbranche überweisen kann.
Antworten
Genau so läuft das. In unserer Gegend wird die Tourismusindustrie durch Darlehen der Region unterstützt an der alle Gemeinden beteiligt sind. Diese Investitionen sind "à fond perdu" = sofort abzuschreiben, da niemehr zurückgezahlt.
Wieso Tourismus subventioniert werden soll, ist fraglich. Noch mehr Infrastuktur in Form von Bergbahnen etc. macht eigentlich schlussendlich das kaputt, wozu man in die Ferien fährt: Ruhe und Erholung, möglichst unberührte Landschaft: Wieso also die Zubetonierung durch Subventionen förden? Antworten
Branche Tourismus gleicht der der Banken. Nichts lernen; Staat hilft schon. Wer, wie ich 77, erinnernd leere Hotels in Luzern n.Krieg, mit Staatsgeldern wieder hochgefahren, gut gearbeitet nichts reinvestiert, galt fuer ganze CH, abgesackt gegenueber Austria u.a.Laender, wieder Staatshilfe, usw. und nun wieder offene Hand, BR JSA sollte die Tourismusgeschichte studieren! Welch JSA Bieridee von fdp Antworten
Die Lobbyisten der Tourismus-Branche sind effektiver als die Branche selbst, die mit schlechtem Service, mieser Qualität und Höchstpreisen weiterhin die Einmaligkeit der Schweiz verkaufen will ! Die Kunden suchen wieder Authentizität und Freundlichkeit, das System 'billige, kaum Deutsch sprechende Ausländer betreuen Hochpreis-Touristen', berieselt von der Giesskanne aus Bern, hat ausgedient ! Antworten
Um die Schweiz für die Touristen wieder attraktiver zu machen, gäbe es ein einfaches Mittel: Schaffen wir doch die Mehrwertsteuer ab. Diese ist sowieso unsozial. Natürlich müssen die Steuerausfälle kompensiert werden. Mein Vorschlag: machen wir die Progressionskurve bei der direkten Bundessteuer etwas steiler. Antworten
Die Mehrwertsteuer ist die einzige Steuer die gerecht nach Verbrauch und Leistung gestellt wird und die auch der Tourist zahlen muss. Da ich in einem Tourismusdorf lebe wäre es ungerecht wenn ich mit der Einkommensteuer den reisenden Gast, der sich das leisten können sollte, auch noch subventionieren muss, geschweige den Subventionen. Man kann die Ungerechtigkeiten nicht ausräumen, nur schmälern.
Ich glaube die Idee, eine spezialisierte Bank für Tourismusinfrastruktur zu kreiern ist gut. Jedoch die Ausrede vom starken Franken ist ausgeleiert. Es gibt zwei andere Probleme: Die Kunden aus den EU-Ländern sind verarmt, Ferien haben keine Priorität. Das andere Problem ist die zunehmende Kriminalität in der Schweiz. Dass man zu jeder Tages- und Nachtsszeit überall hingehen kann stimmt nicht mehr Antworten
Wenn man Oesterreich als Vorbild nimmt, dann auch die Voraussetzungen dafür übernehmen bzw. fördern. Dort ist der Tourismus angesehen, breit abgestützt und in der Kultur verankert. Er ist stark mit der Landwirtschaft und innovativen Produkten verzahnt. Da hat die Schweiz noch viel Entwicklungspotential. Schöne Landschaft allein reicht nicht. Es beginnt nicht mit dem Geld, sondern im Kopf. Antworten
Johann Schneider-Ammann und seine FDP sind zu einem Laden verkommen, der sich an den Steuergeldern bedienen will. Nein, nein und nochmals nein, wenn es die Tourismusindustrie nicht selber schafft konkurrenzfähige Produkte und Leistungen anzubieten, dann soll sie dicht machen. Antworten
die bedrängte tourismusbranche?? in vielen betrieben fühlt sich wohl eher der "gast" bedrängt!!
schlechter service,abzockerei und mieses essen.. sowie altertümliche hotelzimmer. Herr Schneider-Ammann logiert wahrscheinlich nur in 5* hotels und irgendwer bezahlt dann die rechnung!!?vieles liegt im argen, da ist nich der euro schuld!!
Antworten
Warum koennen diese Tourismusunternehmen nicht wie alle anderen Unternehmen einfach mit der Situation leben und sich anpassen? Warum immer diese Subventionsextrawuerste? Wenn man anfaengt, irgendeine Branche zu stuetzen, schafft man sofort Ungerechtigkeit gegenueber anderen oder weckt anderswo Begehrlichkeiten. Entweder ist man Unternehmer, oder dann laesst mans halt. Antworten
Mir geht es auch schlecht. Ich bin aber leider nur eine Ein-Mann-Show. Das kümmert keine Sau. Ich habe keinen Vertreter in Bern, den ich schmieren kann, damit ich was vom Kuchen abbekomme. Aber Steuern, die darf und muss ich zahlen und zwar pünktlich bitte, sonst kommt der Strafhammer. Im nächsten Leben komme ich als käuflicher Politiker zur Welt. Antworten
Von 140000 Arbeitsplätzen sind wohl 120000 mit Billigausländern besetzt. Die machen den Job sehr gut und sind oft freundlicher als wir Schweizer. Wenn schon Tourismusförderung dann eine überzeugende Tourismusausbildung für Arbeitslose, (auch Ausländer) auf die Beine stellen. Hotels und Rest. müssen servicefreundlicher werden. Fast alle Rest. sind Mo + Di zu. Essen ist oft nur tiefkühlvorgefertigt. Antworten
Nein nein Herr Schweri,....da handelt es sich jetzt eben um die sogenannten HOCHQUALIFIZIERTEN, die dank der PFZ das Land auf Vordermann bringen
Der Schweizer Tourismus ist zuwenig innovativ. Es fehlen vor allem Angebote im Alternativtourismus. Man kann nicht die Löhne und Kaufkraft der Arbeitnehmer in der Schweiz kürzen und meinen, die könnten sich trotzdem noch Ferien im Viersternhotel in der Schweiz leisten. Mit dem Geld, das in der Schweiz eine Woche kostet, kann man andernorts einen Monat Ferien machen. Antworten
Eine Branchen-Kreditbank ist immer gut! Je mehr Schuldenfinanzierungskredite sie vergibt, umso systemrelevanter wird sie - und irgendwann kommt der Punkt, wo sie gerettet werden muss sobald sich die faulen Kredite bis zur Oberkante Unterlippe stapeln. Dann fusioniert man ein paar solcher Banken - und schwups hat man wieder eine neue Grossbank. ES, GR, FR und IT haben da reiche Erfahrungen. Antworten
unsere tourismusbranche hat zum teil schlicht den anschluss verpasst - das liegt aber nicht (nur) an der frankenstärke sondern schlicht daran das man bei uns das europaweit schlechteste preis/leistungsverhältnis hat. hotels die seit jahrzehnten nicht saniert wurden - eine völlig überteuerte gastronomie - zum teil service der mehr als zu wünschen überig lässt .. und das soll nun gestützt werden? Antworten
Auf Biegen und Brechen einen subventionierten Tourismus. Wenn sich der Tourismus nicht lohnt, dann lassen wir es lieber sein. Die Schweiz ist touristisch ein attraktives Land, bei den Fördermittel mit meinem Steuergeld geht es den Lobbisten nur ums Geldverteilen. Der Staat soll nur im absoluten Notfall mit Geldern intervenieren. Probleme und Herausvorderungen sollen mit Inovationen gelöst werden. Antworten
Von mir hängen auch Menschen ab. Ich bin selbständig erwerbend, der globalen Konkurrenz ausgesetzt und soll jetzt auch noch diesen Schwachsinn subventionieren! Ist doch alles nur noch zum Kotzen und diese Idee kommt von einem "liberalen" Bundesrat! Antworten
Ausgerechnet der Lobby Verein Seco soll eine Prüfung der Zweitwohnungsinitiative auf den Tourismus machen? Dann können wir unsere Steuern gleich zum Fenster raus werfen.
Korruption sollte auch in der möchte gern sauberen Schweiz endlich bekämpft werden.
Antworten
Weltneuheit & Inovation: Ich präsentiere... die erste Besuchsbaustelle eines Einzelbetriebes. Die Baustelle ist für Touristen gegen Abgabe von 5.- zugänglich. Sandwich 8.50.- So....Ich bin Jetzt auch ein Tourismusbetrieb. Herr Amann....bei wem muss ich mich melden für die verdienten Subventionen? "Cool hä" da muss man ja gar nicht mehr arbeiten. Antworten
Wäre es nicht einfacher, dass Sich unsere Tourismusbranche
mal etwas anstrengt und auch Leistung für das Geld bietet,
wie in Deutschland oder Österreich? Es ist kaum zu glauben, dass
man auf dem Stand von vor 20 Jahren stehen bleibt, das zigfache an
Geld verlangt und sich dann noch wundert, wenn der Tourismus
ausbleibt! Bitte vergleicht doch die Leistung im Service mal mit den Nachbarn!
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